Dntd mrd Verlag: vrühl'sche Univerfitütr-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange in Sieben. Schristleitung und Seschäftsjtelle: Schulstrahe 7.
ist schlechthin zu einer Idealgestalt deutschen 2elsms und deutscher Art.
2iese Auffassung vom Grafen Zeppelin, die in .inim weitere Kreise unseres Volkes drang und idrl Wurzel faßte, hat sich insbesondere nach dem uwtarenpn Krieg zum Glauben aller deutsch denken- md deutsch hoffenden Menschen gehärtet: Der »WHerschien allen alsBeispielund Ideal- l»!p des festen unbeugsamen Vertrau- «»>5 auf eine bessere und freiere Zu- II>r rt Deutschlands, die durch tatkräftige Ar- 64,1 mit eigenen Kräften heraufzuführen die Auf- cg-e unserer gesamten Nation ist. Zeppelin wurde iw; der Führer, der uns durch sein Beispiel die Cöi'gfjeit unserer besonderen Bestimmung auf ößiiti: Erde gab.
eine positive geistige Leistung vollbrachte und seiner Ration eine Erfindung als Vermächtnis hinterließ, die einen außerordentlichen technischen und kulturellen Wert in sich birgt, und die zu erhalten und fördernd zu vollenden die D a n k e s p f l i ch t an den genialen Schöpfer in erster Linie gebietet. Gerade in einer Lage, die die Unterstützung und Anteilnahme aller Dolks'chichten erfordert, um das unvergängliche Werk lebensfähig zu bewahren, will es der Zufall, daß in manchen Kreisen wieder die alten Anzweifelungen des Wertes der Zeppe.sinschen Schöpfung erhoben werden. Man vergißt, daß das von vielen bevorzugte und allein gewertete Flugzeug sich seit dem Kriege fast ungehemmt entwickeln konnte, und daß das Luftschiff, das sich unterdessen mindestens ebensosehr vervollkommnete. von jedem Wettbewerb, abgesehen von der einen Amerikafahrl des Z.R. Ill, fast völlig ausgeschaltet blieb.
Es ist heute unsere Pflicht, in erster Linie den großen Erfinder zu ehren, der uns ein Werk hinterließ, deren Möglichkeiten und Entwicklungs- umfang man heute kaum schon ganz übersehen kann. Graf Zeppelin hat sein Werk seinem Volke vermacht. Möge das deutsche Volk sich bewußt bleiben, daß dieses Geschenk auch verpflichtet, daß in seine Hände das Schicksal einer großen Kulturidee gelegt ist.
Die Regierung wird ermächtigt, bis zum 30. November 1926 durch Dekrete, die im 21U- nifferrat beraten imd gebilligt wurden, die finanziellen Reform,..! und Währungsslabilisie-
Annahme von Anzeigen für die lagesnummer bis zum Nachmittag vorher.
Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Reichspsennig,- für Re« klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Neichspfennig, Platzvorschrift 20°,, mehr. (n)efrcbnklcur:
Dr. Friedr. Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Dr H.THyriosi für den übrigen Teil Ernst Dlumschcin: für den An« zeigenteil Hans Füstel, sämtlich m Gießen.
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schönen Worten hat, prophetisch, ein Dichter, »Lio : Flaifchlen, schon vor einer ganzen Reihe 11001 fahren diesem Empfinden Ausdruck verliehen bin üerfen, die er dem Grafen Zeppelin in den legte:
„Mein deutsches Volk, ich schenk' es dir!
Es ging dir auch ja schon wie mir, auf manchem deiner Wege!
Doch wo ein Wille am Werk, trägt's über den Berg, er sei so steil er möge!
Und wenn man spottet auch und lacht, bleib treu dem, das dich groß gemacht, lach mit und sag:
Verzag, wer mag!
es kommt ein Tag, ,
an dem 's gelingt,
ein Tag, an dem die Hülle sinkt, ein Tag, der euch zum Glauben bringt!
Und sperrt man rechts den Weg und links, fürcht' dich vor rechts nicht, noch vor links, und sieg' es durch und zwing's!
Kopf oben auf, die Hand am Knauf, mein deutsches Volk ... Sonn' auf!" * Leute steht es nun aber vielleicht so, daß uWe dieser Auffassung, so schön und wertvoll ß«e uw das deutsche Volk in seiner gegenwärtigen sein mag, ein wenig vergessen wird, daß dckttal^ Heros und Führer verehrte Graf Zeppelin |
Ht. 165 Erstes 176. Jahrgang Samstag, 17. Juli 1926
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
2ln meinen Erinnerungen an den Grafen Fe mehr sich die Oeffentlichkeit, nicht nur bei Mppelm und fern Kämpfen fmte ich folgende I uns, sondern auch in England und Frankreich, mit Aufzeichnung: „Die Landung war, wenn auch den bekannten Schriftstücken des Generals Walch Ititoimg, Io doch im ganzen glücklich getoefen. und dem Vorstoß gegen Generaloberst v. Seeckt -lur das Achterleil war in emem Daum hän- beschäftigt, desto mehr kommt man hinter die eigent« JtQr^C l'chen Zusammenhänge. Es kann keinem Zweifel
c-n T5™1? unterliegen, daß man in England davon mindestens
x em paar Mal auf ebenso überrascht war und heute noch ebenso un«
Boten gestoßen. Da waren die Rippen ge- angenehm berührt ist, wie in Deutschland, und die JÜS? letzt unmöglich, das 9000 Aeußerungen der offiziösen englischen Presse sind Mogramm w eaende Schaff vom Fleck zu brin- deutlich genug. Offenbar hat General Walch ganz beschloß man, es awSemanber 3u schla- auf eigene Faust gehandelt, und zwar, wie S Stunden, nach- man namentlich in England vermutet, im Ein«
?A^B.uber oerständnis mit Marschall F o ch. Wenn bus letzte Rippen- man damit die geradezu unglaublichen Vorgänge in S m m fi<$ dufammen @crmer5f)eim und das immer schärfer he?vor«
Ä^^?o"en von zerfetztem Dattonstoff rmd tretende herausfordernde Verhalten der französi« r s D0nrCQfFUmin?Un<3t7Il^CriaUae Besatzungstruppen in Rheinland und Pfalz IE# r/lC ?JiLI>Cnx r€in ^mutiger Qln- IM allgemeinen zusammenhält, dann kann man sich J rJU. ton. ber jahrelang ffajjje, begei- der Erkenntnis nicht verschließen, daß es sich um
| systematisches Vorgehen handelt, das von einer
|| Ä' 8 miL5 bestimmten Stelle aus angeregt worden ist. Diese
( h -^bpelm selber aufrecht Stelle kann nur Marschall Fach und seine Um«
H -n.b ruhig, und gab hm und wieder Anordnun- gebung sein ’ U
Wer kann nachfühlen, was den Erfinder Botschafter v. Hoesch hat in diesen Taaen h»ennCma? °hi.n Entschluß gekostet eine längere silnterredung mit dem französischen
^bl zum Zertnimmem des Ministerpräsidenten sowohl über das IH nnrfileS&i ÜbnC Cln Menschen- Verhalten der fra,höfischen Desatzungstruppen
■ 'In ’nrxn 25»bolle sieben und über die neuesten Forderungen des Gene-
' ^at! Wer ahnt, was letzt in chm rals Walch wie über die Frage der Abkürzung
i flm^fieS Mer Desatzungsfristen gehabt. Das ist nicht di?
1 Ä Ä £n erste ihrer Art, sondern es sind ihr unAhlige
I En ff J?'Neffen, zedes Knirschen der vorangegangen. Immer wieder ist uns von Zeit
kommen« ünd^L« L ^FolgNL DriaL
. Ä allen Mächten auf Erden Trotz bietet, und erkenne und Abhilfe versvreche Das bat
■ I^Windbauck DeriidTten'1L?l^*Cntü€r'' bal [i<6 fci‘ Cw:arno' “Wo'U bald
■ Cs handett HA ™ ÄV. x»a in?mer wiederholt. Immer aber ist es auch b e i m
W" u8nU[^fÄrSÖeÄ
^Ia-nne8 der hinter dem Werk kinnb I Lust zu machen. Aber ber alledem sollte
Ä n^Welt mÄ man fa^ Ä aud) sranzösische Ministerpräsident
( »nfnrt aiI5 Tehten nwiwSv. ’ ^ut<3 etwas mchr Verständnis für die Lage des deut-
j bunte, ein drittes Schiss ‘ Es war acht"Monate Dottes und für die Stimmung in Deutsch- I L-Jttr fertia und — fieate tc land haben. Wir müssen uns ja schließlich in
Und damit wurde Graf Zeppelin uns Deut- ^^rlosigkeit darauf beschränken, Vor-
||ke mehr dls ein bloßer erfolarei-ber nnd nrn. Lä ^ngen zu erheben und, wenn fein anderes
fc Mnbe? 4 tDwÄ nnlTTrÄZ; Mittel mehr Hilst, uns an die breite Oeffentlich- Ifm guten deutschen Kräfte. Er wurde uns v h t k
I M deutsche Vorbild, ohne es sein zu wollen x Ä ..^°naten ungefähr findet die Ta- Mim Bild: wie es damals entstand' hkt sich »des V olker b vin d e s statt, bei der nun 3'M imd bleibend dem deutschen Volke eingepräg? auf genommen wer-
— h starke echte Vaterlandsliebe, die sich eben- JS Driand muß sich selbst sagen,
? foorbl im Werk wie im Wort des unennüülich diie AlImosphare m Deutschland durch Vor-
.1-b*iitenden kundgab. sein stets schlichtes be- I tol a^lc- längsten Zeit, für einen so
■ki-tene« und dabei so gütiges Wesen eroberten nicht gerade günstiger gestal-
ifii die Liebe des ganzen Voltes und machten . öl(L ®ln9c letzt liegen, spricht
is: schlechthin zu einer Idealacstalt deutschen I f^unsirn^ Eintritt J10^
jur unicrn Eintritt, nämlich der, daß wir dann als neues Mitglied in der Lage sind, durch unsere Vertretung in der Vollversammlung des Völkerbundes die Dinge zur Sprache zu bringen, die uns bedrücken und dadurch besser das Ohr der Welt gewinnen, als bisher. Herr Driand und seine Minister sollten aber auch ferner bedenken, daß sie selbst angesichts der finanziellen Schwierigleiten, in denen sie sich befinden, und des dauernden Abgleiten der französischen Währung alles vermeiden müssen, was in der übrigen Welt einen schlechten Eindruck machen könnte.
Das Ermächtigungsgesetz in Frankreich.
m. _ ... । Caillaux vor dem Finauzausschuft.
neue Ä n f ft Fln iX Ju s'schen und Ländern, in denen eine Wiederherstellung der etwas neeianet ist do-- 9fn?ph»ü "Zeugen. Wenn Finanzlage notwendig gewesen sei, die Regierung Reaieruno?m Aimtnn^ bCr /^näosischen dahin gebracht worden sei, vom Parlament die
n x £ * schädigen, so ist es der U e b e r t r a g u n g von Machtbefugnissen dettn ffÄI? fordern, um die für bie Finanzsanierung
Maße fftP Don^beS *m notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Von
treu^Mu VhPn SiwnRAt ■ n r L“ FÄ’ Nachbarländern, insbesondere von 3el- irfif nirfiSt' fSinP nJJ Äbf6 C‘nx 0l4e r^6, g i e n, gegebene Beispiele hätten ihn in seiner mein mm0nn hei ftnnh Ä begründet zu sein, Haltung bestärkt. Caillaux gab alsdann einen XfT 5" Hond der letzten Ereignisse den kurzen äleberblick über die in der Begründung her Ä ber Gesamthaltung des Ermächtigungsgesetzes enthaltenen Destim-
w- toS b°s Auftreten des Gene« mungen und erklärte, daß er gewisse Punkte ab-
Urla^jb1 rnitreten^iinh^16 Cr -f?^. !cÖi ein^n längeren sichtlich etwas im Dunkeln gelassen habe, da Urlaub antreten und es wird die Vermutung aus« man ihm gesprochen daß seine zu unverdienter Berühmtheit fjanblunqsfreibeit
^in Abschieds. bei der Wahl der noUmbigen Mittel
fnnfrn rtnrnm^Hinn 9°n3°n zugestehen müsse. Caillaux hat sich einer Havas-
n dem Eintritt Deutschlands Meldung zufolge auch Über die Schulden a b-
x\$U r5? cu d e n hat. Wir kommen von London und Washington ge- Cn' rorr- lur b'kse ^frt von Ab« äußert, deren Ratifizierung wenn möglich noch • rroIni9 A^stuudnis und wenig Gegen« vor Schluß der Session erfolgen solle, damit die Es wäre für alle Teile sehr viel Regierung chre Verhandlungen über die Er- esser gewesen, wenn General Walch e tutti quanti offnung von Krediten im Auslande gemäß 0 n 1,0 n g st sang- und klanglos sich nach den den Vorschlägen der Finanzsachverständigen fort- Orkus verzogen hätte. Nur ein setzen könnte. Auch Driand, der den Deratungen Mündlicher Wechsel im System und e i n e n e r g i« beiwohnte, griff in die Debatte ein und erklärte ajes Auftreten: bes französischen M i« sich mit Caillaux hinsichtlich der Rotwendigkeit n 1 e r p r a 11 ö e n t e n gegen seine intri» der schleunigen Verabschiedung des Ermächti- r 6 x C c11- ® ? n c t a I e können den Wandel gungsgesehes durch das Parlament solida- Ichassen, der für eine bessere Stimmung notroen« risch. Der Finanzminister antwortete hierauf auf 010 l*L zahlreiche von Ausschuhmitgliedern gestellte Fra-
k, gen, worauf der Llusschuh mit 15 gegen 10 Stim-
ttltGlUltO UHO OIC Kontro HOtC. men 6ei 13 Enthaltungen beschloß, IN die De- o . sprechung der einzelnen Artikel des Antrages
7" on d 0 n, 16. Juli. (WD.) Wie Reuter er- und der ihm beigefügten ‘Begründung einzutreten.
la^rtr ‘Wfac die wiederholten Andeutungen, Der Text des Artikels 1 wurde sodann in fol- .D P16 a Kontrollkommission ohne Kennt- gender Fassung angenommen:
ms der englischen Regierung an Deutschland in 1 Betreff der Abrüstungen Forderungen gestellt habe, lern tatsächlicher Grund vorhanden. Es scheint unzweifelhaft, daß ein S ch r i f t w e ch s e l zwischen der deutschen Regier.ung und der Kon- trollkommission erfolgt ist, aber dieser Schriftwechsel ist gänzlich aus den Forderungen V touAt n' vor einem Jahre an Deutschland gestellt wurden. Es ist keine Ab- we.chung von der bisherigen Politik eingetreten da Die fragliche Korrespondenz von dem Vorsitzenden der Kommission nicht aus eigener Machtvollkommenheit und ohne Dezugnahme auf seine Kollegen m der Kommission, wie dies berichtet wurde geführt worden ist. Rach der englischen Auffassung hegt in der jüngsten Handlung Deutschlands hinsichtlich der Abrüstung nichts um Forderungen vorzubringen, wie sie in einem Seil der deutschen Presse berichtet worden sind obgleich es richtig ist. daß man in einigen Krei- rst, Deutschland hätte bei seinen Maßnahmen schnellerzu Werke gehen können.
°N »enC®raf"n3<ppeiin. I Die Kontrollnote des Generals Walch
0!on $r. Suflo 6den«r. Driand und die Intrigen seiner Generale.
rung gemäß den in her Anlage ausgestellten Bestimmungen durchzuführen.
Die Sozialisten haben, nachdem beschlossen war, in die Einzelberatung der Artikel einzutreten, erklärt, daß durch die Abstimmung des Finanzausschusses die weitere (Beratung poli 1 i- ! Ichen Charakter trage und daß sie sich an der Diskussion nicht mehr beteiligen würden. Sie werden heute bei Beginn der Verhandlungen einen V e r t a g u n g s a n t r a g einbri:;- gen, über den zuerst abgestimmt werden muß. Dis jetzt sind für die Diskussion 25 Redner zum Wort gemeldet. Rach dem „Petit Journal' soll Caillaux erklärt haben, wenn bis Montag mittag 11 Tlhr das Gesetz nicht angenommen sei, werde er demissionieren.
Frankensanierung und Börse.
Vorläufig keine deutsche Paris. 16. 3ull. (Wolff.) Das Finanz-
Unfmnrt Ministerium läßt durch Havas folgende Mit-
«tiiiwun, teilung verbreiten: Der 'Finanzminister hat heute
Derlin, 17. Juli. Reichskanzler Marx, I vormittag die Vertreter der Hauptbanken und der von seiner Rheinreise nach "Berlin zurück- Stoßen Kreditinstitute empfangen. Cs herrscht gekehrt ist, hat sich im Laufe des gestrigen Tages einmütige Auffassung über das DeLenlliche mit dem Reichswehrminister Dr. Gehler, der am Devisen- und Effektenmarkt begangenen ibn während seiner Rheinlandreise vertreten äleberspannungen und über die verhäng- batte, in Verbindung gesetzll Marx und Geßler n"isvollen Folgen, die daraus für das Publikum haben dabei die schwebenden Fragen bcsvrochen entstehen könnten, wenn, wie bestimmt zu ertoar- und m diesem Zusammenhang auch die Roten V, die Finanzsanierungspläne der Regie- des Generals Walch berührt. Bei ter rung vom Parlament angenommen
Reichsregierung bestehe nicht die Absicht, vor werden. Es würde sich daraus in kürzester
der Rückkehr des Generals v. Seeckt und des Srift eine scharfe Umkehrung der Ten-
Reichskommissars für die Entwaffnung, des Ge- denken ergeben, die denjenigen, die s.ch in
uerals Pawells, an eine nähere Behandlung letzten Tagen unvorsichtig engagier! hab.n, öer Roten herarrzugehen. I schwere Verluste verursachen würde. Cs
_____ erscheine unerläßlich, das Land auf diese Le- fahren auimeufam zu machen. Der F nanzm.n.ster pnrh hat gleichzeitig den Banken nachdrücklichst e n-
tcru O Uvernou. geschärft, daß sie Devisenkäufe nur für gehörig
Sechs Iahe hindurch lag die diplomatische Ver- nachgew.esene Bedürfnisse des Handels zulas,sin tretung Großbritanniens bei der Berliner Regie- dürfen. 3n b.ekm Sinne wird schärfste Heber- rung in den Händen des greifen Lord d'Abernons, lpa<^irn3 ausgeübt werten.
britischer Botschafter im Der amer-iranische Gkäubiqer.
Jahre 1920 nach dem Kriege zu uns kam Seiner , ,, ’
harrte damals eine aewik nicht teirhto 9rufnnf»«». Reu York, 16. Juli. (DTR.) Rach einer 2Nel- ä % rä bÄÄuo
e5-f2m rcT. bald, wieder eine Brücke lichkeit gezogenen Vergleiche der Schnldrnregcli 1^, n
zwischen England und Deutschland zu schlagen. Man | Frankreichs mit England und Amerika in einer Mil- kann wohl mit Recht annehmen, daß er ehrlich be- Teilung erklärt, daß Amerika die verbindlich- müht war, die Härten des Versailler Vertrages zu keilen Frankreichsaus allen während mildern und Deutschland wieder in den Kreis ter bcs ftrit?9e5 gegebenen Vorschüssen europäischen Völker hereinzuziehen. Die Politik L5.L' 2“’3TQ??tc'5 jn.??m
anäL^a” ®eht9C- b",S -f•“* Üfti ’!ad’8eben d°'°us d" "w^7s7,u",7?d ,.(ffi Englands gegenüber Frankreichs, hat ihn um mehr Vorschüsse und Verbindlichkeiten auf sich ge- alv eine Frucht feiner Bemühungen gebracht und nommen habe. Frankreich habe von keinem anderen auch heute noch nicht das Gefühl im deutschen Volke Gläubiger eine so entgegenkommende Lehantzlur.g zu verdrängen vermocht, daß England mit uns ein erfahren. Angesichts der Andeutungen, daß Lail- unaufrichtiges Spiel treibe. Trotzdem hat ihm die touS eine Abänderung des Abkommens mit Amerika Reichsregierung manchen guten Rat und manche £ erreichen suchen wurde, wird die Mitteilung gute Tat zu verdanken: ihm ist es vielleicht auch zu« Ai?0"5 ” T11!1endgültige »ufd,reiben. d°h England in den letzten Jahren uns !°lch-n Abanderang
gegenüber eine etwas gradlinigere Politik verfolgt
hat, als das bisher der Fall war. Die Leiter der EINS Pariser FlNaNZkONfereNZ? deutschen Politik, die ihn schätzen gelernt haben, Nizza, 17. Fuli. Der Gouverneur der Bonk leben ihn von feinem Posten mit Bedauern scheiden. I von England, Montagu Norman, begibt sich am


