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WchavOadt.
6en, ben 19. April 1926,
le Sonne!
esundheitswoche.
Dalter öchultze. rsität ©leßen.
e für alles organische Lebe ne auf. Unter dem Slnto 'llziehen sich an der §ai: gen. Sie wird frisch, gü.-, Gliche und Ipäter kvtblki t mach/ tlnrn /Dlöetfto* ib Äuö'/chiüge uxA Uwi'< rfchwinden höustg.
derunaen an der Ha^'Ä auch lon\t noch wtchi^e einher. Es sinkt der Kl- cgane werden besser buroy tritt eine Vermehrung bti , aus, und die Zahl ta >hri sich. Die Atmung ttiri ,eser, und das SauerW uch auf das Aervensysikr i, Es stellt sich eine i« leilSfreudigleit und FoW -ahnt soll bleiben, dast Dur- inenlicht besser abheilen all
daß das Sonnenba! auf den Körper entsaA cechend ge'exelt tDerienM m müssen sich erst lang löhnen und tollten |ie mjj ,g eines erfahrenen W lonnenbäbem beginnt mfl Frühjahr, solange noch nch )iette Strahlung Vorhand« oon trenigen Mnmten. Lank
Sonnenbades gesteM Anrichte! daß te e KorP^ dem Sonnenlichte ai» ,|eten Breitengraden nimir 'd°- »i>
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alt, ÄaiferaUee 42. 4. April: Kurt Winter, 6 3. alt. Ederstraße 6; Eriko Gremm, 1 3- lat, Stelnstr. 85; Adom Waber, Oberpostsekrelör, 56 I. alt, Eder- strafte 5. 6. April. Maria Schollmeyer, Privatin, 74 y. alt, Brandmasse 8; Karl Adam Pietz. ohne Beruf. 53 3. alt, sicher Strafte 74; Heinrich Weller, ohne Beruf, 80 3. alt, Licher Strafe 74. 7. April; Joseph Bsp. ohne Beruf, 68 3 alt, Licher Strafte 74. 8. April: Heinrich Heim, ohne Berus, 70 3. alt, Licher Strafte 74. 9. April: Andreas Ganß, ohne Berus. 77 3. alt. Licher Strafte 74. 11. April: Wilhelmine Köhler, geb. 3ung, Witwe, 89 3- alt, Bleichstrafte 27; Heinrich Spies, Eisenbahnassistent i. R., 51 3. alt, Buchnerstraftc 1; Philipp Serth, Bahnarbeiter, 39 3- alt, Walltorstrafte 67. 12. April: Emma Schilling, geb. Albrecht, ohne Beruf, 74 3. alt, Frankfurter Strafte 23. 13. April. Theodor Domni, ohne Beruf, 80 3- alt, Licher Strafte 74; Heinrich Kraft, Lokomotivführer i. R.,68 3- alt, Wilhelmstrafte 45; Hermann Emil Äloy, 5 M. alt, Krosdorfer Strafte 15; Kathinka Teiftmann, geb. Schmidt, Witwe, 75 3- alt, Wilhelmstrafte 36.
' Verlängerte <3 ü 111 g t el t der Sonnt agSkarten. Die SonntagSrückfahr- karten, mit denen bisher die Rückreise am Sonntag abend bis spätestens 12 älhr angetreten fein muhte, gelten von Sonntag, 25. 4 . ab im Direk- tionSbezirk Frankfurt a. M. versuchsweise auch noch am Montag oder am Tage nach den Festtagen zur Rückfahrt mit der Einschränkung, baft die Rückfahrt am Montag vormittag bis spüle- stens 9 ilftr angetreten sein muh und dann nicht mehr imterbctxbc'.i werden darf. 3n den übrigen Direklionsbczirken wird die Gültigkeitsdauer der Sonntagsrückfahrkarten in gleicher Meise spätestens vom gleichen Tage ab verlängert.
" Gonderzüge für die Deutschen Karnpfspiele. Wegen Stellung eines Son- derzuges zu den Kölner Kampfspielen steht der Auöschuft für Leibesübungen der Stadt Hannover bereits in aussichtsreichen älnterhandlu igen mit der fertigen Eisrnbahnverwaltung. Es wäre zu wünschen, doft auch andere Städte sich recht bald in ähnlicher Weise bemühen, da für diese SonderzÜge weitgehende Preisermäßigungen vorgesehen sind.
• • Deutsche K a m p f s p i e l l v t t e ri e. In Verbindung mit den Deutschen Kampfspielen in Köln ist eine groftr Lotterie geplant, die für Preuften bereits genehmigt ist und deren Genehmigung in den anderen Ländern mit Sicherheit zu erwarten steht. ES kommen Gewinne im Werte von ’/o Million Mark zur 2Iu"Iofung.
"Der Fernsprechverkehr mit London, der bisher nur für die Zeit von 7 älhr abends bis 8 älhr morgens zugelassen war, beginnt vom 19. April ab nach mitteleuropäischer Zeit von Montag biS Freitag um 6 Uhr nachmittags; von SamStag nachmittags 3 Uhr bis Montag vormittags 8 Uhr ist er ununlerb ochen zugelassen. Gleichzeitig tritt für England die Sommerzeit ein, die mit der mitteleuropäischen Zeit überesnstimmt. Etwaige MonatSgespräche erleiden daher für deutsch« Teilnehmer keine zeitliche Verschiebung.
"* Keine Briefe mit zollpflichtigem 3nhalt nach Großbritannien Driessen, düngen mit zollpflichtigem 3nhalt sind nach Groß- britannien unzulässig. Die englische Postverwaltung sendet derartige Sendungen, wenn sie dorthin gelangen, ohne Rücksicht auf den 3nhalt an den Auf- aabeort zurück. Die Postanstalten sind daher cmge-
wiesen worden, Brief« mit zollpflichtigem Inhalt nach Gkoftbritannicn nicht anzunchrncn und Im Falle der Auflieferung durch den Briefkasten dem Absender zurückzugeben.
WSR. Reue Vien st müßen für Tel«, graphenarbeiter. Dl« Deutsche Reichspost führt für die Telegraphenarbeiier mit Wirkung vorn 1. Mai an Stelle der bisherigen grauen Muße In Daschiikforrn eine neue Dienstmütze ein, welche der Scglennclße in Kieler Form ähnelt und aus dunkelblauem Eskimostosf mit Besatzstreifcn und vor- stoßen in gleicher Farbe hergcstellt ist. An dem vorderen Seitenteil sind über dem lackledernen Müßenschirm und dem Sturmriemen die Reichskokarde, der Reichsadler mit Funkenblitzen Und die Landes, kolarde angebracht. Die Mützen sind während der Arbeitszeit im Außendienst von jedem Telegraphen- Arbeiter zu tragen. Es wird besonders darauf hinge- wiesen, daß die Mütze allein nicht al» Ausweis der Telegraphenarbeiier anzusehen ist. daft vielmehr nach wie vor die Telegraphenarbeiier auch amtlich gestempelte und unterschriebene Ausweiskarten mit Lichtbild bei sich führen, die sie beim Betreten eines Grundstücks oder einer Wohnung unaufgefordert vorzuzeigen haben.
* • D e r ..Columbus" >m Film. 3>i den Palast Lichtspielen hielt am Freitagabend Ober- Ingenieur Dreyer von den Döring-FIlmwer'en Hannover einen sehr interessanten Filmvortrag über den Bau und Betrieb des Riesendampfers „C 0 - l u m b u 9“ des Norddeutschen Lloyd. An Hand «Ines Zeichenfilms erläuterte der Redner zunächst den Auf- bau und die Entstehung eines Schiffes im allgemeinen, um dann Wirklichkeitsfilmausnahmen des Werftbetriebs und Stapellaufs folgen zu lasten. 3n anschaulichen Bildern wurde hierauf das Docken (Trockcnlegen) eines Riesendampfers foroic die Sicherheilsoorrichtungen — hydraulisch abschließende, wasserdicht« Schotten, Rettungcboote mit Motorantrieb und drahtloser Telegraphie-Einrichtungen — vorgeführt, ebenso die verlehrstechnischen Maß- nahmen zur sicheren Einbringung der Riesendamp- ser in die Häsen. Zahlreiche weitere Aufnahmen zeigten die prachtvolle Innenausstattung des Riesendampfers, und wie hier das Möglichste geleistet worden ist, um den Reisenden die Fahrt über den „großen Teich" in sedcr Beziehung angenehm zu machen. Wie für das leibliche Wohl der Gast« gesorgt wird, veranschaulichten in recht eindrucksvoller Weise die Ausnahmen der riesigen Lagerraum«, die die „Kleinigkeit" von über 500 000 Pfund Lebensund Genußmitteln für eine 16tägige Reise (Hin- und Rückfahrt) beherbergen. Der Schlußteil des Films brachte interessante Bilder von den Kessel- und Maschinenanlagen mit einer Riesenrnaschine von 30 000 P. S., die die gewaltige Schiffsschraube auftreibt, ferner von der Einfahrt des „Columbus" in den Neu- yorker Hafen. Nach einigen Aufnahmen aus Amerika zeigten die letzten Bilder durch Gegenüberstellung der Caravelle des alten Columbus mit dem Riesendampfer und dem Luftschiff 3. R. III den grandiosen Fortschritt unserer Technik. Dem Redner wurde für seine interessanten Ausführungen am Schlüsse lebhafter Beifall gezollt. -z.
" Die Maul- und Klauenseuche Ist In LIch, Södel, DUbel, Ober-Eschbach und Reiskirchen (Kreis Wetzlar) erloschen. 3n Dellershelm hat die Seuche nicht weiter um sich gegriffen.
• • Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 397 Ochsen, 48 Bullen, 987 Färsen und Kühe, 609 Kälber, 60 Schafe, 3247 Schweine.
„lieber ein« besondere Leibwache unseres Körpers". — Sungöeuifc^et Otten: 8 llhr, Saalbau Sauer, Famiüenabend mit Vortcag. — Schützen- Verein: Cröffnungs- und Jahres-Preisschicften. — Gießener Freiwillige Feuerwehr 8 llhr, „Frankfurter Hol", Hauptversammlung. — Licht- spielhaus Dahnhosstraße: „Das Mädel von Ponlecuculi". — Aftoria-Lichtspiele: „Die Dame und der Junggeselle".
— Lesehalle-Derein. Dienstag abend Mitgliederversammlung. (Siehe Anzeige in der Samstagausgabe.)
•• Zur Verhütung von Fleifchoer- a i f t u n q e n. Das Polizeiamt Gießen schreibt uns: 5n den Sommermonaten häufen sich erfahrungsgemäß die Erkrankungen infolge Genusses nicht einwand- freier Nahrungsmittel, insbesondere werden Erkran- kungen nach dem Genuß nicht frischen Hackfleisches vielfach beobachtet. Aus diesem Grund ist in den Fleilchver'aufcordnungen das Verbot enthalten, Hackfleisch während der wärmeren 3ahreszeit auf Vorrat herzuftellen und feilzuhalten, und voroe- schrieben, daß solches Fleisch bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. Die Polizeiorgane sind angewiesen worden, die Durchführung dieser Vorschrift genau 311 überwachen Die Bevölkerung wlrd aus die Gefahren ausdrücklich hingewiesen, die mit dem Ge- nutz nicht frischen Hackfleisches, insbesondere von Pferden, verbunden sind, und es wird empfohlen, nur solches Hückfleisch zu kaufen, das vor den Aügen des Käufers frisch zubereitet wird.
•• Zur lutherischen Tagung In Gießen wird uns geschrieben: An Stelle des durch Krankheit^verhinderten Profesiors D. Proeksch (Erlangen) wird vei der lutherischen Tagung am Dienstag, 20. April, nachmittags 3.30 Uhr, Geh. Rat Pros. D. Stange (Göttingen) über den „Gottes- glauben Luther» sprechen.
*• Aenderung der Dersorgungsge- bührnisse für Rriegsrentner. Die Haupt- aeschastsstelle des Zentralverbandes deutscher Kriegs- heschödigten und Kriegerhinterbliebener teilt uns mit: Der zu den Dersorgungsgebührnis- sen zu gewährende Rentenaufschlag, der bisher 18 Proz. betrug, ist mit Wirkung vom 1. April 1926 ab auf 19 Prozent festgesetzt worden. Da diese Aenderung bei der Zahlung der Renten für den Monat April nicht mehr berücksichtigt werden konnte, erfolgt bei der Zahlung für den Monat Mai eine einmalige Nachzahlung in Höhe von einem Prozent. Demzufolge gelangt für Mai einmalig insgesamt ein Aufschlag pon 20 Proz. zur Auszahlung. Bei den Zusatzrenten wird die Aenderung der Dersorgungsgebührnisse bei der Rentennachzahlung Milte Mai berücksichtigt werden. Die Derslümmelungszulage und Zuschläge zum Witwen- nnd Waisengeld werden durch vorstehende Aende- rung nicht berührt. Auch sindet eine Umrechnung der bereits bewilligten Elternbeihilfen nicht statt. Hingegen wird bei den künftigen Berechnungen derartiger Beihilfen die Aenderung berücksichtigt «erben, und zwar auch dann, wenn «s sich um (EUern- belhilfen für die Zeit vor dem 1. April 1926 handelt.
ch Kreisturnfest 1 9 2 7 d « r D. T. Auf dem gestrigen 84. Kreisturntag des Wittelrhein- kreiseS der Deutschen Turnerschaft in Braubach am Rhein, Über den wir noch berichten werben, wurde da« 33. Mittelrheinisch« Kreisturnfest für 1927 der Darmstädter Turnerschaft Übertragen. Wie der Vertreter der Darmstadter
Turner mitteifte. hat die Stadtverwaltung Darmstadt die älebernahme freudig begrüßt, zu diesem Zwecke einen Geldbetrag von 60 000 Marl der Darmstädter Turnerfchaft bewiU-gt, und damit die Durchführung fichcrgeitellt. Man bezeichnete es als wisfenswcrt. was die Siadt- verwaltung Gießens der Gießener Turner'chaft Äum 32. Mittelrh.'mischen Kre.sturnfest zur Verfügung gestellt hat.
** Stenographisches Wettschrei - 6en. Die I. Reiclskurz'christgrscllsch: t „Gabcl.^- berger" und Damenablcilung <3u'?n veranstaltrte gestern als 21'.stakt zu den diesjährigen Wettschreiben ein Ve-e nswctt ch eiben mit io gendern Ergebnis: Abteilung 60 Silben: F.n) Möller und Ludwig Dlmn 1. und Ehrenvreis, A'.bert Best, Otto Wegner. Berta Ei en buch unt> Waller Grvrnrn 1. Preis. Georg S >-.eid:r. Hugo Baumann und Han-Z Pfeiff 2. Preis. Friedrich Hof 3. Preis. Ölleitung 80 Silben: Johanna Flamme 1 und Ebreipreis, Gret-l Becker l.Pr., Marte Dolkmann 3. Preis. 2I?te lang 100 Silben. Dora Ricke! und Otto Gerbcrrd 1. und Ehrenpreis, Helene Euler. Heinrich Preu^er. Ludwig Friedrich, Marie Braun und Otto Wahl 1. Dreis. Abteilung 12V Silben: EmilieDellof und Friedrich von Cemmcr 1. und E:)rrnpreis, Hildegard Kuhl und Emmi Schäler 1. Preis, Ludwig Walb und Karl Bischoff 2 Preis. 21 > teilung I 40 Silben: Dora Heft 1 und Ehrenpreis, Karl Schwend r 2 Preis, Willi Phil vv 3. Preis. 2I3ieilung 16 0 Silben: Georg Wahl 1. und Ehrenpreis. Mi: Ansnahme von je einer Arbeit in 100 und 140 Silben haben sämtliche Teilnehmer in der deutschen Einheitskurzschrift geschrieben. Bei dieser Ge'.ezenheit fei nochmals auf den am morgigen Dienstag 20. A rll. abends 7 Uhr, in der Staoiknabenfctzule beginnen en An- fLngrrlehrgang in der Reichnskurzschrift aufmerksam gemacht. (Siche Anzeige in der Samstag- ausgabe.)
*• Eine Ortsgruppe Gießen des Bundes der Kolonialfreunde wurde dieser Tage in einer Versammlung im „Katholilchen Bereinshaus" gegründet. Den Anstoß zur Schaffung dieses Vereins hatten einige hiesige Kolonialdeutsche gegeben, die zu diesem Zwecke den Pollzel-Oberleut- nant Götzinger - Darmstadt, den Leiter des Bundes der Kolonialfreunde im Bezirk Hessen, zu einem Vortrag gewonnen hatten. Wie der Referent heroochob, will der Bund den kolonialen Gedanken und die Ueberzeugung von der Notwendigkeit der Wiedererlangung deutscher Kolonien durch regste Werbetätigkeit In Wort und Schrift in olle Volks- kreise hineintragen. Der Bund erstrebt weiterhin zu- nächst die ungehinderte Einreise und freie Betätigung aller Deutschen in den überseeischen Ländern. Sämtliche Anwesenden erklärten ihren Beitritt zu der Ortsgruppe, die dadurch schon aus einen ansehn-/ lichen Mitgliederstand kam. Zum ersten Vorsitzen- den wurde Postlekretar Mohr gewählt, als Leiter der Werbeabteilung wurde Polizeiwachtmeister Schneider 11 bestimmt. Die Ortsgruppe will nunmehr mit Tatkraft an die Wiederbelebung und Vertiefung des kolonialen Gedankens in unserer Stadt Herangehen.
• * Aus dem Gieftener Standesamts- r e g i st e r. Es verstarben in der Zeit vom 2. bi» 13. April: 2. April: Elisabeth Uhl, geb. Stroehmann, Witwe, 71 3. alt, Blechstraße 33; Lifette Cham- br6, geb. Halberstadt, Witwe, 66 3. alt, Lister- weg 45. 3. April: Gustav Krüger, Elsendreher, 70 3.
Der praktische Sinn des Deutschen
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