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Montag, 12. April 1920
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fürGberheßen)
Nr. 84 Drittes Blatt
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Turnen, Sport und Spiel.
Die gestrigen Meisterschaftsspiele
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war der Kölner Saud), für Berufsfahrer öoini- der Frankiurler Favorit, neue Bahnrekorde über aufzustellen. Das intet-
kann man im ©a machen, b-jf; die wie die Za^ l de .
Mann auf dem Platze Sn den Dauerrennen niete Sean Weiß, dem es gelang, zwei 25 und 40 Kilometer
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Um die Bordd. Fußballmeisterschaft stein-Kiel Altona 93 mit 7:0 (3:0) und Hannover den Hannoverschen S. C. mit geschlagen.
l.Rau
2. Deibel
3. Appel
4. Düringer
5. Heß
6. Se'ardt
7. Arnold
6 Witmann
9. Rieger
10. Gerhardt (Defekt).
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schlagen, und ist damit der einzige Konkurrent Herthas B. S. C. um die Abteilungsmeisterschaft, nachdem Hertha gegen Union Potsdam mit 10:0 erfolgreich blieb. — Sn der Abteilung B haben die Kickers durch einen 4:3-Sieg über Union» Ob. den zweiten Platz behauptet.
NorddeuLsch?and.
.ue die erfreuliche Festüellung Zahl der Abteilungen sowohl
Die deutsche Maldlaufmeisterschast 1926 bei ihrer Austragung am gestrigen Sonntag Siegburg von Raetze (D. f. D. Lucken ralde) 35:23,4 vor Dreckmann» Hamburg und
zwei Handballstädtespiele zu bestreiten, einem Siege und einer Niederlage
eine Spiel ging in Berlin vor sich und Reichshauptsiadt mit Hannover im
die Hannoveraner sehr ab. Wenn dennoch der Torunterschied ein so geringer ist. so ist das in erster Linie dem Sturm zu verdanken, der Nest der Mannschaft versagte gänzlich.
Berlin — Leipzig 4: 3.
Einen schönen Sieg aber erzielte Berlin gegen Leipzig. Mit 4:3 (3:3) zeigte sich die Berliner Mannschaft von der besten Seite. Beiden Spielen wohnien grobe Zuschauermensen bei, in Berlin mögen es 4000 gewesen fein, während man die Besucherzahl beim Leipziger Spiel auf 6000 schätzte.
Leichtathletik.
E n neuer
Stabhochsprung - Rekord.
Einen neuen Hallen-Wettrekord im Stabhochsprung hat Charles Hoff mit 4,171 Meter aufgestellt.
Sonntag die mit endeten.
Das sah die
Erfurt sicherte sich der dortige 2. C. mit einem (l:1)-Sieg über Kricket-Viktoria Magdeburg Teilnahme am Endspiel.
BerUn.
Um die Berliner Fußballmeisterschaft Tcnms-Borustia Vorwärts mit 4:0 (2:0)
die sich auf 3G5
essanteste Rennen des Tages um den großen Stadionpreis über 25 Kilometer mit Motorführung zeigte ein erbittertes Ringen zwischen Weih und dem Schweizer Wegmann, seinem schärfsten Äoiuurtenicn. das der Frankfurter nach hartem Enötampf für sich entscheiden konnte, während des 15°Kilometer-Rennen um den kleinen Stadionpreis eine sichere Beute des Schweizers war. Das Dauerrennen über 40 Kilometer um den großen wtadion-Eröffnungs- preis mit Motorführung fuhr Scan Weih in glänzender Form in der Rekordzeit von 34 Min. 28'/. Sek. und unterbot damit den Bahnrekord Ro eilens über diese Strecke um über 2 Minuten. Nachstehend die Ergebnisse:
Hauptfahren für 1200 Meter Erster Rauch- Köln. Zweiter Zimmepmann-Aeutölln, eine halbe Bahulänge zurück,
Großer Staiionprcis über 25 Kilometer hinter großen Schritt>nachermotoren. Erster Weih- Franisurt mit 21 Min. 22,3 S.-. /Neuer Bahn- rchord über 20 Kilometer mit 17 Min. 7 Sek.)
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37,35 ,,
32 2 J ,, 42,50
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Wiese- Berlin getoour.ea worden. Westdeutscher Waldlaufmeister wurde der als Vierter einkommende T o m b e r g - Geldern. Das Mann- schaftölaufen sah den V. f. L. Siegburg vor Polizei Hamburg erfolgreich.
Hockey.
Das deutsch-englische Hockey- wettspiel
Berliner S. C. — London Universith Occasionals in Berlin endete mit einem 5:2-Sieg der Berliner, nachdem das erste Spiel der Londoner am Samstag gegen den Berliner H. & ihnen einen 3:1-Sieg gebracht hatte.
Radsport.
50 Km. Straftensahren des Gieft. Radfahrer Vereins 1885.
Der G. R. V. 1835 ließ gestern auf der Strecke Gießen Marburg und zurück sein erstes Vereinsrennen über 50 Kilometer fahren. Es starteten 10 Mann, die sämtlich innerhalb kurzer Zeit das Ziel erreichten. Gerhardt, einer der beten Fahrer, wurde durch einen Reifendefekt, der bei einem solch kurzem Rennen n'cht mehr gutzumachen ist, zurückgeworfen. Um das Rennen interessanter zu gestalten, wurden die Fahrer in Gruvpen mit bis zu 6Min. Vorgabe abgela^sen. E gebnis:
benkampf, bestreiten. Den für volkstümlich besonders geübten 'Turnerinnen kommt man durch Einlegen eines volkstümlichen Dierkampfes (75= Meter-Lauf, Hochsprung, Weusprung, Kugelstoßen) entgegen. Festgesetzt wurde noch die pflichtmähige Selina';me am Vereinst.<rnen durch Sonderausführungen jeglicher Art, die Einhen- lichkeit der Tnrnkleidung bei den allgemeinen Freiübungen, der Beginn der Wettkämpfe, die Höhe des Meldegeldes u. a. m.
Rach den jüngst eingeforderten Erhebungen über die Teilnahme der Turnerinnen nm Turnen
int wurde festgesetzt.
Frankfurter Eröfsnungsreunen.
Scan Weih stellt z eei neue Bahnrekorde über 25 und 40 Kilometer auf.
Frankfurt«. M., 11. April. (WTB.) Die Stadion-Rennbahn hatte ihren großen Tag. Vor etwa 15 000 Zuschauern Wick.I.en sich die Rennen ab. Vier Fliegerrennen und drei Steherrennen über 15, 25 und 40 Kilometer hinter großen Schrittmachermotoren bildeten den Sport des Tages. Die Fliegerrennen zeigten gutbefehte Felder unö hervorragenden Sport. Der beste
wären nicht der Torwart und die Verteidigung des Gegners auf der Höhe gewesen, hatte das Resultat leicht ein zweistelliges sein können.
Auch die 2. Mannschaft blieb gegen Die 2. von ..Teutonia" 4:2-Sieger. Die jungen Spieler dieser Mannschaft waren mit großem Siegeswillen und Eifer beseelt und waren während des ganzen Spiels überlegen. Bald wird diese Mannschaft ein starker Gegner in der C- Klafse werden
Handball.
Turnerstädtespiel Hannover- Berlin 9:8.
vo. Die Berliner Turner hatten am gestrigen
vo. Dor 27 000 Zuscha. cvn fand am eigen Sonntag in München das E '.»-cheidungs- und auch entscheidende Spiel um die süddeutsch: Fußballmeiste rschaft zwischen Bayern München und S. Vg. Fürth statt. Bei Beginn des Spiels zeigten beide Mannschaften starke Nervosität. Beide waren in stärkster Aufstellung angetreten. Sn der ersten Halbzeit fiel bei interessantem Spiel überhaupt fein Tor. Sn der 3. Minute nach Wiederbeginn ging Bayern in Führung, 2 Minuten später gelang dem Fürther Sturm
zugenom- Hessen 34 rnerinnen,
Um Die Baltsnfutzball - Meisterschaft.
vo. Um die Baltenfiißballmeisterschast fanden am Sonntag zwei Spiele statt, die im allgemeinen erwartete Resultate brachten. Ueberraschend hoch aller- dings war das Ergebnis, das Titania Stettin in Stettin gegen den Danziger S. E. mit 8:1 (0:1!) herausholte. Den „Kampf um den letzten Platz" entschied der B. E. V. Danzig mit einer 1:2- (1:1=) Niederlage gegen Viktoria Ällenstein in Danzig für sich.
Lollr.
Dallspielklub Gießen — Sportaotlg. des Turnvereins Lollar 1:2 (1:1).
Am gestrigen Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum letzten Derbandsspiel. B. C. Gießen, der einen Punkt hinter Sp. V. H e u ch e l° heim stand mit einem Spiel weniger, gab alles aus sich heraus, um die Meisterschaft zu erringen, stieß aber bei den GoUarern, die sich wieder auf ihre alte Spielstärke besonnen haben, aut den härtesten Widerstand. Der Sieg war vollauf verdient, hätte sogar bei einigem Schußvermögen des Lollarer Halblinken noch höher lauten können.
Der Fuftball-Länderkampf Frankreich Bedien
endete mit einem 4:3-Siege der Franzosen, die bereits zur Halbzeit 3:0 führten. Den aufholenden Belgiern gelang jedoch ein Ausgleich nicht.
Norddeutsche Rugby-Meisterschaft.
Schwalbe Dohren besiegte im Rugby die Lindener Viktoria mit 4:3 (0:0). Schwalbe hat mit diesem Siege die Norddeutsche Rugbymeisterschaft gewonnen. _______
Fußball.
UmdiewestdeulscheMeisterschaft
v. L. Sport Kassel — Sportfreunde Siegen.
(3:1)
Y. Beide Vereine sind in Wetzlar nicht unbekannt. Sport Kassel holle sich dort auf dem Wege zur Meisterschaft zwei wertvolle Punkte. Siegen hatte ebenfalls schon oft Gelegenheit, im Fußball wie Handball mit Wetzlarer Sportlern zu konkurrieren: beide Vereine haben in Wetzlar einen sehr guten Rus hinterlassen. Wetzlar sah beide Vereine gestern zum Kampf um die deutsche Meisterschaft. Unparteiischer: R ü 11 e r s - Münster. Ueöer den Spielverlauf ist zu berichten:
Die ersten 15 Minuten offenes Feldspiel. Beiderseits wurde aufgeregt gespielt. Das Spiel wurde durch hohe Balle und vieles Ausspielen nicht auf die Stufe eines Spiels zweier Meister gestellt, und gar mancher Zuschauer mußte lops- schütteknö bekennen, daß er enttäuscht fei. Aus beiden Seiten standen gute Verteidiger, die die gelegentlichen Besuche der Angri'T.en.en sicher unterbanden. -Die erste für Siegen erzielte E.le wurde sehr gut hereingegeben, doch wurde sie sicher abgewehrt. Bönig hatte zeitweise Gelegenheit, fein Können unter Beweis zu stellen. Ein haarscharfer Lattenschuß hielt die Zuschauer in Atem. Dann war wieder Sport auf der Gegenseite nach guter Durchlom-.iNation von Künstlerpech verfolgt. Der Ball bahnte sich seitlich durchs Netz. Also Torabstoß. Seht wurde die Gesamtleistung beider Gegner e:was besser. Besonders die beiden Mittelläufer .'igten, daß sie wirklich etwas lounen, und von ihnen rollte abwechselnd Angriff auf Angriff. Lei Kassel war insbesondere der linke Flügel der angrisfs- freudige Teil des Sturmes, und von dieser Seite kamen auch später , die Erfolge. Sn der 42. Minute fiel für Kassel nach gutem Du.. paß von halbrechts der 1. Treffer.
Nach der Pause wurde auf beit’ i Seiten bedeutend reifer gespielt. Sn der dritt: i Minute glich Siegen ans. Siegen erzielt in regmäßigen Abständen noch 4 Ecken. aber keine führte zu einem Erfolg. Das Spiel wurde zeitweise hart, und verschiedene Strafstöße waren die Folge. Kassel gab alles aus sich herqus, um die Siegespalme für sich zu haben. Aber die Verteidigung fuhr immer rettend dazwischen. Als Resultat guten Stürmerspiels fiel in der 33. und 48. Minute der zweite und dritte Erfolg für Kassel. Damit war ein Meisterkampf entschieden.
Bei Kassel die besten: Bönig, Roth. Muth und Martin. Siegen hatte seine Hauptstütze in Dr. Hofmann und seinen Nebenspielern, außerdem wäre noch Richtstein besonders hervorzuheben.
Der Schiedsrichter bot eine gute Leistung. Er hatte das Spiel jederzeit in der Hand und unterband alles, was sich außer dem Rahmen sportlichen Anstands bewegen wollte.
B. B. Attenessens Teilnahme an d. Meisterschaftsspielen gesichert
Westdeutschlands Fußballme sterschaft ist noch nicht entschieden ,der 5:2 (1:1)-Sieg B. V. Altenessens über Arrn.nia Bielefeld am conntag hat jedoch dem B. V. Ältenesirn im Zusammenhang mit den übrigen Ergebnisse i der Sonntags- Meisterschastsspiele die Teilnahme an den Kämpfen um die Deutsche Meisterschaft gesichert.
Duisburger S. D. holt auf.
Entgegen den Erwart. :g.n tonnte der Duisburger Spielverein am Sonntag in Duisburg Turu Düsseldorf mit 3:0 (1:0) niederringen um) hat damit den 3. Platz in Westdeutschlands Tabelle wieder inne, den wichtigen Platz, was die Teilnahme an den deutschen Meister, chaftsspielen betrifft.
Runde der Zweiten.
Schwarzweiß Essen bester Zweiter.
vo. Als der m.t dem Dritten der Meisterschaft um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaftslämpfen antretende beste Verein unter den Zweiten haben die Spiele des Sonntags nunmehr Schw 'rzweiß Es en ermittelt. Schwarz- weiß war in Kassel mit 2:0 (1:0) gegen Kur- hessen siegreich, während der einzige in Frage kommende Koni, rrent Rheydter S. V. von Hagen 1911, dem Tabellen-Letzten. sensationellerweise mit 4:2 geschlagen wurde.
Bayern-München süddeutsche Meiner.
Bayern München — Spvg. Hürth 4:3.
Kampfe. Hannover stellte eine ganz hervorragende Mannschaft und gewann verdient mit 9:8 (6:5). Die Berliner Spielsertigkeit fiel gegen
t Am gestrigen Sonntag fand in Gießen ün der Turnhalle des Turnvereins von 1846 eine Zusammenkunft der Leiter und Leiterinnen des Gaues Hessen statt. Wenn auch einige Abteilungen fehlten, so mutz der B.'such doch als ein sehr guter bezeichnet werden. Unter Leitung von ©aufrauentumrat Paul (Gießen) wurden die für das ©aufrauentoetturnen be,timmten allgemeinen Frei- und Hüpfübungen durchgeturnt. Turner Heuser (Marburg) h.tt hierzu eine geeignete Musik gesch.ieben, die sehr gefiel Dm ■ den Ausführungen erkannte man, datz wahrend der Wintermonate tüchtig geübt wurde, datz besonders das eigenartige Reue der Ucbungen schnell und richtig aufgenommen wurde^ Rach kurzer Pause schloß si-Y dre Durchnahme der Pflichtgeräteübungen an. Die den einzelnen Alters- und Schwierigkeitsst ie.i angepabien Uebun= qen an den 3 Geräten wurden als zweci^'ntsprea)end anerkannt. Heuser unterwies die Turnerinnen noch in einem hübschen Boikstanz, ^nen
grobe Freude machte und ber zu dem Entschluß führte, bei jeder U.bungsstunde einen solchen Volkstanz einzuüben. Mit einem ^umerheb schloh der prakiische Ten des zürnens.
w im Kaufmännischen Vereinshaus
sich anschließenden B sprech ng stand die Durch- bXatuna d.r Vorarbeiten zum ©au,r,ue,wett- Grünberg im Vordergrund. Es wurde nicht wie seither üblich in einem Neun-, sondern in einem Zehnkämpf für alle Stuten zu turnen. Rur die Teilnehmerinnen der a.urncrianenhuic jönnen auch einen reinen Gerateiumps, den Sie-
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Futzdav. Spielvsreinigung 1900 Gießen.
Resultate vom Sonntag, 11. April
ö. Spieloereinigung 1900 (Liga) — V. f. R. Butzbach (Liga) 3:4.
Spieloereinigung 1900 (1. Jugend) — Sportoer- einiflung Marbiirg (1. Jugend) 3:2.
Spieloereinigung 190U (2. Jugend) — Weilburg (1. Jugend). 1900 kampflos gewonnen.
SxorL-Lsrsin „Zesisn".
ö. Die 1. Fußballmannschaft konnte gestern mit einem 7:2--<5ieg aus Laubach zurückkehrcn. TroLtz 2 Mann. Ersatz lieferte die Mannschaft ein ausgezeichnetes cl und war ihrem 0:gn:r in Techiiil und Zus m i i. letzteres brsonders in der 2. Hälfte, hausho ctzüberleg:n. Die Innenstürmer äeigt;.; eine gewaltige SchußfreudiMt;
der Ausgleich, kurz darauf stellte Bayern das Resultat auf 2:1. Sn der 15. Minute glich wiederum Fürth aus, um in der 29 sogar in Führung zu gehen. Gleich daraus muhte ein Mann der Bayern wegen Verletzung ausscheiden, trotzdem konnte Baycim mit 10 Mann bald aus- gleichen und endlich durch ein 4. Tor einen mit ungeheurem Beifall aufgenommenen 4:3-Sieg erringen.
Frankfurt schlägt V.s. R. Mannheim.
Das Mannheimer Spiel um die süddeutsche Fußballmeisterschaft brachte gestern eine überraschende Niederlage des V. f. R. Mannheim, des süddeutschen Dritten und damit des Teilnehmers an den Deutschen Meisterschaftsendspielen mit 0:4 durch den F. S. V. Frankfurt. Des B. f. R. Position als Dritter ist jedoch damit nicht wesentlich erschüttert.
Karlsruhes erster Sieg.
Die süddeutschen Meisterschaftsspiele des Sonm tags brachten dem Karlsruher F. V. den ersten Sieg in den Endspielen — die beiden bisher von ihm errungenen Punkte verdankt er unentschiedenen Spielen. Am Sonnlag konnte er in Karlsruhe gegen F. V. Saarbrücken, wenn auch nur mit 1:0, doch Den ersten Sieg herausholen und hat damit F. V. Saarbrücken auf den letzten Platz heruntergedrückt.
MiLlelSeurschs Meisterschaft.
Die beiden Vorschlußspieie um die Mitteldeutsche Fußballmeisterschaft brachten in Halle gestern einen erbitterten Kamps zwischen dem Dresdner S. C. lind Sportfreunde fyille, der erst nach Verlängerung — Halbzeit 0:0, Schluß bei regulären Spielzeit 2:2 — vom Dresdner S. C. mit 5:2 gewonnen wurde, während in Leipzig Fortuna Leipzig leicht mit 9:1 über S. C. Oberlind triumphierte.
Runde der milteldeuischen gwerten.
vo. Die Vorschlußrunde der mitteldeutschen Zweiten, deren Sieger gegen den Unterlegenen des Meisterschaftsschlußspiels ein Entscheidungstrefsen um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaftskämpfen austrägt, brachte in beiden Spielen ziemlich tnappe Resultate. In Chemnitz konnten die einheimischen Preußen Olmnvia-Germania Leipzig wider Erwarten mit 2:1 (1:0) niederringen, und in
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mrnck. Dritter
555 Sage- en verteil
Die Vorbereitung des Leichtathleten.
Die Leichwthletiksaison beginnt — d. h. nicht, daß der Leichtathlet, die Leichtathletik bisher geruht hätten. Nuch jeder Nitchsportter weiß, daß nicht nur fier Leichtathlet, sondern der Sportler überhaupt, sofern er hohe Leistungen zu erreichen bestrebt ist — es brauchen nicht gleich Höchstleistungen zu fein — keineswegs mit dieser Leistung beginnen kann. Es ilt Vorbereitung nötig. _
der Zeit der Waldlaufe, in der Deutschen Waid'a',--Meisterschast Höhepunkt und Abschluß zugleich^l'-.ndend, leitet - im großen gesehen - die Veriod. d.r Staffelläufe über zu den Monaten der zahlreichen leichtathletischen Veranstaltungen, zu den Leichtathlctii Meisterschaften der Bezirke, der Landesverbände und endlich zu den Deutschen Meisterschaften. Sn dieser Zeit gilt es für den Leichtathleten, durchtrainiert und auf das sorgfältigste uorbereitet in den Wettkampf zu gehen-, denn diese Zeit stellt an seine Leistungsfähigkeit jeweils höchste Ansprüche. Ein untrainierter Körper würde nicht nur bei Höchstanfordei-nitgen versagen, sondern bald guch der geringem Mehrleistung nicht mehr entsprechen können. .....
Die Notw .tOigieit der allgemeinkorperuchen Vorbereitung ist mit fier wachsenden Bedeutung der ycibesübiiRgen immer mehr erkannt worden. Während man stütz auf eine allgemeine und sogar auch spezielle Worbenitvng wenig Wert legte, ja sie nicht einmal kannte, ist |ie heute von weittragender Bedeutung. Man braucht nicht gleich an die schwierigen Anforderungen zu denken, die etwa der Stabhochsprung stellt, der nicht nur außerordentliche Kraft, nicht nur GeschüUichkeit und Mut, sondern unbedingt ein langes, ia jahrelanges intensives Training notwendig macht. Ein Anfänger soll nicht sofort mit dem Springen beginnen, sondern seinen Körper erst genügend vorbereiten, daß er den Anforderungen seines Spezialsportes genügen kann. Das ist einmal eine — eigentlich selbstverständliche — Vorbedingung für die Erreichung einer Bestleistung das ist zum anderen aber auch die vernünftige Forderung auf eine Allgemeindurch- und Ausbildung des Körpers. Auch muß der Körper erst die Einzelbewegungen eines Sprunges ober Wurfes beherrschen, ehe er selbst die Technik in richtiger Form versuchen kann. Je größer die Leistungen sind die man von seinem Körper verlangen will, desto intensiver muß die Vorbereitung sein Eine gute Vorbereitung ist zugleich die halbe Ausbildung.
Eines der wichtigsten Vorbereitungsmittel ift die Gymnastik, die eine Unmenge von Hebungen enthält. Diese arbeiten den Körper von oben bis unten durch, bewegen alle Muskeln und Gelenke, dehnen, straffen, spannen und stärken sie und geben die richtige Vorbereitung für die Bewegung im Wettkampf. Erst der ganz allgemeinen Durchbildung soll die fpeziellere folgen. Da ift eine der besten Hebungen zur Durchbildung der Vein- und Sprung- musfulatur das S e i l f p r i n g e n, das iri den verschiedensten Arten und Schwierigkeitsgraden ausgeführt werden kann, etwa Schlußtvrung auf der Stelle mit Vorhochfchwingen der Arme; tiefes Kniebeugen; Fußwippen in Hockstellung; Sprung mit Anhocken beider Beine an die Brust, scharfes 2ln- hocken der Beine wechfelfeitig, daß die Oberschenkel die Brust berühren; Schrittstellung mit allmählicher Vergrößerung, Sprunglauf (Lauf mit großen Sprungschrltten auf der Fußspitze).
Entsprechend sind die Vorübungen für W u r f rind Stoß, mit der Aendening, daß die hier aus- zusührendeii Hebungen eben die Muskelpartien erfassen sollen, die bei Wurf- und Stoßübungen in Anspruch genommen werden. Von vornherein werden wenigstens im allgemeinen Werfer und Stoßer kräftige Gestalten mit guter Rumpf-, Arm- und Hüftmiislulatiir sein. Trotz der Kraft darf aber auch die Schnelligkeit nicht fehlen, da erst beide zusammen die gute Leistung bringen. Hier gilt es also, eine allgemeine Kräftigung des Oberkörpers und der Arme zu erreichen, während die Leine weniger wichtig find, jedoch natürlich nicht vernachlässigt werden dürfen. Hier kommen etwa folgende, beliebig zu erweiternde Hebungen zur Anwendung: Seithalte, Grätschstellung, Drehen in den Hüften und Schwingen der Arme; Hochhalte, Grätschstellung, Seitbeugen in den Hüften, Vor- und Rückbeugen; Mühlenkreisen und Armkreisen vor- und rückwärts; Rumpfkreisen; Liegestütz, Armbeugen und -strecken und andere. Erst in der weiteren Vorbereitung sind peziell auf Weitsprung oder Hochsprung. Skabhoch- prung, Streckenlaufen, Speerwerfen oder Kugel- tohen trainierende Hebungen vorzunehmen.
Turnen.
Frauenturnen im Gau Hessen der D. T.


