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Anzeigenteil 31t bedeutsamen sportlichen Ver­anstaltungen am Mittwoch abend und Donners­tag nachmittag ein. Näheres in der Anzeige.

Vermögens fteuervorauszahlung am 15. Februar. Es wird darauf hmgewie- sen, daß am 15. Februar (Schonfrist 22. Februar) die Dermögenssteuervorauszahlung wird.

Die Vorauszahlung beträgt grundsahnch ein Viertel der für das Kalenderjahr 1924 festge­setzten Jahressteuerschuld. Offene Handelsgesell­schaften und Kommanditgesellschaften, die im Gegensatz zu der früheren Regelung jetzt als solche steuerpflichtig sind, werden bis zum 15. Februar einen vorläufigen Dermogeirssteuerbe- scheid erhalten. Die Gesellschafter können da­her bei ihrer eigenen Dermögenssteuervoraus- zahlung von der an sich zu leistenten Voraus­zahlung den Betrag abziehen, der auf den An­teil an der Gesellschaft entfällt.

** Neues U e b e r w e i s u n g s v e r f a h r e n für den Steuerabzug vom Arbeits­lohn. Für Zwecke des Finanzausgleichs muß nach den Ergebnissen des Kalenderjahres 1925 ein neuer Verteilungsschlüssel für die Einkommensteuer auf- ncüetlt werden. Dazu müßten an sich, wie das auch für das Jahr 1922 geschah, die Arbeitgeber Ueber- weisungsblätter ausstellen, die den Namen des Ar­beitnehmers, den von ihm bezogenen Arbeitslohn und den davon cinbehaltenen Steuerabzugsbetrag enthalten. Um aber die für die Wirtschaft daraus entstehende Arbeitsbelastung auf das geringstmög­liche Maß zu beschränken, erklärte sich der Reichs­minister der Finanzen durch eine Verordnung damit einverstanden, daß an Stelle der Ueberweisungs- blätter Ueberweisungslisten in vereinfachter Form nur für Arbeitnehmer eingereicht werden, die nicht in der Beschäftiaungsgemeinde selbst gewohnt haben. Für Arbeitnehmer, die in der Beschäftigungs­gemeinde gewohnt haben, sind irgendwelche Unter­lagen dem Finanzamt nicht einzureichen. Die Vor­drucke für die Ueberweisungslisten werden von den Finanzämtern den Arbeitgebern auf Verlangen tostenlos zur Verfügung gestellt. Sofern der Steuer­abzug vom Arbeitslohn im Jahre 1925 durch Ver­wendung von Steuermarken vorgenommen wurde, sind auch die Steuerkarten und Einlagebogen für das Jahr 1925 beim Finanzamt cinzureichen. Die Frist für Einreichung der vereinfachten Ueberweisungs­listen, Steucrkarten usw., die ursprünglich am 15.2. ablaufen sollte, wurde bis zum 1.3. verlängert.

** Stadttheater. Es dürfte unser Theaterpublikum interessieren, daß das Mitglied unserer Bühne, Fräulein Ise Oßke, vom 1. September ab an die Städtischen Bühnen in Frankfurt a. M. engagiert worden ist, nachdem die dortigen Bühnenvorstände die Leistungen der Dame hier in mehreren Vorstellungen angesehen hatten.

-d. Städtische Rutzhol z per steige- r u n g. Bei der gestrigen Nutzholzversteigerung int Stadtwald wurden folgende Preise gelöst: Fichtenbaubolz 3. Kl. 27,50, 4. Kl. 24 Mk., 5a-Kl. 24 Mk.. 5b-Kl. 23 Mk., Weihtannenbauholz 3. und 4. Kl. 22,50 Mk., 5a-Kl. 21,50 Mk., öb-Kl. 20,50 Mk., Fichtenderbstangen 1. Kl. 27 Mk, je Festmeter.

* U e 6 c r f a 11. Gestern abend gegen 8 Uhr wurde im Bergwerkswald bei einer Fichten- schonung in der Rühe der Wohnung des Direk­tors des Draunsteinbergwertes ein junger Ar­beiter aus Leihgestern, der sich zur Arbeit nach Gießen begeben wollte, von zwei Kerlen über­fallen. mit einem Knüppel stark mißhandelt und schließlich seiner Llhr und des Eßkännchens be­raubt. Die Tater entkamen unerkannt. Dem Lieberfallenen wurde in der Wohnung des Berg­werkdirektors erste Hilfe geleistet. Polizeiliche Nachforschungen wurden von hier aus sofort mit aller Tatkraft eingeleitet.

** Das Beschneiden der Hecken. Nach dem Polizeireglement vom 24. Februar 1882 haben die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigen­den Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurück­zuschneiden. Zuwiderhandlungen sind strafbar. Nach dem obenerwähnten Termin, insbesondere im Som­mer, dürfen lebende Hecken nicht beschniten wer­den, da hierdurch unzählige Bauten der nützlichsten Vogelarten vernichtet werden.

**Kulturzüge" der Reichsbahn. Reichsbahn und Theater. Die von den deutschen Reichsbahndirektionen unternommenen Sonntagssonderzüge, soweit sie nach den Groß­städten geleitet werden, ermöglichen den Teil­nehmern der Sonderzuge, auch die Bildungs­möglichkeiten der Großstadt auf sich wirken zu lassen. Der mit dem Sonderzuge Ankommende lernt nicht nur das Stadtbild kennen, sondern er­halt zugleich wertvolle Anregungen in kultureller Hinsicht. Zum Beispiel hat die Reichsbahndirek­tion Cassel die Einrichtung der Sonntagsson­derzüge dadurch ausgestalter, daß sie die Teil­nehmer vormittags durch die Museen und Sehenswürdigkeiten führen läßt und ihnen nach­mittags eine Sondervorstellung des Casseler

Ctadtthealers zeigt. Für diese Aufführung mietet die Aeichsbahndirektion das ganze Theater: die Preise ermäßigen sich dadurch für die Theater­karten, die im Voraus mit den Fahrkarten ab­gegeben werden, um 50 bis 60 Prozent. Auch für die Eintrittspreise in die Museen werden Ermä­ßigungen erwirkt, so daß den Teilnehmern für billiges Geld die Gelegenheit geboten ist, sich der Kulturgüter der Großstadt zu erfreuen. Ein derartigerKulturzug" verkehrt z. B. am 21. Februar von Marburg (Lahn), Seesen und Höxter nach Cassel. Es leuchtet ein, daß durch eine solche verbilligte Reisemöglichkeit über Sonn­tag den Bewohnern der kleineren Städte ein außerordentlich wertvoller Dienst erwiesen wird.

** Sammlung für erblindete N u n d- funkteilnehmer. Von der Oberpostdirektion Darmstadt wird uns geschrieben: Im Herbst v. I. sind durch die Zeitungen Aufrufe an die Rundfunk­teilnehmer in Hessen veröffentlicht worden, in denen eine Sammlung zur Beschaffung von Rundfunk- Empfangsgerät für Blinde angekündigt wurde und freiwillige Spenden dafür erbeten wurden. Dank der Opferwilligkeit der Rundfunkteilnehmer hat die Sammlung einen recht erfreulichen Erfolg gehabt. M't den uafgekommenen Beträgen war es möglich, ulfen B'inden im unbesetzten Teil des Volksstaates dessen, bh die Zuweisung eines Rundfunk-Emp­fangsgeräts wünschten, diesen Wunsch zu erfüllen.

** D i e verriegelte Schlafwagentür. In den Riegelverschlüssen der Schlafwagen der Mitropa wird in nächster Zeit eine Aenderung ein­treten. Im Interesse der Sicherung für die Reisen­den soll der jetzige Vierkantriegelverschluh so ab» geändert werden, daß die von innen verriegelte Tür ohne besondere Schwierigkeiten mit Hilfe eines Sicherheitsschlüssels von außen durch den Schlaf­wagenwärter geöffnet werden kann. Eine weitere Sicherung für" die Reisenden soll dadurch erzielt werden, daß in den neuen und in den umzubauen­den Schlafwagen der Sitz für den Schlafwagen­wärter auf dem Seitengang untergebracht wird.

Wirtschaft.

Von den Schlachlviehmärkten.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche hat sich der Handel in allen Gattungen nicht fühlbar gebessert: es überwog vielmehr auch in dieser Woche langsamer bis mittlerer Marktverlauf. Die Auftriebsziffern ha­ben nur für Schafe im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Handels in Berlin eine er­hebliche Zunahme erfahren. Die Preise blieben wiederum für alle Gattungen kaum stetig, bei Schweinen und namentlich Kälbern ergaben sich teilweise größere Preisrückgänge.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Rinder

Kälber

Schafe Schweine

Berlin

18-50

40-70

24-46

66-76

Bremen

23-48

35-75

64-73

Breslau

16-50

45-65

25-50

55-73

Chemnitz

20-47

40-70

64-78

Dortmund

18-52

35-83

25-50

75-83

Dresden

20-50

45-70

32-56

60-83

Düsseldorf

18-56

40-80

62-80

Elberfeld

20-55

40-75

25-50

65-79

Esten

25-54

40 <-105

25-50

68-80

FranksurtM.

15-53

35-74

25-50

55-79

Hamburg

12-50

30-75

62-79

Hannover

15-50

25-75

20-50

65-78

Husum

Karlsruhe

16-50

55-70

68-77

Kastel

22-52

40-65

37-38

70-80

Kiel

14-49

25-66

24-52

49-73

Köln

18-55

50-80

35-42

60-82

Leipzig

20-50

40-66

25-50

70-80

Magdeburg

18-48

30-60

20-44

60-75

Mannheim

14-52

50-76

24-36

66-79

München

14-53

56-83

56-80

Stettin

10-48

30-70

15-40

65-76

Stuttgart

12-50

50-73

55-79

Zwickau

15-48

40-65

30-53

70-81

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^

Berlin, 9. Febr. Die in außenpoliti­scher Hinsicht herrschende Spannung drückte weiter auf die Stimmung der Börse und übertrug sich auf fast alle Märkte. So bröckelten Montanaktien bei Eröffnung um 1 bis 2 Prozent ab, obwohl bekannt geworden ist, daß die deutsche Regierung dem Kohlenbergbau in seiner bedrängten Lage durch die scharfe Kon­kurrenz der englischen Kohlenindustrie durch Steuererleichterungen, Frachtbegünstigungen usw. zu Hilfe kommen will. Schiffahrt saktien waren bis zu 3 Prozent niedriger. Die allge­meine Verstimmung wurde anfangs nur unter­brochen durch eine Haussebewegung am G 0 ld p f a n d br ie f m a r kt und Anleihe­markt. Diese Werte waren stark ge­fragt und hatten ansehnliche Gewinne auf­zuweisen. Bei Kriegsanleihen, die bis zu 0,350 gesteigert waren, scheint es

sich um eine spekulative Bewegung zu handeln, wenn auch als Käufer verschiedene größere Institute auftraten. An der Börse er­wartet man mit Spannung die Rede des deutschen Außenministers um 2 Llhr im Reichstage. Trotz der Rückgänge an den Aktien­märkten konnte man feststellen, daß die Speku­lation in ihrem grundsätzlichen Optimismus nicht erschüttert wurde, so daß im Verlaufe der ersten Börsenstunde hier und da bereits wieder Käufe hervortraten. Die Verfassung des Geldmark­tes ist weiter überaus leicht. Tägliches Geld 51/, bis 7 Proz. und Monatsgeld zu 7 bis 8 Proz. reichlich angeboten. Im Devisenverkehr lagen die nordischen Valuten schwächer. Paris be­hauptete sich auf der Basis des gestrigen Tages.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurt a.M.|

Berlin

Sd)iuq» Kurs

1-Ube. I fiurs |

Schlutz. Kur»

Anfang

Datum: |

8. 2.

I

8.2.

9. 2.

5°/., Deutsche RcichSanleibe .

4% Deutsche Reichsanlcihe . B/a% Deutsche Reichsanlcihe

0.3375

'1,350

0.32

0,3175

0.33

0.315

o.:l

0,32

0.315

3% Deutsche Reichsanleihe . Deutsche Sparprämicnanleihe

0,41

0.395

0,39V

0,16

0,18

4% Preußische Konsols . . .

4% Hessen........

11.31 0 27

0,325

3/2°/o Hessen..........

Deutsche Gertb. Dollar-Anl.

90,25

92

dto. Doll.-Schatz-Anlreisug.')

99

93,15

4% '»Zolltürken.........

10,4

106

_

5% Äoldmerikaner ... .

Berliner Handelsgesellschaft. Cammer»- und Privat-Bank

147,5*

147,5*

148 5*

1U4.5*

105,5*

128,2*

103,2*

10»,5*

Dannst. imd Narionalbank .

129*

12« ti*

128,5*

Deutsche Bank.........

Denfftbe Dereinsbank ....

127,5*

127,7*

120,7*

56

Dtsccmio Commandit . . .

13,'

Ul*

121 2*

121,i*

Metallbau!..........

94

94.5

Mitteldeutsche Kreditbank. .

97'

.'8*

vg*

98,25

Oesterreichische Creditcmstalt Wettbant .........

7.85

7,85

0,083

?-5

7.75

Bochumer Gllh ......

HO*

89*

87,4'

Ruderus . . .........

47

45,75

46.12

47.4*

91*

9i 5*

46*

90*

91.13*

46 25* 89,62' 91 75*

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

90,5*

Harpener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . .

113 S* 118*

114/2*

119,5

115 6*

118 1*

115'

120,5

Kaliwerk Westeregeln.....

125

123,4

122

Vanrabiitte ........

39

52

38,9

3.62

40,5

Oberbedarf .......... Phönix Bergbau ....... Rheinnahl...........

Riebest Montan .......

_

79,5*

79.4*

«0,62'

80.25*

83,5*

89.25

83*

84.75*

89,5

83, V-

88

Tellus Bergbau.......

5H,25

-u

-

Hamburg-Amerika Paket. . .

131*

130,2*

133,2*

130,7*

Norddeutscher Llovd . . . ,

158,5*

139,2*

Cheramische Wette Albin . .

_

I

Zementwerk Heidelberg . . .

79

78.5

Philipp Hotzmann......

61.5

63 SS

60,5

Anglo-Cont-Gnano.....

91,75

_

Chemische Malier Alapin . .

I. (5. Farbenindustric, A.-G.

130,5*

130,7*

132,9*

131*

6'wldschmidt..........

75

Holzverkohlung........

56,75*

78

Rütgerswerke.........

79

Schcideanstalt.........

103,75

IO?

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft

99*

98,25*

99,62*

98,9*

Bergmann . . ..... ,

88

81,6

W

Mamkraftwerke ........

84 25

Schustert . . .........

Siemens L Halske ......

87,5

88

86,4*

103,5*

101,2*

103*

101,5*

Ldlerwette filetier ......

39

38

38

39

Daimler Motoren. ......

35.5

35

35,5

34,5

Heykigenstaedt.........

Meguin........... ,

31

--

32

Motorenwerks Mamtbeim .

Frankfurter Armaturen . . . fionservenfabrtk Brann . . . Metallgesclvchaft Kraoksart. Del. Union Ä.-G......

20

1

-

108.25

62,5

_

62,5

63

_

Schuhiabttk Hrr< ......

29,5

_

Sichel. . .......

Zellstoff Waldhof.......

6,12

6,5

98,5

98,25

98,5

98,5

Zuckerfabrik Frankenthal ..

Znckettabrkk WaabSulel . . .

45,12

40

_

14

43,75

42,25

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers",) Frankfurt a. M., 9. Febr. Tendenz: schwächer. Vorbörslich schien es, als wollte die Börse ihren lebhaften Charakter wieder zu­rückgewinnen, denn bei Eröffnung war eine zu­versichtliche Stimmung vorherrschend. Es war ein beträchtliches Aufleben des Geschäftes zu beobachten. Namentlich deutsche und aus­ländische Renten wurden bevorzugt. Kriegsanleihe stiegen auf 0,350. - Auch Türken beanspruchten weiter lebhaftes Interesse und er­zielten bei großen Llmsähen neue Gewinne. Auch an den Aktienmärkten war die Kausneigung ziem­lich rege, allerdings gingen dabei die Kurs­erhöhungen nicht über 0,5 bis 1 Prozent hinaus. Bereits bei Eröffnung des offiziellen Verkehrs trat dann ein empfindlicher Rückschlag ein, der sich namentlich für Montanaktien schär­fer auswirkte. Montanaktien und Farb­werte erlitten Einbußen von 1 bis 2 Prozent. Die Abgaben, die nun einsetzten, erstreckten sich auch auf die anderen Märkte. Schiffahrts­aktien wurden in die Abwärtsbewegung hinein- gezogen und hatten Einbußen bis 2,5 Prozent auszuweisen. Bankaktien waren ziemlich ge­halten, doch bröckelten auch hier die Kurse ver­einzelt ab. Nur Reichsbankanteile waren um 1,25

Prozent höher. Schars gedrückt waren

werte, die Verluste bis zu 4,5 Prozent hatten. Auto-Aktien wurden niedriger. Zucker- a 11 i en lagen uneinheitlich. Frankenthaler waren leicht gebessert, während Badische nachgaben. Dee K a s s a rn a r k t der Industriepapiere schloß sich der schwächeren Strömung an. Nur Bau - aktien machten in der Aufwärtsbewegung wei­tere Fortschritte. Der Freiverkehr ver­harrte in seiner festen Stimmung. Api 0.4, Bel- kerftahl 44. Beckerkohle 60 Prozent, Benz 37 Pro­zent. Brow-Boveri 73 Prozent, Entreprise 9, Growag 51 Proz., Hansabank 75 Proz., KrügerS- hall 91 Proz., Petroleum 80 Proz., Rastatter Waggon 14. ilfa 66 Proz., ilfra 60 Proz. Der spätere Verlaus war beeinträchtigt durch neu aus­tretende Abgaben. Die Kurse bröckelten erneut ab, doch bewies der Markt eine ziemliche Wider­standskraft gegen größere Kursverluste. Der Geldmarkt ist unverändert sehr flüssig. Ta­gesgeld war zu 5', kaum anzubringen. Auch Monatsgeld ist in erheblichem Umfange ange­boten zu 6V4 bis 3' . Prozent je nach Adresse. Bankdiskonten 6 4 Prozent. Industrie-Akzepte 7 Prozent. In das bisherige stille Geschäft am Devisenmarkt brachte der neue Rück­gang des französischen Franken auf 131,70 gegen London etwas Bewegung. Sonst waren die Kurse nur wenig verändert. London gegen Kabel unverändert fest 4,36'

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

8 ffebr.

9. F«br.

Amtliche Noti rnnq

Amtliche Notierung

(Wb l

Dricr

04eld

Pries

Vlmn.-'Jtott.

168,1Ö

169,61

168,17

i6S,;Ö

Burn-Aires

1.74

1,728

1.713

1J2?

Brff.-Antw

19 07

19,11

19.07

19,11

Christiania

85,29

85,51

85,19

85,41

103,55

Kopenhagen

103,82

lt)3/. 8

103,2»

Stockholm .

112,34

112,62

H2.38

112,66

Heln'ngfors.

10,552

10,592

10,652

10,592

Hlalien. .

16,88

16,H

16,89

16.93

London. .

'-0,401

20,453

20,405

20,457

Wtunorf -

4.195

4,205

1,195

4.205

Paris. . .

15,59

i5.63

Ki. 475

SO,82

15,515

Schwei;

40 83

Hl,'13

»1,02

59,19

Spanien .

5',98

59,12

51,05

Japan .. .

1,890

1.894

1.885

1.889

Mo de Jan

Wien in D--

) r,20

1.622

1.532

9.624

Lest, abgeft.

>9,04

59,18

59,06

59,20

Prag ....

12,419

12,459

12,415

12,455

Belgrad . .

7.39

7.41

7,37

7,39

Budapest. . Bulgarien

3.878

5,898

5,8.8

>,»9i

2,97

2,98

2.»8

2,99

Lissabon

'1 2 45

21.295

21,245

-1.295

Danzig. . .

80.91

RI.11

<9.91

81.11

Konstantin.

>99

2,212

.',197

2,207

Alben. .

6,29

o.31

6.19

i.21

Canada. . .

4 186

4,196

1.185

4.197;

Uruguay -

4,313

4,315

4,315

4.32.5

Banknoten.

Berlin. 8. fiebr

Geld

Bries

Amerikanische Viole« .....

4.18»

4.209

Belgische Noten ....... Dänische Noten . ....... Englische Noten........

19.00

103,14

19 1(1

103.60

20,367

20,46?

Französische Noten ......

Holländffche Noten......

15,63

115-,83

11 71

168.67

Italienische Noten ......

16,90

16.98

Norwegische Roten......

Dentsch-Oesierr., 6100 firmen

85,04

85.46

58.93

69,23

Rumänische Noten ......

Schwedische Noten ......

112,07

112,61;

Schweizer Noten......

80.715

81.135

Spanische Noien .......

58. *10

69.20

Tschechoslowakische Noten . .

12.895

12.455

Ungarische Noten.......

5.84

5,88

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 9. Febr. Es wurdet notiert: Weizen, Wetterauer 26,25. Roggen, in- ländifcher 17,50, Sommergerste für Brauzwecke 20,50 bis 22,50, Hafer, inländ. 18,50 bis 21,50, Mais, gelb 19, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 40,50 bis 40,75, Roggenmehl 26 bis 26,25, Weizenkleie 10,20 bis 10,30, Roggenkleie 10,25 bis 10,50. Tendenz matt.

Letzte Nachrichten.

Das deutsche Ausnahmegesuch.

Genf, 9. Febr. (MTV. Funkspruch.) wie die schweizerische Depeschenagentur meldet, tdirb da» Gesuch Deutschlands um Aufnahme in den Völkerbund dem Generalsekretär des Völ­kerbundes morgen mittag durch den deutschen Gene­ralkonsul Aschm ann zugestellt werden. Der v öl­te r b un d s r a k ist für Freitag zu einer außer­ordentlichen Tagung unter dem Vorsitz des italie­nischen Vertreters einberufen worden, um über die Einberufung der außerordentlichen Voll­versammlung Beschluß zu fassen, die sich über die Zulassung Deutschlands auszusprechen und die damit im Zusammenhang stehenden Fragen zu be­antworten hat. Diese Versammlung wird für den 10. März in Aussicht genommen

Etage

au mieten gesucht, etwa 6 Zimmer, in zentraler Lags, möglichst halb zu beziehen gegen entsprech. Vergütung. Zuschriften unter 0937 an den Gießener Anzeiger.

Wieseck, den 9. Februar 1926.

1219V

Elis. Steinmüller geb. Luh

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Heimgang unseres lieben Ent­schlafenen sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, für die vielen Kranzspenden, für die liebevolle Pflege unserer Krankenschwester und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers am Grabe sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichsten Dank.

1- N. der trauernden Hinterbliebenen: Karl Rein, Schmiedemeister.

Gelegenheit.

4 Anzugs-, bzw. Kostiimttoffe, ä3m, braun und blau. Nadelstreifen, spott­billig au Oerf. 07-, »eiten,

Kirchenplatz 15 II.

Oroßen-Linden, den 8. Februar 1926.

0906

Heute morgen 4/3 Uhr entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Bruder und Schwager

Herr Johannes Graf

im 70. Lebensjahre.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Marg. Graf geb. Laub Else Graf

Ludwig Amend und Frau Marie geb. Graf.

Gießen (Ebelstraße 39), den 8. Februar 1926.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 10. Febr., nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Neuen

Friedhofs aus statt. 0931

Haupt- oder Nebenerwerb hohe verdienstmöglichkeit

beivornehm.BetatigunglkeinHau fieren» für eine grobe Aktten-Gesellfchast, von Weltruf. Diskrete Behandlung. Offert.

unter F. E. P. 739 an Rudolf Moese, Frankfurt a.

Hess. MMöls-MIWel

(Biegen.

Sämtliche aus der Univerntins-Biblioihek vor dem 20. Januar 1926 entliehenen Bücher (mit Ausnahme der von Studie­renden enlltebenen) find bis spätestens 20. Februar b. I. zurückzugeben.

Gießen, den 9. Februar 1926.

Der Direktor: Ebel.

.pflegt das Leder!

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Einmal ließ ich mich überreden, eine Schuh­creme zu nehmen, die ich nicht kannte; in 3 Wochen sahen meine Schuhe derartig aus, daß ich sie nicht mehr tragen konnte Seitdem gebrauche ich nur noch das gute, alte, erprobte und bewährte

Erdal