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I Groß-Rechtenbach, 6. Rov. Der Herbst bringt uns dem Zeitpunkte näher, wo die Gemein­den >n ihren Waldungen dasHolz für das laufende Wirtschaftsjahr fällen lassen. Gestern fand hier die Vergebung der Holzhauerarbeiten an die Akkordanten der einzelnen Gemeinden statt. Die geforderten Fällungskosten bewegen sich ungefähr *n derselben Höhe, wie im Vorjahre. Es wurden ge­fordert für den Festmeter Nutzholz 1,80 bis 2,20 Mark, den Raummeter Derbholz 2 bis 2,50 Mark, Stangen 4. bis 8. Klasse 4 Mark für 100 Stück, Stockholz 3 bis 3,50 Mark je Raummeter, der Raunimeter Reiser (100 Wellen) 0,60 bis 1 Mark, ausgearbeitete Reiser 0,20 Mark je Raummeter, Rückerlohn für den Festmeter Nutzholz 0,30 Mark und den Festmeter Eichen 1,20 Mark. Die Akkor­danten erhalten durchschnittlich eine Entschädigug in Höhe von 2 Prozent der Fällungskosten.

Dillkreis.

WSN. H a i g e r, 7. Noo. Der Buchhalter Wer­ner Bauer aus Haiger suhr bei Weidenau mit seinem hell erleuchteten Motorrad in ein ohne Licht fahrendes Fuhrwerk. Der Zusam­menstoß war so stark, daß der Mann vom Rade geschleudert, überfahren und so schwer ver­letzt wurde, daß der Tod auf der Stelle eintrat.

Maingau.

WSR. Frankfurt a. M, 7. Rov. Gestern nachmittag 4 Uhr stürzte sich an der Alten Drücke ein älterer Mann in selbstmörderischer Absicht in den Main. Vorher hatte er sich mit einem Stiiet einen tiefen Stich in irte Herzgegend beigebracht. Ein Fischer rettete ihn aus dem Main, und die Rettungswache brachte ihn noch lebend ins Heiliggeisthospital. Freitag abend gegen 7 Uhr brachte sich der etwa 30 Jahre alte Lischlergeselle Gottlieb Single aus der Töngesgasse, der seit län­gerer Zeit arbeitslos war, mehrere Messer st iche in Hals und Drust bet und stürzte sich dann in einen Weiher in den öffent­lichen Anlagen. Er konnte nur noch als Leiche geborgen werden. Allgemein wird angenommen, daß der Mann, der als fleißig und ordent­lich geschildert wird, den Tod gesucht hat, weil er trotz aller Bemühungen keine Arbeit finden konnte. - 3n einem Hause in der West­endstraße stürzte am Samstag mittag, als die Familie gerade das Mittagessen ein- nehmen wollte, plötzlich mit furchtbarem Krachen eine Verbindungswand ein, wodurch die in_ dein Zimmer aufgestellten Möbel uflv. fast völlig zerschlagen wurden. Personen wur­den glücklicherweise nicht verletzt. Durch den Einsturz hat sich im ganzen Hause eine Sen­kung bemerkbar gemacht, so daß Gefahr für den Einsturz des ganzen Hauses besteht. Dev angerichtete Schaden ist sehr beträchtlich.

Beisetzung des Landeshauptmanns Dr. Woell.

WSR. Wiesbaden, 7. Aovember. 3m Siyungssaale des Landeshauses fand gestern mittag eine Trauerfeier für den vor einigen Tagen in Frankfurt verstorbenen Landeshaupt­mann für ben Regierungsbezirk Wiesbaden Dr. Wöll statt. Eingesegnet wurde die Leiche durch den Bischof von Limburg Dr. Kilian. An der Bahre sprachen der Vorsitzende des nassauischen Kommunallandtages Hopf- Frank­furt a. M.. der die kommunale Tätigkeit des Verstorbenen in Frankfurt schilderte. Stadtrat Dr. Lutsch- Frankfurt a. M., welcher besonders sein Wirken auf dem Gebiete des Fürsorge­wesens, der Lahnkanalisierung und der Me­liorationen im Westerwald würdigte, Oberpräsi- dent Dr. Schwär der -Kassel, der die Mit­arbeit des Verstorbenen in schwerer Zeit am Wiederaufbau des Staates hervorhob und Landesrat K r a n z b ü h l e r, der für die Be­amten- und Arbeiterschaft Abschied von dem Toten nahm. Unter den Klängen des Chopin- schen Trauermarsches wurde dann die Leiche aus dem Saal getragen und auf dem Südfriedhof beigesetzt.

.Zur Vorbereitung der Autostraße Hamburg - Frankfurt - Basel.

WSR. Frankfurt a. M., 6. Aov. Rach- dem in der Sitzung am 11. September die Grün­dung eines Vereins zur Vorbereitung der Auto st raße Hamburg Frank­furtBasel beschlossen wurde, fand heute im Rathaus unter dem Vorsitz von Stadtrat Dr. Schlotter und Oberbaurat Uhlfelder die Gründung des Vereins statt, der den RainenHafraba e. V." mit dem Sih in Frank­furt a. M. erhielt. Als Mitglieder traten sofort bei die Länder Baden und Hessen, Pro­vinzialverbände fast aller an der Strecke liegen­den ßänber, eine Reihe von Handelskammern, Verkehrsvereine und Verbände aller Qkt, Pri­vatgesellschaften usw. Der vorbereitendS'-Arbeits- ausschuß, dem der Dank der Versammlung für seine ersprießliche Tätigkeit ausgesprochen wurde, wurde auch einstimmig zum Vorstand gewählt. Dieser seht sich aus folgenden Herren zusammen: Oberbaurat Decker (Kassel), Regierungsrat Dr. Krebs (Darmstadt), Geheimrat Prof. Dr. O h e n (Hannover), Oberbaurat Uhlfelder (Frankfurt a. M.), Oberregierungsral Dr. Zierau (Karls­ruhe). Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde Professor O h e n (Hannover) bestimmt. Den Dor- sih des Verwaltungsrats und der Mitgliederver­sammlung führt statutengemäß der Oberbürger­meister der Stadt Frankfurt a. M.

TragischesEndeeinesThepaares

WSR. Marburg, 6. Rov. Der auf einer Reife durch Deutschland begriffene Leiter eines russischem Trusts, Direktor Oskar Krämer aus Moskau, und seine Frau Helene sind kürzlich <mf der Durchreise an Typhus erkrankt. Deide muhten In einer hiesigen Klinik eingeliefert wer­den, wo Direktor Krämer bald darauf ver­starb. Die Frau, die ihren Gatten über alles liebte, zog es vor, ihm nachzufolgen. 3n einem unbewachten Augenblick öffnete sie sich die Pulsadern und brachte sich außerdem einen Stich in der Herzgegend bei. Der Tod trat bald ein. Deide wurden gemeinsam in einem Grabe beerdigt.

Franksurler Polizeischau.

WSR. Frankfurt a. M, 7. Rov. Unter diesem Titel findet ab 26. Rov. ds. 3s. für die Dauer von acht Tagen im Rordflügel des Polizeipräsidiums eine Ausstellung statt, auf der das Polizeipräsidium Frankfurt! nm Main alle diejenigen Sachen zeigen wird, die von hier aus auf derGroßen Polizeö- «Ausstellung Berlin 1926 ausgestellt waren. Die

Schau, die in Berlin hervorragende Deachtung fand, dort aber infolge der Ausstellungsein­teilung auf die verschiedensten Gruppen ver­teilt war, wird hier geschlossen zur Gel­tung gebracht werden

Wirtschaft.

Von den Schlachtviehmärkten.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche hat sich die Marktlage für alle Gattungen nur wenig verändert: d. h. daß sich das Geschäft nur in ganz vereinzelten Fällen über das Mittelmaß heraushebt und größtenteils unter dieser Linie bleibt. Die Auftriebszifsern weisen keine merkenswerte Veränderung gegenüber der Vorwoche auf. Die Preise waren überwiegend bei allen Gattungen leicht gedrückt, wenn auch schärfere Rückgänge kaum eintraten.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für 1 Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Rinder

Kälber

Schafe

Schweine

Berlin

1853

50-95

30-56

72-83

Bremen

24-52

45-90

25-52

68-78

Breslau

20-59

50-78

30-55

70-83

Chemnitz

20-61

70-85

34-60

68-81

Dortmund

2457

50-96

28-45

64-78

Dresden

23-60

62-83

25-56

65-84

Düffeldorf

2559

50-90

65-83

Elberfeld

20-57

55-90

65-79

Effen

28-58

52-110

28-40

66-79

Frankfurt M.

20-60

56-81

24-45

60-79

Hamburg

15-55

33-95

20-48

62-78

Hannover

20-60

40-95

2048

65-80

Husum

1556

36-46

-

ÄarlSrube

20-53

7580

30-40

77-82

Kassel

25-58

48-83

74-85

Kiel

16-50

29-77

24-50

49-78

Köln

20-56

65110

35-46

65-82

Leipzig

25-59

48-85

30-54

70-83

Magdeburg

20-58

35-80

20-45

68-83

Mannheim

13-60

56-84

42-43

62-82

München

20-61

70-88

60-82

Stettin

18-55

35-88

20-48

70-82

Stuttgart

13-58

63-86

58-82

Zwickau

15-55

60-82

25-50

72-85

Deutsches Kapital für die bul­garische Tabakprvduktivn. Wie bulga­rische Blätter berichten, hat der Vertreter der bulgarischen Tabakgenossenschaften, Markow, mehrere kapitalkräftige deutsche Firmen für eine Anteilnahme an der bulgarischen Tabakproduk- tion getoormen. Die deutschen Firmen hätten sich bereit erklärt, den bulgarischen Tabakgenossen- schasten für Produktionszwecke Darlehen zu geben. Der von diesen Genossenschaften gewonnene Tabak soll ohne Dermtttlung auf dem deutschen Markte abgesetzt werden.

* D i e Stick st offpläne der Ruhr-- industrie, die auf eine Versorgung der Kali- industrie mit Stickstoff durch das Ruhrkohlen­revier hinauslaufen, werden weiter verfolgt. Ob­wohl die Verwaltungen der einzelnen Gesell­schaften keine Angaben nach irgend einer Rich­tung machen, sind zweifellos bereits Erfolge er­zielt worden, die größer sind, als die Meldungen über die immer wieder als unverbindlich hin- gestellte Unterredung Geheimrats Klöckner mit Generaldirektor Rosterg es darstellten. Diese Verhandlungen haben sich, wie sich jetzt heraus- ftellt, über mehrere Tage hingezogen. Die Zeche Mont Cenis, Herne, die der Röchling-Gruppe nahesteht, hat als erster Betrieb zusammen mit der Bergwerks-Gesellschaft Hibernia im Zusam­menhang mit der von beiden gegründeten Gas- verwertungs-G. m. b. H. die praktische Stickstoff­gewinnung im großen Stil in Angriff genommen. Zu diesem Zweck hat man bereits mit den nö­tigen Bauten begonnen und auch die Kraf- zentrale erheblich ausgebaut. Auch hier be­stätigt die Verwaltung gewisse Pläne, ohne aber irgendwie nähere Einzelheiten zu geben. Aus all dem ist zu ersehen, daß der Ruhrbergbau nicht gewillt ist, auf chemischem Gebiet weiter­hin die großen Möglichkeiten der Kohleverflüssi­gung und Stickstoffgewinnung zu übersehen oder gar der 3. G. garbeninbuftrie zu überlassen, sondern vielmehr bestrebt ist, unabhängig vom Färben-Konzern diese neuen Möglichkeiten aus- zunutzen. wenn auch aus verständlichen Gründen bisher keine näheren Angaben gemacht werden können.

'rnnffurter Börse.

Frankfurt, 8. Nov. Tendenz ziemlich fest. Die Börse eröffnete die neue Woche in freund­licher Stimmung bei zunächst zögernder, spä­ter etwas lebhafterer Umsatztätigkeit. Die Flüs­sigkeit des Geldmarktes veranlaßte die Spekulation zu Deckungen. Interesse bestand für I. G. Farben, Bankaktien (besonders Deutsche und Commerz), sowie von Montan- a k t i e n für Gelsenkirchen, ferner am Schiff­fahrtsmarktes für Hapag und Nordlloyd. Für Schiffahrtsaktien regte die auf den 24.11. festgesetzte Hauptversammlung der Hapag an, in der die Fu­sion mit Deutsch-Austral- und Kosmos erfolgen soll. Hapag plus 3,75, Nordlloyd plus 1,5 Proz. Der Montanmarkt setzte mit kräftigen Kursoerbesserun­gen ein, stärker erhöht waren Gelsenkirchen plus 2,8 Proz. Schwächer lagen Stahlverein minus 3, Rheinische Braunkohlen minus 2, Kali Westeregeln minus 2,7. Starkes Interesse wandte sich erneut den Bankaktien zu, wo Commerzbank vorbörslich auf 202 Prozent sprangen, die amtliche Notiz lautet auf 201,5, Berliner Handel plus 4,5, Deutsche plus 3,5, Dresdner plus 4,3 Proz. Bon Chemiewerten zogen L. G. Farben 2 Proz. an. Elektrowerte 1 bis 2 Proz. fester. Bon Montanaktien gaben Kleyer leicht nach, dagegen Daimler plus 1 Proz. Baustoffaktien befestigt, nur Dycker- hoff minus 3,5 Proz. Zellstoffaktien tendier­ten fester. Z u ck e r a k t i e n um etwa 1 Proz. er­holt. Das heimische Anleihegeschäft war lebhaft. Kriegsanleihe notierten bei der ersten amt­lichen Kursfestsetzung 0,853, senkten sich aber später auf 0,835. Bon ausländischen Renten gin­gen Mexikaner weiter nach oben. Der weitere Ver­lauf zeigte starke Unsicherheit, schließlich wurde die Stimmung infolge von Gewinnsicherungen fast all­gemein schwächer, bei Kursrückgängen von 1 bis 2 Proz. Am Geldmarkt hält das Angebot an. Tagesgeld 3,5 bis 4,5 Proz., Monatsgeld 5,4 bis 6,5 Proz. 3m D e v i s e n ve r k e h r konnte sich das englische Pfund gegen Kabel befestigen und no­tierte 4,8490. Diese Befestiguna dürfte auf die gün­stigen Aussichten in der Beendigung des englischen Bergarbeiterstreiks zurückzuführen sein. Paris und Mailand lagen gegen London abgeschwächt mit 146 bzw. 113,50. Die Reichsmark wurde aus Neuyork mit 4,21 gemeldet.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Rov. Bei Beginn der neuen Woche war das Geschäft bei widerstandsfähiger Grundtendenz verhältnismäßig ruhig. 3m Vor­dergründe des 3nteresses standen hauptsächlich solche Papiere, die in letzter Zeit weniger be­achtet worden waren. Von Terminpapieren waren besonders Bankaktien gesucht, von denen Ber­liner Handel 10 Prozent gewinnen konnten. Auch Schiffahrtsaktien lenkten die Aufmerksam­keit auf sich. Am Anleihemarkt verkehrten Kriegsanleihe in freundlicher Tendenz. Mon­tanwert e und Chemieaktien traten dem­gegenüber etwas in den Hintergrund, die Kurse konnten sich aber trotz einer gewissen Realisations­neigung in diesen Werten behaupten. Zu der im allgemeinen freunlKichen Grundtendenz trug bie Flüssigkeit des Geldmarktes bei. Tagesgeld 4 bis 6 Prozent, Monatsgeld 5,75 bis 67 Prozent angeboten. 3m Devis enver- kehr zeigten Paris und Malland eine rückläufige Tendenz. Paris gab gegen London auf 148,25, Mailand auf 115,50 nach. Das englische Pfund lag infolge der zu erwartenden Beendigung des Dergarbeiterstreiks gegen Kabel etwas fester mit 4,8495.

BorsenkLNe.

Sranffnrt a.M.

Berlin

Datum:

5°/o Deutsche Reichsaulethe 4% Deutsch« Retchsaoleihe . BV.% Deutsche Reich San leihe 3% Deutsche RcichSau leihe . Deutsche vvawräurienan leihe <°/e Preußische jkousols . . . <°/e Hessen.........

3/.% Hessen .........

3*7o Hessen Deutsche Werth. Dollar-Lnl. dto-Doll -Schatz-rlutreisug.') <*/e Zollturken.........

6% Goldmeritaoer ... . Berliner Handelsgesellschaft. Lammerr- and Privat-Lank Darmst. imd Raltonalbank . Deutsche Bank.........

Deutsche Berriusbank .... DiSconto Commandit ... Metallbauk..........

Mitteldeutsche Lreditbank. . Ocsterrrichtsche Kreditanstalt Westbank ..........

Bochumer Nutz , ....... Buderus......... Laro . . Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvener Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln .... Lourahütte.......... Oberbedarf Phönix Bergbau ..... Rbeinstahl. ......

Ricdeck Montan..... .

Tellus Bergbau Vereinigte Stahlwerke 8,=®. Vamdurg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . , Lheramtfche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Phtlivv Hofmann Anglo-Cont.-Guano.....

Chemische Mayer Alapin . . 9- ®. Farbenindustrie, 81..®. Goldschmidt..........

Holzverkohlung........

Nütgerswerke Scheideanstalt «llg- Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ..... ,

Matnkraftwerke .......

Schultert ...» Siemens A HolLke ..... Adlrrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt. . ......

Meguin......

Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . Metallgrsell>chast Frankfurt. Set Union n.»(9......

chohiabrik Herz.......

Sichel. Zellstoff Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckeriabrst Waghäusel > - .

Sdjinß. Kars

1-Ubr. fturt

Schluß. Kur»

Anfang Kurs

6. 11.

8- 1L

6. 11.

8. 11.

6.820

0.853

0,8105

0,855

0,79o5

0,80

0,77

0.81

0,90

0.90

0,925

0,48

0.48

0.76

0.7705

0.8175

0,73

0,75

0,75

0,71

-

95

>

»

-

18,95

18.8

18,5

_

48.75

49,25

267

284,75

270

283

196,75

201,5

196.75

200.5

269.5

273

270

272

192

195,5'

193,75

192'

112

179.25

183,9

179,5

182.5

184

181,75

182.5

185

157

165

159,5

161,5

8/25

8,25

8.6

75

-

180

179.5

179,75

122

122,75

122,25

122,75

_

177

182.75

180

179.5

180.25

183

182

183

199.5

199

199

198,5'

160

158 5

159.5

160'

169,75

167

167

167.5

80

80,75

80,75

82,75

108

108

107,25

143

140.5

142

141,7

204

204,75

205,25

205

183,75

184

182

183.75

-

100

154

151

-

153

186

189,75

185

189,4

178.5

180

177,5

189

| 82

_

134.75

1 161

160,13

162,9

101)

_

371

373

471,75

374

150,5

150

150

153

70

145,9

147

148

189,5

191,75

171,75

172.75

170.4

170,5

168

169.5

166,5

168,5

113

111

156,25

158.5

156.5

157,5

210

210

209,75

210,75

117,9

114

117

115,5

103.75

104.9

103,5

105,25

35.75

58,5

58.25

-

47,75

_

52.25

184.75

187,75

122

*

122

6

_

218

219

218.9

219,5

91

91

92.62

111,5

112,25

113

Devisenmarkt BerlinFrankfurt cu M.

Telegraphische Auszahlung.

6 Novbr-

8. Novbr.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Briet

Wcld

Brief

Amst--Roll

168,03

168,45

168,17

168,59

Buen.-Aire«

1.707

1,711

1,709

1.713

Brff.-Anttv

58,53

104,82

58,67

58,58

58,72

Thristiania.

105,08

104,82

105,08

Kopenhagen

111.80

112,08

111,90

112,18

Stockholm -

112,19

112,47

112,24

112.52

HelfingforS.

10,569

10,609

10,572

10,612

Italien. .

17,9.3

17.97

17,70

20,386

17,74

London. .

20,374

20,426

20,438

Neuyork . .

4,2035

1.2135

4,206

4'216

Paris. - .

14,01

14,05

13,82

13,86

Schweiz . .

81,09

61,20

81,05

81,25

Spanien .

63,42

63,58

63.32

63,48

Japan . . .

2,064

2,568

2,067

2,1471

'Hio de gan. Wien In D--

0,574

9.576

0.576

9.578

Cefi. abgest

69,26

69,40

69,30

59,44

Prag ....

Belgrad . .

12,447

12,487

12,457

12,497

7,405 o,895

7,425

7,415

7,435

Budapest.

6,915

6.90

5,92

Bulgarien

3,032

3,042

3,037

3,047

Lissabon

21,525

21,575

21,525

21,575

Danzig. - Konstantin.

81.48

81,68

81.49

61,69

2,095

2.105

2,115

2,125

tzltben

5,19

5,21

5,24

5.26

Canada. . .

4,207

4,217

4.209

4.219

Uruguay . -

4,165

4.175

4,175

4,185

Banknoten.

Berlin, 6 Novbr

(Mb

Brief

Amerikanische Note» .....

4,189

4,209

Belgische Noten .......

58,37

58.67

Dänische Noten . . .....

111,47

112,03

Englische Noten........

20,34

20,44

Französische Noten . .....

14,09

14,17

Holländische Noten . .

167,66

168,50

Italienische Noten ... . ,

17,88

17,96

Norwegische Noten ......

104,49

105,01

Dcutsch'Oesterr., a 100 Kronen

59,07

59,37

Rumänische Noten ... . .

2,245

2,285

Schwedische Noten.....

111,89

112,45

Schweizer Noten......

80,75

81,15

Spanische Roten.......

rschechoslowalische Noten . .

63,19

12,412

63,58

12,472

llnoarische Noten . . ...

5.855

5.895

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 8. Nov. Auftrieb: 1409 Rinder, darunter 369 Ochsen, 48 Bullen, 680 Kühe, 312 Färsen: 297 Kälber: 349 Schafe: 3328 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen, vollfleischige, ausge­mästete. höchsten Schlachtwerts: jüngere 57 bis 60 Mark, ältere 57 bis 58; sonstige vollfleischige 48 bis 53; fleischige 45 bis 47. Bullen: jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts 49 bis 55; sonstige vollflei- schige oder ausgemästete 44 bis 48 Kühe: jüngere, vollfleischige höchsten Schlachtwerts 49 bis 54; son­stige vollfleischige ober ausgemästete 42 bis 48; fleischige 32 bis 41; gering genährte 22 bis 30. Färsen (Kalbinnen, Jungrinoer): vollfleischige, aus­gemästete höchsten Schlachtwerts 55 bis 60; oollflei-

schige 48 big 54; fleischige 40 bis 47. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 75 bis 80; mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 74; geringe Kälber 58 bis 67. Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- Hammel (Weidemast): 40 bis 44; mittlere Mast­lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 33 bis 39; fleischiges Schafoieh 25 bis 32. Schweine: Fettfchweine über 300 Pfund Lebend- , gewicht 80 bis 83; vollfleischige von etwa 240 bis

300 Pfund Lebendgewicht 80 bis 83; von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 81 bis 83; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 79 bis 82; flei­schige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 78 bis 81; Sauen 70 bis 75 Mark. Marktverkauf: Geschäft in Rindern und Kälbern ruhig, in Schafen und Schweinen ausverkauft. Es wird ausverkauft.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Rov. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 29,50 bis 29,75 Mk.: Roggen, inländischer, 24 bis 24,50; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 26,50; Hafer, inländischer. 20 bis 20,25; Mais, gelb, 19,75 bis 20; Weizen­mehl. inländisches, Spezial 0, 42 bis 42,75; Rog­genmehl 35 bis 36; Weizen- und Roggenkleie 11,25; Erbsen 45 bis 80; Linsen 50 bis 90; Heu, süddeutsches, gut, trocken, 7,75 bis 9,75; Weizenstroh, drahtgepreht, 4,25 bis 5; Roggen­stroh, geb., 3,75 bis 4; Treber, getrocknet, 17,25 Mk. Tendenz: Stetig.

Büchertisch.

Reue Frauenkleidung und Frauenkultur. 11. Heft. Verlag G. Braun G. m. b. H. Karlsruhe. Das Rovemberheft der Reuen Frauenkleidung" bringt vorwiegend Fest­kleider für Rachmittag und Abend aus süddeut­schen Modewerkstätten, Stuttgart und München. Es ist erstaunlich, wie die moderne schlanke Linie immer wieder abgewandelt wird, wie die Kleider durchaus eigenartig und doch modern und elegant wirken. Reizende Kinderkleider und -mäntcl, Handarbeiten in einfachen und schwierigen Stick- arten und einzelne kunstgewerbliche Möbel, die der im Stile der Zeitschrift gekleideten Frau den passenden Rahmen geben sollen, vervoll­ständigen die Abbildungen. Gediegene Aufsätze über allerlei die Frauenkultur betonende Themen heben die Zeitschrift über das Rivean einer bloßen Modezeirung weit hinaus.

Daheim. Rr. 6. Das neue Heft atmet bei aller Behaglichkeit, die sein Roman und Guß- manns entzückende Plauderei .Aus schwäbischem ; Winkel" ausatmet, den Geist der Zeit. Ernstes kulturhistorisches Forschen spricht aus Paul Gehs AufsatzTausend 3ahrc Weltgeschichte im Spiegel der Mode". Der Landfrau und dem berufsuchen­den Mädchen ist ein Aufsatz mit vielen Bildern über Geflügelzucht gewidmet, Wilhelm Schuster gibt eine ausgezeichnete Rovelle und endlich be­richtet sarkastisch ein Aufsatz über den Spvrt- reEoröler. Eine bewegte Folge aktueller Bilder, drei bilderreiche Seiten mit modischen und prak­tischen Ratschlägen für die Frau schließen das Heft ab.

Marionetten. Herausgegeben von Alfred Altherr. Mit textlichen Beiträgen von Hans 3elmoli und Rene Morax. Drei Original- Lithographien von Gauchat und Rüegg, drei far-J bige und 30 Schwarz-Abbildungen. Eugen Rentsch Verlag, Erlenbach-Zürich. Das elegant und großzügig ausgestattete Werk wird für die Biblio­thek jedes Theaterfreundes, darüber hinaus jedes literarisch 3nteredierten eine willkommene Be­reicherung sein. Denn es knüpft an eine schöne und sehr alte Tradition wieder an, an die Bestre­bungen des Grafen Pocci, um nur einen neueren Ramen zu nennen, wirkt wie eine ermunternde 3Huftration zu einer der schönsten Rovellen Storms, wie eine Sammlung farbiger Arabesken zu Kleists geistvollem und tiefgründigen Essay übers Marionettentheater. Auf den Bildtafeln liegt der Rachdruck: Phantasie, Farbengefühl und theatralischer Witz in Bühnenbildern und Figu­rinen. Das Buch sollte berufen sein, wieder Freude zu wecken an der primitivsten, zugleich kindlichen und tiefsinnigen Form des Theaterspiels. 611

Orchester von oben. Don Alfred Polgar. 323 S. 8°. Berlin, Ernst Rowohlt Verlag. 1926. Polgar, der kurz hintereinander drei BändeSchriften des Krttikers" veröffentlichte, seht hier, was er in seinem BucheAn den Rand geschrieben" begonnen hat. fort, und man könnte sich über derartige Produktionsfähigkeit wundern, wenn man nicht darauf aufmerksam gemacht würde, daß der3nhalt des neuen Bandes eine Sammlung und Auswahl aus früher bereits Erschienenem darstellt. Mit dieser Auswahl hat Polgar im ganzen gesehen zweifellos einen glücklichen Griff getan: was zustande kam, ist ein unterhall- sames Buch voller Kleinigkeiten: Skizzen, Feuille­tons, Glossen: nachdenkliche, gutbeobachtete, zum Teil sehr boshafte Miniaturen, die Witz und Em- fall und einen oft überraschend zu gespitzten Stil präsentieren. 574 '

Rundfunk-Programm.

Dienstag. 9. Rooember:

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Ccheir Franck. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.30 bis 7 Uhr: Bortrag von Professor Wilhelm Fechner über f Kassel von einst". 7.30 bis 8 Uhr: Englischer Sprachunterricht. 8 bis 8.15 Uhr: Englische Litera­turproben. 8.15 bis 9.15 Uhr: Gesellige Lieder für drei Singstimmen von W. A. Mozart. 9.15 bis 10.15 Uhr: Frankfurter Lokaldichtungen.

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