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und religiöse Zwecke gingen ein 34 305 Mk. Sic Zahl der Evangelischen in Sieben betrögt insgesamt 28 526, davon entfallen auf die Matthäus- gemeinde 6204, auf die Martusgemeinde 4499, auf die Lukasgemeinde 9679, auf die Johannesgemeinde 7670, von den Militärpersonen sind 476 evangelisch. Man ersieht daraus, daß die Vermehrung der evan­gelischen Bevölkerung hauptsächlich für den Süden und Osten der Stadt zu verzeichnen ist. Infolge viel­facher Erkrankung von Dekanatsgeistlichen hatten die Gießener Pfarrer oft Aushilfe in auswärtigen Ge­meinden zu leisten, so in Heuchelheim, Reiskirchen, Hausen und Bußbach.

Hochwasser.

Die Regenfälle der letzten Tage, insbesondere die starken Niederschläge in der Nacht zum Donnerstag, haben unseren Wasserläufen so starken Zufluß ge­bracht, daß erneut Hochwasser zu verzeichnen isi. Die Lahn ist erheblich gestiegen und hat ihre Ufer überflutet, immerhin sind die Wassermassen des Flusses in Gieß.-n bis jetzt noch nicht so hoch ange- wachsen, wie bei der letzten Ueberschwemmung. Da­gegen ist die Lahn unterhalb unserer Stadt wieder sehr ff art in das Vorfeld übergetreten. Die Wiesen und Weder zwischen Dutenhofen, Atzbach und Kin- zenbach sind weithin überschwemmt, ebenso ist der Verbindungsweg zwischen Dutenhofen und Atzbach erneut stark in den Fluten. Diese Ausdehnung des Walsers dürfte wohl vor allem auf die Wieseck zurückzuführen sein, dis bei Vein fetzigen Hochwasser gestern abend ihren höchsten Stand im bis­herigen Verlaufe dieses Winters erreichte. Die Wiesen hinter dem Gerichtsgebäude sind breit über­flutet, an einer Stelle erreichte das Wasser sogar die Marburger Straße! Weiter aufwärts im Wiescck- tal stehen auch die Wiesen zwischen Trohe und Wieseck unter Wasser, ferner erreichten die Fluten dort die Straße TroheWieseck. In der letzten Nacht ist allerdings ein gewisser Rückgang der Flut ein­getreten, jedoch dürfte diese Besserung nicht allzu lange andausrn, denn heute vormittag gegen 10 Uhr setzten erneut ansehnliche Niederschläge ein, die im Augenblick der Niederschrift dieser Zeilen noch an­dauern. In den Feldern und Gärten ist natürlich schon wieder allerlei Schaden entstanden.

Aus der Provinz liegen gleichfalls Hochwasser- nachrichten vor. Die Lum da ist über ihre Ufer ge­treten und hat weite Wiesengründe, in verschiedenen Orten auch Teile der Dörfer unter Wasser gesetzt. Besonders gefährdete Mühlen mußten den Betrieb einstellen: die zum Bahnhof A l l e n d o r f führende Straße ist überflutet. Ebenso hat die Ohm in star­kem Maße ihre Ufer verlassen. Bei Wettsaosen z. B. hat sie eine Breite von über 100 Meter, glück­licherweise ist sie bis jetzt aber'noch nicht an das Ackergelände herangekommen, sondern hat mir die Wiesen überflutet. Horloff und Nidda führen natürlich auch gewaltige Wassermassen zu Tal. In Ober-Florstadt ist das Wasser schon in die tiefer gelegenen Gassen eingedrungen. In dem Wie­sengrund zwischen Ober-Flor st adt, Rei­chelsheim und Leidhecken war gestern nach- inittag das erste Anzeichen des Hochwassers in Ge­stalt von kleinen Seen zu bemerken. Das Wasser steigt bis jetzt noch weiter.

Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz

erstattet jetzt ihren Jahresbericht für das Jahr 1 925 (22. Jahr des Bestehens), dem wir folgendes entnehmens

Zu Beginn des Jahres setzte eine starke Inanspruchnahme der Krankentransporteinrich­

tung der Kolonne ein, weiche auch im Lause des Jahres anhielt. Es verging kein Tag, wo nicht die Hilfe der Kolonne in mehreren Fällen tn Anspruch genommen wurde. Anforderungen, wie die des abgelaufenen Jahres, nur mit freiwil­ligen Kräften ohne ständige Wache gerecht zu werden, war nur möglich durch die opferfreu­dige Bereitwilligkeit fast jedes einzelnen Mit­gliedes. Durch Tlebernahme des Sanitätsdienstes anläßlich Bes 32. Mittelrheinlschen Kreisturn- festes, wobei die Kolonne in Zusammenarbeit mit Schwestern vom Roten Kreuz und des Alice- Frauenvereins in über 400 Fällen in Anspruch genommen wurde, ist der Beweis erbracht, daß auch die Kolonne Gießen den größten Anforde­rungen gewachsen ist. Bei der Ausübung des Rettungsdienstes im Allgemeinen und bei den großen Aufgaben der Kolonne im Besonderen machte sich das Fehlen eines eigenen Kranken­kraftwagens recht fühlbar. Ist es doch bis heute" trotz aller Anstrengung der Kolvnnenleitung noch nicht gelungen, die Mittel zur Anschaffung eines so sehr benötigten Wagens aujzubringen. Ein großer Teil Kranker von außerhalb konnte so den hiesigen Kliniken und Krankenhäusern nicht zugeführt werden. Ein Teil wurde mit der fahrbaren Trage im Packwagen der Eisenbahn, andere mit provisorisch eingerichteten Privat-- kraftwagen befördert. Möge im Laufe dieses Jahres der Wunsch der Kolonne, einen eigenen Krankenkrastw.rgen zu besitzen, zum weiteren Ausbau und zum Segen der Hilfesuchenden in Erfüllung gehen.

Der Mitgliederstand betrug zu Beginn des Jahres 61. Zu den inaktiven Mitgliedern wur­den überschrieben 2. Freiwillig ausgetreten sind im Laufe des Jahres 3, Reuaufnahme 9, Mit­gliederstand am Ende des Jahres 65. In­aktive Mitglieder zählt die Kolonne 10.

Auszeichnungen wurden für 15jährige Dienst­zeit verliehen an die Mitglitt>er K. Becker, A. Lamm, H. Matheis, A. Rinn. Für 9jährige Dienstzeit dem Gruppenführer W. L u ch

Der Vorstand setzt sich zusammen: 1. Vor­sitzender Landgerichtsdirektor Wiener, 2. Vor­sitzender Provinzialinspekteur und Kolonnenarzt Dr. Gros, Ehrenkolonnenführer H. Balser, Kolonnenführer L. Kratz, seinem Stellvertreter K. Graulich, den Zugführern H. Kraus­haar und P. Hartmann, den Gruppenfüh­rern O. H a r i g, H. Pfeiffer, W. Luch, W. Rink (Zeugwart), E. Malkomesius, R. W a ck w i ß (Rechner der Sterbekasse). W. Steuerwald, I. Heiß ler (Schriftführer), als Beisitzer K. Becker, A. Rinn, H. Win­ne ck e r (Rechner).

Die Tätigkeit der Kolonne im abgelaufenen Jahr stellt sich u. a. wie folgt dar:

Es wurden, am 9. 3. beginnend, zwei Alarm- und 8 Hauptübungen abgehalten. Die erste Alarmübung erfolgte am Sonntag, den 13. Sep­tember, Dorrn. 8.30 Tlhr. ^lnfallannahme: Zu­sammenstoß eines besetztes Lastkraftwagens mit der elektrischen Straßenbahn. Die zweite Alar­mierung fand in der Rächt vom 17. auf 18. Rov. durch die Eifenbahndirektion Frankfurt a. M. statt. Die Kolonne wurde zur Unterstützung Rettungshilfszuges der Station Gießen bei einem angenommenen Eisenbahnunglück in Butz­bach benötigt. Anläßlich dieser Hebung erhielt die Kolonne Gießen von der Deutschen Reichs- bahngesellschast, Direktion Frankfurt a. M., ein lobendes Anerkennungsschreiben.

Im Laufe des Jahres, hauptsächlich im Som­merhalbjahr, wurden an Sonn- und Feiertagen

40 Wachen im Depot in Bereitschaft gehalten. Bei diesen Wachen wurden 46 Hilfeleistungen, dar­unter 34 Krankentransporte ausgeführt.

Bei sonstigen Veranstaltungen wurden 26 Wachen verlangt und dabei in 55 Fällen erste Hilfe geleistet. Außer diesen Wachen übernahm die Kolonne den gesamten Rettungsdienst an­läßlich des 32. Mittelrheinischen Kreisturnfestes, in der Zeit vom 31. Juli bis 4. August, un­unterbrochen, mit über 400 Hilfeleistungen.

Auch beim dem großen 116er-Tag vom 5. bis 8. September wurden ständige Wachen ge­stellt und in 36 Fällen erste Hilfe geleistet.

Im Laufe des Jahres stellte die Kolonne Sanitätsbegleitung bei 6 Sonderzügen. Davon 5 mit den hiesigen Schülern und Schülerinnen an den Rhein und bei einem Sonderzug des Ober­hessischen cd. Frauenbundes nach der Wartburg. Es wurde hierbei in 30 Fällen die Hilfe der Begleitmannschaften in Anspruch genommen.

In der Zeit vom 23. Oktober bis 4. Dezember hielt unser Kolonnengrzt Dr. Gros einen Aus­bildungskursus in der ersten Hilfeleistung ab. An demselben beteiligten sich 18 Herren. Die ak­tiven Mitglieder nahmen an dem Kursus eben­falls teil.

An Hilfeleistungen sind die eingeklammer­ten Zahlen sind die des Vorjahres zu ver­zeichnen 2360 (1650), darunter sind Krankentrans­porte 1260 (1236), mit dem Krankenkraftwagen ausgeführt 417 (282), mit der fahrbaren Trage 650 (795), mit dem Fahrstuhl 136 (110), mit Privatkraftwagen 55 (12), mit dem Sanitäts­schlitten 2 (5).

Cs handelte sich um Knochenbrüche 96 (86), innere Erkrankungen 420 (538), ansteckende Krank- heien 18 (26), Frauen-Krankheien 152 (164), Blinddarm und Bauchfell 210 (174), Rerven- und Geisteskranke 94 (81), sonstige Verletzungen 270 (167).

Von den Hilfsdesinfektoren der Kolonne wur­den in 22 Fällen Desinfektionen ausgeführt.

Aus unserer Verleihanstalt für Kranken­pflegegeräte wurden insgesamt 227 (220) Ge­genstände ausgeliehen. Die Verleihanstalt konnte durch einige Geräte, darunter einen fahrbaren Krankenbettisch und eine Säuglingswage erwei­tert werden.

Auch in diesem Jahre war eine rege Nach­frage nach den Geräten der Verlechanstalt und konnte manchem Kranken aus dringender Rot geholfen werden.

Durch die ständige Bereithaltung von Sauer­stoff konnten in zwei Fällen Menschenleben ge­rettet werden.

Bornotizen.

Lageskalender für Freitag: Stadttheater 7.30 iUjr: »Jugendfreunde' (Ende nach 10 Tlhr). Akademische Feier 8.15 Tlhr. Reue Aula der Universität. Kulturamt der Gießener Studentenschaft: 8 Hhr, Großer Hör­saal der Universität, Lichtbildervortrag. Bau­genossenschaft 1894: 7.30 Hfjr, Saal des früheren HotelsEinhorn", Vortrag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: »Die Puppenkönigin".

D i e Volkshochschule bittet uns, noch­mals auf den VortragDer Lebensraum des deut­schen Volkes" hinzuweisen, den Studienrat Dr. König morgen, Samstag, 20. Februar, im großen Hörfaal der Universität halten wird. Näheres in der heutigen Anzeige.

** Der Provinzialausschuß der Pro­vinz Oberhessen beschäftigt sich morgen,

Samstag, vormittag 8.30 beginnend, in öffentlicher Sitzung im hiesigen Regierungsgebäude mit folgen öen Angeleaenhetten: Klage des Bezittsfüttorgever bandes Bochum-Land gegen den Bezirksfürsorgever- band Friedberg wegen Erstattung von vorgelegten Fürsorgekoften. Besoldung des Bürgermeisters und der Gemeindebeamten in Herpersdorf; hier: 'Berufung des Kreisdirektors des Kreises Alsfeld gegen das Urteil des Kreisausschusses des Streifes Alsfeld vom 26. November 1925. Gesuch des Paul Schuchardt zu Gießen um Zulassung als Kraft­fahrzeugführer: hier: Berufung des Gesuchstellers gegen das Urteil des Kreisausschusses des Kreises Gießen vom 4. Januar. Turbinenanlage des Frhrn. Georg Riedesel zu Eisenbach in Altenbura, hier: Berufung gegen das Urteil des Kreisausfchus- ses des Kreises Alsfeld vom 12. Marz 1925.

** Ein Schadenfeuer entstand gestern nachmittag nach 1' _ Uhr in einer Schreinerwerk- ftätte auf dem Grundstück Walltorstrahe 63. Dort brannte der Dachstuhl der Werkstätte. Die Flam­men wurden durch die schleunigst erschienene Wache, die um 1.45 Uhr alarmiert wurde, ge­löscht, bevor sie größeren Umfang annehmen konnten. Die Aufräumungsarbeiten nahmen er­hebliche Zeit in Anspruch, so daß die Wache erst um 4.22 älhr in das Depot zurückkehren konnte. Die Entstehungsursache ist bis jetzt nod) nicht sicher festgestellt. Der Schaden, der durch Anbrennen von Brettern und durch die Wasser­mengen entstanden ist, dürfte ziemlich erheblich sein.

** Aus dem Gießener Standes­amt s r e g i st e r. Es verstorben in der Zeit vom 1. bis 15. Februar: 1. Februar: Katharina Hahn, geb. Dörr, 71 Jahre alt, Henselstrahe 3. 4. Februar: Elisabeth Appel, geb Funk, 56 Jahre alt, Westansage 64. 6. Febr.: Johanna Decker, geb. Schwarz, 46 Jahre alt, Bahnhofstraße 24 Anna Günther, geb. Mattern, 43 Jahre alt, Frankfurter Straße 150. Friederike Karoline Menges, geb. Jüngst, 63 Jahre alt, Landmann- ftrabe 18. 7. Febr.: Therese Schäfer, geb. Her- thum, Witwe, 72 Jahre alt, Gartenstraße 18. 8. Febr.: Anna Arlautzki, geb. Grabowski, Wwe., 64 Jahre alt, Kleine Mühlgasse 8. Johannes Graf, Friedhossarbeiter, 69 Jahre alt, Ebel- strahe 39. 10. Febr.: Ludwig Schäfer, Händler. 68 Jahre alt, Asterweg 5. 11. Febr.: Hedwig Baumann. 1 Jahr alt, Lindengasse 14. 12. Febr.. Marie Elisabeth Heppner, geb. Weickert, 77 Jahre alt, Marburger Straße 9. Helene Kraehling, 1 Jahr alt, Kaiser-Allee 113. Wilhelm Kraus­haar, Gastwirt, 46 Jahre alt, Frankfurter Straße 7. Ursula Schönhals, geb. Schauer, 40 Jahre alt, Weserstraße 1. Luise Günther, geb. Hermann, 63 Jahre alt, Kaiser-Allee 48. Eber­hard Rosenbecker, ohne Beruf, 75 Jahre alt, Kleine Mühlgasse 8. Elise Lenz, 1 Monat alt, Wehsteingasse 43. Johannes Schäfer, Weißbinder- meister, 61 Jahre alt, Bleichstraße 6. 14. Febr.: Marie Klee, ohne Beruf, 54 Jahre alt, Sicher Straße 74. Rudolf Poschmann, 14 Jahre alt, Wetzlarer Weg 43. 15. Febr.: Elisabeth Adolph, geb. Engelhardt, Wwe., 72 Jahre alt, Kaplans- gasse 11.

** Die Eifenbahn-Fahrpretser- Mäßigung für Iugendpflegevereinr. Die Geltungsdauer der von der Eifenbahnver» Wallung für das Kalenderjahr 1925 au8geftdlten Bescheinigungen (gelbe Karten) über die Aner­kennung der Iugendpflegevereine zur Inanspruch­nahme der Fahrpreisermäßigung ist, wie von zuständiger Seite mitgetetlt wird, biß zum 30. April 1926 verlängert worden.

K st

/v MH:..

Bekanntmachung.

Auf die Bekanntmachung des Kreis­amts Gießen, Amtsverkundigungsblatt Nr. 13 vom 12. Februar 1926, über die Erhebung von Deckgeld für Bedecken von Stuten (Deckzeit 1925) werden die Stu­tenbesitzer hiermit aufmerksam gemachi.

Gießen, 16. Februar 1926. (1561B Der Oberbürgermeister.

I. V.: Dr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

Ab 20. Februar 1926 ist bei der unter­zeichneten Behörde jeden Samstag vor­mittag Amtstag. Es wird ersucht, Bespre­chungen usw. tunlichst auf diesen Tag zu legen. 15646

Gießen, den 17. Februar 1926.

Hessisches Kulrurbauamt Gießen.

Steinbach, Negierungsbaurat.

sanft im 73. Lebensjahr meine

Nach kurzem schweren Krankenlager entschlief liehe Trau, unsere liebe Mutter, Schwester, Großmutter, Schwieger­mutter, Schwägerin und Tante

Frau Auguste Kehr

geb. Haubach.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Philipp Kehr

Lokomotivführer i. R.

Gießen (Schützenstraße 8), den 19. Februar 1926.

Die Beerdigung findet am Montag, dem 22. d. M., nachmittags 21/, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. oim

Hühnerfutter r Fischmehl, Garneelen, Muschelkalk.

Sflflt-Wenianö, Hiflnslmtfl 17.

Vrenn-

un-Rutzholzverfteigerung

Montag, den 22. Februar 1926, vormittags 91/, Llhr beginnend, soll im Annervder Gemeindewald folgendes Holz versteigert werden:

114 Stück Fichten-Derbstangen 1.U.2.KI. 10,80 Fstm., 49,2 Rm. Kiefern-Scheit, 28,4, Rm., Fichten-Scheit, 13 Am. Weiß- tannewScheit, 29,3 Rm. Kiefern-Knüppel, 100,2 Rm. Fichten-Knüppel 9 Rm. Weiß­tannen- Knüppel, 3710 Stück Fichten- Wellen, 201,5 Rm. Fichten-Stöcke.

Die Zusammenkunft ist auf der Grün­berger Straße beim Hochbehälter.

Annerod, den 16. Februar 1926.

Bürgermeisterei Annerod,

Horn. 1520V

Gießen, Kirtorf, Darmstadt, Frankfurt a. M., Bielefeld, Landeshut (Schl.), 18. Febr. 1926.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Clara Hepding geb Schaub

Hugo Schaub, Forstrat Else Schaub geb. Frank.

Die Beerdigung findet Samstag, den 20. Februar, nachmittag 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

Von Beileidsbesuchen und Blumenspenden bitten wir abzusehen. 01180

Gestern abend um 8 Uhr ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter

Elisabeth Schaub geb. Schultheis

Witwe des evang. Pfarrers Jakob Schaub in Ulrichstein,

nach langem, schwerem Leiden in ihrem 85. Lebensjahr heimgegangen.

Danksagung.

Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verluste unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Gießen (Bleichstraße 6), den 19. Februar 1926.

0tmfifl$en6Otten liefert to jeder gewünscht«, Ausstattung preiswert die Brüh lstch e Uni» erfttäte. Druckerei, Lange.

Kiefernstämme

Fichtenstämme

5a 111

5

6

3

5

2

3

4

4

8

12

1

1

1

11

38

dingungen bekanntgegeben werden.

Albach, den 17. Februar 1926. 1548V Hess. Bürgermeisterei Albach. Lenz.

Stück 2,65 Fstm.

3,35

3,18

0,84

- 0,81

° 1,13 .,

12,97

35,62

62,83 ,,

Nutzholzsubmisfion

Die Gemeinde Albach derlauft auf dem Submisstonswege Eichenstämme Kl. 4 '

5b 279 ; 92,75

Das Holz ist mit Rinde gemessen. Die Gebote sind nach Klaffen getrennt zu halten und müffen bis zum 23. Februar 1926, nachmittags 3 LIhr, auf unter­zeichneter Bürgermeisterei eingereicht sein, wo die Oeffnung flattfindet und die Be­

lm Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau E. Schäfer. 1558V

Heinrich Findt V.

im 67. Lebensjahre.

Sichertshausen, den 18. Februar 1926.

1573V

Die Beerdigung findet Sonntag, den 21. Febr., nachm. 2 Uhr, stati^

Gestern abend entschlief sanft nach längerem Leiden, fest im Glauben an seinen Erlöser, mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater

Die trauernden Hinterbliebenen:

Elisabeth Findt und Kinder.

Beachten Sie die Schaufenster Neustadt Nr. 79.

NOchmsleiMM.ZnbmiW.

Dienstag, den 23. Februar 1926, kommt im Muschenheimer Mark- und Gemeindewald folgendes Bau- und Ruh­holz zur Versteigerung:

Eichen-Stämme 3. und 4. Kl. 3 Stück 2,69 Fstm.

Eichen-Stämme 5. Kl.21 Stück 8,20 Fstm.

6. 46 10,04 , Kiesern-Stämme 3., 4. und 5. Kl. 23 Stück

=- 9,66 Fstm.

Lärchen-Stämme 3. und 4. Kl. 9 Stück = 2 Fstm.

Fichten-Stämme 3. und 4. KL = 19 Stück 27,52 Fstm.

Fichten-Stämme 5a- und 5b. Kl. =93 Stück = 48 Fstm.

Fichten-Derb- und Reisstangen 187 Stück. DasEichenholz ist erstklassigesWettholz. Zusammenkunft vormittags 9", Uhr am Wetterbergskopf.

Donnerstag, den 25. Februar, wirb nachstehendes Holz im Wege schttftlichen Angebots verkauft:

4 Eichen-Stämme 1. Kl. 7,92 Fstm., 5 Stück 2. Kl. 7,42 Fstm.

6 Eichen-Stämme 3 Kl. = 6,47 Fstm., 20 Stück 4. Kl. - 12,52 Fstm.

10 Eichen-Stämme 5. Kl. 3,19 Fstm. Alles erstklassiges Werkholz.

2 Fichten-Stämme 3. Kl. = 1.83 Fstm., 24 Stück 4. Kl. = 26,77 Fstm.

57 Fichten-Stämme 5a-ÄL 40 Fstm.

Angebote find bis 10 Uhr vormittags bei uns einzureichen. Die Eröffnung er­folgt in Gegenwatt etwa erschienener Bieter. Die Bedingungen werben vorher bekannt gemacht.

Muschenheim, Len 16. Februar 1926. Bürgermeisterei Muschenheim.

Becker. 1549V

Preiifi. telsoheriörsto Krofdorf.

Nadelholz -- Nutzholz ° Berkaus

durch Schriftgebot am 2. März 1926.

Los 1: Krofdorf,24b. Fichten-Stämme, 2375t. mit 244 Festmeter

Los 2: Krofdorf, 24c, 26a. Fichten-Stämme, 81 Stück mit 59 Festmeter

Los3: Salzböden,74.Fichten-Stämme,2965t. mit 71 Festmeter

Los4: Stoppelberg, 85,87,89,91,92Fichten- Stämme, 58 Stück mit 46 Festmeter

Los5: Salzböden, 74. Fichten-Derbstangen, 381 Stück 1-3. Klaffe

Los6: Krofdorf, 9, 24, 26. Fichten-Schicht- nutzholz, 35 1., 18 2., zuf. 53 Rm. (2 Meter lang). f 1550V

Sämtliches Holz ist geschält und mit Rinde gemessen. Näheres aus dem Holz­markt Nr. 39 vom 15. Februar 1926.'

Einreichungstermin: l.März 1926, Ober- fSrsterei Krofdorf (Kreis Wetzlar).

Eröffnungstermin: 2. März 1926, im Geschäftszimmer daselbst, 10Uhr vormittags.