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Aach

der Werl? dieses Meisters erheblich mehr mit nach Haufe brächte, als aus so mancherganz modernen" Kunstausstellung. 1

Seewarte Schiss für gestellt.

Wettervoraussage.

anfänglicher Erwärmung allmählich

(Don unserem Pariser Paris. 8. August 1926.

stärkere Bewölkung, zunehmende Aegenneigung, kühl.

Der Luiturkampf in Mexiko.

Auch protestantisches Kircheneigentum betroffen.

Verletzungen davon.

Schweres Vrandunglück in Böhmen.

Französischer Truppenübungs­platz im früheren Kampfgebiet.

Berlin. 8. Aug. (Privattelegramm des G. Ql i Die französische Armee wird, nach einer Meldung aus Paris, bereits in nächster Zeit die den deutschen Kriegsteilnehmern aus schwer­sten Kämpfen bekannte Shampagnegegend bei Sommepy, Tahure, PeÄhes usw. als Trup­penübungsplatz benutzen. Ein bisher bei Chalonssur-Marne. dem Ort, bei dem am 5. September 1914 die 3. deutsche Armee Len Marneabschnitt überschritt, und der das Ziel des französischen Gegenangriffes unter Marschall Foch am 6. September war. gelegenes franzö­sisches Truppenübungslager soll nach der Cham­pagne verlegt werden.

Kunst und Wissenschaft.

Die Heidelberger Festspiele.

Das deutsche Fischerei-SchutzbvotZiethen" wird am 10. August eine Forschungsfahrt nach der Murman-Küste und ins Weihe Meer an- treten Die Marineleitung hat dem Leiter der Hamburg, Professor Schulz, das eine Forschungsfährt zur Verfügung

Brasilien käme es nicht darauf an, dah es selbst einen Aatssih erhalte, sondern dah ein Staat Amerikas dauernd im Rate ver­treten sei. Auch Bolivien und Peru schwank­ten, sich auf der Septembertagung des Rates vertreten zu lassen. Mello-Franco bemerkte zum Schluß, er habe bisher mit Briand nicht beraten, aber er werde Paris nicht verlassen, bevor er Briand einen Besuch gemacht habe. Auf die Frage, ob die Reorganisierung des ' Dölkerbundsrates nicht bis nach dem Eintritt . Deutschlands verschoben werden könnte, erklärte c Mello-Franco, die Losung des juristischen Komi- p tees, wonach drei weitere zeitweige Sitze geschaffen werden sollten, für die Wieder­wahl zulässig sei, scheine niemand zu befriedigen Für Brasilien bleibe die Frage dieselbe, wie sie im Herbst gewesen sei.

Schwere guchlhoiusstrafen im bayerischen Kommunistenprozetz

Leipzig, 6. August. (Wolff.) 2m Prozeh gegen die bayerischen Kommunisten wurden vom Feriens.cafstnat des Reichsgerichts die Angeklagten unter Annahme eines besonderen schweren Falles naci) § 5 und 6 des Sprengstoffgesetzes und § 5 und 7 des Republikfchutzgesetzes zu Zuchthausstrafen von 210 Jahren und zu den zulässigen Geldstrafen verurteilt. Gegen die Angeklagten Cuprian und Klebsch wurde außerdem auf Ausweisung aus dem Reichsgebiet erkannt. Sämtlichen Angeklagten wurde ein Teil der Geldstrafen und 5 bis 7 Monate

Atteniatsversuch auf Pangalos.

Athen. 8. Aug. (Agence d'Athenes.) - Gestern ist auf den Präsidenten der griechischen Republik Pangalos, der zu feiner Erholung in Spetzas weilt, ein Attentatoersuch unternom­men worden. Gegen 2 Uhr nachmittags versuchte ein Mann namenS Andonoculos den Präsidenten, der sich zum Frühstück ins Hotel Poseidoneion begeben hatte, zu ermorden. Die Olussührung seines Vorhabens wurde aber vereitelt. Erwürbe fest genommen uni> gab feine Absicht zu. Rach amtlichen Rachrichten ist der Täter ein gewesener Kaufmann aus dem Rvsinenhandel. geistesgestört und ein dem Gefängnis entwichener Sträfling, der wegen Mor­des an einem Gendarmerieoffizier verurteilt ist. 2llle Anzeichen weisen daraus hin, dah es sich nicht um ein organisiertes Attentat, sondern um die selbständige Handlung eines Geistesgestörten handelt. In Athen und in ganz Griechenland herrscht Ruhe. Der Präsident hat zahlreiche Glückwunschtelegramme erhalten.

ein Bildnis von Peter Döllinger, zwei vortreff­liche Brustbildnisse des Prinzregenten Luitpold, wer nennt all die Ramen! Olber einer ist doch noch zu nennen: Der Altreichskanzler. Da ist ein Bildnis von Bismarck, vor dem man das zwin­gende Gefühl hat: das ist der abgedankte Recke. 11 nb tatsächlich stammt das Bild aus dem Jahr 1895. Eine Kohlezeichnung des Kanzlers ist da und fünf Porträts, darunter eins, der Hüne im Schlapphut, beide Hände kraftvoll auf den Stock gestützt, der dos Heberrageüdc dieser Persönlich­keit geradezu erschütternd zum Ausdruck bringt. Daneben Stücke von Lenbachs ägyptischer Studien­reise, die Köpfe von schönen Frauen, Künstlern und Gelehrten, Bildnisse seiner Töchter ich weiß, Lenbach ist nicht mehr modern, aber mir will scheinen, als ob man aus der Ausstellung

Am DienStag tagt wieder einmal der s r a n - fische Rationalkongreß im Schlosse von Versailles, ein besonders denkwürdiges Er­eignis in der französischen Geschichte. Rach der französischen Verfassung vom Jahre 1875 tritt der Rationalkongreh nur zusammen zur Wahl des Präsidenten der Republik oder zwecks Vornahme einer Aenderung der Verfassung. Zuletzt tagte der Kongreß im Juni 1924 zur Wahl des da­maligen Senatspräsidenten Doumergue zum Präsidenten der Republik. Dieses Mal wird der Kongreß von der Regierung einberufen, um durch formelle Aenderung der französischen Verfassung seierlichst eine Amortisationskasse für die Herab­setzung der französischen Staatsschulden zu bilden.

Manche unserer Leser, die das Schloß von

Die 25jährige Tochter Weinheimers war sofort t o 1, während der Chauffeur lebensgefährlich ver­letzt wurde. Weinheimer selbst, feine Frau und seine beiden Söhne trugen ebenfalls erhebliche

berger Schlosses gewählt, wo er und sein künst­lerischer Beirat Prof. Hans Poelzig mit den sparsamsten Mitteln in der bühnenmäßigen Aus­gestaltung des alten Saales die größten Wir­kungen erzielten. Auch der Urfaust hinterlieh bei dem Publikum mit einer Rollenbesetzung der besten Schauspieler Deutschlands, so Gerda Mül­ler als Gretchen und Albert Steinrück als Mephisto, den ttefsten Eindruck. Als dritte und letzte Aufführung der Heidelberger Festspiele wird Intendant Hartung das DramaMunken Vendt" des Rorwegers Knut Hamsun, diesmal im Heidelberger Stadttheater, zur llraufführung bringen.

Eine Singwochc in Freusburg.

Auf der sagenumwobenen, herrlich gelegenen Jugendburg Freusburg an der Sieg findet vom 25. bis 31. August eine muiikerseherische Woche statt, die den Zweck haben soll, dem alten Volkslied in Familie, Schule und Verein wieder Geltung zu verschaffen und für die Erneuerung der Musikpfleae einzutreten. Durch Vorträge werden die Teilnehmer in die wichtigsten Gebiete eingeführt, und praktische Hebungen dienen zur Erläuterung. Die Leitung der Woche haben die als Musikpäda« gogen bekannten Herren Musikdirektor Jos. E. Müller (Köln) und Rektor Johannes Hatzfeld (Paderborn) übernommen.

Eine neue Sehenswürdigkeit Münchens.

Wohl kaum einer, der nach Bayern oder Tirol in die Sommerfrische reist und nicht ein paar Tage in München verweilt. Glyptothek, Pinakothek, Deutsches Mitteum. Echackgalerie sie locken gar zu sehr (das Münchener Bier nebst Radi nicht zu vergessen!). Zu diesen Sehens­würdigkeiten kommt seit dem Frühjahr noch die ständige Lenbachausstellung im Lenbachhaus, das die Witwe der Stadt geschenkt hat. Diese hat zwischen Atelier und Wohnhaus einen Saal er­baut, der einen Teil der Bilder aufnimmt. Das Atelier hat man möglichst wieder in den alten Zustand versetzt, ebenso den Festsaal, auch bei den kleineren Räumen hat man den Versuch ge­macht, dem Besucher den ursprünglichen Eindruck dieses prunkvoll fürstlichen Künstlerheims zu ver­mitteln: prachtvolle Möbelstücke und Kunstwerke bewundern wir, der Künstler hat offenbar mit Vorliebe Antikes gesammelt, erstaunlich viel Ori­ginale sind zu sehen, auch manches Kunstwerk im Qlbguß. And überall die Werke Lenbachs, vieles wieder zurückaelauft. Im großen Saal, kurz vor seinem Tod gemalt, das Bild seiner Familie, von unheimlichem Leben schier erfüllt

neuen Wahrzeichens der Drogisten, wird u. a. eine großzügige M u st e r d r o g e r i e gezeigt, während die große Zahl von Ausstellern Zeug­nis von der gemeinsamen Arbeit des Herstellers, des Großhandels und der Drogisten doTegt.

r* Tödlicher Autounfall.

Aus alleruseit. Auf dem Wege von Heilbronn nach Ilsfeld

ü fuhr das Auto eines Weinhändlers der Firma

Die Af,en-Expedition der Lufthansa. Seitz eine Böschung hinab. Seitz war auf der

Die vor einigen Tagen mit zwei Grohflug- Stelle tot. Die mitfahrende Verkäuferin, die zeugen in Irkutsk eingetroffene Expedition mit dem Schrecken davonkam, stürzte sich bald der Deutschen Lufthansa führt zur Zeit dort die darauf in Heilbronn aus Verzweiflung in den vorgesehenen Erkundungen durch. Bei dieser Er- Reck ar, wurde jedoch gerettet und in Gewahr- kundungszentrale hatte die deutsche Lufthansa fam genommen.

den bekannten itzr von d-r deutsche S-ewarte znr schweres Autounglück am Rhein.

Verfügung gestellten Luftmeteorologen Dr. Hein- . r Q ,

rich Seilkopf seit längerer Zeit in Irkutsk 3n der Aahe von Dattenberg bei Linz stationiert. Von dort aus besorgt er mit Unter- a. Rh. eignete sich em schwnes AutoungluL stühung des russischen meteorologischen Instituts Der Verleger der ,Brühler Altung Julius die wetterkundliche Bearbeitung für den gesamten Weinheimer, machte . nut semn

Weg. Für die Fortsetzung des Fluges kommen seinem Gefchaftsauto eine Rheinreise. Dabei stteß drei Lustwege in Betracht: 1. die südliche Küsten- das Auto an einer abschüssigen Stelle g e gen route durch die Mongolei unter lieber- > d a s S t r a h en g e l a^n de r und überschlug sich, querung der Wüste Gobi nach Peking, 2. der Weg im Rorden unter Umfliegung der Mand­schurei längs des Amur, aus dem man bei Chabarowsk nach Süden in Richtung Wla­diwostok abbiegt und 3. der Mittelweg von Irkutsk über Tschita durch die Mandschurei

Bei dem Brand einer alten Scheune in Rost! bei Prag, die vielfach von Landstreichern als Rachtquartier benutzt wurde, wur­den bei den Aufräumungsarbeiten verkohlte Körperteile aufgefunden, die darauf schließen lassen, dah vier Personen umgekommen sind. Rach späteren Meldungen soll die Zahl der Opfer sogar 12 betragen haben.

Totschlag.

In der Rächt zum Sonntag wurde z w i sche n Heringsdors und Ahlbeck der Villen­besitzer Dr. Gerlach erschlagen. Gerlach. seine Frau und sein Bruder fuhren itn Auto nach Swinemünde. Unterwegs gerieten sie mit meh­reren Burschen in eine Schlägerei. Dabei wurde Dr. Gerlach so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Die Haupttäter, zwei Brüder, wurden ver­haftet.

Frau und Lohn erschossen.

In Stettin erschoß der Landessekretäc Otto Pahl feine 38jährige Ehefrau und seinen 18jährigen Sohn durch sieben Schüsse aus einer Selbstladepistole Der Täter, der die Absicht hatte, sich selbst der Polizei zu stellen, wurde von inzwischen herbeigeeilten Polizisten festge­nommen. Das Motiv der Tat ist in Ehe­zwistigkeiten zu suchen.

Ein Kind von Ratten angefressen.

Nach einer Meldung desMontagmorgen" wurde das sechsjährige Söhnchen eines Arbeiters in Lich­te r f e l d e °O st bei Berlin am Sonntognach- mittag beim Spielen an einem Wassergraben von mehreren Bisamratten angefallen. Die Tiere brach­ten dem Kinde stark blutende Wunden an Armen und Beinen bei. Passanten mußten die wütenden Ratten mit dem Knüppel ver- scheuchen. Der verletzte Knabe mußte in ärzliche Behandlung gegeben werden, da sofort Fieber auf­trat.

Einbruch im siamesischen kömgspalast.

Während der Abwesenheit des siamesischen Königspaares aus Bangkok wurde im Thron­saal des Chakri-Palastes eingebrochen. Es wurden Juwelen und sonstige Kostbarkeiten im Werte von ungefähr 600 000 Mark entwendet. Sechs Derhaf- timgen sind vorgenommen worden.

Französische Kriegsschiffe in der Ostsee.

Wie derTemps" mitteilt, werden vorn 8. August bis 20. September zwei französische Torpedoboote neuesten Typs den balttschen Gewässern einen Be­such abstatten und u. a. Oslo, Stockholm, Riga und Kopenhagen antaufen.

Deutsche Forschungsfahrt ins Weiße Meer.

Kitcheners, des englischen Generalstabschefs wäh­rend des Weltkrieges, der auf der Ueberfahrt nach dem Kontinent mit feinem Schiff unterging, in einem entlegenen norwegischen Fischer- b o r f e begraben aufgefunden haben. Die Leiche Kitcheners sei, nachdem der KreuzerHampshire", auf dem Kitchener fuhr, im Juni 1916 in der Nähe bei Orkneyinsel in die Luft geflogen sei, dort angeschwemmt worden. Power wird den Leichnam nach London bringen, wo er unter feierlichem Zeremoniell aufgebahrt werden soll.

nach C h a r b i n und von dort über Mutden nach Peking. Laut soeben eingetroffener De­pesche aus Irkutsk soll mit Rücksicht auf die politischen Verhältnisse und auf Wunsch der chinesischen Regierung der Weg ü b e r T s ch i t a Mulden gewählt werden. An Stelle der beiden russischen Piloten Koslvff und Kudrjawzeff, die bei dem Üeberflug über russisches Gebiet ein­geladen waren, werden nach dem Passieren der chinesischen Grenze zwei chinesische Pi­loten an Bord der Flugzeuge gehen, um als Gäste nach Peking mitzusliegen. Die chinesische Regierung hat gebeten, daß die beiden Großflug­zeuge in der chinesischen Hauptstadt etwa am 20. August eint reffen.

Die Weltkonferenz der christlichen Junqmäunervercine.

In der Iohannistirche zu Helsingsors sand die Schlußversammlung der Weltkonserenz der christlichen Jungmännervereine statt. Mott und Prinz Bernadotte hielten Reden, die mit freudigem Beifall ausgenommen wurden. Rach Beendigung der Versammlung veranstaltete die Iugendgruppe eine Feier, die eine große Menschenmenge um sich versammelte. In der letzten Arbeitssihung verabschiedete sich der schei­dende Präsident des Gouttes, dem John | Mott den Dank der christlichen Iungmännerbewe- gung für seine Amtsführung aussprach. Zu Vize­präsidenten wurden gewählt: Professor K ö ch - 1 i n, Basel, und der bisherige Generalsekretär Dr. Fries, Schweden. Zum Generalsekretär wurde einstimmig G e t h m a n n gewählt, ein Amerikaner deutscher Abstammung. In die Exe­kutive wurde als dauerndes Mitglied der deutsche Reichsjugendwart Lic. E. Stange, Kassel, ge­wählt. Auf der letzten Abendsihung des Kon­gresses hielt Lic. Stange ein Referat über die Aufgaben des Bundes. Bemerkenswert war da­bei, daß der Redner im Gegensatz zu den eng­lischen und amerikanischen Delegierten, die die Arbeit des Weltbundes mit sozialen und politi­schen Problemen zu verbinden suchten, diese Ar­beit durchaus in der V e r t i e f un g d e r W e 11° anschauung und der religiösen Sendung sehen wollte.

Gertrud Eberle deutscher Abstammung

Gertrud Eberle, bic Ende der Woche als erste Frau in 141 Stunden den Kanal durch« j ch w o m m e n hat, wurde von den Vereinigten Deutschen Verbänden zu ihrem Erfolge in einer Depesche beglückwünscht und eingeladen, als Ehren­gast bei einer von den Deutschamerikanern nach ihrer Rückkehr zu veranstaltenden Kundgebung mit­zuwirken und Ehrengast bei dem am 31. Oktober stattfindenden Deutschen Tag zu fein. DieNeu- york Times" bespricht den Erfolg von Gelrud Ederle und sagt, daß der Vater ein deutscher Schlächter sei und die Mutter die tüch­tige deutsche Hausfrau barfteüe. Gewisse Eigenschaften, die Gerttud Ederle auszeichnen, hätte sie von ihren Eltern ererbt und durch ihre Lebens­weise und durch ihr Training verbessert. Es wird gemeldet, daß Gertrud Ederle vor ihrer Rückkehr nach Amerika die in Deutschland lebenden Ver­wandten ihres Vaters besuchen werde.

Wie derD. A. Z." aus Stuttgart gemeldet wird,

i[t Gertrud Ederle, worauf schon der Name schließen

Im t, Württembergerin und stammt aus

V e i l h e i m a. d. Teck. Sie ist in jungen Jahren | Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 17,0 n ich Amerika ausgewandert, wo sie als Rekord- \ Grad Celsius, Minimum 3,1 Grad Celsius. Heu- Schwimmerin bald zu großen Ehren kam. tige Morgentemperatur: 12.1 Grad Celsius.

& t. p 1 Delegiertentag der deutschen Drogisten.

Ver Kongregsaal m Versailles* Drogistenverband e. V. in Köln seine 42. Dele-

W S -Korrespondenten.) giertenversammlung ab. Donnerstag und Frei-

m r s lag waren Vorstandsberatungen gewidmet. Am

das notwendige Personal ist rmmer verfügbar. Samstag abend wurde in der Kölner Messe die Denn die Bureaus des Senats und der Kammer Drogisten-Fachausstellung eröffnet,die $Cm 9ef°mtcn Hrllspersona nach I am Sonntag nachmittag auch dem Publikum zu- Versailles. gänglich war. Samstag, Sonntag und Montag

Der Kongrehsaal selbst st e s 19 nnd internen Beratungen und der Hauptversamm-

tums. Er wurde in den Analen Mai bis D t des Verbandes Vorbehalten. An den Nach- zember 1875 von dem Architekten d- Joch für ^lqenden Tagen sind gesellschaftliche Deranstal- 2,5 Millionen Francs erbaut. Seine Wände j^eno mid der I. G.

schmucken eingrobesvon ^uder der F^A,enindustrie vorgesehen. Die Ausstellung ist Zusammen rttt der GeEalstaattn im Jahre 1789 o Drogistenfachausstellung seit Jahren,

sowie., zwei große GobelinsLes Maisons Ro- D^r Verband, der vor fünfzehn Jahren allen , yales nachttour f enbonß^ , anderen Bernsen in der Berufsschulung voran- '

von 1,5 Millionen Goldfranlen. Die Decke, ist ift, weist auch im Ausstellungswesen

wif im »mch-tag-, d-r 2lbg£ori,neteniamn«t uhnE Dr°s^n«iad-E insgesamt 35 000 Kerzenstärken vorhanden. Der Kongreßsaal wurde zum ersten Male im Jahre 1875 benutzt, als die französische Ver­fassung revidiert wurde, die noch heute maß­gebend ist. Rach dem Sturze Rapoleons III. ,

tagte die Nationalversammlung zunächst in Bor- Schweres Unglück auf der Radrennbahn, deaux, weil Paris in Händen der aufständischen Bei dem 300 Kilometer Motormannschafts- Kommune blieb. Später übersiedelte die Ratio- fahren auf der Richler Radrennbahn bei Köln nalversammlung nach Versailles. Man benutzte f^r der Fahrer Frenssl (Köln) in die Maschine zunächst den Opernsaal des Schlosses, der für die I fce£ Fahrers Wronker (Köln) hinein. Wronker Festlichkeiten anläßlich der Hochzeit der Königin wurde ü b er d i e Br ü st u ng i ns P u bll t u m Marie-Antoinette erbaut worden war. Dieser geschleudert und blieb tot liegen. Eine Saal blieb nach der Bildung des Senats der §rau wurde sehr schwer verletzt. Frensel und Deputiertenkammer bis zum Jahre 1879 vorbe- sechs weitere Zuschauer trugen leichtere Ver­halten. Doch tagte diese in Wirklichkeit in dem lehungen davon. Die Rennen wurden sofort ab­neuen Kongreßsaal. 1879 beschlossen Senat und I gebrochen.

LS,? wZ-5^ bat . WW durch ein« A-Hb.ck

Palais und die Kammer wiederum in das Palais Ein mit einem Herren und einer Same besetztes Bourbon von wo am 3. September 1870 die ge° Motorrad wurde in der Nahe der Försterei Schlan- setzaebende Körperschaft vor Gambetta ge- gengrube bei Halle durch einen Rehbock, der in Das flüchtet war Motorrad hineinsprang, zu Fall gebracht. Die

Fahrer trugen schwere Verletzungen davon.

M e x i L o, 8. Aug. (Associated Preß.) Die Re­gierung hat bekanntgegeben, daß die Kultus- bcfreie auf protestantisches Kirchen- eiqentum ebenso angewenbet werden, > --- - "v-;:,.

wie auf katholisches. Es sei keine Beschlagnahme Deriailles und die^n Kongreßsaal besichtigt beabsichtigt, Wohl aber sei beabsichtigt, sich das haben, durfte es sicherlich interessieren, etwas Recht der Verstaatlichung vorzubehalten. Näheres darüber zu erfahren

Die protestantischen Kirchen Me-ikos werden auf Der Kongreßsaal be indet sich im erögc* 100 bis 150 geschätzt. Ungefähr 15 Kirchen scyoß des linken (südlichen) Flügels des Schusses werden von ausländischen Psarreni geleitet. Pra- von Versailles, unter der b^^mtenSchlachten- siden! Calles Hal in einer Unterredung mit galerie. Der Saal entgalt 875 Sitze für die ©ena amerikanischen Pressevertretern betont, dah die loren und Deputierten und 800 Dribunenplahe. Kultusde'rete Simultan angewendet werden. Er Die Sitze der Parlamentarier sind mit totem erklärte, der wirtschaftliche Boykott sei nicht ernst Leder überzogen. Durch kleine Karten stnd Die fiu nehmen. Die NeuyorlerCatholic News" Plätze berühmter Parlamentarier besonders ge- verö'.cntlicht eine Erklärung von William Men- kennzeichnet, und Die Besucher werden stets Dar- taoan. dem Direktor der Rechtsabteilung der auf aufmerksam gemacht:Hier saßen Dhiers Catholic Welsars Conierence, in der die Re- Gambetta, Carnot, Felix Saure, Deschanel: dies gierungsmaßnahmen als Usurpierung der Kirchen- ist Poincares Platz..." , r .,

autoriiät und als eine Verletzung der religiösen Der Kongreßsaal mit seinen zahlreichen Freiheit verurteilt werden. Nebenräumen wird stets verwendungsbereit ge-

halten. Denn nach der französischen Verfa,sung

muß der Nationalkongreh z. B. beim plötzlichen

Brasilien bleibt Genf fern. 48 Stunden zusammentreten. Druckerei, Telephon, Mcllo-Frauco übe- die Ratsf-age SSSfiSS

Daris, 9. Aug. 6raf 11101x11^6 unverzüglich in Betrieb genommen werden. Auch

Delegierte beim Völkerbund Mello- Franco 0 _

hat einem Vertreter desExcelsior" gegenüber .

Erklärungen über seine Teilnahme an der näch- Untersuchungshaft angerechnet. Das Gericht ging sten Völkerbundssihung und über die brasilianische bei der Urteilsfindung davon aus, daß das Völlerbundspolitik gemacht. Mello-Franco er- Sprengstoffattentat gegen das B e - klärte, er werde nur nach Genf gehen, um Motto zirksarntsgebäude in Füssen lange vor- und seinen Kollegen im Völkerbund seinen ossi- fjer besprochen worden war. Bei dem Attentat ziellen Besuch zu machen. Er werde sich sodann wurden zwei Personen erheblich ver- nach Brasilien zurückbegeben, um an (e f und an dem Gebäude beträchtlicher Sach- Len Dundeswahlen teilnehmen zu können. Bra- schaden angerichtet, so daß die Strafen auf Grund silien werde auf der Septembertagung des Völ- § 5 Unb 6 des Sprengstoffgesetzes festgesetzt werden kerbundes nicht vertreten sein. Die bra- muhten.

silianischc Regierung habe nur mit tiefer Trauer 1 darauf verzichtet, an einem Werke, das ihr am Herzen liege, mitzuarbeiten. Es herrsche in der Frage der ständigen Ratssihe ein tiefes ^ib- verständnis. So berechtigt vom nationalen Stand­punkt die brasilianische Forderung sei, fo träte I WSR. Heidelberg, 3. Aug. Eröffnet tie Forderung Zurück hinter dem moralischen wurden die Heidelberger Festspiele durch ©efcanfen und dem P r e st i g e des am er t- Freilichtaufführung von Shakespeares H<5om- kanis ch e n 0 ntinent s der 19 Mitglied- mernachtstroum" im Heidelberger Schlohhof. Als staaten zahle, d. h. ein Drittel des Völkerbundes, zweite Aufführung brachte dann Intendant Gustav und der im Rate nrcht vertreten sei. | Goethes Faust in ursprünglicher Gestalt,

den sog. Urfaust, heraus mit vielleicht noch grö­ßerem Erfolg. Als Schauplatz des Drmnas hatte der Intendant den Dandhaussaal des Heidel-