unter Mitnahme einiger Dachziegel gerade
vor
die HauSttlre des TorhüuSchens legte, so daß die Bewohner heute morgen nur mit Mühe aus
dem Haus kommen konnten. Ts dürste wohl
5950 D
1. September ds. 2s.
Kein Laden.
Eingang Ecke Bolköbad.
an- hin
Wetzlar, den 15. Juli 1926.
Schütz, Regierungslandmesfer.
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Roll- mann & Sohn, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen, eingetragen: Die Firma ist erloschen. 5942 B
Giehen, den 13. 3uli 1926.
Hessisches Amtsgericht.
Verdingung am Mittwoch, dem 18. August 1926. 9.30 Ahr vormittags in der Gastwirtschaft Friedrich Fehl zu Wihmar.
In dem Drainagegenossenschaftsgebiet der Gemarkung Wißmar (Kreis Wetzlar) nordöstlich der Straße Wißmar— Wieseck, zwischen Eisenbahn Wetzlar- Lollar und Lahn, soll der Ausbau von 11000 lfd. m Drainagegräben, 1.50 m durchschnittliche Tiefe, einschließlich Verlegen und Verfüllen, jedoch ohne Materiallieferung, öffentlich vergeben werden. Anterlagen sind beim Kulturamt Wetzlar, Zimmer Ar. 3, einzusehen. Angebote (Preis für den lfd. Meter fertig- gestellter Draingräben) sind schriftlich in verschlossenem Amschlag bei Eröffnung des Dergebunastermins dem Termin- leiter einzureichen. Die Angebote müssen die Derpflichtungserklärung enthalten, für die ganze Dauer des Antev- nehmens mindestens 20 Mann der zu beschäftigenden Arbeitskräfte aus der Zahl der vom öffentlichen Arbeitsnachweis Wetzlar nachgewiesenen Erwerbslosenunterstützungsberechtigten der Orte Wißmar, Launshach und Krofdorf zu entnehmen. Der Zuschlag wird unter den drei Mindcstbietenden Vorbehalten. Aur solche Bewerber, die in Ausführung von Drainagen gute Leistungen nachzuweisen vermögen, wollen sich melden. Beginn der Arbeit spätestens am
gebracht sein, den Daum auf seine Festigkeit , genau zu untersuchen, damit großem Anheil vor-
denen Landes zeigte der Redner, cab sich in d.-. Dobrudscha lein eigenes VoUstum entwickeln konnte, weil sie stets mehr Durchgangs- als Eied- lungsland, nie Kernland, sondern immer nur Anhängsel war und somit Glieder der verschiedensten Völlergruppen des völkerreichen Balkans beherbergt. War noch vor 1343 die Dobrudscha der Kulturwelt vollkommen unbekannt, so gab Helmut v. Moltke in seinem Buche: .Briefe über die Zustände und Begebenheiten in der Türkei ' zum ersten Male eine genauere Darstellung dieses Landes. Die Besiedelung durch die Deutschen erfolgte auf dem Amwege über Polen und Südrußland in drei Zeitepochen: 1341, 1873, 1891. Eine behördliche Fürsorge bestand nicht: die Ansiedler handelten auf eigene Faust. Die Gründe der Auswanderung aus obigen Gebieten — bes. Südrußland- —. lagen in der Gegnerschaft Rußlands begründet, das nicht nur die den deutschen Kolonisten gewährten Vorrechte aufhob, sondern sich ihnen direkt feindlich ent- gegcnstellte. Eine nach dem Frieden von St. Stephano 1378, wo die Dobrudscha aus der milden türkischen Herrschaft in rumänische Hände überging, einsctzende Rumänisierung veranlaßte jedoch eine starke Abwanderung der deutschen Ansiedler nach Canada, bAto. Rückwanderung nach Deutschland. Aur durch Berücksichtigung dieser Momente ist die Tatsache zu erklären, daß trotz deS starken Geburtenüberschusses nicht mehr als 10 000 Deutsche die Dobrudscha besiedeln. Doch hat sich diese Heine Zahl, losgelöst von der Heimat, gegenüber allem Fremdtum rein erhalten. So wie schon äußerlich in der Anlage der Dörfer deutsche Sauberkeit und deutsches Kulturverlangen auffällt, so sind auch Fremdwörter und Mischehen so gut wie unbe.'annt. Es ist ein gesunder Menschenschlag, diese Dobrudschadeutschen. Trotz der Sitte der Verwandtschaftsehen finden sich keine der von den Medizinern prophezeiten Folgeerscheinungen, nirgends ein potenziertes Auftreten krankhafter Anlage, nirgends körperliche und geistige Mängel. Da diese bäuerliche Bevölkerung mangels irgendwelcher Lektüre keine geistige Betätigung kannte, bis die deutsche Besatzungsbe« Hörde Bibliotheken cinrichtete, die sich einer großen Beliebtheit erfreuen, so hatte sich die Tradition, das Festhalten an deutschen Heimatsitten und Gebräuchen. um so mehr erhalten. Das Studium von Volkslied und Sage der Dobrudschadeutschen böte einem Literaturhistoriker viel Wertvolles. Alles in allem verdienen gerade diese kleinen, aber tapferen Vorposten des Deutschtums eine materielle und kulturelle Unterstützung seitens ihrer Heimat, damit Führer aus ihren Reihen erstehen für den Kampf §cgen alles Fremde. Der hessischen Regierung ge- ühre der Dank, sich der Rot der Dobrudschadeutschen angenommen zu haben. Sie kann ihre Aufgabe aber nur erfüllen, wenn ihr Hilfe erwächst aus den Kreisen der Bevölkerung, deren allmählich wachsendes Interesse die erfreulich hohe Besucherzahl des Vortrags bewies. Es ist jetzt die Zeit der Reisen, besucht die Dobrudscha: ihr nördlicher Teil bietet eine Menge landschaftlicher Schönheiten — bringt das abgesprengte Häuflein der Dobrudschadeutschen in Konnex mit ihrer alten Heimat.
Kirche und Schule.
ri. Grünberg, 15.3uli. 3m Gasthaus »Zum Hirsch" versammelte sich am Dienstag und Mittwoch in altgewohnter Weise die e v a n» gelisch-lutherische Konferenz für Oberbessen, um ihre zweitägige Tagung ab- zuhalten. Sie wurde mit einer Andacht von Pfarrer D. Fritsch- Ruppertsburg eröffnet, die Abendandacht hielt Pfarrer Koller- Kelsterbach. Der erste Hauptoortrag lag in den Händen von Stiftspfarrer Schorlemme r-Lich. Er handelte von dem in der evangelisch-theologischen Wissenschaft in der Gegenwart wieder mit besonderer Aufmerksamkeit erörterten Glaubensartikel von der einen heiligen Kirche. Der Vortrag bot für die Besprechung einen so reichlichen Stoff, daß die Aussprache darüber am nächsten Tag nach der von Pfarrer E c r i ba ° Wetterfeld gehaltenen Morgenandacht fortgesetzt wurde. Daran schloß sich der zweite Vortrag, der einen Gegenstand aus dem Gebiet der praktischen Theologie. nämlich das Recht der Subjektivität in der Predigt, behandelte: er wurde gehalten von Pfarrer A e b e l - Laubach. Auch dieser Vortrag fand sein Echo in einer ausgedehnten und gründlichen Aussprache. Don den sonstigen Konferenzange
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gebeugt werden kann.
•* Aufgehobene Straßensperre. Die Sperrung der Durchgangsstrahe „Burggraben" ist jetzt vom Polizeiamt wieder aufgehoben
Q D i e Abgabe von Betriebsstoffen an Kraftfahrzeuge. Wie wir hören, hat das Hessische Arbeitsministerium an- geordnet, daß unter dem Vorbehalte des Widerrufs die Abgabe von Betriebsstoffen an Kraftfahrzeuge auch für die Zeit von 7 Ahr abends bis 7 Ahr morgen-, sowie für die Sonn- und Festtage erfolgen kann. Die Ausnahme bezieht siq» nur auf die unmittelbare Versorgung von Kraftfahrzeugen mit Betriebsstoffen. Soweit die Versorgung nicht durch eine besondere Tankanlage, sondern in einer offenen Verkaufsstelle erfolgt, in der auch andere Waren feilgehalten werden, gilt die Ausnahme nur dann, wenn der Betriebsstoff auS einem, von dem allgemeinen Verkaufsraum völlig getrennten Lager abgegeben wird Arbeitnehmer, die an einem Sonn- oder Festtage, gleichviel wie lanye, hierbei in Anspruch genommen werden, sind an den beiden folgenden Sonn- oder Festtagen von feder Arbeit freizulassen. 3ugendliche Arbeitnehmer dürfen bei der Abgabe von Betriebsstoffen während der eingangs angegebenen Zeit nicht beschäftigt toeroen.
•• Verein für das Deutschtum im Ausland. Dieser 2agc hatte die neugegründete 3ugendgruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland zu einem Vortragsabend in der Dergschenke eingeladen, wo Herr Sauter, der längere Zeit in der Dobrudscha als Lehrer tätig gewesen war, eine Schilderung seines Heimatlandes brachte. 3n einem interessanten Aeber- blick über die Geschichte dieses Heinen, aber für die Erhaltung des Deutschtums so wichtig getoor-
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* Der Dr. -Eckener-Tag in Gießen, der unserer Stadt und der Rachbarschaft am 10. Mai einen vielbeachteten und lebhaft begrüßten Dortrag Dr. Eckeners in der Volkshalle brachte, hat mit einem Reinertrag von 1561,15 Marl abgeschlossen. Diese Summe wird nunmehr, nachdem der Ausschuß für diese Veranstaltung seine Schlußsitzung abgehalten hat, der Zeppelin-Eckener-Spende durch Vermittlung Dr. Eckeners zugeleitel werden.
•’ (Jin heftiges Gewitter mit starken Regensällen und minutenlangem erheblichen Hagelschlag entlud sich gestern nachmittag gegen 2.30 Ahr über unserer Stadt. 3n den Straßen strömten beträchtliche Wassermengen, die aber von den Abflußrohren voll aufgefangen werden konnten. Einige Blitzschläge zündeten zum Glück nicht. Erfreulicherweise hat der Hagel in den Gürten und Feldern weiter keinen Schaden an- gerichtet. Die erhoffte Abkühlung der Temperatur brachte auch dieses Wetter nicht, vielmehr blieb es weiterhin so drückend, daß es noch in der verflossenen Rächt zu Gewitterstörungen, ausgedehnten Regenfällen und lang anhaltendem Wetterleuchten kam. Heute früh war die Temperatur jedoch etwas erträglicher.
* Die großen Schulferien sind da. Heute ist der letzte Schultag, von morgen ab kann für unsere Buben und Mädels der Zug ins Weite beginnen. Für vier Wochen sind sie aus dem Banne des Schulhauses entlassen, erst am 16. August gehts zum erstenmal wieder in den Kreis der Pflicht zurück. Hoffentlich werden die vier Wochen Ferien zu einer guten Erholungszeit füp unser 3ungvolk.
O Kein Trinkwasser. Die Bewohner der oberen Frankfurter Straße, der Crednerstraße usw. erhielten gestern von V,12 Ahr mittags ab kein Wasser mehr aui? der städtischen Leitung. Man sah Frauen in großer Erregung mit Töpfen in der Rachbarschaft herumlaufen, um sich etwas Wasser zum Kochen zu leihen. Ein Rohrbruch im Wetzlarer Weg war die Arsache des plötzlichen AbstellenS der Leitung. Rach einer Stunde erschien daS bei der gestrigen Hitze so sehr vermißte Kleinod wieder in gewohnter Weise.
Q Ein gefährlicher Daum? Beim TorhäuSchen am Walltor ist in dieser Rächt von demselben Kastanienbaum, von dem in der vorigen Woche erst ein Ast abgebrochen war, wieder ein schwerer Ast niedergebrochen, der sich
legenheiten ist der Bericht über den oberhessischen lutherischen Missionsvcrein zu nennen, an den sich eine ausführliche Besprechung der Mittel und Wege zur Missionsarbeit in unserem oberhcssischen Gebiet anschloß.
Amtsgericht Gießen.
' Giehen, 14. 3uli. Dor einigen Monaten kam ein Erwerbsloser in einen Laden in der Wilhelmstrahe dahier, um sich angeblich Zigaretten zu kaufen. Da niemand im Laden anwesend war und nach längerer Zeit auch niemand erschien, griff er über die Theke, um die Gaben- lasse zu offnen und Geld aus ihr zu entwenden. Er hatte jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn kaum hatte er die Schublade berührt, um sie aufzuziehen, als auch die Alarmglocke laut ertönte und die Geschäftsinhaberin im Laden erschien. Sie sah gerade noch, wie der Angeklagte mit der Hand über die Theke griff. Er verneinte ihre Frage, ob er an der Kasse gewesen sei, ließ sich einige Zigaretten geben und entfernte sich alsdann. Die Geschäftsinhaberin schickte jedoch jemand aur Polizei, die den Angeklagten festnahm und seine Personalien feststellte. Er behauptete heute zunächst, er sei nur zufällig und unabsichtlich an die Kasse gekommen, gibt jedoch schließlich auf wiederholten Dorhalt zu, daß er sie zu öffnen versuchte, um zu stehlen. Trotzdem er wegen Diebstahls und Rückfalldiebstahls schon mehrfach vorbestraft ist, erhielt er in Anbetracht iein.'s Geständnisses nochmals mildernde Amstände und wurde zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt.
Büchertisch.
— „Zeitschrift für Musik", Monatsschrift für geistige Erneuerung der deutschen Musik. Gegründet 1834 von Robert Schumann. Der- lag Steingräber, Leipzig. 1923, Heft 6 (3uni). 3m Leitartikel des dem Gedenken C. M. v. Webers gewidmeten Heftes gibt Dr. Alfred Heuß neue Probleme für das Wesen des Romantischen in der Musik, während die romantischen Grundgedanken in Webers Opernschaffen durch Dr. Paul Mies gewürdigt werden. Dr. Leopold Hirschberg weist auf den im Herbst d. 3. bei Morowe und Scheffelt (Berlin) crfdieintnben „Re- liquien-Schrein" (einer Reihe bisher noch nicht veröffentlichter Weberscher Kompositionen) hin und bietet als Probe ein „Agnus Del". Georg Richard Kruse deckt an Webers Ariette für Lu° cinde (Einlage zu Hubers „Sternenmädchen") Zusammenhänge mit dem „Freischütz" auf. Eine Webersche Amdichtung von Schillers Kapuzinerpredigt mit treffender Geltung auch für die heutige Akusiklage. — Don deutschem Willen und dem Sich-Durchsetzen deutscher Tattraft berichtet Dr. Fritz Stege zum 3ubkläum im Hause Bechstein. Streifzüge durch das Musikleben. Als Rotenbeilage: Carl M. von Webers „Agnus Dei" und die Ariette der Lucinde: dazu Bilder von Weber, Albert Lorhing, T. Bechstein.
— Paul Rudolf Löffler: Michael Muchas Heimland. Derlag 2. Heege, Schweidnitz. — Paul Rudolf Löffler gebt in seinem neuen Roman den Kräften des Blutes und der Erde nach, die in den Menschen seiner Heimat wirken. Das Buch entstammt völlig schlesischer Eigenart. Rachgewiesen wird dieses schlesische Wesen an einer durch das Erbe mischvölkischer Abstammung verschieden gearteten Familie. 3m Mittelpunkt steht der Sohn Michael, ein Träumer und Dichter, wie man ihm so oft in den schlesischen Bergen begegnet. Eine Fülle wirkungsvoller Szenen und Bilder, die in dynamischem Aufbau sich steigern, führt die Darstellung dort zum Ende, wo das Fremde im Wesen des Daters und der Mutter sich in der Rot endgültig mit dem Sohne, der von beiden etwas in sich trägt, zur Einheit findet. 367
— D i e Wesensbestimmung der deutschen Romantik. Eine Einführung in die moderne Literaturwissenschaft. Don Prof. Dr. 3ulius Petersen. 211 Seiten. Derlag von Quelle & Metier in Leipzig. Einer der besten Kenner, der bekannte Berliner Ordinarius auf dem Lehrstuhl Erich Schmidts, behandelt hier in tiefgründiger Weise zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Literaturwissenschaft: die Frage nach dem Wesen der Romantik und die Frage nach den Wegen und Zielen literarhistorischer Methode. Verfasser stellt die neuen Forschungsrichtungen in ihren verschiedenartigen Ergebnissen
für d.e Wefenserlennlni» der deutschen 2/omantik einander gegenüber und prüft sie krittsch. „Stamm und Landschaft", „Jdeenrtchtung", „Etil", „Generation" bilden die Etappen der Darstellung, in der eine klärende Auseinandersetzung mit der ethnologischen, geistesgeschichtlichen, ästhetischen, soziologischen und psychologischen Methode gegeben wird und deren Gegensätzlichkeiten und Einseitigkeiten Petersen zum Ausgleich zu bringen weiß. Gleichzeitig wird dadurch auch daS Wesen der Romantik aus dem Gegensatz zur Klassik näher bestimmt. Wir sehen, wie diese europäische Zelterscheinung gerade in Deutschland durch den Zusammenfall mit der klassischen Hohe eine besonders glückliche und anspruchsvolle Sntwicklunasbedingung findet. Die Darstellung darf schlechthin als eine Methodik der neuen Literaturwissenschaft gelten. Dos geistvoll, klar und allgemein verständlich geschriebene Werk ist daher von grundlegender Bedeutung. Die Literatur und Geisteswissenschast erfährt damit eine wertvolle Bereicherung. Aber darüber hinaus ist es wesentlich für die Kenntnis der Geisteshaltung unserer Zeit, in der wie zur Zeit der Romantik romantische und klassizistische Strömungen neben« einanderherlausen. 339
— Francis Bacon: Reu-Atlantis. Aus dem Englischen übertragen und herausgegeben von Günther Bugge. Aniversal-Dlbliothek Rr. 6645. Verlag PH. Reclam in Leipzig. — Die Reu-Atlantis gehört zu den wichtigsten utopischen Erzählungen der eurpopä.schen Literatur. Bacons 3dealgestalt erhält besonderes Gepräge durch die Wertschätzung, die man in ihm der Wissenschaft entgegenbringt. Eindringlicher als aus anderen Schriften Bacons spricht hier der Deist einer edlen Humanität, die sich praktisch in Werken der Rächst enlicbr betätigt. Dieses geistige Dermächtnis. das uns der viel- umfttittenc Brite hinterlassen hat, wird niemals seinen Wert für die Menschheit verlieren. 360
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Jsr.RektgionSgemeinöe. wtteSd.!. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 17. Juli 1926. Dorabd. 7.45, morgens 8.30, abends 8.45 u. 9.25.
Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 17. Juli 1926. Freitag aböd. 7.43, Samstag vorm. 8.00, nachm. 4.30, Sabbatausg. 9.25. Wochengottesdienst: motg. 6.30, aböd. 7.15. Montag abends 9.15. Dienstag morgens 6.00, abends 8.00.
Rundfunk-Programm
des Aranksnrtsr FeuderS.
(Aus der .Radio-Amschau".)
SamStag, 17. 3uli.
3.30—4 Ahr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Ahr: Konzert des HausorchesterS: Wunschnachmittag, Fortsetzung vom 10. Juli: Märsche 5.45—6.05 Ahr: Die Lesestunde. 615 bis 6.45 Ahr: „Schillers Glaubensbekenntnis- Gedichte", Dortrag von Pfarrer Taesler. 6.45 bis 7.15 Ahr: „Die Sprache und Literatur der Araber", Vortrag von Dr. L. H. Schütz. 7.45 bis 8.15 Ahr: Stunde des Frankfurter Bundes für Dolksbildung: „Tierbeobachtungen im Sommer", Dortrag von Privatdozent Dr. Wülker. 8.15—9.15 Ahr: Operetten-Abend. 9.15-10.15 Ahr: Konzert der „Frauenchorvereinigung an der Städtischen Musikhochschule" in Mainz.
BMCREM
Vertretung: Wilh. Erb, Gießen, Goethestr44.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Dau- xttwerke, Aktiengesellschaft Gießen, eingetragen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 5. März 1926 ist die Gesellschaft aufgelöst. Direttor Friedrich Karl Decker in Gießen, Echulstrahe 6, ist zum Liquidator bestellt. 5943 B Gießen, den 12. Juli 1926.
________Hessisches Amtsgericht.________
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Du- derussche Eisenwerke Wetzlar, Zweigniederlassung Lollar, eingetragen: Berg - assessor 3ulius Höhn in Massen ist aus dem Dorstand ausgeschieden. Die Prokuren der Kaufleute Ferdinand Knopp in Wetzlar und Heinrich Kemper in Massen sind erloschen. 5941 B
Gießen, den 12. Juli 1926.
Hessisches Amtsgericht.
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