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wieder beschaff werden.

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Achtung!

Hausfrauen!

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Steinen

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werden.

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Hi^iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiilliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiillllilllllinillllllllTillllllllllllll^llllllllffR

Stöcke

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Kreuzplatz 6

GIESSEN

Kreuzplatz 6

10506*

Steinen in die

^achtal, 18. 3n Irgend i(l in den l^ten

folgende

Steinen in die

Steinen in die

Milderung wurden.

gc stellt Seuche

Wenn der Kuchen soll geraten kauf' Hef' und Mehl im Bäckerladen!

Bürgermeister» «ahl in Bönstadt.

Gießen, den 18. Tezember 1926 Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Rosenberg.

Lose

Los

BESTE GESCHÄFTSREKLAME IST STETS EIN INS! RAT IM GIESSENER ANZEIGER

worden. Ein Stück Rindvieh ist an dc bereits verendet.

Kreis Marburg.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres teueren Entschlafenen

Louis Walther

Zugführer i. R.

sagen wir, da es uns unmöglich ist, jedem einzelnen besonders zu danken, auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. 08789

Käthchen Walther geb. Bauer Dina Walther Familie Darmstädter

an der 3. und 7. Schneise: Anfsetzen von 220 cbm Steinen an der 9. Schneise.

Vergebung von §iein- ansuhr sür denZtadtwald.

Die Anfuhr von 620 cbm Grund­bausteinen aus dem städtischen Stein- bruch (an der 9. Schneise) an die Wege im Stadtivald und das Aussetzen der Steine sollen mit

Mittwoch, dem 22. Dezember 1926, vormittags 11 Uhr,

im Stadthaus Bergstraße, Zimmer 6,

sch. Marburg, 19. Dez. Ein Gauner gab dieser Tage in dem benachbarten Cölbe eine Gast« rolle. Er wollte mit einem Auto von Worms ge­kommen sein, bat bei dem Bürgermeisteramt .... Obdach, wurde kurze Zeit daraus aber im Dorfe mit einem Motorrad gesehen. Da der junge Mann der Behörde verdächtig oorkam, wurde er durch den Landjagermeister am Bahnhof gestellt. Er wies sich als Sohn des Mafchineninspektors Eicke in Celle

Schriftliche Angebote find bis zu dem genannten Termin au das städtische Rcchnungsamt, Stadt­haus Bergstraße, einzureichen. Tic Bedingungen können dort eingesehen

Bäcker-Innung Gießen

10302V___________

von dem Steinbruch Abt. 114 (3. Schneise): Anfuhr von 220 cbm von dem Steinbruch Abt. 53 (9. Schneise);

Aussetzer! von 400 cbm

Gerichtssaal.

Empfindliche Strafe für einen Betrüger.

WSR. Weglar, 19. Dca. Ein abgefeimter B e trüget stand in der Person eines jungen B o lontärs vor dem hicsioen Schöffengericht, der für seine mannigfachen raffinierten Straftaten die empfindliche Strafe von 13 Monaten Zucht, haus erhielt. Der Anklagevertreter hatte zwei Jahre Zuchthaus beantragt.

Lin Defraudant, der mit feiner Schwiegermutter durchbrennt.

, Marburg, 19. Dez. Die Zahl der im Wintersemester 1926 27 an der hiesigen Universität

unrecht berauigabten Summen zur öer Erwerbslosigkeit verwandt

Wterfalbfe an kräftigem Geschmack, edlem Aroma und Ergiebigkeit unübertroffen!

Für die Festtage besonders zusammen­gestellt in oder 7,-Pfund-Dosen zu Mark 4., 4.50 und 5. Inkl. Dose. Außerdem Kaffee: Mk. 2.40, 2.80, 3.20, 3X0, 4 -, 4.40, 4.80. 2670

Enwrtr Waren-Expedilion

Seltersweg 39, Telephon 1257

wasserstand hervorruft, hat sich hier eine D rai - nagegenosf enschaf t gebildet, die den Namen ..Drainagegenosienschast Hochelheim" führt.

*$* Hörnsheim, 18. Dez. Während unser Ort im Lorjahre eine sehr rege Bautätigkeit zu verzeichnen hatte war sie in diesem Jahre g e ring. Abgesehen von einigen kleineren landwln- schafttichen Umbauten und sonstigen Reparaturen wurde nur ein Wohngebäude errichtet. Noch wie vor ist ec die Geldknappheit, die manchen Einwohner hindert, sich em eigenes 3)aus zu erbauen Sa muh uurf) der hiesige Turnverein den schon lange geplanten Bau einer Turnhalle wegen Mangel an Mitteln auf bessere Zeiten verichieben.

00 Weidenhaufen, 18 Dez. hier ist unter dem Viehbestände eines Landwirtes der Ausbruch der Maui - und Klauenseuche amtlich fefb

zissert sich auf 2160 (hierunter 212 Studentinnen), ylnzu kommen noch 50 Hörer (darunter 16 Höre- rinnen, so bah sich die Gesamtzahl der Studieren- den auf 2210 beläuft. Die 2160 immatrikulierten Studierenden verteilen sich nach Fächern wie folgt: -Theologie 141, Rechtswissenschaft 714, Medizin 324, Zahnheilktinde 83, Philologie 379, Mathematik und Naturwissenschaft 224, Chemie 97, Staatswissenschaft 50, Pharmazie 82, sonstige Studienfächer 63. 9m Sommerhalbjahr 1926 betrug die Zahl der imma> irifulierten Studierenden 2387

jen.

ifilnr.

ez. Testen, verstarb ntenfyrlultf.ffierlt*, er seit mehreren tzahr- ßebtn unserer engeren n füfjrenber Stellt ge- begründete ®ert war tnjabrilation ivcitljin «Mt mhme <lhxer\-

S. Drz. Dn Aeltrv« h von hier, der bei en in IDeguir bedien» ntagearbeiten auf der om eleltrischen

Für die Feiertage empfehlen wir: bester Auszugsmehl pro Pfund 30 Pf.

Darmstadt, 19 Dez. Dor dem Der- w a l t un g s g er ich tS h o f wurde gestrrn der ^^fpruch gegen t>ie Bürgermei ft erwähl in Bönstadt im Kreise Friedbrrg verhandelt. Tort war die Dürgermeisrirwahl vom 22. Juli 1925 vom Kreisausschuh für ungültig erklärt worden, ebenfalls die Aeuwahl am 17. Januar 1926, weil ilnregelmäbigletten norgekmmen waren, auch spielte ein anonymer Brief, der eine gewisse Qtötigung darstellt., eine Rolle. Ser ProvinzialauSIchuh hob das Urteil auf und er­klärt e die Wahl für gültig. Die Angelegenheit wurde von der unterlegenen Partei vor den Derwaltungsgerichtshof gebracht: dert beantragte ber Vertret er des Staatsinteresscs die Wahl für ungültig jju erklären. Der Vrrwaltungszerichts» Hof entschied aber, daß die Dahl gültig fei; die Revision wurde kostnrsällig zurückgewiesen.

JurTeilung desKreisesMarburg

][ Marburg. 19. Dez. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung in zustimmendem Sinne und der Kreistag nur für den Fall, dah das Staate Ministerium auch damit einverstanden Ift, sich für die Teilung des Kreises Marburg in einen Stadt» und einen Landkreis ausgesprochen haben, gibt der Magistrat folgendes bekannt: Am Frei- tag fand vor dem Bezirksausschuß in Kassel die Verhandlung über den von den städti­schen und Kre.slörper'chaf en ge c,mieten Aus» einanders.'tzungsver.rag statt. Rach kurzer De­ra ung setzte der Bezirksausschuß di.'Dedingungen der Auseinandersetzung zw scheu der S.adt und dem Kreis in derselben C£Deirc fest, wie ft von den be ben genann en Körperschaften beschlossen sind. Damit ist anerkannt, daß auch nach einem etwaigen Ausscheiden der Stadt aus den Kreife sowohl der Kreis w.e auch b:e S'adt lebenssähig bleiben. Runmehr werden der Provinzial- a u s s ch u st und der Provinziallandtag zu dec Frage Stellung nehmen, ob d'e be'onbe» ren Verhältnille der Stadt Marburg das Aus­scheiden aus dem Kreise, rechtfertigen. Rach die» fer Begn achtung liegt die Entscheidung über be gan-e Frage bei dem preustischen Staatsmini­sterium.

Calcium- Carbid sämtliche Körnun­gen in VN)ku-Trom- mein. In50kß-Trom- neln Körnungen 7-15. 15 25 und 5*> 80 stets vorrätig.

Otto Gaerthe,

Wetzlar,

Bahnhofstraße 5 Teleph 443 '«"!)

in Frage:

1: Anfuhr von 250 cbm von dem Steinbruch Abt. 7b (7. Schneise):

2: Anfuhr von 150 cbm

Mi t auf dem W- V t)klt mit leinen :s?S siisSi

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Deutsche GasoIinAktieiigeseilschaft, Frankfurt a.M.

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Wir suchen für Platz und gößeren Bezirk Gießen

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für den Verkauf unserer Betriebsstoffe Motalin, Benzin, Benzol, Gasöl usw. und Schmieröle, Errichtung von Zapfstellen. Auslieferungslager in 6 eßen vorhanden.

Von bestempfohlenen, gut einge'ührten fachkundigen Firmen oder Kaufleuten Angebote erbeten. ggggj

aus uni gab zu, das Motorrad in Worms auf her Straße gestohlen zu haben. Der Spitz­bube wurde darauf fest genommen und in die am Orte befindliche Arrestzelle gesteckt. Am andern Morgen bradj der Gauner aus feiner Zelle aus. Er zertrümmerte den Fensterrahmen, bog die Gijenftäbe um, kroch durch die schmale Oefs- nung und enttarn im nahen Walde. Das Motorrad wurde beschlagnahmt.

Kreis Ufittflcit.

Cleeberg, 18. Dez. Bei der hiesigen Treibjagd auf Hasen wurden auf freiem Feld in einer Ginfterwüftung ein Keiler (Ueberläufer) von dem Hunde eines Iagdpächters gestellt. Einem Schützen gelang es, den seltenen Fang mit Hasen- schrot z u r S t r e ck e zu bringen. Außerdem wurden nach 1 Bock, 1 Reh und 4 Hasen geschossen.

Kreis Fulda.

WSA. Fulda, 19. Dez. Fn ber gestrigen Kreistagssitzung verlas bec Landrat einen Bericht aber eine Revision beim KreiSwohlsahrtsamt, aus dem hervor- geht, dah bei dem Amte seit längerer Zeit größere Unregel Mäßigkeiten vorge- kommen sind. 3*n ber Hauptsache seien bic an- geford«rten Mittel ohne Kenntnis des Kreis» amteS für nicht genehmigte Anlagen verwandt worden. Die zu Ü n r e ch t ausgegebenen Sum­men belaufen sich auf rund 300 000 Mark. Die Aachweisungslisten sind nachträglich ange­fertigt und von den bei den Arbeiten beschäftigten Leuten quittiert worden. Der Leiter des Wohl- fahrtsamtes, B r ä h l e r, wurde sofort seines

r | d) ii e (f e, Die |id) » jftoilierung ungeniert iweise in großen Ken- 2üf den jungen Winter- izen, grotzc Zchäden an. i.Dcj, Unter dem Lieh- ndwirle ist die Moul- gebrochen. Einem Land­tier an der Seuche ver-

, Dez. Um die Schäden das 'Lersumpsen I mi^^ohen^rund- trahTstsdMÄ^ begründet gewesen - n LoternenMl und Ell ein UW l"? W ilofen @t9cnfSnen

T.t« >et *;

Wirtschaft.

Süddeutscher Produktenmarkt.

swb. Die Gesamchaltung ber Tendenz dieser Woche war sowohl im Ausland wie auch im Smanb kaum stetig. Die Aachrichten aus den La-Plata»Staaten und Australien sind weiter günstig und bringen vorläufig auch keine Mo­mente für zu erwartende Preissteigerungen. Während nahe Sichten in Auslandsweizen wenig 3n.crc|, begne.en, boten die neuen öa-Plata- WeiLen als derzeit billigster Auslandsweizen bei Mühlen und Handel lebhaften Anreiz. Die­ser Weizen, quaiLatio sehr gut, mit hohem Aa- turalgewicht versehen, eintreffend im Monat März, wurde lebhaft umgeseht und in größeren Mengen aufgenommen. Für 78 Kilogramm Rosaseweizen wurden 29 bis 29,50 Mark be­sohlt. Ausgehend von den lebhaften Umsätzen in oben genannten La-Plata-Weizen entwickelte sich lebhaftes Geschäft in Weizenmehl per April- Mai zu 40 bis 40,25. Es wurden h er n größere Quantitäten untercebracht. 3m übrigen liegt das ganze Geschäft ruhig. Inlandsweizen und Doggen waren etwas reichlicher als bisher an­geboren und begegne en wenig Interesse. Aus-

tauben aufziehen. die Ire am Weihnachtsabend ab holten. Sie befestigten an en :m Den jebei Tieres ein Golbstück und ließen sie bann flregen in ber Hoffnung, die Dögel würden von armen Familien gefangen werden Es g bt in England einen Klub, d.-llen Mitglieder am Heiligen Abend tue Gestingnisse besuchen und dort Gaben ver» teilen. Gin Menschenfreund aber b.fucht sogar die Friedhöfe der Ocfäng.i'.fie, a.rf denen d!« Hingerichteten Verbrecher liegen. legt mit Er­laubnis des Direktors Krä-z: aus d : Araber und betet für die Unglücklichen.

Völker ia Sprichwörtern.

Sie 5efic,eit bringt uns auf den Lebkuchen- Herzen, in den Knellbonbons und in anderen Deschrnkartikoln auch manct.rfei Spruch? und Volksweishelien, und in foichen neugeprägten Sprichwörtern drückt Ich ber .Witz" ber Menge höchst drall,la, aus. Ein Srior'cker der Volls- lunde, ber sich viel nut den Sprichwörtern der einzelnen Dölter beschäftigt hat, glaubt In ihnen bk Psychologie ber einötl.-.en Aktionen erkennen ?-u tonnen. So hält er für v^eichnenb für bic Franzosen das Sprichwort: »Der s.ch grün macht, den fressen die Ziegen." Echt russisch ist nach seiner Ansicht der eoatz:Harren werden nicht gepflanzt oder gesät.- fie wachsen von selbst." aleberaus reich ist der spanische Sprichwörter­schah, von dem man mehr als 20 000 Sprichwörter gesammelt. Altspanisch-r Deist liegt z. B. in den Sätzen: »Der Esel weck) genau, in wessen Gesicht er schreit", und:Weiße Hände können nicht verletzen." Desonders vielgestaltig ist die Volks- tümliche Weisheit der Orientalen. Diel Lcbeirs- erfahrung enthält daS Wort: ..Wer dir gegen­über klatscht, wird über dich tlalschen", oder: Du wirst mehr Fliegen mit einem Lössel Honig als mit einem Fast Essig fangen", oder:Dicht . dadurch, dah manHonig, Hon g' sagt, be­kommt man einen süßen Geschmack in den Mund." TürMch? Diplomatie prägt sich in Sähen au», wie etwa:Wenn der Affe herrscht, tanze vor ihm", und: ,Wemr ich Herr bin und du bist Herr, wer soll bann die Esel treiben?' Der Chinese sagt:Gs ist leichter Freunde zu be­suchen, als mit ihnen zu leben", und der Schotte äußert seinen Humor in Sprichwörtern, wie z. D.: Wer fein Weib und 50 Pfennige verliert, hat 50 Pfennige verloren", oder:A.irren verani ft alten Festessen, und Weife verzehren sie."

Amtes enthoben, zwei weitere Angestellte fristlos entlaffen. Die Angelegenheit unterliegt jetzt der Prüfung der Derichx. Mildernd i't. fafe die zu unrecht verausgabten Summen zur

Buntes Allerlei.

Seltsame Deihnachlsoergnügcn.

Die meisten Menschen begehen bas Weih- rmchlssest im Kreise der Familie beim strahlendm Lichterbaum in fröhlicher Gesell gleit , es gibt aber auch Sonderii ige, die dieses Fest auf h§Hst eigentümliche We.se .feiern". Solche Außen- sei.ee" sind in England, dem Lande desSpleenS", besonders häufig, und einige seltsame Schrullen, die sich am We.hnachtabend aadieben, Weeden in einer Londoner Zeitschr ft x sammengestellt. Diele 3abre hindurch stellte in der He Ilgen Aach', ein alter Herr an einer belebten S:elle'der Londoner Ctty ein Fernrohr auf und blickte aufmerksam hindurch, bis der Morgen graute. Ge h eit eifrig Ausschau nach einem neuenStern aus dem Osten", ähnlich dem, der den heil gen drei Königen den Weg nach Dethlehem gewiesen. Er glaubte, daß das Erscheinen di ses Sterns das Ende der Welt bedeute, und wollte davon sofort unterrichtet fein. Wenn am 1. Wrihnachtsse.ertag dir Torr eines großen Londoner Fcied)oss geöffnet wer­den, dann tritt als erste regelmäßig eine tiefver- schfeierte Dame herein und legt auf jedes Grab, auf dem sich keine Dlumen oder sonstigen Erinne­rungszeichen find n. e nen Ejeuzwc g nieder. Dann schreibt sie sich die Anmrn von den Steinen ber betreffenben Gräber a. f und v r'ätz' d n Kirchhof als letzte, nachdem fie den ganzen Tag dort ver­bracht hat. Den Weihnachtsabend in e.ner G.» fängniszelle zu verbringen, ist gewiß eine seltsame Laune: aber es gibt einen Mann, der dies regel­mäßig tut. Wie ein Londoner Polizriinfpckwr berichtet, ist an vier Weihnachtsabenden hinter­einander ein unb dieselbe Persönlichkeit auf seiner Station wegen irg-ndwe'cher ger ngcr Vergehen cingeli frrt worden; der Mann weigerte sich jedes­mal, seinen Flamen unb Adresse anzugeben, und verlangte, in seine Zelle gebracht zu werden. Dort blieb er die Ancht über, machte am nächsten Morgen die gewünschten Angaben und wurde entlassen. Der Mann wollte auch nichts esien und trinken, so dah der Jnsp. ktor vermutet, es handle sich bei dieser merkwürd gen Schrulle um eine freiwill geBuße", die sich der Mann auferlegt habe. Ein anderer dieser Sonderlinge der Christ­nacht findet ein Vergnügen bar n. sich als Vaga­bund zu verkleiden, und das Asyl für Obdachwse aufzusuchen. Zwei alte Damen, die jetzt g-storben sind, ließen in jedem Sommer sirb.n junge Holz-

WSA. Mainz. 13. Dez. Das Dezirks- schaff enger icht verurteilte den 21jährigen Kas^enboten Lutz, der zu ungunsten einer Mein- zec Dank vor einiger Zeit 35000 Mark unterschlagen hatte und in Beglei­tung seiner Schwiegermutter damit durchgebrannt war, ater, als er gerade fie holländische Grenze überschreiten wollte, er­griffen wurde, zu neun Monaten ®cfäng» n i s. Seine Schwiegermutter, eine Frau Derr, erhielt wegen D.iytlse vier Monate Ge­fängnis. Von dem Gelde konnten 19 000

Die neue Frankfurter (Eingemeindung.

WSN. Frankfurt a. M., 18. Dez. Gestern mittag wurde im hiesigen Rathaus der Einge­meindungsvertrag mit Fechenheim durch Oberbürgermeister Dr. Landmann unb Stadtrat Lutsch für Frankfurt und Bürgermeister Miersch und einen Gemeinderat für Fechenheim unterzeichnet.

2lus dem NmLsvcrkünvlgungsblatL.

6 Das Amtsverkündigungsblatt R r. 101 vom 17. Dezember enthält: Wander-Ge- werbefcheine. Gewerbe-Legitimationskarien. Älaul- und Klauenseuche in Lollar. Feldbereini­gung Wieseck. Legitimationsscheine für das Jahr 102 <. Straßensperre. Dienstnachrichten.