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und Mitfahrer wurden leicht ver­

schlug. r-Uhr.

0.5125 0.5025

15,5

DÜf-

45

154

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

<L M.

Telegraphische Auszahlung.

Sommerkur für

4982ss

158

80

87.5

122.5'

174

156'

146'

Fahrer letzt.

1882 2717. 19. Germania Frankfurt 2560, 20. .eldorfer R. V. v. 1880 2494.

151,5'

145,2'

0,46

0,46

0,46

97

137'

120,2*

116,9*

156,5*

78,75

87

Von

An vorigen hingen

49,5 1

171,5 I

123.5* i

175*

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70

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245*

93

55

101.75

135,5 137*

15,12

48,25

122,5*

174,5*

155,2*

151'

146,2'

0.5175 0.485

0,4775 0.5« 0,295

0,4775

244.5*

93,5

Genehmigung Reichswehr-Meisterschaft. Das Reichswehvininisteiium hat dem e Deutscher Radfahrer die Ge-

135*

92

76

135*

155*

140

136 '

148

54

87,5

36

156

Wirtschaft.

den SchlachtviehmärKten.

den deutschen Schlachtviehmärkten dec

Woche hat die Marktlage für alle Gat-

Spekulation betätigte sich in Gewinnmitnahmen, die die Tendenz ungünstig beeinflußten. Die Auf­nahmelust war im allgemeinen so gering, daß größere Kurseinbußen infolge der dadurch herr­schenden Geschäftslosigkeit nicht eintreten konnten. Die Rückgänge hielten sich im -Umfange von 1 bis 3 Proz. Rur am M o n t an m a r k t traten ver­einzelt stärtereRückgänge ein. so für Rom- bacher Hütte, die auf die Meldung von der beabsichtigten Zusammenlegung von 8: 1 stark an­geboten waren und einen Kursverlust von über 10 Proz. zu verzeichnen hatten. Bochumer, Bude­rus, Harpener, Mannesmann minus 2, Oberbedarf mmus 2.5 Proz., Rheinstahl minus 2.75 Proz Riebeck-Montan minus 5 Proz. 3 G. Farben- Aktien gingen unter Schwankungen um 4 Pro­zent zuruck. Scheideanstalt minus 4 Proz Holz­verkohlung minus 1.5 Proz. Auch Elektro-

Schweine eine mäßige Zunahme erfahren, wäh­rend bei Schafen keine nennenswerte Berände- rung in den Auftriebsziffern eingetreten ist. Der Druck auf die Preise ist nur bei Schweinen stär­ker geworden, während die übrigen Gattungen die Preislage im allgemeinen halten konnten.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

u. Nervös-Erschöpfte. Spezialkuranstalt

Hofhelm 1. Taunus bei Frankfurt a M.

Prospekte durch

Dr. M. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt.

0.57

0,31

0,47

0,47

0,47

96,25

'0,5075 047 0,4725 0,55

' 0.475

133,5'

90

135'

153*

138.2*

138* 121,7*

119,5*

159.5

80,61 .

89

Flugsport.

Deutscher Seeflug-Wettbewerb 1926. vo. Das Meldeergebnis zu dem in der Zeit t>om 11. bis 27. Juli stattfindenden Deutschen Seeflug-Wettbewerb 1926 bis zum Rach- nennungsschluh insgesamt 17 Meldungen wird von den Veranstaltern als sehr günstig ange­sehen. Diese Ansicht erscheint gerechtfertigt, wenn man bedenkt, daß der deutsche Seeflugzeugbau zum erstenmal seit 12 Jahren zu einem Wett­bewerb rüstet, daß die deutsche Flugzeugindustrie ohnehin von der allgemeinen wirtschaftlichen Rot- lage besonders schwer betroffen ist, wenn man ferner beachtet, daß auch große ausländische Wettbewerbe schwer um ihr Zustandekommen zu kämpfen haben. Muhte doch z. B. der größte amerikanische Wettbewerb um diePulitzer Tro­phäe" wegen Mangels an Interesse ausfallen, die italienischeCoppa del Mare" konnte nur mit drei Meldungen aufwarten.

Der Deutsche Seeflug-Wettbewerb ist fein Publikums-Wettbewerb. Er stellt in seinem gan- zen Ausbau eine ernste Prüfung des deutschen Seeflugzeugbaues dar, da man unter den heu- tigen Verhältnissen der deutschen Flugzeugindu- strie keine Teilnahme an einem Wettbewerb zu- muten kann, der nur Geld kostet und feine für die Praxis verwertbaren Ergebnisse bringt. Aus diesem Grunde mußte darauf verzichtet werden. y tftoa ein reines Flugzeugrennen, wie sie die genannten ausländischen Wettbewerbe darstellen, zu veranstalten. Ebenso konnte der Wettbewerb nicht auf eine andere Spezialeigenschaft des Fleugzeuges, wie etwa Steigfähigkeit, Tragfähig- keit oder Streckenleistung, beschränkt werden, da derartige Forderungen nur zu einer Ueberzüch« tung des Wettbewerb- Flugzeuges führen, nicht aber einen praktisch verwertbaren Flugzeugtvp -ergeben.

Der Deutsche Seeflug-Wettbewerb 1926 sieht deshalb seine Aufgabe in derZüchtung eines seetüchtigen, leistungsfähigen und betriebstüchti­gen Postflugzeuges, wobei auf Geschwindigkeit, Steigfähigkeit. Flugstrecke und Sparsamkeit des Bauaufwandes gleicher Wert gelegt wird"

Der Erreichung dieses Zieles dienen in gleicher Welse die vom 11. bis 23. Juli statt­findenden technischen Prüfungen und die daran anschließenden auf vier Tage verteilten Strecken­fluge.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 12. Juli.

80,25

247,5*

93

100

Auch an den Altien Märkten kam es zu stärkeren Kurseinbuhen, und die ersten Rotierungen für Terminwerte lagen 4 bis 5 Prozent unter den letzten Rachbörsekursen. Der Kurseinbruch war besonders scharf bei Rom- bacher Hütte, die schon am Samstag ganz erheb­lich gefallen waren. Die Kapitalzusammen­legungsquote wird jetzt zwischen 8:1 bis 10:1 geschäht. Rach Börsengerüchten soll über die Sanierungsmahnahinen innerhalb der Verwal­tung noch keine Einigung bestehen. Der Rück­gang dieser Werte und der bevorstehende Medio- termin waren die Hauptgründe für die schwache Tendenz der heutigen Börse. Am Geldmarkt hält die Erleichterung an. Tagesgeld 4.5 bis 5,5 Prozent, teilweise war es sogar schon zu 3,5 Prozent erhältlich. Monatsgetd 5 Prozent. Wechsel mit Bankgiro 5 bis 5,5 Prozent.

Dörsenkurle.

247,5*

56,5

139,5 |

138,2* |

121,5*

96;

119,25

162 1

81,5

88.5

25,25 |

44,75 |

56,75,

36

127,25

86.25

33,5

157.75

69,5

80.25

aehmigung zur Veranstaltung einer Meister­schaft der Reichswehr erteilt. Das über 100 Kilometer führende Rennen gelangt im Rah­men des Dundesfestes des B. D- R. in Dresden am Montag, 9. August, auf der gleichen Strecke zum Austrag, auf der die Meisterschaft im Der- einsmannschaftsfahren ausgefahren wird. Die Meisterschaft wird von Reichswehrformationen als Patrouillen fahrt bestritten, bei der fünf Mann von jeder Formation starten dürfen und die Zeit des dritten Fahrers gewertet wird, falls die drei Mann geschlossen ankommen. Als Siegespreis winkt der siegreichen Formation der Goldene Bundespokal und den siegreichen Fah­rern je ein goldenes Ehrenzeichen.

Wassersport.

Die fleißigsten deutschen Rudervereine.

do. Der Deutsche Ruderverband veröffentlicht jetzt eine recht interessante Statistik über die Fahrtenzahl seiner Verbandsvereine im letzten Ruderjahr. An erster Stelle steht unter diesen über 400 Klubs die R.-G. Hannover-Linden von 1899 vor R.-C. Favo- rite-Hammonia Hamburg, die beide über 5000 Fahr­ten ihrer Mitglieder zu verzeichnen haben. Insge­samt 37 Vereine haben über 2000 Fahrten durch­geführt, 122 Vereine über 1000. Unter denen, die meniger als 100 Fahrten melden, find 16 verzeichnet. Die 20 fleißigsten Vereine sind: 1. R.-G. Hannover- Linden 1899 5483, 2. Faoorite-Hammonia Homburg 5186, 3. Lübecker R.-G. 1885 4721, 4. R.-G. Speyer 4580, 5. Hallescher R.-V. Böllberg 4492, 6. Dresdner R.-V. 4449, 7. R.-R. der Turngemeinde in Berlin 4213, 8. R.-C. Bamberg 3973, 9. Würzburger R.-G. 3963, 10. Karlsruher R.-V. 1879 3597, 11. R.-K. am Wannsee Berlin 3577, 12. Oberweser R.-V. Bre­men 3499, 13. R.-C. Havel Brandenburg 3376, 14. R.-R. des Essener T. F. C. 3166, 15. Wiking Leipzig 2894, 16. R.-C. Aschaffenburg 2821,

17. W. V. Düsseldorf 2804, 18. Bremer R. V. v.

der

vo. Bund

eine Verschlechterung erfahren. Das Schwergewicht des Marktverlaufes hat sich nach der langsamen bis ruhigen Linie verschoben. Die Auftriebsziffern haben für Rinder, Kälber und

.... Tendenz: Lustlos und schwächer. Die Börse eröffnete die neue Woche in lustloser Haltung und an den Hauptmärkten mit schwächeren Kursen. Dos Publikum war nur in ganz ge­ringem Umfange als Käufer am Markte. Die

Wettervoraussage.

Wolkig mit zeitweiser Aufheiterung, wärmer, doch meist trocken.

Die Regengebiete find ostwärts abgezogen, so daß Deutschland heute morgen regenfrei ist. Don Frankreich her schiebt sich ein Hochdruckteil nach Deutschland vor. der zunächst noch nordwestliche später aber mehr südliche Luft heranführt und zeitweise Aufklärung im Gefolge fjat. Jedoch ist eine längere Dauer des trockenen Wetters nicht wahrscheinlich, da westlich von uns erneut starke Temperatur-^lnterschiede sich zeigen, die zur Ver­stärkung von Ausläufern einer atlantischen De­pression Veranlassung geben können.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 19.4 ®raö Celsius, Minimum: 12.2 Grad Celsius. Riederschläge 0,2 Millimeter. Heutige Morgen« Temperatur: 15.5 Grad Celsius.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus der »Radio-Amschau".)

Dienstag. 13. Juli.

4,30 bis 5,45 Ufa: Konzert des Haus­orchesters: Operetten. 5,45 bis 6,05 Uhr. Die Lesestunde. 6,15 bis 6,45 Uhr: Vortrag von Dr. Stichtenoth überVolksmusik im Zeitalter der Maschinen". 6,45 bis 7,15 Uhr:Anschauungs­bilder bei Kindern", Vortrag von Dr. Efaenstein. 7,15 bis 7,45 Uhr: Stenographischer Fortbil­dungskursus (Diktat von 80 Silben aufwärts). 7,45 bls 8,15 Uhr: Italienischer Sprachunter- richt. 8,15 Uhr: Übertragung von Hamburg: Der Herr der Erde". Anschließend: Reue Schall- platten.

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Berlin Bremen Breslau Chemnitz Dortmund Dresden Düsseldorf Elberfeld Essen Frankfurt M. Hamburg Hannover Husum Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig Magdeburg Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau

Die Kohlenproduktion in Hessen.

Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Volksstaates Hessen weist für den Monat Uuni folgende Zahlen nach: An Braunkohlen wurden gefördert 35 390 Tonnen, verkauft wurden davon 9636 Tonnen: der größte Teil der Roh­kohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt. Aus den ver­arbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelerei- brobuftcn er^engt: 525 Tonnen Braunkohlenbri- kens 1323 Tonnen Raßpreßsteine. Außerdem wurden in Hessen eine Anzahl Tonnen Stein- Preßkohlen erzeugt.

Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Selbstverbrauches verblieben am Monatsschluh absatzfähig: 12803 Tonnen Rohkohlen, 1212 Son­nen Briketts 2918 Tonnen Rastpreßsteine, zu­sammen lo 933 gönnen Braunkohlen und Braun­kohlenprodukte im Gesamtwert von 132 655 Dm.

* Zinsermäßigung für Monats- geld bei der Berliner Stempelver- e i n ig u n g Die Berliner Stempelvereinigung hat den Habenzinssah für Geld von 14 Tagen

i , eimm Do(Ien -Zeitmonat um '/. Prozent au) 4'/2 Prozent ermäßigt. Die anderen Sätze b^ben unverändert. Auf Beschluß der übrigen deuffchen Bankvereinigungen wird mit Wirkung oom 9 2uli ab der Zinssatz für Gelder von min-

lL Tagen bis zu einem vollen Zeitmonat .auf £..'2 Prozent herabgesetzt, wahrend die übrigen Satze unverändert bleiben

Genehmigung der Reichsbahn^ au ft rage. Der große Auftrag der Reichs- eisenbahn auf Lieferung von Oberbaumaterial an den Stahlwerksverband ist nunmehr vom Sisenbahnzentralamt genehmigt worden, doch wer­den zunächst nur 500 000 Tonnen mit einer Obtion au toeitere 150 000 Tonnen im Werte von 75 Millionen RM. übergeben.

Berliner Börse.

0361:1111 12. 3uli. In der neuen Woche nahm der Rückgang der westlichen

gleich bei Beginn wieder ein rascheres Tempo an. Brüssel das vormittags mit 209,50 gegen London einsehte teurbe bereits mit 223 gegen das Pfund gehandelt. London-Paris, das mit 187,50 am vamstag schloß, ging heute auf 191,50 zurück.

Frankfurt a.M.^ Berlin

86,75

144,6* 145,2'

114.25 114

115

7,15 -

auf die Mmimalstrafc von zusammen 7 M o n n t e n i Gefängnis und empfahl dem Angeklagten, ein Gnadengesuch vorzulegen.

Ein Arbeiter aus G. wurde zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er an einem erwach­senen Mädchen mit Gewalt strafbare Handlungen vorgenommen hatte. Wegen Bettelns erhalt er fünf Tage Haft. Die Untersuchungshaft wurde mit zwei Wochen und fünf Tagen angerechnet. Der Ange­klagte nahm die Strafe sofort an.

Zwei Kaufleute aus W. waren des Betrugs an- geklogt. Sie sollen einer Anzahl von Frauen Wäsche verkauft und ihnen Wechselformulare zur Unter­schrift vorgelegt haben unter Verschweigung dieses Umstandes. Die Frauen glaubten, nur Empfangs­bestätigungen unterschrieben zu haben. Da einige Frauen bekunden, es könne möglich sein, daß die Angeklagten vonWechsel" und ..Akzept" gesprochen hätten, erfolgte Freisprechung mangels aus­reichenden Beweises.

Ein Lehrer aus dem Vogelsberg, der zugleich Rechner der Spar- und Darlehenskasse des Ortes

war, hat längere Zeit hindurch größere Betrage in Gesamthöhe von etwa 1600 Mark unterschlagen und die Kassenbücher gefälscht. Das alte Tagebuch hat er, um seine Verfehlungen zu verdecken, ver­schwinden lassen. Außerdem hat er eine einzelne Quittung gefälscht. Rach mehrstündiger umfang­reicher Beweisaufnahme sah das Gericht, dem An­trag des Staatsanwalts entsprechend, die Anklage in allen Punkten für erwiesen an und verurteilte den Angeklagten unter Annahme mildernder Um­stände zu 9 Monaten Gefängnis.

Gerichtssaal.

Lin Meineidsprozeh.

Darmstadt, 9. Juli. Der wegen Betrugs mehrfach vorbestrafte Friseur Albert Eisen­hauer aus Hammelbach hatte im Zusammenhang mit einem unerlaubten Fahrradverkauf den bisher unbeftraften, etwas geistesschwachen Maurer Val. Stals veranlaßt, vor Gericht einen M e i n e i d zu schwören. Das Schwurgericht verurteilte Eisenhauer zu 2 Jahren und 2 Monaten Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust und dauernder Eidesunfähigkeit. Stals erhielt die Mindeststrafe von e i n e m I a h r Zuchthaus: doch will das Gericht ein Gnaden­gesuch befürworten.

a f t ie n lagen schwächer. Die Einbußen betrugen etwa 2 Prozent, nur Siemens waren stärker ge­drückt minus 4 Prozent. Bankaktien neigten ebenfalls zu Rachgeben. Darmstädter minus 0.75 Prozent. Deutsche minus 1.75 Prozent. Dresdner minus 1.4 Prozent. Schiffahrtsaktien büßten bei ruhigem Geschäft nur wenig ein. Motoren werte lagen bis zu 1.5 Prozent schwächer. Auch Bau-, Maschinen- und Zuckeraktien schlossen sich der Abwärtsbewe­gung an. Gut gehalten waren deutsche An­leihen. Ausländische Renten gingen dagegen etwas zurück. Der Frciverkehr lag lustlos. Brown-Boveri 121 Prozent, Entreprise 6 Prozent. Growag 60 Prozent, Rastatter Wag­gon 15, Ufa 38 Prozent. Der weitere Verlauf wurde etwas freundlicher, eine Geschäftsbelebung war damit aber nicht verbunden. Auch die Besse­rungen hielten sich in engsten Grenzen. Der Geldmarkt steht im Zeichen weiteren Ange­botes. Tagesgeld 4 Prozent. Monatsgeld 5 bis 5,25 Prozent. Privatdiskonten 4,37 bis 4,5 Proz. Industrieakzepte 4.87 bis 5,12 Prozent. Im Devisenverkehr vermochte sich Paris gegen das Pfund zu behaupten mit 187,50. Dagegen war der belgische Franken mit 210 gegen London erheblich abgeschwächt. Mailand notierte gegen London 141.

Berliner ProduktcnvÄrjc.

Berlin, 10. Juli. Die festeren Preismeldungen aus dem Ausland und damit in Uebereinstimmunx höherer Schlußforderungen blieben im Berliner Produktenhandel nicht ganz ohne Einfluß. Aber auch die feit heute morgen niedergehenden Regen verstärkten die ausländische Anregung. Weizen, wie auch Roggen, konnten sich bei Beginn nicht uner­heblich im Preise steigern. Für Hafer waren die Forderungen unnachgiebig. Auch Gerste verhältnis­mäßig fest. Mehl höher im Preise gehalten, aber schwer abzusetzen. Im Lieferungshandel stellte sich der Weizen durchweg 2,50 Mark über letzter Notiz. Roggen bis 2 Mk. erhöht. Es notierten (1000 Kilo­gramm): Roggen, märkischer, 212 dis 215 Mk.: Sommergerste 205 bis 212; Gerste, inländische, 190 bis 204; Hafer, märkischer, 209 bis 218; Mais, loko Berlin, 173 bis 178; (100 Kilogramm): Weizenmehl 37,75 bis 39,75; Roggenmehl 30 bis 31; Weizen- kleie 10; Roggenkleie 11,25; Biktoriaerbfen 35 bis 46; kleine Speiseerbsen 30 bis 34; Futtererbsen 22 bis 27; Peluschken 23,50 bis 27.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Juli. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, 31,75 bis 32 Mark; Rog­gen, inländischer, 23 bis 23,25; Hafer, ausländischer, 21,25 bis 23; Mais (gelb) 17,75 bis 18; Weizen­mehl, inländisches (Spezial 0), 42,75 bis 43; .Rog- genmehl 33 bis 33,25; Weizenkleie 9; Roggenkleie 11; Erbsen 32 bis 45; Linsen 45 bis 75; Heu, süd­deutsches, gut, trocken, 10 bis 10,50; Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6,50; Treber, getrocknet, 15,50 Mark. Tendenz: fest.

Arankiurter Schlachtviehmarkt.

'Frankfurt a.M.. 12. 3uIL Auftrieb: 1815 Stück Rinder, darunter 557 Ochsen. 51 Bullen. 1207 Färsen und Kühe; 536 Kälber. 35 Schafa. 3428 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfund Lebendgewicht: Rinder: Ochsen. vvllfleischigL ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 55 bis 60. junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 48 bis 54, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 38 bis 46; Bullen, voll­fleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlacht­werts 40 bis 53, vollfleischigc jüngere 40 bis 47; Färsen und Kühe. Vollfl. ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 54 bis 59, vollfl. ausge- mästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu sieben Jahren ^48 bis 54, wenig gut entwickelte Färsen 43 bis 53, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 38 bis 47. mäßig genährte Kühe und Färsen 30 bis 38, gering ge­nährte Kühe und Färsen 18 bis 28. Kälber: Feinste Mastkälber 60 bis 66, mittlere Mast- und beste Saugkälber 55 bis 59, geringere Mast- und gute Saugkälber 48 bis 54. geringe Saugkälber 35 bis 44. Schafe: Mastlämmer und Mast- hämmel 45 bis 50, geringere Masthämmel und Schafe 35 bis 42. Schweine. Vollfl. von 80 bis 100 Kg. 76 bis 80, unter 80 Kg. 70 bis 75. von 100 bis 120 Kg. 76 bis 79, von 120 bis 150 Kg. 76 bis 79, Fettschweine über 150 Kg. 75 bis 78, unreine Sauen und geschnittene Eber 58 bis 68. Marktverlauf: Bei Rindern lang= fatner, bei Kleinvieh und Schweinen schleppender Handel. Rinder und Schweine hinterlassen Äeber- stand.

Große Straftammer Gießen.

* Gießen, 6. Juli. Ein Landwirt aus Ober­hessen hatte sich vor einigen Wochen wegen Ur­kundenfälschung vor dem Schöffengericht Gießen zu verantworten. Da ein Zeuge seine frühere belastende Aussage zuruckgenommen hatte, gelangte das Schöf­fengericht zur Freisprechung des Angeklagten und sprach ihm außerdem eine Entschädigung für um schuldig erlittene Untersuchungshaft zu. Hauptsächlich wegen des letzteren Punktes hatte die Staatsanwalt­schaft Berufung eingelegt. In der heutigen Be- rufungsoerhandlung führte der Staatsaiiwalt aus, nach der Beweisaufnahme komme in erster Linie eine Verurteilung des Angeklagten in Betracht; sollte das Gericht aber wiederum mangels Bewei es zu einer Freifprechuna gelangen, so dürfe dem Ange­klagten keine Entschädigung zugesprochen werden, denn ein begründeter Verdacht gegen den Ange­klagten bestehe nach wie vor, von erwiesener Un­schuld könne keine Rede sein. Die Strafkammer be­ließ es bei der Freisprechung, lehnte aber, dem An- 'r.ag des Staatsanwalts gemäß, die Entschädigung für die Untersuchungshaft ab.

3n zwei weiteren Fällen nahmen die Angeklag- en vor Eintritt in die Verhandlung ihre Be­rufungen zurück, da auch die Staatsanwaltschaft Be­rufung eingelegt hatte und sie Erhöhung der Strafe befürchteten.

Großes Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 7. Juli. Ein junger Mensch hatte -m Laufe der Jahre 1925 und 1926 zu R. an Mädchen von 8 und 9 Jahren strafbare Handlungen vorgenommen; außerdem hatte er öffentlich ein Aergernis erregt. Der zuständige Kreisarzt bezeich­nete den Angeklagten als schwach begabt, im übri­gen aber für verantwortlich. Das Gericht erkannte

Kurs

10. 7.

JW6 DieSotsch Berlin.

® Generals LWnatM £ gewlt in dec ««l to M 2Januar iu roorhro sein. Inspektor' einen der be gleichzeitig Außerdem i) Marschall S< Augenmerk bet deutscher Munitioi scheu Regien Me oerlaut erteilten Ans schen Regier mlttell.

von jnffi daß dem Äeii mehrere M Z. Juli jugegai Dental verhör fragen der Organisation b alliierten Mii von den beteil

DieTi Bei der De man nicht ai um eine A also um eim handelt. Abi in Betracht z können, daß aus unget bett, ben.ioit toeifai ntiflen. rate ßeedt ift. eine 'Sexeinbari rangen der So; durch eine Dero die Stellung eine hob und fjetn Minister unterste gerechtfertigt, da Frage von ne: mals gefundene monatelang in ( Seite Mtty n« neuen Raum ju g Aweiselloz rine I Völkerbunds Deutschland mr müßte, daß fe j ausgeht, d« rollen und die £h & die »n

Mm toor&en ift, Sri8** wünschen trollfonnnfa|.;. MM berh. ®fl, bar gedilll fe % ÜonK der

l-UIjr. I Schluß«>Anfang 6ur, | Kur» , Qur-.

12 7 | 10. 7. I 12 7.

Dalum:

5% Deutsche Reichs anleihe . 4% Deutsche Ncichsanlcihe . 3'/»% Deutsche Rcichsanleihe 3% Deutsche Ncichsanleihe . Deutsche k-parprämienanleih« 4% Preußische Koniols . 4% Hessen 3*/9°/n Hessen . . ......

3% Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto- Doll.-Schav'Antreisng.*) <e/o Zolltürken 5% Goldmerikaner ...

Berliner Handelsgesellschaft. Lommerz« und Pnvat-Baok Darmst. und Nationalbank . Deutsche Bank Deutsche Vereinsbank . . . . Disconto Commandii . . . Metallbank Mitteldeutsche Lreditdank. . Oesterreichische Creditanstall. Westbauk Bochumer Goh Buderus.......

Caro Dcutsch.^uxemburg Gelsenkirchener Bergwerke . . Harpener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte Oberbcdarf . . . . Phönix Bergbau ...... Rdeinstabl

RiebeN Montan ....... Tellus Bergbau. ...... Hamburg Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd ... Lheramische Werke Albto . . Zementwerk Heidelberg . . . Bbilivv Holzmann......

Anglo-Cont-Guano Chemische Mäher Alapin . . Q. G. Farbenindustrie, Ä -G. Goldschmidt..........

Holzverkohlung Rütgerswerkc Scheidcanstalt Allg. ElektrizitätS-Gesellschast Bergmann Mamkrastwerke ...

Schuckert . ..........

Siemens 4 Halske Adlcrwerke ökleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligensiaedr Meginn.............

Motorenwerke Mannheim Trankfurter Armaturen . . . xonserveosabrik Braun . . . Ä»": Schuhfabrik 6er, Sichel..............

Zellstofs Waldhos Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wagbäolel - . .

122,5* 173,7* 154,7*

145*

115.1*

7,15

132*

92.9

76' 134,5* 154,2*

140* 133* 144,5

55

67

134.2*

148

133'

90,25

75 135"

153.5"

139*

138*

147

52,12 65*

108,9*

132* 142

70 I 67,5' HO* 108.7* 135* : 132.5* 147.5 ! 142,7*

73

152' 1.51,5* 148* 145,2* .50,51 -

10.5.85! -

85,9 1 -

Rinder

Kälber

Schafe

Schweine

22-60

45-68

26-55

68-78

30-60

35-65

30-58

65-76

20-56

47-67

32-56

58-72

20-58

4565

38-50

64-78

20-63

40-75

35-55

62-76

27-62

44-72

42-64

60-78

25-63

35-65

70-82

20-62

40-68

65-77

25-62

40-90

34-52

65-79

18-63

40-68

20-50

55-82

14-58

30-75

25-58

58-78

15-62

30-70

15-58

65-75

21-58

6068

74-82

30-67

50-68

62-78

17-50

29-66

32-57

42-76

25-65

40-95

63-80

24-60

40-66

30-63

62-80

18-58

30-72

16-52

65-80

14-61

40-75

38-44

64-81

20-60

55-78

58-80

10-55

30-67

20-58

65-77

14-56

50-71

54-76

15-60

45-70

30-58

68-81

10 Juli.

12. Juli.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bner

Geld

Brief

Am ft.-Roll.

168,46

168.88

168,51

168,93 '

Buen.-Aires

1.694

1.698

1,694

1,698

Brfs.-Antw

9,85

9,89

8,79

8,83

Christiania. Kopenhagen

91,93

92,17

91,98

92,22

111,17

111,45

111,23

111,51

Stockholm . HMngfors.

112,39

112,67

112,41

112,69

10,548

10,588

10,55

10,59

Italien. . .

14.43

14,47

14,17

14,21

London. .

20,401

20,453

20,40

20,452

Neuhork . .

4,195

4,205

4,195

4,205

Paris. . .

10,84

10,88

10,545

10,555

Schweiz . .

81,16

81,36

81,19

81,39

Spanien . .

66.52

66,58

66,27

66,43

Japan . . .

1,966

1,970

1,970

1,974

Rio de Jan.

0,658

0.660

0.659

0,661

Wien in D-- Oest. abgest.

59,301

59,445

59,32

59,46

Prag ....

12,422

12,462

12,422

12,462

Belgrad . .

7,425

7,445

7,405

7,425

Budapest. .

5,865

5,885

5,865

5,885

Bulgarien .

3,045

3,055

3,045

3,045

Lissabon

21,355

21,405

21,345

21,395

Danzig. . .

80,90

81,10

80,92

81,12

Konstantin-

2,31

2,32

2,3 t

2,32

Athen. . .

5,09

5,11

5,14

5,16

Uanada. . .

4,199

4,209

4.205

4,199

4,209

Cruguah .

4.195

4.195

4.205

Banknoten.

Berlin, 10. Juli

Geld

Brief

Amerikanische Note».....

Belgische Noten ...... Dänische Noten ....... Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten ..... Italienische Noten.....

Norwegische Noten......

Deutsch-Oestcrr., 5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schwester Noten ....... Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten .......

4,183

9,74 110,99 20,372

11,07 168,15

14,73 92,02 59,55

1,91 112,12

81,37 66,43 12,39

5,84

4,203

9,83 111,55 20,472

11,13 168,99

14.81 92,40 59,85

1,95 112,60 81,77 66,77 12,45

5.88