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Der Abbau, der bergmännische Betrieb eines Bergwerks, ein Ausdruck, der wettcrytn rn der Heeres!prache eine Rolle spielt, vom Abbau der Nachkriegszeit gar n.cht zu reden, kann zum Raubbau wer.en, wenn nur aus augenolta- lichen Gewinn, tfin: Rücklicht auf späteren Be- trieb, gebaut wir,). Der reine Gewinn der sich . nach Abzug der Kosten auS dein Betriebe ergwr. h eicht Ausbeute. Zubuße aber der von den Gewerken nach M-chgabe ihrer Shi?e lDcrg- oder Grubcntrilc, 123 in einer Zeche, in der Form Kulus zuerst 1327 in einer böhmischen Ur- künde) au zahlende Beitrag zu den Betriebs- kosten, der so lang' geleistet werden muh, als das Bergwerk sie nicht selbst zu decken vermag. Zur Anlegung eines Bergwerks an einem be­stimmten Orte brdurste es der Erlaubnis, um

Wohl, wenn etwas nicht stimmte, und er besah Eharakterseftigkeit genug, nicht nachzulassen, bis er das Gewollte erreicht hatte. Deshalb stellte er auch, wenn er merkte, dah sein Auge nicht

«cht hoch über den Boden. Denn sich Schlangen in der Gefangenschaft weigern. Rührung aufzu- nchmen, so braucht man sie nur mehrmals zwangs­weise zu futtern, um tftncii den normalen Appetit Wiederzugeben. Riesenschlcu-grn kSnnrn ohne wei­teres mehrere Monate, manchmal sogar bis zwei Jahre ofyrw Rührung auskommen.

DergmaanSsprach«.

mehr zu erkennen vermochte, wie einem Mangel abzuhäsen sei. die Bilder monatelang argen Dand. ehe er sie wieder vornabm. Zu einem

Zur Anlegung ein stimmten Orte bed . .

die gemutet, nachgesucht werden mutzte (mhd. muoien. etwas haben wollen, verlangen, davon muotunge. Begehren: Vermutung machen hiech, aus Anzeichen erkennen, wo sich der Grubenbau lohnt). Ilm nach Erzlagern au suchen, muß man die Erdoberfläche au reihen, die oberen Erdschich­

ten abdecken, in der Sprache des Bergmanns schürfen die Berichte über Vorträge und Reden schreiben ost vontie'schürfenden' Dar­legungen: auch w:nn diese Vorträge als reich­haltig bezeichnet werden, lieat ein bergmän­nischer Ausdruck vor. der sich eigentlich auf me­tallreiche Erze bezieht. Die Beschaffenheit des Metalls erkundet man durch die Stichprobe, die durch einzn Stich mit dem Probelöffel dem Schmelzofen entnommene Probe auch von dem Reichtum, der Vollständigleit eines Buches über­zeugt man sich durch Stichproben. Die Laaer- stätte des SrzcS, die Stein- oder Kohlenschicht nennt der Bergmann ein Flöh (in älterer Schreibung Fleh oder Fläz), aus mhd. vlehe, ahd. flazzi, slezzi, geebneter Boden. Tenne, auch Hausflur: xu dem davon abgeleiteten Zeitwort vletzen, breit daliegen, lagern, gehört der Fläz, der dummgrobe Mensch, der sich hinfläzt, breit hinsetzt: zur Schicht dec Gebildeten zählt ec nicht. Die Schicht im Sinne von Lager geht auf mhd.

Bildnis, das jeder andere begabte Maler spie­lend in zwei, drei Siyungen von je zwei Stun­den hätte ausführen können, brauchte Whistler 30, 40. ja 50 Sitzungen von jedesmal acht Stunden oder noch mehr. Die Besteller von Porträts waren ost peinlich berührt, wenn der grobe Künstler, was zuweilen geschah, das ganze Bild abkrayte und von oom anfing, nachdem sie einen vollen Monat lang ermüdende Sitzungen gehabt hatten. Seine Arbeit machte häufig den Eindruck, als sei sie rasch auSgeführt. fast her­untergestrichen. Das war sie aber nie. Er brauchte endlos lange, um auch nur die kleinste Figur zu zeichnen.

äleberhaupt machte Whistler das Zeichnen grobe Mühe, und als er einmal die sichere Art sah, mit der Landor eine Skizze hinwars, rief er hingerissen auS:Könnte ich s o zeichnen, wäre ich ein grober Maler!" »Whistler brauchte zum Ankleiden eine ungeheure Zeit", berichtet der Verfasser über ihr Zusammenleben.Das Wellen feines HaareS. daS Anordnen der un­sterblichen weihen Locke, genau wie und wo sie sein sollte, das Binden seiner Tageskrawatte, damit sie eine besonders künstlerische Wirkung hatte, das waren ihm alles überaus wichtige Dinge. Sein Anzug den ein französischer Schneider nach seinen Ideen angefertigt hatte machte einen graulich »spahigen", unbehag­lichen Eindruck: er behauptete aber, kein Schnei­der in ganz England könne etwas Achnliches zu­schneiden und nähen." Ebenso sorgfältig war der Künstler bei der Auswahl seiner Mahlzeiten. Er war ein grober Feinschmecker und widmete dem Essen eine ebenso grobe Aufmerksamkeit wie dem Malen. Stunden brauchte er, um seine Speisenfolge zusammenzustellen. Gewöhnlich wurde der Chef heranbefohlen, um besondere An­weisungen entgegenzunehmen. Whistler liebte die komplizierten Gerichte. Die englische Küche sei nur für Barbaren: es gäbe überhaupt nur eine mögliche Küche in der Welt die französische. Es war wirklich ein Vergnügen, ihn Gerichte kosten zu sehen, die g?nau nach seinem Geschmack waren. Er schnalzte, die Augen glänzten, und er gab sich seiner fast kindischen Begeisterung so

schiht Geschehnis, Drbnung, Einteilung, Reihe, geordnete Arbeitszeit zurück: vir Bergleute ver­fahren oder machen Schichten von 66 Stunden: erst tm 17. Jahrhundert ist Schicht machen ver­zeichnet in der Bedeutung aushören zu arbeiten, wozu der Rus Schicht! daS Zeichen gibt. Ob umschichtig = wechselSweise zur DergmannSschicht gehört, ist zweifelhaft. Roch zu erwähnen ist dec Bergmannsgcub Glückauf!, der noch viel mehr, als eS bereits geschieht, in allgemeinen Gebrauch kommen sollte. 1770 fragt Hermes, Sophiens Reife: Woher kommt mir daS altfränkische Wort Glückauf? Es ist nicht vor 1660 nachzuweisen: Meltzer, 1684, Deichreibung der Stadt Schnee- berg, gibt für diesebergmännische Redeart" die Erklärung: Ich wünsche Glück, daß sich die

Reue Geschichten von öbiftler.

James McReille Whistler, der grobe ameri­kanische Waler, ist bei Lebzeiten durch seine originelle Persönlichkeit säst noch berühmter ge­wesen als durch seine Werke. Unerschöpflich ist der Strom der interessanten und lustigen Ge­schichten. die von diesem Meister des Bluffs und der Reklame erzählt werden. Eine Fülle neuer Whistler-Anekdoten finden sich in der Lebens­beschreibung des berühmten Forschungsreifenden A H. Savage Landor, die unter dem Titel .Der wilde Landor" soeben bei F. A. Drockhaus in Leipzig erschienen ist. Landor hat wohl mehr aufregende Abenteuer und gefährliche Fahrten erlebt als irgendeiner seiner Zeitgenossen: zu­gleich aber war er ein hochgebildeter, feinfühliger Mensch, ein vortrefflicher Schriftsteller und be­gabter Maler, und so spiegelt sich die Vielseitig- leit seines Lebens in den bunten Reflexen seiner Erzählung. Landor wohnte eine zeitlang mit Whistler zusammen in der Wohnung ihres ge­meinsamen Verlegers Heinemann. Auch er wurde von der hinreibenden Lebendigkeit seines Wesens und von dec blitzartigen Schlagfertigkeit seines Witzes gefesselt. lieb sich aber durch seine Bos­heiten nicht aus dem Häuschen bringen und ist so einer dec ganz wenigen Menschen gewesen, die mit diesem ewigen Zänker keinen Streit gehabt haben. Später besuchte er ihn oft in seinem Atelier und konnte ihn bei seiner Arbeit beobachten. .Die absolute Vollkommenheit seiner Bilder", erzählt Landor,erreichte er gana all­mählich nach ungemein langweiliger Versuchs­arbeit, bei der er malte und wieder zerstörte, bis er das Bild in allen seinen Teilen genau so hatte, wie er eS haben wollte. Er wutzte recht

völlig hin, dab et sogar vergab, von seinen Widersachern und Fehden zu plaudern." So hinreißend er im Gespräch war, so ungefchickt und schwerfällig war er als Redner. Ec liebte es, die malerischen Lichtwirkungen am Chelsea-Kai zu beobachten und batte für die einfache Ratur wenig übrig Als ihn Landor eines TageS auf- socderte. mit ihm einen Spaziergang durch den Hyde-'Park zu machen, wo das GcaS so schön grün sei. sah er ihn mitleidig an und sagte in seiner schläfrig langsamen, beibenben Art: .Ra ja... Sie brauchen wohl viel Drünfutter."

Rundfunk-Programm

deS Frankfurter Tender-.

(Aus der .Radio-Umschau-.)

Freitag, 12. November:

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Hausfrauennachmittag. ..Weinen und Lachen des Kindes". Vortrag von Dr. Marcho Türk. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.45 Uhr:Rettungsfahrten und Heldentaten". Vortrag von Herrn Frankl von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. 6.45 bis 7.15 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger, und Fortgeschrittene sDiktot von 80 Silben auf­wärts). 7.15 bis 7.45 Uhr: Italienischer Sprach­unterricht. 8.15 Uhr:Gesellschaft", Schauspiel in drei Akten von John Galsworihy.

Briefkasten her Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

L. Z. in 2L Wenden Sie sich an die Kommunale Landesbank in Darmstadt.

h. B., Sdtersrocg. Bei den kiesigen zuständigen Stellen ist ein solcher Fall noch nicht eingetreten. In Preußen ist die fragliche Frist auf drei Jahre festgesetzt. Erkundigen Sie sich doch einmal bei dem Landesamt für das Bildungswesen in Darmstadt.

SprerHsku »den bet Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bi, 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen

Für unverlangt eingefanbte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen

Anzeigenausträge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richten

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