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m nach dem Täter der w den Saubenbranbesw. M zmi Menschenleben zmn izu geführt, daß der Laubm- bem -ringenden Verdacht Der- >nü in seiner Laube selbst sich seiner Frau und seiner men er dauernd in Streitig- len-
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Luftpost.
I, dem Tage der Wiederaus- •=>. können Postsendungen auch direkt mit dem jlug- werden. Die wichtigsten Legen Verkehrszweig sind so!'
als Luftpostsendungen sind
rkehr und nach der Freien hnljche und eingeidinebene Att, gewöhnliche unb bnn- feiner Ausdehnung 60 ZenN- Tinschreiben und Wettang°be >ie Leitungen von ißetlegern ’mpianger Wndestmenge |t 'erZ: hem Auslände gr-
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seine Habe kann sich jeder mit Lr.AelnrelchsMottovLt-rrl
Worms. Unter dem Namen verein" sind die kurhessischen die ihre Jahresversammlung Bebra abhielten.
Lehrer organisiert, am Samstag in
Unfallrenten.
Dringende Pakete zwischen Deutschland und Frankreich. Dom 15. April an sind im Verkehr mit Elsah-Lothringen dringende Postpakete bis zum Gewicht von 10 Kilogramm zugelassen. Dom gleichen Zellpunkt an übernimmt die Deutsche Reichspost die Wer- terleitung dringender Pakete aus Elsah-Loch- ringen nach Hinterländern Deutschlands und um-
(to r Kilo 6 Mr.; Pakete bis 1 Kilo 2 Mk.. dar. toer für jedes angefangene * Mo 60 Pf.
lieber die Gebühren nach dem A u s l a n d e er» hält man bei den Postämtern Auskunft.
Bornotizcn.
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Mode töricht sei.
= Z u der Lehrertagung in Heppenheim, über die wir am Freitag berichteten, wird uns mitgeteilt, daß es sich dort um die Haupt- oersammlung des Katholischen Lehreroer- eins für Hessen handelte. Der Hessische Landes- lehreroerein tagte Freitag und Samstag in — .... - „Hessischer Lehrer-
Vvllenduna ber Selbstverwaltung. In einem Schluhabschnrtt setzt sich der Verfasser mit den latenten Gegenkräften auseinander, die auS den manchefterlichen Dedankengängen (vor allem in Verfolg von Ansichten dcS Engländers MalthuS) und auS ungerechtfertigten Analogien Darwinscher Lehren auf gescllschaftS- und kulturwmen- schädlichem Gebiet entsprungen sind.
— Der Kakteenzüchter von TS. Roeder. Mit 32 Tafeln und 26 Abbildungen im Text. Zranckh'sche Derlagshandlung, Stuttgart. PrelS geh. AM. 2.40. in Halblw. geb. AM. 4 —. Sine neue Mode beschäftigt sich gegenwärtig mit der Aufzucht von Kakteen, weniger aus Liebe und Derständnis für die Pflanze dl8 mehr um einer Laune zu genügen. Bücher darüber gibt es genug, doch nur wenige, tue To wie dieses in die biologischen Lcbensbedingungen und -Vorgänge dieser merkwürdig geformten, stacheligen Pflanzenformen einsühren und eine Grundlage schassen, um aus einer Modelaune eine bleibende Liebe für diese seltsamen Aaturgebilde zu schas- I fen, die so viel Reiz und Freude bergen. 129
unterrichtSstelle m Hessen. Denzer. sowie Rektor Clatz. den Vorsitzenden deS Hess. Deamten- bundes. begrüßen. 3n seinem Jahresbericht hob der Dorsitzende hervor, daß das Reichsschulgesetz zwar zu Fall gekommen sei, die Gesahr wäre aber noch nicht beseitigt. 3n der Beaufsichtigung des Religionsunterrichtes sei eine Verbesserung erzielt worden, die den Forderungen des Hess. Landes-Lchrervereins entspreche. Ferner teilte der Vorsitzende mit, daß auf einstimmigen Beschluß des Dorstandes der Landtagsabgeordnete Dr. L e u ch t g e n s aus dem Hess. Landes- Lehrerverein ausgeschlossen worden ist. Lebhafter Beifall der Dersammlung billigte diesen Beschluß des Dorstandes. Zur Steuerung der Rot der abgebauten Junglehrer wurde der Boisttand ermächtigt, einen ausreichenden Sonderbeitrag monatlich von den Mitgliedern zu erheben. Ferner wurden Besoldungsfragen, die Frage der Der- Wendung weiblicher Lehrkräfte und weitere De- russfragen verhandelt. Am Abend fand ein Begrühungsabend statt, der geselligen Charakter trug. ___________
Schöffengericht Wetzlar.
gekehrt.
•• Einschreibsendungen im Aus - landverkehr. 3m Postbetrieb sind vielfach Einschreibbriefe nach dem Ausland aufgefallen, auf deren Rückseite Spuren getrockneter Gummilösung vorhanden bzw. Papier- oder Marken- streifen aufgeklebt waren. Solche Merkmale deuten auf eine Oesfnung und einen Wiedervrr- schluh vor der Einlieferung hin und sind nach Art. 22 § 1 der Vollzugsverordnung zum Weltpostver- trag von Stockholm nicht zugelcrssen. Die Postanstalten sind daher angewiesen, Einschreibebriefe nach dem Auslande mit derartigen Merkmalen zurückzuweisen.
** Unsere Blumen und die Mode. Die Sammlung von Geboten und Gesehen, die wir Mode nennen, die einander immer wieder bald verdrängen, bald ergänzen und denen die Frauen sich so Sem unterwerfen, weil sie ihrer Freude an Slbwechs- tngen schmeicheln, die hat sich eigentlich kaum jemals auch über die frischblühenden Blumen zum Herrn gemacht. Denn wenn auch einmal „Blumenschmuck" für Hüte und Kleidung als Parole ausgegeben wird, so handelt es sich dabei doch immer um Kunstblumen. Warum muß das so fein? Blumen aus Samt und Seide haben freilich den Borzug der längeren Haltbarkeit, dafür wirkt aber ein kleiner Strauß von echten duftenden Blumen doch viel natürlicher; denn das ist ein Stückchen lebendiger Natur, die man sich damit zu eigen nimmt, mit dem man teilhat an dem großen Wunder, das in dieser Zeit sich erneuert: die Auferstehung und Wiederkehr all des Schönen, dessen wir uns Jahr um Jahr erfreuen dürfen. Wenn man also echte Blumen statt künstliche zum Schmuck nimmt, dann ließe sich, dies eine Mal wenigstens, nicht behaupten, daß die
noch weniger ausgewirkt hat.
- Auftrieb auf dem heutigen, Frankfurter Schlachtviehmarkt. 3d2 Ochsen, 38 Bullen, 782 Färsen und Kühe, 314 Kälber, 48 Schafe. 3811 Schweine.
Icrhrestaoung des Hessischen
Landes - Lehrervere.ns.
fw. Worms. 11. April. Freitag unb Samstag fand hier die Iahrestagung des Hell. Landeslehrer-Vereins statt. Sie Vertreter-Versammlung, an der 5-600 Lehrer teilnahmen, wurde Freitag vormittag von dem Lanves- vorsitzenden Rektor Reiber eröffnet. Der Redner konnte in seiner Begrüßungsansprache als Vertreter des Landesamtes für das Bildungs- toefen die Oberschulräte Diehl und 3 u n g, Schulrat Friedrich und den Leiter der Werk-
— Wege zur Bildung. Herausgegeben von Dr. Friedrich Matthaesius. Band l: Dr. Hermann Ammon, Organische Bildung. .Ein Führer zu Büchern und zum Wissen. C. Dunn- haupt Verlag. Dessau. - Der Verfasser grbt hier auf 136 bescheidenen Seiten einen guten, äußerst zufammengedrängten übersichtlichen Wegweiser (für Laten. Autodiktaten, Dlldungs- hungrige jeder Art, jedes Alters, jeden Geschlechts) und den bibliographischen Leitfaden, mit dessen Hilfe es jedermann ein Geringes sein wird, sich die Wege zum Wissen, zur Erweiterung des Horizontes feEbft ohne Mühe zu erschließen, mit dessen Unterstützung manche Entmutigung, Enttäuschung, viel nutzloses, planloses Suchen, eine Menge überflüssiger Ballast und toter Kram vermieden wird. Das Büchlein wird von vielen dankbar begrüßt werden, wird jedem ein verläßlicher Ratgeber fein. „ . 133
— Die ges ellschaf tliche Bedeutung der Wohlfahrtspflege. Vortrag, gehaüen bei der sächsischen Landeswohlsahrts- tagung (Recht und Staat in Geschichte und Gegenwart 40.) 1926. 40 S. 8*. - Sie Wohlfahrtspflege ist zu einem der wichtigsten und umfänglichsten Zweige staatlicher und gemeindlicher Betätigung geworden. 3hre Bedeutung für das gesellschaftliche Leben erhellt bte vorliegende Schrift. Ausgehend von einer Begriffs- beutung. was Wohlfahrtspflege ist unö_ will, untersucht sie zunächst deren Leistungen für die Privat- und Volkswirtschaft. die Wohlfahrtspflege als Förderin der Produktion und chre konsumpolitische Wirkungen, die sich in Konsumveredelung zeigen. 3m zweiten Teile werden die sozialethischen und politischen Werte aufge- zeigt Die Wohlfahrtspflege erschließt Quellen ; innerer Dolksverbimdenheil und führt in den i
neuzeitlichen Fo.men Der Beteiligung ehrenamt- Julll 10211211 I sicher Helfer und Verbände auf ihrem Gebiet zur >
<2 Wegen Unterschlagung hatte sich ein ehemaliger Derwaltungsgehilfe aus Wetzlar zu ver- I antworten. Dem Angeklagten, der bei dem Stadtwohlfahrtsamt in Wetzlar beschäftigt war, wurde zur Last gelegt, etwa 1400 Mk. unterschlagen zu haben. Das Geld hat der junge Mann in leichtfertiger Gesellschaft verjubelt. Mit Rücksicht auf das Geständnis des Angeklagten, sowie darauf, daß der I der Stadtverwaltung entstandene Schaden in» I zwischen von den Estern des Angeklagten voll gedeckt worden ist, erkannte das Gericht wegen fort» I gesetzten Betrugs auf 200 Mark Geldstrafe, evtl, für je 5 Mk. ein Tag Gefängnis, sowie Auferlegung der Kosten des Berfahrens.
Eine Geburtstagsfeier, die recht blutig endigte, fand jetzt ihr gerichtliches Nachspiel. Fünf Burschen aus bringen ft ein hatten sich wegen geföhr- I licher Körperverletzung zu verantworten. Sie hatten auf dem Heimweg von der Wirtschaft, in der man I gefeiert hatte, einen Teilnehmer mit Zaunlatten. I ^pazierstöcken und Fußtritten mißhandelt, einer der Täter hatte dem Verprügelten auch einen schweren Messerstich beiaebracht. Die Angeklagten wollen die Tat in Notwehr begangen haben, was das Gericht aber nicht als vorliegend ansah. Das Urteil lautete I gegen den Hauptangeklagten auf 1 Jahr Gefängnis unter Anrechnung von sechs Monaten Untersuchungshaft, ein weiterer Angeklagter erhielt 6 M o n a t e und die übrigen je 2 Monate Gefängnis, auch wurden den Angeklagten die Kosten des Bewahrens auferlegt.
Diebstahl und Urkundenfälschung wurde den | Eheleuten N. aus Dillenburg zur Last gelegt. Die 'Angeklagten hasten die Gasrechnung nicht bezahlt. Da ihnen deshalb der Gasbezug gesperrt worden war, hatten sie heimlich aus der Leitung Gas entnommen und zu diesem Zwecke Manipulationen an der Gasuhr vorgenommen. Beide Angeklagten beftritten die strafbaren Handlungen, was jedoch durch die Beweisaufnahme widerlegt wurde. Das Urteil lautete gegen den Ehemann wegen fortgesetzten schweren Diebstahls in Tateinheit mit versuchter schwerer Urkundenfälschung auf 3 Monate Gefängnis, während die Ehefrau wegen fortgesetzten einfachen Diebstahls an Stelle von einer Woche Gefängnis mit 35 Mk. Geldstrafe davon» kam. Beiden Angeklagten wurden die Kosten des Verfahrens auferlegt.
Wegen Verleitung zum Memeid stand ein Schleifer M. aus Steinbrücken bei Dillenburg unter Anklage. Der Angeklagte, der im Jahre 1923 in einen ^Zivilprozeß wegen einer Alimentenforderung verwickelt mar, soll versucht haben, den Zeugen M. zur Abgabe einer falschen eidlichen Zeugenaussage zu verleiten, damit der Prozeß zu seinen Gunsten entschieden werde. Der Angeklagte bestritt die ihm zur Last gelegte Handlung, er will nur versucht haben, auf den Zeugen einzuwirken, daß er auch dis Wahrheit vor Gericht sage. Obwohl die Staatsanwaltschaft 1 Jahr Zuchthaus beantragt hatte, gelangte das Gericht zur kostenlosen Frei- sprechung des Angeklagten, da der Hauptzeuge, ein Italiener, die deutsche Sprache nicht vollständig beherrschte und seine alleinigen Bekundungen zur Verurteilung des Angeklagten nicht ausreichten.
Dieses Monats abgeschlossen sein.
•• Die Gießener Frühjahrsmesse hat gestern mit einem Massenbetrieb auf Dem OSwaldSgarten ihren Anfang genommen. Das schöne Wetter hat Den Schaustellern Diesmal Die Rechnung erfüllt. Die vielfachen Darbietungen fanDen lebhaftes 3nteresse unD rege 3n- I anspruchnahme. Hoffentlich bleiben Der Wetter- | gott und Der Geldbeutel Des Publikums Den Messeleuten auch weiterhin gewogen.
" Gin gemeiner Kerl treibt feit einigen Wochen in Der engeren Umgebung Der Stadt sein Unwesen. Der Mensch belästigt Frauen und Mädchen, die ohne mäimlichen Schutz I sind, zum Teil tätlich, zum Teil in anderer. Das Schamgefühl verletzender Weise. Auf besonderen ~ - - — bisher geschwiegen, um der Polizei' Die Ergreifung dieses Burschen zu erleichtern. Rachdem diese Bemühungen bis jetzt erfolglos geblieben sind und gestern mittag Der Kerl sich erneut in unerhörter Weise betätigt hat, halten wir es für ratsam, Die Allgemeinheit zum Schutze unserer Frauen und Mädchen vor Diesem Subjekt aufzurufen. Wan muß selbstverständlich verlangen, daß Die Polizei alle Maßnahmen trifft, Die zur Verhaftung des Kerls führen können, es wird aber auch gut sein, wenn das Publikum entschlossen handelt, sobald dieser Wüstling sich wieder zeigt. Frauen oder Mädchen, Die belästigt werden, mögen Die nächst, erreichbare männliche Hilfe herbeirufen, und Die Männer mögen dem Kerl mit aller Tatkraft zu Leibe gehen und ihn Der Polizei übergeben. Bisher hat sich Der Täter mit Vorliebe im Philosophenwald. auf dem Wiesenweg nach Dort, auf dem Trieb und in dessen Umgebung Herumgetrieben, es ist aber nicht ausgeschlossen, Daß er seine Tätigkeit auch nach anderen Teilen Der Stadt verlegt. Deshalb überall Die Augen auf und die Hände bereit zum Zupacken!
* Ermäßigung Der Steuerver- zugszins en. Aach einer Verordnung des Reichsfinanzministers werden Die Zinssätze Der Steuerzinsverordnung wie folgt geändert: Für Verzugszinsen wird Der Zinsfuß von 10 l auf 9 Proz., bei Zahlungsaufschub von 8 auf Z Proz. und bei Bewilligung der Stundung von 8 auf höchstens Z Proz- ermäßigt. Diese Zinsermäßigung tritt mit Wirkung vom L April ab in Kraft. Für die Zeit vorn 1. April ab finden Die ermäßigten Verzugszinsen auch von solchen Beträgen Anwendung, Die vor diesem Zeitpunkt fällig geworden sind. 3st vor Dem 1 April durch Gesetz oder durch Verfügung einer Finanzbehörde Zahlungsaufschub oder Stundung zu einem Zinsfuß von mehr als Z Proz. lahrftch bewilligt worden, so beträgt vorn 1. April ab auch dieser Zinsfuß Z Prvz. jährlich.
* Gin Sonntagssonderzug Gießen— Frankfurt — Baden-Badem Am Sonntag 18. April, verkehrt ein Sonderzug 3. und 4. Klasse mit einer Fahrpreisermäßigung von einem Drittel des gewöhnlichen Fahrpreis^ von Gießen über Frankfurt a. M. nach Daden°B^n. Der Zug fährt vormittags um 5.50 älhrur Gießen ab. kommt 7.21 Ubr in ^°Eu^a M an und trifft um 10.40 Ubr vorm. in Baden-Baden ein.
<-* rp t n törichter Streich und ferne Folgen. Im Juni 1924 war im „Groß-Gerauer Tageblatt- eine Anzeige erschrenen, in er eine öffentliche Dersammlung der Ortsgruppe Büttelborn des Bauernbundes einberufen wurde In einer zweiten Anzeige zeigte der Vorsitzende des dortigen Bauernbundes an, daß er einen größeren Heuvor- rat zu verkaufen habe. Es stellte sich bald heraus, daß die beiden Anzeigen fingiert und die Namensunterschriften in den Bestellungen gefasicht waren. Lange wurde vergeblich nach dem Urheber des üblen Scherzes geforscht, bis man schließlich auf den
k. Steigerung der
Durch ein Gesetz vom 14. Juli 1925 (Zweites Gesetz über Aenderungen in der Unfallversicherung) ist be- kannttich eine Erhöhung der Unfallrenten und sonstigen Aufwendungen der Berufsgenossenschasten mit Wirkung ab 1. Juli 1925 erfolgt 9n welchem Maße das geschehen ist, läßt sich aus einem Vergleich der Bettäge entnehmen, die die Berufsgenossenschaften für die Zahlungen zu erstatten Haden, die die Post für ihre Rechnung auszahlt. Bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften waren diese Zahlungen im Juni 1925 festgesetzt auf 6,66 Millionen RM. mo- nallich, ab 1. April d. I. sind sie festgesetzt auf 12 Millionen Reichsmark monattich. Diese Steigerung von 82,5 Prozent rührt tm wesentlichen aus der Erhöhung Der Renten her, da die Erhöhung der übrigen Lasten, die das Gesetz bringt, sich zur Zett
— Märchen unb Geschichten der alten Aegypter hat M. Steinborff. Der Sohn Des bekannten Leipziger Aegyptologen zu einem schmalen Bändchen zusammengetragen. Das in Der Sammlung „Das kleine Dropyläenbuch' im Berliner Prophläen-Verlag erscheint. SS sind Erzeugnisse einer vieltausendjährigen Dichtung, aus den überfieferten llrkundenresten gu^nmen- gestellt mit der Liebe und Dem seinen Verständnis dessen, der im Wunderreich der Pharaonen groß wurde, ohne philologischen Ballast, eine dudle reinen, dichterischen Genusses. 861
23lähriyen Kaufmann Peter Scheuermann aus Büttelborn stieß, der auch der Täter war. Das Bezirksschöffengericht in Darmstadt hat sich jetzt mit dem Fall beschästiat, es konnte aber der Beweggrund für den sonderbaren Streich nicht. klargelegt werden. Eigenartig ist, daß Scheuermann Mitglied des Bauernbundes ist. Aus verschiedenen Begleitumständen sowie auf Grund der Urteile der Schriftsachverständigen Dr. Popp» Frankfurt unb Oberreallehrer i. R. Krauß- Babenhausen kam das Gericht zu der Ueberzeugung von der Schuld des Angeklagten und verurteilte ihn zu drei Wochen Gefängnis, wandelte aber die Strafe in 100 Mark Geldstrafe um. (Zur Warnung für derartige „Spaßvögel"?)
— Der Heger. Das 14. Heft bringt an Der Spitze WalDftühlingsbilDer des rühmlich bekannten, feinfinnigen 3agdschriftstellers Egon v. Kapherr; Forstmeister 3hle plauDert über Die Birkhahnbalz; eine interessante llebersicht bietet ein Aussatz ..Unsere Waldschnepfe im Spiegel Der Gewichtstabelle"; wohlgelungene Photos verewigen ein paar Preisttäger von Der 3agD- hundschau auf Der Ausstellung „Hund unb Hege" 1926.
— „Der AlpenfreunD", ill. Halbmonatsschrift für Reise unD Touristik. Alpen- freunD-Verlag, München. — Ein mit schonen Bildern geschmückter Aufsatz ..Rordliroler Burgen und Schlösser" aus der sachverstänDigen Feder von H. Steffen leftete daö 7. Heft der bekannten Zeitschrift ein. Emil SolleDer, Der bekannte Kletterer und Skiläufer, erzählt von einer herrlichen Kletterfahrt in Der Rordwand der Civetta, Die er als Erster bezwang. Besonders hervorzuheben sind noch Beiträge von Lorner Marilaun unD Lilli v. Weecb. Rühmenswert ist Die BilDausstattung Des Heftes.
— Robert Walter: Der Stein Der harten. Ein heiterer Roman mit Hörnern und Zähnen. (289 ©., Verlag Philipp Reclam
I jun., Leipzig, geheftet 4,50 Mk., gebunden 7 Mk.) — Zwei deutsche Dörfer in Der HeiDe, nicht ferne Der Rordsee, führen einen Kampf köstlichen und gigantischen Rarrenturns um einen Stein, einen Findling. Aus einer Fülle unD Buntheit sondergleichen ziehen und stürzen Menschen und Ereignisse am erstaunten Leser vorüber. ErlösenD unD köstlich tollt Durch das ganze Werk ein Humor, Der in Der CBielfältigteit seiner Töne heute ohnegleichen zu fein scheint. Waller hält mit seinem Buch Den Zellgenossen, feinen „guten
I Deutschen", einen Spiegel vor, in welchem sie I sich betrachten und erkennen tonnen. UnD Darin steckt Die große volkserzieherische Bedeutung des
I Werkes. (177)
— John Galsworthy: Die Forjyte Saga. Roman (2 Bände, Verlag Paul Zsolnan in Wien). — Trotzdem der Büchermarkt feit Jahren mit ausländischer Literatur, besonders auch jchön- geistiger Art, geradezu überflutet wird, kann man nicht sagen, daß er die Kenntnis mit dem modernen Schrifttum des Auslandes genügend vermittelt hätte. Immer wieder ist es ältere Literatur, die in den verschiedensten Parallelausgaben erscheint, ohne daß man offenbar den Muk hat, auch die lebende Generation in guten Übersetzungen bet uns zu Wort kommen zu lassen und ihr sich auch in Deutschland ein Publikum erobern zu lassen. Besonders aus England bringen vorerst nur wenige Stimmen zu uns herüber, die unsere Beachtung verdienen. Eine von ihnen gehört John Galsworthy, dessen dramattsche Werke feit Jahren als scharfe Gesellschallsfatiren auf unteren Bühnen für zugkräftig gelten. „Zugkräftiger^ scheinen uns aber feine Romane zu sein, voran „Die Forsyte Soga", Die grandiose Familiengeschichte, der wahre Helden-- gesang einer britischen Familie des guten Bürgertums der viktorianischen Aera, ja, die Geschichte des englischen Volkes dieser Epoche schlechthin, fetzt man Den Teil für das Ganze. Mit der gleichen spöttelnden Ironie, dem seinen Humor des großen, über den Dingen stehenden Weltbeschauers, aber auch mit der gleichen leicht sentimentalen Romantik, die alles zusammengenommen die große Erzählungskunst Dickens' ausmachen, schildert Galswotthy feine Leute, diese feften, soliden Bürger des wohlhabenden Mittelstandes mit ihrem gesunden Sinn für Besitz, auf dem ihre ganze Lebensphstosophie basiert. Eng ist ihr Horizont, keine großen Ideen, keine geistigen Ziele peitschen sie auf, aber diese De- schränktheit gerade ist ihr Vorteil, dieses Jn-den- Zügel-Hallen hat sie das empire schaffen helfen, das recht eigentlich ihr Reich ist. Diese Forshtes sind eine vielköpfige Familie, und bunt genug sind auch ihre Schicksale, die man die letzten Jahrzehnte hin» I durch mit wachsender Anteilnahme verfolgt durch die beiden starken Bände des Romans; man möchte mehr von ihnen hören, mehr von ihnen unb mehr von dem Volke, dessen Repräsentanten sie sind. Die Forsyte Saga ist zweifellos eine der bedeutendsten Erzeugnisse des modernen Schrifttums, dem roir Deutschen kaum Aehnliches zur Seite zu stellen haben dürften. 18
— Feinsinnige Essays voll Humor, Menschenliebe unD Herzensgüte hat Alfred P o l - g a r zu einem netten Büchlein „An Den Rand geschrieben" zusammengestellt und bei Ernst Rowohlt in Berlin erscheinen lassen. 838
H Btäfe&ä g 8U& g W läßt man aus hygienisch, und
@ El S ASM A K M Sparsamkeitsgründen Herren., Uli i | H OlSyai ® 8 Damen- u. Kinfer-Garderobe, Gardinen, Vorhänge, Decken, Teppiche usw. am besten chemisch reinigen oder färben. Die Gegenstände lassen sich fast immer wieder wie neu herstehen. - id
— TageskalenDer für Montag. glchtsPielhauS. Bahnhofstraße: „Zirkus Pat unD «atschon". — Astvria-Lichtfpiele: „Der Pakt mit fern Tode".
— Goethebund. Man schreibt uns: Der Goethebund hat den Dichter und Generalsekretär der Schillerstiftung in Weimar, Dr. Heinr. Lilienfein, für einen Dorttag am 15. April gewonnen. Lilienfein wird über „Schiller und die Gegenwart' sprechen. Wer mit der künstlerischen Individualität — Geographische Lehrwanderung. Lilienfeins vertraut ist, der weiß, daß ein genuh- In Verbindung mit der Tagung des Hessischen
reicher Abend bevorstcht. Lilienfein wird uns I Philologenvereins hält in G i e cß e n am 15. April
Schillers poetisches Nattirell in seinem unendlichen auch der Verband hessischer Schulgeo-
Reichtum, seinen gemaüigen zur Reflexion neigen- g r a p h e n , dem Lehrer aller Schulgattungen an-
den Geist in mannigfacher Verknüpfung mit der gehören, feine Iahresoerfammlung ab. Eine geo> Gegenwart vor Augen jähren als ein Element der I graphische Lehrwanderung, die sich am 16. und Straft, an dem unser Glaube an den nahenden Aus- | 17. April anschließi, wird von Pros. Dr. Stute schwang des Vaterlandes emporranken kann. (Siehe unb Dr. Panzer geführt. Der erste Tag gilt dem häufige Anzeige.) Studium der Landschaft um Treysa; der zweite Tag
macht auf einer größeren Fußwanderung von Friede lenborf über das Knüllköpfchen nach Ober-Aula mit
Meist Heller, östliche Winde, müder, ttocken. dem Knüll und seinen besonderen Eigenarten be- Das über Europa hegende Hoch wcrd sich infolge rannt Das Landesamt für das Bildungswefen hat Tageseinstrahlung noch verstärken, während tue ^rer und Lehrerinnen aller Schularten auf die Wirbel im Westen ohne Einfluß auf unsere Wetter- I ^ßanberung aufmerksam gemacht, an der auch Nichtlage bleiben dürften. Die Temperaturen werden nun mitq[iclier des Verbandes teilnehmen können, schneller ansteigen, wenn sie auch nachts zunächst »« P o st e i nlies eru n gs b eschein i g u n g noch etwas fallen dürsten. auf Teleg en. Die Bescheinigung über entge-
Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 11,2 »afjlte Postanweisungen und Zahlkarten wird Grad Celsius, Minimum minus 1,4 Grad Celsius. I pystsellig auch auf vom Absender vorgelegten Heutige Morgentemperatur 2,5 Grad Celsius. Postkarten unD anDeren Schriftstücken erteilt, • wenn Der Absender sie Durch übersichtliche Ein-
■y* Konfirmation. Am gestrigen Sonn- I tragung Der vorgeschriebenen Angaben vorbe- tag wurden die Konfirmanden der Markusgemeinde I reitet hat. Ein etwa vom Absender außerdem und der Lukasgemeinde in feierlicher Weife eingc-- verlangtes Doppel Der Einlieferungsbeschcmcgung segnet. In der Stadtkirche (Markusgemeinde) Han- wirD postseittg in gewöhnlicher Weste ausge- belte es sich um 83 Kinder, und zwar 33 Knaben fertigt.
und 50 Mädchen, in der Johanneskirche (Lukasgemeinde) waren es 166 Kinder, und zwar 72 Knaben und 94 Mädchen.
Reue städtische Anlagen werden jetzt auf dem Terrain neben Der Hauptpost vor Dem Hotel Kühne erstehen. Zur Zeit sind Die Ortoetoegunqd- unD Planierungsarbellen im Dange, im Anschluß daran wird sofort Der gärtnerische Teil Der Ausgabe erledigt. Man hofft, Ducd) diese Reugestaltung Der oberen Bahnhofstraße einen gefälligen Anblick zu verschaffen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende


