Sein oder Nichtsein.
Ein Kriminalroman von der Wasserkante.
Von Moritz Schäfer.
26 Fortsetzung. Nachdruck verboten.
„Sie sind grausam, gnädige Frau, aber ich gehorche! — Wie ich Ihnen schon andeutete, handelt cs sich um Ihren Gatten. Er steht dicht vor dem
„Sein Schicksal ist das meine, Herr Muhlfeld! Wenn es wahr ist, was Sie sagen — ich selbst hatte noch keine Gelegenheit, mich zu überzeugen — nun aut, so kenne ich meine Pflicht."
„Ihre Pflicht, wie ick sie auffasse, ist —
„Einen Augenblick. Ich halte es für geboten, Ihnen gegenüber noch einmal das Selbstverständliche zu "betonen; ichliebe meinen Gatten."
Heiß flammte es in seinen Augen auf. „Und weil Sie ihn lieben, werden Sie ihn retten wollen, nicht wahr?"
„W e n n ich es könnte —'
„Sie können es.'
„Ich bin ohne Vermögen,"
„Sie besitzen einen Schatz, so groß, so unendlich reich —"
„Herr Mühlfeld, E'e wollten mir sagen —"
„Ganz recht, ich wollte Ihnen sagen, wie Ihrem Manne zu helfen ist."
„Noch weiß ich nicht, ob er Hilfe braucht. Aber reden Sie endlich!"
„Äch hoffe, meine Gnädigste, es wird genügen, das Schlimmste abzuwenden. Aber nur, weil i ch die Vorbedingungen geschaffen habe."
„eie?"
„Ja, ich! Das erste Leck ist durch mich zuge- ftopft — den endgültigen Schiffbruch zu verhüten, ist Ihre Sache. Ich hatte, wie Ihnen vielleicht bekannt ist, bei Ihrem Gatten ein größeres Depot."
„Sie hatten —?"
„All right. Ich hatte! Heute habe ich es nicht mehr, denn es tat Herrn Lorenzen gute Dienste. Mit meinen Geldern hat er das besagte Leck abgedichtet."
„Sie haben ihm Ihr Depot zur Verfügung gestellt? O, das ist gut, das ist edel!" Ihr Mißtrauen war geschwunden, ein warmes Dankgefühl wallte
in ihr auf, und Impulsiv streckte sie Mühlfeld die Hand entgegen. Aber nur eine Sekunde dauerte diese Regung; das zynische Lächeln, mit dem er die Hand ergriff, der vielsagende Druck seiner Erwiderung scheuchten sie rasch in ihre Zurückhaltung zurück.
„Zur Verfügung gestellt?" Wiederholte er gedehnt. „Na ja, man kann es so nennen. Jedenfalls wollen wir die Lesart einstweilen beibehalten. Schon damit ich das Anrecht auf die schmückenden Beiwörter „gut und edel" nicht verliere, für die ich Ihnen untertänigsten Dank zu sagen habe. Indessen, verehrte Freundin, Sie dürfen mich nicht für einen Sckulknaben halten, dem das Rechnen noch ein Buch mit sieben Siegeln bedeutet."
„Es ift. gut, daß Sie mich daran erinnern!"
„Ihren Gatten habe ich nicht gehindert, über mein Geld zu verfügen. Die Bedingungen, gnädige Frau, stelle ich Ihnen!"
„Was verlangen Sie?"
„Hören Sie mich ruhig an. Es liegt jetzt in Ihrer Hand, Lorenzen wieder auf die Höhe feiner geschäftlichen und gesellschaftlichen Position zu erheben ober ihn zuvernichten!"
„Was soll die lange Folter? Ich erwarte den Spruch!"
Er sah das königliche Weib in fliegender Erregung, sah, wie die stolzen Züge durchbebt waren von den Dualen der Ungewißheit. Ein heißes Verlangen rüttelte an seinen Sinnen; es drängte ihn, die schöne Beule an sich zu reißen, und dennoch wollte er langsam vorgehen, Schritt vor Schritt, um sich nicht durch Ungeduld den Sieg zu verscherzen.
„Andrea," begann er, „Sie wissen, was Sie meinem Leben bedeuten —"
Sofort war sie wieder eisige Abwehr. „Herr Mühlfelb, sobald Sie Ihre Kavaliersehre verleugnen, haben wir uns nichts mehr zu sagen!"
Da sprang der Hohn in ihm auf und riß feine Taktik in Fetzen. Schrittweise vorgehen — wozu? Die Festung ist zum Sturm reif, also vorwärts!
„Gemach, gemach, meine Gnädigste! Die Kava- licrsehre ist ein dehnbarer Begriff, und zu sagen haben wir uns noch mancherlei."
„Das zu entscheiden, werden Sie mir überlasten!" Sie wandte sich hocherhobenen Hauptes zum Gehen. Ein Blick, in dem der Triumph aufleuchtete, fesselte sie an ihren Platz.
„Bitte, bleiben Sie noch einen Augenblick!" Ein herrischer Befehlstonklang durch Mühlfelds Worte.
„Lasten Sie mich zu Ende reden — es steht wirklich mehr auf dem Spiel, als Sie glauben! Wenn Sie meine Bedingungen zurückweisen, bann ziehe ich nicht nur meine Hand von Lorenzen zurück —" „Vollenden Sie!"
„Dann zeig' ich auch Ihren Gatten wegen Depotunterschlagung an."
Sie taumelte zurück. Alles Blut war aus ihrem marmorbleichen Gesicht gewichen, einen Moment setzte ihr Herzschlag aus. Mit dumpfem Knurren sprang Pascha an "ihre Seite und nahm Angrisfs- stellung gegen den Mann. Instinktiv mochte das kluge Tier in Mühlfelb einen Feind erfennen, vor dem es Andrea zu schützen habe. Doch Mühlfelb hatte keine Beachtung für bas Tier, bas feine erloschenen Augen starr auf ihn richtete, bereit, beim leisesten Wink der jungen Herrin den Angriff zu beginnen. All die erregten Sinne bes Mannes drängten zu Andrea hin; er trat einen Schritt vor und sah sein Opfer triumphierend an.
„O, Sie Dämon," stöhnte Andrea auf, „wie haben Sie meinen armen Mann umgarnt!"
„Wenn ich ein Dämon bin," zischte er, außer sich vor Leidenschaft, „so haben Sie mich dazu gemacht!" Abermals wollte er ihre Hand ergreifen, sie aber stieß ihn voller Ekel zurück.
„Fühlen Sie denn nicht, wie tief ich Sie verachte?" brach es in Entrüstung von ihren zuckenden Lippen. Doch ohne Wimperzucken kam feine rasche Entgegnung: „Haß und Neigung sind Geschwister, Andrea! Ich will ja nicht viel, ich bin ja nur ein Bettler, der —"
„Gehen Sie mir aus den Augen!"
Sie hatte die Herrschaft über ihren Willen wie- bergefunben. Hochaufgerichtet, gepanzert mit bem ganzen Stolze ihres Hanseatenblutes, wies sie mit ausgestrecktem Arm nach ber Ausgangstür.
„Anbrea, Sie wissen nicht, was Sie tun! Diese Minute entfdjeibet. Wenn Sie mich von sich stoßen — gut, gut — ich gehe! Aber mein Weg führt ohne Säumen zum Staatsanwalt!"
„Wenn Sie — in ber Tat — entschlossen sind, meinen Mann — zu vernichten — in Gottes Namen denn —. Zeigen Sie sich vor aller Welt ohne Maste unb ohne Schminke! I ch habe Sie erkannt!" „Nein, Andrea, Sie kennen micht nicht! — Ich war ja außer mir! Verzeihen Sie mir! Ich will ja nicht seinen Untergang, ich will ihm die Freundeshand bieten, daß er den Weg zum Wiederauf
stieg findet! Nie — nimmer werd Ich ihn an- zeigen! So hören Sie doch! Ich bin ja von Sinnen! Ich flehe Sie an, haben Sie (Erbarmen —"
Seine ganze Taktik war zusammengebrochen vor ber reinen Größe dieser Frau. Jetzt, da er sühlte, baß seine Erpresserpartie verloren, hielt die falle Berechnung nicht stanb, unb die Leidenschaft, wie ein cnfeffelter Wildbach, riß alle Dämme der Ueberlegung nieder. „Ja, habe Erbarmen, Andrea," wiederholte er flüsternden Atems, indem seine stürmische Attacke die letzte konventionelle Hürde nierriß, „heiß lodern die Flammen meiner Liebe, — begreifst du, wie ich darunter leide? Denkst du daran, wie ich dir sagte, ich tnüffc an meiner Liebe verbluten? Soll ich Asra fein, Andrea, um deinetwillen? Nein, nein, ich lasse dich nicht!"
Er fiel vor Andrea nieder, versuchte in taumelnder Verzückung ihre Knie zu umtlammern. Doch ber Neufunbländer verstand die Bewegung falsch. Was die toten Augen nicht sahen, verrieten ihm Gehör unb Instinkt, ber bei ber Kreatur das normale Wahrnehmungsvermögen, sobald es verkümmert, ersetzt. Pascha wartete nicht erst auf den Befehl des Zufassens. Mit gewaltigem Satz sprang er Mühlfelb gegen die Brust, bereit, ihm das noch immer gefahrdrohende Gebiß in die Kehle zu graben.
„Um Gotteswillen — halten Sie sich ruhig — geben Sie keinen Laut —" Die Todesstarre, die Andrea erfaßt hatte, war gewichen, in fliegender Hast rief sie Mühlfelb die Befehle zu. Unb wäh- renb ber Verführer, burch bas Tier aus seiner Rolle gerissen, bleich wie der Kalk an der Wanb, die fdjräg gestellten Augen in krampfhafter Angst auf den Angreifer gerichtet, ber Warnung gehorchte, rief Andrea den Neufundländer zur Rason: „Aus! Zurück, Pascha!"
Aber das Tier gehorchte bem Befehle nicht. Sei es, baß es Andrea nicht als Herrin anerkannte, fei es, daß das Alter es störrisch machte, kurz — es biß zu. Ein Wehlaut drang aus ber Kehle bes Mannes, bie der blinde Hund verfehlt hatte. Dafür war der Biß in die rechte Wange des Adonis gedrungen. So war das Leben des Mannes gerettet, aber ein schimpfliches Kainszeichen mußte fortan das Gesicht des Entehrten entstellen.
(Fortsetzung folgt)
Behördliche Anzeigen »
Bekanntmachung.
Stadttheater-Abonnement
Die Einlösung des fünften Abschnitts der Abonnements für Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag hat am Donnerstag, 25. Februar 1926, in der Zeit von 3 bis 5? Uhr nachmittags an der Kaste in der Vorhalle des Stabttheaters zu erfolgen. Zur teilweisen Deckung der we- jcntlichen Mehrkosten für bas große Operetten - Gastspiel „Oräfin Mariza" wird von allen Abonnenten ein Zuschlag von 1 Mk. erhoben. 16308
Die zu zahlende fünfte Rate beträgt deshalb für:
Prvszcmumsloge, Rangloge unb 1. Rang-
Vorberplatz 11 Mk.,
1 Sperrsitz unb 1. Rang-Mitte 9 Mk., 2. Sperrsitz unb 1. Rang-Rückplatz 8 Mk., 3. Sperrsitz u. 2. Rang-Vorderplatz 6Mk., 2. Rang-Mitte 5 Mk.,
2. Rang-Rückplatz 4 Mk.
Eine Einlösung an ber Tages- und Abendkasse erfolgt nicht.
Gießen, 20. Februar 1926.
Dec Oberbürgermeister.
___________I. 21.: K1 ingspor.___________ Betr.: Errichtung einer Autohalle in
Krosborf.
Arbeitsvergebung.
Zur Errichtung einer Autohalle für den Äiaftpostverkehr Gießen — Krofdorf — Fellingshausen sollen nachstehende Arbeiten vergeben werden: 16313
1. Erd- unb Maurerarbeiten,
2. Zimmerarbeiten,
£ 3. Dachbeckerarbeiten,
’ 4. Spenglerarbeiten,
l 5. Schreinerarbeiten.
Angebote auf Vorbruck, ber bet uns erhältlich, (inb bis zu bem Verdingungstermin Samstag, 27. Februar b. I., vormittags 10 Uhr, bei ber unterzeichneten Stelle einzureichen.
Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Gießen, 18. Februar 1926.
Stabtbauamt Gießen.
_________Braubach._________
ZagSverpachwng.
Donnerstag, den 4. Mär; 1926, vormittags lOi Uhr, sollen in der Lehrscheu Gastwirtschaft zu Eichelsdorf (Oberhessen) die Staatsjagden des Forstamts Eichelsdorf auf bie Dauer von 12 Jahren öffentlich verpachtet werben, unb zwar: Jagdbezirk II: 456 ha Wald und Wiesen Jagdbezirk III: 190 ha Wald unb Wiesen Jagdbezirk IV: 574 ha Wald und Wiesen Jagdbezirk VII: 388 ha Wald unb Wiesen
Die Pachtbedingungen sind gegen Entrichtung ber Gebühren erhältlich. Nähere Auskunft burch bas Forstamt, Fernruf Nidda 59. 1566D
Für bie bem Forstamt nicht bekannten Pachtliebyaber ist Ausweis erforderlich.
E i ch e l s b o r f, den 18. Februar 1926. Hessisches Forstamt Eichelsdorf.
Bechtel
Montag, den 22. Februar i. I., sollen im Staufenberger Oemcinbetoalb folgende Holzsortimente versteigert werden: 3 Kiefern-Stämme 2. u. 3. Kl. = 2 Fstm. Fichten-Derbstangen 1. Kl. 45 Fstm.
2. „ 15 „ Eichen-Nutzscheit für Küfer geeignet —
28 Dm.
Eichen-Auhknüppel zu Spalierpfosten geeignet = 6 Am.
13 Stück Eichen-Derbstangen 0,48 Fstm.
Zusammenkunft vormittags 9 Uhr auf der Straße Gießen—Marburg auf dem Tiefenbach.
Staufenberg, den 16. Februar 1926.
Bürgermeisterei: Metze r. 1524D
Arbeitsvergebung.
Zur Erbauung eines Hochbehälters von 500 cbm Auhinhalt für die Stadl Grünberg sollen nachstehende Arbeiten öffentlich vergeben werden:
Los 1 Maurer- und Betonarbeiten,
„ 2 Schiosterarbeiten.
Arbeitsbeschreibungen, Zeichnungen und Bedingungen können bei uns (Zim- mer Ar. 22) eingesehen werden.
Angebote auf Bordruck zum Preise von 1 Reichsmark sind bis zum Dienstag, dem 2. März 1926, vormittags 11 Ähr, einzureichen.
Zuschlagssrist: 3 Wochen.
Gießen, 16. Februar 1926.
Kreisbauverwaltung: Cellarius. 1537c Arbeitsvergebung.
Zum Aeubau eines DiersamUien- Wohnhauses für die Stadt Lich werden die Weißbinder-, Tapezier-,Fustallations-, Schreiner-, Glaser- und Schlosterarbeiten, sowie die elektrischen Beleuchtungsanlagen zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Angebotsvordrucke, Zeichnungen und Bedingungen liegen vom Freitag, dem 19. Februar 1926 auf der Kreisbau- verwaltung. Zimmer Ar. 18 und imAmts- zimmer der Bürgermeisterei in Lich offen.
Angebotsvordrucke werden daselbst, solange der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Die Angebote sind verschlosten, portofrei unb mit entsprechender Aufschrist^versehen zu dem am Montag, dem 1. März 1926, vormittags 10 Llhr ftattfmbenbfen Eröffnungstermin einzureichen.
Zufchlagsf^ist 14 Tage.
Gießen, den 15. Februar 1926.
Kreisbauverwaltung: Cellarius. 1493c
Holzversteigermigen in der Fürstlichen Oberförsterei Lich.
Montag, den 2 2. Febr.: Bau- Hol z v e r st c i g e r u n g e n im Distrikt Meilbach (Kronau) und Riedwald (Ne- belsbach). Zum Ausgebot kommen fm: Stammholz (langschaftig) Fichte 3. Kl. 5, 4. Kl. 25, üa-Kl. 60, 5b-Kl. 130, Derb- stangen 1. Kl. (Sparren) 80, 2. Kl. 10.
Daber wird das Brennholz in diesen Distrikten versteigert, und zwar: Raummeter Scheitholz: Buche 2, Kiefer 4, Fickte 17; Knüppel: Buche 20, Eiche 6, Linde 4, Kiefer 10, Fichte 50; Stockholz: Fichte 71; Reisholz,Forstwel- len: Buche 2400, Eiche 90, Kiefer 150.
Zusammenkunft lft/2 Uhr vorm. auf der Lich-Hattenröder Straße, Grenze Stadtwald-Meilbach. — Bei schlechtem Wetter wird die Versteigerung nach Besichtigung des Holzes in Hattenrod ab- gchalten. Das Holz im Kreuzerfeld > Riedwald) wird nicht vorgezeigt, ebenso ivie einzelne Reste im Münchwald.
Dienstag, den 23. Febr., werden aus Distrikt Hard versteigert: Raummeter Scheitholz: Buche 29, Fichte 8: Knüppel: Buche 16, Eiche 2, Fichte 26; Stockholz: Buche 11, Fichte 14; Reisholz, meist Forstwellen: Bucke 2100, Eicl^ 450, Linde 280; Schnittholz: Buche ca. 1, Derbstangen: Fichte ca. 20 Festmcter, zu Einzäunungszwecken geeignet. (Eichenholz zu Pfosten wird noch aus der Hand abgegeben.)
Zusammenkunft 91/» Uhr vorm. am Steinbruch in der Hard, obenhalb Hof Kolnhaufen. 1403D
Eberverkauf.
Nächsten Dienstag, 23. Februar 1926, mittags um 1 Uhr, verkauft die Gemeinde Ettingshausen auf dem Rathaus an den Meistbietenden, ohne Garantie, öffentlich gegen Barzahlung einen erstklassigen abgängigen schlachtreifen Eber. 1638D
Ettingshausen, 19. Febr. 1926. Bürgermeisterei Ettingshausen.
L> vpe r.
Holzsubmission.
Die Gemeinde G e r l s h a u s e n verkauft int Wege schriftlichen Angebots folgende Holzsortimente:
Los I.
E i ch e n - S ch n i t t st ü nt m e.
2. Kl. 2 Stück 2,87 fm Eicken-Bauholz.
2. Kl. 3 Stück, 4,14 fm
3. Kl. 4 Stück, 3,79 fm
Kiefern st ä m m c.
3. Kl. 6 Stück, 9,07 fm
4. Ml. 28 Stück, 18,73 fm
;>. Kl. 260 Stück, 01,30 fm
Fichtenfta ui nt c.
2. Kl. l Stück', 12,96 fm
3. Kl. 46 Stück, 75,79 fm
4. Kl. 68 Stück, 67,22 fm
üa-Kl. 167 Stück, 72,71 fm
üb-Kl. 406 Stück, 86,90 fm
Fichte nstang en.
1. Kl. 359 Stück, 31,10 fm
Los II. Erchen-Bauholz.
2. Kl. 1 Stück, 1,53 fm
3 Kl 1 Stück, 0,96 fm
4. Kl' 2 Stück, 1,36 fm
Kiefernstämme.
3. Kl. 7 totücf, 9,30 fm
4. Kl. 48 Stück, 43,84 fm
5. Kl. 202 Stück, 93,74 fm
Fichlenstäm m e.
2. Kl. 1 Stück, 2,77 fm
3. Kl 8 Stück, 16,74 fm
1. Kl. 28 Stück, 27,75 fm
5a-Kl. 64 Stück, 40,25 fm
5b--Kl. 180 Stück, 51,86 fm
Angebote sind nach Goldmark per Im losweise, getrennt nach Sortiment unb Klassen, mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens 25. d. M., nachmittags 2Vs Uhr, bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, woselbst die Eröffnung erfolgt.
Verkaufsbedingungen sind günstig gestellt. Nähere Auskunft erteilt die unter-; zeichnete Stelle. 1$23D
Geilshausen, 20. Febr. 1926.
Hess. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner.
Holzsubmission.
Die Gemeinde Mainzlar beabsichtigt, nachverzeichnetes Holz im Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. 1607V fiicfcm-Stämme:
3. Kl. 3 Stück mit 2,30 fm
4. Kl. 1 Stück mit 0,83 fm
5. Kl. 6 Stück mit 2,83 fm
Fichten-Stämme:
3. Kl. 12 Stück mit 20,31 fm
4. Kl. 32 Stück mit 35,36 fm 5a-Äl. 69 Stück mit 46,87 fm 5d-Kl. 1. Los etwa 125 Stück 36 fm
2. Los etwa 128 Stück 37,52 fm
Angebote sind, getrennt nach Sortimenten unb Klaffen, bis zum Freitag. 26. Februar I. I., nachmittags 4 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzurei- chen, woselbst auch bie Verkaufsbebingun- gen bekanntgegeben werden.
Vorherige Besichtigung des Holze» wird empfohlen, ba spätere Einwenbungen nicht berücksichtigt werden.
Mainzlar, 20. Februar 1926. Bürgermeisterei.
Vogel.
Holzversteigerung.
Die Fürstlich Solmsische Oberförsterei Hohensolms versteigert am Mittwoch. 24. Februar, im Saale des Gastwirts Gerlach in Bieber b. Gießen unb bem Distrikt helsholz: 1624D
Stammholz: Fichten, 5. Kl., 4 Stück mit 1,34 fm, Derbstangen 1. Kl., Fichten 3 Stück; Scheitholz: Buchen 105 rm, Prü- gelholz: Buchen 207 rm, Lichen 62 rm. Kiefern 8 rm; Reisholz: Buchen 5530 Wellen. Eichen 2980 Wellen. Anfang 10 Uhr.
Holzsubmission.
Die Gemeinde Rieber-Bcssingen verkauft im Wege schriftlichen Angebots nach- oerzeichnetes Holz: 1628D
Fichten-Stärnme 3. Kl. 11 Stück, 15,50 fm Fichten-Stärnrne 4. Kl. 42 Stück, 41,58 fm Fichten-Stämme 5a-Kl. 80 Stück, 48,04 fm Fichten-Stämme 56-Kl. 353 Stck., 86,57 fm Lärchen-Stämme 5. Kl. 5 Stück, 0,95 fm Kiefern-Bauholz 5. Kl. 5 Stück, 1,155 fm Kiefern-Grubenholz 5. Kl. 11 Stck., 2,51 fm Hainb.-Stämme 4. Kl. 2 Stck., 0,48 fm Hainb.-Stämme 5. Kl. 11 Stck., 2,7lfm Hainb.-Stämme 6. Kl. 32 Stck., 5,47 fm Eichen-Stärnrne 4. Kl. 10 Stck., 5,31 fm Eichen-Stärnine 5. Kl. 38 Stck., 18,69 fm Eichen-Stärnrne 6. Kl. 129 Stet., 35,75 fm Derbstangen Lärchen 3 Stück, 0,25 fm Derbstangen Fichten 1. Kl. 108 Stück, 11,80 fm
Derbsiangen-Fichten 2. Kl. 104 Stck., 5,29 fm.
Das Holz ist mit Rinde gemessen. Nähere Auskunft erteilt Förster Keil. Ettingshausen.
Angebote sind, getrennt nach Sortiment unb Klassen, pro fm verschlossen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Mittwoch, 29. Februar 1926. vormittags 11 Uhr, bei ber unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst alsdann bie Eröffnung ber Gebote erfolgt, Die Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben unb können zuvor eingesehen werben. Die Gemeinde behält sich die Genehmigung vor, besonders, wie ihr der Kaufpreis am sichersten erscheint.
Nie b. -Bessingen, 19. Febr. 1926. Hess. Bürgermeisterei Nieber-Bessingen. ________Steuer nagel.________
Hölzsubmifsio»
Die (Bemeinbc Londorf verkauft im Wege schriftlichen Angebots nachverzeich- netes AichtenStammholz:
Los 1:
4 Stämme 3. Kl., 5,88 fm 13 Stämme 4. Kl., 14,— im 51 Stämme 5a-Kl., 34,96 fm 82 Stämme 5h-Kl., 26,07 fm
Los 2:
1 Stamm 2. Kl., 0,75 fm
16 Stämme 3. Kl., 25,68 fm 44 Stämme 4. Kl., 48,65 fm 49 Stämme 5a-Kl., 34,08 fm 62 Stämme 5h-Kl., 22,45 fm
Sämtliches Holz ist mit Rinde gemessen unb nicht entrinbet. 15861)
Angebote sind, getrennt nach Losen unb Klassen, mit der Aufschrift ,^Holzsub- mission" bis spätestens Samstag, den 27. Februar d. 3., vormittags 11 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei ein- znreichen, woselbst auch bie Verkaufsbe- bingungen eingesehen werden können.
Londorf, 18. Februar 1926.
Bürgermeisterei Londorf A u m a n n.
Holzsubmission.
Die Gemeinde Steinbach verkauft im Wege schriftlichen Angebots folgende Holzsortimente: 15850
a) ftiefern-Stämme:
Los 1: 33 Stck. 4. Kl., 20,59 fm Los 2: 85 Stck. 5. Kl., 32,87 fm b) Jidjten-Stämme:
Los 3: 42 Stck. 3. Kl., 65,08 fm Los 4: 34 Stck. 4. Kl., 35,08 fm Los 5: 55 Stck. 4. Kl., 54,56 fm Los 6: 121 Stck. 5a-Kl., 65,67 fm Los 7: 89 Stck. 5a-Kl., 54,9l fm Los 8 : 280 Stck. 5b-Kl., 76,09 fm Los 9: 133 Stck. 5b-Kl., 38,55 fm
Das Holz ist mit Rinde gemessen. Los 1 unb 2 sind entrinbet. Verkaufsbedingungen können bei uns eingesehen werden. Angebote sind, nach Losen getrennt, bei uns einzureichen mit ber Aufschrift „Holzsubmission" bis zum Mittwoch, 24. Februar b. I.. nachmittags 3 Uhr.
Steinbach, 18. Februar 1926. Hess. Bürgermeisterei Steinbach.
Krämer.
M und MMviMksleiMW
im Licher Stabtroalbe.
(Letzte diesjährige Versteigerung.)
In den Distrikten Kleinhäuserberg, Et- tiugshäuserkops, Kronau, Lindenfels und Plattenwald werden nach vorheriger Zusammenkunft am Walbeingang an ber Nicder-Bessinger Straße am Freitag, ben 26. Februar 1926, vormittags 10 Uhr, versteigert:
a) Nutzholz.
Stämme: Eiche: 6.Kl. 1 St., 0,06 fm; Eschen: 6. Kl. 1 St., 0,14 fm; Ahorn. 6. Kl. 1 St, 0,35 fm; Hainbuchen: 6. Sil. 2 St, 0,22 fm; Birke: 6. Kl. 21 St, 4,60 fm; Elsbeer: 4.Kl. 1 St, 0,21 fm; Lärche: 5. Kl. 1 St., 0,38 fm.
Derbstangen: Fichten: 409St,23,18fm; Eiche: 11 St, 0,43 fm; Esche: 56 St, 2,30 fm.
Bohnenstangen: Fichte: 270 St.
Nuhceisig: rm Fichte: 38.
b) Brennholz.
Scheiter: rm Buchen: 90; Hainbuche: 4;
Fichte: 10.
Reisig: Wellen Buchen: 3400; Eiche: 575; Weichholz: 300.
Stöcke: rm Buchen: 47; Eiche: 4; Fichte: 35.
Günstige Zahlungsbebingungen.
Lich, den 15. Februar 1926.
Hessische Bürgermeisterei Lich.
___________Völker.___________ örenichostversteigerung in ber StaatL Oberförsterei Krofdorf.
Mittwoch, den 3. März 1926, vormittags - uni 10 Uhr,
werden zu Krofdorf, bei Gastwirt Freund, aus dem staatliche Forste Waidhaus, Forstort Bäuerstädt, Distrikt 32, 40,41,43
ca. 750 rm Buchenscheiter,
ca. 150 rm Buchen-Knüppel,
ca. 1400 rm Buchen-Reifer,
Freitag, den 5. März, vormittags um 10 Uhr,
in Odenhausen a. d £., bei Klinket, werden aus dem staatlichen Forste Salzböden, Forstort Hirschsprung, 68, und Hemmstoß, 74,
Eichen: 7 rm Scheiter, 92 Knüppel, 40 Reiser;
Buchen: 67 rm Scheiter, 327 Knüppel, 2350 Reiser;
Weichholz und Fichten: ca. 25 rm Scheiter unb Knüppel, 1596V
öffentlich rneistbietenb oersteigett.__________
Nutzholzversteigerung
Donnerstag, 25. Februar l. 3„ sollen im Gerneinbewald Mainzlar folgende Holzsortimente versteigert werben:
Eiche:
3. Kl. 1 Stück mit 0,75 fm
4. Kl. 13 Stück mit 6,10 fm
5. Kl. 22 Stück mit 8,94 fm
6. Kl. 16 Stück mit 4,92 fm Nutzscheiter an 12 rm.
Fichten-Derbstangen:
1. Kl. 63 Stück mit 10,34 fm
2. Kl. 677 Stück mit 43,20 fm Reisslängen:
1. Kl. 484 Stück mit 10,57 fm
Bemerkt wird, daß das Eichen-Stamm- holz zu Wagnerholz geeignet ist.
Die Zusammenkunft vormittags 9$ Uhr am Walbeingang ber Kreisftraße nach Treis a. b. Lba. 1606V
Mainzlar, 19. Februar 1926. Bürgermeisterei.
____________Vogel.____________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Langd liegt vom 19. bis 26. Februar 1926 auf dem Amtszimmer bes Bürgermeisters offen. Es ift eine Umlage beschlossen, zu der auch dir Ausmärker beantragen haben. 1621V
Langd, 19. Februar 1926.
Hess. Bürgermeisterei Langd. Fritz.


