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Turnen, Sport und Spiel

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siegle der Platzverein, vermöge seines über die bessere Technik.

ach befonders blumig und mild, tferem alt berühmten Sortiment angepaßt, einigen Wochen auf dem Markt.

Geschäftliches.

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ia, sie erzielten wieder eine Ecke, brachten chts Zahlbares zuwege. Aach dem Wieder- Halte Gießen nicht nur den Platz, sondern

Wetzlarer Sport.

F. L.Hessen Frankenbcrg 1:1 (1:0).

y. Der Futzball-Dlub konnte tkotz seiner, besonders in der ersten Halbzeit zutage treten­den LIeberlegenheit keinen Sieg zustandebringeit. Der anfangs gut zusammenspielende Sturm ar­beitete zahlreiche Torgelegenheiten heraus, ohne diese nutzbringend zu verwerten. Nur ein Tor schoß der Halblinke Schindler in der ersten Halbzeit. Nach dem Wechsel ließ die Wetzlarer Els merklich nach, Frankenberg kam mehr und mehr aus und sah seine Drangperiode mit dem Ausgleich belohnt. Schiedsrichter Klier zu- sriedenstellend.

NiedergirmesDillenburg 4:3.

Ein weiteres Kreisligaspiel in Wetzlar, das Niedergirmes bis Halbzeit mit 3:0 ansührte. dann wurde deren guter Mittelläufer verletzt. Dillenburg holte drei Tore auf, muhte sich aber den stegbringenden 4. Treffer gefallen lassen und blieb weiter am Tabellenende.

KurhessenPolizei Kassel-F. T. Polizei Wetzlar 7:6.

Der Bezirksmeister F. C. Polizei muhte nut 4 Mann Ersatz in der Hintermannschaft antreten, wuhte sich aber durch ausgezeichnete Stürmer- leistungen innerhalb 8. Minuten mit 0:3 in Vor­teil zu setzen. Einem 3:1 setzten die Wetzlarer 4:1 entgegen und hielten bis Halbzeit den Kamps jederzeit offen. Dann trat die lleberlaftung der schwachen Wetzlarer Hintermannschaft mehr und mehr zutage. Ständiges Drängen der Kasseler brachte ihnen in der letzten Minute einen glück­lichen 7:6°Sieg. Schiedsrichter Freund Hessen Preuhen Kassel leitete gut.

Nischen Mängel damit nicht ausgleichen.

Der Kamps um die Vormachtstellung in der ^-Klasse, Gruppe Ligavereine, endete mit einem knappen 1:0-oieg der Reserveelf der Spielvereinigung 190 0 über die Liga­reserve des V. f. B. Gießen. Das ausgeglichene Spiel stand beim Wechsel noch 0:0, dann verschoß 1900 einen Hand-Elfmeter, konnte aber kurz dar­auf bei leichter Lieberlegenheit durch seinen Halb­linken mit einem Tor in Führung gehen, die bis zum Schlußpfiff nicht mehr abgegeben wurde.

Die 3a- (Lehr)- Mannschaft hatte gute ^-Klasse als Gegner. Trotzdem mußte B. C. 1920 Sinn eine 5:2-Niederlage einstecken (Halbzeit 4:0). 3n der zweiten Hälfte liehen die Ein­heimischen, die mit einigem Ersah antraten, merk­lich nach, so dah bk Gäste zu zwei Erfolgen kamen.

Die 3b gewann gegen die gleiche vom V. f. V. Gießen das DerbandSspiel kampflos, da der Gegner infolge Spielermangels verzichtete.

Eine neuzusammengestellte Sondermannschast war in Gardenteich und brachte einen ll:2-Sieg mit zurück.

1. Äugend gegen D. f. D. Friedberg in Fried­berg 3:3. «Halbzeit 3:1 für Friedberg.)

2. Jugend In Lich gegen V. f. R. Lich 2. ak­tive Mannschaft 2:1 gewonnen. 3. Sugenb gegen Lich 1. Jugend 1:0 verloren.

1. Schülermannschaft gegen Schüler Lollars in Lollar 2:1 gewonnen.

Die Kreismeifterschaftsspiele im Arbeiter-Turn- und Sporibund.

Gießen schlägt Friedberg 3:2.

£ Zum zweiten Spiel um die Kreismeister­schaft trat der Dezirksmeisler Gießen am Sonntag gegen den Dezirksmeister des 6. Bezirks, Fried­berg, auf der dortigen Seewiese an. Die eigent­lichen Sportplätze befinden sich gegenwärtig, in der Neuherstellung, die Stadtverwaltung Fried­berg stellte deshalb ein Stück Wiesengelände zur Verfügung, das alle Nachteile eines provisori­schen Sportplatzes in sich barg. Die Boden­verhältnisse benachteiligten Gießen stärker als Friedberg. Durch diesen Umstand dauerte es fast die ganze erste Spielhälfte, bis sich die Giehener zurechtfanden. Friedberg spielte vom Anstoß weg einen außerordentlich durchschlagskräftigen Fuß­ball, hatte fast während der ganzen ersten Spiel- Hälfte mehr vom Spiel als Giehen und hielt deren Hintermannschaft einschließlich des Tormanns an­dauernd in Atem. Nach her Pause hatte Giehen feine Kombinationsmaschine eingestellt. Ihrem guten Stellungsspiel und der gewahrten Disziplin verdankt die Mannschaft den Sieg. Dec Anstoh Gießens, geschickt eingeleitet, landete in den Ar­men des abnorm großen 'Friedberger Tormannes. Nach 30 Minuten Spielzeit glückte ein Plazierter Äauss Friedberger Tor, den der Tormann noch zur Ecke lenken konnte. Diese konnte vom Halblinken Gießens zum Führungstor ver­wandelt werden. Sn der 40. Minute erzielte Friedberg durch einen wunderbaren Schuß seines Linksaußen das Ausgleichstor. Dieser Erfolg brachte die Friedberger nochmals stark in

Drechsler ober Dreher Siebmacher, Seiler, rstenmachec u. a. Auf dem flachen Lande fohlten die Gewerbetreibenden: hier wohnten naturgemäß in erster Linie die Bauern. Das platte Land war demzufolge auf die Erzeugnisse der ermähnten Zünfte angewiesen. Durch die vereidigten Funst- mtifier wurde der Preis der Erzeugnisse nach ihrer Güte und Beschaffenheit entsprechend festgesetzt. Die Zunft der Loebcr und Weißgerber besteht längst nicht mehr. Eines der geanmen Gewerbe scheint nunmehr auch auf dem Aussterbeetat zu stehen, das Gewerbe des Drehers. Wenn auch früher in der Umgegend einige Drechsler anzutrefsen waren, so sitzt heute nur noch In Homburg ein wackerer

Aus dem Turngau -essen.

bpw. Butzbach, 14. Nod ®cr f ü n f t e Bezirk i m Turngau Hessen hielt heute hier unter Leitung der Bezirksturnwarte H a r t - mann (Bad-Nauheim) und Lang (Langgons) feine erste Bezirksvorturner stunde im neuen ArbeitsjÄr ab. Der Besuch war recht gut Es waren 34 Vorturner erschienen. Von den 25 Vereinen des Bezirks waren nur Stern- furth, Wölfersheim unD Rockenberg nrcht ver­treten. Durchgeturnt unb eingehend besprochen wurden die Freiübungen für das ©au- und das Kreisturnfeft. ferner der vorgeschrrebene Uebungsstoff an den Geräten. Die Hebungen für Dafl BezirkSgerätewetturnen wurden bekanntgege­ben Bei der nächsten Bezirksvorturnerstunde, die voraussichtlich am 12. Dezember in Bad- Nauheim stattsindet, werden die Orte bestimmt, an denen das Geratewetturnen und das volks­tümliche Bezirtsturnsest im nächen Jahre abzu- halft find. Bis jetzt liegen Meldungen nicht vor. Interessant war die Mitteilung des De- zirüSturnwarts, dah von den 67 Musterriegen, die beim Gauturnfest in Nidda geturnt haben, allein 23 der fünfte Bezirk gestellt hat.

Die Arbeiter-Futzballer im 3. Bezirk.

£ Zu ihrem ordentlichen Fuhballtag trafen sich die Dereinsvertreter am Sonntag im Gie­ßener Gewerkschaftshaus. Die Tagung war außer­ordentlich stark besucht. Kegel-Wetzlar als Geschäftsführer, St rack-Gießen al« Rechner, Kahl-Gießen für den D-A. und Nuppel- Gießen für die Schiedsrichter-Vereinigung er­statteten die einschlägigen Berichte, aus denen hervorging, daß es mit der Fußballbewegung un­aufhaltsam vorwärts gebt, dah vor allem die Zugendbewegung recht gute Fortschritte gemacht habe und der dritte Bezirk hierin an der Spitze des 9. Kreises marschiere. 3n den nunmehr abgeschlofsenenDerbandssvielen wurden 200 Spiele durchgeführt. Den Berichten schloß sich ein bei­fällig 'aufgenommener Vortrag des KreiSspiel- leiterS S ch m i d t - Frankfurt a. M. an. Dessen Antrag, von 1927 ab die Kreisklasse (an Stelle der seitherigen Bezirksspiele in der ersten Klasse) zur Einführung zu bringen, wurde einstimmig angenommen. Die Wahlen erbrachten die Wieder­wahl der meisten Funktionäre, D e ch - Wieseck wurde als 3ugenbleiter bestimmt Die Einführung der Kreisschule für Fußballspiele innerhalb des dritten Bezirks wurde einstimmig beschlossen. Hierdurch will man eine bessere technische Durch­bildung deS einzelnen Spielers unter Berück­sichtigung des gesundhettlichen Wertes des Fuß­ballspiels erreichen. Den Beschluß der arbeits­reichen Tagung bildete eine Ehrung der Freien Turnerschaft Gießen, der es mit drei Mann­schaften gelang, die Ehren eines Bezirksmeisters in ihren Klassen zu erringen.

V. s. B.

(-) Sie Ligamannschaft mußte nach zwei glänzenden Siegen am Sonntag die zweite Niederlage einffeden; sie muhte sich mit 3:0 den KasselerHessen" beugen. Die Mannschaft mußte ohne Kreß I antreten; die Ausstellung Biirgels dürfte verfrüht gewesen sein, sie be­deutete keine Verstärkung, da B. durch feine Verletzung an der vollen Entfaltung seines Kön­nens noch stark behindert war. Bei Halbzeit lautete das Resultat noch 0:0; bei kompletter Mannschaft wäre dis dahin der Sieg sichergestellt gewesen. Erst in den letzten 25 Minuten kam Kasses auf und konnte dreimal einsenden.

Das Treffen Spielvereinigung 1900 Liga­reserve gegen V. f. B. Ligareserve war wenig geeignet, für den Fußballsport Propaganda zu machen. Ob daS Schlußergebnis 1:0 für 1900 oder 1:1 lauten soll, wird sich erst noch Hären.

Heuchelheim« Zweite trug gegen die Dritte V.f.B. ein Gesellschaftsspiel aus. Mit 5:1 muhte sich Heuchelheim geschlagen bekennen.

Die 1. Jugendmannschaft spielte gegen Lol­lars 1. Jugend. 3:2-Sieg für V. f. B.

Während die 2. Jugendmannschaft gegen die 1. Jugend von Leihgestern nur ein recht mageres 3:3 herausholen konnte, machte die neuausgestellte 3. Jugend durch ihren 2;0-Sieg über Leihgesterns 2. Jugend einen verheißungsvollen Ansang.

leit überlegen. Schon in der zweiten Minute erzwangen sie eine Ecke, die zwar abgewehrt tputhe, aber kaum üWt die Mittellinie hinaus- fam. Nach abermals zwei Minuten gab Gießens LinkSaußen eine präzise Flaicke auf» Tor, die zum zweiten Treffer etnqebriidt wurde In zwei weiteren Ecken zeigten sich die systemvolten An­griffe der Gießener. Auch Friedberg lief zu feiner bestmöglichen Form auf, so daß ein überaus spannendes Spiel gezeigt wurde. Kurz hintcr- cinanber fielen zwei Ecken für Friedberg. In der 27. Minute unterband ein Friedberger Ver­teidiger einen Angriff der Gießener unsatr: Elf­meter verwandelt! Damit führte Gießen

3: 1. Die Friedberger gaben dem Spiel nunmehr eine recht scharfe Note und svielten rücksichtslos auf Sieg, so dah der Schiedsrichter oft eingreifen mußte. Diesem ungestümen Drang verdankten sie auch ihren zweiten Trefser. Der Nest der Spiel­zeit gehörte wieder fast völlig den Einheimischen. Die gegebene Spielverlängerung wickelte sich nur vor dem Giehener Tor ab, olw- daß jedoch die Friedberger zu dem ersehnten Ausgleich gelangen konnten. Sie mußten dem technisch besseren Mei­ster des 3. Bezirks die wertvollen Punkte über­lassen.

5p, D. Fronhausen-

..Hessen" Giehen 3:2 (2:1).

ö. Gs war ein Spiel der verpatzten Momente. Trotz dauernder Feldüberlegenheit decHessen'*

Die 1. Hchülermannschaft hatte gegen die durch Jugendspieler verstärkte Schul er Mannschaft LichS einen schweren Stand. Die 2:1-Niederlage gegen den körperlich weit stärkeren Gegner ist als sehr gutes Resultat für die kleinen Gießener zu bezeichnen. Ebenso erging es der 2. Schüler- Mannschaft, die mit der knappsten aller Nieder­lagen, 1:0. davvnkam. Auch ihr Gegner, die Zweite Lichs. war verstärkt gewesen.

Spielüereinigung 1900 Gietzen.

Ö. Der vergangene Spielsonntag endete für die Vereinigten überaus erfolgreich.

Die Liga Mannschaft kehrre vorn Spiel in Herborn mit einem 4: l°Sieg zurück. Gießen 1900 war in diesem Spiel die in allen Teilen besser durchgebildete Mannschaft und zeigte vom ersten bis zum letzten Mann einen selten ge­zeigten lobenswerten Eifer. Auch die Gastgeber spielten Überaus eifrig, konnten jedoch ihre tech-

Hungen, Ulfa usw. will sich die Stadt, wenn ihre Wünsche unb Interessen berücksichtigt werden, beteiligen, auch die nötigen Gelder zuschießen

ch Eichelsdorf, 18. Nov. Das Revier Eichel»- dorf, Rsgiefogb des Forstamts Eichelsdors, da» als Standort derDicken (ficht große Anziehungvkrast auf Wanderer unb Naturfreunde ausüdt, besitzt nach jahrelanger Schonung und Wildpflege einen ReH - bestand, der fast wieder die Borkriegs- stärk« erreicht. Eine in dem verhältnismäßig kleinen Jagdgebiete abgehalten« Irctbjagö hatte, obgleich nicht all« Jjegtn getrieben mürben und nur der Abschuß schwächerer stücke frei gegeben war, ein für diesjährige Treibjagden sehr gutes Ergebnis: 6 Rehe, 3 Hafen, 1 Fuchs.

ld. Aus dem oberen Niddatal,15. Nov. Auf den herbstlichen Wiesen fallen eben, besonders in den Tälern, dunkler gefärbte Flächen in die Augen, de sind dies In den beiden letzten Regen- jähren versumpf«, von D' n s e n und Schneidgras überwucherte Stellen, die, wenn ihnen nicht rasch und mit aller Kraft zu Leibe gerückt wird, im Laufe einiger Jahre die Ber- jauerunfl ganzer Witsengründe herbenuhren. Die Gröhe der drohenden (Befabr tennenb, finb eben viele Landwirte damit beschSfügt, die Entwässerung der gefährdeten Wiesen durch Ausheben von Gra­ben, Aufräumen alter und Anlage neuer Erd bauten in die Wege zu leiten. Allgemein gibt man der aus Steinen gestellten drbbaute gegenüber der mit Hilfe von Tonröhren geschaffenen Entwasse. rungsanlage den Vorzug. Der Handel mit Aepfeln, der im Herbst trotz der nicht sehr reichen Ernte sehr lebhaft war, ist f a st z u m Er­liegen gekommen. Nachdem die Verbraucher ihren Winterdedors erworben haben den (Selb- Verhältnissen entsprechend kleinere Mengen als in den Vorjahren, sind bei vielen vbstzüchtern Rest- bestände vorhanden, die, zumal die chönsten Früchte ausgelesen sind, nur schwer Käufer inden. Auch die vbsifuhren In den hohen Vogelsberg sind In diesem Herbst ein schlechtem Geschäft, weil die Bewohner vielfach aus Geldmangel aus Obsterwerb verzichten; größere Wagenladungen Aepfel muhten, um sie los­zuwerden, verborgt oder auf dem Wege des Tausch­geschäftes abgesetzt werden.

)_/ Ruppertsburg, 14. Nov. Gestern sand bei erste Gemeindeabend, veranstaltet vom hiesigen Zweigverein des Evangelischen B u n- d e s statt. Etwa 100 Personen hatten sich dazu ein- gssunden. Der Posaunenchor trug wesentlich zur Derschöneruiig de» Abends bei. Der Ortsgeistliche, P arrer V. Fritsch, hielt eine kurze BegrÜhungs- r»ve, hierauf sprach Pfarrek Hochdahl au» Dex­heim überRom und Wittenberg". An den Vor­trag schloß sich eine Aussprache, namentlich über dasKonkordat".

A Rudingshain, 15. Nov. Die Bestände unseres Gemetndearchivs sind von Pros. Dr. 3t o e c d) e n, Laubach, in der vorigen Woche genau verzeichnet morden. Der Kreis-Urkundenpfleger hat sich sehr befriedigt über die Reichhaltigkeit der alten Akten «äußert. Unser Dorf wird um 1350 in den Synodalregistern von Mainz in Serbln- düng mit Schotten und Rainrod ausgeführt. Dieses tirchliche Verhältnis mit Schotten und Rainrod hat sich bis zur Gegenwart erhalten.

L Gonterskirchen, 15. Roo. Dieser Tage wurden ini gräflichen Walddistrikt Lingelbach (be­nannt nach einem linken Seitenbach der Horloff) zwischen dem .Lagerhaus" und unserem Dorfe 10 vtück Schwarzwild, geführt von einem riesigen Keiler, von einem hiesigen Bewohner ge­sehen.

[ Michelbach, 15. Rov. Das vor kurzem angelegte Z u j a tz - P u m p w e r k für unsere Wasserleitung befriedigt vollkommen; die Wassermenge der Leitung au» demGackerstein" (östlich des Dorfes) genügte nicht mehr. Das neue Pumpwerk führt das Wasser aus derHermanns- wiese" (südlich des Dorfes).

Kreis Alsfel'o.

»-*> Alsfeld, 15. Roo. Am Samstagabend fand das zweite Ga st spiel des Gießener Stadtthcaters für die Winterspielzeit 1926/27 imDsutjHen Haus" statt. Zur Ausführung gelangte das SchauspielDer alte Textor" von Geisow. Das fein ausgeglichene Zujommenspisl der Gießener fand allseitigen, lebhaften Beifall, die Besetzung aller Rollen war sehr aut; besonders gut gefiel In der » durchgeführten Rolle des alten Tvxtor o I ck, der einen ausgezeichneten Stadtschult­heißen abgab. Auch die übrigen Mitwirkenden taten ihr Bestes, um zu der schönen Gesamtleistung beb !utragen. Wie wir hören, ist für die nächste Anf­ührung in Alsfeld SudermavnsJohannis- euer' in Aussicht genommen.

-er. Homberg a. d. Dhmz 15. Rov. «chon vor vielen hundert Jahren war Homberg eine Stadt, in der man die mannigfaltigsten (Be­werbe antraf. Im Jahre 1065 wird sie zum ersten Male urkundlich erwähnt, und im Jahre 1360 schon als Stadt genannt. Sie zählte um diese Zelt zu Den angesehensten Städten des Hessenlandes, denn ihr Reichtum war damals ziemlich bedeutend. Durch den emsigen Fleiß ihrer unzünftigen und zünftigen Bürger vermehrte sich dieser Wohlstand ständig. Im Lahre 1587 wies Homberg sechs Zünfte auf; es waren die der Böcker, Metzger, «chuhmaetzer, Woll­weber, Qoebcr und Weißgerber. Ihre Zahl flieg später; es kamen noch andere Geweroe hinzu: Töp-

A ch t ö i 9 j ä h r i g e r. der die Spinnräder von hier und aus der Umgegend repariert oder gar neue an» fertigt. Nie melden sich Lehrlinge, um diese» Ge­werbe zu erlernen.

= Ober-Ohmen, 15. Nov. Unser Bolls- bildungsoerein veranstaltet in diesem Winter eine Reihe wertvoller Borträge. U. a. werden Dorträge geboten über Einführung in die Natur­wissenschaft, Gesetzes- und Dersassungskunde, Boden- bearbeitung, Düngung, Saat und Ernte, ferner wöchemlich zweimal Borlesungen über Chemie. Für die 'tieranftaltungen macht sich reges Jnteresie be­merkbar.