Br. Hl* «ä£
an
Ajax-
Eintracht Frankfurt
Hotstein-Kiel
S. Vg. Fürth
>H ' M
Allgemeine Aussprache.
3
4908D
Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnung ist ein zahlreicher Besuch
Der Vorstand
dringend notwendig.
Die letzte Quittungskarte (blau) dient als Ausweis zum Eintritt.
OSSHO
17 MauSburg 17.
1.
2.
400-Meter-Hürdenlaufen sicherte sich Dr. P e l h er in der deutschen Rekord- 55,6 Sek. Zweiter wurde Denes in
■W.
Das Spiel der Ligamannschaften stand im Zeichen der taktischen und technischen Lleber- legenheit B. f. Ds, der die Einheimischen unerwartet hoch mit 5:1 schlug. Unangenehm berührte die Härte, mit der der Kampf ausgetragen wurde. Zwei F. Cer muhten schließlich ihr rücksichtsloses Spiel durch Platzverweis büßen. Das Treffen war spannend von Anfang bis zu Ende, da die Platzmannschaft trotz der LIeberlegenheit des Gegners bis zum Schluß mit fast verbissener Energie durchhielt. V. f. D. erhielt in der ersten
siegen.
Das wiederum zeit von 58,5 Sek.
(=) Arrf die Zweite,
Tagesordnung:
Die steuerliche Überlastung des Grundbesitzes
Vortrag über die Realkreditorganisalion des Ientralverbandes deutscher Hausbesitzervereine, Referent Herr Schopp, 1. Vorsitzender des Schutzverbandes Mainzer Hauseigentümer
V. f. V.
eigenem Platz spielte gestern nur
gewann verdient mit 5:1.
Liga, Dritte und Zweite Jugendmannschaft waren nach. Wetzlar gefahren, um sich mit dem dortigen F. C. 05 zu messen.
Halbzeit drei Elfmeter zugesprochen, von denen der erste gehalten, der zweite verwandelt und der dritte verschossen wurde, wobei also zrvei sichere Torgelegenheiten ausgelassen wurden, die leicht das Resultat noch höher hätten gestalten können. Zwei weitere Tore stellten das Halbzeitresultat auf 3:0. Rach der Pause wurde das Spiel ruhiger uni) langsamer. Beide Mannschaften hatten sich auf dem durch den vorausgegangenen Sprühregen glatt gewordenen Grasboden stark verausgabt. Für kurze Zeit gelang F. C., das
lohn, t Mi zMkstrtan'M'
Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und ordswert die Brühl'ache Ualv.-Druckcrei. R. Leng*
BroßeDersteigerung
Dienstag, den 8. Juni, von 2 Uhr ab, versteigere ich im Taf6 Leib, Walltorstr. 36: 1 erstklassig. Pianino, 1 Eisschrank, Möbel aller Art, 1 Sekretär, Gartenmöbel, einen Sammelschrank, Jagdgewehre, Patronen, 1 Elektromotor 3^/, P.S., Herren- u. Damenfahrräder, Emaillewaren, 1 Wäschemangel, Wasch-, Wring- und Buttermaschinen, Hand- wagen, Betten, 1 Badewanne und verschied, andere Gegenstände. Versteigerung bestimmt.
H. Benner II.
Mlonator ii. latator, Sellnsmeg 83 h. Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stücke.
Don 11 Uhr ab Besichtigung und Vorverkauf von Einzelstücken. 04016
hühnersutter.
Beachten Sie mein Spezial-Schaufenster I
SMMtlWng Sagen SAel
. die die Zweite des V. f. R. B u tz- bach zu Gast hatte. Die Platzmannschaft zeigte sich in forschem Spiel dem Gegner überlegen und
Hausbesitzer-Verein e. V. Bielen
Mittwoch, den 9. Juni, abds. 8x/4 Uhr, im Karh. Vereinshaus
Mitgliederversammlung
«sgaü'-dti" W?bi
Amsterdam 5:4 (4:1).
Frankfurt a.M-, 5. 3uni. (WB.) „Eintracht" hatte am heutigen Samstag im Stadion Ajax-Amsterdam — eine der besten holländischen Mannschaften — zu Gast und konnte trotz offensichtlicher technischer Heberlegenheit der Holländer einen knappen 5 :4-Sieg erringen. Die holländische Mannschaft spielte den besseren Fußball, mutzte aber infolge reichlichen Schuhpechs des Sturms die unverdiente Niederlage einstecken. Don den Holländern gesielen besonders der recht fllnke Sturm mit dem famosen Außenstürmer und die brillante Hintermannschaft. Der Spielverlauf war ziemlich offen. „Eintracht" lieh jedoch nach Halbzeit stark nach und konnte sich nur mit viel Glück vor einer Niederlage retten. Der Schiedsrichter konnte nicht befriedigen. Der Besuch war verhältnismäßig schwach.
Hand- und Fußballmeisterschaft der D. T.
Spandau 1860 geschlagen!
3n Ulm wurde am gestrigen Sonntag der Berliner Handballmeister T. u. S p. V. Spandau 1 860 von dem süddeutschen Mei st er, Polizeisportverein Rastatt, mit 3:1 (3:0) geschlagen. — 3m Handball für Frauen siegte die Turnerschaft Barrnbeck-Llhlenhvrst über Eintracht-Frankfurt 3:0.
Mei st er im Fußball wurde der vorjährige Meister, Männerturnverin Fürth.
Dr. Peltzer läuft in Budapest Weltrekordzeit.
Bei dem Meeting des M. A C. Budapest startete am gestrigen Sonntag Dr. Peltzer- (Stettin im 500-Meterlauf und konnte in der Weltrekordzeit von 1:03,6 vor Bargi (1:04,6)
Rademacher bei den deutschen Kampfspielen.
Köln, 6. Juni. Erich Rademacher, Deutschlands erfolgreichster Schwimmer, der erst kürzlich in Amerika einen unerhörten Siegeslauf feierte, hat zu den 2. Deutschen Kampfspielen vom 4. bis 11. 3uli ds. 3s. gemeldet.
3:0 (1:0).
vo. Etwa 18—20 000 Zuschauer wohnten im Düsseldorfer Rheinstadion dem Dorschlustspiel um die Meisterschaft S. Dg. Fürth — • Holstein-Kiel bei. Beide Mannschaften tra- ten in der vorgesehenen besten Ausstellung an.
Die Spielvereinigung hatte den Anftoh. Ziemlich nervös, besonders was den Norddeutschen Meister betrisst, wurde in der erften Viertelstunde gespielt. Dann griffen die Kieler energischer an und waren daurch etwas überlegen, ohne zu einem Erfolg zu kommen: die Fürther Verteidigung hatte einen guten Tag, die Kieler dagegen manchmal ziemliches Pech mit ihren Schüssen. So schoß Ritter einmal, drei Meter vor dem Tor fteistehend, den Ball gegen den Pfosten, den zurückgeprallten Ball ins - „Aus". Eine Minute vor Schluß der ersten Halbzeit kam Fürth durch einen von Franz verwandelten Elfmeter zum ersten Tor. Rach der Pause ging Furch mehr aus sich heraus, doch scheiterten vorläusig alle Angriffe, an der etwas sicherer arbeitenden Kieler Verteidigung. 10 Minuten nach Wiederbeginn konnte wiederum Franz aus einem Strafstoß das zweite Tor erzielen. Run drehten die Kieler auf, doch ihre Schüsse wurden, toerm sie Überhaupt aufs Tor kamen, eine sichere Deute des Fürther Torwarts. 3n den 23. Minute konnte dann Fürchs llnker Läufer Kleinlein aus einer von Franz hereingegebenen Flanke das dritte Tor erzielen. Die vom Publikum angefeuerten Kieler versuchten, nun wenigstens das Ehrentor zu erzielen, das ihnen auch 14 Minuten vor Schluß gelang. Aus einem Strasstotz konnte Ritter das einzige Tor buchen. Trotz starken Drängens gelang ihnen jedoch kern weiteres Tor, nach kurzem Hin und Her beendete der Schiedsrichter G u h e n s - Essen das Spiel, das er zur allgemeinen Zufriedenheit ge» leeitet hatte.
gewinnt im Segelflug ein viel feineres Gefühl fiir die Lufsstrmtur: Versuche haben bewiesen, daß auf motorlosen Maschinen vorgeschulte 3ung° flieger viel schneller ihre Prüfung auf Motor- flugzeugen ablegten als solche, die sofort mit diesen begannen. Darum helft dem deutschen Segelflugsport, er ist ein Erfolg versprechender Weg zu dem Ziel: Deusschland in der Luft voran. 2t
Der Süddeutschlandflug.
Der erste Tag.
Mannheim, 5. Juni. (WTB.) Mit einer Stunde Verspätung fand infolge der ungünstigen Witterung heute vormittag der Start zum Streck en flug statt. Um 5.05 Uhr vormittags wurde die erste Staffel entlassen, der in kurzen Abständen drei weitere Staffeln mit insgesamt 18 Flugzeugen folgten. Zwei Maschinen mußten wegen Konstruktionsfehler aus dem Rennen genommen werden, während zwei weitere wegen Fehlens polizeilicher Zulassung mit erheblicher Verspätung starteten. Bäumers „Sausewind" startete sogar erst um 9.16 Uhr, da er noch eine Leistungsprllfung zu erfüllen hatte. Von den 18 Maschinen mußten sämtliche bis auf eine kurz vor Darmstadt wegen schlechter Sicht n o t l a n d e n. Um 10 Uhr waren jedoch wieder alle Fleugzeuge gestartet. Infolge Auslaufens des Kurbelwellenlagers schied die B. A. G. D. IIu-Maschine des A. K. 21. Darmstadt, die bei Miltenberg notlanden mußte, aus der Beteiligung aus. Bereits um 8.56 Uhr kam Schonger auf einem Udet- Tiefdecker in Karlsruhe an und nahm dort die vorgeschriebene Zwischenlandung vor. Ihm folgte Walz auf Udet-Flamingo, der zwei Minuten vor Schonger, um 8.25 Uhr Mannheim überflogen hatte.
Das am Vormittag herrschende ungünstige Wetter hellte sich am Mittag so auf, daß es sich auch auf die unterwegs wegen des schlechten Wetters notlandenden Flieger auswirkte und die Maschinen ihren Flug fortsetzen konnten. Allen gestarteten Fliegern voran war der Udet- Flieger Walz, der schon, während die anderen die Mannheimer Wendemarke umflogen, um 11.40 älhr Ulm passiert hatte und bereits um 12 Uhr mittags in München landete. Die beiden Messerschmidtmaschinen konnten wegen eines Konstruktionsfehlers erst mittags um 2 Uhr nachstarten. Katzen st ein und der Pilot von Manteuffel, sowie Steindorff von der Derkehrsfliegerschule in Staaken hatten mit ihren Maschinen das Gros der gestarteten ebenfalls weit zurückgelassen und standen mit an erster Spitze.
Don den Zuschauern lebhaft begrüßt, traf als erstes Flugzeug um 5.36 üi)r nachmittags die Funkersmaschine mtt 6 t e i n i- : r f f als Führer ein. Es war dies das Flugzeug D. 854 von der Deutschen Derkehrsfliegerschr e G. m. b. H. Als zweites kam gegen 7.20 Uhr der äckdet- Flamingo mit Walz an Bord an. 3hm folgten dann „Heinkel" mit v. Manteuffel und U. 10 mit Schonger. Die übrigen Teilnehmer mit ihren Maschinen mußten wegen einbrechender Dunkelheit auf verschiedenen Strecken liegen bleiben. Soweit festgestellt werden konnte, sind alle Flugzeuge wohlbehalten gelandet. Von dem zuletzt in Ulm gestarteten Flugzeug Focke-Wulff mit v. Steinkraus als Führer, lag bis in die spaten Abendstunden keine Nachricht vor.
Don dem Wettbewerb muß! en B. A. G. D. Ha. (Völker), „Sausewind" (Bäumer) und L. V. G. C. 6. (O e l z s ch n e r) ausscheiden. Bäumer mutzte seinen „Sausewind" infolge Motordefekts bei Echterdingen abmontieren. Auch der lleine „Mohamed" mutzte das Rennen aufgeben. Ju Beginn des zweiten Flugtages befanden sich noch drei Maschinen auf der Strecke des erften Tages. Am Sonntagmorgen traten drei der vier am Samstag gelandeten Flugzeuge den zweiten Streckenrundflug an. S ch e n g e r auf Udet-Fläminge mußte ausscheiden, da er eine Oelrohrbruch-Reparatur mit fremdem Material ausgeführt hatte. 3m Laufe des Sonntagsvormittags trafen weitere Maschinen nach Beendigung des ersten Streckenfluges in Mannheim ein. Sämtliche Maschinen starteten sofort wieder zum zweiten Flug. Der Focke-Wulff-Eindecker mit Lüber verbrannte bei Kaufbeuren, die Maschine war infolge unvorsichttgen Verhaltens des Publikums beim Tanken in Brand geraten.
Dis 12 Uhr mittags liegen über den zweiten Streckenrundflug folgende Meldungen vor: Die siegreiche Maschine des ersten Tages, 3unkers A 20 mit Steindorf am Steuer, war bereits gegen 1 Uhr in der Nähe von Mergentheim, so daß ihre Ankunft in den frühesten Nachmittagsstunden zu erwarten ist. Auch von Manteuffel auf Heinkel hatte mittags bereits Stuttgart passiert.
Kommando zu übernhmen, es wurde aber bald darauf in dieser Rolle von Gießen ab gelöst, das dann auch zum viertenmal einsandte. Bei einem Durchbruch gelang es Wetzlar, das Ehrentor zu erzielen, dem V.s. D. wiederum eins entgegenstellte. Die F. C.-Mannschaft, durch den erwähnten Platzverweis zum Schluß auch noch geschwächt, beschränkte sich fast nur auf die Verteidigung: V. f. B., infolge Verletzung des Mittelstürmers aud). nur mit 10 Mann, verlegte das Spiel fast ganz in des Gegners Hälfte, ohne jedoch noch einen Erfolg zu erringen. Das Resultat entspricht dem Spielverlauf. Die Umstellung in der V. f. B.-Mannschast bewährte sich sehr gut.
Vor dem Ligaspiel standen sich die Zweite des Platzvereins und die Dritte der Gäste gegenüber. Einer solchen Ausgabe war die D. f. D.- Man-^chaft, die außerdem auch noch Ersah eingestellt und auf Halbrechts einen glatten Versager hatte, nicht gewachsen. Mit einem ehrenvollem 4:1 muhte sie sich dem A-Klassen-Dertreter beuge i.
Vormittags spielte die zweite Fugendmannschaft gegen die gleiche des Plahr^reins 2:2, nachdem sie fast bis zum Schlußpfiss 2:1 geführt hatte.
Der 1. Fugend gelang es nach scharfem Kampf, die spielstarke 1. F. C.-3ugend 2:1 zu schlagen, ohne ebenfalls in befter Aufstellung zu fein.
Spielvereinigung 1900 Metzen.
ö. Der gestrige Sonntag war nur auswär- ttgen Spielen gewidmet. Vier Mannschaften weilten in Heuchecheim und brachten 3 Siege und ein Unentschieden mit nach Hause.
Den Reigen der Spiele eröffneten 1900 Vierte, verstärkt durch einige Spieler der dritten Mannschaft, gegen Heuchelheim 2. Mannschaft, die auch Verstärkung herangezogen hatte. Es war ein unschönes Spiel unter schlechter Leitung. Bei Halbzeit führte Heuchelheim 3:0, am Schluß lautete das Resultat 3:3, unentschieden.
Anschließend spielten Sp. Vag. 19 0 0 2. gegen Heuchelheims 1. Mannschaft, den voraus sichtlichen 6-Klassen-Meister. Gießen siegte noch technisch weit überlegenem, schönem Spiel einwandfrei und verdient 3:1 (Halbzeit 2:1). Die zweite Hälfte wurde fast ausnahmslos vor dem Heuchel Heimer Tor ausgetragen, aber eine zahlreiche, eifrige Verteidigung verhinderte weitere Erfolge der Vereinigten.
Nach diesem Spiel betraten 190 0 2. und 3. Iu-- gend kombiniert gegen Heuchelheim 1. Ju gend das Spielfeld. Gießen zeigte den besseren Fußball und verfügte auck über eine weit größer Schnelligkeit. Es konnte daher kein Wunder neh men, daß das Resultat bei Halbzeit 3:0 und an. Ende gar 7:0 für 1900 lautete.
Die zum ersten Male auf den Plan tretende Schülermannschaft der Sp. Vgg. 1900 gab ein feines Debüt. 6:0 in 2 mal 20 Minuten. .
Fußball.
Hertha B.S.T. - Hamburgers.«. 4:2 (2:1).
vo. Wohl 50 000 Menschen waren am gestrigen Sonntag im Deutschen Stadion in Ber- lin-Grunewald Zeugen des Vorschlußspiels um die Deutsche Fußball-Meisterschaft Hertha 03. S. C. gegen H. S. V., in dem sich der Berliner Fußballmeister durch einen verdienten 42-Sieg die Teilnahmeberechtigung am Endspiel erkämpfte.
Hertha B. S. C. hatte Platzwahl. Etwas aufgeregt, mit kurzem Hin und Her begann das Spiel. Rach wenigen Minuten lag Hertha bereits vor dem Hamburger Tor, doch K i r s e i schoß vorbei. Rasch ging es wieder hinüber, wo Harder aufs Tor köpfte, der Berliner Torwart Götze war jedoch auf der Hut und lenkte über die Latte. Nach kurzem Feldspiel kam Rave H. S. V. zu einem Schuß aufs Tor, den wieder Götze unwirksam machte. Hertha zeigte eine gute Kombination, die bereits in der 12. Minute die erste Frucht tragen sollte: Ein Zusammenspiel Gülle-Kirsei-Gren- z e l führte durch den letzten zum ersten Tor. Sm weiteren Verlauf fiel durch K i r s e i, nachdem dieser eine Gelegenheit verpatzt hatte, etwa in der 28. Minute das zweite Tor. Die Ber- llner hatten dann in der ersten Halbzeit noch mehrere Torchancen: so verschob Ruch eine ziemlich „sichere Sache", Grenze! verschenkte eine Flanke G ü l l e s'. Dann kam der H. S. V. zum ersten Tor, das Harder erst nach drei- mallgem Torschutz und zweimaliger erfolgreicher Abwehr Götz es erzielte. Kurz vor Halbzeit stellte der H. S. V. Harder in die Mitte, Ziegenspeck auf Harders Platz, doch gelang ihm kein Tor mehr. Halbzeit 2:1 für Hertha. Bei Wiederbeginn war Hertha weiter leicht Überlegen. Sn der 12. Minute wurde Hamburgs Torwart Blunk bei einem Freistoß Leuschners eingeklemmt, so dah er den Ball nicht erreichen konnte. S o b e ck schoß zum dritten Tor ein; wenige Augenblicke später erzielte Ruch durch das schönste Tor des Tages einen 4:1-Stand. Als Götze im Berliner Tor einen 03all ins Feld zurückschlug, wurde er, liegend, von Harder unfair angegangen, schien benommen und schob den Ball von sich weg, den Harder dann einschvh. Götze mutzte auf kurze Zeit ausscheiden. Der H. S. V. stellte jetzt sein Spiel immer körperlicher ein, während Hertha D. S. C., den Sieg ziemlich sicher sehend, sich scheute. Auf beiden Seiten wurden noch einig? Chancen veraeben, bis der Schiedsrichter, Fuchs, Leipzig, abpfiff.
Die Berliner Mannschaft zeigte sich aus einem Guß, keine schwache Stelle, gutes gegen- seittges Verstehen, jeder auf seinem Posten. Gegen die vorzügliche Kombinatton und das technische Können des Berliner Meisters kam der H. S. V. nicht an, so große Mühe er sich auch gab und so sehr er auch versuchte, durch Krper- siches Spiel den Ausgleich zu schaffen.
Zum Besuch der Apotheken In Gießen und Marburg wird von Drogen- und Svezialitäteu-Großband- lung geeigneter, mit dem Fach oertrauter Serie
gesucht. Schriftliche Angebote unter 4825V an den Gießener Anzeiger.
Deutschland im Segelflug voran.
Wieder geht der Name von Ferdinand Schulz durch die ganze Presse, wieder vernehmen wir, daß dieser ostpreußische Lehrer eine neue glänzende Leistung vollbracht hat. Schulz wurde weiteren Kreisen zuerst bekannt, als er fast 9 Stunden lang mit einem an Einfachheit kaum zu überbietenden Segelflugzeug in der Luft blieb. Er schraubte diese Leistung dann im vorigen Fahr, am 2. Oktober 1925, in der Krim auf dem „Moritz" auf eine Dauer von 12 Stunden 6 Minuten 22 Sekunden und hält damit einen Weltrekord, der so schnell nicht Überboten werden dürfte. Nun ist es ihm gelungen, (am 3. 3uni 1926) in Rossitten, dem bekannten Fluggelände des „Ostpreußischen Vereins für Luftfahrt", auch den Weltrekord im Segelflug mit Fluggast an sich zu reißen. 9 Stunden 21 Minuten 53 Sekunden blieb er mit dem jungen Studenten Reichardt als Passagier auf dem Flugzeug Cöthen in der Luft und übertraf damit die bisher geflogene Höchstzeit des Darmstädters Hesselbach (ausgestellt am 1. Oktober 1925 in der Krim auf „Margarethe" mit 5 Stunden 52 Minuten) ganz erheblich.
Die hervorragende Leistung von Schulz fällt in eine Zeit, in der man schon vielfach hören kann, der Segelflug fei überlebt, habe keinerlei Bedeutung mehr. Die Tatsache, dah in diesem Fahr kein Küstensegelflug - Wettbewerb statt- findet, nachdem drei Fahre lang in dem eigenartigen Dünengebiet der Kurischen Nehrung Außerordentliches geleistet worden ist, an sportlicher, pädagogischer und wissenschaftlicher Arbeit auf dem Gebiet des Segelflugs, des weiteren, dah der letzte Segelflug-Wettbewerb im August 1925 in der Rhön nicht das hielt, was man von ihm erhoffte, mag für oberflächlich Urteilende zur Begründung dieser Anschauung dienen. Daß von einem Stillstand — und das wäre gleichzeitig Rückschritt — der Segelflug-Bewegung nicht die Rede fein kann, das hat Schulz mit seiner neuen Glanzleistung bewiesen, das wird hoffentlich der neue Rhön-Wettbewerb, obwohl er nur den Charakter eines Versuchs - Wettbewerbes trägt, erweisen, das werden die zu erwartenden Fortschritte im Kleinflugzeugbau dartun.
Wenn Rossitten in diesem Fahr ausfällt, und wenn die Rhön-Veranstaltung sich in einem andern Gewand zeigen wird, so find dafür in erster Linie wirtschaftliche Gründe maßgebend. Mit größtem Fleiß, wenn auch in aller Stille, wird auf der Wasserkuppe in dem neuen, dort errichteten Forschungs-Fnstitut gearbeitet. Heber- all in Deutschland, wo irgend die Möglichkeit dazu gegeben ist, haben sich segelflugbegeisterte Gruppen und Vereine gebildet, die aus eigenen Mitteln Flugzeuge bauen und einen tüchtigen Nachwuchs heranÄlden. Allenthalben finden For- schungsflüge statt. Die Schaffung von Flug- geraten und Flugmöglichkeiten weist gute Erfolge •auf, und namentlich die Herstellung von brauchbaren Schulmaschinen nimmt erfreulich zu.
Eins allerdings ist not, wenn die deussche Segelflug-Dewegung, die führend in der Welt ist, ihre Aufgaben und Ziele, die sie unbeirrt trotz allerhand Nöte und Bedrängnis übernommen und verfolgt hat, erreichen will: die nachdrückliche Unterstützung und Förderung durch die breite Oeffentlichkeit. Mehr denn je gilt es, aufllärend zu wirken, daß Segelfliegen keine Spielerei ist, sondern dah diese Bewegung außer der sportlichen noch eine sehr weitwirkende wissenschaftliche Seite hat. Sportlich besteht die Aufgabe darin, einen tüchtigen, körperlich gestählten Nachwuchs heranzubilden, der imstande ist, hohe physische Leistungen zu vollbringen, gesteigert durch Mut und Entschlossenheit. Nur volle Beherrschung von Körper und Nerven machen es im Segelflug möglich, vorwärts zu kommen.
Die wissenschaftliche Forschung soll dagegen neue aerodynamische Erfahrungen bringen, die zusammen mit der technischen Entwicklung des Segelflugzeugs uns dahin bringen sollen, dah ein wirtschaftlich billiges Kleinmotor-Luftverkehrsmittel geschaffen wird. Daß wir in Deutschland diesen Weg über die Vorstufe des Segelflugs richttg gehen, das hat z. B. der Zugspih-Flug des Darmstädters B o t s ch auf seinem kleinen 14,5 P.8.-Bahnbedarf bei nur 2,5 Kilogramm Benzinverbrauch bewiesen. Botsch hat sich dabei in allerster Linie die Erfahrungen, die er im Segelflug gesammelt hatte, zunutze gemacht. Man erinnere sich weiter des guten Abschneidens verschiedener Kleinflugzeuge im Deutschen Rundflug 1925. Die Arbeit im Segelflug gehört also, so widersprechend das auch klingen mag, einem mit Kleinmotor betriebenen, sparsam arbeitenden Luftverkehrsmittel. Man soll außerdem nicht übersehen, daß der motorlose Flug eine überaus billige und dabei doch vorzügliche Ausbildung zum Flugzeugführer ermöglicht. Der Flugschüler
Allgemeine Ortskrankenkasse Gietzen Stadt.
Die rückständigen ‘Beiträge zur Krankenkaste, Invaliden- und Erwerbslosenver- ficherung für den Monat April 1926 können noch bis zum 15. Juni dS. IS. ohne Kosten bezahlt werden.
Aach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung u. evtl. Beitreibung. Die Einzahlung kann Dienstags von 8 bis 1 ilbr bei unserer Kaste oder auf unser Postscheckkonto, Amt Frankfurt a. Main Ar. 10833 erfolgen.
Gießen, den 7. Funi 1926.
Htnkler, Rechner. 4920c
Turnen, Sport und Spiel
Die deutsche Luftfahrt.
Das M
London, gattet, 5 Konstanttnopel len
j, Die vm feier Linie »-MiichMd
2. Dre G sonderen Äon von der Ude gesetzt werden, u 3. Aach t votannen eine fsaniiert werde
4. Zur 2t -er Grenze »« «richtet werde, 5. Die Lur den Sinna! dtt für eine P hat das Recht fojWtten. die die Grenz! soll, wird ein <
Aach dem die Türkei d< feierlich als ev dem enthält1 flaufel und e für Handel t Murgem erfolgreich Handlunge her Genug preß verkam rüäziehun MesvyvtanM FriedenKschluh während die wesen seien.
3m llntei MimsierjM l zur llnterzeich Mer Stfolg Vertreter der I lungen zu titr M Grneuerun schäft zwif trug.
E zum London Ehronicle" sulabkommens Aassenstillstan dürfet seien j gefahr in der seitigt. Die M Folgen nicht ir aus das komm des Iraks und Haden.
. $ie .Tin A Abkomme: Mermg Da dre die btitifi
■Surfe! g^ri öre Reden an keü der über!
Mds. Das 2 sreigemacht fü Freunös^ist d «Kanzii v Haris, ?
des ‘
B. Wttx toie os’.Nq tot 4« ■ Qnhei* ÖS
"chterslattung Der t dez ^nöon A L-V NZ W
Korn sich r/tlein Qi
Msch^kee Serunfl Ater 9 besteh,


