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herrlichen Anlagen oder beim Konzert auf der Kurhausterrasse einige Stunden der Erholung zu gönnen. Wo man hinschaute, gaben die bun­ten Mühen der Studenten dem Kurleben ein farbenfrohes Gepräge. Nachmittags wurde wäh­rend des Konzerts der Kaffee auf der Kurhaus­terrasse eingenommen, später sah man viele der Teilnehmer auf dem Johannisberg. Am Abend strahlten das Kurhaus und die Terrasse zu Ehren der Gäste im Lichte einer farbenprächtigen Illumination. Im Großen Hause vereinigte Tanz jung und alt vor dem Abschied noch zu einer frohen Stunde. Unsere Badestadt ist der Landesuniversität dankbar für diesen Besuch.

pb. Butzbach, 10. Juni. Die Oberreal­schule Butzbach, die am 12. und 13. Juni unter großer Beteiligung der Bevölkerung und vieler ehemaliger auswärtiger Angehöriger der Schule ihr SOjähriges Bestehen feiert, blickt auf eine lange, ereignisreiche Geschichte zurück. Bereits im Jahre 1540 wurde hier die erste höhere Schule gegründet, die weitbekannte Butzbacher Lateinschule. Sie hatte van 1604 bis 1643 unter Landgraf Philipp von Butz­bach ihre Blütezeit, so baß später von 1689 ab öfters den Butzbacher Abiturienten das Recht erteilt wurde, ohne vorherigen Besuch eines Pädagogiums direkt die Universität zu beziehen. Von 1701 an ging die Lateinschule langsam zurück, und die deutsche Schule trat mehr in den Vordergrund unter Bevorzugung der realen Fächer. Das Latein blieb jedoch als fakul­tatives Fach bis in die Neuzeit erhalten. Im Jahre 1762 stiftete Rektor Clermont 1000 Gulden, deren Zinsen als Latein-Prämien verwendet wer­den müssen. Später wirkte der bekannte Rektor W e i d i g an der damals so genanntenErwei­terten Volksschule", und 1876 wurde bann die Höhere Bürgerschule gegründet, die 1891 in eine Realschule und 1926 in eine Ober- r e a l s ch u l e umgewandelt worden ist.

tz Münzenberg, 10. Juni. Linser Städt- 'chcn rüstet sich zum würdigen Empfang der Turnerjugend des Mittelrhein­kreises der Deutschen Turnerschaft, die unabhängig von der von anderen Ver«- bänden bereits angesagten Svmienwendfeier am 19. und 20. 3uni hier ihre diesjährige 3o hannisfeier veranstalten wird. Der Gau Hessen, dem unser Turnverein angehört, und der hiesige Turnverein haben die Borbereitungen in die Hand genommen. Die hiesige Bürger­schaft wird möglichst allen Teilnehmern Frei­quartiere einräumen. Bon Butzbach trifft am Samstagabend ein Sonderzug hier an, der auch den zahlreichen Frankfurter Besuchern An- schluhmöglichkeit bietet. Auf der Burg wird am Samstagabend das Sonnenwendfeuer ab­gebrannt. Am Sonntagmittag wird in Arns­burg die 3ohannisfeierstunde abgehalten und im Anschluß daran eine Führersitzung. Durch das herrliche Gottesackertal führt dann ein S Umgang auf die Hardt bei L i ch, wo ein frohes Treiben 3ung-Mittelrheins die Ta­gung beschließen wird.

y. Aus der mittleren Wetterau, 10. Juni. Infolge der feuchten Witterung haben sich in den letzten Tagen die Futterpflanzen und die Halmfrüchte, besonders das Sommerge­treide und das Korn, äußerst gut entwickelt. Auch der Weizen hat sich vielfach von den Schäden des Rostbrandes erholt, und Früh-, sowie Spätkar­toffeln lassen in ihrem jetzigen Stand auf eine gute Ernte hoffen. Während die Birnen weniger un­ter den Nachtfrösten gelitten haben, zeigen die Apfelbäume geringeren Behang. Die Bee- re n ft räuber liefern im allgemeinen eine mitt­lere Ernte.

1 Kreis Büdingen.

FBerstadt, 10. Juni. Eine Bezirks- p s erde schau fand gestern für den hiesigen Bezirk ''statt. Dabei wurden Stuten mit den im laufenden Jahre gefallenen Fohlen, mehreren Fohlen und zwei- und dreijährigen Fohlen prämiiert. Preisrichter waren Oekonomierat Breidenbach (Dorheim), Oekonomierat Alias (Nieder-Florstadt) und Ober- landstallmeister S ch ö r k e (Darmstadt). Ergebnis der Preisbewertung: A. Belgier: 1. Klasse S.tuten: 2. Preise Joh. Völbel II. (Berstadt), Gg. Fr. Müller (Bellersheim), 3. Preis Aug. Wolf IV. (Berstadt), 4. Preise Wilhelm Sonntag (Inheiden), Hugo Schmidt (Berstadt). 2. Klasse, 3jährige Fohlen: 2. Preis Richard Becker (Trais-Horloff). 3. Klasse, 2jährige Fohlen: 2. Preis Karl- Rau (Berstadt), 3. Preis Rudolf Hinkel (Berstadt). B. Oldenburger (Warmblut), Wagenschlag: 1. K l a s s e, S t u t e n : 2. und 4. Preis Ferdinand Bopp (Bellersheim), 4. Preis Joh. Rau IV. (Ber­stadt). 2. Klasse, 3jährige Fohlen: Otto Muhl (Wohnbach). 3. Klasse, 2jährige Foh­len: Hermann Kammer (Bellersheim). Der Be­wertungsausschuß sprach seine volle Zufriedenheit aus über den Stand der Pferdezucht und über die züchterischen Leistungen der Pferdezüchter im Bezirk Berstadt.

Aus dem Niddatal, 10. 3uni. Mit nur geringen Ausnahmen sind die Weizen­felder mehr oder weniger stark vom Rost­pilze befallen, eine Erscheinung, die in den letzten 3ahrzehnten kaum zu beobachten war. Die Landwirte führen diese Krankheit auf das trockene Frühjahr zurück und fürchten eine Be­nachteiligung der Fruchtentwicklung. Der Rog­gen ist vorzüglich geraten und steht jetzt in voller Blüte. Die Halme erreichen eine Höhe, wie sie nur in besten Fruchtjahren zu beobachten ist. Auch G e r st e und Hafer sind gut ent­wickelt und viel versprechend. Der Hederich, das Schmerzenskind der Wetterau, tritt hier nur sehr vereinzelt auf. Ein verderbliches Llm- sichgreifen des Schädlings kann nicht beobachtet werden.

Kreis Schotten.

-r- Schotten, 10. 3unt Während die Maul- und Klauenseuche in Hart­mannshain im Abflauen begriffen ist, sind jetzt durch einen Ferkeltransport drei weitere Orte im Norden des Kreises verseucht worden: Köddingen, Meiches und Hel­pershain. Lim sich und andere vor Schaden zu bewahren, möge jeder Landwirt den von

auswärts eingeführten Ferkeln gegenüber die größte Vorsicht walten lassen.

Kreis Alsfeld.

-er. Homberg a. b. Ohm, 10. Juni. Der sog. Warme Markt" fanb am gestrigen Mittwoch tatt. Noch nie war er so stark besucht, wie in bie- em Jahre. Diese Erscheinung erklärte sich aus bem päten Termin bes Alsfelber Prämienmarktes. Ganze Wagenreihen, einige von weither kommenb, nahmen auf bem Marktplatz Aufstellung. Aufgetrie­ben waren 505 Ferkel, bereu Besichtigung geraume Zeit währte. Die Preise, bie anfangs für 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 60 bis 65 Mk. pro Kopf betrugen, für einzelne, stärkere Tiere mitunter noch höher waren, sanken im Laufe bes Marktes wesentlich. Jüngere Tiere kosteten etwa 48 bis 52 Mk. pro Kopf. Auch bereu Preis sank gegen Eube bes Mark­tes. Mancher Laubwirt erzielte nicht ben anfangs erwarteten Preis, setzte aber dennoch ab, um seine Tiere nicht wieber mitnehmen zu müssen. Trotzbem blieb ziemlicher Ueberftanb.

Starkenburg.

WSN. Erbach t O.. 10. 3uni. Der seit langen 3ahreu hier als Archivvorstaud und Kustos der Sammlungen im Gräflich Erbach'scheu Schloß tätige Archivrat Karl Morneweg, geboren in Groh-Bieberau, der sich auch al$ Schriftsteller einen Namen gemacht und um die Geschichte des Odeuwaldes Verdienste erworben hat, konnte gestern seinen 7 0. Geburtstag begehen, bei welcher Gelegenheit ihm zahlreiche Glückwüusch dargebracht wurden.

Preußen.

Kreis Marburg.

sch. Marburg, 10. Juni. In der jüngsten Sitzung ber Stabtverorbneten würben u. a. für eine bauliche Erweiterung der Ortskran­kenkasse, beren Mitglieberzahl sich inzwischen auf 7000 erhöht hat, 5000 Mk. aus Anleihemitteln bewilligt, besgleichen 17 000 Mk. für bie Erweite­rung bes stäbtischen Bauhofes unb 15000 Mark für ben Neubau einer Kraftpostwagen- Halle in ber Biegenstraße. Den Vorschlag bes Magistrats, zur Deckung ber außerorbenllichen Aus­gaben von ber Deutschen Girozentrale Frankfurt a. M. ein vorübergehenbes Dar­lehen bis zu 750 000 Mk., bei einem Zinsfuß von 9$ Prozent, aufzunehmeu, würbe zugestimmt. Runb 15000 Mk. Gemeinbezuschläge zur Grunbvermögenssteuer, bie von Per­sonen, bie sich in wirtschaftlicher Notlage befinben, nicht aufgebracht werden konnten, wurden nieder­geschlagen. Schließlich wurden noch wichtige Beschlüsse gefaßt, um die Bautätigkeit anzu­regen. Die durch die Verordnung des preußischen Staatsrninisteriuins angeordnete Steueroergünsti- gung für Wohnungsbauten hinsichtlich der staat­lichen Grundverrnögenssteuer wurde auch auf die Gemeindezuschläge zur Grundvermögenssteuer aus­gedehnt, mit der Beschränkung daß das Grundstück in der Zeit, für welche die Vergünstigung gewährt wird, im Eigentum des Bauherrn oder feiner Ange­hörigen verblieben ist. Ferner sollen für Neu­bauten aus Anleihemitteln Zusatzhypo­theken, und zwar an zweiter Stelle jn Höhe von 50 Proz. der gesamten Baukosten gewährt wer­den. Die Verzinsung dieser Zusatzhypotheken soll 9) Proz. jährlich, die Tilgung 2 Proz. ab 1. April 1928 betragen; außerdem soll als vorschußweise Zahlung der Hauszinssteuerdarlehen den Baulusti- gen aus Mitteln der Inlandanleihe Kredit zum Zinssätze von 9£ Proz. gewährt werden. Die- ser wird nach Eingehen der Hauszinssteuer ab- gedeckt.

Wirtschaft.

* D i e amtliche Großhandels- Indexziffer. Die auf den Stichtag des 9. Juni berechnete Grobhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber dem 2. Juni bei im einzelnen nur geringen Preis­schwankungen mit 123,7 unverändert geblieben. Die Agrarerzeugnisse liegen wieder auf 123,6 und die Jndustriestoffe auf 123,8.

* Ll eberzeichnun g der Reichs­bahn - Vorzugsaktien - Zertifikate. Infolge des überaus großen Eingangs von Zeich­nungen auf die Zertifikate der Reichsbank über Vorzugsaktien Serie IV der Deutschen Reichs­bahn-Gesellschaft hat die Konsortialleitung die Zeichnung mit Ablauf des gestrigen ersten Zeich­nungstages geschlossen. Bekanntlich beläuft sich die neue Tranche der Reichsbahn-Vorzugsaktien auf 150 Mill. Mark, von denen 50 Mill. Mark von der Reichspost sowie der Reichsfinanzver­waltung übernommen, während 100 Mitt. Mark zur freien Zeichnung aufgelegt worden sind.

Zinsermähigung für e Perso­nalkredite der Deutschen Rentenbank und der Deutschen Rentenbank-Kre- ditanstalt. Wie dem DHD. mitgeteilt wird, haben im Anschluß an die Herabsetzung des Reichsbanksatzes die Deutsche Rentenbank, und die Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt (Land­wirtschaftliche Zentralbank) beschlossen, die Zin­sen für die von ihr ausgegebenen Personalkre­dite gleichfalls auf 6l/2 Prozent für die bevor­zugten Institute, die mehrere Zwischenstetten haben, auf 6 bzw. 5X]2 Prozent (Genossenschaf­ten) herabzusetzen. Die Zinsermäßigung tritt gegenüber den Kreditinstituten mit Wirkung vom 7. Juni ab in Kraft.

* Zur Einstellung der deutschen Reparationskohlelieferungen nach Belgien. Der Entschluß der belgischen Re­gierung, ab 1. September keine deutsche Repara- tionskohle mehr zu beziehen, wird dahin er­gänzt, daß nach diesem Datum wieder Einfuhr­lizenzen in beliebiger Höhe für deutsche Kohle an Privatverbraucher ausgestellt werden sotten. Der Wert der so importierten Kohle wird über das Reparationskonto an die belgische Regierung überführt werden. Die belgische Regierung ver­zichtet auf den offiziellen Bezug von Repara- tionskohle, weil sie diese billiger an die In­dustrie abgeben muhte, als sie ihr angerechnet

wurde. Die der Industrie so gewährte Export­prämie beläuft sich auf 40 Franken je Tonne. Llebrigens fiel im dritten Dawesjahr die bel­gische Reparationsquote von 8 auf 41/- Prozent, so daß bei weiterem Kohlenbezug für andere Sachleistungen nicht viel Spielraum geblieben wäre. Monatlich bezog Belgien bisher etwa 275 000 Tonnen Kohle.

Frankfurter Börfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt. 11. Juni. Tendenz: Schwä­cher. Während vorbörslich die Stimmung zuversichtlich blieb, machte sich bei Beginn des amtlichen Verkehrs eine ausgesprochene Ab­gabeneigung geltend, die fast das gesamte Kursniveau in rückläufigeBewegung brachte. Die Spekulation sah sich infolge der Zuspitzung der innerpolitischen Verhältnisse, wie sie in der gestrigen Reichstagssihung anläßlich der Fürstenabfindungsfrage zum Ausdruck kamen, zu starker Zurückhaltung veranlaßt. Infolgedessen war das Geschäft lustlos und die Llmsahtätigkeit hielt sich in engen Grenzen. Die Verstimmung die sich bereits gestern auf dem Farben- markte bemerkbar machte, wirkte sich heute infolge der enttäuschten Hoffnungen stärker aus. I. G.-Farben-Jndusttie waren um nicht weniger als 3,5 Proz. gedrückt, während die anderen Chemiewerte nur geringe Veränderun­gen aufzuweisen hatten. Scheideanstalt konnten sogar ihren Kurs um 1,25 Proz. aufbessern. Montanaktien lagen stark nachgebend, be­sonders Rheinstahl und Mannesmann hatten Ver­luste von 2 bis 3 Proz. Deutsch-Lux minus 1, Gelsenkirchen minus 1,5, dagegen Buderus plus 1,2 Proz. Elektrowerte waren gleichfalls stark gedrückt. Siemens & Halske minus 3 Proz. Der Dankenmarkt zeigte bei ruhigem Ge­schäft gehaltene Kurse, vereinzelt stellten sich Abbröckelungen ein. Schiffahrtsaktien waren fast ohne Geschäft, die Kurse neigten nach unten. Ziemlich fest lagen Mvtorenwerte. Kleher plus 1 Proz., Daimler plus 0,8 Proz. Deutsche Erdöl waren stärker begehrt und hatten einen Gewinn von 1,25 Proz. aufzuweisen. Deutsche Anleihen lagen lustlos. Aus - ländis che Renten ftill und kaum verändert. Im Freiverkehr waren wesentliche Verände­rungen nicht zu verzeichnen. Becker Stahl 26, Brown Boveri 87,5, Entreprise 8, Growag 58,5, Hansabank 95, -Ufa 47, Llfra 76 Prozent. Im weiteren Verlaufe kam für I. G. Farbenindustrie wieder eine freundlichere Tendenz zum Durch­bruch, wodurch das Papier sich um 1 Prozent erholen konnte. Sonst blieb die Kursgestaltung uneinheitlich und das Geschäft weiter zurück­haltend und lustlos. Am Geldmarkt hat das Angebot eine Steigerung erfahren, zumal Nach­frage kaum vorhanden ist. Tagesgeld wurde unter 4 Prozent angeboten. Monatsgeld 4,75 bis 6 Prozent je Adresse. Bankdiskonten 4,37 bis 4,5 Prozent. Jndustrieakzepte 5 Prozent. Im De - Visenverkehr blieb 'ne Lage der westlichen Frankenvaluten unsicher, und die Kurse gaben nach. Paris gegen London 165,75, Brüssel gegen London 163,. Mailand lag gegen London eben­falls schwach mit 134.50. Mark und Pfund sind unverändert.

fBötf entarte.

(Ohne Gewähr.)

0.4125

0,410

0,44

95

109

135,5' ! 135,5*

131

131'

7,2

135'

197* 193,5'

197*

81

80,25

88,15

89

35

37,75

121

137

0,385

0,39

89,9'

119,5*

67.5

73,75

97,5

67,25

123

120,2

69

31

114,7*

73.75

57,5*

116-

119,9

128,7*

131.6-

138,5

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135'

137,7-

135,7-

73

58*

114*

118*

131* 110

109*

7,1

137.4

58

109,9*

6,8

54*

90* 118,5- 114,62

196*

79,5

112'

154,2-

62

65

12,55

50,75

59

68.5

13,25 51

160,7* 109* 141 135*

1121,5* |119,1* (110,9- 1151,5*

63,25 65,5

128*

135

37

54*

89

120,5*

117

0.355

97

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118

12,5 i

51 I

84 !

131,5* I

110

109* I

6,8 I

152'

64

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123,2*

119

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112,5* 155*

61,75

64,25

0,405

0,3825 0,38

58,1 I 87 88

134 I 134,75

89*

131

116,85

63

139,5* : 135* |

52,11

98

68 i

1159,7' | 109' 141,2' 134,5'

35 120,75

70 |

29

3

136 ,

58.5

68

Rtebcck Montan . . Tellns Bergbau. ...... Hamburg-Amerika Paket. . . Norddemscher Llovd . ... Cheramtsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . .

Philipp Holzmann .....

Anglo-Coni.-Guano.....

Chemische Mayer Alapin . . 9- G- Farbenindustric, A.-G- Goldschmidt . . .......

Holzverkohlung........

Rütgerswerke Scheideanstalt

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkrastwerke .....

Schultert

Si-menS & Halske......

Adlerwerkc Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Heyligenftaedt......

Megutn...... .....

Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . .

Metallgesell'chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G Schuhfabrik Herz . . .

Sichel . Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel

160 | 109*

142,5* ( 141,5'

5% Deutsche ReichSanKthe . 4% Deutsche ReichSanlethe . 8V*% Deutsche Reich? anleihe 3% Deutsche Reichsanleihe . Deutsche Sparprännenanlethe 4% Preußische Ko nsals - . .

4°/0 Hessen ..... .

3*/i% Hellen..........

3% Hellen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. bfo- Doll-Schah-Anweisog.*)

4% Zolltürken 5% Toldmertkaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- and Privat-Bank Darmst. und Ratioualbank . Deutsche Bank.........

Deutsche BereinSbank . . . . Disconw Commandit . . . Metallbank....... . . .

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterreichische Creditanstalt. Westbank ...........

Bochumer Guß ..... BuderuS....... .

Caro ......... . .

Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke. . Sarpencr Bergbau......

aliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahüttr......... Oberbedarf . . .. Phönix Bergbau .......

0.41

0,385

0,385

0,435

0,245

0,3775

65 ! 113,5*

73 72,25

57 I

113.7* 115*

118.5* 119,2'

128.7* 129,5*

129.5* | -

135 131,25

36,75

Frankfurt a.M.

Berlin

Sd)lu j»i l.Uhr. Kurs Kurs

Schluß-«Anfang Kurs f ftarc

Datum:

10. 6. 1t. 6.

10. 6 | 11. 6.

Berliner Börse.

Berlin, 11. Juni. Die freundliche, Grundtendenz der gestrigen Nachbörse über­trug sich auch auf den heutigen Beginn. Am M o n t a n m ar f t, wo zahlreiche Orders aus der Provinz, besonders aus dem Rheinlande, Vor­lagen, waren gegenüber den gestrigen Kursen leichte Besserungen zu verzeichnen. An­fängliche Gewinn-Realisationen führten zu einer Fortsetzung der gestern eingetretenen A b - schwächung für I.G. Farbenindustrie, infolgedessen auch Rheinstahl von ihrem ur­sprünglichen Gewinn einiges hergeben mußten. Schiffahrtswerte lagen nach wie vor still. Am Elektromarkte waren größere Po - s i ti o n s l ö s u n g e n zu beobachten, die zu einem Nachgeben der Kurse führten. Leicht abge­schwächt waren auch Bankaktien. Reges Interesse bestand für S p r e n g st o f f a k t i e n, die nicht nur ihren gestrigen Gewinn behaupten konnten, sondern weitere Avancen erzielten. Lin- bestätigte Gerüchte behaupten, dah der Farben­konzern sich jetzt lebhaft für diese Werte inter­essiere. Heimische Anleihen lagen durch­weg schwächer. Der Qlu dl andre nl eTrm a r 11 blieb ohne Bewegung. Am Geldmarkt hält die Flüssigkeit unverändert an. Im e bi f e n - verkehr hatten lateinische Valuten er­neut eine starke Abschwächung zu ver­zeichnen. Die Pariser Pfundparität stieg auf 166 bis 167. Brüssel gegen London senkte sich auf 164,50 bis 164,75. Mailand gegen London mit 135,50 ebenfalls stark abgeschwächt. Madrid war dagegen befestigt. Mark und Pfund liegen unverändert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Banknoten.

Berlin, 10 Juni

Geld

Briet

Amerikanische Note» .....

4,187

4,207

Belgische Noten ..... .

12,55

12,61

Dänische Jtolen .......

110,92

111,48

Englische Noten........

20,38

20,48

Fran;ösische Noten ......

12,69

12,75

Holländische Noten ......

168,18

169,04

Italienische Noten ......

15,63

15,71

Norwegische Noten......

93,06

93,52

Deutsch-Oesterr., ä 100 Kronen

59,40

59,70

Rumänische Noten......

1,78

1,82

Schwedische Noten......

112,02

112,56

Schweizer Noten......

81,27

81,67

Spanische Noten .......

64,04

64,36

Tschechoslowakische Noten . .

12,387

12,447

Ungarische Noten.......

5,83

5,87

o-rankfurter Getreidebörse.

Frankfurt, 11. Juni. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 30,50 bis 31, Roggen (inl.) 20,75 bis 21,25, Sommergerste (für Brau­zwecke) 22 bis 24, Hafer (inländ.) 21 bis 23, Mais (gelb) 17,50 bis 17,75, Weizenmehl (in­ländisches, Spezial 0) 42,50 bis 43, Rvggen- metjl 28,75 bis 29,50, Weizenkleie 9,25, Rvggen- kleie 11. Tendenz: Stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 10. Juni. Die Tendenz im Ber­liner Produktenhandel gestaltete sich heute bei ganz minimalen Llmsähen für Weizen fester, für Roggen nicht einheitlich. Die inländischen Getreidebestände aus letzter Ernte sind schon stark zusammengeschmolzen, und was noch ge­handelt werden kann erfordert höhere Preis­bewilligung. Das Kursniveau für effektiven Weizen lag etwa 1 Mk. fester, und zwar in Liebereinstimmung mit erhöhten argentinischen und kanadischen Forderungen und dann auch in­folge vermehrter Deckungen seitens der inländi­schen Mühlen. Gerste in Futtermittel ist be­gehrt und fest. Auch Hafer in besten Sorten höher bezahlt. Mehl ruhig; Futtermtttel ohne besondere Bewegung. September-Weizen besserte sich um 2 Mk., Juli dagegen nur um 1 Mk. Aehnliche Stimmung verbreitete sich für Roggen. Auch hier lag September 1 Mk. über Vortags- schluh, während andere Termine schwächer er­öffneten. Es notierten (pro 1000 Kilogramm): Roggen (märk.) 177 bis 182 Mk., Sommer­gerste 187 bis 200, Gerste (inländ.) 173 bis 186, Hafer (märt.) 195 bis 206,(pro 100 Kilogramm): Weizenmehl 37,25 bis 39,50, Roggenmehl 25,25 bis 26,75, Weizenkleie 9,75, Roggenkleie 11,30 bis 11,40, Diktoriaerbsen 36 bis 46, kleine Speise­erbsen 27 bis 33, Futtererbsen 22 bis 27, Pe­luschken 22,50 bis 27,50, Ackerbohnen 23 bis 26, Wicken 32 bis 35, Lupinen (blau) 13,50 bis 15,50, Lupinen (gelb) 17,50 bis 19,50, Raps­kuchen 13,70 bis 13,90, Leinkuchen 17,60 bis 17,80, Trockenschnihel 9,90 bis 10,30, Sohaschrot 19,50 bis 19,80, Kartoffelflocken 20,30 bis 20,60.

Büchertisch.

Mereschkowski, der zeitgenössische Vertreter des historischen Romans in Rußland hat seiner grohangelegten RomanreiheDer Anti­christ", deren erster BandJulian Äpostata" den Verfasser schnell berühmt gemacht hat, einen RomanAlexander I." folgen lassen, der neben der glänzenden Schilderung des Roman­tikers auf dem Zarenthron ein breit aus ge­führtes Kultur- und Sittengemälde des Rußlands zu Beginn des vorigen Jahrhunderts ist. Fast verwirrende Einzelheiten aus der Geschichte jener Tage schließen sich in der glücklichen Komposition des Dichters zu einem eindrucksvollen Gesamt­bild einer der interessantesten Epochen russischer Geschichte. Das umfangreiche Werk ist vom Ver­lag R. Piper & Co. in München mit Bilder­material nach zeitgenössischen Vorlagen verschwen­derisch ausgestattet. 17

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. ReNgionsgemeinde. ®otte5b.d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 12. Juni 1926. Dorabd. 7.45, morgens 8.30, Predigt, abends 8.55 u. 9.35.

Gottesdienst der isr. Neligionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 12. Juni 1926. Freitag abds. 7.45, Samstag üorm. 8.00, Predigt, nachm. 4.30, Sabbat- ausg. 9.35. Wochengottesdienst: morg. 6.30, abds 7.15.

Verantwortlich für Politik i. 33. Dr. Hans Thyriot.

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ÄZ mnns und der Vemc wn der WehrheU a Mstimmung d« ita W * LrS vMlicyen stritten von den Ter Antrages. Twhdeni Unklarheit über bi »über das, ' irkungen, tiid twffenen, die 31"1' Gesamtheit unseres tuellen Folgen in Äinstcht, falls die der kommunistisch steiler ausfallen so fach die Begriffe entschvd", was ai lich ist - ist es Verfassung das er Doll in feinen fii in die Lage Vers sonst durch feine T unmittelbar Einflu Verabschiedung eii seiner innersten Lei entweder durch Del oder durch geatblei zu verleihen. Jäher trotz aller schon erfvl mmal das Wesen- Itar-usteüen.

Jer übliche D der packmenttrisch Von der Reichsregi^ Neichsrat und mit Reichstag eingebn verabschiedet, tum und im Reic^esl sonderen Wen al Einbringung eines < erhebt diese Forde Die erforderl Msten für den § der Gesamtzahl all die Mhlerzahl der Wwe gelegt wird. Nen die vom 4.

12,5 Miliione 7 ^geschriebene