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bröselten im Kurse weiter ab. Don Motoren gaben Kleher etwas nach, während Dainfter 0,5 Prozent anzogen. Von Baustoffaktien lagen Wayß & Freytag fest. Zuckeraktien gebessert. Von Zellstoffaktien büßten Waldhos 1 Proz. ein. Deutsche Renten waren etwas lebhafter gefragt. Kriegsanleihe eröffneten mit 0,420, senkten sich aber später auf 0,41 Schutzgebiet niedriger 5,37. Von ausländischen Renten tendierten Türken ziemlich fest. Der Freiverkehc hatte freundliche Stimmung. Veckerstahl 23 Prozent, Venz 70 Prozent, Entreprise 8, Growag 57 bis 59 Prozent, Krügershall 108,5, Ufa 48, Unterfranken 76. Der weitere Verlauf brachte keine wesentlichen Aenderungen, zumeist blieben di« Anfangskurse unverändert. Der Geldmarkt ist weiter sehr leicht. Tagesgeld stellte sich auf 3,5 bis 4 Prozent, Monatsgeld 4,88 bis 5,12 für erste Adressen und 5,5 bis 6 Prozent für zweite Adressen. Privatdiskonten 4,38 bis 4.5. Jndustrieakzepte 5 Prozent. 3m Devisenverkehr blieb Paris angeboten und lag etwas schwächer mit 166,50 gegen London. Brüssel 164, Mailand 135,25 gegen London ebenfalls schwächer. Mark und Pfund sind unverändert.
Spielplan -er Kranksurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 13. 3uni: Die Fledermaus. Montag, 14.: Salome. Dienstag, 15.: Der Opernball. Mittwoch, 16.: Don Jüan. Donnerstag, 17.: Tiefland. Freitag, 18.: Der fliegende tolländer. Samstag. 10.: Der Losenkavalier, önntag, 20.: Eine Lacht in Venedig.
Schauspielhaus. Sonnlag, 13. 3uni: Dorrn. 11 Uhr: Ausführung der Opernschule. Abends 8 Uhr: Orpheus in der Unterwelt. Montag. 14.: Ostpolzug. Dienstag, 15.: Wilhelm Sell. Mittwoch, 16.: Gläubiger. Hierauf: Don- bouroche. Donnerstag. 17.: Orpheus in der Unterwelt. Freitag. 18.: Der Misanthrop. Samstag, 19.: Weh dein, der lügt! Sonntag. 20.: Orpheus in der Unterwelt.
Rundfunk-Programm.
Sonntag, 13. Juni.
8—9 Uhr: Morgenfeier, veranstaltet vorn Wartburgverein. Frankfurt a. M. 9.30—11 Uhr: Uebertragung von Hamburg: Hauptversanunlung des Vereins deutscher 3ngenieure. 12—1 Uhr: Mittagsständchen, veranstaltet vom Musikverein Liederrad. 2—3 Uhr: Die Stunde der 3ugend. 4—6 Uhr: Uebertragung vom Frankfurter Stadion: Entscheidungsspiel um die D. F.-B.-Mei- sterschaft: B. S. C. „Hertha" Berlin gegen Sp.- Vgg. Fürth. 8.30—9.30 Uhr: Loewe-Dalladen. 9.30—10.30 Uhr: „Philosophische Dialoge". Anschließend bis 12 Uhr: Uebertragung von Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.
Montag, 14. 3uni.
4.30—5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 5.45—6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.30—7 Uhr: „Unterricht und Erziehung in den Vereinigten Staaten II“, Vortrag von Geheimrat Walter. 7—7.30 Uhr: Funkhochschule Frankfurt: „Charaktergestalten aus der Geschichte des neueren deutschen Unternehmertums: Walter Rathenau, sein wirtschaftliches und politisches System“, Vortrag von Professor Dr. Küntzel. 7.30—7.45 Uhr: Englische Literaturproben. 7.45 bis 8.15 Uhr: Englischer Sprachunterricht. 8.15 bis 9.15 Uhr: Vortragsabend Dr. Erich Fortner: Süddeutscher Humor. 9.15—10.15 Uhr: Rhein-, Wein-Scherzlieder- und Duettenabend.
Aus dem Amtsverkün-igungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 47 vom 11. Juni enthält: Rückzahlung der Dollarschatzanweisungen des Volksstaats Hessen. — Besichtigung von Schlachtvieh in den Sperr-- und Beobachtungsgebieten. — Maul- und Klauenseuche in Queckborm Utphe und Röthges. — Dienstanweisung für die Schulleiter, Lehrer und Elternbeiräte. — Dienststunden des Kreisschulamts. — Verzeichnis des Bücherbestandes der Kreislehrerbücherei. — Dienstnachrichten.
Letzte Nachrichten.
100 Prozent Friedensmiete in Hessen ab 1. Juli.
ö Darmstadt, 12. 3unL Wie wir hören, ist beabsichtigt, die gesetzliche Miete vom 1. 3uli a b auf 100 Prozent der Friede n s m i e t e festzusehen. Hierin würde sich ein Zuschlag für laufende 3nstandsetzungskosten von 15 Prozent der Friedensmiete befinden. Die gewerblichen Zuschläge für Räume mit einer Friedensmiete von 601 bis 1800 Mk. sollen von 10 auf 5 Prozent und für Räume mit einer solchen von über 1800 Mk. von 15 auf 10 Prozent herabgesetzt werden.
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Banknoten.
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Tendenz:
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58,12
187,5*
59,75
89,5
feit trotz der recht regen Dörsentätigkeit, und die Lachfrage nach täglichem Geld minimal. Auch Privatdiskonte werden kaum angeboten, während bankgirierte Wechsel schon seit längerer Zeit überhaupt nicht zu haben sind. Angesichts des außerordentlichen Rückganges im Wechselbestand der Reichsbank, der noch größere Ausmaße angenommen hätte, wenn nicht die Reichsbank die Red:s- kontierungen an öfffentlichen Stellen stark eingeschränkt hatte, spricht man bereits jetzt davon, daß die Reichsbank, wenn sie die Herrschaft am Diskontmarkt behalten will, sehr bald eine weitere Diskontermäßigung vornehmen müsse.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 12. 3uni.
Pater — Manie — Grad — Gestein — Normt — Glucke — Kanon — Liga.
Fußwanderung.
Auflösungen.
SilbenRatsel.
1. Arrac. 2. Noah. 3. Manko. 4. Ulme. 5. Ter» nun. 6. Madrid. 7. Alba. 8. Ceres. 9. Hagenow. 10. Emme. 11. Trafoi. 12. Spankorb.
Anmut machet schön das Weib.
Scharade.
Mißernte.
Vuchsiabenversehung.
Modena — Anklam — Roenne — Ostende Kremsier — Kempten — Ohligs.
Marokko.
Schepzrätses.
Als Berg wird's in der Schweiz geschaut Und manchmal auch erklommen;
Bei uns ist's nur ein Nasenlaut, Da heißt's: „Mög's wohlbekommen!"
113,5*
73
58*
115*
119,5*
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130* 137,62 36,12 53,5*
90’ 119’
113,5
64
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12,47 168,08
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6.85
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0,375
0,44
0,23
0,375
0,39
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12.5
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159* 109,2* 141,5* 134,6*
130,5*
109,75
7,1
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Redakttontttsch.
Das lote Huhn.
Durch ein Dorf kam ein Automobil gerast, im sonntäglichen 100.Kilometer-Tempo, und fuhr einem Huhn über den Hals, einem großen, jungen, prächtigen Suppenhuhn. Der Wagen hielt, man stieg von den Sitzen und suchte nach dem Besitzer des Tieres. Der kam auch bald angelaufen und erhob ein mörderisches Wehegeschrei. Ausgerechnet dieses Huhn lege täglich Stück für Stück 6 Eier und nun sei es tot, das liebe, gute, süße Tierchen. „Was wollen Sie haben?" fragte der Autofahrer. „6 Mark", sagte der Bauer. „Ich biete 4 Marl, sind Eie zu- frieden?" Das war der Bauer keineswegs, er woll» te seine 6 Mark. „Ich verzichte gern auf das Huhn", sagte der Autofahrer, „ich will es nicht haben, Sie können es mitnehmen, aber mehr als 4 Mark gebe ich nicht." Man zankte sich und konnte natürlich nicht einig werden. Da kam ein Reisender in Unter» Wäsche heran. Das heißt, er trug nicht nur Unterwäsche, er reiste in ihr. immerhin kam er heran und fragte: „La, was'n los hier?" Man klärte ihn auf und er hatte sehr schnell begriffen. Er ließ sich von dem Bauern das Huhn, von dem Automobilisten die 4 Mark geben, nahm selbst 2 Mark aus der Tasche und sprach: „Also Sie verlangen 6 Mark? Ditte sehr, hier sind sie. Und Eie wollten 4 Mark zahlen, verzichteten aber auf das Huhn?" Sprach's, nahm das Huhn unter den Arm und marschierte von dannen, die beiden andern hatten ihr Recht und er ein gutes Suppenhuhn für 2 Mark.
Engländer.
Drei Engländer gehen wortlos über die Straße. Ein Auto sticht aus einer Seitenstraße und über- fährt ein Pferd. Pause. Die drei Enländer gehen wortlos weiter. Eine Stunde spater: „Hast du gesehen, wie das Auto das Pferd überfuhr?" Pause. Die drei Enländer gehen wortlos weiter. Eine halbe Stunde später: „Das war kein Pferd. Das war eine Katze." Pause. Die drei Enländer gehen wottloS weiter. Eine halbe Stunde später legt der Dritte seine Stirn in aalten: „Wann werdet ihr endlich aushören, euch zu streiten?"
97,5
66,1
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ........
Mcinkrastwerkc . .
Schucken ...... » » .
Siemens 4 HalLke .....
Ädlcrwerke Älcyer ..... Daimler Motoren- ..... Heyligenstaedi • ■ ..... Meantn . . . .
Motorenwerke Mannbeim ftranffiitttr Armaturen Itonferfcnfabrif Braun . . Metallgesellchast Frankfurt. Pek. Union A--G- . . . .
Schuhfabrik Herz ■ ■ . . . . Sichel.
194,7*
80,75
58
88,5 134,25
122,7* ;
117,5
95.25
111,4 !
50 I
66,75 I
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Tellu-3 Bergbau
Hamburg-Amerika Paket. Norddeutscher Llovd Eberamischc Werke Albin ^cmcr.troexl Heidelberg . Philipp Holzmann . .
Deutsche Lereinsbank • • • Diöcomo Lommandit Metallbank........
Mitteldeutsche Cxcditbank. Testerreichiichc Kreditanstalt Weltbank
Bochumer Gab .....
Buderus .....
Laro ......... •
»-Luxemburg irchencr Bergwerke.
Harvencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . Kaliwerk Westeregeln.... Lanrahütte Oberbedarf ...»
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
i136,5*
1134,7*
109* i 141* I
134* !
153* 154,7*
Befestigt. Zum heutigen Wochenschluh war die Veranlagung der Börse zwar etwas freundlicher als am Vortage, doch wies die Kursbildung eine große Unregelmäßigkeit auf. Zu der besseren Stimmung trug vor allem der flüssige Geldstand bei; das Geschäft hielt sich jedoch in engen Grenzen und erstreckte sich nur auf einige Haupt- und Spezialwerte, die mit Besserungen von 1 bis 2 Proz., vereinzelt auch darüber, aus dem Verkehr hervorgingen. Lach Erledigung der von der Spekulation borgenonpnenen Deckungen flaute das Geschäft stark ab und nahm einen lustlosen Charakter an. Die Lachfrage erstreckte sich besonders auf 2. G. -Farbenindustrje, hie heute exkl, 10 Proz. Dividende gehandelt wurden und einen Gewinn von 2 Prvz. erzielten. Die Kauflust übertrug sich auch auf einige Montan- und Kaliwerte. So konnten Har- pener 1,5 Proz., Phönix 0,5 Proz. und Rheinische Braunkohle 3.5 Proz. anziehen. Don Kaliwerten hatten Westeregeln eine mäßige Steigerung zu verzeichnen, die aber später wieder verloren ging. Liedriger wurden Buderus minus 0,5 Prozent. Rheinstahl und Mannesmann waren knapp gehalten. Einen Gewinn von 2 Prozent erzielten Scheideanstalt. Deutsche Erdöl konnten 2 'Prozent anziehen. Von Elektrowerten wurden AEG. 0,75 niedriger, während Schuckert und Siemens sich zirka 1 Prozent erholen konnten. Von Bankaktien wurden Bayerische Hypotheken 1 Prozent fester, desgleichen Deutsche. Dresdner plus 0,5, Darmstädter und Lational- bank und Disconto je minus 0,5 Prozent. Schifffahrtsaktien lagen fast umsatzlos und
57,9 -
116*:
120,2* | 122,7*
129,5* 130*
Slnolo-Cont.-Guano . . . . Chemische Mäher Älapin - ■ I. G- Farbernndustrie, A-G- Goldschmidt.........
Zellstoff Waldhof. . . . . Zuckerfabrik Frankenthal Bnderfflbrif Waabäukel -
Phönix Lerabao Rneinstahl. . . . Pi.'bcck Montan.
1. Von l ' f s nach rechts: 1. Tierleiche. 4. Sportausdnm. 7. Voltsgemeinschaft. 9. Griechischer Gesetzgeber. 11. Sinnbild .des Köstlichen. 12. Wehrmacht. 13. Bildhauer. 15. Flächenmaß. 17. Muse. 18. Geheimnisvolle Kraft. 19. Spanischer Heerführer. 22. Zuchtmittel. 25. Lebenssaft. 26. Geburtsstand. 27. Berliner Vorort. 28. Deutscher Dichter.
2. Von oben nach unten: 1. Schicksalsgöttin. 2. Raubvogel. 3. Heilmittel. 4. Bruchstück. 5. Fluß in Thüringen. 6. Amerikanischer Schriftsteller. 7. Badeort in Belgien. 8. Produkt der Steinkohle. 9. Fruchtkorn. 10. Schlechte Eigenschaft. 14. Besuchender. 16. Spielteil des Schauspielers 18. Kleines Raubtier. 19. Vorsteher eines Klosters. 20. Nebenfluß der Weichsel. 21. Wie 1 senkrecht. 22. Helfender Vorschlag. 23. Männlicher Personenname. 14. Vorgebirge oes Harz.
Bilderrätsel.
109,5* 1 109,5* - • 7,25
95,25
12,55 I
50,751
Holzverkohlung . Nütgcrswerke . . Schcidcanstalt .
Silbenrätsel.
aar — al — au — bad) — bal — bar — can de — de — bei — den — dy — e — ef — en — en — gau — ge — ger — gold — nun — ja — ket — na — la — li — ling — Ion) — mi — mit — na — neun — now — ra — re — roß — sau — sen — stein — tat — te — the — wen.
Aus vorstehenden 43 Silben bilde man 17 Wörter mit folgender Bedeutung: 1. Sprengstoff. 2. Ver- wandter. 3. Schlachtort in der Provinz Sachsen. 4. Quellnymphe. 5. Schweizer Kanton. 6. Erhaben ausgearbeitetes Bild. 7. Gedichtform. 8. Insektenlarve. 9. Fisch. 10. Teil von Italien. 11. Schles- wigsche Insel. 12. Philanthrop. 13. Nebenfluß der Weser. 14. Legierung. 15. Slawischer Dolksstamm. 16. Biblische Person. 17. Stadt in der Provinz Brandenburg. Hat man die Wörter richtig gebildet, ergeben die Anfangsbuchstaben von vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat aus Shakespeares „Romeo und Julia".
Kreuzworträtsel.
* D i e deutsche Dierausfuhr. Rach den Veröffentlichungen des Statistischen Reichsamts hat Deutschland 1925 im Außenhandel von Bier einen Ausfuhrüberschuß im Werte von rund 21,1 Millionen Mart erzielt, wogegen der Vorkriegs-Ausfuhr-äleberschuh im Jahre 1913 22,88 Millionen Mark, also rund 1,78 Millionen Mart mehr betragen hat. Als Ursache für den Rückgang des Dierexportes wird angeführt: Das weite Abliegen der Produktionsstätten, insbesondere der bayrischen Exportbierbrauereien. von den deutschen Ausfuhrhäfen, die hohen innerdeutschen Frachtkosten, die amerikanische Trockenlegung, die Prohibitiv-Zölle der Einfuhrländer des Weltmarktes, sowie der scharfe Wettbewerb der außereuropäischen Brauereien.
^Berliner Börse.
Berlin, 12. Juni. 9m Gegensatz zu der gestrigen Börse wurden heute gleich bei Beginn a u s allen Märkten wesentliche Kursbesserungen erzielt. Die mit Rücksicht auf den Medio vorgenommenen Positionslösungen fielen demgegenüber nicht ins Gewicht. Die Geldflüssigkeit und die anhaltenden Auslandkäufe führten besonders am Montan- und Elektro- markt zu nennenswerten Kurserhöhungen. Der feste Schluß der Frankfurter Abendbörse machte sich heute besonders bemerkbar. 9n 9. G. Farben- I n d u ft r i e , die heute exklusive 10 Prozent Dividende gehandelt wurden, waren große Umsätze zu beobachten. Die hier eingetretenen Steigerungen übertrugen sich auch auf Rheinstahl und Riebeck- Montan. Am Montanmarkt wurden außerdem Gelsenkirchen und Phönix von der Spekulation bevorzugt. Schiffahrtsaktien lagen dagegen unter dem Einfluß der pessimistischen Ausführungen über die deutsche Schiffahrt auf der Hamburger Eisen- und Stahl-Jndustriellen-Tagung recht gedrückt. Die Hausse in Deutsche Erdöl nahm bei starken Käufen der Kulisse ihren Fortgang. Bankaktien lagen uneinheitlich. Reichsbank waren befeftiat Am heimischen Renten- markt herrschte nur geringes Interesse, die Kurse waren saft unverändert. Von Auslandrenten .waren Türken befestigt, besonders Bagdad I und II.
3n der sehr regen Aussprache wurden noch I Der Geldmarkt ist u n v e r ä n d e r t f l ü s s i g. allerlei praktische Winke gegeben, die zur Deant- Tagesgeld war zu 3t bis Proz. angeboten, für toortung der aufgeworfenen Frage auch vorn erste Adressen noch hierunter. Monatsgeld Si b Standpunkt der ländlichen Frauenvereme aus 61 Prozent. 9m De v i s e n v e r k eh r war Pari lehrreich waren. weiter leicht abgeschwacht. Mailand wurde gegen
Dekan Gußmann schilderte zum Schluß London mit 134 bis 134,50 gehandelt. Oslo war noch feine Eindrücke von dem großen Deutsch- weiter recht stau. (21,70 bis 21,80 ^egen London.) evangelischen Frauentag in Darmstadt, den er als Madrid fest. Kabel Warschau 10,13 unverändert, eine hochbedeutende Kundgebung der deutschen | Dörlenkutte.__
evangelischen Frauen vor Augen führt. f
Briet
4,21
12,53 111,80 20,475
12,53 168,92
15,24
94,79
59,70
1,84 112,53
81,72 65,26
12,455
5.87
Berlin, 11 Juni
Amerikanische Sloiee Belgische Noten ..... .
Dänische Noten ...... Englische Noten ....... Frarnönsche Noten ..... Holländische Noten ..... tzlnlienische Noten ..... Norwegische Roten Deutsch-Ocstorr., i 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten ..... Spanische Noten , Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
138 I 137* 1136,5'
135,2* I 135,9* s 1:73,5
Urtb ©ClbtltGtltte 5o Deutsche Reichsanlechr .
Man spricht zur Zeit an der Börse Diel <o/o Deutsche Rcichsanlcche . davon, daß unter den Großbanken in bezug auf die Entwicklung der Tendenz Meinungsver>- Deutsche Sborvrämienanteihe schiedenheiten bestehen, in deren Folge sich em <<y0 Preußische Konfols . . . gewisser Kampf gebildet zu haben scheint. *
Der Erfolg ist. daß die Börse außergewöhnlich . 1 .
großen Schwankungen, insbesondere am Termin- I Deutsche Wertb. Dollar-Anl. markt, aus dem sich ja vorzugsweise der Kamf^ dto.Doll.-Schatz-Lnwe.iug.*) abspielt, unterworfen ist, doch ist immerhin noch 4»/0 Zolltürken eine weitere Tendenz nach oben hin nicht zu b/» Äoldmeftkau« < . . ■ bestreiten. Diese wird wohl in der Hauptsache dadurch genährt, daß sich das Ä u s l a n d wieder Dannst. und Nationa'lbank . recht rege an der Berliner Börse betätigt. Latur- Deutsche Bank gemäß läßt sich nicht übersehen, wieweit es sich hier um feste Anlagen und wie weit um reine Spekulation handelt. Es hat jedoch den Anschein, als ob die erstere Art von Käufen immer noch eine große Rolle spielt. Die verschiedenen Gründungen im Ausland zum Zwecke der Hinterbringung deutscher Werte üben sicherlich bereits einen ziemlichen Einfluß aus. andererseits nimmt die industrielle Verkettung mit dem Ausland, die ebenfalls die 3nteressennahme | an den bezüglichen Werken mit sich bringt, j immer weitere Ausdehnung. Charakteristisch ist, daß in der Generalversammlung der 3. ®. Far - benindustrie bereits erklärt worden ist. daß man unter gegebenen ätmständen die Abschaffung der Vorzugsaktien zurückstellen müsse, da eine Ueberfremöung neuerdings im Gefahrenbereich stehe. Angesichts der starken Aus- landstäufe gerade in den Aktien der 3. G. Far benindustrie ist dieser Schr.tt begreiflich bei dem ganzen Charakter dieser Werke. Er wird, welcher Meinung man auch sonst in bezug auf die Mehrstimrnen-Aktien sein mag,
in der Oesfentlichkeit Verständnis finden. 3m übrigen wurden die Erwartungen, die man in die genannte Generalversammlung geknüpft hat. daß nämlich einiges über die weitverzweigten Pläne dieser Gesellschaft gesagt werde, enttäuscht, und die Folge war ein starker Rückschlag, der allerdings nach den vorhergehenden Steigerungen begreiflich ist. Lichtsdestoweniger schließen die Aktien der 3. G. Farbenindustrie noch erheblich über der Vorwoche, wie auch insgesamt sich das Kursniveau weiter gehoben hat, mit Ausnahme von Elektrizitätswerten, die sich in Reaktion auf die teilweise allzu sprunghaften Steigerungen, durchweg Abschläge gefallen lassen mußten. Daß sich im übrigen für diejenigen Werte, bet denen man mit einer gewissen Standarddividende rechnen kann, so Bankaktien, Charlottenburger Wasser-Aktien und Dessauer Gas, 3nteresse zeigt, berftebt sich aus dem sich neigenden allgemeinen Zinsniveau. Don der Ermäßigung des Reichsbankdiskontsatzes vermochten dagegen Anleihen und Goldpfandbriefe kaum Lutzen zu ziehen. Dies liegt wohl in erster Linie daran, daß augenscheinlich die Ermäßigung des Diskontsatzes einen bestimmten Zweck verfolgt hat, nämlich der Auflage der Reichsbahn- Vorzugsaktien den Boden zu bereiten, und bie Danken werden ein übriges getan haben, um in denjenigen Kreisen, die vorzugsweise ihre freien Kapitalien in fest verzinslichen Werten anzulegen entschlossen sind, Propaganda für dieses Pavier zu machen.
' Der Geldmarkt ist zur Zeit wieder von einer kaum übertreff bar en Flüssig-
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Kopenhagen
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Swckholm
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112,30
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Budapest. .
5,868
5,888
5,868
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Bulgarien
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Lissabon
21.445
21.495
21.445
21,495
Danzig. .
80.96
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80,97
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fionft..nrtn.
2,23
2,24
2,23
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Athen
5,19
5,21
5,19
5,21
Conada. .
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4,197
4,207
Uruguay
4.265
| 4.275
4.255
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