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Gewähr gegeben ist. daß die zu spekalatiden Zveb den. Besonders werden babri berücksichtigt, bei denen be- !iiche Lypenentwürse, sähen einer sparsamen Bau- d, mit 'Bauteilen auLgeführi en deutschen Baunormen Ge­meinden, in denen Äletn- unter Inanspruchnahme des itet werden, müssen sich ver- sahwohnungen oder Un­angemessener Zahl zu erstellen, rter, insbesondere asoziale, dre ieterschuhgesehes ihre bisherige müssen, Dohnraum zu de-

en Kredite sind zur Rück- a) wenn jeslgei'ellt witb, M schäften zuwider verwende wo - a5 Bauvorhaben innerhalb de nidit rechtzeitig ertiggestellt Än S A®« d d) mir eine der Bffljto allen oder dao 3*J*4K ursverfahren gegen den SW »KVisA.--""'

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. Da» Ramirorheater veranstaltet im Aacholffchen Dereinshauseine Mystikschau seit- fotnet Wunder'. Näheres im heutigen Anzeigenteil.

DEN. Der Boblitt ter für das Volks­begehren au. Auflösung des Land­tags. Zum Wahlleiter für die Volksabstimmung betr. das Volksbegehren auf Auflösung des Hessi­schen Landtags wurde Ministerialrat Borne- mann, zu seinem Stellvertreter Legationsrat Heinemann ernannt.

Derfassungsseier in den Schulen. Dav Landesamt für da» Bildungswesen gibt be­kannt, daß an allen Schulen, deren Sommerferien nach dem 11. August endigen, die Derfassungsseier in der ersten Schulwoche abgehallen wird, und der ganze Unterricht am Tage der Feier ausfällt.

<e Sonntagskarten für D 3 ü a c. Den Bemühungen der Stadtverwaltung, des Verkehr»- ncreine und anderer Instanzen ift e» gelungen, bah die Schnellzüge D 77 Friedberg ab 10.58 nachmit­tags und D 179 Friedberg ab 11.11 Uhr nachmittags in Richtung (Siegen an Sonntagen zur Benutzung mit Sonntagskarten wieder freigegeben worden sind. Diese Einrichtung kann nach einer Mitteilung der Reichvbahndireklion Frankfurt a. M. auf die Dauer aber nur beibehalten werden, wenn sie sich bewährt. Eine rege Benutzung der genannten Züge sei daher empfohlen.

" Personalien. Am 1.3uli tritt der Justizsekretär Otto Deilf us. nachdem er 45 3ahre ununterbrochen bei der Kanzlei des Hessischen Landgerichts Gießen tätig war, in den Ruhestand. Er ist noch einer der letzten von den alten Beamten der Kanzlei, der kurz nach der neuen Derichtsversassung von 1879 vom Jahre 1881 ab bis heute treu und gewissenhaft dem Staate gedient hat. 3m 3ahre 1911 wurde ihm deswegen aud> da» Hess. Berdienstkreuz ver­liehen. 3n den Ruhestand verseht wurde ferner auf fein Rach suchen der Lehrer Heinrich Keil an der BolkSschule zu Reinhardshain.

** Genaue Briefaufschriften. In den Anschriften auf Briefen für Groß-Frankfurt fehlt immer noch recht häufig die Bezeichnung der Zustellpostanstalt, wodurch Fehlleitungen und Ver- zögerungen in der Zustellung verursacht werden. Absender in Frankfurt (Main) und den eingemein- beten Vororten sollten auf ihren abgehenden Schrift­stücken als Ortsbezeichnung nicht lediglichFrank­furt (Main)", sondern stets den Namen ihrer Zu­stellpostanstalt (Franksurt (Main) 1, Frankfurt (Main) 3, Frankfurt (Main) Süd 10, Frankfurt (Main) .West 13, Frankfurt (Main)-Nicderrad usw. angeben, damit der Empfänger bei der Antwort die Zuftellpostanstalt ebenso genau in die Anschrift mit aufnimmt. Daneben ist deutliche und vollständige Angabe der Wohnung (Straße, Hausnummer, Stock­werk) erforderlich,

D i e Wertgrenze bei landwirt­schaftlichen Pfändungen. Rach § 813 der Zivilprozeßordnung soll bei Pfändung von stehenden Früchten und bei Pfändung von Ge­räten, Rieh, Erzeugnissen usw. in landwirtschaft­lichen Betrieben die Zuziehung eines landwirt­schaftlichen Sachverständigen erfolgen, sofern an­zunehmen ist. daß der zu pfändende Gegenstand den Betrag von 1000 Mark übersteigt. DaS Preußische Justizministerium hat diese Weri- grenze auf 300 Mark herabgesetzt, eS sei denn, daß durch die Zuziehung des Sachverständigen eine erhebliche Verzögerung der Zwangsvoll­streckung eintritt, oder unverhältnismäßig hohe Kosten entstehen. Mit Rücksicht auf die Wichtig­keit der Sache hat die Landwirtschaftskammer an das Hessische (Justizministerium eine Eingabe gerichtet, in welcher beantragt wird, in Hessen die Wertgrenze für die Zuziehung von land­

wirtschaftlichen Sachverständigen in gleicher Weise herabzusetzen, wie dies in Preußen geschehen ist.

So » 3 w eite Abonnementskonzert unserer Militärkapelle auf her Liebigs- höhe bereitete ben Besuchern wieder einige recht ge- nußreiche Stunden und gestaltete sich zu einem neuen Erfolg des Obermusikmeisters L ö b e r und feiner Musikerschar. Sämtlichen vortrefflichen Dar­bietungen wurde von den sehr zahlreichen Besuchern reicher Beifall gespendet, so daß sich die Kapelle auch diesmal zu einer ganzen Reihe von Zugaben verstehen mußte. Hervorzuheben wäre jwd) mit Worten der Anerkennung da» Solo für Flügelhorn in derPost im Walde . Der Abend bot den Zu­hörern wiederum eine begrüßenswerte Erholung nach des Alltags Last und Mühen.

Hess. Sparkassen- und Girover- band.

Bingen, 21. Juni. Am Samstag fand im hiesigen Bahnhofssaale die dritte ordentliche Verbandsoersammlung des Hessischen Sparkassen - und Giroverbandes unter der Leitung des Verbandsvorsitzenden, Justizrat Dr. Reh (Alsfeld) statt, zu der fast alle an den Ver­band angeschlossenen Sparkassen und Gemeinden ihre Vertreter entsandt hatten. Auch der Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes war vertreten. Der oorgelegte Geschäftsbericht und Revislonsbericht für 1925 wurde ohne Aussprache genehmigt. Der Geschäftsbericht zeigte eine erfreuliche Aufwärtsbewegung der Spartätigkeit in 1925. Während die reißen Spareinlagen zu Beginn des Jahres 1925 13 700 844 Mk. betrugen, waren sie bis zum Ende des Jahres auf 39 249 239 Mk. angewachsen; ein er­freuliches Zeichen des wiebererwachenden Spar- sinns. Hierauf hielt der Geschäftsführer des Deut­schen Sparkassen- und Oiroverbanbeo, Direktor Kremer aus Berlin, einen etwa einftünbigen Vortrag über bas ThemaDie Sparkassen, die ge­borenen Kreditanstalten des Mittelstandes", an ben sich eine anregende Besprechung knüpfte. Nach Er­ledigung der Tagesordnung fand im Bahnhofvsaal ein gemeinsames Mittagessen der Teilnehmer statt. Auf Einladung der Firma Feist & Rcinach in Bin­gen wurde am Nachmittag eine Besichtigung der ausgedehnten Kelleranlagen der Firma mit an­schließender Weinprobe vorgenommen. Am Sonn­tag fand ein gemeinschaftlicher Ausflug auf einem Rheindampfer nach St. Goar statt, der den Ab­schluß der Tagung bildete.

Die Lahnregulierung im Kreise Marburg.

sch Marburg. 22. Juni. Dank der tat­kräftigen Initiative des Landrats Schwebe! hat man im Kreise Marburg seit einiger Zeit mit der Regulierung der Lahn be­gonnen, durch die gutes Ackerland vor Ueber- schwernmungen geschuht und so einer intensiven Bewirtschaftung zugeführt werden soll. Es sind zunächst zwei große S-förmige Fluß- frümm ungen in den Gemarkungen Fron- Hausen und Dellnhausen, die ver­schwinden und auf diese Weise das Fluß­bett um einen Kilometer verkürzen sollen. Träger deS Unternehmens, das den Beginn eineß großen Projektes darstellt, ist der Kreis Marburg. Zur Zeit werden bei den Rotstandsarbeiten etwa 200 Erwerbslose aus den Kreisen Marburg, Wetzlar und Hessen-Darmstadt in zwei Schichten beschäftigt; die Zahl der Arbeiter soll aber demnächst auf 500 erhöht werden, da die Arbeiten bis zum Herbst durchgeführt sein müssen. Die

Kosten der Regulierung bei Fronhausen be­tragen 320 000 Mk., wovon 80 Prozent aus der Erwerbslosenfürsorge bestritten werden, den Rest, abzüglich der Zuschüsse des Staates und des Be- zirkSverbandeS, hat der Kreis Marburg zu tra­gen. Um den Charakter der RotstandSarbeiten zu wahren, erfolgt der Durchstich bei Fron- Hausen durch Handarbeit, während zur Begradi­gung deS FlußlaufeS ein Schwimmbagger zu­gezogen wird. DaS neue Flußbett ist 3,50 Meter tief und auf der Sohle 18 Meter und in des Hfctlimc 47 Meter breit, geschützt wird es durch einen 4 Kilometer langen Hochwasserdamm, der sich von R o t b biß zur Eisenbahnbrücke bei Friebelhausen erstrecken - wird. Dieser Damm kommt nicht nur der Anlage selbst, son­dern auch den oberhalb von ihr gelegenen Län­dereien (etwa 200 Hektar) zugute. AlS weitere Sicherung gegen Hochwassergefahr wird noch eine Zlutmuldc angelegt, die westlich Sicherts­hausen beginnt und östlich Salzböden in die Lahn mündet. 3m allgemeinen ist üblich, daß ein Fluh von seiner Mündung aus reguliert wird, wie aber von fachmännischer Seite ver­sichert wird, ist durch die Teilregulicrung bei Fronhausen eine Gefährdung der unterhalb deS Kreises Marburg gelegenen Gebiete nicht zu be­fürchten, da, wie bereits erwähnt, die Derkürzung deS Flußbettes nur gering ist. 3m nächsten Jahre hofft man im Kreise Marburg die Flußregu- lierung zwischen Roth und Argenstein in Angriff nehmen zu können, wodurch die Regu­lierung der Lahn überhaupt abermals ein Stück vorwärts getragen würde.

Büchertisch.

Da- neue Daheim (Velhagen & Klasing, Leipzig) ist mit vielseitigem Inhalt in reicher Aus- ftattuna erschienen. Neben der Fortsetzung des Ro- man» steht eine feinsinnige NovelleDas Märchen vom Sternenfink" von I. Stollreiter. Eine fachkun­dige Abhandlung beschäftigt sich mit Frauensport und Sport als dem Schöpfer neuer Frauenberufe. Illustrierte Aufsätze schildern Rudolf Schiestl, den Heimatmaler, fein Wesen und sein Schaffen, ferner den schwierigen Bau des riesenhaften neuen Berliner Großkraftwerkes und allerlei reizende Modeneu­heiten.

Das Theate r", die bekannte illustrierte Halbmonatsschrift für Theater und Gesellschaft (Ver­lag Berlin W 9), beschäftigt sich in dem vorliegenden Heft 12 mit der Arbeit des Kleinen Theaters in Tokio, das zeitgenössische europäische Dramatik auf- führt. Zwei andere AufsätzeSaetensänger in An­dalusien" undFuturistisches Theater in Florenz", führen in besonders eigenartige Gebiete der Bühnen­kunst. Heber die letzten Bühnenereignisse In Deutsch­land berichten zahlreiche illustrierte Referate von den Ruhrbühnen, aus Weimar, Koblenz, Dresden, Baden-Baden und Berlin. Einen Gedenktag von be­sonderer Bedeutung hält der Aussatz von Clara Schönberger über die berühmte Else Lehmann zu ihrem 60. Geburtstage fest, der von einem Ju- gendbildnis aus der Zeit ihres ersten Austretens über die bedeutendsten Rollen aus ihren Glanz- lahren bis in das gegenwärtige Heim der Künst­lerin in Prag führt.

Die Reise um die Welt . . . Eine nachdenk­liche Reisebetrachtung . . . Achtung, Grenzei . . . 5-llhr-Tee im Seebad. . . Sein Reiseabenteuer. . . Herr Trillhase bleibt zu Hause . . . Dies und vieles andere andere Amüsante in Wort und Bild bringt die [oeben erschienene Reise-Nummer derL u st i - gen Blätter".

Europäische Gespräche", Hamburger Monatshefte für Auswärtige Politik, herausaegeben von Dr. A. Mendelssohn-Bartholdy. (Deutsche Der-

lags-Lnstatt. Etuttgart-Berlin.) Da» vorliegende Heft 5 derEuropäischen Gespräche" setzt die Aus- satzfolge über die außenpolitischen Programme der deutschen Reichstagsparteien fort. Staatssekretär z. D. von Rheinbaben (für die Deutsche Volkspartei) und Bernbard Dernburg (für die Deutsche Demo­kratische Partei) erörtern in interessanten Ausfüh­rungen die von ihren Parteien zu den wichtigsten Fragen der außenpolitischen Tage»- und Zukunfts arbeit aufgestellten Programme. Für manchen noch anregender wird ein Artikel des Generalkonsuls der U. S. S. R. in Hamburg, Professor Dobranitzkis, über die Nationalitätenpolitik der Sowjetunion sein, der barlegt, wie ein Programm in der Sowjetunion der LÖiung zugeführt wird oder zugeführt wer- den soll, das durch die kürzliche Ermordung de» bekannten Ukrainerfuhrers Petljura in Paris wieder stark in den Vordergrund der Aufmerksamkeit ge­rückt worden ist. Wie immer bringen auch diesmal dieBekenntnisie und Begebenheiten" reizvolle No­tizen au» dem Tagebuch de» Herausgebers. Ange­merkt sei besonders dasBild Bismarcks", das er aus dem Briefwechsel der Königin Viktoria hervor­holt; auf ben Schwiegersohn ber Queen, ben spä- teren Kaiser Friebrich III. in seinen fast landes- verräterischen Umtrieben gegen Bismarck, fällt ha­bet ein sehr zu Bebenken Anlaß gebenbes Licht.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der .Radio-Umschau".)

TNItkwoch, 23. Juni:

4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert bes Hausorchester»: Neuere Operetten. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Bücher- ftunbe. 6.15 bis 6.45 Uhr:Schillers Weltanschau- ungsgeschichte I (Elegie, Fantasie, Freunbschaft; Lied an die Freude)", Vortrag.von Pfarrer Taesler. 6.45 bis 7.15 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7.15 bis 7.45 Uhr:Vom Deutsch­tum in Südwestafrika". 7.45 bis 8.15 Uhr: Schach­stunde. 8.15 bis 9.15 Uhr: Klaoier-Abend. 9.15 bis 10.15 Uhr: Aus Verdi-Opern.

Verantwortlich für Politik i. V. Dr. Hans Thyrlot.

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