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Chefredakteur:

Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton Dr. H.Tbyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumfchein; für den An» zeigenteil Hans Füstel, sämtlich in Gießen.

Bielefeld (bis zu 95 Prozent):,2a 27 130, Nein 1097, ungültig 2407. Stimmberechtigt 59 091, Eintragung zum Volksbegehren 25 433.

Essen (bis zu 95 Prozent): 3a 125859, Nein 4022, ungültig 3742. Stimmberechtigt 312675. Eintragungen zum Volksbegehren 111067.

Gelsenkirchen (bis zu 95 Prozent): 3a 57 753, Nein 2065, ungültig 1682. Stimmberechtigt 122 317, Eintragungen zum vDlksbegehren 40 839.

Liegnih-Stadt (bis zu 95 Prozent): 3a 17127, Nein 1033, ungültig 1042. Stimm­berechtigt 48 806. Eintragungen zum Volksbegeh­ren 15 347.

Erfurt (amtliches Ergebnis): 3a 35 046, Nein 1264, ungültig 1649. Stimmberechtigt 91 427, Eintragungen zum Volksbegehren 37 840.

Nürnberg (amtl. Ergebnis): 3a 126 409, Nein 4242, ungültig 2313. Stimmberechtigt 268 038, Eintragungen zum Volksbegehren 98 197.

Duisburg: 63 836 3a, 1901 Nein, 1062 ungültig.

Magdeburg: 3n 230 von 235 Bezirken wurden abgegeben: 106 662 3a, 2341 Nein, 3790 ungültig. Wahlberechtigte 204 273.

Halberstadt: Endergebnis für Landge­biet: 7309 3a, 273 Nein, 427 ungültig. Wahlbe- rechtigt 25 408.

Karlsruhe: Bei 100282 Wahlberechtigten touri>en für Karlsruhe Stadt 38 834 3a, 1349 Nein abgegeben.

Köln-Mülheim: Bei 39 681 Wahlbe­rechtigten wurden gezählt 18158 3a, 747 Nein und 514 ungültige Stimmen.

DasoorläusigeGesamtergebnis wird amtlich folgendermaßen berichtigt: Bei einer Gesamtzahl der Stimmberechtigten von 39687848 wurden insgesamt 15 584 821 Stimmen abgegeben. Davon waren 559 370 Stimmen ungültig und 15 025 451 gültig. Mit 3 a stimmten 14 440 779, mit Nein 584 672.

Die Wahlkreise

1. O st preußen : Stimmberechtigte 1 301 257, 3a 263 902, Nein 31 077, ungültig 50 56. Volksbe­gehren: 166 078 Eintragungen beim Volksbegehren.

2. Berlin: Stimmberechtigte 1 483 037, 3a> 972 654, Nein 31 077, ungültig 45 187. 864 362 Ein­tragungen.

3. Potsdam II: Stimmberechtigte 1 178294, 3a 589 715, Nein 21787, ungültig 25 127. 514 067 Eintragungen.

4. Potsdam I: Stimmberechtigte 1 220801, Da 565 865, Nein 22 013, ungültig 25 699. 479 491 Eintragungen.

Niederlage der Volksentscheid-Parteien

36,3°/, Jastimmen.

ergebnis. Bei 301237 Wahlberechtigten wurden abgegeben 156 584 mit 3a, 6669 mit Nein, 13 541 ungültig.

Mannheim: Amtliches vorläufiges Er­gebnis für Stadt- und Landgebiet. Wahlberech­tigt 197 436; 109159 3a, 3001 Nein. Ungültige Stimmen 1780. Die gültigen Eintragungen für das Volksbegehren 79 546.

Chemnitz: Wahlberechtigt 220 738; 103 400 3a, 3471 Nein, ungültig 3890.

Plauen L Dogtl.: Wahlberechtigt 72 369. Gültige Eintragungen für das Volksbegehren 27 469. 25 469 3a, 858 Nein, 1594 Stimmen ungültig.

Dresden: Vorläufiges Endergebnis für das Stadtgebiet: Wahlberechtigt 450 993; 205 688 3a, 7666 Nein, ungültig 8304.

Bamberg: 31895 Wahlberechtigte. 4440 3a, 203 Nein, 92 ungültig. Wahlbeteiligung 12 Prozent.

Coburg: 17038 Wahlberechtigte. 2556 3a, 70 Nein, 191 ungültig.

Heidelberg (Stadt und Qanö): Stimmbe­rechtigt 48 909. 20 195 3a, 908 Nein, 165 ungültig.

Konstanz: Wahlberechtigt 20 160. 8294 3a, 350 Nein, 151 ungültig.

Recklinghausen: Vorläufiges Ergebnis für das Stadtgebiet mit 45 620 Wahlberechtigten: 20 873 3a, 680 Nein, 356 ungültig.

Mülheim (Ruhr): Vorläufiges Endergeb­nis bei 80 716 Wahlberechtigten 25 720 3a, 677 Nein, 478 ungültig.

Bochum: Vorläufiges Endergebnis für das Stadtgebiet bei 129 404 Wahlberechtigten wurden gezählt 52 621 3a, 2179 Nein und 1420 ungültig.

Dortmund: Vorläufiges Endergebnis. 120 446 Wahlberechtigten 67 893 3a, 2303 Nein, 3152 ungültig.

Freiburg: Vorläufiges Endergebnis. Bei 59 564 Wahlberechtigten 20 833 3a, 1040 Nein, 394 ungültig.

Bremen: Ja 72839; Nein 2959; ungültig 5890.

Hindenburg: Ja 33283; Nein 1852.

Königsberg: Ja 6533; Nein 1264; ungültig 1540.

Bochum: Ja 47 747; Nein 1960; ungültig 1266. 695^ Mörzheim: Ja 15046; Nein 588; ungültig Weimar: Ja 9601; Nein 333; ungültig 517. Hamm: Ja 11933; Nein 403; ungültig 321.

Münster i.W.: Ja 11973; Nein 380; ungültig 163.

Augsburg (vorläufiges Ergebnis bis zu 95 Prozent): 38406 3a, 1196 Nein. Stimmberech­tigt 101715, Eintragung zum Volksbegehren 30 494.

Osnabrück (bis zu 95 Prozent): 9437 3a, 438 Nein. Stimmberechtigt 55 364. Eintragung zum Volksbegehren 16 233.

Königsberg (bis zu 95 Prozent): 69083 3a, 1764 Nein, 1649 ungültig. Stimmberechtigt 190 604, Eintragung zum Volksbegehren 50 410.

Kreis Wetzlar (einschließlich Stadt): Stimmberechtigt 43 400, 3a 14 100, Nein 480, un­gültig 394.

Die Abstimmung im Reich.

Berlin, 20. 3unt (TU.) 3m Reich ist der Volksentscheid fast überall ohne nen­nenswerte Zwischenfälle vor sich ge­gangen. Lieber den Verlauf der Abstimmung selbst liegen folgende Nachrichten vor:

Wie aus München gemeldet wird, ist der Wahltag in Süddeutschland ohne Zwischenfälle verlaufen. 3m Münchener Stadtbild war von der Wahlhandlung so gut wie nichts wahrztmehmen, da infolge der schar­

fen Anordnung der Polizeidirektion alle Llmzüge und sonstigen Wähldemonstrationen unterbleiben mußten. Die freien Gewerkschaften übten durch Abgabe von Kontrollmarken die angekün- digte Kontrolle über die Ausübung des Wahlrechts aus. Die Beteiligung an dem Volksentscheid war ungefähr die gleiche wie beim Volksbegehren. 3n Karlsruhe dürs tc die Beteiligung an der Abstimmung im ®ur<f^ schnitt über 25 Proz. nicht hinausgegangen sein.

3n W estdeutschland hat es ebenfalls keine gröheren Zwischenfälle gegeben. 3n kn selbst haben sich, soweit bis ieht ein Lieberblick möglich ist. nur an einer Stelle ernst­haftere Zusammen st öße zwischen Kom­munisten und Reichsbannerleuten einerseits und Passanten andererseits ereignet, wobei 4 bis 5 Personen verletzt wurden. 3m Durchschnitt ist in Köln mit einer Stimmbeteili- rung von ca. 55 Proz. zu rechnen. 3n Frank- urt a. M. war die Beteiligung ziemlich be­deutend, in manchen Wahllokalen ist sie bis zu 60, in anderen sogar bis zu 70 Proz. und darüber gestiegen. 3n Düsseldorf war die Wahl­beteiligung nur in den Arbeiterviertchp etwas über 50 Proz., in den besseren Wohnvierteln sind nur 10 his 20 Stimmen abgegeben worden. 3m Ruhrgebiet ist der Tag bis -um offiziellen Wahlschluß um 5 Lihr nachmittags ruhig Dorbei­gegangen. Wie aus Essen, Bochum, Gelsen­kirchen, Duisburg und anderen Hauptorten gemeldet wird, sind bedeutendere Störungen des Wahlgeschäftes nirgends erfolgt. Die Beteiligung wär vormittags sehr mäßig, in den Mittagsstunden etwas reger, ging am Nach­mittag etwas zurück, um gegen Schluß der Wahl­handlung wieder lebhafter zu werden. Die Kom­munisten setzten in den letzten Nachmittags­stunden einen gut organisierten Schlep- perdienst in Szene. Während des ganzen Wahltages herrschte im Westen ausnahmsweise prächtiges Wetter, und große Menschenmassen bewegten sich in den Abendstunden durch die Straßen.

Die 3ndustriestädte und Hafenorte N o r ö - deutschlands melden lebhaftere Ab­stimmungstätigkeit. aber auch hier vor­zugsweise in den Arbeitervierteln. 3m allgemeinen wird von privater und amtlicher Seite ruhiger Verlauf ohne ernste Zusammenstöße gemeldet. Am Samstag kam es in einigen Städten, so in Stettin, zu Zusam­menstößen, bei denen es Verwundete gab. Reg­nerisch«^ Wetter ist au chhier vor allem für die Nachmittagsstunden vorherrschend.

Der Volksentscheid in Hessen-Nassau und Hessen.

Frankfurt a. M, 20. 3unl (TL1.) Der Tag des Volksentscheids ist nach den vorliegenden Meldungen allerorten in der Provinz Hessen- Nassau und im Freistaat Hessen ruhig verlaufen. Die Wahlbeteiligungszifsern waren je nach der Bevölkerung in den einzelnen Städten und Landgegenden ganz verschieden. 3n den Städten mit starker industrieller Bevölkerung (in Franksurt a. M, Offenbach, Qltaina) haben zwischen 50 und 60 Prozent der Wahlberechtig­ten ihre Stimme abgegeben. 3n anderen Städten (wie Darmstadt, Worms und Kassel) hat die Wahlbeteiligung dagegen höchstens 35 Prozent betragen.

3m Wahlkreis 33 (Hessen-Darm- st a d t) haben nach dem amtlichen Ergebnis im ganzen nur etwa 40 Prozent der Stimmberech­tigten abgestimmt.

Amtliches Ergebnis vom Wahlkreis 33 (Hessen-Darmstadt).

Stimmberechtigt: 867 920; davon mit Ja 346 354; mit Nein 15 497.

Davon Provinz Starkenburg: Stimm» berechtigt: 402 285; Ja 190 746; Nein 9126. Provinz Rheinhessen: Stimmberechtigt 254 311; Ja 92 634; Nein 3918. Provinz Oberhessen: Stimmberechtigt 210324; Ja 62 974; Nein 2383. (Eingeschrieben beim Volks­begehren 48 813.)

Vorläufiges amtliches Endergebnis aus dem Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau).

Stimmberechtigt 158171$ (dazu Stimmschein» Wähler 10 977); Ja 635 382; Nein 24 305; ungültig 23 207. Eintragungen beim Volksbegehren 538 098.

Die hessischen Kreise.

Kreis Darmstadt: Stimmberechtigt 34 588; 18 329 3a, 1318 Nein, ungültig 807.

Kreis Worms: Stimmberechtigt 31676; 8669 3a, 450 Nein, ungültig 186.

Kreis Alzey: Stimmberechtigt 26 755; 716u 3a, 299 Nein. Kreis Dingen: Stimm» berechtigt 29 347 ; 7838 3a, 420 Nein, ungültig 141.

Kreis Oppenheim: Stimmberechtigt: 31087; 6838 3a, 312 Nein, ungültig 91.

Kreis Mainz (einschließlich Stadt): Sttmmberechttgt 103916, 49 083 3a, 1966 Nein, 893 ungültig.

Kreis Groß-Gerau: Sttmmberechtigt 40 440, 20222 3a, 943 Nein.

Nach der Entscheidung.

Alles, was gut und stark ist im deutschen Volke, das hat sich am 20. 3uni wieder einmal bewährt. Der Anschlag auf Recht und Sitte, den Volksbegehren und Volksentscheid in Sachen der Fürstenenteignung an sich bedeuten, hat die ver- Mente Abfuhr gefunden. Trotz den gewaltigen Summen, die die Linksparteien hinausgeworfen haben, ist es nicht einmal gelungen, eine starke Minderheit für daspolitische Reifezeugnis" des deutschen Volkes zu mobilisieren. Nebenbei bemerkt: wenn die Dutzende von Millionen, die der Volks­entscheid gekostet hat, für jene Zwecke verwandt worden wären, die der 2. Artikel des Enteig- nungsgesehes anführt, so wäre das ganze erheb­lich mehr gewesen, als schließlich bei einer Ent­eignung der Fürsten dafür hätte herauskommen können. Die Linksparteien sind auf die ärgsten bolschewistischen Schwindel hereingefallen. Es sei nur daran erinnert, daß die Sozialdemokratie ursprünglich den Volksentscheid energisch ablehnte. Aber sie wurde von den Kommunisten gezwungen, unter Preisgabe jeder politischen Selbständigkeit, in die Einheitsfront der Linken abzuschwenken. Seitdem es eine Geschichte der politischen Parteien gibt, hat sich an Wankelmütigkeit und Haltlosig­keit noch nichts ereignet, als was die deutsche Sozialdemokratie vor und beim Volksentscheid über die Fürstenenteignung geleistet hat.

3m Dezember 1925 haben die Führer der So- zialdemolratie sich gegen den Vollsentscheid aus­gesprochen. 3m 3anuar 1926 hat ein maßgeben­der Führer der freien Gewerkschaften den Volks" entscheid abgelehnt. Aber schon im Februar lernte die Partei noch einmal um. Aus Angst, an die Kommunisten (Stimmen abgeben zu müssen, wurde ein Stellungswechsel vollzogen, der den sozialistischen Führern deshalb vielleicht nicht schwer gefallen ist. weil Hemmungen, die in der Gesinnung und politischen Lieberzeugungsweise liegen, ohnedies nicht in Frage kamen. Wenn Sozialisten und Kommunisten den Beweis dafür anhxten wollten, daß sittliche Elemente in dem nicht enthalten sind, was sie die Grundlage ihrer Anschauung nennen, so haben sie diesen Be­weis in dem Feldzug für die Enteignung der Fürsten gebracht. Wenn dabei auch die Demo­kraten mit auf der Strecke geblieben sind, so haben sie das den Berliner Afphaltpolitikern zu ver­danken. Cs ist doch jedenfalls bemerkenswert, daß das deutsche Volk in seiner übergroßen Mehrheit diesem Volksentscheid die Nichtachtung gegeben hat, die er wegen seiner wirklichen Sriebfräfto verdient.

Es lohnte sich, einmal die Leute beim Namen zu nennen, die in dem Volksentscheidstrubel die Urheber und Einpeitscher gewesen sind. Dann wer­den dem deutschen Volke die Augen aufgehen und übergehen. Dann wird es mit wachsender und be­rechtigter Erbitterung erkennen, wer und was ge­wagt hat, seine tausendjährige Geschichte, feine na­tionale Ueberüeferung zu verhöhnen. Nicht den Fürsten, dem in seiner nationalen Gesinnung ge­wachsenen und gewordenen deutschen Volke/M der Feldzug. Es sollte zerbrochen werden, was der roten Flut an sittlichen Straften Widerstand leistete. Daß es mißlungen ist, genügt nicht. Nun erst recht gilt es, den Bolschewismus und die Sozialdemokratie zu bekämpfen ,die in diesen Tagen ihre ganze Staatsfeindlichkeit offen zur Schau getragen hat.

Das Gesamtergebnis.

Berlin. 21. Juni. (WB.) vorläufiges amt­liches Gesamtergebnis: Bei einer Gesamt­zahl der S timmberechtiglen von 39 593 362 wurden insgesamt 15 551 218 Stimmen abgegeben. Davon waren 558 257 ungültig und 14 992 961 gültig. Wit 3a stimmten 14 409 608 und mit Nein 583353.

21u9 dem vorläufigen amtlichen Gesamtergebnis ergibt sich, daß beim Volksentscheid 36,3 Prozent Stimmberechtigte mit Ja ge- stimmt haben.

5. Frankfurt a. d. O.: Stimmberechtigte 1 036 315, Ja 297 340, Nein 13 403, ungültig 12 953. 244 600 Eintragungen.

6. Pommern: Stimmberechtigte 1149 181, Ja 269 454, Nein 11 398, ungültig 5761. 204 715 Eintragungen.

7. Breslau: Stimmberechtigte 1 195 294, Ja 383108, Nein 24 909, ungültig 13 443. 383 561 (Eintragungen.

8. Liegnitz: Stimmberechtigte 768 481, Ja 263 093/ Nein 13 377, ungültig 11 326. 267 415 Ein» (ragungen.

9. Oppeln: Stimmberechtigte 793 509, Ja 193 933, Nein 11 975, ungültig 4888. 153 038 Ein­tragungen.

10. Magdeburg: Stimmberechtigte 1 058 947, Ja 453 800, Nein 16 754, ungültig 23 051. 377 452 Eintragungen.

11. Merseburg: Stimmberechtigte 884 765, Ja 351 142, Nein 12 564, ungültig 14 281. 307 266 Eintragungen.

12. Thüringen: Stimmberechtigte 1 409 858, Ja 580 806, Nein 24 833, ungültig 32 423. 561 530 (Eintragungen.

13. Schleswig-Holstein: Stimmberech­tigte 1004 910, Ja 351 975, Nein 13 630, ungültig 16021. 296 073 Eintragungen.

14. Weser-Ems: Stimmberechtigte 909 953, Ja 354 959, Nein 10 864, ungültig 12 473. 201228 (Eintragungen.

15. O st Hannover: Stimmberechtigte 651 263, Ja 180 404, Nein 9519, ungültig 9806. 152 647 (Ein­tragungen.

16. Südhannooer » Braunschweig: Stimmberechtigte 1 255 873, Ja 479 884, Nein 24 016, ungültig 28 069. 441 067 (Eintragungen.

17. Westfalen-Nord: Stimmberechtigte 1 358 864, Ja 447 248, Nein 17 627, ungültig 17 525. 358 081 (Eintragungen.

18. Westfalen-Süd: Stimmberechtigte 1 640 538, Ja 727 472, Nein 23 259, ungültig 26 154. 584 267 (Eintragungen.

19. Hessen > Nassau: Stimmberechttgte 1 581 716, Ja 635 382, Nein 24 305, ungültig 23 207, 538 098 (Eintragungen.

20. Köln Aachen: Stimmberechtigte 1 364 836, Ja 466 172, Nein 20 563, ungültig 9073. 366 540 (Eintragungen.

21. Koblenz - Trier: Stimmberechtigte 758 666, Ja 134 994, Nein 7137, ungültig 2970. 118 723 Eintragungen.

22. Düsseldorf - Ost: Stimmberechtigte 1 396 932, Ja 584 472, Nein 18 426, ungültig 16 868. 530 536 (Eintragungen.

23. Düsseldorf - West: Stimmberechtigte 1067 955, Ja 359 836, Nein 12 626, ungültig 7178. 259 427 (Eintragungen.

24. Oberbayern - Schwaben: Stimmbe­rechtigte 1 543 522, Ja 320163, Nein 10 918, un­gültig 4079. 209 071 (Eintragungen.

25. Niederbayern - Oberpfalz: Stimm­berechtigte 778 338, Ja 97 581, Nein 3814, ungültig 1563. 61 822 (Eintragungen.

26. Franken: Stimmberechtigte 1 557 935, Ja 413 938, Nein 14 431, ungültig 10 212. 321 760 (Ein­tragungen.

27. Pfalz: Stimmberechtigte 565 375, Ja 185114, Nein 6412, ungültig 3887. 159 081 Ein­tragungen.

28. Dresden - Bautzen: Stimmberechtigte 1 237 766, Ja 551 532, Nein 25 554, ungültig 29 959. 545 864 (Eintragungen.

29. Leipzig: Stimmberechtigte 874 383, Ja 454 099, Nein 21 546, ungültig 23 881. 418 047 Ein- tragirtrgen.

30. Chemnitz-Zwickau: Stimmberechtigte 1 190 820, Ja 540 943, Nein 22 781, ungültig 34 442. 577 155 Eintragungen.

31. Württemberg: Stimberechtigte 1 654 921, Ja 563 863, Nein 19178, ungültig 8510. 478 034 (Eintragungen.

32. Baden: Stimmberechtigte 1 432 892, Ja 548 203, Nein 23 758, ungültig 12 268. 500 238 Ein­tragungen.

33. Hessen - Darmstadt: Stimmberech­tigte 870 596, Ja 348 335^ Nein 15 572, ungültig 10 234. 325 609 (Eintragungen.

34. Hamburg: Stimmberechtigte 860 000, Ja 499 168, Nein 18 090, ungültig 22 461. 395 836 (Eintragungen.

35. Mecklenburg: Stimmberechttgte 453 103, Ja 159059, Nein 5459, ungültig 8235. 161 160 (Ein­tragungen.

Einzekergebmsse aus dem Reich.

Leipzig: 3a 261 744, Nein 11 574, ungültig 239 744 475 054, Dolksbegeheren

Aachen: Amtliches Ergebnis für Aachen Stadt. Bei 105 441 Wahlberechtigten stimmten mit 3a 35 974, mit Nein 1443, während 522 un­gültige Stimmen abgegeben wurden.

München: Für Stadt und Landgebiet, die zusammen 440 769 Stimmberechtigte zählen, wur­den abgegeben 3a 146 677, Nein 3525 und un­gültige Stimmen 1384.

Düsseldorf (vorläufiges Ergebnis bis zu 95 Prozent): 3a 104190, Nein 3416, ungültig 2076. Stimmberechtigt 313 638, Eintragung zum Volksbegehren 101 447.

Frankfurt a. d. O. (bis zu 95 Prozent): 3a 17 379, Nein 728, ungültig 1224. Stimmberech­tigt 46 313, Eintragung zürn Volksbegehren 18 478.

Erster Blatt___ 176. Jahrgang Montag,21.Juni 1926

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