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Wandern und Reisen - Bäder und Sommerfrischen
Der Dichterwald um Darmstadt.
Bon Karl Witzel.
Darmstadt liegt rings umgeben von Wald. Dach welcher Dichtung man sich auch wenden mag. in wenigen Augenblicken steckt man mitten im schattigen Zauberreich deS Forstes. Dur wenige Städte können sich rühmen, eine derartig bevorzugte Lage zu besitzen. Der Deiz dieses Waldes hat viele Dichter, die kurz oder lang ihre Heimstatt hier ausgeschlagen hatten, befruchtet Als Goethe zwilchen seiner Straßbur- ger und Wetzlarer Zett hier in den Kreis der Empfindsamen eintrat, gewann er in Merck einen Freund, der mit der Landgräfin Karoline von Hessen im Mittelpunkt des Darmstädter Kreises stand Goethe und Merck wurden in den Strudel der schonen Seelen hineingezogen, obwohl ihnen von Datur aus ein solches Gebahren fern lag. Der Sohn Frankfurts mtt todwundem Herzen über die Trennung von Friederike suchte in dem anmutig gen Treiben der hübschen Schonen des Darmstädter Hofes Zerstreuung. Draußen auf dem Herrgotts- berg, an den sich die Sage von der Teufelsklaue knüpft, trieben sie auf einein Waldhang, nicht weit von romantisch quellenden Felsungetümen, ihre anmutigen Schäferspiele, daran sich der Altmeister so oft in seinem Leben mit einer ge- wissen Wehmut erinnerte. Hier schuf er seinen »Felsweihegesang an Psyche". Seinen Damen, den er auf einem Felsen einst eingegraben, hat die Zeit gefressen. Wer heute in die Däh« dieser Stelle kommt, auf den wirken die Geister jener, mtt denen Goethe seinerzeit die Zeit vertändelte: Sophie von La Roche, Franz Michael Leuchsen- ring, Fräulein von Ziegler, Fräulein von Roussillon und Karoline Flachsland, Herders Braut, die wie folgt berichtet: Wir waren alle Tage zusammen und sind in den Wald zusammen gegangen und wurden auch zusammen durch und durch beregnet. Wir liefen alle unter einen Daum, und Goethe fang uns ein Liedchen auS dem Shakespeare, „Wohl unter grünen Baumes Dach", und wir alle fangen den letzten Vers mit: .Dur eins, das heißt rauh Wetter". Das zusammen ausgestandene Leiden hat uns recht vertraut gemacht. Er las uns einige der besten Szenen aus seinem Gottfried von Berlichingen vor. Wir sind daraus auf dem Wasser gefahren,- es war aber rauh Wetter, Goethe steckt voller Lieder. Eins von einer Hütte, die in Ruinen alter Temvel gebaut, ist vortrefflich " Auch der Wandsbecker Bote, Mathias Claudius, wusste den Darmstädter Wald zu schätzen. 3n den 3ahren 1776 77 hat er besonders den Schnampel- wcg, der sich neben dem geschwätzigen Darmbach hinschlängett. besucht, wo auch sein gefühlvolles Aoendlied: „Der Mond ist aufgegangen" entstanden ist.
Dichter haben, berauscht von seiner Eigenart und Tiefe und Andacht, ihn zum Dichterwald gestempelt, doch auch gewöhnliche Sterbliche wissen zur Genüge, was sie an diesem Kleinod besitzen. 3m Westen im Dadelwald die „Schepp- allee", bestehend aus vielen grotesk geformten, merkwürdig verkrüppelten Kiefern, auf denen der Darmstädter „Heinerbub" seine ersten Klet- lerversuche anstellt, die hineinführt in die.Sann", die über zweihundert 3ahre alte Baumriesen aufweist. Das Boll hat einzelnen Mißbildungen allerlei treffende Bezeichnungen beigelegt, wie Kamel, Giraffe usw. 3m Wildpark steht eine tausendjährige Eiche, auherdem zeigen hohes Alter Die Diama-Eiche, Dragoner-Eichen, Land- grafen-EichTn, Ludwigs-Buche, Kaiserin-Aleran- dra-Duche, Sänger-Buchen. Was den Wildparl hervorragend auszeichnet, ist das Zusammenklingen von Wald, Wiese, Wild und Wasser. Manche an die 3agdvergnügen der Landgrafenzeit erinnernde Bilder und Derslein ergötzen den Wanderer. 3m 3agdschloh Kranichstein, dem LieblingSplatz des Landgrafen Ludwigs III., fesselt die Hirschzeweihsammlung von seltener Quantität und Qualität. Oberwaldhaus mit dem Steinbrückerteich, Einsiedel und Ludwigshöhe bilden beliebte Ausflugsziele der Wanderlustigen. Manche hübsche Schneise winkt, mancher reizende Durchblick wird gewährt, manch Stück Wild geschaut, die Wildschweine sind fürsorglich einge-
zäunl, manches Bornlern erquidt, viele Tempelchen laben zu beschaulicher Ruhe ein, Aussichtstürme lassen Fernblicke kosten. Ob der Spaziergänger Ebene oder mählich ansteigende Hügel liegt, immer kommt er auf seine Rechnung. Bänke an riesengroßen Bäumen, nach Forstleuten, Bürgermeistern, Staatsmännern, Gelehrten, Dichtern gehet Yen. widmen Rast und stille- Sichversenken.
Der Darmstädter Wald könnte mit den zahlreichen Parks inmitten der Stadl die Lunge Darmstadts genannt werden. Kein Wunder, wenn der Bürger darauf stolz ist und sich gerne darin zu seinem eigenen Dutz und Frommen ergeht. Besonders Sonntags wimmelt eS an den Hauptstellen von Fügend, während das Alter sich mehr an den Werkelragen in ihm aufhält.
3n verständnisinniger, zarter Form wird schon die 3ugend zum Schuhe des herrlichen Waldes erzogen, wenn ihr Tafeln folgenden Inhalts vor die Augen gestellt werden Wandrer, der du Freude suchst im Wald, tritt ein mit Ehrfurcht, schone ihn.
Das Reis, die Blumen welken in der Hand gar bald — (ah auch für andere grünen sie und blühst.
Jur Reise nach Dalmat en.
3m Anschluß an unsere Vorschläge in der letzten Beilage machen wir noch auf folgende Punkte aufmerksam: Sie Gebühr für ein ermäßigtes Visum zu einer Erholungsreise nach Kurorten Dalmatiens, Sloweniens usw. beträgt I Mk. statt der sonst fälligen von 5 Mk. Es wird daraus aufmerksam gemacht, daß sich die Reisenden mindestens drei Tage in beliebigen Kurorten aufhalten und sie sich dies bei der zuständigen Behörde im Passe bescheinigen lassen müssen. Da sie andernfalls gewärtig fein könnten, an der Grenze die Differenz zum gewöhnlichen Visum nachzahlen zu müssen. Für jedes Visum ist ein Formular, das 30 Pf. kostet, auszufüllen. Die Ausfüllung übernimmt bei schriftlichen Anträgen das Tschechoslowakische Konsulat in Frankfurt, Mainzer Landstraße 134—140. Jedem Anträge, der an diese Stelle gestellt wird, sind 1,50 Mk. für Porto und Schreibgebühren beizufügen. Es muß bei schriftlichen Anträgen genau angegeben werden, wohin und für welchen Zweck das Visum benötigt wird, damit Rückfragen unterbleiben.
Es wird empfohlen, Dubrovnik (Ragusa) als Aufenthaltsort zu wählen, von wo aus man Ausflüge nach Mostar, Sarajevo, Boche di Cattaro (Kotor), Cetinje-Montenegro mad)en kann. Bei dieser Reise hat man Gelegenheit, die ganze dalmatinische Küste zu sehen, ebenso kann man sich in Spalato aufhalten und die Inseln besuchen.
Mit der deutschen Sprache ist es überall möglich, durchzukommen, und es bestehen keinerlei Minder- Nisse, wenn man die Sprache des Landes nicht be- herrscht.
Die Verbindungsmöglichkeiten wären noch durch folgende Vorschläge zu ergänzen: Einreise über Zagreb (Agram) nach Susak, in nächster Nähe von Fiume, wo sehr gute Dampfer zur Verfügung stehen, mit welchen man die Reise machen kann, ohne italienisches Gebiet zu berühren. Man kann auch von Dubrovnik (Ragusa) über die Herzegowina reifen und damit ein Land mit sehr großen Naturschönheiten kennenlernen. 3n diesem Falle wäre die beste Route über München nach Zagreb (Agram) und dann nach Brod a. d. Save, von wo aus der Weg über Dos- nien-Herzogewina nach Ragufa führt.'Man kann auch noch von Zagreb über die neueröffnete Lika- Bahn nach Spalato reisen. Don Spalato erreicht man Dubrovnik (Ragusa) in einigen Stunden mit den Dampfern der ,Ldrinska Plovidba" oder Du- brovanka Plovidba".
Für diejenigen Reisenden, die in gebirgigen Gegenden ganz oder teilweise ihren Erholungsurlaub verbringen möchten, wird Slowenien empfohlen mit folgenden bekannten Kur- und Badeorten: Bied (Veldes), Wogaska Slatina (Rohitsch-Sauerbrunn), Bad Radein und Bad Dodrna (Bad Neuhaus) bei Cilli. Die Gegend von Bled übertrifft an Natur- fchönheit Berchtesgaden: Rohitsch-Sauerbrunn und Dobrna kommen an Güte und Komfort den deutschen Mineralbädern gleich, im Kurerfolg übertreffen sie dieselben sogar.
Billige Unterkunft und Berpflegung (4,50 bis 8 Mk. pro Tag). Alpiner und Winkerfport. Da Slowenien das Durchgangsland nach Dalmatien ist, so empfiehlt sich ein kürzerer Aufenthalt dortselbs! auch bei der Hin- und Rückreise (zur Zwischen- ober Nachkur).
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Ein italienisches Einreisevisum kostet 15,40 Mark und wird auf persönlichen ober schriftlichen Antrag (Kgl. ital. Generalkonsulat in Frankfurt, Neue Mainzer Straße 21) für unbeschränkte Frist ausgestellt.
Reisewinke.
Vie „Perle des Lahntal»".
Mit Recht nennt schon Goethe Weilburg die Perle des Lahntals. Dort findet der Wanderer Na- turschönheiten, alte romantische Straßenbilder, das schöne Schloß auf steilem Feldern, ein Bild, wie wir es feiten finden. Weilburgs Gaststätten sind alt- berühmt unb anerkannt billig. Wer einen lag in Weilburgs verbracht hat, wird immer wieder kommen.
Halber Fahrpreis für 3»gendsahrte».
Tine starke Bewegung ist darauf gerichtet, unserer Jugend, besonders der minderbemittelten, den Ausenthatt in der Ratur zu ermöglichen und ihre Liebe zur deutsckxm Heimat zu wecken unb zu pertiefen. Um diese Bestrebungen zu unterstützen, hat die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft mancherlei betriebliche und wirtschaftliche Bedenken zurückgestellt unb gewährt vom 1. M a i d. 3. Vereinen für die Jugendpflege bei gemeinschaftlichen Ausflügen jugendlicher Personen unter 20 3ahren in der 3. und 4. Klasse rne Ermäßigung von 50 Prozent des gewöhnlichen Fahrpreises.
MiltelstandSkurea in Bad Salzschlirf.
Die Kurdirektion erhält häufig Anfragen, ob bei Gewährung einer Mittelstandskur zum Preise von insgesamt 189 Mk. besondere Rach- weise über Vermögen oder Einkommen vorgelegt werden müssen. Dies ist in Salzschlirf ausdrücklich nicht der Fall. Es ist ja ohnehin bekannt, daß mancher, der sein Vermögen eingebüßt hat, sich scheut, auf Grund dessen eine Ermäßigung bei Gewährung einer Badekur zu erbitten. Gerade für diese Kreise ist in Salzschlirf die Mittelstandskur in erster Linie gedacht, und die Mittel- slandskurgäste finden gegenüber den vollzahlen- den Kurgästen nicht etwa eine Zurücksetzung irgendwelcher Art. sondern es wird ihnen im Gegenteil eine Reihe von Vorzügen und Erleichterungen gebo.'e:i, die anderen Kurgästen nicht gewährt wird: auch erfolgt die Unterbringung durchaus in zuvorkommender Weise und in gutem Hause, so daß nicht etwa der Mittelstondskurgast bas Empfinden haben farni, als werde er als solcher nach außen hin besonders gekennzeichnet.
Kein Preisaufschlag in den ReisebureauS.
Vielfach wird vom reisenden Publikum angenommen. daß die amtlichen Reisebureaus beim Verkauf von Eisenbahnsahrkarten besondere Aufschläge auf die amtlichen Fahrpreise erheben. Dies ist keineswegs der Fall. Alle Fahrkarten werden nur zu den amtlichen Preisen abgegeben. Das gilt auch für die Fahrscheinhefte, die von den Reisebureaus für Reisen von einer Mindestentfernung von 600 Kilometer verabfolgt werden. Sie fragen eine Gültigkeit von 60 Tagen und berechtigen zu beliebiger Fahrtunterbrechung. Bei gefchlossenen Rundreisen, deren Endziel wieder die Ausgangsstation ist, beträgt die Mindestent- fernung, bei deren Erreichung Fahrscheinhefte abgegeben werben, nur 300 Kilometer.
Historische- Festspiel in Rothenburg.
Das althistorische Festspiel „Der Meistertrunk". cir.es der ältesten und besten unterer deutschen Heimaispiele, wird mit nachfolgendem großen historischen Festzug und Feldiager im Wallgraben an der vollständig erhaltenen Ringmauer, wie seit 45 3ahren, so auch in diesem 3ahre wieder am Pfingstmontag, 24. Mai, zur Aufführung kommen. Die Nachfrage nach Karten für die Pfingstaufführungen hat bereits sehr flott
— und zwar aus dem ganzen Reiche — eingesetzt. Am Pfingstsonnlagnachmittag kommt auf dem Marktplatz vor dem mächtigen Rathaus und am Herterichbrunnen der historische Schäfertana zur Aufführung. Am gleichen Tage, abends, finbti nach einbrechender Dunkelheit die wirkungsvolle Beschießung und ‘Beleuchtung der Südwestseite öer Stadt vom Taubertal auS statt.
Reiseliteratur.
— Äartenmaterlal auf Reife unb Wanderung. Durch Verbesserungen Der Ver- kehrsmittel schrumpfen die Entfernungen immer wehr zusammen. Die Personen- und Warenbeförderung ist nicht mehr an Schienenwege gebunden, unb felbft die entlegensten Landstraßen sind belebt von Kraftfahrzeugen, Radfahrern unb Touristen. Die Orientierung in unbekannten Gegenden ist sehr einfach, man hat ja den zuverlässigen „Continental- Reiseführer-. Zunächst das „C 0 n 11 n e n t a I • Handbuch" mit weit über 2000 Orttbeschreibun- gen, Stadtplänen. Angaben über Hotels, Garagen, Tankstellen, ausgearbeiteten Touren usw. für 4 Mk., dann der „C 0 ntinentaI - A11as für Mitteleuropa-, der ein übersichtliches Straßennetz von Paris bis Warschau und von Kopenhagen bis Mailand auf vielen mehrfarbigen Karten enthält, Mußstab 1:1000 000, Preis 6 Mk. Der „Continental-Atlas für Deutschland" bringt im Maßstab 1 500 000 ein ganz vorzügliches Karten- material und viele Stadtpläne im handlichen Leinenband zum Preise von 8 Mk. Bei Radfahrern und Touristen erfreut sich die „Continental Straßenkarte-, Maßstab 1 ..300 000. großer Beliebtheit. Sie zerfällt in 54 Blätter Ä 75 Ps. in Fünsfarbendruck, besonders übersichtlich, praktische, patentierte Falzung.
— Der Rheinische Verkehrsverband in Godes berg bringt zwei neue Werbeschriften heraus: „Zwischen Ruhr und Lippe" und das Ver kebrsbuch „D 1 e Mosel-, dem bald solche für andere Gebietsteile folgen sollen. Das Werbefaltblatt .Zwischen Ruhr und Sippe" zeigt in vielfachem Bild wechsel, daß im sog. Industriegebiet eine Menge landwirtschaftlicher Reize vorhanden sind, die auf- zusuchen sich wohl lohnt. Das Derkehrsbuch „Die Mosel" bespricht in kurz gedrängter Form das Moselgebiet von Trier bis Koblenz. Der textliche Inhalt ist auf das, was der Reisende notwendig wissen muß, beschränkt. Vorzügliche Bilder zeigen alte Fachwerkhäuser, mittelalterliche Burgen, römische Baudenkmäler usw. Ein kleiner Uebersichtsplan, ent haltend die Verkehrsmittel: Reichsbahnen, Moseltal bahn, Kroftwagenoerkehr, ist beigefügt.
Spielplan der frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 9. Mai: „Madame Butterfly" (Ans. 7.30, Ende 10.15 Uhr). Montag, 10.: „Aida" (Ans. 7, Ende 10 ITpr). Dienstag, 11.: „HossmannS Erzählungen" (Ans. 7.30, Ende nach 10 Uhr). Mittwoch, 12.: -Ligvletto" (Ans. 7.30, Ende 10 Uhr). Donnerstag, 13. „Parsisal" (Ans. 6. Ende nach 10.30 Uhr). Freitag, 14.: „Margarethe" (Ans. 7, Ende nach 10 Uhr). Samstag, 15.: „3enufa“ (Ans. 7.30, Sude 10 Uhr). Sonntag, 16.: „Tannhäuser" (Ans. 6.30, Ende 10 Uhr).
Schauspielhaus. Sonntag, g. Mai: „Der fröhliche Weinberg" (Auf. 8, Ende 9.45 Uhr). Montag, 10.. „Krieg der Frauen" (Qlnf. 8, Ende iO Uhr). DienStag, 11.: „Krieg der Frauen" (Auf. 8, Ende 10 Uhr). Mittwoch, 12.: „Der Misanthrop" (Ans. 8, Ende gegen 9.30 Uhr). Donnerstag, 13.: „Das Käthchen von Heilbronn" lAif. 8. Ende 10.30 Uhr). Frei'ao, 14.: „Brennende Erde" (Ans. 8, Ende 10 Uhr). Samstag, 15.: „Gläubiger", hierauf „Boubourockc" (2Lif 8, Ende 10 Uhr). Sonntag, 16.: „Krieg der Frauen" (Ans. 8. Ende 10 Uhr).
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