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ich en Künstler uni) auch die Kunstschulen von Mainz. Offenbach. Erbach beteiligt haben. Die geschmackvolle Ausstellung, bei freiem Eintritt jederzeit zugänglich, ist vielseitig, anregend und der niedrigen Preise wegen zu Ankäufen ver­lockend.

Butzbach. 20. Aug. (WSR. i 3n Ergän­zung unserer Meldung über die ^Interschla- g u ng e n eines unteren Beamten beim hiesigen Elektrizitätswerk wird weiter mitgeteilt, das; sich die Hohe der Unterschlagungen bisher auf 7000 Ml. beläuft. Cs steht fest, daß die Unterschlagungen nicht aus Rot erfolgten- der Betreffende bezog eine verhältnismäßig hohe Kriegsbeschädigtenrente neben einem auskömm­lichen Gehalt.

!?! Ober-Eschbach. 20. Aug. Unter den Aeflügelbeständen eines hiesigen Einwohners ist die Geflügelcholera sestgestellt worden. Das Kreisamt Friedberg hat Gehöftsperre angeordnet.

Kreis Büdurgcp..

CD Nidda, 20. Aug. In den letzten G e - m e i nd e r a t s s i tz u n gen wurden folgende Beschlüsse gefaßt- Für die vier Bauplätze in der verlängerten Abellstraße wird die Herstellung eines Treppenaufgangs beschlossen und im übri­gen der Ausbau der Straße zurückgestellt, bis die Bebauung der übrigen Bauplätze in Erwartung steht. Der Waldwirtschaftsplan für 1927 wird genehmigt. Die Stadl Ridda tritt dem Kur- und Berkehrsverein Bad-Salzhausen-Ridda als Mitglied bei. Als Wassergeld für Rj. 1925 werden ebenso wie für 1924 10 Pf. für den Punkt erhoben. Gegen die vorliegenden Baugesuche des Adolf Rathschlag jr.. Wilhelm Kober. Hans Löscher und Georg Brück bestehen keine Be­denken. Der Beitrag der Stadt zur Zentral­stelle für Mutter- und Säuglingsfürsorge wird ab 1. April 1925 auf 75 Am. pro Jahr festgesetzt.

- Wegen der Stellung der Felsgruppen in der Klippe unter Denkmalsschutz wird, nachdem die in Betracht kommenden Teilparzellen in einem Lageplan markiert sind, der Gemeinderatsbeschluh vom 20. August 1914 und damit der eingelegte Einspruch zurückgenommen. Der Umlagebedarf für das Jahr 1926 beträgt 56 000 Am. Es wer­den ausgeschlagen aus je 100 Mk. Steuerwerk auf Gebäude 15 Pf., auf land- und sorstwirt- «chastlich genutzte Grundstücke 30 Pf., aus das gewerbliche und landwirtschaftliche Anlage- und Betriebskapital 30 Ps.. auf den Gewerbeertrag 100 Pf., auf je 1 Mark staatliche Gewerbeertrags- "teuer im Jahr 1925 und als Soirdergebäude- ,feuer 50 Pf. auf je 100 Mark Steuerwert. Heber die während des Feldbereinigungsverfah- cens abgetretenen Bauplätze tonnen nach der wfolgten Sonderberichtiguna des Grundbuchs nunmehr Kaufverträge abgeschlossen werden. Das Kaufgeld ist in 10 Zielen, fällig am 1. Januar 1927 vis 1936 zu zahlen und zunächst mit 10 Proz. pro Jahr zu verzinsen. Zu außerordentlichen Ausgaben wird die Ausnahme eines Darlehens bei der Bezirkssparkasse Ridda in Höhe von 40 000 Mark beschlossen. Der Gemeinderat nimmt Kenntnis davon, daß das Ministerium Jür Arbeit und Wirtschaft die Errichtung eines Landwirtschaftsanrtes verbunden mit einer lcmd- rirtschaftlichen Schule in Aidda beschlossen hat. Wegen Schaffung der erforderlichen Schulräume und Wohnungen wird das weitere sofort in die Wege geleitet. Die Stadt ist grundsätzlich be­reit, die Hälfte der ungedeckten persönckichen Aus­gaben sowie die sachlichen Kosten der hiesigen Gewerbeschule zu übernehmen. Als Feld­geschworene werden Ernst A ß m u s und August Scheig neu gewählt.

Aidda, 20. Aug. Lehrer Domm ist setzt 40 Jahre an der hiesigen Volks­schule tätig. Während dieser langen Zeit hat . er es verstanden, durch treues, zielbewußtes ^Wirken sich einen großen, dankbaren Schülerkreis rfu verschaffen. Bei der ganzen Gemeinde erfreut »ich der Jubilar infolge seines bescheidenen, hilfs- T pereilen Wesens größter Verehrung und 10erb Schätzung.

Kreis Schotten.

-.-Gedern, 20. Aug. Die Gemeindeverwal­tung beabsichtigt, den nächstjährigen Präinii- r u n g s m a r k t an zwei Tagen stattfinden zu lassen derart, daß Montags Pferde- und Rind­viehmarkt und Dienstags Schweine- und Krämer- markt abgehglten wird. Die Schulgefell- fchaft der hiesigen Privat-lHofkaplanei)- Schule wurde in Gemeinschaft mit der Ge­meindevertretung. der Direktion des Buderus- schen Hüttenwerts und anderen Interessenten wiederholt vorstellig bei der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. um Späterlegung des in Stockheim um 5.39 Uhr morgens abgehenden und in Gedern um 6.33 Uhr ankommenden Per­sonenzuges. Die mit diesem Zuge ankom­menden auswärtigen Besucher der genannten Schule waren genötigt, sehr früh das Eltern- haus zu verlassen und hier dann lange Zeit bis zum Beginn des Unterrichts zu warten. Dieser auf die Dauer unhaltbare Zustand er­heischte im Interesse der Schüler eine Aenderung. Erfreulicherweise hat nunmehr die Eisenbahn­verwaltung den vielfachen Wünschen Rechnung getragen und in dem ab 1. Oktober d. I. in Betracht kommenden Winterfahrplan die Abfahrt des Morgenzuges in Stockheim für 7.01 Uhr und die Ankunft in Gedern um 7.47 Uhr morgens vorgesehen, so daß nunmehr die Schüler gerade recht zum Unterricht kommen. Das Entgegen­kommen der Reichsbahnverwaltung wird seitens der in erster Linie interessierten Kinder und ihrer Eltern dankbar begrüßt werden. Wir möch­ten bei dieser Gelegenheit dem Wunsche Aus­druck geben, daß in den künftigen Fahrplänen auch die vielfachen sonstigen Wünsche betr. Ver­kehrsverbesserung auf der Strecke Stockheim- Lauterbach, die bereits in entsprechenden Ein­gaben zum Ausdruck gekommen sind, von den verantwortlichen Stellen berücksichtigt werden möchten, zumal man ihnen bei gerechter Würdi­gung der Verhältnisse die Berechtigung nicht wird versagen können.

? Ulfa, 20. Aug. Die Chaussierung zahlreicher Feldwege, die im Anschluß an die Fe l d b e r e i n i g un g nötig wurde hat den Arbeitslosen unserer Gemeinde, sowie einer Anzahl kleiner Dauern seither Beschäftigung ge­geben. Auch größere Strecken Oedland wurden umgerodet. Jetzt, wo die Obstreife immer näher rückt, läßt sich feststellen, daß das Ergebnis der Aepfelernke doch nicht so trostlos ist. wie vielfach angenommen wurde. Manche Obstsorten zeigen mittelmäßigen bis guten Behang, wäh- cend auf anderen Bäumen gar keine oder nur vereinzelt Früchte hängen. Auch an den Kreis- 'traßen sind manche geschützte Stellen gut be­dangen. Die Birnbäume bringen reichen Ertrag

Kreis Alsfeld.

- I" M e r I a u , 20. Aug. In unserem Dorfe herrscht gegenwärtig ein reger Autover- k e h r. Wegen Ausbesserung der Straße voii Mücke nach Aiippertenrod müffen die Autos über Merlau fahren; wir erhalten dadurch einen Begriff davon, wie stark der Verkehr auf der Strecke Grün bergUlrichstein ist. Auch die Rad­fahrer begrüßen es dankbar, daß diese Strecke nun gründlich fertiggestellt wird. Leider wollen unsere Gruben immer noch nicht in Gang kommen, und unter den Bergleuten herrschen schwere Besorgnisse für den Winter. Jetzt finden mancher in der Landwirtschaft Beschäftigung. In Flensungen find etwa 40 Mann mit der Regu­lierung des Seenbachs beschäftigt, die aber in etwa 14 Tagei^zum Abschluß gelangt. Es ist da­mit manches wertvolle Wiesenstück gewonnen worden. Hoffentlich macht sich der raschere Ab- fluß des Wassers in der Gemarkung Merlau nicht unangenehm fühlbar. Das Dampssäge - werk Mücke steht jetzt in vollem Betrieb, der Vi>7 Uhr morgens beginnt und um 6 Uhr abends endigt. Cs konnten neue Arbeiter eingestellt wer­den. Die Bautätigkeit ist rege, gegen­wärtig werden zwischen Flensungen und Merlau drei neue Häuser gebaut; ein Aeubau ist vollen­det, ein Haus erheblich erweitert und vier Bau­plätze sind für Reubauten in Aussicht genommen. In Merlau und Flensungen sind die bisher von Lehrer Germer und Lehrer Bach ver­sehenen S ch u l st e l l e n ausgeschrieben. Die Be- werberzahl ist infolge der günstigen Lage der beiden Orte groß. Lehrer Germer tritt in den Ruhestand, Lehrer Bach ist nach Butzbach ver­seht worden.

<p Lehrbach, 20. Aug. Auffallend klein ist in diesem Jahr die Zahl der Schwalben in unferem Dorf, während es nichts Frecheres gibt als den Spatz wie man sagt. Vielleicht ver­leiden die Spatzen auch den Schwalben das Dasein bei uns. Die Schwalben scheinen sich schon zur südlichen Reise zu rüsten, jedenfalls halten sie stark besuchte Versammlungen auf den Tele­phondrähten.

ch L e h r b a ch. 20. Aug. Mit der Pilz- ernte ist es dies Jahr in unserer Gegend schlecht bestellt. Die Pilzfreunde bedauern, daß der Ertrag so gering ist. Es find nur wenige, aber dafür einwandfrei eßbare Sorten, die hier Vor­kommen. besonders der Pfifferling, der Stein­pilz und teilweise der Champignon. Leider trifft man sie nur vereinzelt an, während früher die Ernte groß war, und man Korbe voll nach Haus bringen, einkochen ober verkaufen konnte.

d. W e t t s a a s e n, 20. Aug. Infolge von Walzarbeiten an der Haupt st raße R u p p e r t e n r o d M ü ck e ist durch amtliche Verfügung der Motorrad- und Autoverkehr durch unseren Ort geleitet worden. Es gehen täglich bis zu 40 Autos durch. Für unsere enge Ortsstraße ein etwas starker Betrieb. - Die hiesige Gemeinde hat im Ort an der Kreisstraße eine ca. 100 Meter lange Straße ngo s s e neu pflastern lassen. Die alte Gosse, deren Ent­stehung der jüngeren Generation unbekannt ist, war aus allen möglichen Steinen zusammen- gelefen und der Sand mit Knirsch erseht. Der Abfluß ging zum größten Teil in die anliegen­den Gehöfte, was natürlich nicht sehr angenehm war. Aachdem nun die Gemeinde in der Lage war, eine neue Gosse anzulegen, wurde diese so­fort in Angriff genommen und somit Abhilfe geschaffen.

Starkenburg.

Darmstadt, 20. Aug. Ein in den Ver­einigten Staaten ansässiger geborener Dann- städter, Dr. Balduin von H e r f f, hat jetzt bei einem Besuch seiner Vaterstadt die Toten­maske des Dialektdichters Ern st Elias Aiebergall mitgebracht, deren Vor­handensein bisher unbekannt war. Cs existiert überhaupt fein Bild des Dichters. Aiebergall, der von 1815 bis 1843 lebte, ist besonders be° fanirt durch sein LustspielDatterich" in Darm­städter Mundart, das eines der wenigen Dialett- drcrmen von literarischer Bedeutung ist. Seit einigen Monaten ist in Darmstadt eine Geld- sammlung im Gange zur Errichtung eines A i e - bergall-Denkmals in Gestalt eines Brun­nens. Ein großes Los der Preußischen Klassenlotterie siel nach Darmstadt. Auf die Rümmer'284 934 kommen 300 000 Marl in Vier­tellosen gespielt, und zwar von kleinen Leuten. Jeder Gewinner erhält 60 000 Marl. In Dieburg hatte ein Landwirt aus Platzmangel 80 Zentner Stroh in der Rahe der Straße auf« gestapelt. Bis jetzt noch nicht ermittelte Burschen haben das Stroh angezündet, das voll­ständig verbrannte.

Rheinhessen.

Mainz. 20. Aug. (WER.) Vorgestern abend gegen 11 Uhr wurde der 64jährige Händ­ler Friedrich Luther im Hose eines Hauses in der 'Betzelsgasse. wo er seine Wohnung hatte, mit einer schweren Kopfwunde bewußtlos aufgefunden. Die Sanitätswache brachte den Als er dort auf kurze Zeit zum Bewußtsein kam.» Schwerverletzten in das Städtische Krankenhaus, gab er an, von Hausbewohnern miß­handelt worden zu fein. Gestern nachmittag ist Luther infolge der Verletzung gestorben. Die Polizei ist bemüht, den Vorfall aufzuklären.

Hof heim, 20. Aug. (WSR.) Als im be­nachbarten Marxheim der Feldschüh eine Z i» geunerbanbe von einem Getreidefelde weisen wollte, wurde er von der Bande angegriffen und schwer mißhandelt. Sogar die Hunde hetzten die Burschen auf den Beamten. Hilfe konnte diesem nicht gebracht werden, da niemand weiter im Felde war. Eine Verfolgung der Bande durch Landjäger hatte keinen Erfolg.

Preußen.

gum Fall Flessa.

WSR. Frankfurt a. M., 20. 'Aug. Der Angeklagten Wilhelmine Flessa wurde am Dienstag das Urteil zugestellt. Aachdem sie durch ihre Verteidiger gegen das Urteil Revision eingelegt hatte, zog sie Freitag mittag selbst die Revision zurück. Bis dahin war eine Revisionsbegründung von feiten der Verteidi­gung noch nicht eingelaufen. Die Staatsanwalt­schaft hat bisher zu der Revisionsrücknahme noch nicht Stellung genommen. Cs erscheint auch noch fraglich, ob die von der Staatsanwaltschaft ein­gelegte Revision nicht doch durchgeführt wird. Die Revisionsbegründung der Staatsanwaltschaft ist bereits bei den Akten.

Rätsel-Ecke.

Silbeurätse!.

a bald bau bc brandt bürg chlod cu bat) de bc de ben bi bin dar e c ci gaz hei i fei ni o ra ra ran rau rem schiu so che tri u ur ui mig.

Aus oorsteheubeu 38 Silben siub 15 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. Schweizer Babe- orl; 2. Nadelholz; 3. Papstnamc; 4. Stadt in Schottland: 5. türkischer Befehl; 6. Baumeister; 7. männlicher Personenname; 8. Gewinnanteil; y südamerikanischer Staat; 10. holländischer Maler; 11. Stadt in der Provinz Brandenburg; 12. männ­licher Personenname; 13. Stabt in Schleswig; 14. Metall; 15. Antilleninsel. Hat man bie Wörter richtig gebildet, so ergeben Anfangs- und Endbuch­staben, beidemal von vorn nach hinten gelesen, einen Spruch.

Kreuzworträtsel.

15

17

19 20

21

26

28

9

U

O

\Ä0

W

16, 18

1. Von links nach rechts

1. Weiblicher Vorname; 5. großer Widerwille;

9. Fluß und Gebirge in Rußland; 10. Nagetier; 11. weiblicher Vorname; 12. großer Schornstein; 13. Teil eines Baumes; 14. englischer Adelstitel;

15. Genußmittel; 17. andere Bezeichnung für Pfad; 18. gedörrtes Gras; 19. Körperteil; 22. Behälter aus dünnem Zinnblech; 26. weiblicher Vornaine: 27. Raubfisch; 28. Fluß in Sibirien; 29. griechische Göttin.

2. Bon oben n a ch unten:

1. Volksvertretung; 2. Name aus der griechi­schen Mythologie; 3. Ungeziefer; 4. Stadt in Süd­tirol; 5. gesetzliche Gemeinschaft; 6. Geldbehälter; 7. Obstsäure; 8. Stadt in Ostfriesland; 16. wie 3; senkrecht; 17. Gemütserregung; 19. Seesäugetier; 20. Abschiedswort; 21. biblische Person: 23. Zeit­messer; 24. Meeresbucht; 25. abgekühltes Wasser.

Bruchstückarlfgabc.

sc--ck,--inin, ge It,

pei c,_--n ft.

An Stelle der Striche sind Buchstaben zu setzen, so daß Wörter entstehen, während die zu suchenden Buchstaben, aneinandergereiht, eine Naturerschei­nung ergeben.

Bilderrätsel.

Aufgabe.

Die Uhr, mein Herr, hat soeben geschlagen." ./Wieviel denn, Herr Nachtrat?" fragte diesen ein Student, der des Weges daherkäm und der folgende Antwort erhielt:Wenn Sie die Hälfte, das Drittel und das Viertel der betreffenden Stunde zusammen­zählen, so ist diese Zahl um eine Stunde größer als die wirkliche Zahl. Was hat es geschlagen?"

Kürzungsrätsel.

Such' in Italien eine Stadt

Und nimm den Kopf ihr dann; Was übrig bleibt, das zeiget dir nen Männernamen an.

Und nimmst du diesem wiederum Zweimal das letzte Glied, So wird's ein holdes Mägdelein, Verherrlicht ist's im Lied.

Anflösttttgen.

Silbenrätsel.

1. Geiser; 2. Eskorte; 3. Wohlan; 4. Ischia;

5, Teppich; 6. Tehuantepec; 7. Ehrenpreis; 8. Reptil; 9. Harpune; 10. Arnsberg.

Gewitter-Hagelschauer.

Bilderrätsel.

Geteilter Schmerz geheilter Schmerz.

Scharade.

Fingerhut.

Auslassungsaufgabe.

Ro(s)t (E)ypern (H)eller Sch(w)ank (f(i)bam Reim)ise Sa(m)umBarls )ke S(p)itz (D)ftern G(r) Me(t)er.

Schwimmsport.

Kreuzworträtsel.

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Volksliederrätsel.

1. Früh morgens, wenn die Hähne krähn. 2. Still ruht der See, die Vöglein schlafen. 3. Sah ein Knab' ein Röslein stehn.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RsdattivnStisch.

Medizinische Prüfung.

Der Professor der Anatomie zeigt ein Schlüs­selbein und fragt:Wie heißt dieser Knochen?" Der Kandidat schweigt und sieht sich hilfesuchend um. Da erblickt er einen Kommilitonen, der ihm hilfreich einen Schlüssel zeigt.Hausknochen", lautete die Antwort.

kleiner Linwond.

In einem Münchener Krankenhaus war ein Schwerverletzter vormittags eingeliefert worden. Mittags tief der Staatsanwalt die Prosektur an, die gerichtliche Sektion sei" für nachmittags 3 Ahr angeseht. Der Prosekturdiener erlaubte sich den bescheidenen Einwand:Ja, entschuldi­gens, dos wird sich schwer machen lassen, die Leich is nämli no gar net tot!"

Lier und Schwert.

Zum alten Doktor Müller kommt Fran Neu­reich:Ach, Herr Doktor, ich hab' immer solche Angstgefühle; mitunter ist's mir, als ob das Schwert des Kolumbus über mir schwebte."

Das Ei des Damokles, meine Liebe, das Ei des Damokles", meinte schmunzelnd der alte Doktor.

Ausflug bei Berlin.

Am Sonntag machten Klinkes einen aus- gedehnten Spaziergang über den zugeschütteten Teufelssee bei Plöhensee.

Tags darauf stand in der Zeitung:

Der Teufelssee hat sich um mehrere Meter gesenkt. Bauten in Gefahr!

Da sprach Herr Klinke zu Weib und Kin­dern:Denn ihr gefragt werdet, Sonntag waren wir in Gri'mau!" (Lust. Dl.)

Kreis Wetzlar.

J W etzlar, 20. Aug. Die mit der Gie­ßener Reichswehrkapelle im Laufe dieses Sommers im Schühengarten vereinbarten acht Abonneinentskonzerte haben am vorgestrigen Abend ihr Ende gefunden. Leider war die regnerische und kühle Witterung der letzten Monate für Gartenkonzerte nicht immer geeignet, und aus diesem Grunde war auch leider der Besuch nicht immer ein entsprechend guter. Daß sich jedoch Kapellmeister Lober mit seinen Konzerten ein dankbares Publikum geschaffen hat, beweist der gute Besuch, den das letzte Konzert, begünstigt durch einen schönen Sommerabend, aufzuweilen hatte. Die Darbie­tungen der Kapelle sind nach jeder Richtung erst­klassig gewesen und haben manche Herzen nach des Tages Last und Mühen höher schlagen lassen. Hoffentlich sehen die Wetzlarer Kapell­meister Löber noch recht oft in ihren Mauern, und wir sind gewiß, daß sich bei feinen weiteren Besuchen auch eine weit größere Mitsikgemeinde einfinden wird, als es leider durch die widrigen Ülmstände in diesem Sommer der Fall war.

kz. Wetzlar, 20. Aug. Infolge der Ein­richt, mg eines größeren Durchgangsver­kehr s a m hiesigen Güterbahn Hofe ist ein Gleis auf dem Rangierbahnhof in der Aäh? der Station Garbenheim frei geworden, das dauernd mit ausgemusterten Eisenbahnwagen aller Art bestellt wird. Aus dem ganzen Bezirk werden die ausgemusterten Eisenbahnwagen aller Art nach hier gebracht und teils auf Abbruch verkauft oder von Privatgesellschaften für Fabrik­betrieb oder Privatbahnen angelauft und nach vorheriger Reparatur wieder in Dienst ge­nommen. Die Reinigung der Straßen wird Hierselbst in gründlicher Weise durch­geführt. Eine bequeme Reinigung ermöglicht das dauernde Befeuchten der Straßen durch den städtischen Sprengwagen. Eine fortgesetzte Ver­unreinigung geschieht aber durch die Pferde, die trotz des Lastentransportes durch Autos immer noch in großer Zahl im Betriebe sind. Auch in dem Sammeln von Pferdekot zeigt sich bei vielen Geschäftssinn, da jener als Dung für Mist- und Gartenbeete gern gekauft wird. Diese dauernde freiwillige Säuberung der Straßen ist dem Strahenanwohner nur willkommen.

Wetzlar, 20. Aug. Regierunasafsessor Dail, der bis Anfang vorigen Jahres Dem hie­sigen Landratsamte zugeteilt und alsdann an die Regierung zu Wiesbaden verseht worden war, ist zum kommissarischen Land rat des Kreises Einbeck ernannt worden.

o Kinzenbach, 20. Aug. Rachdem die Maul- und Klauenseuche in unferm Orte erst vor einigen Wochen erloschen war, wurde dieser Tage das Auftreten der Seuche erneut amtlich sestgestellt.

Lützellinden, 20. Aug. Am gestri­gen Abend wurde die hiesige Pflicht feuer- weh r zu einer unvermuteten Rachtübung alarmiert. Ein Angriff, den die vollzählig er­schienene Wehrmannschaft auf ein als. Vrand- objekt ersehenes Haus ausführte, ging flott von- statten und zeugte davon, daß die Wehr gut ein­geschult ist.

-o- Lützellinden, 19. Aug. QHtt dem Er­loschen der Maul- uitd Klauenseuche in den um­liegenden Orten haben die hiesigen Burschen die Genehmigung der Behörden zu dem am Sonntag vorgesehenen Kirchweihfest erhalten, welches in den beiden Wirtschaften unseres Ortes abge- galten wird.

-o- Aus dem Hüttenberg, 19. Aug. Während der diesjährige Stand der Felder, abgesehen von ungünstigen Lagen, durchweg be­friedigt. ist die Obsternte in unserer Gegend sehr hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Unter den verschiedenen Obftarten enttäuschen be­sonders die Aepfelbäume, deren reiche Blüten- Pracht im Frühjahr die Dörfer des Hüttenbergs mit einem leuchtenden, rotweißen Blütenflor um­gab. und so zu schonen Hoffnungen berechtigte. Schädliche Nachtfröste, sowie die verderbliche Tätigkeit des Apfelblütenstechers haben die Aus­sichten für eine gute Ernte schon im Frühjahr wesentlich gemindert; vollbehangene Aepfel­bäume sind nur in geschützteren Lagen anzu- freffen. An diesen seltenen Bäumen treibt augen­blicklich Der Apfelwickler (Carpocapsa pomoneila) sein schädliches Handwerk, so daß die Erträge durch das vorzeitige Abfallen der von ihm befallenen, wurmigen Früchte noch jetzt stark beeinträchtigt werden. Den besten Behang zeigen Birnbäume. Unter diesen versprechen namentlich rauhere Sorten eine gute Ernte, da die alten mächtigen Honig- undKlüppelsbirnbäume" nur in seltenen Jahren versagen. Auch das Birnen­spalierobst ist reich bedangen und wird eine gute Ernte liefern. Die Zwetschen- und Pflaumen­bäume, bei denen man auf eine gute Mittelernte hoffte, haben gegenwärtig sehr unter Dem Pflau- menwickler (Grapholitha funebrana) zu leiden.

(!) E .ingshausen, 20. Aug. Ein Trauerzug, wie ihn unser Dors ganz selten sieht, bewegte sich dieser Tage nach unserem Gottesacker. Cs galt, dem Lehrer Ruckels- h a u s e n, der ein Vierteljahrhundert hier gewirkt hat, das letzte Geleit zu geben. Dor zwei Jahren