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Pziger Kostümfest.

rladium höchsten Entzückens und Spanierin toonnetmlen -um ein A göttliche Weib rasselte vertu». Kastagnetten, warf seine seuerge. e und sprach also: »Deebte, nri ire isses eenfach särchderltch ioniem loillst, ba gommste jehirt »nabe un goofft mir ätoaS räi)\,

cheinhessen.

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Kreidenbach. 18. 3unt ®J iqungsarbeiten in uniert:

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tmzworträtsel.

Turnen, Spott und Spiel.

Diener

deutscher Schwergewichts.ueister

Berlin, 18. Juni. Der Titelkompf um die Deutsche Schwergewichtsmei st erschüft der heute abend auf der Radrennbahn Berlin-Trep­tow zwischen Franz Diener und Paul S a m - son-Äorner ausgetragen wurde, endete nach 15 Runden mit dem Punktsiege Dieners, der somit neuer Deutscher Schwergewichtsmeister ist.

Wittschast.

Börse und Geldmarkt.

Die allgemein sefte Börsentendenz, unter­brochen von vorübergehenden Abschwächungen, nahm auch in der vergangenen Woche ihren Fort­gang. Abgesehen von den Auslandkaufen, die an sich der stärkste Rückhalt derDörse sind und in erster Linie aus den Kapitalfluchtten­denzen auS den Ländern mttzurückgehen- d e r Valuta stammen, erhält in Deutschland selbst die Rationalisierungs- und Der^chmelzungs- betnegung die Spekulation tn Atem. Die Führung behält immer weiter die 3. ®. - Sarben- industrie. bei der die Expansion sbe- strebungen noch lange nicht zu Ende zu sein scheinen. Außerdem spricht man bei der Gesell­schaft von umwälzenden Erfindungen auf dem Gebiete der Kohlen-Ehemie. Schließlich sucht sie auf ihren verschiedenen Ge­bieten, namentlich auf dem der Farben- industrie, internationale Verständi­gungen. deren eine bereits mit den schweizeri­schen Gesellschaften zum Abschluß gelangt ist. Die Aktien konnten in einigen Tagen den Divldenden- abschlag wieder hereinholen, und auch die Enttäu­schung, die zunächst das Schweigen der Verwal­tung in der Generalversammlung gebracht hatte, ist überwunden. A>n Vkontanartienmarkt überstürzen sich die Gerückte von Verschmelzungen außenstehender Werke mit den Vereinigten Stahlwerken, und es gibt kaum noch ein Papier der Eisenindustrie, das nicht an der Börse in Beziehungen zu den Vereinigten Stahlwerken gebracht wird. Richtig hieran dürfte zunächst nur sein, daß trotz aller Dementis Verhandlungen zwischen den Rombacher Werken und den Ver­einigten Stahlwerken schweben, wobei es sich nicht, wie febon fnäher dementiert, um die frühere Eoncordia"-Bergbau-Gesellschaft handelt, son­dern um die Stahlinteressen von Rombach. also um die Concordia-Hütte und die früheren West- säliscken Stahlwerke. Ob allerdings die Mittel, die hiermit der Rombacher Konzern herein- bekommt, zu einer Sanierung reichen, dürfte zweifelhaft sein. Man wird früher oder später doch mit einer Zusammenlegung der Aktien rech­nen müssen. Das grobe Interesse, das an der Börse neuerdings für Klöcknerwerke. H o esch und Köln-Reu essen herrscht, führt man ebenfalls auf Verhandlungen mit den Vereinigten Stahlwerken zurück. Soweit wir unterrichtet sind, handelt es fick hier u*m etwas ganz Anderes, nämlich um Versuche, unter der Führung von Krupp die außerhalb der Vereinigten Stahl­werke gebliebenen Konzerne unter sich ebenfalls zusammenzuschweißen, wobei in erster Linie die Klöcknerwerke und die Gute Hoffnungshütte in Frage kommen, während auf feiten von Hoesck. Köln-Neuessen diesen Plänen gegenüber noch starke Zurückhaltung gewahrt wird. 3m übrigen ist das 3ntcrelse für Kohlenaktien ver- ständlich, da die Einwirkung des englischen Streikes auf den deutschen Kohlenabsatz sich doch nachgerade erheblich bemerkbar macht und jetzt zu einer stärkeren Ermäßigung der Kohlenhalden geführt hat. Da man in Kohlenstzndikatskreisen darauf gehalten bat, längerfristige Abschlüsse zu erhalten, so darf man wohl damit rechnen, daß die Belebung des Kohlengeschäftes anhalten wird, auch wenn, wie zu ermatten. der englische Kohlenstreik in Bälde zum Abbruch kommt. Ausfällig bleibt, daß von der festen Börsentendenz fast nur die Ter m i nin ärkte profitieren, in wesentlich geringerem Maße die variablen Markte, und der Kassamarkt nahezu gar nicht. ©3 hat den An­schein. als wenn viele Besitzer von Kassapapieren ihren Besitz realisieren, um die Mittel frei zu bekommen, lick am Terminmarkt zu betätigen. Daß durch diese starke Konzentration der Speku­lation auf die Terminmärkte die Gefahr stärkerer Rückschläge heraufbeschwören wird, bedarf kaum einer Erwähnung.

Die Medioliguidation ist am Geld­markt völlig eindruckslos vorübergegan- gen. Die Notiz für tägliches Geld ist nicht ein­mal am Liguidationstage selbst heraufgesetzt wor­den. Die starke Ueberzeichnung der aufgelegten 100 Millionen Vorzugsaktien der Deutschen ReichsbahngeseNschaft könnte auf eine außer­ordentliche Flüssigkeit auch am Kapitalmarkt schließen lassen, doch darf man mcht übersehen, daß es sich zum sehr großen Teile um Konzern- zeicknungeii handelt, die in Erwartung einer Üeberzeichnung gemacht worden sind. Da damit zu rechnen ist. daß die zur Aebetnahme der Vor­zugsaktien benötigten Gelder nicht sofort absor­biert werden, sondern dem Geldmarkt noch eine geraume Weile zur Verfügung stehen werden, darf man auch mit einer weiteren Flüssigkeit des Geldmarktes zunächst noch rechnen.

*

* Der Erzbergbau im Mai. Die Förderung der Siegerländer Gruben weist im Mai einen beträchtlichen Rückgang gegenüber dem Vormonat auf. Man glaubt jedoch, daß der Don der Regierung erbetene Ausgleich für in Wegfall gekommene DorkriegSvergünstigungen dem Sieaerländer Bergbau ab 3uni gewährt werden wird. Ein beträchtlicher Teil der zur Zeit arbeitslosen Bergleute wird wieder ein­gestellt werden. Lahn- und Dillgebiet einschließlich Oberhessen: Die Lage des Eifenerzmarktes im Lahn- und Dillgebiet hat sich im Mai gegenüber dem Vormonat in keiner Beziehung gebessert, ja sogar noch weiterhin dadurch verschlechtert, als die Abnehmer mehr- monatliche Zab - ' 'le in Anspruch nehmen.

Börsenkurse.

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140*

133.5'

135'

110,6

110,

94,5

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140'

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7,2

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72.75 59* 120* 129

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68

ffcrltnet Handelsgesellschaft. Commerz- and Prival-Bank '-fermft und «ailonaluanf Deutsche Boul Deuttchc vereinSbcmk

Discomo Lommandtt - - Mrtollbank.........

Mitteldeutsche Crcbitbant . £cfterrnd)tf<oe Lrrditaoi'talt Seftbanf Bochumer Buh ...... BuderuS Karo Teoticb L'tutmbura Gelsenkirchener Bergwerke. . ßener Versbau . . . . .

rrrke Aschersleben.... Kaliwerk Westercgelo Laurahütte......

Cbctbebarf . Pbönir Bergbau ...... Rdrinnahl...........

91 lebtet Montan lelluö Bergbau. ..... Hamburg Amerika Paket. . . Norddeutscher Llodb . . . , «heramtiche Lerke Slbto . . Bemenlwcrk Heidelberg . . vbiltpv Holzoionn Anglo-Cont.-Soano Lhemische Mayer Sllapin . . I- W. Farbenindustric, A^G- Goldschmidt Holzverkohlung Nütgerslverke Scheldcanllalt flOfl. ElektrUilätS-Gesellschaft Bergmann .........

Mainkrafüverke . ...... Schurken . . Siemens A HalLkr

Adlerwerke Kleyer Taimler Motoren. ..... Heyligeustoedt.........

"legntn .....

Motorenwerke Mannheim Frankfurter Unnaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesclllchaft Frankfurt Pck. Union Ä.-G . . , Schuhfabrik ©et; . . . . .

Sichel .........

Zellstot waldbof...... Mudcrfabrtt Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

I 124* 119,2*

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75,5

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Frankfurt a.M.

Berlin

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18.6

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0.4026

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0.227

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13,4

13,4

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50,5

51,25

Devisenmarkt BerlinIrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

18 Juni.

19. Juni.

Amtliche Noli-rung

Amtliche 'Notierung

Geld

Brief

Geld

Bries

168,58

168.90

168,48

168,90

'0"en..Aires

1,695

1,699

1,696

1,700

12,04

-rn.-AntM

11,79

11,81

12,00

Uliriftiania.

92,63

92,83

92,65

92,89

»oprnhagen

111,26

111,54

111,25

111,53

Stockholm - Helsingforö

112.46

112,74

112,46

112,72

10,552

10,592

10,655

10,595

Ötalien . .

15,01

15,13

15,12

15,16

London. .

20,413

20.465

20,414

20,46«

Neuyork . .

4,195

4,205

4,195

4,205

Paris. . .

Schweiz . .

11.59

11,61

11.74

11,70

81.195

81,395

61,185

81,385

Epantrn .

67.62

67.78

68.81

68.99

yapan . . . Mio de Ian.

1,990

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1,962 0,653

1.966

0.653

0,655

0,655

Wien in D--

Cefl. abgeft

59,29

59,43

59,305

59,455

Prag ....

12,42

12.46

12,42

12,4«

Äelgrad . .

7,435

7,455

7,435

7,455

Budapest. . Bulgarien

6,86

3,01

5,88

3,02

6,86

3,005

5,88

3,015

Lissabon

21,435

21,485

21,425

21,475

Danzig. . Konstgnttn.

80.96

«1,16

80,95

81,15

2,235

2.245

2,235

2,245

Athen.

5,19

5,21

5,19

5,21

Canoda. . .

4,199

4,209

4,199

4,209

Uruguan . .

4.235

4.245

4.235

4,245

Banknoten.

Brief

4,205

12,00 111,52 20,485

11,75 169,11

15,39 93,23 59,70

1,82 112,71

81,70 67,62

12,455

5,86

Gelb

4,185

11,94

110,97

20,385

11,60

168,27

15,31

92,77

59.40

1,78

112,17

81,30

67,48

12,395

5.82

Berlin, 18 Juni

Amerikanische Noten .... Belgische Noten ......

Dänische Noten ...... EngliiLe Noten........ Fran;ösische Noten Holläiibische Noten Ilolientsche Noten......

Norwegische Noten ..... Deutsch.Otiterr-.L 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten.......

Spanische Roten ..

Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Roten......

.Frankfurter Börse.

Frankfurt, 19. 3uni. Tendenz: sehr fest. Die Börse hatte zmn Wochenende neue Kurssteigerungen zu verzeichnen, die nicht nur einzelne Spezialwerte betrafen, son­dern sich auf fast den ganzen Markt erstreckten. Die mit einer lebhaften Geschäftstätig­keit verbundene Aufwärtsbeweguiig wurde durch Auslandkäufe start gefördert. Die Speku­lation betätigte sich in Rück- und Deckungs­käufen, so daß die Umsätze einen für Samstage ganz erheblichen Umfang annahmen. Bon Che­miewerten standen 3. G. Farben weiter im Vordergründe und konnten den Kurs von 200 Prozent übersteigen. Das 3ntereffe der Speku­lation wandte sich vor allem auch dem Mon- tanmarlte zu, wo Gelsenkirchen mit einer Steigerung von 3,5 Prozent die Führung hatten. Bochumer plus 4,5 Prozent, Deutsch-Lux plus 4,5 Prozent, Mannesmann plus 3 Prozent, Mansfelder plus 2,5 Prozent, Phönix plus 1,25 Prozent, Rheinstahl und Riebeck je plus 2 Prvz., Harpener plus 0,75 Proz., Buderus plus 0L5 Proz. Clektroaktien lagen ruhig, aber fest. Sehr begünstigt waren ferner Bankaktien. Barmer Bankverein plus 2,25 Proz. Die Werte des Metallbanlkonzerns gingen infolge lebhafter Rachfrage stark in die Höhe. Metallbank plus 1,75, Scheideanstalt plus 2,5, Metallgesellschast plus 2.25 Proz. Schiffahrtsaktien wurden anfangs von der festen Strömung mitgegogen. wurden aber später realisiert und gingen infolge­

dessen noch unter ihre gestrige Rotiz zurück. Motorenwerte wurden weiter lebhaft ge­kauft. Klcyer und Daimler je plus 1,5, 01611. plus 2,25 Proz. Mit Ausnahme von Zuckeraktien, die unsicher lagen, verkehrten die Werte des 6in- heitsmarklcs in fester Haltung. Heimische An­leihen hatten nur geringes Geschäft, Kurse kaum verändert. Bon ausländischen Renten zogen Mexikaner etwas an. Der Frei verkehr blieb fast umsatzlos. Decker Stahl 23. Brown Boveri 92. Entreprise 8. Growag 59, Krügers- holl 112. Ufa 37. ilnterfranlcn 77.5 Prozent. 3m Schlußverkehr hielt die Lebhaktigkeit auf den Hauptrnärkten unverändert an. so daß die Börse in recht fester Haltung schloß. Am Geldmarkt ist die Lage unverändert. Lagesgeld ist zu 4 Proz. angeboten, während Monatsgeld zu 5.25 bis 6,75 Prozent je Adresse gefragt blieb. Prival- diSkonten 4,37 bis 4.5 Prozent. 3ndustrieakzep1e 4,87 bis 5,12 Prozent. Der Devisenver- t e h r steht weiter im Zeichen der Franken- b a i s s e. die sich in schnellem Tempo fortseyt. Paris gab gegen London auf 176, nach. Brüssel ging auf 172, zurück. Mark und Pfund sind unverändert.

Berliner Börse.

Berlin, 19. 3uni. Die heutige Börse zeigte eine ganz außerordentlich feste Hal­tung, die ihren Ausgang nahm von umfang­reichen rheinisch-westfälischen Käufen. 3m Vordergründe des 3nteresses standen Mon­tan w e r t e. die prozentweise Steigerungen zu verzeichnen hatten. Die Berichte über die Er­höhung der Kohlenförderung im Ruhrgebiet wur­den günstig ausgenommen und fanden besondere Beachtung. Die feste Tendenz am Montonmarkt übertrug sich auch auf die übrigen Gebiete. Bank- und Schiffahrtsaktien lagen reckt fest, ebenso Kaliwerte. Von Farben­aktien standen 3. G. weiter im Vordergründe und überschritten den Kurs von 200 Prozent. Ferner waren eine Anzahl Spe;ialpapiere, wie Deutsche Erdöl, Dessauer Gas, Spritaktien usw. stark gefragt und hoher. Clektroaktien ver­kehrten dagegen ruhig und waren nur gering ge­bessert. Deutsche und ausländische Ren« t e n blieben vernachlässigt und waren fast un­verändert. Am Geldmarkt ist die Lage weiter leicht. Tagesgeld 3,75 biS 5 Prozent. Monats­geld 5,25 bis 6,25 Prozent. 3m Devisen­verkehr setzte sich die rückläufige Bewegung der lateiniscken Valuten fort. Paris gegen Lon­don 176,25, Brüssel 172,25, Mailand 135. Madrid lag gegen London fest mit 27,75. Kabel Warschau etwas schwacher mit 10,25.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 18. Juni. Bei Beginn der heutigen Produktenbörse entwickelte sich für beide (Betreibe» arten eine Preishausfe. Bei Weizen konnte sich eine Steigerung von 3 Mk. durchsetzen, für Roggen gingen die Aufwärtsbewegungen noch darüber hin­aus. Gerste bei mäßiger Frage behauptet, chafer ohne Umsätze, ober fest. Im Zeithanbel ist ber Juli- termin um 3,75 Mark fester, September unb Oktober bis 2 Mark erholt. Es würben notiert (1000 Kilo­gramm): Roggen, märkischer, 187 bis 192 Mark; Sommergerste 194 bis 205; Gerste, inlänbische, 180 bis 193; Hafer, märkischer, 197 bis 208; (100 Kilo­gramm) Weizenmehl 37,75 bis 40; Roggenmehl 26,75 bis 28,50; Weizenkleie 10; Roggen­kleie 11,25 bis 11,40; Diktoriaerbsen 36 bis 46; kleine Speiseerbsen 30 bis 34; Futtererbsen 22 bis 27; Peluschken 23,50 bis 28,50; Ackerbohnen 24 bis 26,50; Wicken 33 bis 35,50.

Aus Dem Amtsverkündiguttgsblatt.

Das Amtsverkündigungsblatk Nr. 49 vom 18. 3uni enthält: Kreistagssitzung. Die Unlerschutzstelluna der Dronzeglocken. Straßensperr. Belehrung der Pilzsammler. Maul- und Klauenseuche in Alten-Buseck. Feldbereinigung Röthges. Straßensperre. Dienstnachrichten.

Spielplan Der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 20. 3uni, abends 7 bis 10 Uhr: Eine Nacht in Venedig. Mon­tag. 21., abends 71/2 bis IO1/« ülhr: Der Trou­badour. Dienstag, 22., abends 7 bis 10 ülhr: Margarethe. Mittwoch, 23., abends 71/« bis 10 ülhr: La Tradiata (Violetta). Donnerstag, 24., abends 7x/a bis 101/, älhr: Der Opernball. Freitag, 25., abends 7X/§ bis 10 ilfrr: Martha. Samstag, 26., abends 7x/2 bis 10 ülhr: Die Bo­heme. Sonntag, 27., abends 5X/, bis 10x/, Uf)r: Götterdämmerung.

Schauspielhaus. Sonntag, 20. 3uni, abends 8 bis 10l/t ülhr: Orpheus in der Unter» Welt. Montag, 21., abends 8 bis 10x/2 Ahr: Or­pheus in der Anterwelt. Dienstag, 22., abends

8 bis y , Ahr: Der fröhliche Weinberg. Mitt­woch. 23.. abends 8 bis 101 £ Ahr: Orpheus in der Anterwelt. Donnerstag. 24., abends 8 bi­ld' . Adr: Weh dem, der lügt. Freitag, 25.. abends 8 bis 10' , Ahr: Orpheus in der Unter* Welt Samstag. 26., abends 8 bis 10 Adr: Weck-end Sonntag. 27., abends 8 bis 93,4 Ahr: Der fröhliche Weinberg.

Eingesandt.

(Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Znm Fall Lessing.

Gestatten Sie, daß ich zu dem Bericht in Rr. 138 3hres Blattes solgcndes bemerke:

1. Der Artikel Lessings über Hindenburg (den auch ich nicht billige) ist am 25. April 1925, also vor dessen Wahl zum Reichspräsidenten, und zwar im Wahlkampf, erschienen.

2. Die Relegacionen in Hannover sind nicht deshalb erfolgt, weildie Studentenschaft in ihrem Abwehrstreik verharrte", sondern weil sie unter Anwendung roher Gewalt" (um einen Ausdruck deS preußischen Kultusministers Prof. Becker zu gebrauchen) die Vorlesungen Lessing- störte, ja unmöglich machte.

3. Der Minister urteilt über dies Vorgehen: Die Studenten trieben in der Angelegenheit Lessings nichts andere-, als daß sie an Stell« von Recht und Gesetz den Behörden das Recht der Straße aufzwingen wollten. Das kann in einem Rechtsstaat nicht geduldet werden und wird von der preußischen Regierung auch nicht geduldet werden." Hat er nicht recht?

Prof. Dr. Messer.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 20. 3uni. 3. n- Trinitatis.

Gießen. Stadtkirche. 8: Pfr. Decker. Zugleich Christenlehre f. d. Neukonfirmierten aus der Mar- kusg. 9'/,: Pfr. Mahr. 11: Kinderkirche f. b. Mat» thäusgemeinbe. Pfr. Mahr. - Zohanneskirche. 8: Pfarrass. Schulcheis. Zugleich Christenlehre für Die Neukonfirmierten aus bet Zohannesgemeinde. 9'/,: Psarraffistent Schuitheis. 11: Kinberkirche für bie Culaägemcinbe. Pfarrer BechtolSheimer. Konfirmanbenfaal (Liebigstr. 56.) 2: Taubstum- mengottesbienst. Pfr. BechtolSheimer. Wiefeck. 9'/.: Pfr. Döll, Wirberg. Kirchberg. 10; 11: Christenlehre f. d weibliche Zugend. - Watzenborn- Garbenteich. Watzenborn »Steinberg: 1 Pfarrer Weber, Grüningen. Garbenteich: 1 Pfarrer Krämer, Steinbach.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, 19. 3unt. 4X/, unb 7 Beichte, Sonntag, 20. Juni. 4. Sonntag nach Pfingsten, 61/, Beichte, 7 Messe, Kom. der Jungfrauen u. Haus­angestellten, 8 Kom. 9 Hochamt mit Predigt, 11 Messe mit Predigt, 2 Christenlehre unb Anbacht, 3 Zungfrauen - Kongregation. Grünberg. 9'/, Messe mit Predigt. Hungen. 8 Messe mit Pre­digt. Laubach. 1L Messe mit Predigt. Lich. 10 Hochamt mit Predigt.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter SenderS.

(Aus der,Nadio-Amfch<m-.)

Sonntag, 20. Juni.

8 bis 9 Ahr: Morgenfeier, veranstaltet von der Dabtisten-Gerneinde Frankfurt a. M. 11.30 bis 1 Ahr: Aebertragung von Kassel: Konzert des Schülerorchesters des Realgymnasiums I, Kassel. 2 bis 3 Ahr: Die Stunde der 3ugend. 3 bis 4 Ahr: Konzert des HauSorchesterS: Die Oper der Woche. 4 bis 6 Ahr: Aebertragung von Nürnberg: Fußball-Länderspiel Deutschland- Schweden. 6 bis 7 Ahr: Stunde des Rhein-Mai- nischen Verbandes für Volksbildung: 3onathcrn Swift und feinGulliver auf Reifen", Vortrag von Alfred Auerbach. 7 bis 8 Ahr: Aebertragung des Konzertes an der Gerbermühle. 8,30 Ahr: Die Braut von Messina". Ein Trauerspiel mit Chören von Friedrich Schiller.

Monkog, 21. Juni

4,30 bis 5,45 Ahr: Konzert des HauS- orchesters: 3acques Osfenbach. 5,45 bis 6,05 Ahr: Die Lesestunde. 7 bis 7,30 Ahr: Funkhochschul«. Neue Wege der gegenwärtigen Philosophie: Max Scheler, Vortrag von Privatdozent Dr. Heine­mann. 7,30 Ahr: Aebertragung aus dem 5ranf» furter Opernhaus:Der Troubadour", Oper in vier Akten von Guiseppe Verdi.

Verantwortlich für Politik t. D. Dr. Hans Thyriot.

sei idem ich

kenne, hab ich keine Angst mehr, Dich zu heiraten.

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