Einzelbild herunterladen

I

F

vom Lande Hessen bis seht nicht voll über- nommen worden ist.

c) Beträgt die F r i e d e n sm i e t e weni- aeralsSProzentdesSteuerwertes. dann kann die Steuer auf QIntrag herabgesetzt

Beispiel: Friedenswert 100 000 Mark, tatsächlich* oder amtlich anerkannte oder nach­träglich (etwa mit Hilfe des Wohnungsamtes vom Finanzamt) festgesetzte Friedensmiete 3000 Mark. daS fiip nur 3 Prozent des Steuer­wertes. Die staatliche Steuer kann in diesem Falle aus 26 Prozent der Friedensmiete herab­gesetzt werden. m ,

Die Bedingung, daß auch die Gemeinde eine verhältnismäßige Herabsetzung zugestehen muß, ist fallen gelassen worden für die Falle in denen die Höhe der Friedensmiete zweifelsfrei fest-

) d) Eine Steuerermäßigung tritt auf Antrag ein. wenn Mieträume ohne Verschulden des Mieters leer stehen. . .

e) Die Vergünstigung unter c wird für Hotel- und Pensionsbetriebe in Kur­orten. die nicht das ganze Jahr über regelmäßig in Betrieb sind, in der Weise gewahrt, daß als Miete die reine Mieteinnahme von den Zimmern (also ohne Ersatz für Bedienung. Mobiliar und Wäsche) einschließlich des Wirtwertes der vom Detriebsinhaber benutzten Wohnung, angenom­men wird; beträgt diese Summe weniger als 5 Proz. des Steuerwertes, dann kann Ermäßi­gung beansprucht werden.

f) Werden gewerblich genutzte Ge­bäude infolge von Detriebseinschränkungen oder ungünstigem Geschäftsgang gegenüber der Vor­kriegszeit erheblich geringer ausge- nuht. dann kann beim Finanzamt Ermäßigung der Steuer beantragt werden.

g) 2luf Antrag des Steuerschuldners ist die Steuerschuld in Höhe der auf die vermieteten Bäume entfallenden Steuer zu erlassen, wenn die ÜInmöglichkeit der Einziehung der Miete glaubhaft gemacht wird.

Zahlungserleichterungen.

a) In Fällen starker Verschuldung, oder bei geringfügigen JahreSeinnahmen kann dir Steuer für lange Zeit gestundet werden. Diese Stun­dung kann äußersten Falles bis zu einem Desltz- wcchsel gewährt werden, wenn eine Sicherheits- Hypothek bestellt, oder in anderer Weise Sicher­heit geleistet wird.

b) In Fällen, in denen Einsprüche erhoben oder Steuerermäßigungen verlangt oder Miet­zuschüsse für Mieter oder Hausbesitzer beim Wohlfahrtsamt beantragt werden, kann für die beiden ersten Ziele auf Antrag erleichterte Stun­dung gewährt werden.

Oberhessen.

Landkreis Gietzerr.

f. Klein-Linden, 13. Juni. Das in der Aacht auf Sonntag aus einer Scheune in der Frankfurter Straße gestohlene Fahrrad konnte wieder herbeigeschafft werden. Der Dieb war mit den örtlichen Verhältnissen sehr- gut vertraut; er erfreute sich aber nicht lange seines Raubes. Ein gehöriger Denkzettel seitens des Gerichts wird hier wohl die deste Erzie­hung sein. _ Ä . r.

n. Großen-Linden, 18. Ium. Die hiesige Z w e i g f a b r i k der Firma B o ck L C o., Gießen, wird vorübergehend stillgelegt. Der größte Teil der Arbeiter dieser Fabrik findet Beschäftigung in dem Gießener Betrieb des Unternehmens.

± Staufenberg, 18. Juni. Bei der gestri­gen Heugrasversteigerung der staat­lichen Wiesen in unserer Gemarkung wurden durchweg sehr niedrigePreise erzielt. Die Wiesen befinden sich ausschließlich in sehr feuchter Lage mid liefern fast alle geringwertiges Gras. Zum größten Teil benutzen die Steigerer das HM- zum Streuen. Ob es einen vollwertigen Ersatz für Stroh bietet, ist allerdings mehr als fraglich. Die Heuernte hat bis jetzt des ungünstigen Wetters wegen noch nicht beginnen können, selbst sehr eifrige Landwirte mußten zurückhalten.

so mehr Arbeit beansprucht aber das Ausjäten des Unkrautes auf den Kartoffel­äckern. Begünstigt durch das feuchte Wetter der letzten Wochen, zeigen die Kartoffelstauden einen herrlichen Wuchs, so daß das Häufeln jetzt überall geschieht.

t Grünberg, 18. Juni. Dem Gesuche des Architekten Jäger um Abgabe eines Bau­platzes in der Theo-Koch-Straße für ein Doppelwohnhaus wurde stattgegeben. Dis zum 1. August muh mit dem Reubau begonnen und die Hälfte des Dauplahpreises bezahlt wer­den, die andere Hälfte dagegen bei der Auf­lassung. Die Kanalisierung der Lon- dorferStrahesoll zwischen Heu- und Frucht- , ernte ausgeführt und die erforderlichen Vor­arbeiten schon jetzt begonnen werden.

# Aus der nördlichen Wetterau, 18.Juni. Die Frühkirschen, die einen guten Behang zeigen und nun bereits zur Reife ge­langt sind, haben sehr unter derungünstigen Witterung zu leiden. Durch den vielen Regen platzen die Früchte auf. Man klagt bereits sehr über Fäulnis der Kirschen am Daum. Es wäre zu wünschen, dah bald trockene Witterung ein­träte, damit die Frühkirschenernte nicht ganz dem Verderben auSgeseht ist. Auch die späteren Kir- schensorten beginnen bald zu reifen.

Kreis Friedberg.

ss. F r i e 6 b e r g, 18. Juni. 3m Saale des Zentraltheaters hielt gestern abend Regierungs­baumeister H i l s d o r f auS Frankfurt a. M., der

Leiter des Bezirkes Main-Hessen der ech - n i i ch e n Rothilfe, einen Vortrag überDie Frage der technischen Rothilfe". Der Vortrag war gut besucht, in der Hauptsache von den Studierenden des Polytechnikums. Er wurre mit starkem Beifall aufgenommen. Rachdem der Redner in sehr sachlicher Weise die Rotwendig- feit und die Vorzüge der Technischen Rothilie und die verschiedenen Arten ihrer Anwendung geschildert hatte, wurden diese Ausführungen durch die Vorführung zweier sehr belehrender Filme noch anschaulich gemacht.

00 Nieder-Florstadt, 18. Juni. Bei der Anlage einer Wasserleitung In der Siedlungsstraße wurde in 1 Meter liefe das Gerippe eines Pferdes gefunden. Da das angrenzende Gelände in den letzten Jahren bebaut wurde, machte man öfters Knöchenfunde von Pferden. An einer Stelle fand man bei den Resten eines Pferdes auch die eines Menschen. Weiterhin wurden Teile von R ü st u n g e n gefunden. Es handelt sich hier um den Platz eines französischen Truppen- lagers aus den Kriegen gegen Preußen.

§§ Ober-Flor st adt, 18. Sunt Di- letzten Regengüsse erweisen sich als schwe­re r S ch a d e n für die Landwirtschaft, namentluy . für die bevorstehende Heuernte. Das Wieser- gras, da?> in unserer Gemarkung, namentlich auf den Eigc . lumswiesen, einen vorzüglichen Stand auf weist, ist bet weiteren Regenfällen stark ge­fährdet. Durch eintretende Fäulnis am dichten Dodengras kann die Ernte qualitativ sehr in Mitleidenschaft gezogen werden.

Kreis Büdingen.

Aus dem Riddatal. 18. Juni. Unter der Einwirkung der schweren Regen­güsse, die in der Rächt zum Freitag ment­gingen. hat sich die Körnerfrucht zum Teil gelagert. In der Hauptsache sind es gutgedüngte, üppige Roggen- und Gerstenfelder, andere haben nicht gelitten. Auch das Gras fetter Wiesen ist an den Boden gedrückt. 'Baldiges Heuwetter kann es noch vor Fäulnis bewahren. Die private Bautätigkeit auf dem Lande hat in diesem Jahre stark nachgelassen, wenn nicht ganz a u f g e h ö r t. Schuld daran ist die Schwierigkeit, Geldmittel zu beschaffen. Trotz großer Wohnungsnot wurden Reubauprojekte zurückgestellt. Die Bauhandwer- ker klagen über Mangel an Arbeit. Außer drin­gend nötigen Instandsetzungen an den Gebäu­lichkeiten, Erneuerung zerfallener Mauern und Wände. ITmbeden von Dächern usw. werden keine baulichen Veränderungen vorgenommen. Auch die gegen das Vorjahr etwas gesenkten Stundenlohne vermögen nicht aneifernd zu wirken.

# Derstadt, 18.Juni. Das Dickwurz­sehen, das in trockenen Jahren eine der zeit­raubendsten Arbeiten des Landwirtes ist, ging in diesem Jahr flott vonstatten. Infolge der feuch­ten Witterung wuchsen die gesetzten Pflanzen sofort an, so daß das übliche Rachsehen für ver­kümmerte oder verdorrte Pflanzen in diesem Jahr dem Landmann erspart geblieben ist. Die Pflanzen haben sich bereits gut entwickelt.

Kreis Schotten.

ld. Schotten, 18. Juni. Die letzten Tage brachten für unsere Gegend die ersten Gras- ver st eigerungen. Die Preise blieben etwa 20 v. H. unter denen des Vorjahres. Für den Morgen wurden, sofern es sich umsüßes" Futter handelte, etwa 40 bis 45 Mark geboten. Saures" Heugras galt pro Morgen 20 bis 25 Mark. Die Steigerer waren sehr zurückhaltend, da die leidigen Finanzverhältnisse, die unbe­ständige Witterung und der mitunter dürftige Stand der Wiesen zur Besonnenheit mahnten. Diesauren" Wiesen haben ihre alte Anzie­hungskraft sehr stark eingebuht, da ihre Ernte in der Zeit des Rückgangs des Pferdefuhrwerk- Verkehr in den Großstädten von Jahr zu Jahr schwerer abzusehen ist, sehr zum Schaden vieler Kleinbauern, die früher eifrig bestrebt waren, aus der Bewirtschaftung gepachtetersaurer" Wiesen etwas herauszuschlagen. In den tiefer gelegenen Tälern des Gebirgs, würde mit dem Eintritt beständigen Wetters die Heuer n t e sofort beginnen. Der Raps, der im Früh­jahre die Felder des Dogelsberges gelb durch­bänderte. beginnt nun zu reifen und wird in den tieferen Lagen des Gebirgs bereits a b gerntet, da er einige Zeit liegen muh, um dürr zu werden, besteht bei den anhaltenden Regen- sällen dieser Tage die Gefahr, daß die Schoten aufspringen und die S a m e n k ö r n e ra u s l a u- f e n". Bei hem vorzüglichen Ausfall der dies­jährigen Winterrapsernte wäre dies für die Bauern des Vogelsbergs ein empfindlicher Schaden.

=.= Schotten, 18. Juni. Am Mittwoch fand unter dem Vorsihe des Kreisobmannes Lehrer Linck (Rudingshain) eine Versammlung des Kreislehrervereins statt. Cs ent­spann sich eine lebhafte Aussprache über die hessische Beamtenkrankenkasse. Der Kreislehrerverein faßte eine Entschließung, in welcher der Vorstand des Hessischen Landes- lehrervereins gebeten wird, die Errichtung einer Krankenkasse für Lehrer innerhalb des Vereins ins Auge zu fassen. Weiterhin wurde die Frage der Wohnungsmieten für die Lehrerdien st Wohnungen erörtert.

-.-Gedern, 18. Juni. Am Mittwoch unter­nahm Gewerbelehrer Lim pe r t mit den Schülern der hiesigen Gisenfachklasse der gewerb­lichen Fortbildungsschule und den bei­den Hirzenhainer Eisenfachklassen eine Fahrt nach Wetzlar zur Besichtigung der Röchling- schen Stahlwerke. Die Schüler konnten da-

NiitsEl-TMe.

Silbenrätsel.

a _ aar alp au chcn chi dae de dorff ei eibl garb gau he hil j mark ne nin nis o plitz ris salz schürf te.

Aus vorstehenden 26 Silben bilde man 11 Wör­ter, die folgende Bedeutung haben: 1. europäisches Reich; 2. Nams aus der griechischen Mythologie; 3. Berg in Steiermark; 4. Badeort in der Provinz Hessen; 5. Schweizer Kanton; 6. Heilmittel; 7 weiblicher Personenname; 8. deutscher Dichter; !). Ort in der Schweiz; 10. Gewürzpflanze; 11. Bad in Böhmen. Sind die Wörter richtig ge­bildet, ergeben deren Anfangsbuchstaben von vorn nach hinten und Endbuchstaben .von hinten nach vorn gelesen einen Spruch.

Glcrchklttrrg.

Aus Fleisch und Blut

Oder aus Glas

Oder aus Stein;

Nun rate das.

Ich wohn' iy. Italien, In Frankfurt am Tb .?

Arn liebsten doch bin Gefüllt dir mit Wein.

Bilderrätsel.

Vogel-Verstcck-Rätsel.

In federn der nachstehenden Sätze ist je ein Vogel versteckt enthalten. Welche sind dies:

1. Ich rief in Karlsbad telephonisch bei ihm an.

2. Es ist eine Lust, arbeiten zu können.

3. Der Kranke nahm Eisen ein auf ärztliche Ver­ordnung.

4. Man geht jetzt daran, den Graben zuzuschütten.

5. Es war in Ragaz eisig kalt im letzten Winter.

6. Er kam selbstverständlich pünktlich an.

20

17

23

25

15

26

Kreuzworträtsel.

1. Von links nach rechts:

21

27

3. Flächenmaß; 7. Ausruf; 9. Fischfett; 11. männlicher Personenname; 13. Tonart; 14. männ»

durch einen interessanten Einblick in den ge- walttgen Betrieb einer modernen Fabrikanlage gewinnen. Der Bau der Halle für hie Kleinkinderschule in der Rühe des Kran­kenhauses ist schon ziemlich vorgeschritten, so daß man hofft, diese noch in diesem Jahre ihrer Be­stimmung übergeben zu können. In dem Ge­höft des Landwirts Böcher dahier wurde die Maul- und Klauenseuche festgestellt. Man hält es nicht für ausgeschlossen, daß sie durch am Prämiierungsmarkte gekaufte Ferkel eingeschleppt wurde.

Id Ulrichstein, 18. Juni. Wegen Vor­nahme von Walzarberten auf der Teilstrecke Rnppertenro 6H n t e r°S e i b e r t en r o d ist die O h m st r a ß e für einige Zeit für den Verkehr gesperrt. Der Postautoverkehr Mücke111richstein muß daher von Rup­pertenrod über Groß-Eichen, Sellnrod, Höckers­dorf. Bobenhausen II, Ober-Seibertenrod um­geleitet werden. Da die Linie MückeUlrich­stein nunmehr teilweise mit der Autolinie Mücke Feldkrücken zusammenfällt, durchfährt der Feld- früder Wagen bis zur Beendigung der Walz­arbeiten mit Anschluß in Bobenhausen nur dre Teilstrecke FeldkrückenBobenhausen.

(-) Stumpertenrod. 18. Juni. In un­serem Orte hat sich ein S ch ü h e n v e r e i n gebildet, dem etwa 40 Mitglieder angehören. Schießleiter ist der Landwirt Heinrich Rahr - gang.

=.= Oberseemen, 18. Juni. Der kürz­lich wegen Wilderns festgenommene und durch einen Schrotschuß verletzte W. Faßbinder, der seither im Krankenhause zu Gedern unter­gebracht war, wurde nach Gießen überführt, wo er seiner völligen Heilung und späterhin feiner Aburteilung entgegensieht.

Kreis Alsfeld.

* Groß-Felda, 18. Juni. Gelegentlich des Turnfestes am vorigen Sonntag fand auch eine Geben kfeie r für den langjährigen Gau-Rechner Hermann P o st - Alsfeld statt. Dezirksvertreter G u n t r u m gedachte der hohen Verdienste des entschlafenen Turnbruders, dessen

licher Personenname; 15. Körperteil; 16. Sumps- land; 18. rhythmische Körperbewegung: 20. Frucht- anpflanzung besonderer Art; 21. Borkenfaser; 24. Zeitraum; 27. Heilpflanze; 28. vertontes Gedicht; 20. Stadl in Italien; 30. europäische Hauptstadt.

2. Von oben nach unten:

1. Teil des Wagens; 2. Fluß in Litauen; 3. Gattungsbegriff; 4. Titel; 5. andere Bezeichnung üir Schall; 6. großes Gotteshaus; 8. unterster Teil des Pferdefußes; 9. weiblicher und männlicher Vorname; 10. diplomatisches Schriftstück; 12. Mi­neral; 17. englischer Admiral; 19. Tätigkeit; 21. körperliche Erfrischung; 22. türkischer Vorname; 23. Genußmittel; 24. Stadt in Südtirol; 25. Edelwild; 26. Abschiedswort.

*

Auflösungen.

Silbenrätsel.

1. Dynamit; 2. Enkel; 3. Roßbach; 4. Raj ade;

5. Aargau; 6. Relief; 7. Ballade; 8. Engerling; 9. Neunauge; 10. Lombardei; 11. Alsen; 12. Can­stein; 13. Hunte; 14. Talmigold; 15. Wenden; 16.

Esau; 17. Rathenow. *" *

Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt.

Scherzrätsel.

Niesen.

Wenn jetzt auch Stürme tosen. Es kommt die Zeit der Rosen.

SEI t gIeIlI [s

Kreuzworträtsel.

Bilderrätsel.

E

MIE

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedakttonSttsch.

Gemütlich.

Frau Reureich ist in einer sehr feinen Gesell­schaft und hat das Glück, neben Sr. Exzellenz dem Herrn Grafen von Ihenplih zu sitzen. 3m Verlauf des Gesprächs wird sie immer zutraulicher. Rach­dem sie ihn zunächstExzellenz" tituliert hat, redet sie ihn späterHerr Graf", dannLieber Herr Graf", und endlich sogarlieber Itzenplih" an. Da unterbricht Exzellenz und sagt mit einer kleinen Verbeugung:Mein Vorname ist Julius, gnädige Frau."

Leipziger Kostümfest.

Gr war im Stadium höchsten Entzückens und bat die glutvolle Spanierin wonnetrunken um ein einzig Wort. Das göttliche Weib raffelte verfüh­rerisch mit den Kastagnetten, warf seine feuerge­fährlichsten Blicke und sprach also:Weeßte, mei Sieher, hier hinne isses eenfach särchderlich heeh! Wännde mir imboniern willst, da gommfte jeh mit naus in de Gollonaöe un goofst mir äwas rächt Giehles."

Leben treue Arbeit für die volkstümliche Surrt« fache gewesen fei. Das Andenken an diesen ver­dienstvollen Mann wird in Turnerkreisen stets in Ehren fortleben.

I Ober-Breidenbach, 18. Juni. Die Feldbereinigungsarbeiten in unserer Gemerkung sind nach etwa sechsjähriger Dauer soweit gefördert, daß die Zuteilung der neuen Grundstücke in wenigen Wochen er­folgen kann.

I Brauerschwend, 18. Juni. Der hiesige Basalt st einbruch ruht seit Mitte dieser Woche wegen Mangel an Aufträgen. Vorläufig soll versucht werden, an drei Tagen in der Woche den Betrieb aufrechtzuerhalten, doch wird mit einer gänzlichen Stillegung gerechnet, falls die Absatzschwierigkeiten fortbauern. Die Schließung des Unternehmens wäre im Hinblick auf die fast einzige Verdienstmöglichkeit eines großen Teiles der hiesigen Arbeiterschaft sehr zu bedauern.

Rheinhessen.

WSR. Mainz, 18. Juni. Gestern nach­mittag 5 Uhr geriet in der belebten Schöffec- strahe ein sechsjähriger Junge, der auf einem sog. Roller durch die Straße fuhr, als er einem Automobil ausweichen wollte, unter den Anhänger einer elektrischen Straßenbahn, die nicht mehr rechtzeitig ab- stoppen konnte. Dem bedauemrswerten Jungen wurden beide Beine glatt vom Rumpfe getrennt. Für den Jungen, der sofort im Krankenhause eingeliefert wurde, besteht in hohe» Grade Leberrsgesahr.

WSR. Weisenau, 18. Juni. Gestern nachmittag fiel ein lOjähriges Mädchen von der Waschbrücke in den Rhein. Das Kind trieb unter der 10 Meter langen Wasch­brücke hindurch und tauchte dann wieder auf. Der Schiffer Max Post sprang in die hoch- gehenden Fluten und brachte das bereits be­wußtlose Kind unter eigener Lebens­gefahr wieder auf das Trockene. Die Wiederbelebungsversuche hatten Erfolg.

KM

Sörse

Sie W® xL

bctDC9Un'mmer

Kto s<Mich W, fcto. «*£ SÄIW Wien konnten ablW* ichnng. die M timgin K® ist üfatouM überftiirsenlid) außenstehender Stahlwerker Pavier der Eisen in Beziehungen gefoad)t Mrd. W. d-ü trotz Men M einigten 6taW wie schon st« Concordia -De dein um die C um die Eoncori salischen Stahlt die hiermit 6 bekommt, zu zweifelhaft fein doch mit einer nen muffen. Dürfe neuerding und Köln-lli ebenfalls auf $ Stahlwerken zui handelt es |td> nämltch um D Krupp die a werke geblieben zuiammenzufchw Klöcknerwerke u Srage lornnen, flölnWeuelfen l stacke Zurückhalt' ist das Meres' stündlich, da t Streikes aus der nachgerade erbet einer ftärl e Kohlenhald Kohlenfpndikats längerfristige 2 wohl damit red Kohlengesch wem, wie zu ei in Bälde zum 1 daß von der fe Serntinmär geringerem M Kaffamarkt nch schein, als wem Mn Besitz rea bekommen, sich Daß durch diese Wn auf die 5 Rückschläge Here ttner Erwahnun

Die Aedt markt völlig gen. Die Avw

am Liquide fm 1

SÄ,? fe z

B®'

»°°°^ ZU feg