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86 942 auf 70 764, Köln von 35 277 auf 50 067, Leipzig von 37 775 auf 45 533, München von 49 907 auf 70 695, Baden-Baden von 6569 auf 9508, Bad- Nauheim von 3756 auf 4982, Homburg v. d. Höhe von 499 auf 530. Gefallen ist die Zahl in Frankfurt a. M. von 4135 auf 4014, und Wies baden von 24 119 auf 20607.

Beispielloser Maikäser-Segen".

Lei einem im Bezirk Eilenburg von den Amtsstellen veranlaßten Maikäferfeldzug wurden bisher 300 Zentner gesammelt, das sind etwa acht Millionen Stück. In einem kleinen Dorfe sammel­ten 30 Schulkinder an einem Dormittag neun Zent­ner. Ein fo massenhaftes Auftreten der Maikäfer ist seit einem Menschenalter nicht mehr beobachtet worden.

Kunst und Wissenschaft.

Die Sektion für Dichtung der Akademie der Künste.

*luf Veranschlag der Akademie der Künste hat Kultusminister Dr. Decker folgende Dichter zu Mit­gliedern der neuen Sektion für Dichtung der Aka­demie der Künste berufen: Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Hermann Stehr, Ludwig u I b a und Arno Holz. Der Minister hat sich auf d ese kleine Liste beschränkt, um der Sektion für Dichtkunst die Möglichkeit zu geben, sich durch Zu wähl zu ergänzen.

90. Geburtstag Exzellenz Väumlers.

In Freiburg feiert Wirklicher Geh. Rat Pro- feffor Dr. Bäumler, Ehrenbürger der Stadl Freiburg, feinen 90. Geburtstag. Bäumler studierte in Erlangen, Tübingen, Berlin, Prag, Wien sowie an den Hospitälern Paris und London und siedelte nach dreijähriger Assiftcntenzeit bei Kußmaul als Hausarzt an das deutsche Hospital nach London über. Dort ließ er sich auch als praktischer Arzt nieder. 1872 wurde Bäumler als außerordentlicher Profesior nach Erlangen berufen, 1874 tarn er als ordentlicher Professor der Arzneimittellehre und Leiter der medizinischen Poliklinik nach Frei b u r g. Als fein Lehrer Kußmaul einem Rufe nach Straßburg folgte, übernahm er die Leitung der medizinischen Klinik in Freiburg. 1909 trat Bäumler in den Ruhestand, hat aber auch weiterhin seine reichen Erfahrungen nicht nur der medizinischen Wissenschaft gewidmet, sondern auch vielen anderen Wissensgebieten. Zur Feier seines 80. Geburtstages wurde von maßgebender Seite von ihm das Wort geprägt:Bäumler der Lehrer von uns allen!" Geh. Rai Bäumler hat der Freiburger medizinischen Klinik zu ihrem weitbekannten Ruf verholsen. Die Unioerfität Freiburg, die Stadtver waltung usw. überbrachten ihm heute gelegentlich einer Feier in der Universitätsaula ihre Glück­wünsche.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 15. Mai 1926.

Die Verkehrsregelung auf dem Seltersweg.

Polizeiamt und Stadtverwaltung.

In Beantwortung der an uns gerichteten und abgedrucklen Zuschrift des Polizei- amte# Gießen (Gieß. Anz." Ar. 106 vom 7. Mai) und der von uns an diesen Abdruck geknüpften Bemerkungen gab Beigeordneter Dr. Frey in der jüngsten Stadtverordnetenversamm­lung eine aktenmäßige Darstellung der Entwick­lung der AngelegenheitVerkehrsrege­lung in der inneren Stadt" bekannt. In dieser Mitteilung führte er an den entscheidenden Stellen aus:

..Am 20. Juli 1925 hat die Stadtverord­netenversammlung beschlossen, das Polizeiamt um gewisse Verkehrsregelungen in der inneren Stadt zu ersuchen. Es handelt sich um Verbot des SelterSwegs und der Mäusburg für den Fahrrad­verkehr. das Verbot des Durchgangsverkehrs mit .Kraftfahrzeugen durch die gleichen Straßen und um die Festsetzung einer Höchstgeschwindigkeit für die genannten Verkehrsmittel innerhalb der Stadt. Am 25. Juli 1925 ist dieser Beschluß mit ein­gehender 'Begründung an das Polizeiamt gegeben worden zugleich mit dem Ersuchen, noch bis zum Kreisturnsest die Reuregelung durchzu­führen. Da keine Antwort erfolgte, ist am 25. Rovember 1925 erstmalig in der üblichen Form erinnert worden. Die Erinnerung wurde, da sie erfolglos geblieben war, am 15. Dezember 1925 wiederholt. Als auch hierauf nichts erfolgte, habe ich am 23. Januar 1926 Herrn Regierungs­

rat 2 üchler gelegentlich einer Rücksprache in anderer Sache ernstlich und dringend gebeten, unS einen Bescheid zukommen zu lassen, da ich sonst unliebsame Erörterungen in der Stadt­verordnetenversammlung befürchte. Herr Regie» rungsrat B ü ch l e r wies kurz darauf hin. daß eine allgemeine gesetzliche Regelung zu erwarten sei und sagte mir Bescheid innerhalb einer Woche zu. Da wiederum kein Bescheid einging, habe ich am 3. März 1926 das folgende Schreiben an daS Polizeiamt, z. H. des Herrn Regierungsrat Büch le r gerichtet:

,.Am 25. Juli 1925 habe ich einen von der Stadtverordnetenversammlung zu Gießen in ihrer Sitzung vom 20. Juli 1925 gefaßten Beschluß übersandt, der um gewisse Maß­nahmen der Verkehrsregelung in der inneren Stadt ersuchte. Trotz zweimaliger Erinnerung und obwohl Herr Regierungsrat Büch le r dem Unterzeichneten am 23. Januar 1926 per­sönlich baldige Beantwortung zugefichert hatte, bin ich bis jetzt noch ohne Bescheid. Ich bitte nunmehr auf das dringendste um Mitteilung über den Sachstand."

Hierauf erst ist unter dem 15. März 1926 erstmalig ein schriftlicher Bescheid erteilt worden. Insoweit muß ich allerdings nach Einsichtnahme der Akten meine Erklärung in der vorigen Sit­zung berichtigen, die dahin ging, daß ein Be­scheid noch nick! erteilt sei. Die Akten lagen in der vorigen Sitzung nicht vor. da die diesbezüg­liche Anfrage beiläufig außerhalb der Tages­ordnung und der geschästsordmlngsmäßigen Be­stimmungen erfolgte.

Beigeordneter Dr. Frey zitierte hieraus wörtlich die beiden ersten Absätze des Schreibens des Polizeiamts vom 15. März 1926. 3m ersten Absatz sagt das Polizeiantt, die von der Stadt­verwaltung genannten Erinnerungen seien nach den gemachten Feststellungen bei dem Polizeiamt nicht eingegangen. Im zweiten Absatz wird vom Polizeiamt erklärt, jede Polizeiverordnung be­dürfe die Genehntigung des Ministeriums. Auf einen Bericht des Polizeiamts an das Mini­sterium in Darmstadt habe dieses empfohlen, die Angelegenheit zunächst noch zurückzustellen, da der Erlaß einer allgemeinen Verkehrsordnung nach einheitlichen Grundsätzen für das ganze Reichsgebiet bevorstehe. Bis jetzt sei das aber nicht geschehen, und deshalb habe das Polizeiamt unter Hinweis auf die hiesigen Derkehrsverhält- nisse. die dringend einer Regelung bedürfen, er­neut bei dem Minister des Innern nach dem Sach stand angefragt.

Anschließend an dieses Briefzitat sagte Bei­geordneter Dr. Frey u. a. weiter:Rach allem muß ich feststellen, daß der Beschluß der Stadt­verordneten vom 20. Juli 1925 bis heute eine praktische Auswirkung nicht gehabt hat. Sollte die neue gesetzliche Regelung durch Reich oder Staat selbst in der nächsten Zeit kommen, so wird doch schließlich mehr als ein Jahr ver­gangen fein, ohne daß etwas geschehen ist. Ich vermag nicht einzusehen. warum eine Einschrän­kung des Fahrrad- und Krastwagenverlehrs für gewisse enge Altstadt straften, wie sie seit Jahren von der wettaus überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung aufs dringendste verlangt wird, und wie sie in anderen Städten seit Jahr,ahnten be­steht. verknüpft werden muß, mit einer zukünf­tigen gesetzgeberischen Tätigkeit von Reich oder Land auf diesem Gebiete. Die geforderten Der- kehrsbeschvänkungen find nach dem gegenwärtigen Rechtsstand zulässig und werden 6ei jeder neuen Gesetzgebung zulässig bleiben. Die Reichs- und LandÄgesehgebung kann nur weitgefaßte Rahmen­bestimmungen geben, die nicht den geringsten Einfluß auf die Beurteilung der rein örtlichen Frage haben können, ob man auf Selters weg und Mäusburg mit Fahrrädern oder Kraftfahrzeugen fahren soll. Die Verantwortung hierfür trifft allerdings offenbar nicht das hiesige Polizeiamt. sondern das Ministerium des Innern. Freilich hätte ich, gewünscht, daß auf das Ersuchen vom 25. Juli 1925 durch das Polizeiamt nicht erst Mitte März 1926 ein aktenmäßiger Bescheid er­teilt worden wäre."

Bornotizen.

Tageskalender für Samstag. Hess. Landes-Lehrerinnen-Derein: 8 Hßr im Gro­ßen Hörsaal der Unioerfitäl Vortrag von Marg. Treuge überDie foztalpädagogischen Auf­gaben unferer Zeit". Nerother-Wandervögel: 8 Uhr im großen Hörsaal des Physikal. Instituts Lichtbilder-Vortrag überAegypten". Licht­spielhaus. Bahnhofstraße: ..Die letzten Tage von Pompeji". Astoria-Lichtspiele:Waciste in der Hölle".

Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 6>. Uhr Deutscher Abend zum Besten der Ausbildung von deutschen Kolonial­schwestern. Palast-Lichtspiele: .Das Milliar- denfouper". Lichtspielhaus und Aftvria-Licht- spiele wie Samstag.

- Ein Wohltätigkeitskonzert zum Besten des zwischen Johannesstraße und Selters- Weg errichteten Mädchenheims »Zuflucht" werden Frau Müller-Bangert, Piarrist Hahn und Privatdozent Lia Laun am Mittwoch. 19. d. Mts., in der Aula Veranstalter Räherc» ist aus dem gestrigen Anzeigenteil ersichtlich.

Deutscher Abend im -Ltadttheater.

Der Veranstaltung des Frauenvereins vom Roten Kreuz für Deutsche über See, die morgen, Sonntag, abends 6.30 Uhr, im Gießener Stadl­theater beginnt und die neben der Aufführung von Goethes Schauspiel ..Die Geschwister" wertvolle Darbietungen aus dem Hültenberger Volksleben bringt, widmet der bestens bekannte mundartliche Heimatdichter Georg H e ß ' Leihgestern die fol­gende poetische Empfehlung, die auch wir bestens unterstützen. D. Red.

Hostes gelease? Bcseann dich näit lang ean loß dich doas Geald näit vedräiße.

Schneall hoall (hol) d'r e Koat fir de sechzehte Mai,

Doas fäiftc (siehst du) näit wirrer ean Gäiße. Mignon" ean . Martha" eas zwoar näit u's Dat .... (Art).

da« sache soi Auch aach näit roar (selten) mir brenge kaOper" ean ka Dpereti, mir brenge llch Hausmacher Woar.

Wäi Sonndoags de Owed beim Liännebnam die Jugend eam Doarf kimmt beina, ean wäi ean de Speannftub de Leps ean die Liß beim Daaze beroeje die Baal

Kaa Schiewer, kaa Foxtrott doas eas näit us Oat däi baffe näit zou ufe Iroadjle;

naa so wäi mr froihere Zeit Hot gedaazt doas kannfte d'r noach 'mul bedroachte. Wäi Woll wird gefponne, wäi Skrimp' wär'n ge stoppt

wäi's woar noach ean aale Zeire ean haur haur wird blus de Mann o'gezoppt Geab Geald her zou Florfkrimp aus Seire," Etz fchwei' ich auch stell, ean haale moi Maul ean dou d'r näit alles ve'zeh'n (erzählen), foft waafte moifiil joa d's ganze Programm ean doust o dem Owed noach feh'n.

Komm hie ean? Teater, feält säistes ean hirschts 's gebt Ernstes, ean fehlt näit ö Späß, do hirfchte kaa Schund fir volkstümlich Woar do foargt fchut wer kennt en? Schofch Heß.

* Personalien Der Prosettor am veterinär-anatomischen Institut der Landesuni» verfität Gießen. Prof. Dr. Wilhelm Schau­der. ist mit Wirkung vom 1. Mai ab auf sein Rachsuchen aus dem Staatsdienst entlassen toer­ben. Ernannt wurden die Forstreferendare Werner Frhr. von Gall zu Gießen unb Otto Groth zu Rödgen zu Forstassefsoren.

O Verschönerungsarbeiten am Baumschmuck der Westanlage. Die in der Westanlage stehenden Lindenbäume (haupt­sächlich amerikanische Linden) werben gegenwär­tig durch Herausschneiden der dürren Aeste ver­schönt. Wie man hört, sollen abkömmliche dürre Bäume in Zukunft durch die im Wuchs wesent­lich schönere russische (Krim-iLinde ersetzt werden. Auch die dort stehenden Akazienbäume dürften eine Verbesserung vertragen, damit auf diese Weise das Stadtbild verschönert wird.

' Die Zugtiere an Sonn- unb Festtagen. In der schönen Jahreszeit eilen viele hinaus in die Felder, Wälder unb Berge, sei es zu Fuß zu Rad oder mit dem Wagen. Möchten alle diejenigen, die ihren Ausflug mit dem Wagen unternehmen, daran denken, ihre Fahrten den Zugtieren nicht zur Qual werden zu lassen. Gerade bei solchen Landpartien, wo die Rückkehr gewöhnlich erst spät in der Rächt erfolgt, müssen Pferde, die wochentags nur an langsamen Schritt gewöhnt sind, stundenlang tra­ben, oder es muß ein einzelnes, oft noch kleines ober schwaches Pferd ein Fuhrwerk ziehen, das mit 6 bis 8 Personen beseht ist. Beides sollte man den armen Tieren ersparen! Ferner achte man darauf, ob die Wege weich oder ansteigend sind. Müssen sich die Tiere sehr anstrengen, so sollten an schlechten Stellen oder bergan die rüstigen Leute aussteigen und nebenher gehen!

** Das Iahressest der Kirchen- gesangvereine des Dekanats Gie­ße n am morgigen Sonntag in Heuchelheim findet in der neuen Turnhalle statt. Heber die

Einzelheiten bet Feier unb die Fahrverbindu.i Sn von Dießen aus ist nähere- in der gestrigen nzeige ersichtlich. Man rechnet auf eine zahl­reiche Beteiligung der Evangelischen aus bein ganzen Dekanat Dießen.

- Einweihung eines Grabdent mal - für Adolph Hansen. Am 10. Mai dem 75. Geburtstage des verstorbenen Geheimen HofratS Dr. Adolph Hansen, der von 1891 bis 1920 als Profesior der Botanik unb Direktor des Botanischen Gartens unserer QanbeSumnerti* tat angehörte, wurde auf dem neuen Friedhof im kleinen Streife von Angehörigen. Kollegen und Freunden des Verstorbenen ein künstlerisches Grabdenkmal eingeweiht, das nach Entwurf von Professor W a r de r 6 - München von der Firma G. Schleicher inBerlin ausgeführt ist. S. Magnifizenz der Rektor Profesior Dr. Dürker legte im Rainen der Landes Universität einen Lor­beerkranz nieder und widmete dem Verstorbenen warme Worte der ©rirmerung. wobei er ins­besondere HansenS tiefes Empfinden für Goethe unb feine eingehenden geschichtlichen Mntcrfudnin- gen über die Botanischen Studien des großen Dichters hervorhob. Professor Funk, der dein Verstorbenen lange Jahre alS Schüler und Assi­stent nahestand. erinnerte zunächst an persönlich? Vorzüge, die den Verstorbenen als Menschen unb Lehrer auszeichneten unb an aobere feiner Forschungen, insbesondere an bic in seinen letzten Jahren entwickelt? Vorliebe für Pslanzengeo- graphie, die sich vor allem in Adolph HansenS zahlreichen Studien- unb Forschungsreisen offen­barte und in der Reubearbeitung von KernerS Pflanzenleben" (Leipzig 191316, 3 Bände) ihren wichtigsten Ausdruck gefunden hat. Richt nur in Fachkreisen, sondern weit darüber hinaus wird HansenS Rame durch die meisterhaften Qla- lurschilderungen, wie sie die neue Ausgabe deS Werkes auszeichnen, unvergessen bleiben. Die be­sonders anmutige Feinheit der rofenftreucnbed Frauengestalt des Grabdenkmals läßt dieses als eine besondere Zierde unseres neuen FriedhoseS erscheinen.

. Eine Zusammenkunft ehern. Loko motiv-Beamten der früheren Reichseifenbahn in Elsaß-Lothrin­gen fand dieser Tage in den Sälen der Liebig-- höhe statt. Aus allen Teilen des Deutschen Reichs waren die Beamten in unserer Stadt zu­sammengekommen, um hier in einem kamerad­schaftlichen Beisammensein alte Erinnerungen auszutauschen. Bei einem Begrüßungskommers entbot Lokomotivführer Roll- Gießen den Be- Hörden unb den Gästen herzliche Grüße. Hier­auf trug Frl. Lotte Streiff - Gießen ein Ge­dicht. verfaßt von Lokomotivführer Kley, vor, in dem die Jugendzeit der ehemaligen Elsaß- Lothringer Lokomotivführer in ihrem Elsaß-Lo­thringen geschildert wurde. Beigeordneter Dr Frey ergriff alsdann das Wort und hieß die Versammlung im Ra men bet Gesamtbevölkerung von Gießen herzlich willkommen. Ramens der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer begrüßte der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe Gießen, Lo­komotivführer Erle, die Gäste. Ein von Frau Dr. König- Gießen «ungeübtes Stück in el- fäffer Mundart. .Goethe im Kaffeekränzl". sand lebhaften Beifall. Studienrat Dr. König, der 1. Vorsitzende der Gießener Clsaß-Lothrtnger- Dereinigung. begrüßte sodann die Erschienenen Der Abend wurde weiter durch GesangSvorträge der Gesangsabteilung der Gießener Lokomotiv- führer und durch Musikvorträge der Kapelle Weller verschönt. Am anderen Abend versam­melten sich die Gäste wiederum auf bet Liebigs- höhe, nachdem am Vormittag eine Tagung zur Besprechung von Standes- unb Berufsstagen. die interner Art waten, sowie ein gemeinschaft­liches Mittagessen vorausaegangen war. Am Ende ihrer Tagung unternahmen die Gäste einen Rundgang durch die Stadl und einen Ausflug nach dem Gleiberg.

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Das Hebregister über die Standgelder in der Synagoge der israelittschen Reli­gionsgemeinde Gießen für das Jahr 1925 liegt acht Tage lang auf dem Bureau des unterzeichneten ersten Vorstehers, Alicestraße 2, zur Einsicht der Beteiligten offen.

Rur während dieser Frist können Ein­wendungen gegen die Richttgkeit erhoben werden

Gießen, den 11. Mai 1926.

Der Vorstand der israelitischen ReligionS- gemeinde Gießen.

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