Die tolle Herzogin.
Roman von Ernst Klein.
Copyright by Carl Duncker, Verlag, Berlin.
11. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
„Die Leidenschaft, Grace, riß mich fort!" murmelte er.
Er streckte die Hände aus, als wolle er sie von neuem umfassen--
„Nicht — nicht! Ich beschwöre Sie! Man kommt! Man darf uns hier nicht sehen! Kommen Sie!"
Sie zog ihn nach sich. Führte ihn eilends durch ein, zwei -unbeleuchtete Räume und trat schließlich, harmlos plaudernd, mit ihm in die Bibliothek, wo ihr Papa an seinem Tische gerade fünf Sans- Atout ansagte.
Als er die Partie siegreich zu Ende geführt hatte beugte sie sich zu ihm herab und gab ihm einen Kuß auf die Stirn.
„Fabelhaft hast du gespielt, Papa! Eine Partie, ganz unserer hohen Ahnen würdig!"
Dann nickte sie den andern Spielern zu und wandte sich zu ihrem Kavalier.
„So, Herr Graf, jetzt habe ich meiner Kindespflicht genügt und mich überzeugt, daß Papa gut aufgelegt ist — nun dürfen Sie mich wieder zum Tanzen zurücksühren!"
„Hm!" sagte Las Valdas, als er vor ihr die Libliothekstür öffnete, „als ich ankam, schien Mylord nicht so gut aufgelegt--"
Grace schaute ihn bestürzt an.
„Sie glauben Ihretwegen? O, er schätzt Sie sehr hoch — —"
„Meinetwegen? Nein, Mylady. Diesen Eindruck hatte ich Gott sei Dank nicht. Ich glaube, der ihm die schlechte Laune bereitete, war nicht der Gast, der kam, sondern der Gast, der ging."
„Ach — Sie meinen den Russen, diesen entsetzlichen Menschen, dessen Stiefel so knarren und der seine Hände nicht manikürt?"
„Ah, ein Russe war das? Er sah so aus."
„Karaschin oder Graschin oder so ähnlich — ich weiß nicht. Er will Papa DelqueUen verkaufen, die dort irgendwo am Eismeer oder im Monde liegen. Mit einem Wort — ein Bolschewik!"
„Der Herr sei uns gnädig! Wir wollen rasch von etwas anderem reden!"
„Wir wollen tanzen, Graf — aber nicht wieder ä deux!"
8. Kapitel.
Auf Burnham Tower gehörte der Vormittag den Gästen. Es gab keine gemeinsame Frühstückstafel, und jeder konnte mit seiner Zeit bis zum Lunch anfangen, was ihm beliebte. Die Langschläfer lagen bis zehn, elf in ihren Betten und ließen sich ihre Schokolade aufs Zimmer bringen. Wenn sie dann mit der Toilette fertig waren, ertönte gerade der Gong zum Lunch. Das nannten sie dann ländliche Pünktlichkeit. Lady Ethel Somer, die Gattin Sir Walter Somers, des letzten konservativen Premiers, kam allerdings nicht einmal bis dahin zurecht. Grace, die ebenso boshaft wie hübsch war, behauptete, diese Zierde der Gesellschaft könnte sich nicht vor drei Uhr der Welt zeigen, weil vorher nicht die Emaillemalerei trocken wäre, mit der Lady Ethel Somer den bereits stark im Verbleichen befindlichen Jugendfarben nachzuhelfen bemüßigt märe.
Das jüngere Volk sammelte sich im großen und ganzen ziemlich pünktlich zwischen neun und zehn am großen Frühstückstisch. Ging dann auf Rebhühner oder engagierte sich zu Golf- und Tennis- matches. Bei schlechtem Wetter amüsierte man sich korporativ in der Schießbahn oder veranstaltete Pfänderspiele in der Halle. Doch ob schön, ob Regen — der Flirt blühte. Die Paare fanden sich gleich am ersten Tage zusammen — alte Flirts, die während der Saison in London begonnen hatten, wurden fortgesetzt: neue knüpften sich an. Die Freibeuterei der Liebe war in vollem Gange.
Lady Graces Herz war just vakant. Kurz vor Torschluß hatte es in London mit dem jungen Ruthcrwall noch den hübschen, kleinen Skandal gegeben, der Lord Harald Neville veranlaßt hatte, gegen seine allzu tolerante Gemahlin die Scheidung einzureichen und bis zur Erledigung des Prozesses an Bord seiner Jacht zu gehen. Ganz London freute sich diebisch auf die Verhandlung, die von den gewiegtesten Anwälten auf beiden Seiten vorbereitet wurde. Lady Grace hielt es für geraten, sich vorläufig in die ruhigere Atmosphäre von Burnham Tower zurückzuziehen, wo sie ihrem guten, alten Vater das Blaue vom Himmel und das Grüne von feinen Wiesen herunterflunkerte, sich als das Opfer
der grundlosen Eifersucht ihres Mannes hinstellte und oie Erlaubnis erbettelte, zur Erheiterung ihres umdüsterten Gemüts das Haus voll Gäste laden zu dürfen. Lord Neville kreuzte im Mittelmeer, ließ sich auf den Basaren von Algier und Tunis urechte, uralte, in Sachsen gemachte Gebetsteppiche andrehen und hing abends, wenn er allein an Deck seiner Jacht saß und eine einsame Zigarette rauchte, melancholischen Gedanken nach.
1 Lady Graces Herz war also just vakant, als Graf Las Valdas ihr auf einem Rout des französischen Botschafters vorgestellt wurde. Harry Rutherwall hatte es für gut befunden, sich in Sicherheit zu bringen, da die Bombe platzte, und war auf seine Besitzung in Irland verduftet — ungeheure Leere in der armen Grace Seelenleben zurücklassend. So kam Las Valdas, sah sie in London und — siegle in Burnham Tower.
Lady Grace glaubte sogar, diesmal so etwas wie Leidenschaft zu verspüren. Las Valdas war eine Spezies, die sie noch nicht in ihrer Sammlung hatte. Er verstand zwar nichts von Kricket, Golf und anderen Heiligtümern Altenglands, verabscheute das Roastbeef, spielte Bridge nur, weil er sich als Diplomat dazu verpflichtet fühlte, und nicht weil 'Jleigung ihn dazu trieb. — Aber — aber--
Seine Augen! Seine Hände! Seine Musik! Sein Tanzen! — Sein — — Kuß — —! Als Lady Grace am selben Abend vor ihrem Toilettenspiegel saß und das neue Häubchen probierte, das mit der letzten Sendung Redferns aus Paris eingetroffen war, nahm sie sich vor, dem Unverschämten am nächsten Morgen gründlich ihre Meinung zu sagen. Sie schlief sogar mit diesem Vorsatz ein. —
Und am nächsten Morgen ritt sie allein mit ihm durch den Wald zu den Klippen, von denen aus man den berühmten, historischen Weitblick über den Kanal hat.
Die beiden genossen nicht viel von dem schönen Panorama. Sie waren ja auch nicht zu dem Zwecke hinaufgeritten, um Natur zu schwelgen. Als sie auf der Höhe waren, ließ Grace sich aus dem Sattel gleiten. Sie war erhitzt von dem scharfen Ritt, und der frische Südwest spielte in ihren Löckchen, die zierlich unter dem kleinen Panama hervorguckten. Sie wußte, daß sie sehr hübsch aussah in diesem Moment--
Sie brauchte auch nicht lange zu warten, um dies von Las Valdas bestätigt zu hören.
Er stand dicht neben ihr auf der schmalen Klippe, die zackig und spitzig über hundert Fuß zum Strande abfiel, kaum so viel Platz zwischen sich und dem Wasser lassend, daß ein kleines Fischernest sich daran kleben konnte. Blau war die See und lief mit spielerisch leichten Wellen gegen die Klippen. Zur Linken ragten die weißen Kreidefelsen Dovers auf, fliir Rechten etwas weiter hinaus der Leuchtturm Folkestones. Drüben, ganz drüben, dämmerte, für phantasievolle Augen sichtbar, die Küste Frankreichs ---Weiße Segel der Fischerboote tänzelten
im Winde über die Wogen. Schwerfällig stapften Frachtdampfer hinauf und hinunter den Kanal. Stolz, mächtig, ein König unter der Plebs, zog ein riesiger Amerikafahrer seines Wegs nach Norden --Ein Viermaster, graziös und doch so stolz
wie der dreischlotige Riese, glitt ihm entgegen, an yrrfÜDr&ei--Schon, echt englisch schon war der
Oben auf der Klippe aber flüsterte Graf Las Valdas Lady Grace zu:
„Mylady, ich muß Ihnen etwas sagen--"
„Sie sollen nicht, Herr Graf!" ~ —
„Dann schrei ich es in den Wind hinaus, so daß man es drüben in Calais hört. Ich liebe Sie!"
Grace antwortete nicht. Wo blieb ihr Vorsatz, den Allzukühnen gebührend in die Schranken weisen? Im Winde verwehte er--
„Sie dürfen nicht so mit mir sprechen!" erwiderte sie. „Ich verbiete es Ihnen!"
„Mylady, ich stamme aus einem Lande, in dem das Blut in den Menschen heißer ist als in denen Ihrer Heimat mit ihren Nebeln, ihren Stürmen —"
„Nun — von diesen Nebeln ist doch heute nichts zu sehen. Blauer kann auch bei Ihnen der Himmel nicht sein."
„Er ist es. Er ist dunkelblau, tief, unergründlich. Seine Sonne ist heißer, seine Luft ist leichter. Unter ihm wächst der feurigste Wein, blüht die feu- rigfte Liebe."
„Sie verblüht auch rascher. Unser Klima ist viel- leicht rauher, dafür aber konserviert es besser."
(Fortsetzung folgt.)
Behördliche Anzeigen
> ■ ---
Vergebung.
3m Wege des schriftlichen Angebots sollen die nachstehend aufgesnhrten Gegenstände für die Zeit vom 1. April 1926 bis 31. März 1927 vergeben werden:
A. Derzehrungsgegenständc: Ungefähr: 1. 1500 kg Rindfleisch, 2.2000 kg Rindsnierenfett, ausgelassen, 3. Roher und geräucherter Speck nach Bedarf, 4. 1200 kg Schweinefleisch, 5. 600 kg Würstchen, 6. 2000 kg Schweineschmalz, ausgelassen, 7. 500 Liter Vollmilch, 8. 2000 kg Handkäse, 9. 1500 kg Quark, 10.4000 kg Bohnen, 11. 4000 kg Viktoria. Erbsen, 12. 3000 kg Linsen, 13. 600 Liter Essig, 14. 3000 kg geschälte Gerste, 15. 3000 kg Burma-Reis, 16. 3000 kg Nudeln, 17. 2000 kg Gerstengrütze, 18. 2500 kg Hafergrütze, 19. 2500 kg Weizengrieß, 20.3000 kg Salinen-Kochsalz, 21.10 Tonnen Heringe, 22. 50 kg Pfeffer, 23. 50 kg Kümmel, 24. 700 kg Malzkaffee, 25. 300 kg Bohnenkaffee, roh, 26. 30 000 kg Roggen- rmehl, 27. 18 000 kg Weizenmehl, 28. Weizenmehl 00 nach Bedarf, 29. ,400 kg Staub- ^mehl. Die Muster sind von Angeboten getrennt vorzulegen.
B. Verbrauchsgegenstände:
Ungefähr: 1000 kg Seifenspähne, 1500 kg Schmierseife, 2000 kg Soda, 10 000 Bogen Fensterpapier, 1000 kg Makulaturpapier, 200 Stück emaill. Eß- näpfe, 200 Stück Kaffeebecher, 20 Dutzend Eßlöffel, 200 Stück Wassergläser, 100 Stück Kehrichtschippen, 12 Dutzend Kämme (Horn), 200 Stück Leibstuhlgefäße, 100 Stück Deckel, 50 Stück Spucknäpfe, 200 Stück Schiefertafeln, 200 Stück Salzgläser, 100 Stück Scifennäpfe, 100 Stück Waschschüsseln.
C. Stoffe zum Verarbeiten:
Ungefähr: 800 m Rohleinen, stark, 500 m Rohleinen, mittelstark, 160 m Halstücherstoff, blaugrau, 2000 m Hosenträgergurt, 750 m Krankenkleiderstoff, 680 m Drell, 3300 m Beiderwand, 5500 m Kal- muck, 2200 in Tuch, schwarz, 350 kg Wollgarn, 3500 m Baumwollköper, 4500 in Leinen, 80 cm breit, 4000 in Bettzeug, blauweiß kariert, 1500 m Handtuchstoff, 5500 m Leinenstoff für Hemden, 2000 m Rohleinen, leicht, 2000 Stück Taschentücher, 500 kg Gips, 500 kg Kreide, gemahlen, 200 kg Oker, hell und dunkel, 500 kt Bleiwciß in DI, 200 kg Leinöl, gekochtz 100 kg Sikkativ, 150 kg Eichenholzlack. 120 kg Emaillack, 50 kg Vernsteinlack, 200 kg Terpentin-Ersatz, 1500 kg Sohlleder, 400 kg Rindleder und sonstige Schuhmacherartikel.
Kostenfreie Angebote sind bis zur Er- offnungsstunde:
Dienstag, den 23. März 1926, vormittags 10 Uhr, verschlossen und mit der Aufschrift:
„Lieferung für die Zellenstrafanstall" einzureichen.
Jur gleichen Stunde sollen die Angebote auf den Bezug der Knochen, Lumpen (einschl. alter Strümpfe), des alten Eisens, der Zinkblechabfälle, der Patronenhülsen und der Kuchenabsälle für das Rechnungs- jahr 1926 geöffnet werden.
Bedingungen für die Bewerbungen und Lieferungen enthält der Ministerial- erlaß vom 16. Juni 1893. Er kann nebst den übrigen allgemeinen und besonderen Bedingungen werktags zwischen 9 und 11 Uhr vormittags und zwischen 3 und 4 Uhr nachmittags auf der Geschäftsstube des Oekonomen und des Bau- und Arbeitsinspektors eingesehen werden. Abschriften können gegen Erstattung der Schreibgebühr bezogen werden.
3m Gesuch um Abschrift ist der Lieferungsgegenstand näher zu bezeichnen.
Zuschlagsfrist: 10 Tage.
Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschrieben, das zum Stückpreis von 10 Pf. von unserer Kanzlei bezogen werden kann.
Die Verzehrungsgegenstände werden für die Zeit vom 1. April bis 30. September 1926 vergeben. 2193V
Butzbach, den 20. Februar 1926.
Die Direktion der Hess. Zellenstrafanstalt.
Holzsubmissio».
Montag, den 15. März 1926, vormittags 10 Ahr, werden aus der Forstwarte I die in nachstehend aufgeführten Distrikten lagernden Holzsortimente im Submissionswege vergeben:
Los 1.
3 m Distrikt Nundeheg von Holz-Nr.
422 bis inkl. 868
1 Fichtenstamm 3. Kl. 1,56 Fstm.
7 Fichtenstämme 4. „ 7,84 „
61. „ 5a- „ 43,36 „
374 „ 5b- „ 129,25 „
Los 2.
Distrikt Kohlkaute von Holz-Nr. 869 bis inkl. 1137:
3 Fichtenstämme 2. Kl. 4,07 Fstm.
22 „ 3. „ 19,71 „
48 „ 4. „ 38,46 „
104 „ 5a- „ 67,57 „
91 „ 5b- „ 31,77 „
Los 3.
Distrikt Nundeheg u. Obig den Rödern von Nr. 64 bis inkl. 421:
1 Fichtenstamm 4. Kl. mit 0,69 Fstm.
Los 4.
Distrikt Zimmerplatz und Verschiedene von Nr. 1 bis inkl. 63 und 1211 bis inkl. 1433:
12 Fichtenstämme 3. Kl. mit 12,30 Fstm.
30 „ 4. „ „ 31,87 „
68 „ 5a- „ „ 47,36 „
123 „ 5b. „ „ 37,70 „
Angebote find nach Losen und Klaffen getrennt, bid zum Termin einzureichen.
Angebote mit zusammengezogenen Losen oder Klaffen oder mit Bemerkungen oder Vorbehalte versehen, werden nicht berück* 'fichtigt.
„Die Bedingungen können auf hiesiger Bürgermeisterei eingesehen werden, und werden im Termin nochmals bekannt gemacht.
Forsiaspirant Forster zu Treis a. d.Lda. zeigt auf Wunsch das Holz vor.
Das Holz ist mit Rinde gemessen, und ist entrindet.
Allendorf a. d. Lda., den 6. März 1926. Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda.
Rein. 2186V
Holzverfteigerung
des Gräflichen Forflanrts zu
Laubach.
Donnerstag, den 11. ds. Mts., vormittags 10‘/< Ahr, im Gasthaus zur Traube zu Laubach: 1. aus Försterbezirk Freienseen, Distr. Heinzeberg 1, 2b, Struth 2 und Wetterauerstrauch: Rm. Scheiter: 30 Buche 1., 20 2. Kl.: 4 Eiche 2., 14 Nadel 2.; Knüppel: 33 Buche 2., 4 Eiche 2., 4 Nadel 2.; Reisknüppel: J2.?u$e aus Heinzeberg 4. Blau unterstrichene Nummern in den erwähnten Distrikten werden nicht ausgeboten.
2- aus Jorsterbezirk Jägerhaus, Distr. Hoher-Rain, Strickberg, Buchholz 1b, Lang Hecke 1 u. Thomasbiegel 1: 248 Rm. Buchenstöcke: Distr. Kirchberg 1, 2, 3a: Am-..?uche 300 1., 95 2. Kl. Knüppel: 48 Stocke: 113 Reisknüppel: 17 Stamm- reifer (abständig): Distr. Strickberg, Kirchberg 2 und Hoher-Rain: 6 Stück Hain- un& I4 Stück Eschenderbstangen
-chsttn u. Langwiede 3 u. 4 in lang).
Kirchberg 2 kommen nur die bezeichneten Buchenstammknüppel 1. Kl„zum Ausgebot. Kohlreiser u. Les- Holz flachenweise. 21820
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinöerat beratene Bor- anschlag für das Rj. 1926 liegt vom Mittwoch, dem 10. ds. Mts. an, eine Woche lang auf dem Bürgermeisterei- Bureau zur Einsicht offen.
Einwendungen können dort schriftlich oder mündlich vorgebracht werden.
Bemerkt wird, daß eine Umlage erhoben wird, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Steinheim, den 8. März 1926., Bürgermeisterei Steinheim.
21990 Schmidt.
Werkmeister
berT Smarrenfabrtfntion sucht möglichst sofort anderweitig Stellung.
Schriftliche Angeboie unter 01668 an den Gtenener Anzeiger erberen.
Holzsnbmisfion
Aus den Waldungen der Gemeinde Großen-Buseck kommt folgendes Fichien- Stammhol; zum Verkauf: 20820
Los 1: 20 Stck. 3. Kl., 27,19 fm
Los 2: 23 Stck. 3. Kl., 39,40 im
Los 3: 42 Stck. 3. Kl., 71,14 tm
Los 4: 34 Stck. 4. Kl., 28,26 fm
Los 5: 31 Stck. 4. Kl., 33,56 lm
Los 6: 60 Stck. 4. Kl., 66,76 fm
Los 7: 78 Stck. 5a-Kl„ 42,76 fm Los 8: 61 Stck. 5a-Kl„ 43,78 fm Los 9: 47 Stck. 5s-Kl., 32,46 fm Los 10: 98 Stck. 5H-KI., 26,31 fm Los 11: 143 Stck. 5b-Kl., 41,79 fm Die Angebote sind verschlossen, nach Lo- sen getrennt, bis zum Freitag, 12. März 1926, mitags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo anschließend die Eröffnung erfolgt. Die 93er- kaufsbedingungen werden im Termin bekanntgegeben, auch können dieselben vorher bei uns eingesehen werden. Das Holz lagert an guten Abfuhrwegen, z Stunden von der Bahnstation Großen-Buseck entfernt und wird auf Wunsch durch Forster Wagner, Großen-Buseck oorgezeigt.
Großen-Buseck, 4. März 1926.
FieischRMer-
und
Aufbewahrungs- Schränke
von 40 Mark an.
Teilzahlung bis zu 1 Jahr.
Direkt von der Spezlalfabrik.
Preisliste gratis und franko«
Backofen ■ indnsfrie Lanlerbacii 234
in Hessen. 2200D
Hessische Bürgermeisterei. Gans.
Nutzholz-Verkauf.
Freitag, den 12. März, vormittags 9 Llhr. kommt auf hiesigem Rathause aus den Schutzbezirken Cleeberg und Weiperfelden folgendes Nutzholz zum öffentlichen Verkauf:
62 Eichenstamme mit 20,48 Fstm.
2 Buchen „ „ 1,28
276 Nadelholzstämme „ 109,79 347 Nadelholzstangen 1. Kl.
180 . 2. .
180 „ 3. „
15 Rm. Eichenschichtnutzholz 4 Mir. lang (Deichseln).
Submission.
Daran anschließend im Wege des schriftlichen Angebots um 2 Ahr nachmittags:
Schutzbezirk Eleeberg.
Los Nr. 1, Distrikt 28: 304 Fichtenstamme mit 138,99 Fstm. der Klaffen la bis 4a.
Los Nr. 2, Distrikt 27: Die Nr. 1 bis 240 — 240 Fichtenstamme mit 154,10 Fstm. der Klaffe la bis 4a.
Los Nr. 3, Distrikt 27: Die Nr. 241 bis 426 und 544 bis 6,13 = 256 Fichtenstämme mit 164 Fstm. Klaffe la bis 4a.
Schutzbezirk Weiperfelden.
Los Nr. 4, Disttikt 25: Gaulskopf, 422 Fichtenstämme mit 120,75 der Klaffe la bis 2b.
Los Nr. 5, Distrikt 22: Gaulskopf: 263 Fichtenstämme mit 63,49 Fstm. der Klaffe la bis 2b.
Los Nr. 6, Sammelhieb Markwald: 37 Fichtenstämme und 1 Fichtenstange 1 Kl. mit 19,43 Fstm. aus Distrikt 8 18 Stuck mit 18,70 Fstm. Klaffe la bis 3b.
Die Angebote müssen für jedes Los getrennt mit dem Vermerk, daß die Der- kaufsbedingungen anerkannt werden, bis zu obengenanntem Termin eingereicht werden. Auch ist ein Sammelgebot für mehrere und sämtliche Lose zulässig. Der Zuschlag bleibt für jedes Los besonders Vorbehalten. Das Holz ist sämtlich geschält, doch werden die Kosten des Schälens besonders berechnet und sind innerhalb acht Tagen nach der Genehmigung an den Unterzeichneten zu zahlen. Auskunft erteilt Förster Schneider-Cleeberg, Förster Müller-Weiperfelden sowie der Unterzeichnete.
Cleeberg, den 4. März 1926.
Höhn, Bürgermeister. 2184D •
stattfindenden
2203c
netto 5 Pfund
* 1.20
4-Liler-Dvse
8-Liter-Dcse
Wir bitten unsere Mitglieder, sich zu der am Mittwoch, dem 10. ds. Mts., nachmittags 3 Ähr, in der Dolkshalle
A2.20 .K 4.—
zu beteiligen, zumal da dort unser Fraktions-Vorsitzender Herr Rechtsanwalt Dingeldeh und Herr Zimmermeister Haurh, M. d. L.» sprechen werden.
iRolltttopS, Bratheringe, Heringe in Gelee, Bismarck- beringe, Kronsardinen
die ILiter-Dose.......1.—
Bratheringe, feinste engl. 0. Koos 4-Liter-Dose.........3.20
feinste Norweger ohne Kops
8 Sauerkraut, ff., selbst einge-
N machtes, Pfd. ISA, 3 Pfd. 50 4
V Apfelsinen, ba§ Dutzend 90 H
9 Jf, 1.60 und 2.—
MMwBwK
B Babnbosstr.27, Telephon 1631
Mittwoch früh 9 Uhr eintreffend: ff. Cabliau obnc Kopf 1,.95c im ganzen Fisch 4—8'psündig, Pfund 30 c") im Ausschnitt.....Pfund 35
Seelachs 0. K.. ..Pfund 30-z
Merlan 1 -2^-ofünd., Pfund 45 <1
Ersatz für Schellfische, Pfd. 45-}
Frische Bratfifchc.. Pfund 30 <), 3 Pfund ................80
Seeaal ohne Kopf
im Ausschnitt .... Pfund 35-)
Große Schellfische ohne Kopf Pfund 75.)
Goldbarsch 0. K. Pfund 45 4
Frische Fischkoteletts, Bfd. 35 und 40 c}
Feinste englische Bücklinge I daS Pfund 65 -)
ff. große Fettbücklinge das Pfd. 28 die Kiste mit I
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Die Versteigerung findet bestimmt statt. 2218c
Dem
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