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Universität hr 1926/27. I werden von der zreisausgaben gc- jen FakuUän lament. , . en Fakultas : die Gegenforde-
eu Fakultät: reis: Es sollen i Personen abso- Ä und Srhihrv- erben zur Gtrnin* eines ,ro u- Oberfläche Jalserpeets. Ä»*: lif»-« trä: , quae m papy™ jVsaeculi annum üiustrentur.
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vormittags 9*/2 Ahr.
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Kiefernstämme:
5.
Grb.
Kl.
01138
Erdal
1495D
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.pflegt das Leder!
mung Geschädigten einen gut besuchten Abend". Die Vortragsfolge war sehr lungsreich. Der musikalische Teil wurde verstärkten Orchester der Vereinigung licher Musikfreunde in bester Weise
„Bunten abwechs° von dem jugend-- durchge-
fuhrt. Bei den vielseitigen theatralischen Darbietungen machten sich FrI. Ebert und Frl. Gerdes, sowie die Herren Sondermann. Steuerwald, Wehn und Seih sehr verdient. Ein Tanzduett, ausgeführt von zwei Turnerinnen des M. T. V., und die Vorträge der Gesangsabteilung des 'Vereins unter der Leitung von Lehrer Möller waren weitere, beifällig aufgenommene Höhepunkte des wohl gelungenen Abends.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Elisabethe Schmidt geb. Weigand Familie Ph. Schmidt
Familie Heinr. Schmidt
Familie Lud. Seth.
Ruppertsburg, den 15. Februar 1926.
Hessische Bürgermeisterei. Högy.
3. J
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61 „
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3. Kl.
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4. Kl.
5. Bau.
5. Grb.
=70,19 =52,98
=28,22
II.
schädigung- ist von den Beschädigten, denen die Rente entzogen wurde und deren monatliches Einkommen nach Abzug von Frauen- und Kinderzulage 200 Mark nicht überschreitet, unverzüglich beim zuständigen Versorgungsamt zu stellen. Zu gleicher Zeit läuft auch die Frist ab für die Stellung eines Antrages auf einmalige Entschädigung von 1000 Mark gegen Rückgabe des Versorgungsscheines (Beamtenscheine) für diejenigen Versorgungsanwärter, die ihren Ver- sorgungsschein infolge schwerer Leiden nicht haben ausnühen können.
” D i e Ortsgruppe Gießen des Bundes für christlich-evangelische Erziehung in Haus und Schule hielt ihre Februarversammlung am Freitagabend im Fohannessaal ab. Der Saal war dicht gefüllt. Studienrat Dr. Avemarie, Darmstadt, sprach über das Thema: ,,Du und die Seele deines Kindes". 3n ^.»stündigem glänzenden Vortrag führte er etwa folgendes aus: Kinder sind von Gott anvertraute Schätze. 2m Bunde zwischen Eltern und Kindern liegt das größte Glück auf Erden. Hebe die Erziehung nicht als Pflicht, sondern als Kunst, indem du die Kindesseele zu ihrem Ursprung hinführst, zu Gott. Des Kindes Seele aber ist wie eine Burg, sie will erobert sein. Du wirst sie gewinnen, wenn du 1. ein Vorbild für dein Kind bist. Das Kindesleben ist wie weicher Schnee. Das Kind sucht Spuren darin, in die es treten kann und will. Gib sie ihm. sei ihm ein gutes Vorbild! Habe 2. Zeit sür dein Kind! Diele Eltern haben Zeit für alles, für Konzerte, Theater usw., nur keine für ihr Kind. In dieser Beziehung sollten wir
Los I.
Kiefernstämme:
brachten mit ihren Kindern die stillen Feierabendstunden, die ruhigen Feiertage, die erholungspendenden Ferien. Weihe also deinem Kinde nach der Väter Weise die Feierabende, Feiertage und Ferien! Sei 3. deines Kindes Freund. Wirst du es nicht sein, so wird dein Kind sich andere Freunde suchen. Dann wundere dich nicht, wenn es in böse Gesellschaft gerät. Erwirb dir deines Kindes Vertrauen, daß es kein Geheimnis vor dir hat. Und endlich vergiß nicht, für dein Kind und mit deinem Kinde zu beten. Wenn du das alles tust, so arbeitest du auch an deinem Teil an Deutschlands Wiederaufbau, und der Segen für Volt und Vaterland wird nicht ausbleiben. Der für Eltern wie Erzieher gleich interessante Vortrag hinterließ aus die Zuhörer einen tiefen Eindruck, und cs ist wohl niemand ohne inneren Gewinn aus der Versammlung nach Hause gegangen.
—M i t dem Flugzeug nach dem Suez-Kanal. 2Iu,f Einladung des Hess. Vater- ländischen Blocks, Bezirksoerband Gießen, hatten sich am Sonntagabend zahlreiche Gäste im großen Hörsaal der Universität eingefunden. Oberleutnant a. D. von Fichte, ein Nachkomme jenes großen deutschen Mannes der Befreiungskriege, hielt einen lehrreichen und interessanten Vortrag über: „Die Entwicklung des Flugsportes" und „Mit dem Flugzeug nach dem Srlez-Kanal". Klar und spannend schildert der Vortragende im ersten Teil des Abends die Entstehung und die allmählichen Fortschritte des Flugsportes von Lilienthal bis zur Jetztzeit. 1880 begann Lilienthal mit seinen Versuchen, er beobachtete die gegen den Wind auf- steigenden Störche und benutzte Flügel zu Schwungbewegungen. Es gelang ihm, mit einem brachen -
nachmittags 3‘ ’2 Uhr, statt.
Aufwertung der Hessischen Staatsbuchschuldforderungen. Vom Presseamt beim hessischen Staatsministerium wird mitgeteilt: Die Einträge in das hessische Staats- schuldbuch sind auf Grund des Anleiheablö- sungsgesehes dem Reichsschuldbuchbureau in Berlin zmn Eintrag als Anleiheablösungsschuld in
Ettingshausen, den 15. Februar 1926.
Bürgermeisterei Ettingshausen. O p p e r.
C. Röhr & Co.
3. Kl.
4. „
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'Deutscher' 5^ Ztefnbranä
KtisM-LrSr'e«
Kiefernstämme:
2 St,— 2,49 Fstm.
Bekanntmachung.
Der von den: Gemeinderat durchberatene Voranschlag unserer Gemeinde für das Rechnungsjahr 1926 liegt vom 18. bis 24. l. Mts. auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 1509D
Ober-Hörgern, den 15. Februar 1926. Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Müller.
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Heute nacht 12 Uhr entschlief sanft nach langem schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater
3. KL
4. „
5. Bau.
ins Rrichsictzuldbuch übergeben worden. Der Gläubiger einer vor dem 1. 3uli 1920 in das hessische Staatsschuldbuch eingetragenen Forderung ist „Altbes ih er". Seine Schuldbuchforderung wird von amlswegen ohne sein Zutun in Anleiheablösungsschuld umgewandelt: die gesetzlichen Auslosungsrechte werden gewahrt. Sobald der neue Eintrag in das Reichsschuldbuch bewirkt ist, erhält der Gläubiger hierüber Nachricht. Bei der großen Zahl der Einträge kann sich die Mitteilung dieser Benachrichtigungen an die Gläubiger unter Umftänbcn bis in die Sommermonate 1926 hinausziehen. Ein Schuldbuchgläubiger kann aber auch Altbcsiher sein, trenn seine Forderung erst nach dem 1.3ulil920 eingetragen ist, nämlich dann, wenn er die eingetragenen Stücke schon am 1. Fuli 1920 in Besitz hatte. 3n diesem Fall muß er umgehend seine Ausweise (Zeichnungsschein. Bankausweis, Finanzamtsbescheinigung usw.» der Hessischen Staatsschuldenverwaltung bis spätestens 28. Februar vorlegen. Anträge auf Vorzugsrenten sind nur an die Bezirksfürsorgestellen (Kreisamt oder Wohlfahrtsamt der Städte) des Wohnorts des Gläubigers zu richten.
** Tanzbelustigungen und öffentliche Lustbarkeiten. Das Kreisamt Gießen macht im neuesten Amtsverkündigungsblatt darauf aufmerksam, daß Tanzveranstaltungen während der Fastenzeit keine Aussicht auf Genehmigung haben, und Ausnahmen nur in besonders begründeten Ein- zclsällen innerhalb geschlossener Gesellschaften zugelassen werden. Auch find am ersten Öfterfeiertag und am Vorabend dieses Tages, sowie in der ganzen Karwoche einfchl. des Palmsonntags, alle öffentlichen Lustbarkeiten verboten.
** Zur Warnung. Vor einigen Tagen vergriff sich der 17jährige K. G. von hier in der Fortbildungsschule an seinem Lehrer, der noch dazu schwerkriegsbeschädigt ist. K. G. wurde Ende 1923 vom Schöffengericht Gießen wegen einer anderen Straftat zu zwei Monaten Gefängnis, unter probeweiser Strafaussetzung bei guter Führung verurteilt. Diese Strafaussetzung wurde jetzt widerrufen und die sofortige Strafverbüßung an geordnet. Wegen des Angriffs auf den Lehrer ist ein neues Strafverfahren eingeleitet worden. Voraussichtlich wird eine empfindliche Strafe folgen. Diesen Fall mögen sich gewisse Jugendliche zur Warnung dienen lassen!
** Der Hilfsverein für bie Geisteskranken in Hessen veröffentlicht jetzt seinen Jahresbericht. Hiernach hat sich die Zahl der Geber beträchtlich vermehrt: sie stieg von 39 349 auf 47 719. Durch Haussammlungen wurde die Summe von 32 285 Mk. aufgebracht.
** Einmalige Entschädigung für Kriegsbeschädigte. Allen Kriegsbeschädigten, die nach dem Reichsversorgungsgesetz mit 20 Prozent Erwerbsbeschränkung versorgungsberechtigt waren und infolge Minderung ihrer Erwerbslosigkeit auf unter 25 Prozent nur aus diesem Grunde durch die Rovelle zum Reichs- versorgungsgeseh vom 30. Juni 1923 feit dieser Zeit aus der Rentenversorgung ausgeschieden sind, wird auf Antrag eine Entschädig g u n g von 50 Mark unter näheren Bedingungen gezahlt. Wie der Reichsbund der Kriegsbeschädigten mitteilt, läuft nach Art. II des dritten Abänderungsgesetzes zum Reichsversorgungsgesetz die Frist zur Antragstellung mit dem 2 8. Februar 1 92 6 ab. Der Antrag auf diese Ent-
Fichtenstämme:
16 St.---27,51 Fstm.
von unseren Altvorderen lernen.
Holzversteigerung
im Gemeindewald Ruppertsburg.
Freitag, den 19. Februar Ifb. ZS., vormittags 10 älhr, werden aus den Distrikten Buchwald (Weides und Geraums) und Rothe versteigert: '
Stamme: Kiefer, 5. Klasse, 3 Stück, 0,77
Fstm; Lärche, 5. Klaffe,Stück,0,17Fstm.:
Derbstangen: Eiche, 5 Stück, 0,20 Fstm., Fichte, 625 Stück, 28,32 Fstm.:
ReiSftangen: Fichte, 2238 Stück (teils
Bohnenstangen), 12 Fstm.:
Ruhscheiter: Eiche, Rm.: 3,2;
Rutzinüppel: Rm.: Eiche 6,6, Kiefer 19,4,
Fichte 5,9;
Scheiter: Rm.: Buche 200, Eiche 15, Fichte 2;
Knüppel: Rm.: Buche 130, Hainbuche 5.9. Eiche 90, Obstbaum 1,6, Kiefer 24, Fichte 24;
Stammreistg: Rm.: Hainbuche 43; Ast- reisig: Buche 200. Eiche 15, Fichte 8 ;
Knüppelreistg: Rm.: Siche21,2, Kieferl8,9;
Stöcke: Rm.: Buche 25, Eiche 16, Fichte 18.
Die Kiefern- und Lärche - Stämme, sowie das Derbstangenholz im Geräums beliebe man sich vorher einzusehen, da nicht alles vorgezeigt werden kann.
Zusammenkunft auf der Straße Ruppertsburg—Röthges (am Pflanzgarten)
W An der Spitze stehen
■rimraraä
wiitenden Zusatz
18 SU -14,93 Fstm.
139 „ —70,68 „
104 „ —36,04 „
Großen-Linden, den 16. Februar 1926.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 18. Februar,
18 „ —11,68
79 „ —32,84
95 „ =28,47
Los III.
Kiefernftämme:
34St.=36,90Fsttn.
18 „ =15,36 „
8 „ ----- 4,44 „
25 „ =12,13 ,, Fichtenstämme:
Fichtenftämme:
3St.= 4,42 Fstm.
13 „ =11,91 „
54 „ =30,54 „
110 „ =30,4-1 „
Fichtenftämme:
2St.= 2,85 Fstm.
8 „ = 7,73 „
33 „ =21,95 „
98 „ =30,87 „
Die neue
Indanthren-
Schürze
ähnlichen Flugzeug eine Minute in der Luft zu schweben und 800 Meter zurückzulegen. Leider uer unglückte er 1896 tödlich. Die Gebrüder Wright in Amerika waren bahnbrechend auf dem Gebiete des Motorfluges, sie erzeugten den Wind aum Aufstieg selber durch Motor und Propeller. Die technischen Fortschritte entwickelten sich jetzt mit Riesenschritten. 1905 hatten die Gebrüder Wright ihre Versuche abgeschlossen und gingen nun an die Erbauung von Flugzeugen. In Europa errangen 1908 Farman, 1910 Dlsriot Erfolge, letzterer überflog zum ersten Male den Kanal. In Deutschland konstruierte Rumpler 1914 seine Taube und bald danach den Doppeldecker Albatros. Das Prinzip des Fluges war jetzt klar und glänzend gelöst,, nachdem auch die Probleme der Steuerung gefunden waren. Red ner tarn dann auf den motorlosen Flug zu sprechen; in Rofitten (Lehrer Schulz), in der Rhön, auf der Halbinsel Krim seien große Erfolge erzielt worden. Nachdem uns der Motorflug durch den Frieden von Versailles verboten wurde, warfen fick) die Reste der einzigen Fliegertruppe auf den motor losen Segelflug. Seit 1920 sind die Segelflüge auf der Wasserkuppe in der Rhön zur ständigen (Einrichtung geworden. Unter den zahlreichen Lichtbildern zeigte be£ Redner Martens auf der Wasserkuppe und Schulz in Rofitten, wie sie dem statischen Segelflug huldigen. Der dynamische Segelflug stecke jedoch noch in den Anfängen. Seit 1924 hat man begonnen, leichte Motore in bie Segelflugzeuge einzubauen, um die Gebiete ohne Luftströmung überwinden zu können. Der zweite Teil des Vortrages ,N^ife mit dem Flugzeug nach dem Suez-Kanal" zeigte die wunderbaren Schönheiten des Orients. Hinsichtlich der Türkei sagte der Redner, wir sollten nicht spotten über die Türken, sie verdienten ebenso wie ihr Staatswesen unsere Sympathie. Zahlreiche und sehr schöne Abbildungen von Land, Städten und Menschen zeigte der Vortragende, das herrliche Konstantinopel, den wild zerklüfteten Taurus, die heiligen Städte, den Suezkanal, die Pyramiden und endlich die heiligen Orte des Islams Mekka und Medina. Herr v. Fichte ver stand es, die Zuhörer bis zum Ende der beiden Vorträge andauernd zu fesseln, wozu nicht wenig die vorzüglichen Lichtbilder beitrugen. Der starke Beifall der Zuhörer war durchaus berechtigt und wohlverdient.
*• Der Evangelische Arbeiterverein veranstaltete am Sonntag im Eaalbau Sauer zum Besten der durch die Lleberschwem-
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ist Montag abend 11 Uhr, nach kurzem, schwerem Leiden im 73. Lebensjahre von uns gegangen.
Die trauernd Hinterbliebenen.
Gießen (Kaplansgasse 11), Offenbach, Frankfurt a. M., Trohe, New City. (Amerika), den 16. Februar 1926.
Die Beerdigungfindet Donnerstag, denlS.Febr., nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen
Friedhofes aus statt 01127
wie meine Haut ist das Leder der Schuhe, » die mit Erdal Marke Rotfrosch gepflegt sind. Der hohe Ölgehalt der Schuhpasta ’ verhindert das Brüchigwerden des Leders;
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Angebote sind in Golhmark pro Festmeter lotzweise getrennt nach Sortiment und Klassen mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens Samstag, den 20. Februar l. Is., mittags 1 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung stattfindet. Man bittet das Holz vorher einzuschen und wird dies von Herrn Förster Keil vorgezeigt. Etwaige spätere Reklamationen werden nicht berücksichtigt. Bedingungen können bei unterzeichneter Stelle eingesehen werden.
Holzsubmission.
Die Gemeinde Ettingshausen verkauft im Wege schriftlichen Angebots folgende Holzsortimente:
schlossenen mit 62m Kennwort b?r Ardc.t versehenen Briefumschlags, der die Aufgabe des Verfassers und seine Adresse enthält. Die Sendung ist an die Fakultät zu richten.
Beim Fahresfcst der Äniversität am 1. Juli 1927 verliest der Rektor die Urteile und ver- kündigt die Romen der preisgekrönten Bewerber.
Vornotizen.
— Tageskalender für Mittwoch: Stadttheater: 7.30 Uhr „Sakkuntala" (Ende gegen 10 Uhr). — Lichtspiele, Bahnhofstraße: „Die Puppenkönigin".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Am kommenden Sonntag findet die Erstaufführung derjenigen Operette statt, die als Schlager feit vorigem Jahre die Operetten« bühnen beherrscht, der „Gräfin Maritza" von Emerich Kalman. Der Komponist hat sich durch die „Ezardasfürstin" einen Namen gemacht, aber die „Gräfin Maritz a" bedeutet den Höhepunkt feines bisherigen künstlerischen Schaffens. Die hiesige Ausführung wird in neuer Ausstattung gegeben, und die Erstaufführung am Sonntag wird durch verstör! tes Orchester und vergrößerten Chor besonders gehoben werden. Erwähnt sei noch, daß die Conn- wgsaufsühruug — entgegen der Angabe im Wochenspielplan bereits um 6.30 Uhr beginnen muß.
,.D a s religiöse Problem in der deutschcp Malerei des 18. und 1 9. Jährst u u d c r ls". Man schreibt uns: lieber dieses Thema wird am Freitagabend Dr. Wiesen- I) ü 11 iv aus Breslau im großen' Hörsaal der Universität einen Lichtbildervortrag halten. Der Vor- lraa beschränkt sich nicht darauf, aus der Gesaint- proönftion die spezifisch religiöse Malerei heraus- zuhcbeu, sondern stellt sich seine Aufgabe umfassender. Er stellt die Hauptströmungeu der Malerei des letzten Jahrhunderts fest und fragt, wie jede das religiöse Problem anfaßt. Diese vier Happ'- ftrömungen, an großen Meistern charakterisiert, sind: 1. "bie deutsche Gemütskunst, 2. die idealistische tneuklassiziftischc) Malerei, 3. der Impressionismus, 1. der Expressionismus. Die religiöse Produktion dieser vier Richtungen wird vorgeführt werden in Werken von Führich, Steinhaufen, Gebhardt, Uhde, Schäfer; Feuerbach, Böcklin, .Klinger; Menzel, Liebermann, Corinth; Erich Heckel, Max Beckmann, Emil Nolde. Das einschneidendste Erlebnis ist die Wendung vom Impressionismus zum Expressionismus. Sie ist der künstlerische Ausdruck für die im Fluß befindliche Wandlung des gesamten Geisteslebens. Die Frage ist: Was bedeutet diese neueste Wendung für das religiöse Leben? — Der Vortrag wird veranstaltet vom Kulturamt der Gießener Studentenschaft. Das Kulturamt besteht erst seit diesem. Semester; seine Arbeit ist gedacht al* eine Fortsetzung der Tätigkeit der Theologenschaft, soweit diese sich auf die Veranstaltung von Vorträgen erstreckt. Man beachte die gestrige Anzeige. - Ein musikcylrfcher Abend zum Besten des Mädchenheimes ..Zuflucht" findet am nächsten Sonntag abend im Saale des Realgymnasiums statt. Räheres in der heutigen Anzeige.
Herr Georg Schmidt III
im Alter von 80 Jahren.
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23St.=23,45Fstm.
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Kl.
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26 „ =23,28 „
4.
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5. Bau.
14 „ = 9,82 „
5.
Ban.
5. Grb.
16 „ = 9,06 .,
5.
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185 „ -118,00 „
5b- „
233 „ =70,00 „
Los IV.


