Ausgabe 
22.12.1926
 
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3 der Polizei wur- mbesserungen o«. M erstmals bie "intes «woge» «r am fianborai. au unb zur Aus. laßen.

»t ltMrri, wurde, l«cht« Persassung im Wfler bemerkbar atcn und zu Papier irden bearbeitet.

iben in wiederholten Harfe Gegenstimmen ertreter der Polizei. >es Staates und der nojttt grunblä^id)

int DerwirkVchun^ jiibttitn MMnde it, unb bab diese» bitte, auch mit ver- endungen zum Ziele orise mit Erstellung en wäre.

>eblieben, bi» man zu !Ubauten wurden gt Je von der Stobtwr- ufe von bestehenden !liche Perhandlungen iqe dazu aufwtifr eiche der Kosten für iu der Zehnlschruec diesen Erwägungen Neubauten wurden lupläsze waren ent- ;r Lage unb Gestüt' Verhältnisse, welche kosten voroursetzten. littelbarer BH« der hohen Forderungen iten oder echebliche

beim ZehnIIcheuer- ] ES bitte oben' i« jwii« >W' unmittelbarer W» >äu>? bzv. un > js'GW" ?

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brauchen. 3n den deutschen WintersPortort en sind alle Vorbereitungen zum Empfang der Gäste ge­troffen, neue WintersPortonlagen an verschie­denen Plätzen wrrden di« WeihnachtSgäste über- rafchen.

Die Reichsbahn hat bereits alle Dortehrun­gen getroffen, um nicht nut den anwachsenden Verkehr reibungslos bewältigen zu können, son­dern sie will auch die R.ise zum Wintersportort oder zum Besuch von Verwandten und Freunden in diesem Jahre so angenehm wie möglich ge­stalten. Aus den groben Hauptstrecken werden so­wohl im Schnellzug-, wie auch Pers onen- zugoertehr die planmähig-rn Züge gröhten- teilS auf die höchst zulässige Wagen- zahl gebracht. Bei denienigen Zügen, die nach den Erfahrungen der früheren Jahre eine be­sonders starke Frequenz aufzuwci.en haben, wer­den auherdem Vorzüge un) unter ilmflänten noch Rachzüge eingelegt. Der im vorigen Jahr neu eingeführte Dorverkauf von Platz­karten zu den Dorzügen dir v- Züge, der beim reisenden Publikum Ankang gefüllten hat, wird auch für den diesjährigen W.ihnachtsvcriehr bei- behalten. Man kann sich auf diese Weise bereit- drei Tage vor dem Reisetag einen Platz In allen Reilebureaus, wiIch« gleichzeitig Dertretungen des Mitteleuropäischen Reiseoureaus sind, sichern. Damit die Dorzüge dm Rüsenr«n dieselben An- nehmlich/eiten wie die Houptzüg« bieten, werden ihnen an den Hauptreisetagen, am 23. und 24. D:zember, Speisewagen der Mitropa aus den 6lreden von Berlin nach Dresden, Mün­chen. Frankfurt a. M., Breslau, Schneidemühl, Hamm unb Äöln beigegeben.

Die Benutzung der Sonnlagsrückfahr- farten, die bekanntlich eine FahrpreiSermäfti- aung von 33V» Prozent bieten, ist in diesem Jahre für eine kurze Reise über die Festtage recht günstig Die Gültigkeitsdauer erstrecht sich übet Weihnachten, vom 23. Dezember 12 Uhr mittag- bis zum 27. Dezember morgens, und zu Reujahr vom 31. Dezember 12 Uhr mittags bis zum 3. Januar morgens, wenn die Rückfahrt an diesen Tagen (2Z. Dezember bzw. 3. Januar) bis 9 Uhr morgens angetreten ist.

Bornotizcn.

TageSkalender für Mittwoch. Stadtthealer: 3,30 Uhr nachm., Märchenfpiet Frau Ho.le" ((8nbe 5,45 Uyr). Evangelischer Kirchengelangverein: 8 Uhr, Stadtkirche, Weh- nachsse-er mit Kirchen-Oratorium:Die Geburt Christ!". Lich.sp.e.haus Bahn^osstrafte:Der Geiger von F.orenz": Astoria-Lichtspiele: DaS Rctz des SchiclsalS".

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L. U. Bon der Landes-UniversitSt. Dem 1. Assistenzort an der Univ.-Augenklinik, Dr. Heinrich Kranz, wurde die venia legendi für das Fach der Augenheilkunde bei der Medizinischen Fa­kultät; dem Assistenten am Institut für experimen­tell« Psychologie und experimentelle Pädagogik, Dr. Johann Georg Hartgenbusch, die venia legendi für das Fach der experimentellen Psycho­logie bei der Philosophischen Fakultät, 2. Abtlg., er«

Der Telephon verkehr Gieften London ist feit feiner Einrichtung anfangs dieses MonatS schon wiederholt in Anspruch genommen worden. SS hat sich dabei heraus- aestellt, datz die Verständigung in allen Fallen sehr gut war. Der Einrichtung wird hoffentlich auch weiterhin rege Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit sie unserer Stadt erhalten bleibt.

D i e Geldinstitute unserer Stadt werden am Weihnachtsh.'iligabend nur vormit­tags geöffnet fein: die Reichs bank schlietzt um 12 Uhr, die übrigen Institute um 1 Uhr. Ab­gesehen von der Reichsbank werden alle übrigen Geldinstitute auch am Montag. 27. Dezember, geschloßen bleiben. Die Geschäftswelt sei hieran noch einmal erinnert.

" Die WeihnachtSferien der Dchu- l e n nehmen heute löten Anfang, sehr zur Freude unserer Buben und Mädels. Die Ruhepause wird indessen nicht allzu lange dauern, denn der Unterricht beginnt bereits am 6. Januar wieder.

" Wichtig für Pensionäre der Reichsbahn. W.r die Gisenbahnstationskasse Dietzen und mitteilt, können Ruhestands beamte, Warteaeldempfängrr und Hinterbliebene im Be­reiche der ReichSbahnoerwaltung die Rolzu-oen- bung noch vor Weihnachten bei der hiesigen Stationskasse in Emvfanq nehmen.

Q Rohrbruch in der Wasserleitung. In Der letzten Nacht ist am Marktplatz vor dem Schuhhaus Herbert das Rohr der Wasterleitung ge­borsten. Einiae Keller in der Nähe der Unfallstelle stehen unter Wasser. Die Arbeiten zur Beseitigung des Schadens sind seit heute früh im Gange, sie ' werden allerdings dadurch erschwert, datz zwischen den Stratzenbahngleisen aufgebrochen werden muß und dabei Rücksicht zu nehmen ist auf die flüssige Abwicklung des Verkehrs.

Im Lichtspielhaus Bahnhof- st ratze wird gegenwärtig der Film .Der feiger von Florenz^ gezeigt, dem eine besondere Bedeutung dadurch zukommt, datz in ibtn die berühmte Berliner Schauspielerin Elisa­beth B e r g n c r zum ersten Dlalc vor den Kurteltaslen tritt. Diese Tatsache ist auch im Manuskript weitgehend berückichllgt worden, das gleichsam die Devile trägt .Ein Film um Elisa­beth Bergner . Sie ist der Mittelpunkt und der Pol. um den sich die übrigen Figuren mehr oder weniger Im Hintergrund bleibend be­wegen. In der Hauptrolle kann sie ihre eminente A^^rucksmäglichk.ll auL gezeichnet entfalten: die kindliche Liebe zum Doter, die Abneigung gegen bie .neue" Mutter, Enttäuschung und kindliches Weh, später, fein abgestuft, das Erwachen frau­lichen Gefühls, die aufkeimende Ci.'be zum Manne. Hier offenbart sich reifstes künstlerisches Können,

eine Glanzleistung. die daS Romanhafte der Hand­lung hier Selbstzweck nebensächlich er­scheinen lätzt. Im Ganzen: ein Film von sel­tenem Format, der es wünschen Ützt. Slllabeth Bergner noch in anderen Filmrollen zu leben.

T i e Maul- und Klauenseuche ist neuerdings In folgenden Orten amtlich feflgefteUt worden: Grotzen-Linden. Alten-Buseck (Kreis ®le- tzcn), Dorn-Aisenheim (fir. Friedberg) Höchst a. d. Ridder (fir. Büdingen), Zell (Rr. Alsfeld), Fron- Hausen (Kr Marburg). Erlolchen ist die Seuche in Hattenrod. Harbach, Duerfbom, Röthges (Kreis Tiehen). DberroöUftabt. Niederflorstadt (Kr. Fried- berg), Vetzberg, Dillheim, Allendors, Stockhausen. Ulm und Werdors (fir. Weglar).

Austrieb aui Dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: drei Kühe, 15 Färsen, 31 Kälber, 258 Schafe, 161 Schweine.

weiteren Toren seinen Ausdruck sand. D. f. 2.- Dornheim Hal damit mit einem Punkt Dor- sprung die Tabellensührung übernommen.

Gießen verliert In Hanau 1:4.

Sin Spiel, das in sportlicher Hinsicht nach jeder Richtung befriedigte, sand am Sonntag in Hanau fta:t. Dietzen h alte das Pech, nur mit 10 Mann antreten zu müllen, Io datz die vier 6.ümiet nicht die er orde.Uche Du:ch,chlagskrast oufbringen konnten Trotzdem gelang es der Mannschaft infolge ihrer vornehmen Spielwe.^e. sich die Vvmpathicn her Zuschauer zu erwerben. DiS zur Pause konnte Dietzen durch einen vcr- wande::eu Eckball den AuSgie.ch txr?.ellen. Trotz­dem Dietzen nach dem W.ederantritl oft ge ähriich wurde, gelangen keine weiteren Srsolgc, wäh­rend Hanau drei weitere Tore erzielte. DaS EckenverhältniS lautete 13:1 zugunsten HanauS.

Freier

Turn- und Sportverein Wieseck.

wicseck I Doubrlngen I 5:1 (Ecken 8:2).

£ Ein recht i.iterehantcä Spiel z.iglen am Sonntag obige Mannschaften auf dein Wald- fporrp.atz in Wieseck. Deidc Mannschaften welt- eiserien in der Dorsührung eines ruhigen und fairen Kampfes, was ihnen auch restlos ge­lang. Saubringen überraschte durch eine ganz famose Spielweise, nur wäre ihnen noch ein etwas sicherer Tormann zu wünschen. Wieseck stellte die auSgegliche, ere Els, die hauptsächlich im Sturm ein produktives Spiel zeigte, dem Mittelläufer fehlte daS genaue, präzise Zuspiel, ein Mangel, der durch die geleistete gute Ab­wehrarbeit mehr als ausgeglichen wurde. Bis zur Pause kam daS Spiel durch Selbsttor der Wiesecker auf 2:1 für Wicf.-ck Rach dem Seiten­wechsel zeigte Wieseck ein brillantes Spiel. Be­reits in der 7. Minute wanderte der Ball vor dem Daubringer Tor von Kops zu Kops, bis ihn der Mittelstürmer W elecks zum dritten Tor einköpfle. 15 Minuten später schvtz der linke Läu'er ein Prachllor als viertes, dem der Halb­rechte nach abermals zehn Minuten das fünfte folgen lieft Zwischendurch erhöhte die Wielecker Mannlchast die Zahl der Ecken auf 8. Der einzige Erfolg der Daubringer während der zweiten Halb'eit war eine Ecke. Der mitunter etwas reichlichen Berleidiguna verdanken die Gäste, datz die Riederlage nicht hoher auifieL

Freie Turnerschaft Gießen

£ Für den Sonntag hatte sich Dirtzen c.nen recht starken Gegner verpflichtet. Ib trat gegen Raunheim I an. Gleich zu Beginn setzte 'ich Raumheim in der Spielhälf.e der D etzener lest und konnte in kurzer ?e i drei Tore erzielen. Run gestaltete Gieften das Spiel offener, es konnte demzufolge mehrmals ae'ährlich werden und auch sein einziges und Ehrentor erzielen. Bi- zur Pause erzielte Raunheim noch ein viertes Tor. Rach dem Wechsel äutzerst fkotteS Spiel, bei dem Raunheim sehr gute Kombinat onsarbeit zeigte unb seinen Sieg auf 5:1 erhöhen konnte. Dietzens Ib stellte erneut unter Beweis, datz sie reif für die erste Klasse ist.

Rundfunk-Programm

deS ftrtinffnrter TcnderZ.

(Aus der »Radio-Umschau".) Donnerstag, 23. Dezember.

3,30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4,30 bis 5,45 Uhr: Konzert des Hausorchesters- G. Puccini. 5,45 bis 6.05 Uhr Die Lesestunde. 6,15 bis 6.45 Uhr: Uebertragung von Kassel: Zwei Ehristus'egenden" von Srlrna Lagerlof. 6,45 bis 7.15 Uhr:Der Gesellschaftstanz (sein Drund resen, seine Entstehung, se ne Musik, seine gesellschastliche Bedeutung)", Dortrag von Earl Hagemann, Intendant des Staa'Sthca ers Wies­baden. 7,15 bis 7.45 Uhr: Italienischer Sprach­unterricht. 8,15 b:S 9.15 Uhr: Heiterer Abend. 9,15 bis 10 15 Uhr: Streichquartette. Anschlietzend bis 12,30 Uhr: Tanzmusik.

Sei vernünftig!

Man kann attdi modern und frfiön lein, o3ne ge» raoe bie mit libcia. qrofter 11? flame anncDricfe» neu Mu el in lurnr. Vackniig zu raufen Vhn auf- iafienbitenjctai stch bic<* AiixAeit bet Haarwafchtnif rln Das feit 199M nullionenlarf) bciuäbrte ^cltnon-finDfrorirftDitlver, welches bekanntlich die y'fl 're aanc wunderbar verschönert, enthält In einem Päckchen für 304 stets 2 abaeieilte Vollivaschiin en. L adurch stellt es sich neacu lurur. verva te Metel mit nur 1 Waichuna tatsächlich um die Hüllte b'U aer. fi-'ufen a ich Sie deshalb Mir nächsten tfaartüakfie das vorleilha'ieie OeIIvon, welches in icdein cimtülänfacn (McLltaft erhältlich ist Auch für "Inder ist vrilpon aaraniiert nnkchädllch. l> H

Turnen, Sport und Spiel.

Handball im Gau Hessen der D.T.

7Ntv. Gieften Io. Heuchelheim 4:3.

0 Zu einem FreundschaftSsp.e« hatten sich am Sonntag auf dem Spielplatz des Männer- Turnvereins dir 2. Mannschaft des Turavere.ns Heuchelhcim und eine aus der 2. und 3. Mann- schast des Plahvereins eingesunden. Ob es ratsam war. den In nicht allzu guter D.rfassun^ befind­lichen Platz zu benuh:n. toä;e einer Prüfung zu unterziehen, deren Ergrbn s sicher mit einer D.r- legung des Spieles gee:rd:t hätte. Das Spiel zeigte, datz Liner der Gegner über groftc spiel- technische F rtigkeiten verfügte; Fings cherheit und Stellungsspiel waren nicht ausgeprägt. Gieften hatte mehr vom Spiel, da tnxf) schon einige spielersahrene Leut? in der Mannschaft stand n: Heuchelheim legte ri s gen Eifer an den Tag. der ibm fast den Ausgleich gebracht HU:e. Für Heu­chelheim ist es sicher von Dorieil. recht oft F.e^ndschaftSspie'e arSzu ragen, damit der rührige Turnverein endlich an den Gaurunden teilnehmen tann; eine Unmöglichkeit ist es nicht, und wenn der Wille vorhanden ist, dann wird die Tat und mit ihr der Erfolg kommen.

V. f. B.

D. f. D. Liga - .Hessen" 09 Kassel Liga 2:2. D. f. B. Ligareserve - 2IMar I 11:1.

D. s. B. Dritte - Lich ll 1:4.

Mit dem Spiel am Sonntag hat die dies­jährige Derbandsspielrunde der Bezirksliga für den hiesigen Dertreter ihren Abschluh gefunden. Gs war ein typischer Puicktetarnpf, der in bezug aus technische FeinLsiten usw. nur selten etwas Besonderes bs-t, dafür jedoch um so reicher an Abwechlluirg und spannenden Momenten war. Schon allein durch das ungemein forsche Tempo, in dem das Spiel von Anfang bis Ende durch­geführt wurde, lag über dem ganzen eine un­gewöhnliche Spannung. Die ,Kasseler Hessen" Kimen mit ihrer stärksten Mannschaft, sahen, datz D. f. D. nur mit 10 Mann antrat, und glaubten nun wohl auch bestimmt zu siegen. Die ersten 15 Minuten sahen denn auch wenig verheitzungs- voll für Gieften aus. Die gesamte Deckungs­mannschaft muhte alles Können auf bieten, um Erfolge des stark drängenden Gegners zu ver­hüten. Die Derieidigung besonders leistete hier­bei Hervorragendes. Kassels Angriffe waren mehr stürmifch als planvoll und scheiterten sämt­lich an der zähen Abwehr der Platzelf. Erst als Möller für den ausgebliebenen Singel eingesprungen war, gelang es D. f. B, sich aus der Umklammerung frei zu machen und seiner­seits allmählich zum Angriff überzugehen. Wah­rend der Gegner sich anscheinend zu stark veraus­gabt hatte, baute die einheimische Läuferreihe mehr und mehr aus und unter," 3tc den Sturm bei seinen Angriffsaktionen aufs beste. Rach äutzerst wechselvollem Spiel ging es torlos in die Pause. Sofort mit Wiederbeginn setzten beider­seits energische Angriffe ein. Auch jetzt war D. f. D. leicht überlegen einige sehr günstige Gelegenheiten wurden aber im liebereifer ver­dorben. Endlich gelang es P i t s ch. den Füh­rungstreffer für frinen Derein zu er teien. Kassel trug nun eine Härte in das Srirl. die oft die Grenze des Erlaubten überschritt und vom Schiedsrichter hätte verhütet werden müssen. Richt zuletzt hierdurch kam ^Hessen" wieder mehr auf und konnte bald darauf den Ausgleich Herstellen, um wenig später auch noch in Führung zu gehen. Hierauf ging D. f. D. unter Aufbietung der ganzen Kraft zum Endspurt über und stellte das Ergebnis auf 2:2, bei dem es trotz starken Drängens der Platzmannschaft bis zum Schlutz- pfiff blieb. Dieses Ergebnis ist für die stark ge­schwächte D. f. D.-Mann|chaft als sehr gut zu bezeichnen.

Die Ligareserve hatte sich die Erste von Atzlar zum fälligen Rückspiel hierher verpflich­tet und schickte diese mit nicht weniger alS 11: 1 nach Hause. Obgleich die Gäste ebenfalls zue ^-Klasse gehören, reichte ihr Können nicht aus, sich Geltung zu verschossen. Lobenswert war ihr Eifer und ihr sportlicher Anstand, mit dem sie die hohe Riederlage hinnahmen.

Die Dritte trat infolge Irrtums bei der Benachrichtigung mit nur acht Mann an und muhte sich demzufolge der Zweiten LichS mit 1:4 beugen

Wetzlarer Fuhball.

F.L. Wetzlar 05 v. s. R. Butzbach 4:2.

tz. Butzbach war in der Dorserie der erste Gegner deS §. E. und blieb damals mit 5:1 ein­wandfreier Sieger. D.esmal drehten die Wetzlarer den Spietz um und gewannen ihrerse.ts mit 4:2 in einem Sp el. das s c verdientermaßen eigentlich noch höher hätten gewinnen müssen. Bei Beg nn des Kampfes hatten beide Parteien nur 9 Mann zur Stelle. Wetzlar vervollständigte sich zuerst und legte in di.ser kurzen Zeit der zahlenmätzigen Ucberlegenheit nur ein Tor vor. währen), den Ehancen nach mindestens deren 3 halten fallen müssen. Als Bntzbach ebenfalls seine 11 Leute zur Stelle hatte, zogen die Gäste glrich. Richt nur das, sogar das Führungstor zum 1:2 Stand lieft nicht lange auf sich warten. All:rd ngs war d eser zweite Erfolg mehr als zweifelhaft. Trotz der 1:2-Führung der Gäste waren die F. C.er im allgemeinen und im Feidsp el die besseren, zeigten jedoch vor dem feindlichen Tor eine merkliche Unsicherheit. Erst nach dem Wechsel, eine Viertel- stunde vor Schlaft, stellt: der Wetzlarer QRtitel- laufet durch einen Prachtschuft das Ergebnis auf 2:2. Die rechte Wetzlarer Seite erz.elte dann in forschem Ansturm aus dem ©:t)ränge das 3., und als der gute Butzbacher Tormann einen Da!! unglücüich an den Gegner abschlua. daS 4. Tor. Unter fast ständigem Drängen der Wetzlarer, das nur von einzelnen Angriffen der Gäste unter­brochen wurde, setzten sich diese d.rrch 2 gewonnene Punkte in der Tabelle vor Butzbach und den B. C. Wetzlar.

Die Äreismeifterjdiaftsfplcle im Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Aeberraschungen in Friedberg.

~ Sensationeller konnte daS Zusammentreffen zwischen dem Tabellenletzten mit dem Ta­belle «.ersten iroftl schwerlich gestattet werden. An dieser Stelle ist schon immer gesagt worden, daft in der Friedberger Mannschaft ein guter Kern steckt und daft widrige Umstände die seit­herigen Riederlaaen verschulde en. Daft aber der Umschwung lo plötzlich und so überzeu'end kam. hatte niemand erwartet, vielmehr rechnete man mit einem Laren Sieg des Tabellenersten Mör­felden. Dieser hat scheinbar seinen Gegner bedeu'end unterschätzt, und als bann bei Halb­zeit Friedberg bereits mit 4:1 in Front lag, war das Spiel bereits verloren. Die aufterorbent- lich ungünstigen Platzverhäl'nille mögen noch ein übriges dazu beigeiragen haben, so haft am Schlu'se Friedberg mit 6:1 Toren Mörfelden durch diese R'ederlage auf den zweiten Platz verweilen konn e. Dem Spielverlauf nach hatte Friedberg verdient gewonnen.

Bornheim schlägt WirSbaden 4:0.

Rach seiner letzten Riederlage gegen Mör­felden zeigte Bornheim diesmal ein ent­schlösse, e e3 6;ter, beson' ers in der S ü. men elfte. Rach zunächst ausgeglichenem Kamps übernahm Bornheim durch einen Slsmeier die Führung. Aach der Pause zeigte sich die Ueberlegenheit der Frankfurier immer deutlicher, waS in drei

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Heute mittag entschlief sanft nach langem schwerem, mit Geduld ertragenen Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Groß­vater und Schwager

Herr Philipp Größer VI.

im 70. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Katharina Größer geb. Feller.

Großen-Linden, den 21. Dezember 1926.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 23. De­zember 1926, nachmittags 3 Uhr, statt

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Gießen, den 22. Dezember 1926.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die überaus zahlreichen Kranz- und Blumen­spenden beim Heimgang unseres lieben Vaters

Georg Kraft

sagen wir allen, besonders den Vereinen, auf diesem Wege unseren herzlichen Dank

Wilhelmine Kraft geb. Droß Emilie und Lina Kraft.