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beschmutzen Jhre Wäsdie, sobald sie im Freien bleicht. Durch viertelstündiges

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frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 17. Juni. Es wurden

| ihren Schulen für die Daumuseumssache wirken und besonders Aufnahmen und Modelle alter Bauern- und Bürgerhäuser, Wind- und Wassermühlen usw. aus der Heimat der Schüler

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frankfurter Börse.

Frankfurt, 16. Juni. Tendenz schwächer. An der Franienbörse ist heute nach der letzttägi-- gen stürmischen Aufwärtsbewegung der Kurse ein Rückschlag eingerreten, für den sich übri­gens bereits im gestrigen Abendverkehr An­zeichen bemerkbar gemacht haben. Unter dem Drucke der Befürchtungen über die Entwickelung der außenpolitischen Lage und im Hinblick auf die scharfe Berurteilung des spekulativen Trei­bens, die in dem Wochenbericht der Deutschen Dank zum Ausdruck kommt, war die Unter­nehmungslust der Spekulation stark zurückgedrängt worden. Dadurch einge- schuchtert, schritt die Spekulation zu Glattstellun­gen auf den Hauptmärkten, besonders in den schweren Werten, die empfindliche Einbußen erlit-

geringerc Mast- und gute Saugkälber 48 bis Mark: geringe Saugkälber 40 bis 45 Mk.

Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 51 Mk.: geringere Masthämmel und Schafe 36

44 Mk. Schweine: vollfleischitze von 80

Frankfurter Lchlachtvrehmarkt.

Frankfurt n. M., 17. Juni. Auftrieb: 6 Kühe, 859 Kälber, 183 Schafe, 281 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: feinste Mastkälber 65 bis 70 Mk.: mittlere Mast- und beste Saugkälber 56 bis 64 Mk.:

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innerte sich die Börse daran, daß der kritische 20. Juni immer näher rückt, und ferner läßt der Name Poincare. der im Zusammenhang mit der Neubildung des französischen Kabinetts genannt wird, Befürchtungen wegen außenpolitischer Schwie­rigkeiten aufkommen. Die Deutsche Bank meist in ihrem Wochenbericht auf die starke Zu­nahme der T e r m i n s p e k u l a t i o n hin und veranlaßt die Spekulation, sich darauf zu besinnen, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen kön­nen. Am Montanmarkt waren Einbußen bis zu 5 Prozent zu verzeichnen. Auch E l e k tro- werte gaben 3 bis 4 Prozent nach. Am Schiff­fahrtsmarkte konnten Hapag etwas anziehen. Auch in einzelnen anderen Werten fetzten sich im Gegensatz zu der allgemeinen Tendenz Besserungen durch. Dies gilt vor allem für Kaliwerte, die etwas fester veranlagt waren. Am Banken- markt hatten Berliner Handel einen Kursgewinn von 1 Prozent aufzuweisen, während Darmstädter eine erhebliche Einbuße von 3 Prozent erlitten. Deutsche Anleihen lagen sehr still. Latei­nische Valuten waren weiterhin leicht gebessert. Pari;, gegen London 170, Brüssel gegen London 166,50. Am Geldmarkt ist die Lage unverän­dert leicht. Tagesgeld 3,5 bis 5 Prozent.

Börsenkurse.

* D i e R o g g e n an l ei h e des hessi­schen Staates. Amtlich wird in Darmstadt bekanntgegeben: Der Durchschnittspreis der amt­lichen Rotierungen für den Zentner Roggen an der Frankfurter Produktenbörse im Mai 1926 ist nach der Bekanntmachung vom 12. Dezember 1923. die Ausnahme einer Roggenanleihe des Bolksstaates Hessen (Reihe OL) betreffend, An- lerhebedingung 3, durch die Hessische Landwirt­schaftskammer in Darmstadt auf 9,70 Mk. fest- gestellt worden. Demgemäß berechnet sich der am 1. Juli 1926 fällige Jahreszins nach Abzug der Kapitalertragssteuer (Cinlösungsbetrag) für je einen Zentner Roggen auf 0,44 Mk.

* Der Postscheckverkehr im M a i. Rach amtlichen Angaben belief sich die Zahl der Postscheckkonten im Deutschen Reich Ende Mai auf 871 701 gegenüber 869 259 Ende April. Es ergibt sich demnach für den Monat Mai ein Zugang von 2442 Konten. Auf den Konten sind im Mai 30 271 000 Gutschriften über 4 523 669 000 Mk. ,unb 16 819 000 Lastschriften über 4 539 196 000 Mark ausgeführt worden. Insgesamt sind also 47 090 000 Buchungen über 9 062 865 000 Mk. vor­genommen worden. Bon letzterem Betrag sind bargeldlos beglichen 7 132 167 000 Mk.

* Daimler Motorengesellschaft, U n- tertürkheim. Die Daimler Motorengesellschaft hat, um sich vorn Automobilgeschäft möglichst unab­hängig zu machen, den Bau von Flugzeugmotoren konstruktiv wieder ausgenommen. Im Verfolg dieses Gedankens hat die Daimler Gesellschaft an die Bayrischen Motorenwerke A.-G. in München (Ga- ftiglioni) durch Erwerbung eines Aktienpostens In­teresse genommen.

* Benz & Cie., Rheinische Automo­bil» und Motorenfabrik A.-G., Mann­heim. In der sehr wenig auskunftsreichen Ge­winnrechnung für 1925 weist die Gesellschaft ein­schließlich Vortrag und nach Abzug aller Geschäfts­unkosten einen Bruttogewinn von 1208 089 Rm. (1 321 196 Rm.) aus. Für Abschreibungen wurden wiederum 1 072 137 Rm. (1072 266 Rm.) verwendet, so daß ein Reingewinn von 135 952 Rm. (248 930 Rm.) verbleibt, der vorgetragen werden soll. Das laufende Geschäftsjahr habe eine bemerkenswerte Belebung gebracht. Ein großer Teil der Werkstätten befinde sich wieder im Dollbetrieb, wenn auch die maximale Erzeugungsmöglichkeit der Anlagen noch nicht erreicht sei.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. TL

Telegraphische Auszahlung.

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ten. Am Montanmarkt wurden Gelsenkirchen 3,6Proz., Riebeck-Montan3,5Proz. Harpener 4 Proz., Mannesmann 3, Rheinstahl 1,5 und Phönix 1 Proz. niedriger. I. G. -Farben- i n d u st r i e schwächten sich um 2.5 Proz. ab. Holz­verkohlung minus 1,5, Scheideanstalt minus 1,5 Prozent. Von Clektrowert^n büßten AEG. 3 Proz. ein. Am Markte der O e l w e r t e konnten sich Rütgerswerke behaupten, während Deutschs Erdöl 3 Proz. nachgeben mußten. Am Banken- markt war die Stimmung ebenfalls schwächer. Deutsche minus 2. Darmstädter minus 1, Reichs­bank minus 1 Proz. Schiffahrtsaktien, die bisher vernachlässigt und im Kurse zurück­geblieben waren, hatten heute stärkeres Geschäft. Hapag konnten um 4 Proz .anziehen. Auto- aktien gingen ebenfalls in die Höhe. Kleyer plus 1,25 Proz., Daimler plus 1 Proz. Zell-

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halten. Zuckeraktien schlossen sich der Abwärtsbewegung an. Badische minus 1.25 Prozent. Frankenthal minus 1 Prozent. Deutsche Renten waren fast unverändert.

Holzverkohlung.......

Rütgerswerke Scheldeanstalt Allg. Elektrtzttäts-Gesellscha! Bergmann . . .....

Mainkraftwerke . Schuckcrt....... . ,. .

Siemens & Halske . . . . . Adlcrwerke Kleyer . . . . . Daimler Motoren. . .. . . Heyligenstoedt...... .

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Motorenwerke Mannheim Frankfurter Armaturen . Konservenfabrik Braun . . Metallgeselli^ast Frankfurt Schuhfabrik Her; .

Sichel Mstofs Waldhof ..... Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Waghäusel . .

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69

I 67

Wirtschaft.

Die Regierungshilfe für unseren heimischen Bergbau.

Die für den Bergbau des Sieg-, Lahn-, Dill- und Vogelsberggebiets vorgesehe­nen Subventionen belaufen sich auf zwei Millionen Reichsmark und sind vorläufig auf sechs Monate geplant. Die Hilfeleistung besteht in einer Zahlung von 2 Reichsmark pro Tonne des abgesetzten Erzes und erfolgt durch die preußischen, für das Vogelsberggebiet durch die hes­sischen Behörden. Das Reich beteiligt sich zunächst mit den von ihm zur Verfügung gestellten begrenz­ten Mitteln zur Hälfte. Es besteht die Hoffnung, nach sechs Monaten die Zahlungen bereits wieder ein­stellen und die geldliche Beihilfe durch Entgegenkom­men der Reichsbahn in frachtlicher Hinsicht ersetzen zu können. Die Subventionen lösen alle früheren Vergünstigungen ab.

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gen, inländischer, 21,50 bis 22; Sommergerste gen, inländischer, 21,50 bis 22; Sommergerste Brauzwecke 22 bis 24; Hafer, inländischer, 21 23; Mais, gelb, 17,50 bis 17,75; Weizenmehl, ländisches (Spezial 0), 42.75 bis 43,25; Roggenmehl 29 bis 30; Weizenkleie 9 bis 9,25; Roggenkleie 11 Mark. Tendenz: fest.

Tagung des Deutschen Bauschuibundes.

WER. Idstein, 16. Juni. Der Deut- sche Bauschulbund hielt in dem altnassaui­schen Residenzstädtchen Idstein unter starker Beteiligung aus allen Teilen des Reiches seine erste Dundestagung ab. Dem vom Bundesvor- sihenden Oberingenieur Koch (Darmstadt) erstat­teten Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß die Entwickelung des Deutschen Bauschulbundes im ersten Jahre seines Bestehens außerordentliche Fortschritte gemacht hat. Insgesamt haben sich bereits 25 000 ehemalige Bauschüler dem Bunde angeschlossen. Die von der Dundesleitung auf­gestellten Richtlinien wurden einstimmig ange­nommen, ebenso eine Entschließung auf Reform des Dauschulwesens. Der Vorsitzende Koch ent­wickelte dann die Ziele des Deutschen Bauschuibundes, die folgendermaßen zu­sammenzufassen sind: Vertretung gemeinsamer Standesinteressen, Erweiterung und Vertiefung der wissenschaftlichen Bildung, einheitlicher Aus­bau der deutschen Bauschulen. Die Bauschulen sollten nicht nur reine Fachschulen, sondern Bil­dungsstätten des Volksbaumeisters sein. Er schloß mit der Mahnung, gemeinsame Arbeit zu leisten und füreinander einzustehen, nicht nur mit Rat, sondern auch mit der Lat. Bauinspektor H o f (Frankfurt a. M.) besprach dann ausführlich die Richtlinien bezüglich der Vereinheitli­chung der deutschen Bauschulen, in denen u. a. gefordert wird: Aufbau auf ein­heitlicher Grundlage, BezeichnungHöhere Bau­schule", Aufnahme nur solcher Schüler, die Ober­sekundareife haben, 17 Jahre alt sind und eine mindestens zweijährige praktische Ausbildungs­zeit, davon nicht weniger als 18 Monate im Baugewerbe, genossen haben, insgesamt 21/2- jähriger Schulbesuch, und zwar für Hoch- und Tiefbau. Das Bestehen der Abschlußprüfung soll zur Ablegung der staatlichen Baumeisterprüfung berechtigen. Oberingenieur Winkes (Mainz) gab dann eine eingehende Darstellung der Be­strebungen des Deutschen Bauschulbundes hin­sichtlich des äleberganges derBauschul» abfolventenzu den technischen Hoch» schulen. Im Anschluß an einen Vortrag von Prof. Schütte (Hildesheim) über das nieder­sächsische Baumuseum wurde eine Ent­schließung angenommen, in der der Vorstand be­auftragt wird, in Anbetracht der Würdigkeit, Rotwendigkeit und Rühlichkeit eines Deutschen Baumuseums an die Ministerien der Länder mit dem Ersuchen heranzutreten, die Leiter der technischen Fachschulen anzuregen, daß sie in

Da« über die London, 1 Minister beftri; hausdieRicht l<hen Regier Häuptling, ba Kapital aus $ desGeneralst terausstande W. Die erste Mnt> sei direkt c sam worden, ini "vn der engli U51XX) und 25 00 Ar die Deutsch .-s Morden.

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Der Saatenstand im Kreise Schotten.

Durch das warme Frühjahrswetter begün­stigt, hatte das Wachstum in diesem Jahre sehr früh eingesetzt. Mit der Frühjahrsbestellung war im oberen Riddatale schon Mitte März begonnen worden, also gut 14 Tage früher als im Vorjahre. Südlich von Schotten war Ende April die Feldbestellung soweit fortgeschritten, daß Hafer und Gerste völlig ausgestellt waren; auch frühe Kartoffeln waren schon ausgelegt. Im vergangenen Jahre waren diese Arbeiten erst Anfang Mai beendet. Auch die Blüte der Obstbäume war entsprechend früher gewesen. Allgemein hatte der Landwirt mit einer frühen Ernte gerechnet. Doch das regnerische Wetter im Monat Mai und der starke Kälterückschlag Mitte des Monats hatte hemmend auf das Wachstum gewirkt.

In den Gärten hatten Johannisbeeren und früh gepflanzte Kartoffeln, sowie früh­blühende Apfelsorten unter der Frostwirkung gelitten.

Aus den feuchteren Grundwiesen kamen die älntergräser nicht recht zur Entwicklung, während die höher gelegenen, trockeneren Wie­senflächen guten Ansatz aufweisen .

Der Klee hat an den wenigen trockenen Frosttagen im Monat März stark gelitten, so daß zur Zeit nur wenig gute Kleefelder anzu­treffen sind.

In dem Sommergetreide tritt an Un­kraut der Hederich stark auf, und zwar in ein­zelnen Gemarkungen des hohen Vogelsberges und in den Gemarkungen mit Lehmböden am Süd­rande desselben.

Hafer und Gerste zeigen infolge zu starker Aussaat häufig einen zu dichten Stand. Begünstigt durch die starken Riederschläge und einseitige Stickstoffdüngung haben sie sich infolge­dessen auf diesen Feldern gelagert. Besonders tritt dies in Erscheinung in den südlicheren Ge­markungen des Kreises, wo die Vegetation weiter vorangeschritten ist.

An Weizen macht sich feit einiger Zeit, be­günstigt durch das feuchtwarme Wetter, stärkeres Auftreten des Gelbrostes bemerkbar. Besonders start befallen werden die Dickkopfsorten (wie Strubes Dickkopf), während Panzerweizen ge­ringeren Befall aufweist.

In mehreren Gemarkungen treten seit An­fang Juni starke Schädigungen am Roggen auf. Diese werden hervorgerufen durch den Ge- treideblasenfuh, ein kleines schwarzbraunes In­sekt, und dessen Larve, die in der oberen Blatt­scheide sitzen, die Blütchen der Aehre anstechen und aussaugen, so daß diese taub bleiben. Der Dlasenfuß schädigt die Aehre nur so­lange, als sie noch in der Blattscheide einge­schlossen ist. Durch das ungünstige Wetter wurde das Schossen und der Aehrenaustritt stark ver­zögert, so daß die Aehren längere Zeit der Ein­wirkung des Blasenfuhes ausgesetzt waren. Man findet deshalb Aehren, die bis zur Hälfte kahl sind.

Im oberen Vogelsberg, wo der größte Teil der Runkelrüben aus Pflanzen ge­zogen wird, sind die Landwirte mit dem Sehen der Rübenpflanzen beschäftigt.

Das Wetter hat bis jetzt, abgesehen von der Wachstumsverzögerung und der Begünstigung der pflanzlichen und tierischen Schädlinge, keine nennenswerten direkten Schädigungendes Saaten­standes zur Folge gehabt. Bei Eintritt von trockenem Wetter wird in den südlichen Ge­markungen des Kreises die Heuernte ein-

Von ausländischen Renten wurden Tür­ken reger umgeseht und konnten leicht anziehen. Der Freiverkehr neigte zum Rachgeben. Decker Stahl 21. Benz 67. Browst** Boveri 88, Entreprise 7.5, Growag 59,5, Ufa 38, Ufra 77,5 Prozent. Der weitere Verlauf blieb schwach, und das Geschäft nahm einen lustlosen Charakter an. Rur in einigen zu Cinheitskursen gehandel­ten Papieren kam es zu geringen Besserungen neben leichten Abschwächungen. Der Geld­markt ist unverändert flüssig. Tegesgeld 3,5 bis 4 Prozent, Monatsgeld 5 bis 6,5 Prozent je Adresse. Privatdiskonten 4,37 bis 4,5 Prozent. Industrie-Akzepte 4,87 Prozent. Im Devisen­verkehr lagen die westlichen Frankenvaluten auf umfangreiche Interventionen hin behauptet. Paris gegen London 171,, Brüssel gegen London 168,. Mark und Pfund sind unver«

100 Kilogramm 78 bis 81 Mk.; unter 80 Kilogramm 72 bis 77 Mk.; von 100 bis 120 Kilogramm 75 bis 80 Mk.; von 120 bis 150 Kilogramm 77 bis 80 Mk.; Fettfchweine über 150 Kilogramm 75 bis 79. Mk.: unreine Sauen und geschnittene Eber 60 bis 70 Mk. Marktverlauf: Kälber und Schafe bei regem, und Schweine bei langsamem Handel ausverkauft.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 16. Juni. Rachdem vormittags noch im Verkehr von Bureau zu Bureau stei­gende Tendenz für Weizen und Roggen vor­herrschte, stützten bei Beginn die festen Aus­landpreise nur den inländischen Weizen. Rog­gen eher etwas schwächer, da man vielfache Klage über Regenschäden an der neuen Ernte bei dem jetzt eingetretenen Wetter nicht mehr voll aner­kennt, vielmehr nur ein Verzögern aber nicht Verschlechterung erwartet. Diese Stimmung drückte sich besonders am Terminhandel aus. Hier waren nahe Sichten für Roggen leicht be­festigt, während späterliegende Sichten bei ganz kleinen Abschlüssen ihren letzten Kursstand nicht voll behaupten konnten. Weizen unverändert. Von sonstigen heimischen Früchten ist Hafer ruhig geworden, aber immerhin preishaltend, ebenso Gerste. In Oelsaaten zeigen sich wenig veränderte Preise. Es notierten pro 1000 Kilo: Roggen (märk.) 130 bis 185; Sommergerste 189 bis 200; Gerste (inlänö.) 175 bis 188; Hafer (märk.) 195 bis 206; pro 100 Kilo: Weizenmehl 37,25 bis 39,5; Roggenmehl 25,75 bis 27,25; Weizenkleie 10; Roggenkleie 11,25 bis 11,40; Viktoriaerbsen 36 bis 46; kl. Speiseerbsen 29 bis 33; Futter­erbsen 22 bis 27; Peluschken 23 bis 23; Acker­bohnen 24 bis 26,5; Wicken 32 bis 35; Lupinen (blau) 15 bis 17; dto. (gelb) 20 bis 22; Raps­kuchen 13,5 bis 13,7; Leinkuchen 17,6 bis 17,8; Trockenschnihel 9,9 bis 10,3; Goya-Schrot 19,2 bis 19,3; Kartoffelflocken 21,5 bis 21,9 Mark.

Berliner Börse.

Berlin, 16. Juni. Nach den starken Kurs­steigerungen der letzten Tage machte sich heute auf nahezu allen Märkten ein st a r k e s Realisa­tionsbedürfnis bemerkbar, wobei namentlich die bisher favorisierten Werte sich erhebliche Kurseinbußen gefallen lassen mußten. Abge- sehen von den begreiflichen Gewinnmitnahmen er=

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Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . , Kaliwerk Westeregeln Laurahütte......... Oberbedarf.......«...

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3% Deutsche Rcichsanleihe Deutsche L-varpräuricnanleihe

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Berliner Handelsgesellschaft Commerz- and Pnvat-Bank

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Darmst. imd Nationalbank

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Deutsche Dank.......

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Mitteldeutsche Kreditbank. .

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16 Juni.

17. Juni.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung Geld ' Brief

Geld

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111,31

111,59

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Stockholm . HelsingforS

112,41

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10,598

10,555

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Italien. . .

15,18

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London. .

20,416

20,468

20,411

20,463

Neuyork . .

4,195

4.205

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Paris. . .

11,95

11,97

11,96

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Schwei; . .

81,19

81,39

81,19

81,39

Spanien . .

68,01

68,16

67.52

67.58

Japan . . .

1,972

1,976

1.961

1.965

Rio de Jan. Wien in D--

0,662

0.664

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Oest. adgeft.

59,28

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Prag ....

Belgrad . .

12,419

12,459

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12,46

7,450

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7,43

7,45

Budapest. . Bulgarien .

5,865

3,03

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5,87

3,03

5,89

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Lissabon

21.435

21.485

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Danzig. . . Konstantin.

81.00

81,20

80,975

2,225

2,245

2,24

2,25

Athen. .

5,19

5,21

5,19

4,197

5,21

Canada. .

4,197

4,207

4,207

Uruguan

1,235

4.245

4.225

4.235

Banknoten.

Berlin, 15 Juni

Geld

Briet

Amerikanische Nölen . .... Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Ocsterr., L ioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.....

4.183

12,23

110,97

20,385

12,02

168,28

15,28

93,14

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5.87