jeder klarmachen, welch für Deutschland bedeutsamen Dinge in Paris vorgehen. Die deutsche Regierung aber braucht, um unbeugsam die für uns unbedingt notwendigen Forderungen durchzusetzen, den einheitlichen Willen des ganzen Volkes hinter sich: denn sind einmal die Verträge im großen Umriß fertig, enthalten sie Verklausulierungen, die sich vor den Fortschritt der deutschen Luftfahrt stellen, so ist es schwer, sich den auf Schleichwegen moderner Geheimdiplomatie gezogenen Netzen zu entziehen. Es ist an der Zeit, daß die Karten aufgedeckt werden!
Der Lanöraub in Polen.
Die polnische „Agrarreform" in den ehemals deutschen Provinzen.
Danzig, 18. MärH. (Sil.) Der offiziöse ..Monitor Polski" veröffentlicht die Land» kontingente, die jetzt nach dem polnischen Agrarreformgeseh zur Aufteilung kommen sollen. Danach ist beabsichtigt, im gesamten polnischen Claai-gebiet 80 000 Hektar Grundstücke und 120 000 Hektar private Grundstücke a u f z u t e i » len. darunter fallen int ehemaligen West- pceußen 8000 Hektar Staatsgrundstücke und 8000 Hektar Privatgrundstücke. Zur Aufteilung kommen in Posen 8000 bzw. 8300 Hektar und im Bezirk Kattowitz 600 Hektar Privatgrund- stücke. Der int „Monitor Polski" als Grund dec Landaufteilung angegebene LandhtBtger trifft auf die ehemaligen preußischen Gebiete in keiner Weise zu. Die erste Aufteilungsliste enthält unter den nach der Agrarreform in Westpolen zur Aufteilung gelangenden 92 Prozent deutsche E r u n d st ü ck e. Die Gründe für diese Aufteilung lassen sich weder w irtschaftlichnoch moralisch rechtfertigen und stehen überdies mit den eindeutigen Bestimmungen der polnischen Verfassung und des Minderheitenschuhvertrages int offenen Widerspruch.
Kleine politische Nachrichten.
Der hessische Staatspräsident Ulrich hatte am Mittwoch einen Parlamentarischen Abend in den Empfangsrämuen des Staatsministeriums veranstaltet, zu dem Einladungen ergangen waren an das Ministerium, an die Spitzen der Behörden sowie an Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft und Presse. Außer einer kurzen Begrüßungsansprache des Staatspräsidenten wurden keine weiteren Reden gehalten.
Der österreichische Bundespräsident Dr. Haintsch wird sich zur Eröffnung der Zugspihbahn im April nach München begeben. Bei diesem Anlaß wird er sich mit Reichspräsident von Hindenburg zu einer freundschaftlichen Begegnung treffen.
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Die in London tagende Arbeitszeitkon- f e r e n z wurde Freitag früh 2.30 Uhr beendet. Das erzielte Uebereinkommen wurde von Deutschland (durch den Reichsarbeitsminister Dr. Brauns), Großbritannien, Belgien, Frankreich und Italien n n t e r z e i ch n e t.
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Zur Feier der fünfzigsten Wiederkehr des Sodestages Ferdinand Freiligraths legte dir Reichsregierung am Grabe des Dichters einen Kranz mit den Farben des Reiches nieder. Der Reichspräsident und die preußische Staatsregierung gewährten dem über 70 Jahre alten einigen Sohn des Dichters eine monatliche Rente von 50 Mark.
Der Preußische Landtag beschäftigte sich mit der zweiten Beratung der Hauszins- ftcuer. Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff hob hervor, daß durch das Reich die Hauszlnssteusr zu einem wesentlichen Bestandteil des Flnanzaus- gleichs gemacht worden sei. Die Erhöhung dieser Steuer komme in Preußen zum größten Teil der Neubautätigkeit und der Wohlfahrtsoflege zugute. Die Staatsregierung fei bereit, im Rahmen des vom Reich gelassenen Spielraums das Gewerbe zu schonen. Eine wirkliche Handlunasfreiheit sei den Ländern aber nur bei der Landwirtschaft gelassen. Die Abstimmungen über den vorliegenden Gesetzentwurf sollen am Freitag erfolgen.
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Rach Wiener Meldungen wurde infolge des Einspruchs der Familie Cesare 'Battistis von der Errichtung eines Dattisti-Denk- mals in Bozen abgesehen. Dafür soll ein Gedenk st ein für Groß-Italien in diesem Sommer zur Enthüllung kommen.
Das neue tschechische Kabinett ist gebildet worden. In ihm übernehmen u. a. der Chef der politischen Sonderverwaltung Mährens Iohann Cerny Präsidium und Inneres und Dr. Denesch Aeuheres.
Aus aller Welt.
Riesenbrand im Hafen von Livorno.
Am Donnerstagmorgen ist im Hafen von Livorno ein Riesenbrand ausgebrochen. Rach der Löschung des Benzindampsers „Fedelta" war eine große Menge Benzin bei den Löscharbeiten in das Meer ausgelaufen und zufällig in Brand geraten. Im Augenblick stand der ganze Wasserspiegel des Hinterhafens Man- draccio in Flammen, wo zahlreiche Warenschiffe und Segler in Erwartung der Löschung verankert waren. Die Gefahr war um so größer, als neben dem brennenden Schiff das Petro» l e u m s ch i f f .,S p l e n d o r" lag. Der große Segler „Fratelli Abbsto" geriet sofort in Brand. Die Mannschaft konnte sich mit knapper Rot retten. Das Feuer griff auf eine Reihe Güterwagen voller Waren über sowie auf eine mit Hanf gefüllte große Barke und aus viele Leichter. Zahlreiche Schiffe haben erheblichen Schaden erlitten.
ThPhuSepidemie in Südhannover.
In Duderstadt bei Göttingen (Südhannover) ist eine Typhusepidemie ausgebrochen. Insgesamt sind bis jetzt 20 Typhusfalle zu verzeichnen, von denen drei tödlich verlaufen sind. Die Ursache soll in mangelhaften Wasserverhältnissen liegen. Die Stadt, die in zwei Iahren ihr tausendjähriges Bestehen feiert, ist bis jetzt immer noch ohne Wasserleitung und Kanalisation. Dtavtlicherseits sind jetzt entsprechende Schritte unternommen worden.
Zusammenbruch eines Hungerkünstlers.
Der Hungerkünstler Sacco, der in Bonn mit SOtägigem Hungern einen Weltrekord aufstellen wollte, hat am 38. Sage seine Hungerkur abbrechen müssen, da er z usa mmengeb r o ch en war. Man hatte drei Sage vorher einen anderen Mann, der gleichfalls hungern wollte, zu ihm in den Glaskasten gesperrt, dieser brach aber, da er das Hungern nicht gewöhnt war, zusammen und dadurch wurde auch Saeco aus seinem Gleichgewicht gebracht. Er muhte ins Krankenhaus gebracht werden.
Aus der Provinzialhauptftadt.
Gießen, den 19. März 1926.
Das Volksbegehren.
Oberhessen.
Kreis Gießen (5 ®eniehißcn fehlen noch): Wahlberechtigt 64 026. Eingeschrieben 17 317 Personen. (Bei der Reichspräsidentenwahl am 29. März v. Is.: Sozialdemokraten und Kommunisten zusammen 15 835 Stimmen).
Kreis Friedberg (17 Orte fehlen noch): Wahlberechtigt rund 50 000. Eingeschrieben 17 952 Personen. (Bei der Reichspräsidentenwahl am 29. März v. Is.: Sozialdemokraten und Kommunisten zusammen 18100 Stimmen.)
Kreis Büdingen (8 Orte fehlnen noch): Wahlberechtigt 27 500. Eingeschrieben 5573 Personen. (Bei der Reichspräsidentenwahl am 29. März vorigen Jahres: Sozialdemokraten und Kommunisten zusammen 5858 Stimen.)
Kreis Schotten: Wahlberechtigt 17000. Eingeschrieben 2285 Personen. (Bei der Reichs- Präsidentenwahl am 29. März v. Is.: Sozialdemokraten und Kommunisten zusammen 2333 Stimmen.)
Kreis Alsfeld: Wahlberechtigt 23949. Eingeschrieben 2392 Personen. (Bei der Reichspräsidentenwahl am 29. März v. I.: Sozialdemokraten und Kommunisten zusammen 3096 Stimen.)
Kreis Lauterbach (ein Ort fehlt noch): Wahlberechtigt 18 940. Eingeschrieben 1979 Personen. (Bei der Reichspräsidentenwahl am 29. März vorigen Jahres: Sozialdemokraten und Kommunisten zusammen 2915 Stimmen.)
Einzelergebnisse.
In die Einzeichnungslisten für das Volksbegehren haben sich, wie wir in einem Teil unfern gestrigen Ausgabe schon mitteilen konnten, In den oberhessischen Städten eingeschrieben: In Grünberg 197, Alsfeld 563, Lauterbach 687, Lich 388, Laubach 143, Hungen 124, Ridda 262, Schotten 336, Gedern 330, Ortenberg 218, Büdingen 597, Butzbach 1037, Bad-Rauheim 1702, Friedberg 1993, Vilbel 2699 Personen.
In Gießen wurden, wie schon berichtet, 4834 Einschreibungen gezählt. Wahlberechtigt 21 454 Personen, mithin beläuft sich die Beteiligung am Volksbegehren in Gießen auf 22,5 Prozent.
L Wieseck, 18. März. Don 2200 Wahlberechtigten trugen sich hier 1756, das sind 80 Proz. aller Wähler, in die Listen für das Volksbegehren ein.
Don oberhessischen Orten werden weiter folgende Ergebnisse gemeldet: Ober-Mör- len 1480 (67 Prozent), Rieder-Mörlen 399, Heldenbergen 635 (60 Prozent), Dortelweil 289.
Die Rachbarschaft Oberhessens.
Ferner sind aus dem übrigen Hessen zu registrieren: Darmstadt 17 500 (Reichstagswahl 16 026), Mainz 30 879 (wahlberechtigt 74 500), Offenbach 29 592' (wahlberechtigt etwa 52 000), Stadt Groß-Gerau 1557 (wahlberechtigt rund 3600), Arheilgen 3019 (68 Prozent), Griesheim bei Darmstadt 3118 (69 Prozent), Eberstadt 2584 (57 Prozent), Pfungstadt 2941 (66 Prozent), Mörfelden 2190 (80 Prozent), Kelsterbach 2408 (85 Prozent), Rüsselsheim 2730 (54 Prozent), Langen 3753 (73 Prozent), Bischofsheim 1400 (42 Prozent), Gernsheim 977 (32 Prozent), Walldorf 1331 (64 Prozent), Raunheim 1036 (75 Prozent), Büttelborn 625 (52 Prozent). Ginsheim 992 (60 Prozent), Gustavsburg 539 (36 Prozent), Biedesheim 492 (33 Prozent).
In Hanau haben sich 11 033 =■ 42 Prozent der Wahlberechtigten eingeschrieben.
5 Groß-Rechtenbach, 18. März. In den Orten der B ü r g e r m e t ft e r e i Groß - Rechte n b a ch zeichneten sich für das Dolksbegeh ren ein in Dornholzhausen 3, in Ebersgöns 6, in Groß-Rechtenbach 24, Hochelheim 62, Hörnsheim 23, Klein-Rechtenbach 12, Lützellinden 75, Münchholzhausen 138, Oberkleen 8, Reiskirchen 47, Volpertshausen 10, Weidenhausen 4, insgesamt 412 Personen. In Niederkleen und Vollnkirchen fanden keine Eintragungen statt.
Wettervoraussage.
Vorwiegend nördliche Winde, wolkig mit Aufheiterung, höchstens unbedeutende Niederschläge, schwächerer Nachtfrost.
Die ruhige, vielfach heitere Witterung dauert in ganz Deutschland im allgemeinen fort. Schwache, durch Temperaturgegensätze bedingte Druckstörungen verursachen nur ganz vereinzelt geringe Regenfälle. Die Frostgrenze hat sich noch weiter westlich bis nach Holland verlagert. Das mit feinem Zentrum über Nordeuropa lagernde Hochdruckgebiet beherrscht weiter die Wetterlage.
Bornotizen.
Sageskalender für Freitag. Stadttheater, 7Vs -Uhr: „Die letzte Rächt". (Enos gegen 10 Llhr.) — „Die Wanderer", Gießener Radfahrer-Gesellschaft, 8' Uhr, Der einslokal: ordentliche Frühjahrs-Hauptversammlung.
— Der Goethe-Bund teilt uns mit, daß infolge schwerer Erkrankung eines Künstlers der Marionettenspiele das Gastspiel am Sonntag nicht stattfinden tonn. Dio Veranstaltung soll in Kürze nachgeholt werden, worüber noch Näheres mitgeteilt werden wird. (Siehe Anzeige.)
— Stuart Bellachini veranstaltet am nächsten Dienstagabend im Katholischen Vereinshaus ein Gastspiel. Dem Künstler geht ein guter Ruf voraus. (Siehe heutige Anzeige.)
— Regimentsverein des Dragoner- Regiments Nr. 14. Nächsten Sonntag nachmittag Besprechung in Frankfurt a. M. (Siehe heutige Anzeige.)
** Das Schwurgericht der Provinz Oberhefsen wird, wie wir schon berichteten, vom Montag, 22. März, bis einschl. Freitag, 26. März, feine erste diesjährige Verhandlungs- Periode nbhalten. Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor Cramer. Es stehen folgende Fälle zur Verhandlung: Montag, 22. März, gegen Marie Billasch von Rieder-Florstadt wegen Kindestötung (Anklage: Staatsanwalt Dr. Eckert, Verteidiger: Rechtsanwalt Iustizrat Katz): Dienstag, 23. Marz, pegen Aug. Franzmann von Hahnenbach, Wtlhelm Schuster von Frankfurt am Main, Erich Richter von Mühlhausen i. Sh. wegen Meineids (Anklage, Staatsanwalt Schneider, Verteidiger: die Rechtsanwälte Homberger, Dr. L. Katz und Fischer): Mittwoch, 24. März, gegen Heinrich Frank von Busenborn wegen Mordversuchs (Anklage: Staatsanwalt Iustizrat Weidemann, Verteidiger: Rechtsanwalt Dr. Aaron): Donnerstag. 25. März, gegen Otto Berg von Wohnbach wegen Totschlags (Anklage: Staatsanwalt Dr. Ecker>. Verteidiger: Rechtsanwalt Leun): Freitag, 26. März, gegen Marie Krack, geb. Ohly, von Ober-Rosbach
wegen Kindestötung (Anklage: Staatsanwalt Dr. Eckert, Verteidiger: Rechtsanwalt KochS).
—d. Städtische Drennholzverstei- gerung. Bei der gestrigen Brennholzversteigerung im Stadlwald wurden folgende Preise bezahtt: Fichtenscheiter 9 bis 10 M. Eichenknüppel 9,60 M., Dirkenknüppel 11 bis 12 M., Aspenknüppel 9 M., Kiefern knüppel 10 M., Fichtenknüppel 7 bis 8 M.. Achtenstocke 2 M. je Raummeter. Eichenwellen 25 bis 28 M.. Kiefern» wellen 26 M., Fichtenwellen 15 M. je 100 Stück.
*• Erholungsaufenthalt für Kin- der an der See betrifft eine Bekanntmachung des städtischen Iugendamtes in unserem heutigen Anzeigenteil. Die Eltern machen wir auf diese Veröffentlichung besonders aufmerksam.
*• S i e Firma Modehaus Salomon, Gießen begeht am morgigen Samstag, 20. März ihren 4 0. Gründungstag. Das in Gießen und Umgebung beliebte und angesehene Haus wurde am 20. März 1886 von Herrn Alexander Salomon und dessen Gattin gegründet und hat sich aus kleinen Anfängen beraub zu seiner heutigen Bedeutung entwickelt. In unserem heutigen Anzeigenteil kündigt die Firma anläßlich ihres Iubiläums einen besonderen Verkauf zu Rach» laßpreisen an.
•• Deutsche VolksPartei. Man schreibt uns: Ein paar fröhliche Stunden be» reitete am Montag den zahlreich erschienenen Frauen der D. D. P. Frau Martha Froh- wein-Düchner aus Ebsdorf bei Marburg. Sie freute sich herzlich, in ihrer Heimatstadt, in ihrer Partei und im Kreise manch lieber alter Freunde ihre Dialektdichtungen zu Gehör bringen zu können. Ein lustiges Stücklein in hessischer Mundart folgte dem andern. Der prächtige Humor, der aus allem Dargebotenen svrach, versetzte die dankbaren Zuhörer in die heiterst? Stimmung. Zuletzt trat Frau Frohwein-Büchner als „Hessemuhme" auf und erzählte das Märchen vom Schneewittchen in Auffassung und Dialekt einer hessischen Bauersfrau. Stürmischer Beifall belohnte die Darbietende. Während einer längeren Pause erfreute Frau Zieprecht die Anwesenden durch einige schöne Lieder, zu denen Frau Fischer die Begleitung übernommen hatte. Die nächste Versammlung der Frauengruppe wird im Mai stattfinden.
** V. H. C. Trotz der ungünstigen Witterung der letzten Sage hatte sich am Sonntag eine Schar von über 80 Teilnehmern zur Märzwanderung am Bahnhof eingefunden. Der Weg führte von Lang-Göns über Riederkleen—Oberkleen durch das Kleebachtal nach dem Hauptpunkt der Wanderung, dem landschaftlich sehr schön gelegenen Kleeberg, wo in dem Gasthaus „Zum Deutschen Hof" längere Rast gemacht wurde. Nachdem man die alten Schloßanlagen besichtigt hatte, wurde der Weitermarsch auf schönen Waldwegen nach Butzbach angetreten, und zwar gemeinschaftlich mit dem Butzbacher Zweigverein, der als Ziel seiner Märzwanderung ebenfalls Kleeberg aus» ersehen hatte. In Butzbach fand man noch genügend Zeit, bis zur Abfahrt des Zuges ein Stündchen der Ruhe und dem gemütlichen Bei- fammenfein zu widmen.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Gießen. Stadlkirche. Samstag, den 20. März. 2 älhr: Beichte für die Konfirmanden von der Matthäusgemeinde und deren Angehörige.
Rundfunk-Programm
des Franksnrter SeuverS.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Samstag, 20. März:
3,30 bis 411br: Die Stunde der Iugend. Aus dem deutschen Liederkranz (Liedervorträge Frankfurter Schulen): Strahlenbergschule. 4,20 bis 5,45 Ubr: Konzert des Hausorchesters: Reue Schlager. 5,45 bis 6,10 Ahr: Die Lesestunde (für die reifere Iugend): Aus dem Roman „Die Regulatoren in Arkansas" von Friedrich Gerstäcker. 6,20 bis 6,45 älhr: „Der Kanusport als Volkssport". Vortrag von Franz Reibicke-Köln, Vorsitzender des Deutschen Kanu-Verbandes. 6,45 bis 7.15 Ahr: Stunde des Südwestdeutschen Radio-Clubs — Kursvortrag: Dr. P. Lertes: „Die Kraftverstärker". 7.15 bis 7,45 2hr: Der Briefkasten. 7,45 bis 8,15 Llhr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Der Sinn unserer Sozialversicherung", Vortrag von Prof. Emst Cahn. 8,15 bis 10,15 Uhr: Robert-Koppel-Abenv. Anschließend bis 12 Ahr Uebertragung von Berlin: 'Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.
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