für Dra uzwecke 23 bis 26; Hafer, inländischer, 17,50 bis 18; Mais, gelb, 18,50; Weizemnehl, inländisches, Spezial 0, 41,50 bis 41,75; Roggen- mehl 32,75 bis 34; Weizcnkleic 9: Roggenkleie 10,25 Mk. Tendenz: fest.
Frankfurter Schlachtvrehmarkt.
Frankfurt a. M., 16. Sept. 2t u f t*c t c b: 1016 Kälber, 722 Schafe, 196 Schweine. Kälber- Feinste Mastkälber 82 bis 87, mittlere Mast- und best» Saugkälber 73 bis 81, geringere Mast- und gute Saugkälber 60 bis 70. - Schafe: Mastlämincr und Masthäminel 45 bis 50, geringere Masthäminel und Schafe 37 bis 44, mäßig genährte Hümmel und Schafe (Merzschafe) 30 bis 36. — Marktverkauf: Källier und Schafe anfangs lebhaft, zum Schluß abflauend gehandelt. Beste Kälber über Notiz. Schweine wurden infolge des geringen Auftriebs nicht notiert.
soll dieselbe Vergünstigung auch Mitgliedern anderer Krankenkassen gewährt werden. — An die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche an
Wirtschaft.
* Z. G. -Farbenindustrie Ak t.-Ges., Frankfurt a. M. Wie der DHD. erfährt, ist die Kommission der I. G.-Farbcnindustrre, die drei Monate mit der russischen Regierung wegen Lieferung von Anilinfarben, Pharmazeutica und Schwerchemikalien verhandelt hat, mit einem dreijährigen Lieferungsvertrag nach Deutschland zurückgekehrt. Rach diesem Vertrag verpflichtet sich die russische Regierung, mindestens 70 Proz. des gesamten Bedarfs an Anilinfarben auf drei Äahre von der I. G.°Farbenindustrie zu kaufen. Ferner verpflichtet sie sich, 70 Proz. der Pharmazeutica und einen großen Teil der Schwerchemikalien durch die I. G. zu beziehen. Im vergangenen Jahre betrug der Wert der in Rußland einge- fuhrten chemischen Produkte etwa 65 Millionen Mark (davon aus Deutschland allein rund 55 Mill. Mark). Man rechnet damit, daß sich diese Einfuhr noch erhöhen wird, so daß der Wert der Einfuhr in den nächsten drei Jahren auf ungefähr 200 Millionen Mark zu veranschlagen ist.
Börsenkurse.
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlutz- «er»
1 '-Uh-- I Rur«
Schlich, flure
Anfang Rurs
Datum:
15. S.
16 S.
15. 9.
16. 9.
5% Deutsche NeichSanleih« . 4% Deutsche NcichSanlcihe . BVe% Deutsche Rcichsanlcibe 3% Deutsche Reichsanleihe • Deutsche Sparprämicnanleih« <% Preußische Sottiolß • • . 4% Hessen ....... ... 3V,% Hessen..........
2°/o Hcisen...........
Deutsche Dcrib. Dollar-Slnl. bto. Doll.-Schav-Anireilug.') <°/o .RoQtürfrn.'........
6®/0 Toldmerikaner ... .
verlMer Handel'aesellschast. «Lommerz- und Pnvat-Bank Darmsl. und Nationalbank - Deutsche Bank.........
Deutsche BercinSbant .... Diecunto Gonunnitblt . . . Mctallbank...........
Mitteldeutsche Treditbank. . Qcsterrcichischc Crediianstalt. Westbank .........
v och inner <3bö .......
Buderuö . • .........
Taro ............
Deutsch-Luxemburg......
0-elscnnrchcner Bergloerke. . Harpen er Bergbau......
.Bauwerke AschcrSIcbetl.... -ssaliwerk Westeregeln..... Laurahütte......... Oberbcdars...........
Pböuir Bergbau ...... Rlicinstahl...........
Wcberf Montan....... ^e'.nS Bergbau.......
reinigte Stahlwerke A.T- Hamvurg-Suterika Paket. . . Norddeutscher Llovd .... Lhecamtsche Werke Albin . . Zementwerk.Heidelberg . . . vbilivv Solzmann......
Anglo-Cont.-Guana .
Chemische Mayer Alapin . . 2 6>. Farbenindustric. A.-G- Goldschmidt..........
Holzverkohlung.......
RütgerSwcrkc........
Dcheideanstalt.........
«Hfl. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ... .......
Mainkrastwerke ........ Schuckert............
Siemens & HalSvr......
»dlcrwerkc Äleyer ...... Daimler Motoren. ...... Henligenftaedt.........
Mcguin.............
Motorenwerke Mann beim
yrankfurtrr Armaturcu . . . .«oniervenfabrik Braun . . .
Schulssabrik Her;..... .
Sichel..............
Zcllston Waldhol...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckersabrik Wagbäuiel . . .
0.499
0,455
0,51
0,23 0,455
0,44
95,25
14.6
47
212 138,2" 220'
168
96 162.2* 133.25
135
8.85
70
151,7'
95
153'
163.7* 158*
136,75
145
65.9
70
119,7'
150,5'
157*
68,5
-
160.5'
154.5'
131.5 122,75
283.7*
109,5
50
117
75
162.2* 165'
106.5
138-
202
83.25
83.5 28,75 45.25
17
38.1
144
92
57
2.6
180
73,6
91
0.4975
j 5 i
1 21.75
1 46,9
; 210,2'
! 136.5*
1 217-
166,5'
1 162,2'
8,75
95,5*
150*
164,4*
142,75
72,75
119*
149,5'
160*
154,2*
121
-78.7'
105,5
50
159'
157*
196.6'
63,5
90.9
0.4875 0.465
0.4475
0.65 0.275
0.46
100
14.5
47.5
212'
137.5*
219,9'
167,5'
162'
135,7'
8.8
151,7*
95 81'
152,1'
163,2*
158,2*
136.9'
145
65
71
119.6*
151.2' 1s5'
139,25
160.5' 155'
123
102
—
283.9' 108
116,75
161.4*
159
137.6*
201.9'
83
82
44,75
41
93
68
3
179,5
43.5
92.25
0.4975
0,4675
0.46 0,5575
0.455
-
I
211 7*
136,2*
217.7*
166.2*
161,7'
135J>
8,8
151*
95'
84.25*
151'
165*
157.2*
135'
55^9
74
118.7*
151'
153,7*
139
160,2* 154,4*
280.5*
105,25
115
159*
167'
134*
197*
83,9
81,25
179,25
; .ankfurter Börse.
Frankfurt, 16. Sept. Tendenz schwächer. — Die Börse eröffnete auf den Aktienmärkten mit einem empfindlichen Tendcnzwechsel, der um so überraschender wirkte, als am hiesigen Markte anfangs die Stimmung freundlich gewesen ist und Kaufneigung heroortrat. Unter dem Eindruck der unvermutet von der Berliner Arbitrage oorgenommenen Abgaben kam es auch hier zu einem scharfen Angebot, das namentlich für solche Werte, die in den letzten Tagen stärker ge^ steigert waren, mit beträchtlichen Kursruckschlägen verwinden war. Besonders 3. G. Farben waren stark gedrückt. Der Kurs des Borabends von 282 Prozent ging auf 278 Prozent zurück. Auch Scheideanstalt büßten 3,25 Prozent ein, Goldschmidt minus 4 Prozent. Am Elektromarkt hatten Bergmann einen Verlust von 8 Prozent zu verzeichnen. AEG. minus 1,5 Prozent, Lahmeycr minus 1 Prozent, Siemens minus 5,5 Proz. Der Montan-
markt war etwas günstiger veranlagt insofern, als sich die Rückschläge hier in den Grenzen bis 1,5 Prozent hielten. Gelsenkirchen waren sogar gesucht und um 1,5 Prozent fester; auch Buderus plus 0,5 Prozent. Am Bankenmarkt gaben Darmstädter 3 Prozent nach und senkten sich auf 217 Prozent. Deutsche minus 1,25 Prozent, Dresdner minus 1 Prozent, Commerz minus 1,5 Prozent, Berliner Handel minus 1,75 Prozent. Schifffahrtsaktien blieben gehalten. Motoren- werte bröckelten leicht ab. Bon Baustoff- Aktien konnten sich Wayß & Freytag um 1,75 Prozent befestigen, während Holzmann 0,75 Prozent einbüßten. 0 e l a F t i c n mareh stark rückgängig. Rütgerswerke minus 2,75 Prozent, Deutsche Erdöl minus 3,75 Prozent. Zuckeraktien niedriger. Deutsche Renten gehalten. Schutzgebiet mit 6,72$ Prozent fest. Am Auslandrenten- markt war die Umsatztätigkeit wieder im Steigen begriffen. Ein großer Teil der ausländischen Renten lag anfangs weiter befestigt, schließlich mußten aber auch diese Werte unter dem ungünstigen Einfluß der Aktienmärkte nachgeben. Der Frei verkehr blieb umsatzlos. 3m weiteren Verlaufe änderte sich die Stimmung nur unerheblicb. Vereinzelt traten leichte Besserungen hervor. Am Geldmarkt hält die Verknappung infolge des Medio- termins an. Tagesgeld war gesucht und höher. Der Satz stellte sich auf 5$ Prozent. Monatsgeld unverändert 5,5 bis 7,5 Prozent je Adresse. Privatdiskonten 4z Prozent, Industrie-Akzepte 5g Prozent. 3m Devisen verkehr traten keine erheblichen Veränderungen ein. Paris gegen London 170, Brüssel 177,50, Mailand 133,50. London gegen Kabel 4,855, die Reichsmark gegen Kabel 4,1085.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
15 Scptbr.
16. Scptbr.
Amtliche fflclh
Dotierung Brief
'Amtliche Notierung
Olelb
i Bries
Amst.-Nou
168,10
168.52
168,07
168.49
Buen-?lireS
1,700
11,64
1.704
1,699
1,703
11,55
Bns.-Antlv.
11,58
11,61
Thrisliania. Kopenhagen
91,90
92,11
91.88
92,12
111,43
111,71
111,43
111,71
Stockholm .
112,16
112,4-1
112,14
112.41
HMngforS.
10,653
10,593
10,558
10.598
Italien. .
15,21
16,25
15,35
15,39
London. .
211,356
20.406
20.35
20,40
Ncuyork . .
4,1935
4.2035
1,193
4,203
PariS- . .
12,00
12.01
11,93
11,97
Schwei; .
81.075
81.275
61,01
81,24
Spanien .
64.10
64,26
64,12
64,28
Japan . . .
2.03.
2,039
2,033
2,037
IHfo de Jan. Wien MD.-
0.641
0.643
0.641
0.643
Oest- abgest.
69,13
69,27
a», 16
12,418
5'9,30
Prag ....
12,418
12,458
12,458
Belgrad . .
7,422
7.442
|7.416
7,4:6
Budapest. .
Bulgarien .
5.87
3.052
5,89
0.062
a.862 .,052
5.882
3,062
Lissabon
21.53
-1,58
21,5.3
.'1,58
Danckg. . . Konstantin-
81,36
81,56
81,30
81,50
2,16
!,16
2,16
',17
Mben. .
5,01
5,06
4.89
4,91
Kanada. .
1,197
4,207
1,196
4,206
Nruguav . ■
1.19
1,20
4.19
4.20
Banknote
n.
Berlin, 15 Scptbr.
(«cld
Brief
Amerikanische Note,.....
4.175
4,195
Belgische Noten..... . .
Dänische Noten ........
11,49
111,14
11,55
111,70
Englische Noten........
20,325
20,425
Fcainösischc Noten ......
12,17
12,23
Holländische Noten.....
167,73
168,57
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
15,29
15.37
91,64
92,10
Deutfch-Ocsserr., ä 100 Kronen
Rumänische Noten......
59,05
59,39
Schwedische Noten ......
111,92
112,48
Schweizer Noten.......
80,85
81,25
Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten . .
63,92
12,377
64.24
12,437
Ungarische Noten.......
5.84
5.88
Berliner Börse.
Berlin, 16. Sept. Das Geschäft an den Aktienmärkten hielt sich auch heute in engsten Grenzen. Die Tende.iz war bei Beginn vorwiegend schwächer und stellte gegenüber den Vormittagskurfen eine Enttäuschung dar. Der Kurs von I. G. - Farben wurde z. D. vorbörslich auf die Meldungen von dem Farben- lieferungsabkommen mit Rußland noch mit 2861/2 genannt, gab bei Eröffnung des amtlichen Verkehrs auf 280*, 2 nach und senkte sich später weiter bis auf 278, so daß ein Kursverlust von über 8 Proz. eintrat. Die übrigen Aktienmärkte wurden von diesem Rückgang ungünstig beeinflußt. Der Grund für diese Abschwächungen ist in Exekutionen zu suchen, die für einige schwach gewordene Positionen ftattgefuuben haben sollen. Außerdem neigte man heute schon zu Wochen- schluß-Glattstellungen, da am Samstag infolge des jüdischen Feiertages der Börsenbesuch und das Geschäft sehr zu wünschen übrig lassen werden. Etwas Interesse erhielt sich nur für Montanaktien, wobei auf die neuen Meldungen über den zu erwartenden 'Settritt Belgiens zum Roheisenpakt und die Einigung in der Repara- tionskohlenpreisfrage verwiesen wurde. Außerdem fanden lebhafte Käufe in Vorkr iegs- Hypothekenpfandbriefen statt, die um 0,3 bi- 0,4 anzogen. Die Anregung hierzu ging von den Aufwertungsvorschlägen der Preußischen Hhpothekenaktienbank aus, die die Erwartungen der Börse übertrafen. Die alten Pfandbriefe dieses
Schach-Ecke.
Beaibeik^i von W Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten QHittel- lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 79.
Don H. Nanz, Steinbach.
Weiß zieht und seht in vier Zügen matt.
Weiß: 4 Steine Ke2; Tb6; Sd7; Bb2.
Schwarz: 3 Steine Ka5; Bc6, e4.
3
2
5
6
4
8
b
h
6
8
3
4
Schwarz.
d e
Weiß.
Endspiel Nr. 20.
Lehrreiche Partiestellnng.
2
3
4
8
6
5
7
can
6
5
4
3
8
2
Weiß: (Steinitz).
Schwarz: (Andersten), c d • e :
Weiß: 12 Steine Khl; Dc7; Tal, fl, Lb3, c3: B: a2, b2, c2, e5, g2, h2.
Schwarz: 13 Steine Ke8; Dg7; TaS, f8; Lc8, H6; 8 e7; B: a7, b5, d7, f4, fö, H7.
Voranstehende Stellung ergab sich in einem zwischen Steinitz (Weiß) und Anderßen (Schwarz) im Jahre 1862 gespielten Muziogambit, welches man in den meisten Schachlehrbüchern vorsinden wird. Sie beweist, daß selbst die größten Schachspieler nicht ganz frei von Fehlern sind. (Dorangegangen waren die Züge: 1. e4, e5 2. f4, exf 3. 813, g5 4. Lc4, g4 5. 0-0, gxf 6. Dxf3, De7 7. d4, Seb 8. Sc3, Sxd4 9. Dd3, Seb 10. Sd5, Dc5+ 11. Khl, b5 12. Lb3, L H6 13. Ld2. Df8 14. Dc3, Dg7 15 Sxc7 -t-, Sxc7 16. Dxc7, Se7 17. Lc3. 16 18. eö, T18). Die Partie endet schließlich mit dem Verluste von Steinitz; russische Schachfreunde haben jedoch entdeckt, daß er sie bier, sowie ebenso wenige Züge später schnell gewinnen konnte, nämlich wie folgt: 19. La5 Iji6
(auf Sc6 folgt 20. e6! und gewinnt!. 20. Tadl, Sg6 21. e6 und Schwarz ist verloren.
Das Spiel wurde jedoch mit 19. Tael, La6 20. exf, Txfö 21. Lb4, Tc6 fortgesetzt, worauf Steinitz Da5? spielte und so zum zweiten Male den Gewinn aus der Hand gab, den er mit 22. Lxc7, Txc7 23. L xg5-f-!, Kf8 24. Txf4 + erzwingen konnte.
Losung des Problems Nr. 77.
Von Dr. W. Galihkh.
1. Te4 - e6!, Kh4-g5 2. Sf4-e2+, Kg5-f5 3. Se2 - d4 matt, sonst 3. Te6- h6 malt. I. .... Kh4 - g3 2. 8f4 - e2-f-, K. bei. 3. Te6-e3 oder h6 matt. 1. ..,, g4-g3 2. Te6-g6l, g3 -g2 3. Ld2-cl malt.
Richtige Lösungen zum Problem Nr. 77 sandten ein die Herren: Lehrer Breidecker, Lehrer E. Simon, Gießen; H. Nanz, Steinbach.
"Aus der Schachtelt.
Bayerischer Schachhund.
Das Ergebnis des Meistertu^niers zu Pirmasens ist folgendes: 1. Preis L. Shmidt, 2. und 3. Preis geteilt: Gebhard, München, Dr. v. Nüß, Düsseldorf, 4. Preis Donegan, München. Der beste Mann soll Dr. v. Nüß gewesen sein, der die Entscheidungspartie gegen Schmidt in einer glatten Gewinnstellung noch verlor.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vorn RedaMvnSttfch.
Bayerisches.
Fm Wartesaal des Münchner Hauptbahnhofs sitzt eine Dame mit ihrem vierjährigen Töchterchen und bestellt bei der Kellnerin ein kleines Glas Bier. Huldreich Die Bestellung entgeaennehmend, fragt diese: „ilnb für sie ein Maß?" Worauf die Dame lächelnd erklärt, sie habe für sich bestellt, ihre Tochter trinke noch kein Bier. Wortlos, aber in voller Empörung geht die Hebe fort, fehl nach wenigen Minuten vor die Dame einen halben Literlrug, vor das Kind aber ein kleineres Gefäß mit Bier und bricht auf die erstaunten Blicke der Dame in die Worte ans: „5)ie paar Tropferle werden wohl für Sie nicht zuviel fein, und das Bier für baä Kleine zahle ich; ich kann es nicht mit ansehen, daß das arme Hafcherl von dem schönen Bier nichts kriegen soll." Hnö während sie davonschreitet, entschlüpfen dem Gehege ihrer Zähne die vernichtenden Worte „Rabenmutter!'
Rache ist süß.
„Nun habe ich mich schön gerächt!, sagte der Schuhverkäufer und rieb sich die Hände. „Wieso denn?" fragte fein Kollege. "Siehst, die junge Dame, die grade aus dem Laden gehl?" sagte der andere listig. „Das ist eine Telephonistin; ich habe ihr die falsche Nummer gegeben."
Männlicher Protest.
„Aber Hänschen, sei doch nicht jo ungezogen," sagt die Mama. „Du mußt dir doch die Haare schneiden lassen." „Ich will aber nicht," trotzt Hänschen. „Das ist mir zu weibisch."
Standpunkt.
Der junge Mann hält bei Herrn Meyer un> die Hand seiner Tochter an. „Würden sie mei^ Tochter auch nehmen, wenn sie lein Geld hätte?" fragt dieser. „Aber natürlich, selbstverständlich," beeilt sich der Jüngling zu versichern. „Dann machen Sie, daß Sie fortkommen," schreit Meyer wütend, „ich will keine Halbidioten in der Familie."
Ermahnung.
Pick und Penk sitzen im Restaurant. Da deutet Pick auf ein Plakat neben einem Kleiderständer: „Guck mal, Penk: es wird gebeten, auf die Garderobe selbst zu achten! Haste^gelesen?"
Penk nickt träumerisch: „Na, was glaubste, wie lange ich jetzt schon auf den gelben Ulster dort achte!"
Instituts gingen um 0,75 höher. Am Aus- l a n b r e n t e n m a r 11 sanden Gewinn-Realifo- ttonen statt, die auf die Kurse drückten. Am Geldmarkt hat sich das Ang: bot im Tagesgeld noch verstärkt, so. daß der Satz bis auf 31/2 Proz. nachgab. Man dürste es hierbei allerdings mit Vorbereitungen für den Ultimo zu tun haben, die die Banken veranlaßten, schon jetzt größere Beträge freizumachen, die vorübergehend zur Börse gelangen. Es wird nach wie vor mit einer schwierigen Hltimoabtoidlung gerechnet. Monatsgeld stellte sich unverändert auf 5V2 bis 6% Proz. Im Devisenverkehr waren nennenswerte Veränderungen nicht zu verzeichnen. Mailand lag etwas freundlicher.
Franks«rtcr )rtrcidcbörse.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 28,50 bis 28,75; Roggen, inländischer, 22 bis 22,25, Sommergerste
Zum 5. Male Reichsfahrt - Sieger
Team - Preise
SILBERNE A. D. A. C. - MEDAILLE
sowie Robcrt-Boscb-Teamprels
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