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'n 16- Iamiar 1926.

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® bei dielen oder jung, rnrnmlit^n eine grohe AM. nrrfren, die eben fyte* e und Hörer lallen, mler sich lebhaft für so spielen unsere Nn- r-a und Aama, und mesier nicht abhalten, Ehe zu stürzen, resse ist aber nicht das cckiv übereinftim- man nur, wenn Senta ttüft und auseinander t gute Ehen cach nur ne beftchen Lcherer- mzig Prozent mihlm- ! mißglückter Ehen aus Wml

($c unb bem 3efi& all SR M Ziel er- m Merwchm bet XabiD gegenüber« WC md .gchockl". i M Interesse etwas u heihm soll, dab es ls fommt mir bei zu

l in finanzieller Hin- adio gemein: Um sie müssen beständig 'Heu- rd:n, die jedesmal der hören darf, was der ist es. wie bei vickm

>: Je größer der Seld-, n mir - desto -rvßee md Aadiogiuck.

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' 3ugegefai! Aber da° Mel lxr Uebereu. sondern he wird nur Senn s° gut me ® 3ig Geld glücklich swb' Stellt, in denen W>h und trotz vorzügluhster ti gehört wird. .. rschiedeMlAA Ä 'vnderba^ a« sem: Denn M-md eia) n einen "pparw - iff»? n auch

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Schneedecke Sentemveratur: minus

L.59 nach

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Wieseck, den 14. Januar 1926.

ftem, aktuellstem Interesse sein.

Die Bortragsvereinigung hat für nächsten Donnerstag dem Kustos an dem Institut und Museum für Meereskunde an der Universität Berlin, Professor Dr. Brühl, zu einem Lichtbil- dervortrag über das ThemaWanderungen durch Norwegen" gewonnen. Man schreibt uns hierzu: In lebhafter Anschaulichkeit und nicht in Form der üblichenReiseoorträge" wird der Vortragende au die erdgeschichtliche Entwicklung Norwegens ein« gehen, auf die Gletscherbildung, Entstehung der Fjorde, Abschmelzbäche und Stauseen. In einer Gletscherwanderung werden die Besucher des Vor­trags an den imposantesten landschaftlichen Szene­rien dieses nordischen Landes vorbeigeführt und mit Land und Leuten bekannt gemacht. Sowohl mit Rücksicht auf den interessanten Vortragsabend, wie auch im Hinblick darauf, daß die Vortrags-Ver­einigung bei der Durchführung ihrer höchst lehr­reichen Vorträge finanziell sehr schwer zu kämpfen hat, ist ein allseitiger Besuch dringend zu wün­schen. (Siehe heutige Anzeige.)

Lieber Preisabbau und Hand­werk spricht am Dienstag nachmittag 31/, Hfyr im Saalbau Sauer der Handwerkskammerdirektor Schüttler aus Darmstadt in einer öffentlichen Handwerkerversammlung, zu der Gewerbeverein und Handwerkerorganisatilmen eingeladen haben. (Siehe Anzeige.)

hasten Mitglied« d« «o-elorganijationen an­zugeben.

Die TinkommensteuervorauS-

das weltbekannte Kräftigungsmittel für ©Körper und Geist

im Preise ermäßigt wieder Friedenspreis

kam; anschließend schilderte er die mannigfachen Schwierigkeiten der Vorbereitung zu der großen Afrikafahrt und die beiden ersten fehlgeschlagenen Flüge. Im zweiten Teil des Vortrages berichtete der Redner dann eingehend über den am 21. No­vember 1917 mit großen Hoffnungen angetretenen Flug mit dem Zeppelin L.59 von Jam- boli aus bis tief nach Afrika hinein. Die Fahrt ging von Iamboli über Adrianopel zum Marmarameer, weiter entlang der kleinasiatischen Küste und über die Inseln des Aegäischen Meeres zur Insel Kreta, über das Mittelländische Meer zur afrikanischen Küste, die am 22. November 1917 um 5 Uhr morgens in Sicht kam. Von hier ging es über die Libysche Wüste und die Sahara, den Nil auf­wärts über den Sudan, immer mit frohen Hoff­nungen auf gutes Gelingen des Unternehmens. Am 23. November 1917, morgens 2 Uhr, stand das Luftschiff auf, der Höhe von C h a r t u m. Da traf funkentelegraphisch der Befehl des Admiralstads zur Umkehr des Zeppelins ein, da unsere kämpfenden Brüder in Ostafrika, denen das Luftschiff reiche Hilfe bringen sollte, inzwischen dem Feinde unter­legen waren. Betrübt, aber gehorsam dem Befehl wurde der Rückflug angetreten, der im wesentlichen entsprechend der Anmarschstraße zurückgelegt wurde. Am 23. November 1917, abends, war die afrika-

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die überaus zahlreichen Blumen- und Kranzspenden bei dem Heimgange unseres lieben, guten Entschlafenen, den Schwestern in der Klinik in Gießen und ganz besonders der hiesigen Schwester Marie für die auf­opfernde, liebevolle Pflege, dem Henn Dekan für seine trostreichen Worte und dem Gesangverein Vor­wärts für den ergreifenden Gesang sagen wir au: diesem Wege herzlichsten Dank.

I n. der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Frieda Mandler Wwe. geb. Rohrbach. Lollar, den 16. Januar 1926. 453D

Deutsche Deamleo-FamtotoictMg

Neuzeitliche Versicherungs­form mit Einschluß aller Familienmitglieder zu nied­rigsten Beitragssätzen.

Diese nur für Beamte, Lehrer u. Geistliche bestimmte Ver­sicherung führt nur der

Preuß. Beamlen-Verein zu Hannover,

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Außerdem bietet der Verein für Beamte, Akademiker, Kauf­leute und AngestslUe die bi! ligste Lebensversicherung in allen Formen.

An der Spitze Stehen

iaerolÄ

!ÄnfaPfcdi wirtenden Zusatz

Heute nachmittag 41/, Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere teure Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elise Weidig geb. Bruchhäuser

im Alter von 71 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Christian Weidlg.

Gießen (Dammstraße 22), den 15. Januar 1926.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 19. Januar, nachmittags2 31/, Uhr, von der Kapelle des Neuen

Friedhofes aus statt. 516D

Todes-Anzeige.

Heute vormittag 6 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden meine liebe Frau, Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Caroline Alker

geb. Melior.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Dr. Alker.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres teuren Entschlafenen, für die überaus zahlreichen Kranz-, Blumen- und Karten­spenden, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sowie für die besonderen Zeichen der Verehrung seitens der Kapelle Mank und seitens der Vereine, nebst der Burschenschaft und den Kriegsbeschädigten am Grabe unseres Unvergeßlichen sagen wir hiermit unseren tiefstgefühlten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Bewker Wwe. geb. Mank und Kinder.

Preis ML 1.75, große Flasche Mk. 5. hi Apotheken und Drogerien erhältlich. Depot; Central-Drogerie, bchulstraße

Viktoria-Drogerie, Mark tetr d. »«

Gießen, den 15. Januar 1926.

Die Beerdigung findet in der Stille statt 0330

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Neuen Bane 22 Gui möbi. Simmet Bette Verpflegung

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O p ernh aus: Sonntag, 17. Januar, nach- mittags 2T/$ llhr: Die Weihnachtsglocke. Abends 6/s Uljr: Lohengrin. Montag, 18. Januar, abends 7Vi Ahr: Tosco. Dienstag, 19. Januar, abends 7 Ahr: Amelia ober Ein Maskenball. Mittwoch, 20. Januar, abends 51/» Ahr: Sieg­fried. Donnerstag. 21. Januar, abends 7V,älhr: Die Boheme. Freitag, 22. Januar, abends 7 Uhr: Eine Nacht in Venedig. SamStag, 23. Januar, nachmittags 2Vr ÜIHr: Die Wech- nachtsglocke. Abends 7 Ahr: Martha. Sonn­tag, 24. Januar, abends 5Va Uhr: Siegfried.

Schauspielhaus: Sonntag, 17. 3an., nachmitags 4 Uhr: Zweites und letztes Gastspiel der Tanzgruppe Kratina, Schule Hellerau- Laxenburg. Abends 77s Uhr: Wer niemals einen Rausch gehabt. Montag, 18. Januar, abends 7V2 Uhr: Die Jagd Gottes. Dienstag, 19. Januar, abends 8 Uhr: Der fröhliche Wein­berg. Mittwoch, 20. Januar, abends ll/2 Uhr. Die Jagd Gottes. Donnerstag, 21. Januar, abends 8 Uhr: Der fröhliche Weinberg. Frei­tag, 22. Januar, abends 7Vs Uhr: Die Jagd Gottes. Samstag. 23. Ianuar, abends 8 Uhr- Das große Welttheater. Sonntag, 24. Ianuar. vormittags 11 Vs Uhr: Vergnügliche MattnLe von Hans Reimann. Abends 8 Uhr: Der fröh­liche Weinberg.

Um dem LIebelstrmde zu begegnen, daß aus­wärtige Besucher infolge schlechter Zugverbindung die Vorstellungen des Frankfurter Schauspiel­hauses und der Oper nicht mehr besuchen können, hat wie Wagners Südwestdeutscher Aachrichten- dienst, erfährt, die Frankfurter Theaterleittmg dem Magistrat der Stadt Frankfurt den Vor­schlag unterbreitet, in jedem Monat je eine Vor­stellung der genannten beiden Häuser bereits in den Aachmittagsstunden beginnen zu lassen. Da­durch wird es ermöglicht, daß auch Besucher aus weiter entfernten Dcziicken, z. D. aus der Gegend des Dogelsberges, am Abend nvch rechtzeitig heimkehren können. Die Vorstellungen werden bis auf eine geringe Ai^ahl Plätze für mrswarttge Besucher reserviert bleiben. Auch die Eisenbahn­direktion will den Plan durch Einlegung von Sonderzügen nach Frankfurt fördern.

nische Küste wieder in Sicht, am 24. November, 10 Uhr abends, wurde das Goldene Horn ange­flogen, am 25. November 1917, morgens 3 Uhr, tauchte Iamboli auf, und früh gegen 8 Uhr erfolgte glatt die Landung vor der dortigen Lustschifshalle. In 95stündiger Fahri hatte L. 59 auf seinem Afrika­flug rund 7000 Kilometer zurückgelegt, rechnet man dazu die Ueberführunasfahrt von Berlin nach Jam- boli, so hatte das Schiss bis dahin rund 9000 Kilo­meter durchflogen. Im März 1918 flog 2.59 noch Neapel, das mit 6400 Kilogramm Bomben be­legt wurde, etwas später folgte ein zweiter Flug nach Afrika, wo in 50stündiger Fahrt das Nildelta und Port Said Gegenstand der Opera­tionen waren, am 7. April 1918 wurde zum Flug nach Malta aufgestiegen, in dessen Nähe der Zeppelinkreuzer verunglückte, vermutlich infolge eines Benzinbrandes an Bord, wobei das Schiff ins Meer stürzte und die Besatzung den Heldentod fand. In Iamboli ist den tapferen deutschen Helden der Lust ein Ehrenmal errichtet worden. Die Leistungen dieses Luftkreuzers und seiner Besatzung bleiben für alle Zeit Ruhmesblätter in der Geschichte

' geftenften gutachtlichen Aeußerung tn Abschrift I Zugleich geben wir ber sicheren Er­wartung Ausdruck, daß der Gemernderat 'bei seiner Beschlußfassung sich nicht von persönlichen Rücksichten auf die An-

( ttagsteller bestimmen läßt, sonderst dem Ernst 1 Der Zeit und der allgemeinen wirtschaftlichen

Rotlage Rechnung tragend sich g e g e n die l Genehmigung allersolch e r V e r an - 1 staltungen aussprechen wird, die das Dolksempfinden verletzen, unzeit- gemätzen, übertriebenen Aufwand vermuten lassen oder hervorzurufen geeignet sind oder die in Rücksicht auf Zahl und Art der be­reits zugelassenen ähnlichen Vergnügungen un­angebracht erscheinen.

Die in Betracht kommenden Wirte und Vereine wollen Sie hiervon in Kenntnis feden und bedeuten, daß die Anträge so früh­zeitig bei Ihnen zu stellen ftnd, daß die Stel­lungnahme des Gemeinderats emgeholt und unsere Entschließung noch rechtzeitig ergehen kann Sofern es sich um karnevalistische Veranstaltungen irgendwelcher Art handelt, ist dies in den Anttägen besonders zum Aus­druck zu bringen."

Diesem Vorgehen des Kreisamtes sprechen wir unsere Zustimmung aus. Völlig befriedigt sind wir durch die Anordnung aber doch nicht. Wir hätten eine entschiedene eindeutige Stellung­nahme im Sinne der Richtgenehmigung von Maskenbällen und dergleichen gern gesehen. Rach dieser Richtung hin hat das Kreis­amt Alsseld in einer Bekanntmachung treffend

Deuticylonds.

In fesselnder Erzählerkunst und mit J)ilfe einer großen Fülle sehr guter Lichtbilder vermittelte der Redner seinen Hörern einen tiefen und wertvollen Einblick in einen der eindrucksvollsten Abschnitte der deut,chen Geschichte des Weltkrieges. Die frische und schneidige Sprechweise des alten Frontsoldaten brachte die Herzen der Hunderte von Besuchern zu lebhaftem Mitschwingen. Nur mußte man mit Be­dauern konstatieren, daß sich der Redner mehrfach allzu sehr von seinem Temperament fortreißen ließ und dabei in reichlich drastischer Sprache Wert­urteile üoer das kulturelle Niveau des türkischen Soldaten äußerte, die ob ihrer Schroffheit und in Anbetracht des Dries dieses Vortrages und der Gegenwart von Damen und Kindern verstimmen mußten. Mit ,,k.em Beifall für die lehrreichen Aus- führungen kargten die Besucher nicht.

Das Publikum möge nun aus den fachlichen Aufklärungen dieses Abends über den großen Wert der Zeppelinlufffchiffe die Schlußfolgerung ziehen, die jetzt auch in unserer engeren Heimat einge­leitete ' Zeppelin-Eckener-Spende nach besten Kräften zu unterstützen!

Gictzener Wochenmarktpreise.

Es kostete das Pfund: Butter 140 bis 170, Matte 35 bis 40, Käse 60 bis 70, Wirsing 15 bis 20, Weißkraut 10 bis 15, Rotkraut 25 bis 30, gelbe Rüben 15, rote Rüben 15, Spinat 50, ülnter-Kohlrabi 10 bis 12. Grünkohl 25, Rosen­kohl 60, Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 80. Zwiebeln 15, Meerrettich 30 bis 80, Schwarz­wurzeln 50 bis 70, Kartoffeln 4 bis 5, Aepfel 15 bis 18. Birnen 25 bis 30, junge Hahnen 120, Suppenhühner 120, Gänse 100 bis 120. Russe 50 bis 90: das Stück: Eier 19 bis 20, Blumenkohl 60 bis 180, Lauch 5 bis 15, Sellerie 20 bis 70.

Bornotizen

Tageskalender für Samstag. GesangvereinConcordia": Z1/» ülhr »Kathvl. Vereinshaus" Winterfest. Gewerkschaft der Lokomotivführer: 7V2 Uhr, Turnhalle, Stiftungs­fest. Geselliakettsverein Gleiberg: 8 ülhrHotel Hindenburg" 'Familienabend. - Reichsbund Ar Zivildienstberechtigten: 81/» Jahres°Hauptversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Tragödie". - Astoria-LvHt- spiele:DaS fliegende Auto".__________________

gesagt:

Wir sehen in die Bewohner und ms- besondere in die Vereine des Kreises das feste Vertrauen, daß mit Rücksicht auf dw all­gemeine wirtschaftliche Rotlage und den Emst der Zeit keinerlei Anträge auf Tanzbeluftt- aiingen für Maskenbälle und dergleichen bei r uns gestellt werden. Wir werden etwa doch l gestellt werdende Anträge nicht genehml- i gen. Auch für Spinnstuben wird von letzt | bis Ostern Tanzerlaubnis von uns nicht erteilt."

Wie wir im pvovmztellen Teil unseres heutigen Blattes aus Lauterbach berichten, hat der dortige Stadtvorstand in ausgezeichneter Weise sich dahin schlüssig gemacht, Masken­bälle in diesem Jahre nicht zu genehmi­gen. Aus Gießen ist uns bis jetzt bekannt­geworden, daß der Sängerkranz ein­stimmig den Beschluß gefaßt hat, den im diesjährigen Winterprogramm ursprünglich vor­gesehenen Maskenball nicht abzuhal- ien, denndie Versammlung konnte sich der Ansicht nicht verschließen, daß es sich mit der heutigen wirtschaftlichen Rotlage nicht verein­baren läßt, grohe karnevalistische Feste zu feiern. Hoffentlich findet dieses lobenswerte Beispiel bei allen anderen Vereinen undPer- sonen Rachahmung. Denn in dieser Zeit, in der in Hunderten, ja, tausenden von Familien bitterste Rot herrscht, in der das Allernotwen­digste zum Leben kaum beschafft werden kann, in der viele hungrig erwachen und hungrig wieder zu Bett gehen müssen, alle Geschäfte schwer zu leiden haben, in dieser Rotzeit sind Tanz- festlichkeitenundKarnevalsklimbim nicht am Platze.

3m geppelin über Afrika.

Ein außerordentlich interesianter Doriragsabend wurde uns auf Veranlassung des Vereins für Luft­fahrt, der Gesellschaft für Erd» und Völkerkunde und des Frauenoereins vom Roten Kreuz für Deutsche über See am Donnerstag in der Neuen Aula der Universität von dem Ingenieur Göbel, einem alten Zeppelinfahrer und Teilnehmer an der großen Afrikafahrt des L.59, geboten. Das Thema des Abends,3m Zeppelin über Afrika", und die Mitteilung, daß man bei dieser Gelegenheit aus berufenem Munde Authentisches über die welt­berühmte Fahrt eines Kriegs-Zeppe­lins von Bulgarien nach Afrika hören und in vielen Lichtbildern sehen werde, hatte einen so starken Besuch herbeigesührt, daß die große Aula überfüllt war.

Der Dorttagende wußte von seinem reichen, be­neidenswerten Erleben recht fesselnd zu erzählen. Zunächst führte er seine Hörer in Wort und Bild durch den deutschen 5ttiegs-Zeppelinhafen bei der bulgarischen Stadt Iamboli, den man dabei in den wichtigsten Teilen kennenlernte, dünn rollte er das grandiose Bild der Luftschiffüberführung von Staaken bei Berlin über Böhmen, Ungarn und den Balkan nach Iamboli auf, wobei man viele gute und interessante Landschaftsaufnahmen zu sehen be-

Der Winter hat fernen neuen Besuch seit gestern früh gleich mit Rachdruck ausgD- stattet. Es schneite gestern den ganzen Tag und ebenso die Rächt durch bis heute früh, io daß wieder eine recht ansehnliche Schneedecke zu ver­zeichnen ist. 3m hohen Vogelsberg fätnat e« heute vormittag lustig weiter bei 7 Grad mtnus. Skiläufer und Rodelschlittsn heraus!

e Kreiskom mifsion bei Dem Kreisjugendamt Gießen. Rach der Reuwahl oeS Kreisausschusses des Krebses Gießen ist für die Verwaltung her Angelegen­heiten des Iugendamts dqS Kreises Gießen er­neut eine Kreiskommission zu bilden. Das Ju­gendamt des Kreises fordert daher in einer Be­kanntmachung im neuesten Amtsverkündigungs- blatt die im Kreise Gießen wirkenden freien Vereinigungen der Iugendwohlfahrt und der Jugendbewegung aus, innerhalb einer Frist von einem Qlionat. also spätestens bis zum 16. Fe­bruar, Vorschläge für die von dem Kretsaus- schuß zu ernennenden Mitglieder des Zugend­amts schriftlich einzureichen. Es sind mindestens 6 Personen, darunter 2 Frauen, vorzuschlagen. Für jedes vorgeschlagene Mitglied ist ein Crsatz- mitglied namhaft zu machen. Die Wahlmitglieder müssen zu den Gemeindeämtern wählbar fein. Es werden nur solche Vorschläge berücksichtigt, die von den Spitzenorganisationen der einzel­nen Bereinigungen vorgelegt werden. Die Mn- reichung eines gemeinsamen Vorschlags durch die vorschlagsberechtigten Vereinigungen ist zulässig. 3n den Vorschlägen ist die Zahl der im Kreise Gießen (ausschließlich der Stadt Gießen) wohn-

zahlungen. Wie die Berliner Blätter hören. Dürften die Finanzämter angewiesen werden, keine Verzugszuschläge zu erheben, wenn die Einkommensteuererklärung und die Voraus- Zahlungen bis 25. ds. Mts. erfolgt sind.

Fahrpreisermäßigung für Iu- gendpflegevereine. Wie uns vom städt. Jugendamt mitgeteilt wttd. ist nach einem Schreiben der ReichSbahndir^tion Franffurta.M. die Gültigkeitsdauer der für das Kalenderjahr 1925 ausgestellten Vergünstigungsbescheinigungen für Iügeiwpflegevereine bis zum 28. Februar d. 38. verlängert worden.

-d. Städtische Holzversteigerung. Bei der gestrigen Brennholzversteigerung aus den städtischen Waldungen wurden folgende Preise geboten: Kiefernschciler 7,60 Mk., Fichten­scheiter 5,20 Mk., Fichtenknüppel 4,60 Mk.. Fichtenstöcke 2,40 Mk. je Raummeter, Fichten­wellen 4,20 Mk., Weidenwellen 6 Mk. je 100 Wellen.

Die Reichsgründungsfeier der Vereinigung Vaterländischer Ver­bände Oberhessens am morgigen vonn- tagnachmittag in der Turnhalle am OswaldS- garten hat das Interesse brettester Bürger­kreise gefunden. Der Kartenverkauf ist, wie man uns mitteilt, sehr rege im Gange. Wer an der Feier teilnehmen will und bis jetzt noch nicht im Besitze der Eintrittskarte ist, möge sich nun danach umtun. 3m heutigen Anzeigenteil wird noch einmal zu der Veranstaltung eingeladen.

* Der Frühjahrsmarkt in Gießen finden am 20. und 21. d. Mts. im Kath. Vereins- üleberlassung von Plätzen sind bis zum 1. März bei der Stadtverwaltung einzureichen. Räheres in der heutigen Bekanntmachung.

Die Maul- und Klauenseuche ist neuerdings in Rödgen (Kreis Gießen) und Schmalbach (KreiL Wetzlar) amtllch festgestellt worden.

Zpiclplan der Frankfurter Theater.

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TageSkalender für Sonntag. Stadttheater: 7 Ülhr .Heimliche Drautsahrr' (Ende 9*/* Uhr). Vereinigung der Vaterlän­dischen Verbände Oberhessens: 3 ülhr, Turnhalle, Reichsgründungsfeier. Vereinigter Mannerchor Harmonie-Gemütlichkeit": 8 ülhrLiebigshöhe" Maskenball. Verein für deuffche Schafer- huTide: vorm.9 ülhr ^Schipkapah" Jahreshaupt­versammlung. Ächttpieltheater wie Samstag. Palastlichtspiele:Pat und Patachons Kampf mit dem Drachen."

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die morgige Aufführung von .Heimliche Brautfahrt" die unbedingt letzte des reizenden Lustspiels ist.

Vortrag Ern st Grosse. Man schreibt uns: lieber chinesische Kunst spricht einer der ersten Kenner der zeitgenössischen Wissenschaft Europas am Dienstag, 19. Januar, abends 8.30 Uhr, in der Neuen Aula der Universität. Vor etwa Jahres­frist sprach Grosse schon einmal in Gießen über die Kunst Japans. Jetzt steht China im Mittelpunkt des Interesses. Es find nicht nur die politischen Verhältnisse, die den Blick des Abendländers nach dem äußersten Asien lenken, die ganze, auf das Weltumfassende gerichtete Grundeinstellung des mo­dernen Geisteslebens weist nach dem Osten, dem Reiche der Mitte", dem Lande derletzten Zu- sarnmenhänge", des Irrationalen, Geheimnisvol­len, von jeher dem Lande des Wunderbaren, des Grauens und des grotesken Humors. Der Vortrag dürfte für den strengen Wissenschaftler sowohl wie für den poetisch genießenden Laien und den küh­len Weltmann, der sich orientieren will, von höch-

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