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tritt David Helf von llnter.Moffau i.O. aus einem Hlpfötfäh Jrtitaerttnumem Au' Der Hud- nhrt nach Unlet-Mosiau überlwik er, den Bor- (btllfen zutr-lfier. ein FUHrweii r ech l s In tc bk«c# unk' der Schwager toUtfi? hierbei gegen

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beeid Gerichts-Taxator und Auktionator.

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Aiefernschwellenholz 1. Klasse In eiheiri Los.

teigert werben: ern chstittholz Z. Klasse chiedenen Losen.

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KieferstbaUhol;

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6 Losen.

gichtenbanholz 6., 4, 54= öb-Klasie in einem Los. Eichenbauhol) 8. und 6. Klasse

Wegzugshalber große freiwillige Versteigerung von nur erstklassigen Herrschaftsmöbeln aus Privatbefih findet Dienstag. den 28. 6. W., pünktlich nachmittags 2 Uhr, Löberstrahe 17 (Lager) meistbietend gegen Barzahlung statt.

Mele» und bet Schwäger wurde hierbei gegen eine :Ielegtatt6tn»dhgc geschleudet! Er erlitt tödliche Verletzungen. Der Uratsanw.ckt beantragte vier Monate (Pefamni?; das Gericht verurteilte den Angeklagten nur zu 100 Br a r I Geldstrafe Der C!adl»ttntraH Bat gegen das

chiedenen Losen. elnbaUhoiz

Motorrad

(6<JO fein) gut erhalten, zu lausen ge­

sucht Jlngebote uiil Lrets fln 108113

Wilhelm Wagner, Krumbach bei Gietzett.

ungehalten. Die falschen Zweimarkstücke unter­scheiden sich von Seh echten dadurch, 6ast die ^Imrufselung am Rande sehr ungleichmäßig ver­wischt ist und das Metall dunkler auslieht, bei den echten Stücken. Di? öinntdtlftüde sind aM (Rande glatt und lassen sich teilweise leicht ver­biegen. Da» Dreimarkstück ist etwas dicket al­bte echten, daS Wott ..Sistick" ist bietttidl auf dem Rande schlecht leserlich eingedtitcki. Evtl. Wahrnehmungen über Herstellung und Brrbvei- tung von Falschgeld wolle man der hiesigen Kri-- mfttttlpbltski Mitteilen.

* Einbruch in das hiesige Land­gericht. Ist letzter Rach! wurde in dem hiesigen LcmDgreichtsgeVSUde eih Einbruch vkrübl. wobei der

PMMHeWW. k 20

Sottnetttad, bett 16. Dezember 1928, vormittags 10 Uhr, wirst durch das Artcks- Iericht Gießen, Zimmer 112, 1. Oberge- choß, das im Giustdbuche non Gießen en Heinrich Bvlkmvstrt IX. StzelSUten in Heuchelheim zu je i zugeschriebene Grund­stück Flur 39, Nr. 340 1041 qm Acker auf hem Wolssfort, geschützt auf 625 Mk., versteigert, jedoch Nur die dem Ehemann gUgeschriebene volle Hälfte. 8898C

Dis amtsgerichtliche Verfügung ist ari her Ortstafel, Bergstraße 20, zur Einsicht ausgehängt.

Gießen- Veli 28. Oktober 1926.

I. A. des Amtsgerichts Gießen. Leo, Ortsgekichtsvorsteher.

Fassl-Derstet erung.

Mittwoch, den 24. November lsd. y., mittags um 1 Uhr, soll im Nathause da­hier ein Ungefähr bis >6 Zenttlet schwerer Fasel öffentlich Meistbietend ver­steigert werden. £1860

Der Fasel kann vorher bei dem HdltSr Heinrich Spanier eingesehen werden.

Ruppertsburg, 6eti 19. November 1929.

BürgerMelsterei Ruppertsburg.

Högy.

Bertchlssaai.

Sunkle Aebenoeschüsle eines Steuersetretärs.

WSÄ. Franksurt d.91t., 19.Ttbn. Ein schwetckriegsprschüfiiglek Eteuerselreiär kam durch schwierige Fststiiliestberbültnisse aus die schiefe Bahn. Er ttitt erschlug S t e Uc r b e t t a g e, Die ihm eih Tcfdnntcr. dein er die Steuer- bsrerfinungsh triadlr'-, zUr AbMhrurtg an die Be­hörde ü9*tgefien hätte. Die qoskilschiert Quittungen värsafi 7t mit einem amtlichen Stempel ferner steckie er sich hinter zwei Wirte, denen et iwkwachte, Saß sie zuviel Steuern bezahlt hätten. Er bestellte bk Leute alls die Steuerkasse. NNchbem er vorher alles vorbeteitSt halte. Tb beiden Steuerzahler er­hielten 22Ö fizw. 70Ö Mk, zurück, wovon der Beamie die .^lilst- alsÄnekkennung" erhielt. Schließlich wurde die Schiebung entdccki iitto es erfolgte di? Verhaftung. Das Bericht verur­teilte ihn All zwei Jahren Oe ' äNZstiS und drei Zähren Ehrverlust.

Ein uNgetrsuir Schupswachtmeifitr.

" Dar nist adt, 19. 11dd. BdS Bezirls- schbffengericht verurteilte den 28jährioen Vtacht- meister August Bach IN a n n van der Schutz-» Polizei wegen llNterfchlagung dienst­licher Gelder in Höhe van 6125.2iiart und iltlunoenfälschung n da n Ätonatcn Gefängnis.

Blotvrtndunsätle mit gerichtlichem Äachsptel.

' © ä t m h d h t, 19. Äov. Das 3 c a U t b - schöflengeticht verurteilte den Ehaufseur Georg K rohester NUS Egelsbach, brr durch Zahrmssigkeit (er Wat angetrunteh) einen Zu- sammenstoßmiteijtktti'Mvtottadvek- utsacht hatte, zu einen Blanat Sesüng- n i s. Durch den Zusammens. << war die Idjährige Marie 6 ch l a p p, die aus dem Vücksih des Motorrabes saß. erheblich verletzt worben. Der bljähriae Schneidermeister Philipp Geh- b g u c t auS Feudenheim bei Mannheim hatte seinen 6 r s ä h r t g e n S ch w a ß e t, den Land»

Buntes Allerlei.

BarkhettSn bet Baulaune.

Die Baulaune ist ein Steckenpferd, dem fich nur »eiche Leute widmen fönnen; aber manche Fürsten waren von ihr ergriffen und haben gewaltige Stirn liiert daran verschwendet England, das Land Do Spleens, ist auch langt Zeit Vas Lciiid Der reichen Leute gewesen, und so ist es nicht verwunderlich, daß sich dort die meisten Ausgebtirten eines närri schen Bauwahns jinben. Erst kürzlich wurde eine fier seltsamsten architektonischen Schöpfungen, Die Oltoßbritannien bSstfil, eih Bauwerk in Form eine.- Hochzeitskuchens, niedergeriffen Ein reich gewvr dencr Bäcker hatte sich diesesKuchenhaiis" er richtet, und seine Nachkommen schämten sich diese- DkrtkMals der Däekerphantasie. Biele dieser bautichen ..Narrheiten" bestehen aus Türmen Die auf Hügeln errichtet wurden, um eitle möglichst weite Aussicht zu haben. (Ein solch grotesker Turm erhebt sich auf einem Berge in der Umgegend von Newport und führt den NamenKemys 'Narrheit". Der Schöpfer rühmte sich Nämlich seinem Onkel gegenüber, daß er von Der Spitze dieses Turme» 11 Grafschaften sehen könne, worauf der alte Herr erwiderte:Mir lut es leid, daß 11 Grafschaften Deine Narrheit sehen können." In einem Turm, Der sich auf Dem höchsten Punkt in Larrey befindet, liegt der (Erbauer Richard Hust, ein reicher Rechtsanwalt, begraben; er hatte in seinem Testament bestimmt, daß nach feiner Be statiung Der (Eingang und Der untere Teil bes Turmes mit Steinen ausgefüllt werden sollten. An­dere solche Baunarrheiten bestehen in Kulissen, Die Nach berühmten Schlössern geschaffen sind. So er hebt sich z. B. auf Dem Ytigel von Balhwick ein mächtiges gotisches Schloß mit ziNnenbekrönten lurrtwti, das wie ein uralter .Herrensitz herunter- grüßt. Tritt man aber ein, so findet tndn nichts als eine leere Fassade, durch die ein Bürger von Bath, Dessen .HNUs nach dem Hügel blickte, fich hie Aussicht verschönern wollte. Crlhtterüng9benfmälcr her wunderlichsten Art finden sich vielfach in (Eng­land. Da ist z. B. der ,,Mac Caigh TurM", der eine 'Nachbildung des Kolosseums in Rom ist und non heih (Erbauet als ein Monument für sich und feine Familie errichiet wurste. (Ein Wrabmonumeni nickst alltäglicher Art ist das, das sich ein Bürger von Mansfield, William Thompson, auf Dem Berry- Hügel baute. (Er hatte in Ltfsabon gewohnt und war xSeuge des großen Erdbebens von 1755 gewesen, dein er glücklich entrann. (Er richtete sich nach seiner .Heimkehr th diesem einsamen Türm ein, den er Im stil Der portugiesischen Gotik hielt, und vergegen­wärtigte sich Immer wieder die Schrecken des Erd­bebens, bis er eines Tages in einem Anfall von Wahnsinn von der höhe des türme» herunter­stürzte. (Eine ganze Ansammlung solch närrischer Architekturen findet sich in dem Dorf Brightling in SUfe§. Der (Erbauer war ein angegebener Mann namens Fuller, der den Beinamen der verrückte Jack" hatte. Er erbaute tt. a. eisten hohen stützen Obelisk, die fog,Nadel", bahn deckZuckerhut , ein kegelförmiges Bauwerk, irt Dem Fuller einen Mann wohnen iteh, der gelobt hatte, eine Anzahl von Tagen weder zu sprechen noch sich zu rasieren oder die haare fu schneiden. (EineSternwarte" auf einem erhöhten Punkte mit einem Fernrohr sollte die Gutsbesitzer instand setzen, ihre Herden zu be­obachten, ohne daß sie erst aufs Feld zu gehen brauchten.

Beschluß!

Das Konkursverfahren über Das Ver­mögen der Firma Friedrich fc Rudolf Gödicke, Holz- Und Splelwaren-Induftrie in Gießen, wird eingestellt, Da eine Den Kosten des BerfayreNs entsprechende Kon­kursmasse nicht vorhanden ist. J318C

Gießen, den 12. November 1926. hessisches Amtsgericht.

fahrest, Allerlei tttinlle Ahnungen durch-- schwirrtest sein HitN: -Sstcrtb.-hnuNglück, .lieber- fahrcnlVekden üfm. Vslchks İ?g>lis Wat ,<* für ifm, öcks erstemal in fei lein Leben in eine GisenvckyN zu steigert! Glücklich erreichte Der illlrichstc.ine'- FüNgling StöckheiM ui:D lieferte dort feht Vieh ab. Tlun pinqS zum Böhsthof. Fahrkarte. Dahnstcigsperre. Strass waren dein Mit hoch- ivastNung geladestkrt tfürttjllrtrj böhMckchs Dörfer. Also rin ins Vergnügen! Da steht gerade der Zug. Nasch üör r'ßcn LatteiiZallN, ilÖit? Geleise utlD Drähte, ItrtÖ cin^lltcgen. TiiemmtD hindert ihn. Bekwnndert schaut er sich dann Um. wie fite ÄaUMe, Delegrapheststangen Ustli .'Däuser vorveiflitzrn, ..Sitte die Fahr- Fahrkartenl' tönts da Plötzlich an sein Ohr. Der junge Mann besitzt keilte. In Ä i fi d a Muß er aussteigen und wird zur Bestrafung in fien efa- tionsraum geführt. Als Man fibrt mit IHM ilts Gericht geyt. wird ihm Ängst, utlft er Bittet: Ihr läitec Herrn, ncmrtlt Mersch fielt f.r iwel, eich fein vaoch mein Säibtaog stooch steil niet De Glscbvbst 4efäPcn! ' Schallende Heiterkeit! Acktllt^ llch lies; tndn fiat armen Sünder nach Bezahlung der Fahrkarte laufest lind setzte IHN ittsSchM teuer Nahrtchen'^. Da er qbet nicht Bescheid wußte, tagte Man ihm. wc.m's stfchl mehr weiter gehe, tolle tt aussteiaen. In Schotten War er besser zu Hause, und froh war btt IüichllNg. als er wiever festest Boden leliier den Füßen halte. So passiert im Herbst 1926!

Keine Verlegung des burschen- schaft llch- historisch en Archib». 3ti der gestern von uns mit Vorbehalt wieder- gegebenen DKA-Aleldung Über etile Verlegung des burschenschaftlich-hiswrischcn Archivs von (Ateßen nach Frankfurt a. M. geht uns von Ge^ Heimrat Prof. Dr. Haupt folgende Mitteilung zU:Sie Meldung über eine Verlegung des vlirschenschaftlich-historischen Archibes. das feit einer Gründung (19C3) in der Obhut fier Oie- jener Universitätsbibliothe! sieht, ist in der mit» letciltcn Form unbegründet. Richtig ist nur dbiel, daß sich die Stadt Frankfurt a. M. bereit erklärt hat. für Den Falk eines späteren: Wechsels in Der Leitung und Aufbewahrung der -für die deuiiche Geschichte deS 19. Jahr Hunderts außerordentlich wertvollen üucllcn» lammlung für Ünterfnnft und 'Betreuung in ihrem Stadtarchiv zu sorgen. Ein Rücktritt des bisherigen Leiters des Archive» und Vorsitzenden der burschenschaftlich-histvrischen .Rrmmifflort, Geh. Raiv Haupt von seinem Amte steht vorerst nicht in Aussicht.

* Eine Gefalle nen°Gedentfeier. Wie auS dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich ist. veranstalten der ReichSbUstd 6et Kriegsbe­schädigten und Kriegshinterbliebenen und das AeichSbanner Schwarz-Rot-Golh am morgigen Sonntag, 2.30 iUjr nachmittags, auf dem Eyreir- friedhof der Stadt Gießen eine Gedenkfeier Ju Ehren unserer Int Weltkrieg Gefallenen. Die Organisationen laden dazu die gesamte Bevölke­rung Gießest-, gleich welcher Partei, ein.

1; AMtStäge bei dem KreisckMt Gießen. 3m neuesten Amtsvertündigungsblatt weist das Kreisamt Gießen daraus hin, daß Amtstage bei dem Kreisami nur Dienstags und Freitags vormittag- jefter Woche sistd. Während der übrigen Jelt sind die Oienstzimmer deS Kreisamts für das Publikum geschlossen, so daß. soweit es sich nicht um Fälle allerdringlichster Art handelt. Personen, die außerhalb der Atstks- tage aus dem Kreisamt vorsprechen, auf AH-- fertigung nicht rechnen können.

** Auf gehobene KreiSstraßen- sperre. Aächdcm die Kleinpflasterarbcitcn diif der Kreisstrstßtz v a st g - G b n s- K i t ch - G ö N S beendet sind, ist die Straßensperre wieder auf- gefioben worden. Die Fttyrtverksbesitzer werden jedoch in einer Bekanntmachung deS Kreisamtes Gießen darauf nUsmerlsaM gewacht, dstß 31 e Strä- ßenbankette teilweise hoch aufgefüllt sind und ein Ausweichen auf ihnen zu vermeiden ist.

* Der Sonntags-Ei senbahn ver kehr zwischen Schotten und Gießest. In Wartdcrkrelsen besteht vielfach Die Meinung, man könne an Sonntagabenden nicht mehr von Schotten nach Gießsn zrtrückfahren. Diese Ansicht ist irrig. Der Zug ab Schotten 5.44 Uhr, an Nidda 6.33 Uhr mit Ästschluß nach Gießen, verkehrt Nicht nur werk­tags, sondern täglich, also auch ast Sonntagen.

4 Falschgeld in Gteßeck, In den letzten Wochen wurden hier Mehrere fälsche Zwei» Markstücke mit dem Münzzeichen A, D, J und f und der Jahreszahl 1925 und 1926. Einiststkd stücke mit dein Münzzeichen A urtfi J 1924 und eist OreiMätkstück Mit dem ViilckzzelcheN D 1924

UtKil BekufUng eingelegt.

Verurteilung wegen flinbe*merbft>.

ASN. R t d rt f f u r t a. M., 19. Nov. Das Schwurgericht oeturteiltc heute eine au« dem Ode i loalfi siammentze Krankenpfleger i n Die mit einem verheirateten Manne ein Berhältnis hatte td« sticht obste Folgen blieb, ivegen n D e s morves unter Zubilligung bedingter ctratau: ietznstg Xu zwei Fahren (Yefästgnis. fidflBtfeöi mur-e aufgehoben.

Hin Jahr Zuchthaus ffit einen jahrrabmarber.

DSN. fl ä n d U , 19. NSv. EM 20 Jähre alter Gärtnergehilfe aus Württemberg, der h'tr und in Der Umgebung zahlreiche F a H r r a d d i c b ft ä H l e verübt hatte, wurde wegen Der Gemeingefährtichkeit finer Handlungen und wegen feines Leugnens, trog dem er klar 'überführt worden war, zu einem Jahre Zuchthaus verurteilt. Er wurde sofort verhaltet. Als er zum Gefängnis transportiert wer Den sollte, brachte sich der Angeklagte, der übrigens vor Gericht in einer gestohlenen Försteruniform auf- trat, Mit »istem feststehertdest Mester einen S t i rf) i n Die Pulsadern bei. Durch Das (Eingreifen eines Poiizeibeamten lohnte er jedoch schließlich an feinem Vorhaben gehindert werden. Das Messer wurde be ichlagstahMt.

gelänge zu zwei Lauten »erbest die beiden Münch- ner KüstfUer ;um Vortrag bklngen. Nicht ttuf in feinen eigenen Wort- und Tondichtungen, sondern auch in der Art seines Bortrages liegt jener Zauber, mit dem Kothe seine Zuhörer in seinen Bann zieht. Dieselbe innere Kraft haben seine Lieder und Zwie- gelänge, bei Denen ihm Lies Engelhardt als Helisrin zur Seite steht. Kothes hohe Kunst legt Zeugnis ab vost Der inneren IUgeNdfkifche unft EtelzettsfleUMg- keit, aber auch von Dem tiefen fittlichen Ernst, Mit dem Der Künstler dieses kleine Larto Im grüßen Weltreich der Musik beherrscht. Ein Besuch des Abends ist jedem Musikfreund m raten. (Siehe heutige Anzeige.)

D. D. A. Nächsten Dienstagabend im Univer- fitäts-Eafe Vortrag von Professor Dr. AU bin aberDie Herkunft Der Deutschen ist VöhMen . (Siehe Anzeige.) _ .. e,

- Gesellschaft »Ü« «rd ° Ustd Völ- t et künde. Nächsten Donnerstagabend in der Akuen Aula der llniDerlitäl Sichtbildsrvortrag rbn Dr. K vf et-Gießen- -Kreuz Und quer durch die Bereinigten ßtadten. ASyrreS in bet heutigen Anzeige.

- Gießester K o n ze r t ve re in Sonn­tag, 28. November, drittes Konzert: Lotte Leo- naed. iSiehe Anzeige.)

Kleine Zlraskammer Gießen.

Gießest, 19. Nov. Wegen Diebstahls einer gMdriisn ßerremihr war ein Lagerist aus Wien zu 1 Jahr ) Monaieii Geiängnis verurteilt; er hafte dtt Uhr IM städli|cki°n Schwimmbad in Fried­berg einem Däfiegall aestohien. Da ihm Die Strafe zu hoch war, legte er Berufung ein mit dem Erfolg, daß eine .YeraVfetztMg auf 1 0 M o n a 1 e G e f ä n g- n i s erfdlgte. fluch die ZtitkUsastwaltschstst hätte Heräbsetzung befürwortet.

Ebeniälls wegen der Strafhöhe hatte ein In- genletlt asts Fkiedberg Berufung eingelegt. Der wegen PfatiDvetstrickUrtq (Berkaus zweier Motor­räder trtlt Zubehör uh6 eines Lastkraftwagens) zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worDen war. Mit Rücksicht dtlf leine seitherige Unbestraftheil wurde die Strafe rtür 2 25 Mark Geldstrafe Herab­gesetzt.

Eist Bäcker NUS Butzbach Hatte in einer Ein­gabe an Den Dartigen Bürgermeister Beschwerde über einen Bolizeibeartiten geführt ilrtb Dabei bdtt Derraffinierten Frechheit, AnMaßUng und Dem AmtsiNißvrauch" Dieses Beamten gesprochen. Er war Daher non Dem Amtsgericht Butzbach wegen Be­leidigung zu 3 0 Marl Geldstrafe verurteilt wor­best. Seine Berufung Nahm er heute vör Der Ber- hänblllng zurück!

oder Mt Täter sowohl ist Mh parterre gelegestert ^im I Mekn der Staatsanwaltschaft, wie auch in den in den oberen Stockwerken befindlichen Räumen Dee | Landgerichts mehrere Tischschubläden erbrachen und den versuch machten, einen Kasienschrank aufzu­sprengen, was ihnen aber nicht gelang. Die Täter hatten es offenbar nur auf Geld abgesehen, jedoch find Ihnen, soweit bis jetzt feftfltfteUt ist. Nennen», werte Beträge nicht irt die Hand gefallen. Vermutlich handelt es sich um gewerbsmäßige Einbrecher, Die Mich anderwärts schon ähnliche Gastrollen gegeben haben. Die polizeilichen (Ermittlungen sind int Ganm.

Eine diebische Elster in Gestatt eines von einem Nachbardorfe stammenden Dienstmädchens wurde dieser Tage hier fest genommen. Das Mäd« chest stahl mit Vorliebe Damenmäntel, hieß aber auch sonst alles Ertkichborc mitgehen. Die gestohle- Neu Sachen konnten zum grbhten Teil wieder her beigeschasft Ustd Den Geschädigten zurückgegebest toirDen.

" (Ein Schwindler. Fcstgenommcn wurde hier ein Ausländer, der sich ohne Paß hier aufhielt und bei verschiedestsn StuDentennerbinbungen unter falschen SBoripiegelungcn Geldbeträge erschwistdelte.

S Die A o t w o h st u n g e n a.1 o e r M a r^ a t e l 6 e n h ü 11 c schreiten ihrer Völlendung entgegen. <Jtoei sind fertig und werden ist diesen Lagen bezogen. Die weiteren werden in dest nächsten Lagen vollendet, so daß in etwa acht Laoert 10 Wohnungen veksüdbar lind. Die Wild« gestellten Wohnungen werken durch ^ählreich^ Interessenten besichtigt und bekommen im allgc» gemeinen gutes Lob.

Schärfere Anwendung des Straf­gesetze» bei unlauterem Wettbe­werb. Die außcrRrdentlich starke Zunahme offenkundiger Betstöfi: gegen die Bestimmungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb Hut die Hauptgemetnschast de» Deutschen Einzel­handels veranlaßt, bei den Justizministerien der Länder den Antrag zu stellest, sie Möchten die Dlaalsanwaltsch''test attweisen. ist Fällen 'olcher Verstöße von Dntis wegen Klage zu erhebest. Die daraus cingcgailgenett Antwortsst der Justiz­ministerien listfi fiurMweg von voilkömmenem Verständnis für die LchmlekigkeÜen gdtrt^n, in denen sich 6et reelle Kaufmann gegenüber unreellem Wettbewerb befistfiet. LkUSkesonbrre in solchen Fällen, ist denen fite als nerttaueits- würdiH BtfÄflttieft wirtschüstlichen Berussverbände begrüstdeie Astzeigeit erstckttsst, werben die ststaisanw-iltlchaflen lürtsti.ck Pie öffentliche Anklage erheben. DiS (KeichästSwclt mag dies im eigenen Interrssö ernstlich beachtest.

" Wichtig für Eltern ll n ki D o r m ll rt - der [ ü tt f t i ß c r Kaufmannslehrlinge Durch Berordming voM 2. Juni 1926 hat Der hes­sische Minister für Arbeit ilrtb Wirtschaft Die Ein­stellung von KaufmannslehtHngeii geregelt. Eltern ilrtb VorMürtdern solcher lungert Vcüfc, Die in Den kaufmännischen Bertis eirttreteh wollest Ustd sich jetzt um eine Lehrstelle bemühen, ist so schreibt uns Der Deutschrtationale .^astDIungsgehilfen-VerbanD anzuraten, sich vorher Darüber zU nniertlchten, ob bei Der ßefreffenDen Firma nicht mehr Lehrlinge beschästiat werden, wie Die DerarDnung De? Mi- ttiftets für Arbeit Und Wirtschaft zitläht. Eiterst mb Bormürtber laufen IM riltberen Falle Gefahr, Daß ihr Sohn, Tochter oder Mündel zwartgstneife aus Der Lehrstelle entlasten werbest muß.

- D i e verflixte tKisenbahm Ans 6cm Vockelsbera wird 'MS hort unserem l-^Be° richtcrstailer folgendes rt!"filkh? Erlebnis Mit- QeteiÜ: VDk einiger Zeit sollte ein 21 Jahre alter jünger M a nn von Uliidjflcin Vieh nach Stockhpim treiben und heimwärts die Eisen­bahn benutzen. Mit VdNgrM Gefühl Mächte er sich auf den Marsch, war er doch noch nie in seinem Leben mit der Eisenbahn ge-

rlutzholzversteigerung

tztt Statt Gießen.

ANS den WölvUstgert der Stadt Gießest sollen am _ ,95470

Illosttag, dem 6. Dezember 1926 vormittags löl llhr

in Der GastwirtschaftZur Liebigshöhe"

Zum Ausgebot kommen:

hochfeines Gicht-Schlafzimmer, 6c» stehend aus 2 kompletten Betten mit Patent» und Äoßhaar-Matrahen, ein Doppelter Spiegelschrank, 1 Waschtisch mit Marmor und Spiegelau'rsah, zwei AdchtschränkchenMitMarmor,2Stühle. prima Herrenzimmer (Siche-, Bücher- schranf, Schreibtisch mit Sesiel, Stand­uhr, Tisch und 2 Stühle, gr. Teppich, Sofa und 2 Klubsessel.

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L. Althvff

WSA. Falsche Banknoten und 5 i I betmünjen. Aach Mitteilung des Neich-- banidirektoriumS sind von den im Umlauf be­findlichen Reichsbanknoten zu Mark mit dem Datum vom 11. Oktober 1924 neue Fälschungen entdeckt worden. Sie lind ini Buchdruck auf glatterem Papier hergestellt, die Pllaitzensalern sind durch rotbraunen Strichaukdruck bvrgetäuicht. auch das Wassereichen ist durch LUffirnck nach- dedhtrtf. Auherdem find in der letztest Seit falsche Aeichslilbermünzen zu 2 Mark angehatten wor- 6er.. fieren hauptsächlichsten Fglickmstasmezlmme stachstedend belanntflegcben werdest: Die Falsch- stücke fühlen sich fettig an ustd sind 2 Gramm leichter als die echten ctiide Die Zeichnung Ist im allgemeinen gut, nur ist die Kiffelung des Bande« schlecht, Fie Stücke bestehen anschei­nend aus einer Legierung von Aluminium und Blei und sind daher nicht schwer Mit den Esst -u ustterscheibeii.

" Die Maul- und Klauenseuche ist neuerbing# in Abthgcs, Annerod, Iungdieb« Weibe Warthds bei Grünberg.'Kreis fD.iehen), Büdesheim, Avckenberg. Aiefiec-Mörlen. Marien- hof, Gemarkung Burg-Gräsenrode «Kreis Fried­berg«. Lißberg. Glauberg. Effolderbach, Vieder- Mockstadt. Häufer-Hof bei Echzell (ÄtciS- bingtit), Gisselberg >Kreis Warburg) und Alten­kirchen streik D.-Ylar) ausgebroche - In Stein- bddi (Kreis Gießen)^ Steinfurth, Kloppenheim, Lortelweil, Mckstabl. Weckeshelm und stuf der Pörbelheimer Mühle (Kteis Friedberg),^ Dlngin, Greisenthal und Vroß-Llltcnstäfiten (Kr. Wöyldr) ist die Seuche ertsfchert.

(S i e tz s rt , bSst 18. November 1926.

Der Ober6ürgehttei(ter. y. 9.: Df. Nvfenberg.

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