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beseitigt sofort gkeiT und Röte 30,e0v.l20Pfg.

nis die Ausbreitung der verheerenden Krank­heit, zumal sie unter dem Jungvieh schon zahlreiche Opfer gefordert hat.

L Vollnkirchen, 7. Drz Der Einbruch in die hiesig« Jagdhütte, üdrr den vor kurzem ' ir©ieftencr Anzeiger- berichtet wurde, hat nun- ehr seine Auf klär ung grfund^rr. Als Täter ist ein junger Mann auS Aauborn er- mltielt worden, der den Einbruch in Gemeinschaft

Buntes Allerlei.

woher kommen die CWjer Im Schlveizerkäfe?

Sie Frage nach der Entstehung der Luch« im Schweizerkäse ilt ein dttiebter Scherz, von deren Beantwortung hier nicht die Rede sein soll. Wenn man ernsthaft nach dem Grunde tiefer Erscheinung in dem wohlschmeckenden Schweizer Aationalerzeugnrs fragt, so wiro kaum einer unter hundert die richtige Erklärung geben tonnen. Man kann da die merkwürdigsten Der» mutungen hören, und ei gibt Leute, dis dabei bleiben, dah die Löcher nur dazu da seien, um Ile Zwischenräume auSzusüllen". oder darin einen besonderen Schmuck des Käses erblicken. Zn Wahrheit gehört Oie Löcherbiidung aufs engste zu dem Duhm bei echten Emmentalers, und in ihnen prägt sich seine Güte aus, so dah man sagen kann:3e gröber dir Löcher, desto btf.er der Käs:". St: Frage nach der Herstellung der Löcher im Dchweizerlos: ist in neuester Zeit zu einer höchst wichtigen Angelegenhnt geworden, tic besonders die Amerikaner beschäftigt. Sie Danlecs sind nämlich grofte Freunde des Schwei» zerläses, und man findet ihn überaus häufig als Belag bet beliebten .Sandwiches". Diese Bevorzugung kommt nicht daher, dah die Löcher ebenso gut bezahlt werden|en wie der Käse selbst, und dah daher der Verkäufer ein gute- Geschäft macht, sondern von dem be.i.aten Ge­schmack dieses PrvduiteS. das freilich mit der .Gröhe der Locher irgeirdwie zusammrnhängt. 'Die Käsemacher von Michigan behaupten nun, ein Verfahren herausgefunden zu haben, das es ihnen ermöglicht, die Gröhe der Loch« im Käse ganz nach Belieben hrrzustellen und den besten Emmentaler zum Preise von 80 Pfennigen da« Pfund zu liefern. Diese kühne Behauptung hat in der Schwei» berechtigtes Aussehen erregt und einen geharnischten Protest der Käsckünsller von Emmental hervorgerusen. die es für ausgeschlos­sen Hilten. dah man in Amerika einen gleich­wertigen .Emmentaler" erzeugen könnte. Der I Wert der Emmentaler Käs.»s wird durch eine jener Heinen Ursachen hervorgebracht, die be- lanntlich so große Wirkungen haben. Ein kleiner Bazillus ruft in der Milch GärungSerscheinungen hervor, bevor sie sich in Käse verwandelt. Mit Hilfe dieser wohltätigen Mikrobe toerben die sauren Salze in der Milch in kohlrnsaure Gase verwandelt, die während dieses Vorganges Diesen von verschiedener Gröhe hervor­

bringen. 'Bei Abkühlung der Masse Der* dunsten diese allmählich und lassen die Loch« im Käse zurück. Der Käse soll dadurch den .zarten Auhgcschmack- «batten, den nun dem Emmen­taler ncchrühmt. Sehr viel trägt ab« auch da» Erünfutlcr der Schwci'er Küb: b:i. die srch von den aromatischen Alpen slan en nähren. So sind denn die Schweizer Käs tünstler der sesten Ge- wihheil, dah i le Amerikaner die Güte ihre» Srzeugi if es nie err ichen werden, so große Fort- schritte sie auch In der Bereitung de» .Smmen- tclerv" gemacht haben. Die Schw.r» produziert jährlich Käse im Werte von etwa 100 MiUioncn Mark, unb so ist der Schweizerkäse ein gut« Teil desnationalen Reichtums".

Die kleinsten Meisterwerke.

Sie Handwerker hatten in früheren Tagen mehr Zeit al» heute unb waren wohl auch ge­schickter, da s.e sich mehr auf baS Werk ihren Hönde als auf die Arbr.t der Maschine verlassen muhten So sind denn in der Dergangrnheil Wunderwerke ge'chassen worden, die s.ch durch ihre scher unbegreifliche Kleinheit auszeichnen und durch die dabei verwendete Kunstfertigkeit über den Wert bloher Spielereen erheben Eine engli'che Ze.tschrijl stellt einige der kleinsten Meisterwerke zusammen. So schuf unter der Re­gierung der Kön g.n Elisabeth ein Schmied, Mark Soallot, ein Sch.oh, das clr ver'ch ebene Teste au» Messing, Öden unb Stahl auswie» und doch zusammen mit dem Schlüssel nur 60 M'lligramm wog: er ver.ertigte auch eine goldene Kette mit 43 Gliedern, befestigte sie an dem Schloh und legte bann die Kette einer Fliege um den Leib, die diese Last leicht sortzog. Sh itvch berühmterer Meister der Kleinarbeit u>ar OSwaldu» Aorchin- gerus, von dem berichtet wird, er habe au» Elfenbein 1600 bis in alle Einzelheiten aus­geführt« Teller gearbeitet; diese Test« waren so winzig, dah sie alle in einem Becher Platz hatten, der auS einem normal großen Ps«ffer­lern gemacht war. (Dies dürfte denn doch eine fromme Sage sein. D. Red.) 3n dem Museum zu Salem in Reu-England ist ein Kirschkern, der ein Dutzend silberner Löffel enthält. Ser Stein ist von gewöhnlicher Gröft^ und die Löffel sind so winzig, dah sie nur mit Hilfe eine» Mikroskops bewundert werden können Kanada besitzt eine der kleinsten Maschinen, die e» in der Welt gibt; sie mihi weniger alS 1 4 Zoll und hat einen Zylinder, der l/M Zoll im Durchmess« hat. Ein Arbeiter in Leeds führte das Silbermodell einer Dampfma ch ne aus, dar nur l/i Zoll hoch ist, au» 165 Sc len besteht unb in jede Einzelheit vollendet ist Eines der minutiö'cften Schmuck­werke ist bie Arbeit eine» Turiner Juwelier», ber eine Perle fanb, deren Form e» ermögl chte. aus ihr ein kleine» Doot zu machen Das Segel dieses L.liputschisschenS ist aus getriebenem Gold mtt Diamanten verziert unb da» Licht am Bug ein klein« Rubin; ein Smaragd bient al» Ruder Sa» Schiffchen m egt nichl ganz 15 Gramm unb wurde für einen Pro s von 50 000 Mark verkauft.

bahnzug der Linie 23. wobei « zu Fall kam unb ihm vom Anhänger der linke F u tz abgefahren wurde. Der Mann wurde In» Krankenhaus verbracht. Am vergangenen Sonntag wurde in einem hiesigen Gemälde- falon eingebrochen und dabei zehn wertvolle Gemälde bekannter moderner Meister, zum Teil mit Rahmen, g c stöhlen. Dor Ankauf wird gewanu. Sachdienliche Msttei- lungen erbittet die hiesige Kriminalpolizei. Kom­missariat 3.

WSR. Hanau. 7. Dez. Sin schwerer Unfall ereignete sich heute morgen auf dem hiesigen Ostdahnhos. Sin 41 Jahre alter Batzn-' arbeitet bemerkte wie eine Milchkanne zwi­schen bie Geleise fiel. Um Sachschaden zu vermeiden, sprang er schnell zu, wurde aber von einem Rangierwagen ersaht, wo­durch ihm beide Fühe über dem Knö­chel abgefahren wurden. Er wurde ins Krankenhaus verbracht.

mU seiner Geliebten, einem Mädchen aus Oberbiel verübt hat. Der Täter hat sich schon einige Zeit von seinem Slternhause in Raubam en f«nt unb bei seiner .Braut" özw. deren Eltern in Ob«biel ausgehalten, zu manchtr Zeit hat ba» junge .Paar" auch in einer Feldscheune in der Rahe von Wetzlar kampiert. Zum Derhangnis wurde den Tätern eine Strickjacke, bie ba» Mädchen am Tatorte zurückgelassen hatt^ Der Landjäger zeigt« diese Jacke Ux Mutier de» Mädchens, die diese al» ihrer Tochter gehörig bezeichnete; damit waren die Tät« überführt. Okach einigem Leugnen legten teibe ein um­fassende» Geständnis ab; sie gaben zu, den Einbruch in der Rächt auf Freitag nach dem Buh- unb Dettag gemeinsam verübt zu hadrn. Wie schon Im .Diestener Aiz:iger" berichtet, hatten sie ei sich in der Hütte recht gemütlich gemacht, Sisen »uberelUi unb verzehrt, verichie- dene Getränke sich gut schmrcken lassen unb bann auch in ber Hütte gefdjlafen. Einwohner von hier, bie an dem fraglichen Aoend spät von Griedel­bach nach Hause gingen, haben In ber Jagdhütte Licht gesehen, glaubten jedoch, die Jagbpächter befanben sich in ber Hütte Die Täter befinden sich einstweilen noch auf freiem Fuhr.

O Aiederkleen, T. Dez. Eine öffent­liche Deisammlung des hirfigen Kriegerver- e i n S fand am Samstagabend In ber Gastwirt­schaft Ohly, hirrfelbst. statt, in ber O3etflLntt» nont a.D. von Lohberg»Wetzlar über bie .Kriegsschuldsrage" sprach. Die sehr lehrreichen Ausführungen des Rebners fanden den Brifall der Versammlung, in der sich auch eine Anzahl Richtmltglieder de» Ädegert>ertln» befanben.

Kreis Biedenkopf.

# Königsberg. 7. Dez. Sin ausge­sprochen er älnglüdttag war h.er der gestrige. Morgen» verunglückte Im Walds bet Holz­hauer Fischer, da ein u m st ü r z e n d e r Baum ihn am Kopfe schwer verletzte. Die große W mdo scheint ersrnillchrrweise aber nicht lebensgefährlich zu se.n. 2lls nachm.ttags die Frau beS Bürgermeisters Kohlen in ben Herb nachsulltr, explodierte ein Sprengkörper, der sich in den Kohlen be­funden halte. Die Frau wurde an der Hand unb im Gesicht schwer verbrannt. D e Fenster­scheiben würben zertrümmert und bi» zu 20 Meter weit weggeschleudert.

DillkreiS.

WER. Dillenburg, 7. Dez. Am Sonn­tag morgen sah ber Rechner ber Spar» unb Darlehenskasse In Breitscheib. Karl Tho­mas. am Kasfeetisch. Er hatte gerade seinen Kaffee eingenommen, al» er ein plötzliches Un- Wohlsein bemerkte; ein kurzer Aufschrei und er brach leblos zusammen. Der Arzt konnte nur noch den T ob seststellen. Gin Herzschlag hatte feinem Leben ein jähe» Ende be eitet.

bl. Dillenburg, 7. Dez. Die Arbeits- Marktlage im Kreise hat in den letzten Monaten eine Besserung ersahren. Die Erwerbslosenziffer beträgt heute nur noch 828 gegenüber rund 1400

Mann in den Vormonaten, an Zuschlagsempfängern zählt mau 1441 Personen. Einzelne Werke konnten Arbeiter e i n ft 111 e n. Die Regierung hat bk Inbetriebnahme der Autokinie non Mandeln nach hier genehmigt.

Slrcie Marburg.

H Marburg. 7. Dez Sie heutige Stabt-- verordnetensitzung dewill gtc die Witte! zur Anlage einer städtischen Rodel­bahn, die sich jn e nc#n Tütchen hinter Spiegels­lust in der Richtung zum Kirchhainer W g bin- ziehen soll. Ferner wurde die Pachtung eines grohen Diesen geländeS im Afsöller beschloss?n. aaf den ein Flugplatz ein- gerichtet werden soll. Brkinnttich ist für ba» kommende Jahr bie Ci ibrz ehung Marburg- in ba» Lustverkehrsneh geplant.

Cbcrtocftmvalbfreid.

WSA. Hachenburg. 7. Dez. Der äugen- blickliche Stand der B a s a l t i n b u ft r ; t auf dem Westerwald wird in Fachkreisen als günstig te;eld)nM. Dcrschiedene Firmen sind mit laufenden Aufträgen von Drob- und Klein­pflastersteinen tU über da» F.ühjabr gedeckt. Auch die SchotterwCTke haben ziemlich guten Ablatz

Matngau.

DSR Frankfurt a. M, 7. Dez. Ser Magistrat hat sich heute mit ber Frage der Ge­währung einer Winterwirtschaftsbei- htlseanHilfsbedürftige befastt. unb sich damit einverstanden erllärt, bao d.n unterstützten Erwerbslosen des Arbeitsnachweise» und den iln- terstützungSempsängern des WphlfahrtZamt?» eine einmalige gestaffelte Winter bei- Hilfe gewährt wird, wobei ber niedrigste Sah mindestens 12 Mark pro Einzelfall betragen soll. Erwerbslose, dis später als am 1. Juli 192ö hier zuzezozen sind, kommen für die Gewährung der Dritzilfe nicht in Dttracht. Ser Gesamtaufwand für die vorgesehnren Dsihllsen beträgt rund 400 000 Mark. Die Auszahlung der Beihilfen soll baldmöglichst erfolgen. D.r Magi­strat beschloh weiter, die Stabt Frankfurt an dem Ausbau der Ridda oberhalb des B namefer Wehres in den Gemarkungen Bonames ad'Ber­kersheim auf genossenschaftlicher Grundlage zu beteiligen und die Bewilligung de» anteiligen Betrages von 65 000 Ml. bei ber Stadtverordnetenversammlung zu beantragen. Gestern abend wurde in b:r Rahe des Schönhofs ein älterer Mann namens Oppenheimer von einem Straßenbahnwagen b:r Linie 18 überfahren unb getötet. Er wollte einem andern Strahenbahnwagen ausweich.n und trat dabei auf das Geleise, wo aus nächst:r Rühe ein Wagen heransauste, ber wegen der kurzen Entfernung nicht mehr zum Halten gebracht we-r- den konnte Ser Mann geriet unter die Platt­form unb wurde so schwer verletzt, dah er noch unter dem Wagen starb. Den Wagenführer trifft keine Schuld. A.n Samstagnachmittaa wurde in ber Bethmannstrahe ber Privatier Frieb- r ich Theobald von einem Personen­kraftwagen angefah >n unb am Kopfe so schwer verletzt, bao er nach Dem Hoospital ver­bracht werden mußte, wo er inzwischen ver­storben ist. Ser Verunglückte fall trotz abge­gebener Warnungszeichm in das Auto hineinge- laufen fein. Sie Schuldfrage ist noch nicht geklärt. Gestern vormittag gegen 9 Uhr sprang im Stadtteil Heddernheim der Arbetter Georg Scholl auf einen fahrenden Straften-

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©tauben Sie daran? Wer kann wissen ? Irgend etwas Wahres wird schon dran sein. Leider fijtb sie noch nicht Allgemeingut oeworden. Unserem lieben Vaterlande wäre sonst sicher viel Unbill erspart geblieben.

Beinahe wären wir in die hohe Politik hineingeritten. Zwar sollte uns« Münchener Kindl vor Jahren schon in den Reichstag gewählt werden, aber als Repräsentant der alten weltbekannten Zuban-Ztgarettensabrik mußte es schon seiner vielen Arbeit wegen ablehnen. ;

Außerdem stellen wir einzig und allein höchstrangige Zigaretten her/ machen aber keinen blauen Dunst in Schachteln.

Aber, bitte, verstehen Sie das doch nicht gleich falsch! ,

Wir sprachen von Ahnungen.

Unser lieber Dr. Ali Nabi beschäftigte sich gerade mit dem Gedanken einer Einladung an das Kindl, als ihn unsere Anfrage wegen einer Besucksmüg. lichkeit erreichte. Kann man hier nicht auch an eine Ahnung glauben? über gar an eine Gedankenübertragung?

Aufrichtig freute sich der ergraute Mann über die Gelegenheit, das Kindl endlich einmal empfangen zu können.

Schatzkammern köstlichster Tabakernten hatte er für seinen Schützling zu­sammengebrecht, Mischungen von wundervollster Vollkommenheit mit seinen treuen Gehilfen erprobt.

Viele hatten mit blinkendem Golde versucht, ihm seine Geheimnisse ab» zulauschen. Nichts hat der gute Doktor preisgegeben. .

Seine Arbeit gilt nur dem Werke seines Jugendfteundes Zuban, dem er die Treue hält.

Wie wird er das Kind! in Erstaunen versetzen!

Sofort an das Kind! die Antwort heraus: Willkommen in deiner zweiten Heimat.

Übermorgen hören Sie mehr!

Die Geschmacksrichtungen der Raucher sind wandelbar wie die Zeiten. Wir gehen mit! Die leichten, süffig süßen Mischungen unserer Zigarette» sind Glanzstücke der heutigen Zigaretten-Herstellungsart.

Trum seien Sie mcht nur Lebenskünstler, sondern

werden Sie Künstler des Geschmacks!

Rauchen Sie die 4 Pfg.-Zigarette

Zuban Nr. 6!