Ausgabe 
12.2.1926
 
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vv. Fahrpreis-Ermäßigung für deutsche Touristen auf österreichi­schen Bundesbahnen. Für das Jahr 1926 ist auf allen österreichischen Bundesbahnen auch den reichsdeutschen Mitgliedern der demVer­band zur Wahrung allgemeiner touristischer In­teressen" angehörenden Vereine Benutzung er­mäßigtet Touristen-Rückfahrkarten gestattet.

Oberhessen.

Landkreis Gießen

Leihgestern, 10. Febr. Einen genuß­reichen Abend bot am Samstag der hiesige Turn­verein 1893 durch einen turneris chen Werbe- und Hnterhaltungsabend in dem neuerbauten SaaleZur Krone". Vach einem flotten Erösfnungsmarsch begrüßte der Vorsitzende Georg Held in einer kernigen An­sprache die Gäste und ermahnte unter Hinweis auf den Wert des Turnens die Jugend, soweit sie noch der Turnerei fernsteht, sich ihr zu widmen, zum Vorteile ihrer Gesundheit und zum Wohle des Vaterlandes. Vach einem leben­den Bild zur Ehrung der Gefallenen, zu dem der Vorsitzende Held ein von ihm verfaßtes Gedicht vortrug, ging man zum turnerischen Teil über. Die Leistungen zeugten von unermüdlichem Fleiß und Eifer des Vereins. Hierzu hatte in dankens­werter ^Weise der Turn-Verein Lollar eine Riege von 10 Mann, sowie die Turn- Vereine Steinbach und Wieseck je zwei Mann dem hiesigen Turnverein zur Verfügung gestellt. Vach einem kurzen Schlußwort, in dem der Vorsitzende den Mitwirkenden den Dank des Vereins aussprach, folgte Tanz, der alle Teil­nehmer noch lange in guter Stimmung zusammen­hielt. Am Sonntag versammelten sich die Eltern in demselben Lokale zu einem Elternabend. Hier zeigten die Kinder, jede Klasse für sich, durch schöne Ausführungen, daß bie Lehrer­schaft ihr Bestes zum Gelingen des Abends hergegeben hatte. Herr Heß gab dem Wunsche Ausdruck, daß uns noch mehr solche Abende beschert sein möchten.

z. Allendorf a. d. Lda., 11. Febr. Im Auftrag der hiesigen Ortsgruppe der Liga zum Schuhe der deutschen Kultur sprach hier vor überfülltem Hause Pfarrer Ho erste! über das Thema:Die Greuellügner in Vöten". In fesselnder Weise zeigte der Red­ner, wie eng die Lügenpropaganda unserer Feinde mit der Kriegsschuldfrage verbunden ist. Die zahlreich erschienenen Zuhörer folgten den lehrreichen Ausführungen des Redners mit größ­tem Interesse und gaben ihrem Dank durch leb­haften Beifall Ausdruck.

's Grünberg, 11. Febr. Die erste dies­jährige Holzversteigerung im hiesigen Stadtwald fand in den Distrikten Kreuzstein und Steinritsche statt. Trotz des schlechten Wetters hatten sich sehr viele Steigerer eingefunden, von denen das Bieten sehr lebhaft betrieben wurde. Es wurden bezahlt: Für ein Meter Duchenscheit 1. Klasse 13 bis 15 Mk., 2. Klasse 9 bis 10 Mk., Fichtenscheit 7 bis 8 Mk.. Duchenknüppel 9 bis 10 Mk., Fichtenknüppel 6 bis 7 Mk., Fichtenstöcke 1 bis 2 Mk.. Buchenreiser 2 Mk. Die Preise sind dem Vorjahre entsprechend, aber erfahrungs­gemäß sind am hiesigen Orte die Preise der ersten Versteigerungen niedriger und ziehen bei den nächsten Versteigerungen an.

_L Weickartshain. 11. Febr. In der Vacht wurde in die Werkstätte eines am Weickartshainer Bahnhof wohnenden Larden- bacher Fahrradhändlers eingebrochen. Der Dieb, der durch Eindrücken einer Fensterscheibe in den Raum gelangte, entwendete ein Kraftrad und suchte mit diesem das Weite. Am folgenden Tage wurde es ihm jedoch schon wieder bei Butzbach abgenommen.

l. Hungen, 11. Febr. Aus der jüngsten Gemeinderatssitzung ist zu berichten: Der Gemeinderat beschloß für das Rechnungsjahr 1925 eine Vacherhebung der Gewerbe- st e u e r für die noch nicht erfaßten Umfaße. Die Erhebung erfolgt in einem Vachtragsziel am 10. März 1926. Der Zufchlagssatz beträgt 20 Proz. Ein Gesuch des Radfahrervereins Germania" Hungen um Heberlaffung von Fichten st angenholz zur Einfriedigung des Festplahes anläßlich des im Juli dahier statt­findenden Bundesfestes wurde genehmigt, ebenso fand die Heberlaffung des Galgenbergs als Fest­platz die Zustimmung des Gemeinderats. Die nördliche Giebelwand des Spritzenhauses soll, da nicht verputzt, zum Deschiefern oder Ver­putzen ausgeschrieben werden.

~ Rodheim a. d. Horloff, 11. Febr. Die Gemeindeverwaltung hatte das Ergebnis der ersten Iagdverpachtung nicht geneh­migt; darum kam sie noch einmal zum Ausgebot. Die F e l d j a g d blieb für den vorigen Preis von 300 Mk. in den Händen des Bürgermeisters Hofmann. Die W a i d j a g d behielt auch der seitherige Beständer Karl LI h l 2. von hier für 1150 Mk. Die Gemeindekasse ist mit diesem Er­gebnis sehr zufrieden, denn sie erzielt nun aus

der Jagd einen Mehrerlös von rund 1000 Mk. In den Gemeinden des hiesigen Kirchspiels fanden Lichtbilderabende über Tirol statt als Zeichen der Verbundenheit, besonders mit den von denKatz'lmachern" gequälten Süd­tirolern. Der finanzielle Heberschuß wird einer deutsch-evangelischen Alpengemeinde zugeführt werden.

Kreis Friedberg.

2< Dad-Vauheim, 11, Febr. Der Stenographenverein Gabelsberger, der dem Bezirk Gießen Gabelsbergerscher Stenographen angehört, hielt unter dem Vorsitz von Verwaltungsoberinspektor Hans Schnell seine diesjährige Generalversammlung ab. Mit ehrenden Worten wurde des verstor­benen Gründers und Ehrenvorsitzenden des Ver­eins, Oberreallehrers Heuser, Mainz, gedacht, ebenso der verstorbenen Mitglieder Bankvorstand Hartmann Stoll, Paul Wilke und Adolf Glaser. Die Mitgliederzahl seht sich aus 151 aktiven und 35 passiven Vereinsangehörigen zu­sammen. Die Rechnung schließt mit einem Kassen­bestand von 523,62 Mk. ab, was nicht in letzter Linie dem anzuerkennenden Entgegenkommen zu danken ist, das die Stadtverwaltung, die Dolls- bant und Private dem gemeinnützigen Verein durch Hnterstützungen erweisen. Der gute Kassen- bestand gab Veranlassung zu der Anregung, eine Schreibmaschine anzuschaffen und für eine neue Bibliothek in R e ich s ku rz sch r if t den Grundstock zu legen. Den Höhepunkt des erfolg­reichen Vereinsjahres bildet der hier statt- gefundene Herbstbezirkstag des Bezirks Gießen, über dessen glänzenden Verlauf seinerzeit ein­gehend berichtet wurde. Der Verein war mit schönen Erfolgen am Frühjahrsbezirkstag in Lau­bach, am Derbandstag in Aschaffenburg und am Bundestag in München und den damit ver­bundenen Wettfchreiben beteiligt. Der Vorsitzende erstattete eingehenden Bericht über diese Veran­staltungen. Der Frühjahrsbezirkstag dieses Iah- reS findet in Friedberg statt, wo der dortige Verein gleichzeitig die Feier seines 25jährigen Bestehens begehen wird. Zur Zeit sind im Ver­ein die folgenden Kurse im Gang, die alle sehr stark besucht sind: ein Anfängerkursus (Leiter Lehrer Barthel), ein Fortbildungskursus, ein Redeschriftkursus (Leiter Verwaltungssekretär Kreuz» und außerdem ein Schülerkursus in der Schule (Leiter Lehrer Oßwald). Die Hm» stellung in Re ich skurz sch r if t ist vollzogen, es wird nur noch inEinheit" unterrichtet.

Kreis Büdingen.

* Nidda, 12. Febr. Die Aufnahme neuer Schuler in die hiesige N e a l s ch u l e i. E. findet am Montag, 19. April, statt. Man beachte die heutige Anzeige.

Kreis Schotten.

Laubach, 10. Febr. Das Wohnhaus des im Vovember verstorbenen Forstrats i. R. Eduard Andre (3m Hain") ist als Dienst­wohnung für seinen 2lochfolger, Forstrat Kratz, zum Preise von 20 000 Mk. vom Staat an» gekauft worden. An das Haus stößt ein großer Garten, der nötigenfalls noch zu einem Äeben- bau benutzt werden kann. Montag fand im GasthofZur Traube" die Holzverfteige- rung des gräflichen För st er bezi rkS Gonterskirchen statt (aus den Distrikten Feldchen, Weingärtnerskopf, Forstwiese, Schepp- malsdickung). Es galten: Rm. Buchenscheiter 11 bis 12 Mk.; Rm. Duchenknüppel 8,50 bis 9 Mk.; Rm. Duchenstöcke 4,50 bis 5,50 Mk.; Rm. Reiser- knüppel 3 bis 3,50 Mk. Wesentlich höher, im allgemeinen 2 bis 3 Mk., waren die Preise auf der gestrigen Holzversteigerung des gräf­lichen Först erbezirks Rupperts­burg, die imSolmser Hof" stattfand (aus den' Distrikten Lenzesberg, Glashau, Hubberg, Hirsch- roth). Hier war ein sehr starker Zudrang von Kaufliebhabern, hauptsächlich aus der Wetterau. Die Landleute dieser Gegend können das Holz dieses Bezirks bequem mit der eigenen Achse ab­fahren. Vunmehr ist auch der Entwurf des Bildhauers Arnold-Beuern für das Ehren- denkmal der gebliebenen Söhne unserer Stadt bei der Bürgermeisterei eingetroffen, der wegen Erkrankung des Künstlers nicht früher geliefert werden konnte. Im Vordergründe steht ein Krie­ger in feldgrauer Uniform als Wächter vor den Ehrentafeln der Helden. Das Gesamtbild ist ein­fach, aber höchst stimitzungsvoll und ansprechend entworfen. Die Ausführung ist auf 810 000 Mk. berechnet, wird jedoch wohl wegen der herr­schenden Geldknappheit auf bessere Zeiten ver­schoben werden müssen. Im letzten Konzert­bericht muß es heißen stattKosailski" K osi alski.

-8- Burkhards, 9. Febr. Am Sonn­tag fand im Saale von Gastwirt Schmitt der diesjährige Hnterhaltungsabend des hiesigen G e» sangvereins statt. Der Besuch war über alle Erwartungen gut. Im Mittelpunkt des of­fiziellen Teils standen zwei Theateraufführungen. Reicher Beifall belohnte die Mitwirkenden für

ihr Spiel. Hmrahmt wurden die Theaterauffüh­rungen von Chören des Gesangvereins und von Sologesängen und »Vorträgen. Die Chöre, sowie die Ernzelgesänge zeigten gut durchgearbeiteles Stimmenmaterial und sanden dankbare Zu­hörer. Die Leitung öe£ Abends lag in den Hän­den des Dirigenten Lehrer Müller, her in einer 'kurzen Ansprache auf die Bedeutung des Abends und des Gesanges überhaupt hinwies. Vach Beendigung des offiziellen Teils hielt der übliche Tanz die Teilnehmer noch lange bei­sammen.

lg. Gedern, 11. Febr. Die Hauptstraße unseres Ortes Ist durch den starken Fuhrwerks­und Lastautoverkehr in recht schlechten Zustand geraten. Es wird daher allseits begrüßt, daß diesem Zustand ein Ende gemacht und die Straße demnächst mit finanzieller Hnterstühung des Kreises gewalzt werden soll. Zur Zeit ist man mit dem Anfahren des erforderlichen Stein- rnaterials beschäftigt. Den hiesigen Fuhrleuten und auch manchem zur Zeit Erwerbslosen wird hierdurch eine Derdienstmöglichkeit geboten, die ihm in dieser Zeit allgemeiner Geldknappheit sehr willkommen fein dürfte. Dieser Tage fand im GasthausZum kühlen Grund" die General­versammlung des Gesangvereins Liederkranz" (gegr. 1842) statt. Der seit­herige Vorstand wurde wiedergewählt mit der Ausnahme, daß für Lokomotivführer Drück- mann als Beisitzer Jean Ob er heim gewählt wurde. Im Anschluß an die Vorstandswahl fand eine längere Aussprache über das diesjährige Arbeitsprogramm des Vereins statt. Es sieht für Mai ein Abendkonzert im Schlohpark vor, sofern die Fürstlich Stolbergische Verwal­tung denselben zur Verfügung stellt. Weiterhin ist die ^Beteiligung an einem Sängerwettstreit in Aussicht genommen. 3m Laufe des Sommers sollen verschiedene Ausflüge unternommen und im kommenden Winter wiederum ein Konzert veranstaltet werden. Die Generalversammlung beschloß ferner die Einführung eines neuen Vereinsabzeichens mit dep 3nschrift des Vereins. Hm einem Mißbrauch vorzubeugen, sollen die Ab­zeichen Vereinseigentum bleiben und beim Aus­scheiden von Mitgliedern zurückgegeben werden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Q Wetzlar, 11. Febr. Der neugewählte Kreistag hat in seiner ersten Sitzung folgende Personen zu Mitgliedern des Kreisaus- schusses gewählt: Beigeordneter Hiepe, Wetzlar, Pfarrer Bausch, Kölschhausen, Ad­ministrator Siebold, Altenberg, Geschäftsfüh­rer B ä r w i n k e l, Wetzlar, Handschuhmacher Fischer, Wetzlar, und Gemeindevorsteher D o- denbender, Salzböden. 3n den Vorstand der Kreissparkasse wurden gewählt: Vorsteher a.D. Drop, Katzenfurt, Lehrer Gaß, Duten­hofen, Geschäftsführ. Därwinkel-Wehlar und Geschäftsführer Ziegler- Wetzlar. Der Zucht- stierkörkommissivn gehören als Mit­glieder an: Administrator Siebold, Altenberg, und Gemeindevorsteher R e d 1 i n g, Donbaden. In der Sitzung des Kreistages, über die wir bereits in der Vummer 29 desGieß. Anz." berichteten, wurden u. a. folgende weiteren Be­schlüsse gefaßt: 1. Die Wahlen zum Kreistag für gültig zu erklären, 2. den Haushaltsplan der Krsissparkasse für das Geschäftsjahr 1926 in Ein­nahme und Ausgabe auf 63 250 Mk. festzusetzen, 3. den Kreis Wetzlar dem Vahrungsmittelamt der Stadt Koblenz anzuschliehen, 4. neue Satzun­gen für die Kreissparkasse zu erlassen, 5. eine Wertzuwachssteuerordnung für Grundstücksver­käufe in der Zett vom 1. Januar 1919 bis 31. De­zember 1924 einzuführen, 6. die Lahnbrücke bei Oberbiel vom 1. April 1926 ab in die Unter­haltung des Kreises zu übernehmen, 7. die laut Beschluß vom 10. Juli 1925 vorgesehene An­leihe von 200 000 Mk. für die Hergabe von Baudarlehen zunächst im Wege des Wechsel­kredits bei der Landesbank der Rheinprovinz aufzunehmen. Es ist beabsichtigt, eine Zwangsinnung für das Spengler- und Elektro-Installationsgewerbe für Stadt.und Kreis Wetzlar zu errichten. Zum Kommissar zur Ermittelung der Mehrheit der beteiligten Gewerbetreibenden hat der Regie­rungspräsident den Bürgermeister Dr. Kühn von hier ernannt

Dutenhofen, 10. Febr. Unsere Ge­meindevertretung hat die Votwendigkeit der Instandsetzung einiger Darf­st r a h e n erkannt und ist in dankenswerter Weise, trotz der großen Finanznot, dazu über­gegangen. die Straßen ausbauen zu lassen. Man darf wohl hoffen, daß, wenn die Dorfstratzen in Ordnung sind, auch der Weg jenseits der Lahnbrücke passierbar gemacht wird. Daß dieser Weg, der als Verkehrsweg besonders für die Ahbacher Bewohner in Betracht kommt, nicht schon in früheren Jahren hergerichtet wurde, ist heutzutage besonders bedauerlich, da jetzt die Vot der Gemeinden viel größer ist als früher.

Hebet die Lösung der Finanzftaae muh man ft$> denn auch allerlei Gedanken machen, zumal unter Ort Ieinerlei Wald besitzt und nur auf den Er­lös der Gemeindewiesen rechnen kann.

O Groh-Rechtenbach, 11. Febr. Bei Arbeiten auf einem dem Müller Dörr Hierselbst gehörigen, in der Vähe seiner Mühle gelegenen Grundstück wurden verschiedene Gegenstände ge­funden, die daraus schließen lassen, daß sie schon sehr lange unter der Erde gelegen haben. Unter dem Funde befinden sich u. a. ein Schädel, der dem eines Menschen sehr ähnlich sieht, ein Metallgegenstand, den man sich bisher nicht er­klären konnte, ein Schädel, ber von einem Tiere herzurühren scheint, sowie eine ganze Anzahl Knochen verschiedenster Arten. Da die Arbeiten auf dem Grundstück fortgesetzt werden, hofft man noch weitere Funde zu machen. Es dürste zweck­mäßig fein, daß sich berufene Personen der ge­fundenen Gegenstände annehmen, um festzustel­len, woher letztere stammen und ob und welchen Altertumswert sie haben. Den Metallgegenstand hat Lehrer Messerschmidt von hier in vor­läufige Verwahrung genommen.

]:[ Hochelheim, 11. Febr. In diesen Tagen konnte der hiesige Turnverein auf sein 20jähr iges Destehen zurückblicken. Der Verein hatte beschlossen, das Stiftungsfest mit seiner Winterfestlichkeit zu verbinden, ©in- geleitet wurde die Feier durch ein Musikstück des hiesigen Mandolinenllubs. In seiner Be­grüßungsansprache wies der verdiente Turn- toart und Vorturner, Johannes Reitz, auf die Bedeutung des Tages für den Verein und die Bedeutung des Turnens überhaupt hin: Ein ge­sunder Geist in einem gesunden Leib, beides seien Ziele, die der Verein erstrebe zum Wohle deS einzelnen, zum Wohle des lieben deutschen Vaterlandes. Reicher Beifall bewies dem Sprecher daß seine Worte bei den Zuhörern Anklang gefunden hatten. In einem dramatischen Volksstück, sowie in einem Turnerschwank leiste­ten sämtliche Darsteller Vorzügliches. Die von dem Wirt Karl Franz neu hergerichtete Bühne machte einen guten Eindruck. Der Vachmittag des folgenden Tages war ganz turnerischen Vor­führungen gewidmet. Hierbei zeigte der Verein, an dem auch der Krieg und die schlimme- Vach- kriegszeit nicht spurlos vorüber gegangen waren, daß er wieder auf der Höhe ist und sich mit seinen Leistungen an Pferd, Barren und Reck manchem allen Stadtverein an die Seite stellen kann. Lehrer Gaß aus Dutenhofen, Leiter der Reichs- jugendwetttämpfe im Kreise Wetzlar und eifriger Förderer der Turnsache, zollte denn auch unfern Turnern warme Worte der Anerkennung. In seiner Ansprache über die Bedeutung des Tur­nens und der Leibesübungen richtete er die eindringliche Bitte an die anwesenden Väter und Mütter, mehr als bisher ihre Jungen dem Turn­verein zuzusühren, damit aus ihnen Männer wür­den, gestählt an Leib und Geist, zum Segen unseres Vaterlandes! Möchten seine Worte blei­benden Anklang gesunden haben. Die turnerischen Vorführungen am Abend, Doppelübungen am Barren, Stabreigen und Kürturnen fanden gleich­falls ungeteilten Beifall. An diese schloß sich Tanz an. Hnser Turnverein kann mit dem Erfolg der beiden Tage wohl zufrieden fein. Hoffent­lich ist auf finanziellem Gebiete auch etwas her­ausgekommen.

<> Dornholzhausen 11. Febr. Gestern abend zwischen 67 Uhr wurde auf dem Wege von hier nach Lang-Göns der Reifende P a n k n i n der Firma Fertsch & Co. in Friedberg von zwei Keplen überfallen, zu Boden geschlagen und der mttge- führten Gelder in Höhe von 12 00 Mark, sowie seiner goldenen Krawattennadel beraubt. Panknin konnte sich sich bis nach Lang-Göns schlep­pen. Die Täter konnten bis jetzt nicht ermittelt werden.

Kreis Biedenkopf.

9 Königsberg, 12. Febr. Bei Holzfäller­arbeiten verunglückte hier der 29jährige Wilh. Schupp in der Weise, daß ein schwerer Stamm vorzeitig zu Fall kam und Schupp mit zu Boden warf. Der Verunglückte erlitt einen Beckenbruch und mußte durch die Freiwillige Sanitätskolonne Gießen nach der Chirurgischen Klinik in Gießen verbracht werden.

Dillkreis.

|_j EiseINroth, 11. Febr. Bei der hiesigen S emeindeholzversteigerung wurden sehr hohe Preise erzielt. Das Klafter Buchen­scheit kam bis zu 60 Rm. Der Bau Öen Straße Eisemroth Oberscheld wird kommende Woche in Angriff genommen. Hierbei findet ein großer Teil unserer Arbeitslosen wie­der reichlich Beschäftigung. Der Straßenbau wird von dem hiesigen Bauunternehmer Schmidt ausgeführt. Die Eisen st eingruben sind noch teilweise lahmgelegt. Außer den Votstands- arbeitem ist ein ganz geringer Teil Arbeiter (Bergleute) eingestellt, so daß die Gruben wieder produttionsfähig sind. Der Absatz an Eisensteinen stockt aber noch immer.

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Heute nachmittag 5 Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager

Herr Jakob Metzler III.

im Alter von 60 Jahren.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Kath. Metzler geb. Hofmann nebst Kindern und 6 Enkelkinder Familie Heinrich Metzler Familie Kar! Hahn.

Heuchelheim, Rodheim, Atzbach, Göbelnrod, den 10. Februar 1926.

Die Beerdigung findet Samstag, den 13. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause Bachstraße 11

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Oberhessischer Kunstverein

Anläßlich des 50. Geburtstages des Kunstmalers Carl Fries, Ortenberg, und des Kunstbildhauers Johannes Ködding-Gießen lMWEidMWd Die Ausstellung wird Sonntag, den 14. Februar, vormittags 11 Uhr, mit einer Begrüßung eröffnet und bleibt bis 14. März Sonntags, Montags, Mittwochs und Freitags von 111 Uhr, Mittwochs auch von 35 Uhr dem Publikum zugänglich. In den vorderen Seiten-Abteilen: Oelgemälde und Aquarelle von W. Fritz-Ameburg, St. Kölble-Freiburg und Karl Bartels-

Donaueschingen.1324c

Für die uns anläßlich unserer silbernen Hoch­zeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst

Heinrich Kehler und Frau

Gießen (Kreuzplatz 6 I), 10. Februar 1926

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