Ausgabe 
22.12.1926
 
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genommen, so bah bei schlechtem IDetter die Ortsdurchfahrt nach dem Bahnhof sich in einem sehr schlechten Zustand befindet. SS wär: zu wünschen, daß die zuständige ÄreiS- b)w. Pro- vinzialbehörde hier durch Pflasterung bald Ab­hilfe schafft. Eine solche käme auch t*,i sehr lebhaften Kraftwagenverlehr zugute, die Staub- plage Im Sommer würde dadurch wesentlich ver­ringert werden. Dasselbe gilt für die Orts­durchfahrt im benachbarten Ortenberg.

Air eie Schotten.

M u 3 dem Vogelsberg. 21. Dez. Seit bcm Einsetzen der Schneefälle ist auf mehreren Hauptlond st raßen der Streife Schotten und Lauterbach ein Zustand eingetreten, der für die Abwicklung des Verkehrs autzerordentlich unan- genehm ift Besonders der P e r f o n e n- u n o L a st- outoverkehr leidet unter diesen Erfchwernissen in hoh/m Matze. Z. B. ist die Landslrahe von U l - richstein bis Aum |og. streu.; an der Strotze Schotten Lauterbach feit einigen Tagen stark d e r e i ft. Lastkraftwagen, Postoutos und ebenso Personenkraftwagen sind infolge dieser Miß. lichkeit wiederholt stecken geblieben und konnten erst noch stundenlanger Muhe in Kälte Schnee und Dunkelheit frcigemacht werden. Auch aus der Land- strotze Schotten Ulrichstein sind Hem­mungen durch Schneeverwehungen, die für die Passanten eine Quelle steten Aergernisies sind, die aber angeblich wegen Mangels an Mitteln nicht behoben werden. Die zuständigen Stellen der Kreisoerwaltungen Schotten und Lauterbach würden sich ein Verdienst erwerben, wenn sie ungesäumt hier das Erforderliche zur Behebung der Hebel- stände onordnen würden. Es bedürfte dazu nur der Anweisung und Vollmacht für den Strotzen- meister, mit Hilfe einiger Leute, die doch wohl schnell .zu haben wären, die Slratzen an den schlimmst versperrten Punkten passierbar zu machen. Die Kosten hierfür werden wohl so gering sein, datz der Etat tTer Verwaltungen dadurch in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen wird. Je schneller hier Abhilfe geschaffen wird, desto bester dürfte es fein unb desto sicherer dürfte man auch Unglücksfällen vorgebeugt haben.

wg. G e b c r n , 21. Dez. Im hiesigen Kranken­haus fand am Sonntagnachmittag eine stimmungs­volle Weihnachtsfeier statt. Der Ortsgeistliche wies in feiner Ansprache auf die ewigen Weihnachts- aedanken der Freude und Liebe hin. Der Jung- frauenuerein trug durch Chorgefang und anspre­chende Darstellung eines Weihnacht-spiels zur Ver­schönerung der Feier bei, Gedichtvorträge von Schulkindern und ganz Kleinen bereicherten weiter­hin die Feier. Alle Darbietungen wurden beifällig ausgenommen. Namens des Ausschusses des Kran- kenhauses sprach zum Schlutz Dr. Bin sack Herz- llchen Dank aus.

ATrcie Alsfeld.

Ober-Ohmen, 21. Dez. Zur Befriedi­gung unserer Einwohner ist der U m b a u d e s h i e- figen elektrischen Ortsnetzes jetzt voll- endet worden. Damit sind die mancherlei Storungen in der Leitung nun beseitigt, die im landwirtschast- "chen Betrieb unb im Haushalt oft sehr lästig waren.

d) Lehrbuch, 21. Dez. Arn Sonntagabend fand eine von der Schule veranstaltete Weih­nachtsfeier statt. Zur Aufführung gelangten neben einigen kleineren Darbietungen zwei reizende Weihnachtsdichtungen, deren Rollen von den Kin-

dem gut zur Darstellung gebracht wurden. Trotz geringer Mittel und beschrankter Raumverhältnist'e konnte man einige schöne Feierstunden ermöglichen. Es war eine rechte, zu Herzen gehende Weihnacht-. ^ier. Am hl. Abend findet eine ähnliche Feier unter Mitwirkung des Gesangvereine in der K irche statt.

Starkenburg.

Darmstadt, 21. Dez. Hier ist ein Gutsverwalter unter dem Derb ach! f c ft 9 * o m m e n worden, im November des IahreS 1921 im Walde zwischen Darmstadt und Gries­heim an einem jungen Manne im damaligen Älter von 16 bis 18 Jahren einen Sexual» m o r d begangen zu habe.,. Der Ermordete foU Cl* Wanderbursche gewesen fein, der zur frag- Zeit in der Herberge in Darmstadt ge- toobnt haben soll. Das Opfer ist höchstwahr­scheinlich der Fuhrmann Paul Dietrich oder ähnlichen Namens, geboren am 9. 3uni 1931 zu Köln, der vom 13. zum 14. Oktober 1921 und com 23. zum 24. November 1921 in der Herberge gewohnt hat. Aus eine Prefsenctiz vom 10. Dr- $cmber 1926 hat sich bis heut: niemand gemeldet. 3m Interesse der Aufklärung werden Verwandte, Angehörige und Bekannte des Dietrich noch­mals dringend ersucht, sich zu melden.

WEN. Offenbach, 21. Dez. Bereits vor einigen Wochen wurde dem Armenpfleger «Irtedrich Kirsch nachts durch Einbruch 2 00 0 2t m. Armengeld gestohlen. Am Montag nun wurde der A.menpfleger auf dem Nachhauseweg - et trug 4303 Mark Armengeld bei sich, die er in den nächsten Tagen auszahlen sollte - von einem Unbekannten, der eine schwarze Ha 1 bmaske trug, angehalten unb aufgefordert, das Geld hrrzugebrn. Es kam zu einem Kampf, in dessen Verlauf es dem Armen­pfleger gelang, um Hilfe zu rufen, worauf der 2-äter die Flucht ergriff. Ein Schuh, den der Unbekannte auf Kirsch abgab. hatte glücklicher- weise sein Ziel verfehlt. Die Polizei hat in­zwischen einen Mann feftge nommen, der als .tatet in Frage kommen könnte.

WSN. Groh-Gerau. 21. Dez. Wie be­reite berichtet, ist gestern der beim Städtischen Derussamt in Frankfurt a. 21t. als akademischer Berufsberater tätige Dr. decke zum Bür­germeister unserer Stadt gewählt worden. Dr. Lüdecke, der in Berlin unb Franks-irt a. 21t. 3ura und Staalswissenfchaften studierte, wurde 1920 zum Generalsekretär des Reichsverbandes der Dünbe der Kinderreichen Deutschlands ge­wählt, in welcher Eigenschaft er vielfach die Interessen der Kinderreichen bei den Reichs- und Staatsbehörden vertrat und auch die Heraus­gabe der in 50 030 Exemplaren erscheinenden ZeitschriftDer Kinderreiche" besorgte. Von 1923 bis November 1925 war er beim Frankfurter Magistrat in der Fürsorge für die Rhein- und Ruhrverdrängten tätig. Später trat er zum Be- russamt über unb geht jetzt als Bürgermeister nach Groh-Gerau.

Preußen.

flrciö Wetzlar.

WSN. Wetzlar, 21. Dez. Der Kreis­tag des Kreises Wetzlar beschloh in feiner heutigen Sitzung, sich der besonderen Hilfs­aktion des Staates für die Erwerbslosen, Sozial- und Kleinrentner anzuschliehen und be­

willigte, wie schon hin berichtet, für einmalige 'Äcib Ifen 25 000 Mark, mit deren Verteilung unb Aus ahlung sofort begonnen werden soll. Eine Vorlage, d.e zur Behebung jetzt beftebenber Mihstänbe den N - ubau eines Ocbäubce dorsah. in dem Räume für Tuberkulofe- sp rech stunden mit Röntgenapvarat, sowie eine Garage untergebracht werden sollten, wurde a b g e l e h n t, da der Kreistag die Verquickung beider Projekte nicht als wunsch.nswert an- fieht. Hierüber soll eine neue TJorlagc erfolgen. C-cine Zustimmung erteilte der Kreistag zur Herausgabe von Postkartenmappen mit Photographien der zahlreichen baulichen und landschaftlichen Merkmale des Kreises. Man sieht in diesem Vorhaben ein wirkungsvolles Mittel zur Verkehrswerbung. Weiter beschloß der Kreistag die Neuanschaffung eines weiteren Kraft wagens für d.e Kreis­behörde. Der Haushalt der Kreisspar- kaffe unb die Rechnung der Kreiskommu- na Hasse wurden genehmigt. Das Rechnungs­jahr 1925 hat sich nur toen.g aus dem Rahmen des Voranschlages entfernt. Der Fehlbetrag für 1925 beläuft sich auf 74 209,22 RM. bei einer Gesamtausgabe von 2 071 644,93 RM. und einer Gesamteinnahme von 1 997 435 RM. Zu beachten ist hierbei, datz für Fürforgezwecke eine Mehr­ausgabe von 142 610,05 RM. gegenüber bem Vorjahre zu Duche steht, so bah ber eigcntl che Etat verhältnismäh g günstig abgeschlossen wäre. Der Kreistag genehm gtc ferner Satzungsände­rungen des Arbeitsnachweises, der in Über­einstimmung mit andernorts getroffenen Ent­scheidungen künst ghin die BezeichnungAtbeits- amt" führen wird. Schließlich ist noch von Inter­esse, zu erfahren, dah der preußische Minister für Handel und Gewerbe der Errichtung e.nes KreiSkaufmannügerichts im Kreise Wetzlar unter Hinweis aus das bcmnächst zu erwartende Arbettsgerichtsgesey die Zustimmung versagt hat. Die nächste S.tzung des Kreistages muh bereits im Februar stattsinden.

Ö- Lützellinden, 21. Dez. Bei der gestri­gen Treibjagd im Revier des Iugdpöchters H e n s o l d t - Wetzlar wurden 6 2 Hasen zur Strecke gebracht, ein für die diesjährigen Verhält­nisse recht gutes Ergebnis. Rehe wurden geschont. Der Gröhe unseres langgestreckten Ortes Rechnung tragend, soll ab 1. 3anuur in unserem Dorfe neben der bisherigen Haltestelle der Postautolinie GießenNiederkleen, une zweite Haltestelle, wie in Hochelheim, eingerichtet wer- den

Kreis Marburg.

II Marburg, 21. Dez. Die Landgemeinden des Kreises Marburg einschließlich des Städtchens Wetter hatten in diesem Jahre aus dem Verkauf des Gemeindeobstes eine Einnahme von 19 086,34 Mark gegen 35 940,46 Mark in 1925. An Ker Spitze steht diesmal, wie dies meist der Fall ist, die Gemeinde Bauerbach mit 3737,60 Mark. Es folgen bann Beltershausen mit 1956,20 unb (£ a I b e r n mit 1661,30 Mark. Die anberen Ge- meinben bleiben alle unter 1000 Mark. Die Stabt Marburg nahm aus bem Gemeinbeobst 1179,90 Mark ein, gegen 1321,30 Mark in 1925.

Mairrgau.

WSN. Frankfurt a. HL, 21. D.z Der Ma­gistrat beschloß, den stöbt. Beamten unb Angestellten, sowie ben Lehrern eine

Weihnachtsbeihilse tn gl ichem Umfang unb hi e elfter H l.e wie »ei Re ch tnb Sto. t - beamten zu gewähren. Archer^em soll ben städt. Arbeitern eine einmalige Beihilfe von 20 Mark für Lebige, 25 Mark für HaushaltungS- vorstände unb 5 Mark für jebes Kind gezahlt werben. Arbet crinncn erhalten \ biefer Sätze unb evtl, die Kinderbeihilfe. Nicht voll, aber mindestens 24 Stunden in der Woche Bcschäs- tigte bekommen , der vorstehenden Sätze. Den ber.f.orier en Arbe.t.rn unb ben W twcn von stöbt. Arbeitern wirb 1\ ihrer Dezemberbezüge, höchstens jcboch der Sah eines a! iren Arbeiters ge a'j't. D e be'.ür ti en Altveteran en aus ben Felbzügen 1854. 1866 unb 1670 71, sowie bereu noch !cbenbe Witwen sollen eine ein­malige Beihilfe nach ben Sätzen her allgvme nen Deihille für HilsSbedÜrskige erhalten. Der '"egen zahlreicher Schwindeleien schon v el- fach vorlestraf.e 21 2a:re alte Kau'mann Fried­rich Bergmann treibt zur Zeit wieder fein Un- trefen. Bergmann ver pncht jungen Leuten, ihren einen Füh-c schein zu beforcen bzw engagiert sie als Beifahrer. Dafür läßt er sich Geldbeträge auszah'en und versch'^indet bann auf Nicht - wieberschen. Die Terli; er Polizei sahnbet gc'enaär iq nach dem 33 adrigen Efsek en- unb Börsenmakler R obe r t Rels au.- Frankfurt am Main u ib bem g'eichiltrigen an c Heb n B r- fenv^rtreter Kurt Henkel aus Steglitz, die nach'Betrug und Unterschlagung von Wertpapieren bi Hohe von etwa 15 000 Mark geflüchtet sind.

Von der Marburqer ßreisbaFn.

sch. Marburg, 21. Dez. Durch neue E r z - und E i s e n st e i n j u n d e in der Gegend von Mücke (Hefsen), über deren Bedeutung heule aller­dings noch nichts Abschließendes gejagt werden kann, ist der bereits vor bem Krieg protektierte Plan einer Weiter führung der Marburger Kreis­bahn, die heute in Drcthausen endet, aufs neue ausgerollt worden. Kestern sand in Drei- hausen (Kreis Marburg) die erste starkbcsuchte Versammlung statt, in der sich die Vertreter der an diesem Projekt interessierten Gemeinden eingehend mit dieser Frage beschäftigten. Allgemein wurde der Wunsch laut, daß die Wetterführung der Kreisbahn von Dreihausen nach Mücke jetzt, und zwar möglichst aus dem Wege der produk­tiven Erwerbslosensürforge, durchgesührt werden möge. Eine kapitalkräftige Gefellschast. die sich bae Nutzungsrecht für die großen Erz- und Eifenflein- lager gesichert habe, warte auf die Welterführung der Bohn. Gelände für die Bahn fei von den be- treffenden Gemeinden bei ihren Feldberciniqungv« arbeiten bereits fichergcftellt worden. Als zweckmäßig wurde es auch bezeichnet daß die Kreisbahn bald­möglichst von der Reichsbahn übernommen werde, da sich dann Frachtsätze und Fahrpreise ver- billigen würden. Zum Schluß dcr Versammlung wurde eine Kommission gewählt, die die Ange­legenheit weiter verfolgen soll.

gur Lahnkanalfsteruno.

WSN. Diez a. d. Lohn. 21. Dez. Die Kosten der Lohnkanalisierung betragen 4 200 000 Mark. Es bleiben noch 1050 000 Mark zu decken, wovon der Unterlahnkreis 276 000 Mark auf­zubringen hat. Der Kreistag erteilte die Zustimmung zu der Ausführung der Kanalisierung und geneh­migte den Finanzierungsplan.

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gründen entweder einen Verein oder fie prozessieren miteinander, sie sind egoistisch und grob", so seufzt heute ein bekannter Zeitgenosse.

Warum denn so abfällig sein? Es gibt auch noch ideale und rücksichtsvolle Menschen. Tie wollen Sie mit der Laterne suchen? Brauchen Sie nicht. Bitte, gehen Sie zu Ihrem Finanzamt!

Sie erklären sich glatt für geschlagen, nicht wahr? Aber grob seien dis Menschen bestimmt, dabei bleiben Sie? Keine Spur. Man muß nur von der richtigen Brillenseite gucken.

Nicht Jeder wird gleich so wieJemand" aus die höfliche Frage feinet Mitmenschen:Sic haben von mir gesagt, daß ich ein Cchafskopf bin. Ist das wähl?" die liebenswürdige Antwort geben:Es ist wahr, aber ich habe es nicht gesagt."

Es gibt auch noch guteIndividuen". Gott sei Tank, eine ganze Menge.

Aber wir wollen von den Ironien des Alltags aufhüren und zu zwei guten edlen Menschen zurückkehren: zum Dr. Nabi, unseremTabakvoklor", unb unserem lieben Münchner Kindl, dem Wahrzeichen der alten weltbekannien Zuban-Zigareltenfabrik.

Dr. Navi wartete im Flughafen von Konstantinopel schon lange auf bai Eintreffen des Kindls.

Endlich wird das Flugzeug sichtbar. Wenige Augenblicke nimmt die Lan­dung in Anspruch: nun stehen sich die beiden gegenüber.

Ein wahrhaft rührendes Bild: der alle ergraute Dr. Nabi von großer massiger Gestalt, mit verwittertem tiejbr unen Antlitz, ein echter Sohn bei Orients, und unser Münchener Kindl von kleinem aber quecksilbrigen Format, mit frischem Teint, Hellen Haaren und blauen Augen des Abendlandes.

Longe liegen sie sich vor aufrichtiger Freude in den Armen. Wohlauf Denn in unsere schöne Heimat. Dr. Nabi gibt seinem (Befolge das Zeichen zum Aufbruch. Tie Hörner erklingen. Langsam zieht die Karawane in den frischen Morgen hinein.

Übermorgen hören Sie mehr!

Tie Geschmacksrichtungen der Raucher sind wandelbar wie die Zeiten. Wir gehen mit! Tie leichten süffig süßen Mischungen unserer Zigaretten sind Glanzstücke der heutigen Ziaaretten-Herstellungsatt.

Trum seien Sie nicht nur Leoenskünstler, sondern

werden Sie Künstler des Geschmacks!

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