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IDagen fährt in Dt.'M Ned fährt eil Da-?m Ni). A Wjffl- z8 Bulaf (8.00 ah »d). (9,00 Uhr ab MM. ab Dieleä, 150 ab W 2.28 ab 'M WW W nur imälaai. und Hal W Dir Dazen 5,00. 5.20 43. 5,58 fahren ®t«tr Qlllen-W (6 25 .JP Bujed. (W ab DielK. nur bis Dieled). und 10.12 fahren vnrber
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10. Spimtt 25 bis 30, Unter-Kohlrabi 5 bis 8, Grünkohl 20. RosenLohl 45 6l3 50, Feldsalat 80 bis 1OO, Tomaten 50 bis 100, Zwiebeln 10. Meerrettich 40 bis 83, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Kairos.ein ö, Arpsel 15 bis L5, Dirnen 10 bis 20. Dörrobst 30, Honig 50, junge Hahnen 100, Suppenhühner 100 biS 110. Qlüfc 70 dis 93; 10 Stück Käse 60 613 150; das Stück: Tier 16 bis 19. Blumenkohl 83 bis 150. Endivie 8 bl< 15, Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 15. Sellerie 20 biS 40 Pfennig.
Bornotizen.
— Lageskalendor für Dienstag. Stadttheater: V't Llyr „Ter lusiize Krieg" (Eno« gegen 10 Ufer). — Lichtspielhaus Dahnhosstrahe: .Variete". — Astoria-uichlspiele: »Frauenscindr".
— Au- dem Stadtthoaterbureau wird uns geschrieben: Die Werke von Leo Lenz sind hier sehr beliebt; eS sei nur an die vorzügliche Ausnahme erinnert, die sein Lustspiel ..Bettina«; Verlobung" und „Heimliche Draut- fahrc' gesunden haben. Auch sein neueste^ Lust» spiel „Leonie". doS morgen zum erstenmal ge. geben wird. Hal an den Bühnen, an denen es bisher ausgesuhrt worden ist «Hamburger Schau- spielhaus, Chemnitzer Stadttheater), wieder jubelnden Dei'all ausgrlöft. Eine Bürgschasr des Lcsolgr- liegt schon darin, daß „Leoni e" ein« äuherst gescyickte Umarbeitung dec bewährten Lustspieles „Feenhände" von Scriba für die Gegenwart darstellt. Die Spielleitung liegt in den Händen des Herrn Karl B o l ck.
— Deutschnationaler Handlungs. zehilfen • Verband Morgen, Mittwoch, 8. Dev. abends 84 Uhr, im Kathol. Aereinshaus Lorsühruna des von der Heeresfilmftelle .yir 23er- füflung gestellten F'llms „Deutsches Heldentum". Näheres siehe Anzeige.
•* Die Dez i r k-sch ule in der W est - an luge, deren Um- und Au-bau feit einer Reih« von Monaten Im Gange war, ist jeßl soweit neugestaltet. baß der Ü.-tterrichtSbe'.r eb In dem Schalhause am t.mmjibe i M ntag wieder aufoenommen werd« ' fjnt Ledig ich der Physik- saal, der Handarbetts- und der Zeiche.saal s.n3 einstweilen noch nicht benutzbar, jedoch werten sie nach dem jetzigen Stand der D nge von 1. Oanuar ab ebenfalls zur Dcrlügung der Schulleitung stehen.
•* D i e HerstellungderStrahe „Am Kugelberg' ist in der letzten Zeit recht flott vorangekommen. Die Atbeiten stehen jetzt schon naye vor dem Ab'chluh. Erfreuliehrrweise haben bie Mcsinahmen deS Stadtbauamtes in dieser Strahe jetzt einen Zustand geschaffen, mit dem man zufrieden sein kann und der auch bei den Anwohnern anerkennende Würdigung findet. Seit einiger Zelt ist übrigens ein Teil der neuen städtischen Wehningen In dieser Str he bereit- bezogen worden, weitere Wohnungen sollen zum 15. dS. Monat- In Anspruch genommen werben. Die von der Tiugenofseuschast 1894 erstellten Wohnungen sind ebenfalls schon vergeben und werden voraussichtlich Mitte Januar n. 38. für die Mieter bereitstehen.
-d. Städtische Autzbolzdersteige» rung. Bei der gestrigen Ruhholzperite'gerung der Stabt Giehen wurden nach'te.)endr Durch- schnitrspreise crz elt: K eiern-Schaitt^olz 2. Kl. 3S.5O Mk.. 3. Kl. 35,50 Mk.. Kirfern-Baubolz 3. Kl. 26 Mk.. 4. Ki. 25 Mk., 5. Kl 13,53 Ml. Kiesern-Schwellenholz 1. Kl. 26,50 Mk. je Fstm.
” Auswertung von Dorkriegs- Hhpotbekenbank-Pfandbriesen. Die für die Aufwertung der Dorkriegs-Hypctheken- bank-Pfandbriefe in Frage kommende Mass« ist jetzt zahlenmähig sestgelegt. und die einzelnen Hypothekenbanken gehen in stärkerem Mähe dazu über, ihre BorkrieaS-Psandbriefe auf Goldmark unuustellen. So find bereits ein« Reihe von Aufforderungen zum llmtaulch ergangen, öle zum 1. Januar 1922 eine TeNausschüttung in Höhe von 10 bis 15 Prozent und darüber in neuen 4»/-Prozentigen Geld-Pfandbriefen anhln- dlgen. 68 empfiehlt sich dal>er für die Inhaber der in Frage koimnenden Pfmtdbrirfe, die Stücke baldigst bei einem Geldinstitut «inzureichen, damit daS Erforderliche rechtzeitig in cie Weg« geleitet wird. Stücke, die nicht innerhalb von drei Monaten nach Aufforderung eingereicht sind, werden auher Verkehr gesetzt und können daim nur noch bei einer besttmmten Stell« umgetauscht werden.
- Freie De reinigungehe maliger 222er (Sieben. Die zwölfte Wiederkehr der Tage her Schlacht bei Lodz gab den ehemaligen 222ecn auS Sieben, der H.upgenb und zum Teil auch auS der Ferne Aalah zu einem kameradschaftlichen Deisammeniein, das am Samstagabend im Schützenhaus stattfand. Der Geist echter Schützengrabenkameradschaft und das starke Br- wuhtsein groben gemeinsamen Erlebens und Wirkens unter Einsatz von Leben und Gefundhett erfüllte die sehr zahlreich erfchienenon Kameraden auf- neue und schusea eine Stimmung, deren Grundton aufrichtige Herzlichkeit war- Ein hohes Loblied auf die treue Kameradschaft der 222er war die fein abgesttmmte Begrühungsrede des S.ellve.t «te.-des Vorsitzenden. Orerjusttzinspek- tor Schmal z. ferner gab sie auch ein warmherzige-, erneutes Bekenntnis unwandelbarer, hin- gebender Vaterlandsliebe, die den Dienst für das einige Deutsche Reich höher stellt als die Sorge um das kleine eigene ,.3ch". Mit dem gemeinsamen Gesang des Deutschlandliede- wurde da- vaterländisch« TreubetenatniS unterstrichen. Im weiteren Verlaufe des AeendS sprach der frühere Kommaiü>eur d?S 2. Batl. Res. Inf.- Acgtr-. 222, jetzig« Oberstleutnant a. D. Graf von Pfeil und Klein-Ellguth in packender, ost von erfrischendem Soldatenhumor gewürzter Weise über Erlebnisse des II 222 im Aah.e 1916 In Ostgalizien. Aamen von Personen uni) Orten tauchten auf, die ernstr und heitere Erinnerungen lebenbig auslösten. Aus den Worten deS Vortragenden konnte man entnehmen, LaH bei ihm nur der Mann, ter ganze Kerl, die Persönlichieit galt, der Dienstgrad dabei leine Rolle spielt«. Mit gleicher warmer Lieb« erzählte er von den leucht urden Helden- taten deS .Landsers", wie von der vor- bildlichen P'lichLersüllung der Vorgesetzten, tu sich den Anspruch auf Lob durch die Dal erworben hatten. Man merkte, hier sprach ein Soldatenvater, der zur rechten Zell nur Dor
Die Einweihung der Gietzener Zuflucht. Rahe bei dem menschenburchfluteten Sellers- weg voil'og sich am Sonntag in eindrucksvoller Weiss die Einweihung und Be.ichtigung der im Garten des EvLnge.ischon Sch^elternhau'es neu» erbauten Zuflucht neost Obdach, wozu der Allgemeine Verein für Armen - und Krankenpflege einaeladen hatte.
Unter den zahlreich Erschiene, en bemerkte man von kirchlichen Behörden den Superintendenten von Oberbrrcn, Ober.irchenrat Wagner, den 'Dekan des Dekanates Gießen G u ß m a u n - K.rch- berg, die evang. Geistlichen der Stadt G.esten, von denen der beurlaubte Pfarrer Bechtolsheim e r brieflich seine Wünsche und Grühe gesandt hatte. Von weltlichen Behörden war die Provinzialdirektion durch Provinzialdicektor Graes vertreten, das Kreisamt in Vertretung des verhinderten Oberreg'.erungsrats Dr. Hetz durch RegierungSrat Schmidt, das Kreisgesundheitsamt durch Medizinalrat Dr. W a l - ger, die S-adt in Vertretung des gleichfalls mit einem herzlichen Schreiben grüstenden Oberbürgermeister- Keller durch den Beigeordneten Dr. Frey, die Zvstizbehörd« drrrch Oberstaatsanwatt §ooe. Lieben den Vertretern des Oberhessischen Vereins für Snr.ere Mission mit fein ent Vorsitzenden, Oberstudienrat Pros. Dr. Weimar. sah man Vertreterinnen der Vahnhofs- mission und der Frauenvereine. Mit den (Siebener Schwestern vereinigten sich am festlichen Tage Mi.schwestern von au»u>ä.L; auch der Leiter des Darmstädter Diakonis^enhauseS, Pfarrer Hickel, war erschienen.
Der Posaunenchor Drohen-Dufeck unter Leitung von Pfarrer Kalbhenn umrahm'.« die Feier, in der der Schöpfer des Heimes, Vaurat Meyer, Pfarrer A u s f e l h den Schlüssel übergab mit dem Wunsch«, dah da- Gebäude, ohne Unfall mit Treue und Opfer- Willigkeit von dem Bauunternehmer Decker und allen Handwerkern vollendet, von Pfarrer A u S f e l d und Schwester Minna unter Teilnahme von nah und fern gefördert, stets eine Stätte des Segens, des Friedens und Glücks für seine Schützlinge fein möchte.
3i! seiner Eröffnungsansprache dankte Pfarrer A u s f e l d zunächst dem Bauleiter, Baurat Meyer, dem Bauunternehmer Becker sowie allen Meistern und Arbeitern, bie mit Freude und Eifer und zum Teil unter persönlichen Opfern dazu beigetragen haben, bah der schöne und zweckmäßig ausgestaltete Bau seiner Bestimmung jetzt übergeben werben konnte. Dann führte der Redner u. a. weiter aus: Das hier errichtete Gebäude soll einem doppelten Zweck bienen. Zunächst soll es vorübergehenb obdachlosen Frauen und Mädchen eine Unterkunft bieten. Seilher benutzte man in solchen Fällen bas Polizeigefängnis, bas alte Stockhaus in ber Lanb- gafse, ein für unverschuldet obdachlos Gewordene kein geeigneter Raum. Jetzt stehen dafür, getrennt von der Zuflucht und doch mit ihr verbunden, im Obergeschoß des Seilenbaues zwei heizbare, einfach aber freundlich eingerichtete Räume zur Verfügung, in deren jedem zwei Betten und ein Kinderbett auf» gestellt sind. Im Untergeschoß desSeilenbaues befinden sich ein Desinfektionsraum, ein ‘Baberaum und eine Waschküche. Insgesamt enthält die Zustucht im Haupt- gebäub? 18 Räume mit 15 Betten. Das Haus ist überall mit elektrischem Licht, Zentralheizung und Zuleitung von kaltem unb warmem Wasser versehen. In der Zuflucht sollen Frauen und Mädchen, die sich nicht mehr in der Welt zurechtfinben. Gefährdete ober Gefallene, auch aus Strafanftalten Entlassene, von der Polizei Aufgegriffene, von der Bahnhofsmission Ueberwiesen eine Heimat finden, wo sie in ber Pflege der Schwestern etwas spüren sollen von ber heiligen christlichen Liebe, bie ihnen die uer» lorene Heimat ersetzen will, und unter deren Einfluß
gefetzter, zur gegebenen Stund« ab:r auch nur Mensch unb Kamerad gewesen war, dr frn Erzählung unb Hllninführen In wettoallste Lebe.»-- erinnerungen darum auch herzlichen Beifall fand. Auf einen anderen Kriegsschauplatz führt« dann der Oberzvllinfrekwr Heß. jetzt in Bugbach: «6 ging nach Drutsch-Ostasrika, wo der V rtrageade alS Hauptmann bei Reserve unter Lrttow«Vordeck hem Darerla,tdi auf Oiefem wichtigen Außen- posten dient«. Gr erzählte zunächst von einem Kriegszug gegen die Mafsai, dabei Land unb Leute, des Weißen Freud und Leid eindrucksvoll schilbernd. Sodann berichtet« er von Iagdzügen. dir un Interesse brr Gingeborrneu unternommen wurden, und auch hierbei hatte man in eindrucksvoller Weise Anteil an den Erinnerungen diese- Mannes, bcfi«n Herz ol en erkennbar mU heißer Öiebe an dieser mnsnnalS blühenden deutschen Kolonie hängt. 3e"tt, der diesem gehaltvollen Dortrage lauschen durfte, wird einfiinunen in die Forderung ces Redntt's: Gebt Deutschland feine Kolonien wieder! Daß auch diese efselnden DatbiLlmtgrn reichen Beiiall fanden, fl selbstverständlich. Schl eßltch sprach noch der rsthere Rezimentskommandeur, Oberstleutnant Fchr. von Rotsmann. Sr feierte zunächst in herzlichen Worten den aus Famlliengründen bei dieser Feier im Hintergründe bleibrnden ©rünber und Borsitzenben ber DereinlMng, Bankdirettor Griehbauer, regte dann an. den Gedanken zu erwägeir, ob es nicht angebracha fei. die jetzige lose Vereinigung in einen festen Verein oder Verband unuanxr.Ccln. warb um die pekuniäre Förderung d?r Verei:'.igu,rg, da- mit diese ihren Zielen recht dienen (önne. unb forderte schließlich die 222.1 auf. durch Mitteilung von Kriegserlebnissen beizutragen »ur Zusammenstellung einer RegimentSgefchichte Der 222er. Musikalische Darbietungen einer ilcinen HauSkapelle ehemaliger 222er und 116er und gemeinsame Gesänge füllten unb umrahmten in schöner Weise den Abend, an den man gerne zurückdenkt.
Q Erfolgreiche Aanarienzüchter. Bei der vom Freitag bis Sonntag In Marburg ab; gehaltenen großen Kanarienausslellung, die lehr reichlich beschickt war, erhielten bie Herren Hos« mann, Langsdorf, mit <327 Punkten den tz. Preis, Petri, Gießen, Wetzsteinstraße 42, mit 312 Punk, ten den 6. Preis, Frenzel, Gießen, Schott. [trabe 15, mit 262 Punkten den 7. Preis und Krieg, Gießen, Wehsteinftrahe 44, mit 271 Punkten den 8. Preis.
sie gereftigi werben sollen, so daß sie roieber brauchbare unb nützliche Glieder der menschlichen Gesell, lchast werben, unser Haus wirb allen Hilfe- suchenden offen stehen, aber es wird geleitet werben von einer evangelisch.luiherifchcn DIakonisie. Mit herzlichem Dank spreche ich es aus. daß wir in den weitesten Kreisen unterer Stabt unb darüber hinaus großes Verständnis für bie Notwendigkeit dieses Werkes geiunben haben. Dieses Haus kann schon von viel Liebe erzählen. Unsere Stabt, bie Provinz, unser Kreis, untere Landeskirche, bie Frauenvereine, ber oderhessische '2krein für innere Mission, bi? Sparkasse unb viele andere Haden uns reiche Zuschüsse zu den Baukosten gewähn. von biesen reichen Gaben an bis zu den kleinen Bedarfsgegenständen, die fleißige Kinderhändchen uns gestrickt haben, umschließt dieser Bau schon jetzt eine Fülle von Erweüungen barmherziger Liebe. Die Arbeit bedarf auch weiterhin stets tatlräftiger Beihilfe, aber wir sind dessen ganz gewiß, daß sie uns nie fehlen wird. denn, es ist eine notwendige und segensreiche Arbeit. Wenn wir nun dieses Haus m Benutzung nehmen, so tun wir es mit ber Bitte: der dreieinig. Gon wolle allezeit über diesem Hause wallen. Mit dem gemeinsamen Vaterunser fand die Ansprache ihren 2lbschluß.
Die in Gruppen sich anschließend« Besichtigung des Baues fand unter Führung christl cher Pfadfinder statt. Was der freundliche Bau Im Aeußcrn an Traulichkeit und Freundlichkeit verspricht, hält er nicht nur im Innern, sondern übertrifft alle Srwartungen. Die tm Keller, fo redet auch In den Schwester- i m mern und Stuben, dem gemeinsamen Ausenthaltszim- mer so manches Stück bis zmn Blumenväschrn aus der Diesecker Töpferei Kehler von freundlich stiftender L'ebe. Be>onbers wohl tun schon vom Hingang außen her In jeder Stube die ermunternd grüßenden Sprüche aus der Hril'gen Schrift.
3m Krivpentaal des Schwesternhauses folgte nach der Besicht'gung bei Kaffee und Kuchen ein gemütliches Bei kämm rn sein, bei dem Pfarrer
Ausfeld u a. noch schriftliche Grüße der Dov» sitzenden de» Verbandes Evangelischer Frauew. vereine, Fürstin Erbach-Schönbera. der Vorlltzenden des Verbandes der 5reunDinntn junger Mädchen, Gräfin Slisabeth von Gchlitz. gen. von Goertz.des Vorsitzenden deS Schutzvereins entlassener Strasgefangener. Oberstaatsanwalt Dapper in Darmstadt übermittelte. Von den rund 60 000 Mark, die der Bau mü dem Platz kostet, sind 28 000 Mark ge'chenkt.
Möge nun bald alS weiteres Ziel die so nötig gewordene große Kripp« fkb dem Bau zugeieuen.
Die Einrichtung de» Hause».
Das ^Zuflucht"-Gebäude besteht aus einem Hauptgebäude und einem Zlügeloau mit insgesamt 18 Wohnräumen, einer Küche und verschiedenen Hebentäumtn. Gs können in-gesamt 18 biS 20 weib.iche Personen Aufnahme finden. 3m Grdaeschoß befindet sich neben dem Wohn- und Schlaframn für eine Schwester, ein« Küch« und ein geräumiger Eßraum, der auch al- TageS- raum für die Zusiüchllrr b.er.t. Reben dem Bade- raum im Sci.cnbau wurde eine Desinfektion-- anlage eingebaut. Das ganze Gebäude wird mit einer Rie7erdruckdompfb«izung erwärmt. Die Ginrichtung ist einfach, aber dem Zweck entsprechend und in jeder Beziehung hygienisch anqe- orbr.e*. Die Bau'o'ten betragen etwa 45 000 Rlk.. wobei der Wert der vorhandenen Materialien und bie zahlreichen Stiftungen, in<- befonbere für die Ausstattung der Räum«, nicht mit eingerechnet find. Das Ganz« bildet eine in sich abgeschlossen« Liegenschaft mit Zugang von der Maigasse. Beaufsichtigt, geleitet und bewirtschaftet wird es von dem Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege in Verbindung mit dem Cd. Schwesternhaus. Ihre Anlage bedeutet eine große soziale Tat. um di« sich Pfarrer A u s f e l d große Verdienste erworben hat.
Schach-Ecke.
Bearbettet von W. Orbach
Alle für öle Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des ..Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 90.
Weiß zieht und setzt in -w«i Zügen matt. Weih: 5 Steine Kc7; Oe7; F*3, bl; Lb3. Schwarz; 6 Steine Kb5; Tg3; Lh7; Bc3, cd, f7.
b
8
5
3
4
i
b
viz>z
11
Weiß.
Dsn ©. F. Aadrrsvn. Schwarz, c d e t
W/Zz/z ' J2
Partie Nr. 65.
Gespielt im Srespi - Geben, turnier in Mailand, Oktober 1926.
Die nachstehend« Par.le gibt ein Beispiel, wie schnell man, ohne genaue Kenntnis der Gr- öfsnungstheorie, in Aachtell geraten kann.
Wiener Partie.
Weiß; L. Singer.
Schwarz? St. Rosselli del Turro.
1- «2-e4 1. e7-e5
2. Sbl-*c3 2. Sg8 - f6
3. t2-f4 3. d7-d5
4, f4Ke5 4. SföxL*.
5. 5x1-13 5 Sb8-c6
Zu ernpsehlen ist hier der theoretische Zug 5.... Le7, aber Rosselli betritt wohl absichtlich ein unbekannteres Gebiet.
d. d2-d4?
Schwach, jeder ande.r Zug, z.B. Le2, De2 oder d 3 ist besser; dies läßt dem Schwarzen die Chance offen, später durch c5 di« weiß« Mitte zu erschüttern.
6.... 6. Lf8-b4
7. Ddl-d3 Jetzt gerät die D auf Abwege.
7- ... 7. LcB-ß
8. Dd3-e3 8. 0-0
0. Lfl-b5 9. f7-f6!
10. Lb5xc6 IQ. b7xc6
11. 0-0 II. c6-c5!
An diesem bereits angedeuteten Durchbruche geht die weiße Partie rettungslos ihrem Untergänge entgegen.
12. Sc3x«4 12, Lf5Xe4
13. c2 —c3 Rach 13, dc: entscheidet De7, 14. ef:, Tf6:.
>3. . . . 13. c5xd4
14. Sf3xd4 14. cd: hätte c5! zur Folge.
14. ... 14. foxe5
15. c3xb4 auf Se6? entfcheidet Tfl;+ 16. Kfh.
Pf6+ ufw-
15... . |5. Tf8xfl4-
16. Kglxfl 16. «5xd4
17. De3-d4 17. Dd8-h4:
Gin entscheidender Zug.
18. Lei -^e3 6s gibt keine Verteidigung mehr.
IS. ... 18. Dh4xh2
19. Kfl-e2 Weiß sollte lieber oufgeben,
19. .. 19. Dh2xg2+
20. Le3-f2 20. Dg2-f34
21. Ke2-d2 21. Ta8-f8
22. Tai-fl 22, Df3-f44-
Ausgegeben.
Lösung des Problems Rr. 88.
Don D. Przepiörka.
1. c2-c4!, Lb3xc4 2. Dd8-d2 matt.
1.....Tb4xc4 2. I7xg8 Spr. matt.
1. ...» Dg8xh8 2. g7xh8 Spr. matt
1. ..., Dg8xf8 2 g7xt8 D matt.
I.....D ;8xf7 2. g7-|j8 Spr. matt.
1. ...» Dg8Xg7 2. Dd8-d2 matt.
Lesung d:s Endspiel- Ur. 24.
Don 5. Qlmelung.
1. h5-h6! gxhb! 2. Ke2-f3-H K bei. J. T opfert sich mit Schach, KxT; 4. K>3-x2 und macht remis.
Richtige Lösungen zum Problem Rr. 88 erhielten wir von den Herren: Lehrer Breidecker, Diplomvolksrat ©. Weber. K. W. Dersch (Schüler), hier; Dx. in ©.; L. Krailing 111, Hartenrod; Rektor Köhler, Langsdorf; Pfarrer Hofmann, Londorf; Lehrer ®. Simon; H. KapveS, (Schüler), Langsdorf.
Derichtigung.
Bei dem in der lehien Schachrubnk gebrachten Endspiele (O. Weißgerber, Steinfurth) fehlt irrtümlicherweise ein schwär-ec Dauer auf h 7. Wir geben die Diagrommstellung nochmals wieder. Weiß: 8 Steine Kh3; Tg4, hö; Lfl; Sc5; 862, d3, h2. Schwarz: 11 Steine Kf3; Dh8; La8, 68; Sbb; Bc5, f6, f2, g5 h4, h7.
Weih am Zuge erzwingt daS Remis.
Schachbrlefkasten.
Dr. in G. Der Bauer e 5 ist notwendig, um die Nebenlösung 1. l>62-s-, Tf4 2. Dxf4 matt zu verhindern-
Aus dcr Schachwelt.
Das internationale Meisterturnier zu Berlin endele wiederum mit dem S.ege S. D. Dogol- jubowS, welcher mit einem Punkt Vorsprung vor Rubinstein landete.
Norwegen. 2m Meisterschaftsturnier leibten Christoffersen und Han'sen mit je 5 Punkten dl« beiden ersten Preife.
Dänemark. AuS telegraphischen Wett- kämpsen der drei nordischen Hauptstädte Kopenhagen, Stockholm und Oslo ging Kopenhagen alS Sieger hervor.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom AedakttonStisch.
Schach.
Einmal lernte ich in einem gastfreien Hause Emanuel Lasker kennen.
3d) bat ihn, eine Partie Schach mit mir zu spielen. Wir ließen uns ein Brett geben und setzten uns in die stille Bibliothek. Nach fünf Minuten befand ich mich in einer der mit Recht fo genannten prekären Situationen und versank in tiefes Brüten.
Die Hauefrau tarn.
„Meine Herren, zu Tisch!" sagte sie. „Die Suppe wird kalt."
Dann ging sic. Ich brütete weiter. Endlich kam mir ein erlösender Gedanke; ich holte meinen Läufer heraus, bot Schach und sah Lasker erivar- tungsvoll an-
Er blieb ernst und unbeweglich.
„Eine ruundervolle Idee!" bemerkte er.
„Tatsächlichf" entgegnete ich froh bewegt.
„Ja. Nämlich Sie sind jetzt in zwei Zügen matt, und wir kommen noch zurecht zur Suppe."
(Lust. Bl.)
Der starke Mann.
„Det iS een Kerl! Der hat Mark in be Knochen!"
..Wat, Mark — Dollars!"
Zwillinge.
Schweppkes haben <>u>ilanae. Lottchen und Fritzchen. Vater Schweppk« ist sparsam wie ein Eremit. Dor dem Wiegeautomaten sogt er zu Frau Schweppke:
,Mutter, stell' die Zwillinge zusammen auf die Wage und bivid'ere durch Zwei!" (Last. Dl.)
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