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Wirtschaft, Flaule auf dem Kohlen- und Eisenmarkt. Gegenüber dem Würz hat der April einen weiteren Rückgang im Absatz gebracht. Besonders enttäuscht hat die weitere Verringerung der Nach­frage nach Brennstossen für den Industriebedarf, ein Zeichen dafür, bah eine Behebung der Wirt­schaftskrise noch in keiner Weise eingetreten ist. 3m April ist der arbeitStägiiche Inlandabfatz des Kohlenlyndikals ungefähr 10 Prozent schlech­ter gewesen, als in dem schon reichlich schlechten Monat Wär-! dagegen hat der Auslandabsatz eine Besserung um ebenfalls zirka 10 Prozent erfahren! da aber nur ein Drittel des Gesamt- absatzeS inS Ausland geht, ist insgesamt eine Verschlechterung der Kohlenmarltlage scstzustellen. die sich auch noch bis in den Anfang Mai fortgesetzt hat. Da die arbeitstägliche Förderung etwas größer war lzirka 20003000 Tonnnen je Tag), haben sich die Haldenbestände (haupt­sächlich tn Koks) vermehrt. Ende März betrugen in Kohle umgerechnet die Bestände aus den Zechen uto. 6.8 Millionen Tonnen; Ende April waren sie aus über 1 Millionen Tonnen gestiegen. Da dazu noch die Bestände auf den Syndikats- lagern, in den Kähnen ufw. kommen, kann man den Eesamtbestand zurzeit auf rund 9,5 Millionen Tonnen veranschlagen! er hat damit eine lange nicht mehr zu beobachtende Höhe erreicht. Die Zahl der Feierschichten hat sich in der letzten Zett etwas verringert. Trotzdem die Delegschafts- zitser nur noch 90 Prozent der Höhe von 1913 beträgt, war sie im März ungefähr 5ma( und im April immer noch 3mal höher als im Durch­schnitt der Monate November, Dezember: ob sich eine ilmtoanblung der Feierschichten in Ent­lassungen vermeiden läfjt, bleibt abzuwarten. Eine Auswirkung der Sommerpreise hat sich bis­her noch nicht bemerkbar gemacht: eine wesent­liche Belebung wird von ihnen auch nicht er­wartet. da dazu die Kapitallnappheit der Ab­nehmer zu gtob ist. Eine Belebung des Marktes aus Anlaß des englischen Bergarbeiterstreits ist noch nicht zu verspüren. Zwar hat die Zahl der Anfragen sich vermehrt, efsektive Aufträge sind bis jetzt jedoch kaum erteilt worden: nur die Abrufe haben sich etwas vermehrt. Eine etwaige Besserung wird sich zunächst aus den umstrittenen Gebieten lKüste. Berlin usw.) bemerkbar machen, zumal dort die Bestände verhältnismäßig gering­fügig sind. Bielleicht wird sich aud) die Möglich­keit bieten, die Lagerbestände etwas zu ver­ringern. falls eine gesteigerte Nachfrage sich er­geben sollte. Wesentlich für die weitere Entwick­lung auf dem Kohlenmartt ist die Tatsache, dah die deutsche Regierung sich bereit erklärt hat. ent­sprechende Finanzmaßnahmen zu treffen, falls die «malische Snbvenlionspolitik fortgeführt werden sollte.

Die Lage auf dem Eisenmarlt ist nach wie vor unbefriedigend. Mitte April war eine kleine Belebung zu verzeichnen: diese hat jedoch schnell wieder nachgelassen, so dah zurzeit die Tendenz wieder ausgesprochen still ist. Das gilt beson­ders für Öen 3nlanömarÜ, der für keine Art deS Verbrauchs eine ins Gewicht fallende Nachfrage auszuweisen hat. Aber auch auf dem Ausland­markt liegen die Berhältnisse ziemlich schwierig, da der erneute Sturz des französischen und bel­gischen Franken die Konkurrenz der westeuro­päischen Eisenwerke wieder stärker in Erscheinung lietcn läfot, zumal diese nach Aufarbeitung der siuher erteilten Aufträge wieder flärter um neue Aufträge sich bemühen. Manche deutschen Werke ziehen sich wegen der verlustbringenden Preise immer mehr vom Auslandmarkt zurück. Inwiefern die internationalen Eisenverhandlungen Abhilfe schassen können, ist noch nicht zu übersehen: die Verhandlungen ziehen sich trotz der grundsätzlichen Geneigtheit auf allen Seiten infolge der Kompliziert­heit der $erf)ältnine doch länger hin, als man ur­sprünglich erhofft hatte. Die Beschäftigung bei den meisten Werken reicht nur noch für einige Wochen: mancherorts fängt der Auftragsvestand sogar schon an, ziemlich knapp zu werden. Im einzelnen ist viel­leicht zu erwähnen, daß für Oberbaumaterial die Aufträge ziemlich gering sind, da das Eifenbahn­zentralamt geringere Aufträge herausgegcben Hai, als man ursprünglich erwartete. In Stabeisen ist der Absatz nach wie vor völlig ungenügend: beson­ders auch für den Auslandabsatz, für den die Preise feil einiger Zeit eine nicht unbeträchtliche rückläufige Bewegung eingeschlagen haben. Sehr schlecht liegt nach wie vor der Blechmarkt, besonders für Mittel­bleche und für Feinbleche. Auch der Drahtmarkt liegt sehr ruhig.

* Eine neue Amerikaanleihe für d i e Sächsischen Werke? Die sächsische Regierung stehl, wie dieLeipziger N. 91." melden, in Unter­handlungen mit einem amerikanischen Bankenkonsor­tium über die Begebung einer neuen Amerikaan­leihe für die Sächsischen Werke, A.-G. Sicherem Derneymen nadj soll die Anleihe über 2025 Mill. Dollar betragen.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Mai. Die Börse war heute voll­kommen von innerpolitischen Besorg­nissen ergriffen. Die Beteiligung der Spekulation und außenstehender Kreise am Geschäft blieb unver­ändert gering Bei der herrschenden Umsatzstockung blieben Kursbildungen im Dormittagsverkehr über­haupt aus. Bei Eröffnung der Börse wurde die Tendenz ausgesprochen schwach, zumal auch im Hinblick auf den herannahenden Mediotermin EnUastungsbedürsnisfe der Spekulation bestanden. Verstimmend wirkte außerdem die Regierungs­krise, die neue Abschwächung der Frankenkurse, denen sich erstmalig die Lira anschloß. Der Wech selkurs London-Mailand ging auf 122,30 zurück, De vifen Mailand sind nur mit 25 Prozent pro Anno er- hälllich. Aus den hohen Sätzen geht das Mißtrauen der internationalen Valutenspekulation in das Be­stehen des italienischen Wechselkurses hervor. Brussel sank infolge der Kabinettsschwierigkeiten scharf auf 156,12 gegen London, Paris auf 155,12 gegen Lon­don, unter ungünstigen Kundgebungen der Pariser Opposition gegen das französisch-amerikanische Schul- benabtommen. Allgemeine Beachtung fand dagegen die F e st i g k e i t des P f u n d k u r s e s, der sich mit Rücksicht auf die fortschreitende Besserung in der Streiklage gegenüber dem Dollar auf 4.86,12 er­

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holte. Infolge der allgemeinen Lustlosigkeit kamen einige günstige Motive kaum zur Oeltung. So blieb der starke Rückgang der Arbeitslosig­keit in der zweiten Aprilhälfte ohne Einfluß auf die Börse, desgleichen die Flüssigkeit am offenen Geldmarkt. Der Reichsbankstatus weist nach den neuesten Ausweisen eine Erleichte­rung auf. lagesgeld 4 bis 5,5 Proz. und darunter.

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Frankfuner Armawreu . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgeicll'choft Franlsun. Pcl. Union . tzchudlabrfk Herz . . . .

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Danknoten.

11 Mai.

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Berlin. 11 Mai

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Holländisch« Noten......

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Irolienische Noten......

16,66

16,71

Norwegische Noten......

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Deaisch^esterr. 5 ioo Lronev

59.24

59,54

Rumänische Noten......

1,58

1,62

Schwedische Noten ......

111,89

112,45

Schwei<er Noten .......

80,96

81,36

Tschechoslowakische Noten ..

12,40

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Unoarische Noien ......

5.84

5.88

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 12. Mai. Tendenz: schwach. An der Börse beschäftigte man sich heute recht leb haft mit der Frage, ob das Kabinett Luther im Amte verbleiben werde oder nicht. Gerüchte durch- schwirrten fortgesetzt den Börsensaal, die bereits von dem Rücktritt des Reichskanzlers wisien wollten. Diese außerordentlich unsichere Veranlagung der Börse erfuhr dadurd) eine neue Beeinflussung, und selbst Dementis über den Rücktritt Dr. Luthers blie­ben ahne jeden Eindruck. Angesichts der noch nicht zu übersetzenden Folgen für die innerpolitifche Lage blieb die Börse weiter recht lustlos und ab­wartend bei überwiegend scharf nach unten ge­richteter Kursbildung. Bei der gänzlich ins Stocken geratenen Unternehmungslust hielt sich das Geschäft in recht engen Grenzen und beschränkte sich auf einige wenige, durch die Spekulation bevorzugte Spe­zialwerte. 3m großen und ganzen wurde mit Glatt st ellungen fortgefahren, durch die die Kursrückgänge heute ein stärkeres Ausmaß an= nahmen. So überfliegen auf dem Montan markt die Kurseinbußen durchweg 2 Prozent. Auch auf dem Cbemiemarkt erreichten sie die gleiche Höhe. Scharf gedrückt zeigten sich E l e k t r o w e r t e , die Kursverluste bis zu 3 Prozent zu verzeichnen hallen.

Schach-Ecke.

Gearbeitet von W. D r b a cfr

Alic für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen. Lösungen usw. find zu richten an die Schachredaktion des ..Gießener Anzeigers",

Problem Nr. 61.

Don O. Drenander.

Weih.

Weiß: 4 Steine Kh7, Dd7, Sg4, BhZ Schwarz: 4 Steine Kg5, Be7, Bf4, Bh5.

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3

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Schwarz.

Matt in drei Zügen.

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Endspiel Nr. 15.

Don W. v. Holzhausen.

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Weiß zieht und macht das Spiel unentschieden.

Weiß 3 Steine Kh7, Tb6, Sa6.

Schwarz 4 Steine Ka8, Bc2, Bg3, Bh4.

Dieses Meisterwerk verfügt über eine scharf­sinnige Pointe.

Lösung des Endspiels Nr. 15.

Don W. v. Holzhauscn.

1. Sa6-b8, Ka8-a7, 2. Tb6-b4, alD 3. SbS- c6-f-, Kc7-a6, 4. Sc6b8-f-, Ka6a5, 5. SbS c6-i- und erhält durch ewiges Schach remis. Fehler­

haft wäre 1 alD denn hierauf wurde 2 SbS-c6! gewinnen. Schwarz könnte das Matt auf b8 nur durch Da7 decken hierauf würde jedoch 3. Sxa7, Kxa7 4. Tb6-g6! zugunsten von Weih entscheiden.

Lösung des Problems Nr. 59.

Don L. Dething.

1. Lh3-g4, ßxg4 2. Thl-h2! Kß3-f3 oder f4-13 3. Dh7-d3, C7+-+-.

1 Kg3xg4 2. Thl-h3, Kg4-g5 oder l4-f3, 3. Dh7-g7, h4++.

1. .... Kg3-f2 2. Dh7-a7+, Kf2-g3 3. Da7-

1. .... f4-f3 2. Dh7-h2-f-, Kg3Xß4 3. Dh2- h44s--

Eine richtige Lösung zum Problem Nr. 59 von Karl Dething sandte ein, Herr Prof. W. aus Dießen.

Aus der Schachwclt.

Wie alljährlich findet auch dieses Jahr in der Zeit vom 22. bis 26. Mai 1926 im Kursaal au Dad Ems das Turnier um die Meisterschaft des Mittelrheinischen Schachbundes statt. Fol­gende Turniere werden zur Austragung gebrachte 1. Meisterschaflstumier: Turnier um die Bundes- meisterschaft und den damit verbundenen Wander­preis der Kurverwaltung Dad Gms. Nur offen für Mitglieder des Bundes von hervorragender Spielstärke bis zu 8 Teilnehmern nach Wahl deS Turnierausschusses. 2. Hauptturnier: Offen für anerkannt starke Spieler des Bundes. Wird je nach Anzahl der Teilnehmer als Gruppen- oder Rundenlurnier ausgetragen. 3. Nebenturniere Offen für weniger starke Spieler des Bundes. Einteilung je nach Teilnehmerzahl, Dauer 2 Tage. 4. Tombolaturnier: Offen für Bundesmitglieder und auch für Gäste.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom NedakttonStisch.

Katastrophen.

Zn einem Schnellzug sah ein Mann mit einem kleinen Zungen auf dem Arm. Der Junge blieb aber nicht lange ruhig fitzen, sondern kletterte im Abteil herum und beschädigte den Hut eine- Mitreisenden zum Nichtwiedererkennen. Empört droht der Hutbeslher, den Schaffner zu rufen. Da sagt der Vater des Jungen traurig:Mich können Sie nicht mehr schrecken. Mehr als mir heute passiert ist, kann mir gar nicht zustohen Erst hat der Junge eine Fensterscheibe zerschlagen, dann hat er unsere Fahrkarten zerrissen und zum Fenster rausgeworfen, dann habe ich bemerkt, daß ich mein Geld zuhause vergessen habe, und vor einer halben Stunde stellte sich heraus, daß ich in einen falschen Zug eingestiegen bin.

Da» Geheimnis.

und dann hat er mir aiwertraut, daß unsere Verlobung noch ganz, aber auch ganz ge­heim bleiben mut). Margot erzählte ich es im tiefsten Vertrauen, und sie meinte, Fredh sei ver­rückt. Lilli erklärte, einen Ring würde sie trotzdem tragen. Das Gemeinste ist aber, daß Erika eS überhaupt nicht glaubt!

Enger Gang.

Maske rempelt Grien.-

Grien rempelt Masle.

Aus dem Weg," brüllt Maske,ich weiche nie einem Flegel aus."

Ich stets", tritt Grien höflich zur Seite.

Auch Bankaktien bröckelten ab, Reichsbank minus 1,25, Bayerische Hypotheken- und Wechsel­bank minus 1. Stark in Mitleidenschaft gezogen waren ferner Schiffahrlsaktien, die etwa 2 Prozent einbüßlen. Autoaktien verloren etwa 0,5 bis 1 Prozent, Bauaktien schwächten sich leicht ab, mit Ausnahme von Wayß & Freytag, die um 0,25 gebessert waren. Holzmann gaben um etwa 7s Prozent nach. Von Zuckeraktien verloren Badische Zucker 1 Prozent, während die anderen Werte der Zuckergruppe weniy Veränderungen zeig- ten. Der deutsche Anleihemarkt lag sehr still bei nachgebender Tendenz. Kriegsanleihe 0,365; dagegen S ch u tz g e b ie tsa nle i h en behauptet, 5,3. Interesse machte sich erneut am Ausland- rentcnmarlt für Türkenwerte bemerkbar, die etwas lebhafter umgefetzt wurden. Vereinzelt konn­ten diese Renten leicht anziehen. Der Freiver- kehr tendierte schwächer. Becker Stahl 40, Benz 70,5, Brown Boveri 75, Entreprise 9, Growag 57, Krügershall 100, Ufa 50, Ufra 76. Der weitere Ver­kehr blieb ohne jeglidje Anregung. Die Stimmung blieb gedrückt, und unter dem Eindruck der Fort­dauer des englischen Generalstreiks fegten sich die die Glattstellungen fort, während auch auf die Me- dioadwicklung, die nod) beoorsteht, hingewiesen wurde. Reue Kursverluste von 0,5 bis 1 Prozent waren die Regel. Der Geldmarkt dürfte sich um verändert auf 4,5 Prozent stellen, Monatsgeld be­dingte 5 bis 6,5 Prozent, je nach Adresse. Privat» d i s k o n t e n 4,75 Proznt, Industrieakzepte 5,25 bis 5,5 Prozent. Am Devisenmarkt konnten sich die beiden we st sich en Valuten ziemlich er­holen. Die Psundparität für den Pariser Frank ging auf 145,50 zurück, für den Brüsseler Frank auf 153,25. Das englische Pfund blieb sehr fest, da man in Bankkreisen damit rechnet, daß der englische Ge­neralstreik nur noch von kurzer Dauer sein wird. Die Mark ist unverändert.

r auf futter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Mai. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetlerauer, 29,50 bis 30 Mk.; Rog­gen, inländischer, 19,25 bis 19,50; Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24; Hafer, inländischer, 22,50 bis 23,50; Mais, gelb, 18; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 42 bis 42,50; Roggenmehl 18,25 bis 18,50; Weizenkleie 9,50; Roggenkleie 11 Mk. Ten­denz: ruhig.

Arankmrter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt, 12. Mai. Auftrieb: 3 Kühe, 1332 Kälber, 121 Schafe, 562 Schweine. Kälber, feinste Mastkälber 7580, mittlere Ria st- und beste Saug­kälber 6574, geringere Mast und gute Saug«

kälber 56-^64, geringe Saugkälber 4054. Schafe. Mafllämmer und Mafthämmel 4550, geringere Masthärnmel und Schafe 3844, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 30 vis 35. Schweine: vollfleischige von 80100 Kilo 74 bis 77, unter 80 Kilo 70 bis 73, von 100 bis 120 Kilo 74 bis 76, von 120 bis 150 Kilo 74 bis 76, unreine Sauen und geschnittene Eber 6068. M a r k t v er­lauf : Kälber und Schafe werden bei langsamen Handel ausverkauft. Beste norddeutsche Kälber über Notiz. Schweine bei ruhigem Geschäft nahezu ge­räumt.

Letzte Nachrichten.

Amundsen am Nordpol.

Neuyork, 12 Mai. (WTD.) Wie der Sonderberichterstatter der ..Neuhork Times" in Spitzbergen aus Kingstown meldet, hat daS LuftschiffN o r g e" um 1 Uhr morgens nor­wegischer Zeit den Nordpol überflogen.

Schwere Gasexplosion in Frankfurt.

Frankfurt a. M., 12. Mai. (WSN.) In der chemischen Fabrik von Messer & Eo. in der Re bst ackerst raße ereignete sich heute früh gegen 8 Uhr eine folgenschwere Gase?plo- f ion. Zwei Arbeiter waren mit dem AuSprobie- ren eines Azethlin-Apparates beschäftigt und hatten ihn gerade unter Wasser gefetzt, um Gas­rückstände zu befeltigen. Dabei gerieten die Gas­reste zur Entzündung und der Apparat explo­dierte mit einem weithin hörbaren Knall. Die beiden Arbeiter waren sofort tot. Ein in der Nähe stehender Lehrling kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Schaden ist beträchtlich. Drei Arbeiter tödlich verbrüht.

Mannheim, 12. Mai. (WSN.) In der Zellstosfabrik Waldhof ereignete sich gestern ein schwerer Unfall dadurch, daß ein Wasserreinigungsbehülter in­folge Ueberhitzung stark überkochte und vier Arbeiter, welche in der Nähe mit dem Rei­nigen eines Nachbarbehälters beschäftigt waren, derart verbrühte, daß sie in das Kranken­haus überführt werden mußten. Drei von ihnen sind dort inzwischen den erlittenen Brandwunden erlegen. Der Unfall soll auf die Unachtsamkeit eines Arbeiters, der die Anlage zu bedienen hatte, zurückzuführen sein. Eine Untersuchung wurde sofort eingeleitet.

So backt man Napfkuchen mit MONDAMIN

200 gr. Margarine (oder 125 gr. Butter) mit 2 Eiern, 200 gr. Zucker, dem Abgeriebenen einer halben Zitronen-

Wichtig: schale und einer Prise Salz schaumig einrühren. Dann 125 gr. Mondamin und 375 gr. Mehl, gemischt mit

Vor dun Anrühten Mehl mit MONDAMIN 1 Päckchen Mondamin - Backpulver und einem knappen V« Liter Milch beigeben und das Ganze gut durcharbeiten-

""vermischt mehrmals durchliebenI Die Kuchenform mit. Butter gut einfetten und den Teig etwa 1 Stunde in mittlerer Hitze backen lassen.