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Wanderherde.

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Nr. 76

Nur Qualitätsmarken

Schluß des Ausverkaufs

Auf zum Trieb!

Bin wieder mit einem großen Lager

Ludwig Lazarus

Asterweg 53

Südanlage 7

Südanlage 7

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für 25 Rm.

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vollständig trockene nimmt <

abge- Räude

Ende September. Günstige Gelegenheit zum Einkauf fürWeihnachten in Parfümerien, Toiletteartikeln, Kopf- und Kleiderbürsten

welcher einige Schafe hier zurückblieben, geschleppt worden ist. In diesen Tagen wieder 160 Lämmer aus der Umgegend

daß von ein­sind ein-

Stinkbombe in das gut besuchte LokaL Die Angelegenheit dürfte ein gerichtliches Rachspiel zur Folge haben.

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Telephon 1505.

Nr.16

Sonntag, den 19. September, 10 Uhr, aus der Liebigshöhe. Redner: Neichstagsabg. Malermeister Haoemann, Hildesheim;

Landtagsabg. Schreinermeister Lauten bacher, Dieburg.

Thema: Handwerkerfragen. 74470

Alle Handwerker find herzlich willkommen.

Ortsgewerbeverein

Schafherde mußte schafft werden, da die ausgebrochen war. Man die Seuche von einer

Handarbeitsschule von

Frl. Landmann, Gießen

14. Sept. Seit acht r Pause wieder die n dazu sind reich- 'ne befiel, tann sie linb fo fpätfdj be­ginn Waden bet en können. Auch Echin rrichücher immer ahnen steh, emrmheit, sondern zugute, die günstig t blühendes Wirt­vertreten. Die ein» , allgemeinen über benso die 9reife, epseljahremp-

iüchtal, 14. Sept, und (Brummet« und eingebrachi ist, rall ihr Surren er­nsten des Wchen; nd viele Landwirte r Stunden dreschen eingebracht werden artofieln und Dick- cses Jahr eine gute es allerdings nur

elfjährige Junge Fleischwunden er litt. Die Kinder wurden nach Marienberg in das Krankenhaus gebracht.

A Höhn, 14. Sept. Auf der Grube Alexan­dria bei Höhn verunglückte gestern der vierundzwanzigjährige Emil Dörr aus Zehn- hausen. Beim Losschießen der Koblenmassen vor Schichtwechsel hrqjinle eine Zündschnur zu schnell durch, so daß sich die Arbeiter rricht früh genug entfernen konnten. Dörr wurde von den Kohlen getroffen und beiseite geschleudert. Er erlitt einen schweren Oberschenkelbruch und einige Kopfverletzungen. Ein zweiter Arbeiter konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Maingatt.

WER. Frankfurt a. M., 14. Sept. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß in ihrer heutigen Sitzung die Aufhebung der städ­tischen Getränke st euer ab 1. April 1927. 3n der Zeit vom 1 Juli 1926 bis 31. März 1927 soll die Steuer nicht mehr vom Derkauss-, son­dern vom Einkaufspreis erhoben werden. Ge- mqji dem Anträge des Hauptausschusses lehnte daS Plenum der Stadtverordnetenversammlung den Antrag des Magistrats, für die 3 u b i - läumsfestgabe an die Universität Marburg die zweite State mit 5000 Mark zu bewilligen, wiederum ab. Dieser Tage wurde der 48jjihrige Duchbindermeister Böhm aus Walldorf in Hessen kurz vor seiner Woh­nung von einem plötzlichen Unwohlsein befallen. Böhm, der zusammen mit seinem Schwager auf einem Motorrad saß, erlitt kurz darauf einen Herzschlag und stürzte vom Rade, wobei er sich noch einen Schädelbruch zuzog. Der herbei- gerujene Arzt konnte nur noch den Tod fest- stellen.

WSR. Hanau, 14. Sept. Eine Bande von sechs Mann, die den Landkreis unsicher machte, wurde gestern fest genommen. Die Kerle gingen in die Wirtshäuser und verstanden es, den Wirt zu bewegen, kurze Zeit das Lokal zu verlassen. Diese Gelegenheit wurde benutzt, um zu stehlen, was erreichbar war. So wurden zahlreiche Diebstähle ausgeführt. Die Festnahme gelang gestern in Hüttengesäh.

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Kreis Biedenlopf.

XX Sieben topf, 14. Sept. Im Hinblick darauf, daß die Ueberschwernrnungen der Flüsse in der Hochwasserzeit in den letzten Jahren große Schaden angerichtet haben, hat der Bezirksverband, um diesen Schaden in Zukunft nach Möglichkeit zu beseitigen oder zu verringern, zur Förderung der Flußregulierungen, entsprechend dem Vorgehen des Staates, Mittel als Beihilfen zur Verfügung gestellt. So hat der Landesausschuh u.a. zur Regulierung der Eder in der Gemarkung Batten­berg 15 000 Mark bewilligt.

* Gladenbach, 14. Sept. Mit dem land­wirtschaftlichen Fest war eine Ver­losung von Rindern, Ziegen, Schafen, Schweinen, landwirtschaftlichen Maschinen, Geräten und Haus­haltungsgegenständen verbunden. Am vergangenen Sonntag hat die Ziehung stattgefunden. Die zehn ersten Gewinne sind auf die folgenden Nummern gefallen: Nr. 4846 ein Rind, Nr. 9399 ein Rind, Nr. 7643 ein Schwein, Nr. 3704 dasselbe, Nr. 74 eine Ziege, Nr. 6838 dasselbe, Nr. 1755 ein Schaf, Nr. 8402 dasselbe, Nr. 2912 ein Pflug N. W. 7 kom­plett, Nr. 2807 ein Pflug N. W. 5 komplett.

XX A u s dem Dünsbergaebiet, 14. Sept. Die Brombeere ist heuer reichlich rund um den Dünsberg vertreten. Ueberall an Wald- und Wege­rändern, wo Brombeersträucher anzutreffen sind, hängen diese voll.

T Waldgirmes, 14. Sept. Die hiesige

Bergwerke, Salinen und Hütten in Hessen.

Im Volksstaat Hessen waren 1925 in Betrieb: 28 Bergwerke, davon eins in der Provinz Starken­burg (Messel), die anderen sämtlich in de'r Provinz Oberhessen.

1. Braunkohlenbergwerke: 6 (Geiß- Nidda, Messel, Trais-Horloff, Weckesheim, zwei Wölfersheim). Die Gesamtförderung an verwert­baren Braunkohlen betrug 428 859 Tonnen im Wert von 2 211 006 RM. Der Wert einer Tonne belief sich sonach auf 2,82 RM. Von diesen Rohkohlen wurden abgesetzt durch Verkauf, als Deputate und zum Selbstoerbrauch der Gruben 98 370 Tonnen im Werte von 331578 RM. (Der größte Teil dieser Wertsumn.e ist in der Schlußsumme unterRoh- braunkohlcn" außer Ansatz geblieben, da er im Wert der Braunpreßkohlen- und Schwelerei-Erzeugnisse wieder erscheint.) Durchschnittlich wurden täglich be­schäftigt: 398 Arbeiter und Angestellte mit einer Iahessumme an Löhnen und Gehältern von 673 925 Reichsmark.

2. Eisenerzbergwerke: 22 (Atzenheim, Dernsfeld, Bleidenrod, Feldheim, Flensungen, Flen- sunger Hof, Freien-Seen, Gambach, Gießen, Groß-Eichen, zwei Hungen, Ilsdorf, Lardenbach,

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2m kommenden renrich in dm hre hat et hier elften Behörde sich hier infolge »bereiten Wesens seiner Ertränkung h den Orgamsisn-

Nieder-Ohmeu, Ober-Rorbach, zwei Solms-Jlsdori, zwei Swckhausen (Kreis Gießen), Weickartshain, Zell (Kreis Alsfeld). An rohem Erz einschließlich natürlicher Nässe wurden gefördert: 601 021 To. Der Erzabsatz ohne Aufbereitung betrug: 62 882 To. im Werte von 730 974 RM., der Wert je Tonne belief sich daher auf 11,62 RM. Mittels Aufbereitung erst absatzfähig gewordener Erze wurden noch ge­wonnen: 105 165 To. im Werte von 1 104 716 RM. oder je Tonne 10,50 RM. Don diesen abgesetztcn ober absatzfähigen Erzen waren Eisenerze mit we­niger als 12 Prozent Mangangehalt: 127 014 To. im Werte von 1 343 294 RM. und Eisenmanganerzc mit 12 bis 30 Prozent Mangangehalt: 41 033 To. im Werte von 492 396 RM. Arbeiter und Angestellte sind beschäftigt worden: 815. Ihnen wurden an Löhnen und Gehältern bezahlt: 944 884 RM.

3. Bergwerke ohne Förderung: 8, und zwar ein Braunkohlenbergwerk (Homberg a. d. Ohm) und 7 Eisenerzgruben (Burg-Gemünden, Büß- feld, Deckenbach, zwei Geilshausen, Grünberg und Rüddingshausen). Es fanden nur Aufschlutzarbeiten statt, die zum Teil schon wieder eingestellt worden sind. Die Belegschaften sind unterBraunkohlenberg­werke" undEifenerzbergweske" mit aufgeführt, auch ist der ihnen bezahlte Lohn dort mit nachge- wiesen.

Bruche und Gruden unter bergbehördlicher Aufsicht: 10, und zwar:

1. Bauxitgruben: 4 (Geilshausen, Göbeln­rod, Langsdorf, Lich). Die Jahresförderung an ab­satzfähigem Bauxit hat betragen: 1066 To. im Werte von 15 210 RM., die Zahl der Arbeiter und Angestellten: 9, denen an Löhnen und Gehältern 11 607 RM. gezahlt wurden.

2. Sonstige: Eine Schwerspatgrube (Klein- Umstadt); eine Marmorgrubc (Auerbach); 4 Kiesel­gruben (Altenschlirf, Beuern, Ober-Ofleiden, Stein- furt). Gesamterzeuaung: 9768 To. im Werte von 231710 RM. Beschäftigt waren 101 Arbeiter und Angestellte mit 122 218 RM. Löhnen.

Anlagen zur Verarbeitung von Kohlen: 6, und zwar:

1. Braunpreßkohlenwerke: 4 (Trais- Horloff, Weckesheim, zwei Wölfersheim). Preßkoh­len wurden hergestellt: 8604 To. im Werte von 123 009 RM. Der Wert einer Tonne Briketts berech­nete sich mit 13,21 RM., der einer Tonne Naßpreß­steine auf 15 RM. 39 Arbeiter und Angestellte wurden in den Betrieben beschäftigt, mit einer Jah­ressumme an Löhnen und Gehältern von 67 026 Reichsmark.

2. Schwelereien: Eine (Messel).

3. Steinpreßkohlen ° Werke: Eine (Gllstavsburg).

Salinen: Zwei (Bad-Nauheim, Wimpfen). 2(n Siedesalz wurden gewonnen: 14 085 To. im Werte von 681 396 RM., an Abfallsalz 62 To. im Werte von 531 RM. und an roher Mutterlauge 1,06 Kubikmeter im Werte von 159 RM.; zusammen sind dies 14147 To. und 1,06 Kubikmeter im Werre von 682 086 RM. Der Absatz an Salzen hat be­tragen 13 948 To. im Werte von 672 845 RM. Es mürben 105 Arbeiter unb Angestellte beschäftigt, und ihnen an Löhnen unb Gehältern 210 577 RM. ge­suhlt.

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geführt worden. Trotz der Arbeitslosigkeit konnte hier in diesem Jahre fein Gänseh > rte gewonnen werden. Es sind deshalb nur noch einige Gänse hier. Auswärtige Händler kaufen augenblicklich die besseren Birnensorten auf und zahlen pro Zsntner 8 und 9 QHf. Für Zwetschen. die sehr spärlich ausfallen, werden 13 Mk. ge­geben.

Kreis Westerburg.

CO Westerburg, 14. Sept. Gestern abend brannte in Hergenroth bei Westerburg ein Wohnhaus nieder. Die Veranlassung zu dem Brand soll die Explosion einer Petro­leumlampe gewesen fein. Außer dem Material sind vier Hühner ein Raub der Flammen geworden. Ein Junge erlitt mehrere Brandwunden, besonders an den Händen.

Obcrwesterwaldkreis.

& Hachenburg, 14. Sept. Ein schreck­licher Unfall ereignete sich auf dem Wege von Hachenburg nach Alpenrod. Die Geschwister Karl und Anna Pfeiffer kamen mit einem mit Holz beladenen Handwagen aus dem Wolde. Au sder Höhe der Straße kam ihnen der Motor­radfahrer H. Groß aus Hachenburg entgegen. Die auf der linken Straßenseite fahrenden Kin­der wichen anfangs nach rechts aus, drehten aber gleich wieder nach links, so daß ein Unglück nicht vermieden werden konnte. Groh fuhr auf die Kinder unb verletzte das dreizehn­jährige Mädchen schwer, während der

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jetzt in Laubach nur noch sechs. Wir hatten seinerzeit gemeldet, daß Aussichten auf eine gute Hasenjagd seien. Diese Aussichten haben sich nicht erfüllt. Ebenso ist die Hühnerjagd unter dem Durchschnitt. Die Fasanen, die früher hier zahlreich waren, sind völlig verschwunden. -Unter den Füchsen stellt man immer noch häufig die Räude fest.

Kreis Alsfeld.

ck. Born unteren Vogelsberg, 14. Sept. Seit einigen Tagen ist hier die Hühnerjagd auf« gegangen, aber sehr selten hört man die Büchse des Jägers knallen. Die paar Rebhühner, die in mancher Gemarkung ihr Leben fristen, kann man zählen. In einem Jagdbezirk find bis jetzt nur drei Ketten ge­sehen worden, gegen 10 bis 12 Ketten in früheren Jahren. Durch das feuchtkalte Wetter sind viele Ge­lege zugrunde gegangen. Auch mit Hasen ist es sehr schlecht bestellt. Die ersten Jungen im Frühjahr sind durchweg eingegangen. Was man jetzt an Junghasen sieht, sind kleine Kreaturen, die das Abschießen nicht wert sind. Eine Wilbart, bie man hier fast nicht mehr findet, ist der Fasan. Trotz öfteren Aussetzens von Jungvögeln kommt der Bestand nicht hoch, da ihm als seltenem Wilde zuviel nachgestellt wird. Im Ohmtal war vor einigen Jahren der sehr schöne Ringsasan stark vertreten, heute findet man in man­chen Bezirken nicht einen einzigen mehr.

ck. Wettsaasen, 14.Sept. Dieser Tage kam ein mit einem Herrn und einer Dorne besetztes Mo­torrad von der Richtung Kirschgarten mit starkem Tempo in den hiesigen Ort eingefahren. Beim Kur­vennehmen schluodas Motorrad um, beide Fahrer kamen zu Fall, dürften aber mit einer zer­brochenen Laterne unb einigen Hautabschürfungen davon gekommen sein.

Kreis Lauterbach.

----Lauterbach, 14. Sept. Die land­wirtschaftliche Kreisschau hat infolge der ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche eine wesentliche Einschränkung erfahren müssen, sämtliches Klauenvieh (Rindvieh, Ziegen, Schweine und Schafe) mußte von der Kreisschau ausgeschlossen werden. An Ruhtieren kommen also nur Pferde und Geflügel zur Ausstellung. Sehr reichhaltig werden dafür die Gruppen Ackerbau und Obstbau, landwirtschaftliche Ma­schinen und Geräte, Molkerei-Erzeugnisse und wissenschaftliche Arbeiten beschickt fein; die An­meldungen laufen sehr zahlreich ein. Die Aus­stellung findet vom 25. bis 27. September statt. Der Reit- und Fahrverein Lauterbach wird ein Reiterfest damit verbinden. Auf der Dogels- bergbahn sollen Extrazüge eingelegt werden. Die Prämierung von Klauenvieh hofft man mit dem nächstjährigen Prämienmarkt im Juni verbinden zu können.

Starkenburg.

* Darmstadt, 14. Sept. Auf dem Bahnhof Kranichstein ließ sich ein 15jähriger Metzgerlehrling von einem Triebwagen der Bahn aus Furcht vor Strafe überfahren. Er hatte sich bei feinem Meister in Arheilgen Unterschlagungen zu­schulden kommen lassen.

Rheinhesien.

WSR. Mainz, 14. Sept. Am Samstag­abend ereignete sich hier bei der Eröffnung einer Wirtschaft ein unangenehmer Zwi­schenfall. Kurz nach der Eröffnung warf ein Wirt aus der Rachbarschaft eine

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