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Nr. 135 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhesfen)Donnerstag, |0. Juni 1926

Dörfenkurle.

122,25

136,5

67

Berliner Börse.

gcrung heute um ivei sich damit dem Kurse

von

17

4S 119.5

70 27,25

136

57

66

69

30

57

Wirtschaft.

* Der Jahresabschluß der Deut­schen Reichsbahn. Der Abschluß der Deut­schen Reichsbahn-Gesellschaft für das vorn 1. Ok­tober 1924 biS 31. Dezember 1925 laufende Ge­schäftsjahr ergibt ein zufriedenstellendes Gesamt­bild. Rach der Detriebsrechnung hat der Per­sonenverkehr 1711 Mill. Mark, der Güterverkehr 8536,9 Mill THarf erbracht, während sonstige Einnahmen sich aüf 420,8 Mill. Mark belaufen. Von Einnahmen im Betrage von insgesamt 5668,7 Ahll. Rm. stehen 4849,9 Mill Mark Ausgaben gegenüber, die sich auf rund 3014,2 Mill. Mark persönliche und auf rund 1835.7 Mill. Mark sächliche Ausgaben verteilen. Es entfallen also 62,15 Proz. der Ausgaben auf persönliche und 37,85 Proz. auf sächliche Ausgaben. Der sich hiernach ergebende Tieberschuh von 818,8 Mill. Mark dient zur Bestreitung des Dienstes für Reparationsschuldverschreibungen (399,3 Mill. Marf), zu den Zuweisungen zur gesetzlichen Aus­gleichsrücklage (113,4 Mill. Mark) und zu' den erforderlichen Rückstellungen für Detriebsabfchrei- bung und Derlustgefahren (150 Mitt. Mark). Der verbleibende Reingewinn von 156,1 Mill. Mark ist bestimmt zur Zahlung der 7prozentigen Bor- zugsbividende auf die bereits ausgegebenen Dvr- »ugsaltien. Der Rest in Höhe von 153,1 Mill. UEarf wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Insolvenzen der ersten I u n i w o ch e. 3n der' ersten Äuniwoche bleibt die Konkurszahl mit 191 (gegen 234 in der Vor­woche) unverändert, wenn man berücksichtigt, daß hie Berichtswoche einen Tag weniger umfaßte. Dagegen zeigt die Zahl der Gefchaftsaufsichten mit 106 (150) ein Rachlassen der Reuerofs- nungen, das über den durch den Ausfall eines Tages bedingten Rückgang hinausgeht. An den neu eröffneten Konkursen waren 4 Wtiengesell- schäften (10), 18 G. m. b. H. (25), 2 Komm.-Ge- sellfchaften (1), 3 Ting. Gerrossenschaften (5), 17 O. H. G. (0) beteiligt. Geschäftsaussichten wur­den über 2 Akt.-Ges. (3), 4 G. m. b. H. (10), 1 K G. (1), 9 O. H. G. (0) und 1 Sing. Gen (0) Verhängt.

Rranffnrtrr 3nnafnrtn . . AonicrDtnfabriT Braun . . Metallkirscll'chafl ftranfhm . Bet. Union 21.-61. . . ,

Lchubladrtk £>et$

Sichel... . ......

Zellston Walddos......

Suderfabrif Frankenthal . . Buderfabrff ffloobäufti . . .

Berlin, 10. Juni. Im Anschluß an die starke Befestigung der Schlußkurse der gestrigen Börse hat heute die Haussebewegung wieder völlig die Oberhand gewonnen und die Börse eröffnete auf allen Gebieten in durchaus s est e r H a l tu n g. Aus dem Auslande lagen wieder zahlreiche Kaufaufträge vor, besonders für E l e k t r o- und B a n k a k t i e n. I. G. Farben-I n du ft rie, die bereits gestern insgesamt 9 Proz. gewonnen halten, setzten die Stei­gerung heute um weitere 4 Proz. fort und nähern .j. k * » «-> 200 Proz. Don der heu­

tigen (8. D. der I. G. erwartet mdn günstige Mit­teilungen über die verschiedenen Probleme der Ge­sellschaft. Am M o n t a n m a r k t waren infolge der Farben-Hausse besonders Rheinstahl und Riebcck- Montan wesentlich gesteigert, wie überhaupt in 'An­betracht der günstigen Lage auf dem Kohlenmartre

Frankfurt a.M.

Berlin

Schink-

1-Utr.

Schluh»>Anfanki Ritt» Uur^.

kor»

Kurs

Datum: |

S. 6. '

10 6

9. 6

10 6.

Deutsche ReichSanleid,

Io Deutsche RcichSanleiye

0,4125

0.415

0.41

0.Ä5

0.415 0,39

8/,% Deutsche NctchSanlcthe

o.:k,

0,34

0.3825

Vi, Deutsche RcichSanlcibe Demjche vvarpramicnanleihe

0,415

_

0.44

0.4275

0,226

0,245

-

4* Preußische KousolS

u.:w5

0,385

0,38

0,38

o Vesten

0,39

_

WA Hessen 3% Hellen ... ......

0,355 97

Deutsche Dertb. Dollar-Lnl-

94,5

bro T'oll Schau-Anwrilag.-)

_

lo XoOmrtcn - . 6% Solbmcrifaner

12^2

12,62

_

S0

50

Berliner HandelSaeseLfchast Lammerz- und Privat-Bank Lannst. und Nalionakdaok Deutsche Bant........

Lcnkfchc BereinSbank

158 ias,2-

137* 132'

109"

142.2- 136'

158.5-

108.2-

137*

133-

160,5-

109-

142-

136'

84

DtSconlo Lommandit K.'elallbank........

$ iNeldcullche Lreditbank . . cejierreichiiche lirchitanftalt

Vcstbank . .

129,2'

105

109-

132.5*

110

110,2*

129,4-

109,75

132'

Hl-

6,6

6,8

6,75

6^

107,2-

70,5

109,5*

74,5

Buderus .........

73J75

Laro ..... ....

Drillich Hurcmbnrfl . .

57- 109* 115,2-

113,7-

118,2-

59-

110-

114,7-

58.5'

114,7-

118,7*

Gelsenkirchener «crawette.

Harpener Bergbau . ...

palrwrrkc Aschersleben.... Kaliwerk Wefteregelu.....

Laaradnlte ........

Dberdedars ..........

Pbbnts Berg da» ......

121.7*

126,25

133.25

36,75

53.5

87.25-

119,5-

126,1-

128,5-

135,25

88,5'

122,25

122,2*

124.5-

132

36,4

54-

86,9-

113.2-

113,5

126-

129,7*

135

37

54*

89,5-

122-

117,25

fltbnnitnM .

Riebet Montan........

LelluS Bergbau......

62,75

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Llood . .

141.5*

136.7-

139,5-

136,5*

139,5- 137-9*

139,5-

187,5-

Lberamische Werke AlbiU . .

Zementwerk Heidelberg . .

Philipp Hollmcmn ...

52,1

_

95,8

67

98

68,5

66,4

Anglo Cont. Guano . ...

_

_

74

Chemische Mader Alapin .

_

$ ®- slarbenindufiric, V.-G

192.5-

197.4-

191.5*

199*

Goldschmidt.........

Holzverkohlung.......

80,5

80,5

80

81,25

59.9

KütgcrSwcrkc.......

87

87

85

89

Hcheidcanstalt.........

126,12

134,5

«flo- Elekn-llttälL-Gesellschakl

121,5-

123,4*

120-

12:1,7-

Bcrpmaun ......

118,75

95.25

112

154-

120-

121'

Mamkrasiwerkc . .

_

Schuckerl...........

Siemen» <fc HalSkr ......

112,7- 157-

110,5-

152,2-

112,9-

156,7-

59 5

»dlerwerke Kleyer......

59

62

58,25

63,75

f)aünltr Motoren.......

62.5

66

67,5

Hevliqenflaedt.........

24,75

Mcauin..........

35

_

Motorenwerke Mannheim

38,5

sich das Interesse wieder stark dem Monlanmarktc zuwandle. Hier wurden durchweg Steigerungen von 2 dis 3 Proz. erzielt. Besonderes Jnteresie bestand noch für Mannesmann auf Nachrichten über eine Verständigung im internationalen Röhrengeschäft. Schiffahrtsaktien verkehrten ruhig. K a l i - aktien wesentlich befestigt. Von Bankaktien standen Darmstädter im Vordergründe. H e i mische Anleihen waren leicht gebessert. Kriegs- anleihe 0,418z. Don ausländischen Renten fanden Bagdad-Obligationen größeres Interesse. Am Geldmarkt ist die Lage unverändert leicht. Tagesgeld 3,5 bis 5 Proz. Im Devisenoer. kehr waren die lateinischen Valuten er- neut abgeschwächt. Die Pariser Pfundparilüt stieg auf 164, die Brüsseler auf 161. Mailand lag mit 132,50 gegen London gleichfalls schwächer. Oslo und Madrid unverändert lest, ebenso Mark und Pfund.

Devisenmarkt Derl.nFrankfurt a. HL Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

9 Juni.

10. Juni.

Amri'che Noll run,>

Ännltche Nolleruna

t^cld

Srief

i^eld

Bnes

Änm-iMoii

168,59

169.01

168.58

169,00

Bnen-Airrc

1,694

1,698

14191

1,698

Brff-Antw

12,74

12,7S

12,56

12,60

«chrisnanla.

»3,16

93,4h

9.3.19

93,43

Kopenhagen Stockholm .

111,08

112,33

111,3b 112,61

Ul,25 112,31

111,63

112.59

10,552

15,52

10,592

15,56

10,55

15,30

10,59

15,37

London.

20,412

20.464

20,411

20.463

Nconork .

4,195

4,205

4.195

4.205

Baris. - .

Schwell -

12,52

12.56

12.50

12,54

81,19

81,39

81.195

81.395

Spanien -

64,07

64,23

64.02

64,18

Japan . .. Wo de Ian

1,969

1,973

1.962

1.966

0.652

n.654

U.646

u.648

Dien ln D - Oesi.,abgest

59,24

59,38

59,25

59,39

Prag ... Belgrad . .

12,415

12,45.5

12,419

12,459

7.404

7,421

7,40

7.42

Dudapcii. . Buloarien Lissabon

5,868

3,05

5,888

3,06

5,868

3,05

5,888

3,06

21,445

21,495

21,445

21,495

Danzig. .

.Ronftnttn.

80.94

81.14

80,96

81,16

2,235

2,245

2,24

2,25

Alben

5,19

5,21

5,19

5,21

Canada. .

4,197

4,207

4,197

4,207

Uruguav

4.265

4,275

4.265

4.275

Berlin, 9 Juni

Amerikanische Note» . . . . . Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Roten. ...... Franzonlche Noten ...... Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Demsch-Astcrr., L ioo Aroi.ev Rumänische Noten.....

Schwedische Noten . .

Schweller Noten a Roten

owtckische Noten . . e Noten . . .

Geld

4.188

110,70

20,355

12,62

168,18

15,80

93,02

59.32

1,755

111,97

81,27

63,94

12.385

5.83

Briet

4,208

12,79

111,35

20,455

12,68

169,04

15,88

93.4S

59.67

1.795

112,51

81,67

64,26

12,445

5.87

3 rauf für ter Börse.

Frankfurt, 10.3uni. Tendenz- Sehr fest. Die Börse eröffnete in zuversichtlicher und fester Stimmung. Unter dem Ein­fluß der fortdauernd günstigen Verfassung des Geldmarktes vermochte sich die Geschäftstätig­keit um ein Vielfaches zu heben, wobei wiederum 3. G. Farben-Ondustrie die Führung hatten und bei bedeutenden Umsätzen weitere 2,5 Prozent gewannen. Der Kurs erreichte nahezu 198 Prozent, die ©tÄgerung betragt ins­gesamt seit gestern über 10 Prozent. Die leb­hafte Arnsahtätigkeit erstreckte sich auch auf die übrigen Märkte, für deren Werte gleichfalls Deckungsbegehr sich geltend machte. 3m großen unö ganzen läßt sich sagen, daß die Dorfe be­reits wieder ins Fahrwasser einer Hausse­bewegung geraten ist. Stärkeres Interesse wandte sich auch dem M o n t a n m a r f t e zu, wo besonders Mannesmann, Rheinstahl, Phönix und Harpener im Vordergründe standen. Phönix konnten auf 89,5 anziehen. Buderus plus 1,75 Proz., Deutsch-Lux plus 3,75 Proz. Harpener plus 2 Proz., Mansfelder plus 3 Proz.. RheinstaHI plus 1,25 Proz. Elektroaktien verkehrten ruhiger bei gleichfalls fester Haltung. Siemens & Halske erzielten eine namhafte Steigerung (plus 2 Prvz.). Bankaktien, die auch im lebhafter Kaufbewegung standen, setzten ihre Stei­gerungen fort. An der Spitze standen Darnat- Bank plus 1,25. Deutsche plus 0,5, Disconto plus 0.75, Dresdner plus 1 Proz. Reichsbank waren nur mäßig höher. Bemerkenswerte Festig­keit wissen erneut die Aktien des Metall- bank -Konzerns auf. Scheideanstalt plus 4 Proz. (die Kursavance dieses Papieres beträgt gegenüber dem gestrigen Mittagsstande also 8 Proz.). Metallbank plus 3,25, Metallgesellschast plus 1,75 Proz. Schiffahrtsaktien schlossen sich der Aufwärtsbewegung an. Hapag plus 1. Rordd. Lloyd plus 1,5 Proz. Auch Mo­torenwerte zogen kräftig an. Kleyer plus 3, Daimler plus 2,75 Prozent. Zuckeraltien konnten nur mäßige Gewinne erzielen. Baustoff­aktien waren um 1 Proz. fester. Deutsche Erdöl unverändert. Die übrigen Kasfawerte lagen fester bei ruhigem Verkehr. Am deutschen Anleihemarkt war das Geschäft lustlos. Kriegsanleihe eröffneten mit 0,420, senkten sich aber später auf 0,415. Ausländische Ren­ten waren kaum verändert. Der F r e i D e r - kehr lag ruhig und ohne wesentliche Verände­rungen, nur Ufa waren befestigt. Decker Stahl 27. Benz 67, Drown Boveri 87. Growag 58. Krügersyall 106, Ufa 46,5 Ufra 76,25 Prozent. Der weitere Verlauf blieb für Farben- und Dankaktien sehr fest. Im allgemeinen behielt das Geschäft seinen lebhaften Charakter bei. Am Geldmarkt herrscht weiter große Flüssigkeit. Monatsgeld 4,75 bis 6 Prozent, je Adresse. Privatdiskonten 4.37 bis 4,5 Prozent. Industrie- afßepte 5 Prozent. Tägliches Geld dürfte sich wieder auf 4 Prozent stellen. Im Devisen- verkehr lagen die lateinischen Valuten

Schach-Ecke.

bcaibciiH von L Or b a

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Losungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGießener Anzeigers"

Problem Nr. 65.

von John Crmn.

5

3

4

2

1

6

8

3

2

5

4

Schwarz.

Weiß.

Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt. Weiß: 4 Steine Kf8; Dh5; Sb5; Bc4. Schwarz: 2 Steine. Kf6; Bf7.

Eine .scharf pointierte Aufgabe.

Partie Nr. 49.

Die nachfolgende kombinationsreiche Partie wurde im Semmering-Schachturnier gespielt.

Eici Iranisch. Weiß: Spielmann. Schwarz: Ianovski.

1. e2 - e4 1. c7 - c5

2. Sgl - f3 2. Sb8 - c6

3. d2 - 64 3. c5 X 64

4. Sf3 X 64 4. Sg8 - f6

5. Sbl c3 5. e7 e6

6. Lei - e3

Meistens geschieht hier 6. Sc6:. bc6:

7. e5; jedoch ist die Textfortsetzung

auch nicht

3U

6.

Lf8 -

b4

L64 - f8!

Die Wfc Antwort auf

12. Lc8 -

11.

12.

7.

8.

9.

10.

7.

8.

9.

10.

65 c6

67

f2 -

Sc3

67 - b7 X Sf6 -

Lfl - 63

S64 x c6 e4 - e5

D61 - g4

verwerfen.

6......

Besser 6 .. . . Le7

, den Damenzug. H. Ta8 - bS

Hier^. wird der Austausch des gefahr­drohenden 1 3 erzwungen, wodurch Schwarz zur Rochade ge engt.

13. 0 - u auf 13. La6: folgt Da5+

13.

13. La6

X d3

14.

c2 x d3

14. c6 -

- c5

15.

b2 -

- b3

15. g7 -

- g6

16.

Sdl

- b2

16. Dd8

- a5

17.

Dg4

- e2

17. Lf8

- e7

18.

L)e2

- f2

18. 0 -

0

19.

Sb2

a4

19. Tf8

- c8

20.

Tal

- cl

20. Tc8

- c6

21.

Tel

- c2

21. Tb8

- c8

22.

Tfl

- cl

22. Da5

- b5

23.

Df2

- d2

23. Sd7

- b6

24.

Sa4 X b6

24. a7 x b6

25.

h2 -

- h3

25. Db5

- a6

26.

a2 -

- a4

26. Da6

- b7

In

Frage käme hier b5

27.

Kgl

- h2

27. Db7

- d7

28.

Dd2

_e2

28. d5 -

- d4?

Dis hierher hat Altmeister Ianovski die Partie ausgezeichnet gespielt, mit dem Bauern­zuge begeht er jedoch einen entscheidenden Fehler, indem er die Ehance hergibt, jemals mit c5c4 durchbrechen zu können. Rur so ist es für Spiel-

mann möglich, diese für ihn Positionen auf Ver­lust stehend«) Partie noch zu gewinnen.

29. Le3 - 12 29. Dd7 - 65

30. Tc2 - c4 30. (7 - fb

Um der Drohung Dc2 nebst L64: zu be­

gegnen.

31. Lf2 - h4

32. b3 - b4

33. Lh4 x e7

34. De2 X e5

35. b4 X c5

31. D65 - 68

32. f6 x e5

33. D68 x e7

34. Tc6 - 66

35. T66 - 65

Hierdurch glaubte Ianovski in Vorteil zu kommen, jedoch die folgende Opferkombination Spielmanns mag ihn sicher sehr überrascht haben. 36. c5 X b6! 36. Tc8 X c4

37. b6 - b7 37. Tc4 X cl

Was soll Schwarz tun? Auf 37 Te5: folgt 38. b8 D + . Df8 39. DfS+ KfS: 40. Tc4:, auf 37.. . , Db7: 38. De6+: und 39. Tc4

38. b7 - b8D+ 38. 165 - 68

39. Db8 - b6 39. Kg8 - f7

40. a4 - a5 40. Tel - c8

41. f4 - f5!

Weih strebt Linienöffnung an, um durch starken Angriff zu gewinnen.

41. . . . 41. gO x f5

42. a5 - ab 42. T68 - 65

43. De5 - f4 43. T65 - 67

44. Db6 - b3 44. Kf7 - e8?

Dies verliert sofort, mit Df6 war die Partie vorläufig noch zu halten.

45. Df4 - e5 45. T67 - 65

46. De5 - h8+ 46. Ke8 - 67

47. Db3 - b7+ 47. TcSe - c7

48. Dh8 - c84- 48. K67 - 66

49. Db7 - b64-. Aufgegeben.'

Eine eigenartige Partie.

Lösung des Problem« Ur. 63.

Don HL Joseph.

1. Lc3 - 64!

Mit leichten Mattvarianten.

*

Richtige Lösungen zum Problem Rr. 63 sandten ein: Herr Oberreallehrer Klippel, hier', Fräulein Gertr. G., Wetzlar.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom Redakttonckttsch.

Mode.

Mensch, was trägft du für einen eleganten Ueberzieher?"Richt wahr? Etwas gant Apar- tes ... itamelbaarftoff ... Wie sitzt er mir?" Wie angewachsen!"

Gewifsenhast.

»Du, ick hab' eine Flasche Parfüm jetlaut! Riech mal!" -Is det nich Hehlerei?" sLust. Bl.!

Finanzierung.

Herr Meyer kommt zum Lotteriekollekteur, um ein Los zu kaufen. Der Kollekteur legt ihm verschie­dene Lose vor, und es entspinnt sich darauf folgen­der Dialag: M.: .Kann man auf dieses LoS etwas gewinnen?^ C.:Abcr gewiß, der Hauptgewinn beträgt 100 000 Mark!" ilnb wann ist die Zie­hung?" fragte Meyer weiter.Am 21. Juni!" erwidert der Kollekteur. Da schüttelte Herr Meyer nachdenklich sein sorgenvolles Haupt:Leider, dann kann ich das Los nicht faulen, ich brauche nämlich das Geld schon am Fünfzehnten." sLust. Bi s

Allerhand Rekorde.

Feuerstrahlend kam die junge Frau vom Sport­platz.O Dieter," sagte sie zu dem Gatten,ich bin ja so stolz. Denk dir nur, ich habe heute drei Dereins- rekorde gebrochen. Im beidarmigen Reihen habe ich unsere Höchstleistung von dreiundsechzig Kilo auf vierundsechzigeinhalb hinaufgeschraubt. 3m Speerwerfen überbot ich unfern Rekord um volle neunzig Zentimeter, und im Kugelstoßen erreichte ich achtkommadrei Meter."Du weißt noch nicht alles", stöhnte Dieter.Die nicht angenähten Knopfe an meinen Anzügen haben heute erstmalig die Zahl von zehn überschritten!" sLust. Bl.j

wieder schwächer. Paris gegen London 163,50, Brüssel 160,, Mailand 132,50. Das englische Pfund stellt sich gegen Kabel auf 4,86,5. Die Mark liegt unverändert fest.

vaÄfiurtsr Getreidebörse.

Frankfurt, 10. Juni. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 30,50 bis 31, Roggen, inländi­scher, 20,75 bis 21,25, Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24, Hafer, inländischer, 21 bis 23, Mais (gelb) 17,50 bis 17,75, Weizenmehl, inländisches, Spe­zial 0, 42,50 bis 43, Roggenmehl 28,75 bis 29,25, Weizenkleie 9,25, Roggenkleie 11 Mk. Tendenz fester.

Kranksurtcr Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 10. Juni. Auftrieb: 4 Rinder (darunter 2 Ochsen, 2 Färsen und Kühe), 1249 Kälber, 186 Schafe, 367 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 66 bis 72, mitt­lere Mast- und beste Saugkälber 57 bis 65, geringere Mast° und gute Saugkälber 48 bis 56, geringe Saugkälber 40 bis 46. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50, ge­ringere Masthämmel und Schafe 38 bis 44, mäßig genährte Härnmel und Schafe (Merz- schafei 25 bis 30. Schweine: Vollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 76 bis 78, unter 80 Kilogramm 70 bis 75, von 100 bis 150 Kilo­gramm 75 bis 78. Marktverlauf: Kälber und Schafe bei langsamem Handel ausverkauft, Mastkälber über Rotiz gehandelt. Bei Schweinen ruhiger Handel und etwas äleberstand.

Berliner Produktcnvörse.

Berlin, 9. Juni. Die Umsahtätigkeit geht im Berliner Produktengeschäft mehr und mehr zurück. Den glatten und hochgehaltenen Jnlandforderungen für Brotgetreide steht lediglich Deckungsfrage gegen­über. Da anderseits das Ausland mit seinen schwan­kenden Preisen noch hier keine Anregung bringt, er­öffnete das Kursniveau wenig verändert. Jin Zeit­geschäft ließ der Mangel an weiteren Jnlandabla- düngen aus neuer Ernte den Weizen etwa 1 Mark höher eröffnen. Roggen befestigte sich nur leicht bei geringer Unternehmungslust. Futtergerste mehr ge­fragt und fest. Hafer in guten Sorten höher ange­boten. Oelsorten zeigen vereinzelt Ansätze zu ge­besserten Preisen. Es wurden notiert (1000 Kilo­gramm): Roggen, märkischer, 177 bis 181 Mark: Sommergerste 187 bis 200; Gerste, inländische, 173 bis 186; Hafer, märkischer, 195 bis 206; (100 Kilo­gramm) Weizenmehl 37 bis 39,25; Roggenmehl 25,25 bis 26,50; Weizenkleie 9,50 bis 9,75; Roggenkleie 11,30 bis 11,40; Viktoriaerbsen 36 bis 46; kleine Speiseerbsen 26/50 bis 32,50; Futtererbsen 22 bis 27; Peluschken 22,50 bis 27/50; Ackerbohnen 23 bis 26; Wicken 32 bis 35; Lupinen, blau, 13 bis 15; Lupinen, gelb, 17/50 bis 19,50; Rapskuchen 13,70 bis 13,90; Leinkuchen 17,60 bis 17,80; Trockenschnitzel 9,90 bis 10,30; Soyafchrot 19,50 bis 19,80; Kartoffelflocken 20,20 bis 20,60 Mk.

Verantwortlich für Politik L 33. Dr. Hans Thyriot.

NlVo ist die Frau, die ihre eigene zarte Haut den Wirkungen eines scharfen Waschpulvers äusseren würde? Nirgends ! Warum aber nun die zartfaserigen Gewebe feiner Leibwäsche solchen zersetzenden Vorgängen Tungeben? Man schone dicW^asche wie sich selbst, indem man nur milde, gute Seife verwende, die in ihrem reichen Schaum den Schmutz auflost und dank ihrem hohen Fettgehalt die Gewebe schmiegsam und weich erhält.

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