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Deckungs- und Rückkauf
Nachdruck verboten.
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schwung ein. Die feste Haltung war anfangs veranlaßt worden durch die lebhafte Nachfrage nach
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135*
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dehnung der ersten Luftpostlinie Suropa^Leheran auf zwei weitere Luftlinien erhalten, und zwar nach dem Irak und nach Buschir am Persischen (Avis. Die beiden Linien sollen bereits in <rller- nächster Zeit eingerichtet werden.
Börsenkurse.
Außer dem Gärtner Franz, der eben aus Büschen des Gartens an die Pforte trat.
„Ich finde niemanden, Herr Rechtsanwalt", U gedämpft zu Kramer hinüber.
Der Anwalt stieg wieder vom Baum herab.
„Wollen wir nicht die Schutzmannschaft in
Die Berliner Devisenkurse konnten infolge Gewitterstörung nicht rechtzeitig übermittelt werden.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. W.
Banknoten.
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116
sang» ein ziemlich festes Gepräge, doch blieb die Stimmung unsicher und nach kurzem Verlaufe trat bereits infolge neuen Angebotes ein Tendenz-Um-
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Börse.
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Der dritte Schutz
Kriminalroman von Die Stefani.
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Berlin, 7. Juni. Die Reichsbank hat , den Bankdiskont von 7 Prozent auf 64 Prozent und den Lombardzinsfutz von 8 Prozent auf 74 Pro).
Berlin, 7. Juni. Bei Beginn
Börse war die Reichbankdisko.itermäßigvng von 7 auf 64 Proz. noch nicht bekannt. Die Bör>e eröffnete die neue Woche zurückhaltend und uneinheitlich. Während einzelne Märkte, so der Elektro- uno l. ali:narkt, schwächer
114.75 111,25
6,5 : 6.6
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Wirtschaft.
• Vermehrung der A k t i e n g e f«l l - ,-asten um fast 1 0000 seit 1909. Siner br-gleichen den liebersicht der Zeitschrift „Wirt- !- lt und etatiftif' zufolge existierten im Sep- inbet 1909 in Deutschland 5 222 Gesellschaften itt einem A-K von 14.7 Milliarden Mark. Die liE'nabme im Dezember 1919 ergibt eine her- liümSmäfitg geringe Erhöhung auf 5710 Ge- lilLlchaften mit einem Gesamtaktienkapital von 21 Milliarden Mark. Ms Dezember 1925 ist dann en e weitere Bermehrung auf 14 978 Gesellschaf- :n festzustellen, während sich das Aktienkapital aif 19 1 Milliarden Mark verringerte. Hiervon liben 13 010 Gesellfchasten das Kapital aus Icächsmark umgestellt. Ferner bestanden 2000 •cFttfttige Gesellschaften, von denen sich zwei lrättcl in Liquidation befanden und ein Drittel r Konkurs gegangen waren.
• Deutsche BereinSbank, Frank- !urt a Main Zn der AufsichtsratLsihung riLrbc beschlossen, der auf den 20 Juni ernzu- : rufenben H.-D. vvrzuschlagen. den für 1925 riSqctolefcnen Ueberschuh von 92 881 Am. vor-
8 c 3ett des bürgerlichen Mittags ihren Höchst- find, was bekanntlich die Ausnahme ist. Der laSbrud „Gönnenftillftant)“ will auch nur be- Igtn. dah die Sonne im Vergleich zum Stern- irmel stillsteht. und auch das ist nicht ein- ul richtig, denn sie bewegt sich doch, aber fast jue in west-östlicher Richtung, d. h. in einer Leifc, die auf die Dauer der Tageslänge sowie c r die Lage ihres Aus- und älnlrrgangspunktes c Horizont keinen L.niluh hat Die 'Zageilänge :r t?rt fich denn auch während des ganzen Mo« t ti nur um etwa 20 Minuten.
Am 22. vormittags 5 Uhr beginnt der immer. Wer den winterlichen Sternhimmel Lmau kennt, weih, bafi die Sonne bann da röt. wo sich die Keule des Orion erhebt und t Sternbilder des Stiers und der Zwillinge l-c Änander grenzen. Bei ihrem hohen Stand sinkt
■ selbst um Mitternacht nicht so tief unter Horizont, dah sich nicht noch Spuren ihrer ligtelt bemerkbar machten: man nennt diesen .u.tanb .Mitternachtsdämmerung".
Am Abendhimmel stehen der Arttur und die kqa ungefähr gleich hoch: die Wega steht • cen Ende des Monats etwa um 11 Uhr In
- Bähe des Zenits. 3m Westen verschwinden h letzten Wistterfterne. Eastor und Pollux, als V er Rest der Zwillinge, und auch der Lowe sllert sich dem Westhorizont, während am iilcben Horizont Schwan und Adler herauf- ic'.en und hinter ihnen auch schon der Pegasus
fr bar wird.
Bon den Wandelsternen ist am besten bet (3 mm au sehen, der im Vormonat in der k jenfteuung zur Hon ne stand und daher jetzt ti Eintritt der Dunkelheit verhältnismäßig hoch r. Himmel steht. „Verhältnismäßig" will sagen, LR seine Höste an sich wegen seines Standes h südlichen Teile der sogenannten Ekliptik im ttcrnbllb der Wage nicht bedeutend ist. Der Ju )iter gehl am Anfang des Monats um 2 Uhr, gegen Schluss um 10 Ahr auf.
desberg anrufen?" fragte Franz.
Kramer schüttelte Den Kopf, und sie schritten beide dem Hause zu.
Dor dem finsteren Fenster des Wohnzimmers blieben sie stehen.
„Hallo!" rief Kramer hinein. „Ihr könnt wieder Licht machen, es ist kein Mensch im Garten."
Man knipste Licht an. Brentheim und Grete kamen ans Fenster. „Was hat das zu bedeuten gehabt?" fragte das junge Mädchen zittern. „Wer hat das getan?"
Brentheim war ganz ruhig. „Wenn wir das wüßten!" sagte er. Den Vorschlag des Gärtners, polizeiliche Hilfe herbeizuholen, wies er bestimmt ab.
fleischige ausgewachsen« höchsten Schlachtwerts 56 bis 60, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 47 bis 55, mastig genährte junge und gut genährt« ältere 40 bis 58; Bullen: Dollfleischige auSgemä stete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 biS 52, vollfleischige jüngere 40 bis 47. Färsen und Kühe: Dott- fleischige ausgemästeie Färsen höchsten Schlachtwerts 53 bis 60. vollslelschlg« ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 46 bis 52, wenig aut entwickelt« Färsen 44 bis 52, älteve ausgemüstete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 35 biS 45, mästlg genährt« Kühe und Färsen 30 bis 46, gering genährte Kühe und Färsen 15 biS 28. - Kälber: Feinste Mastkälber 69 bis 75. — Schweine Voll» fleischige von 80 bis 100 Kilogramm 77 bi» 80, unter 80 Kilogramm 72 biS 76, von 100 dis 120 Kilogramm 77 616 80. von 120 bis 150 Kilogramm 75 bis 80. unreine Sauen und geschnittene Eber 60 bis 70. — Marktverlauf Ruhiger Handel in allen Viehgattungen, bei Schweinen etwas üeberftanb.
vorgenommene Diskontermäßigung, die einen befriedigenden Eindruck hinterließ, keinerlei Einfluß auf den Umfang des Geschäftes ausüben. Zwar erstreckte sich die Unternehmungslust der Spekulation wiederum auf einige führende Aktienwerte, doch blieben größere Umsätze aus. Das Fehlen von Auslandkaufaufträgen und auch das Fernbleiben des Prioatpublikums machte sich stärker fühlbar, so daß die Spekulation nur auf sich angewiesen war. Einige und Rückkäufe gaben dem Markte anziemlich festes Gepräge, doch blieb die
amcritanifdjr Note».....
Belgische Ao een . ..... Dänische Noten ...... Cnglilche Roten. ...... Framoniche Note« ..... Holländische Noten ... lstalienische Noten ..... Norwegische Noten.....
Deutsch Lcstci-r., 5100 Ätoncn Romanische Noten . ■ Schwedische Roten Schweiler Noten Spanische Noten ...... Tschechoslowakische Roten . . Unaartftbe Noten
Berliner
herabgesetzt.
frankfurter Börse.
Frankfurt, 7. Juni. Tendenz schwankend. — Die Börse konnte den Wochenbeginn in zuversichtlicher und fester Stimmung eröffnen, nachdem das Angebot, das am Wochenende einen verstauenden Moment bildete, $um Stillstand gekommen mar. Bemerkenswerterweise konnte die von der Reichsbank
(tementei;
d Reifen W y
Contincntal-SUabeokaru-, Handbuch end
Atlas, Hir Jeden Kraftfahrer *nenfbehr«du
Er blieb allein am Tisch zurück und rauchte seine jiparre zu Ende. Dann ging er um den Garten I nm. Es war nun fast ganz dunkel geworden. .jiOischen den Sträuchern an der Gartenmauer tyoimcrtc etwas Helles: er erkannte Grete — im de präd) mit jemandem, der jenseits der Mauer ich der Landstraße stand, und bald erkannte er die « che Stimme des Polen. Lächelnd wandte er sich ira und schrill den Weg zurück, als er von der mleren Seite des Gartens Brentheim sich der flulle nähern sah, wo Grete stand. „Ra?" dachte r „wird das gut ausgehen?" und setzte seinen l;u ibgang fort.
Richt lange — bann blieb er erschrocken stehen. ■De?: Abendwind trug ihm Worte heftigen Streites y,j„ der zwischen Brentheim nud seiner Pflege- «Ddler ausgebrochen zu sein schien.
Reinlich berührt und sehr betrübt schritt Kramer en Gartenpforte zu. Auf der Straße stand noch 'n alte Lachner und nestelte an seinem Violin- jg en. Und besorgt, man möge bis hierher die strei. ; :i jen Stimmen vernehmen können, führte Ihn nmer schnell fort und brachte ihn ein gut Stück .. ges heimwärts. Sie kamen in ein Gespräch über Mit das Kramer fast bis zur Wohnung Lachners
dere, die ihm das Blut in die Schläfen trieben. So verlor er die Partie.
Sie saßen stumm da und rauchten. Grete saß bei ihnen, über eine Stickerei gebeugt, und hob nie den Kopf hoch.
Es war ganz still im Zimmer. Die alte Uhr tickte, und zuweilen knisterte das Leinentuch, das Grete in der Hand hielt.
Es klopfte.
Grete rief mit belegter Stimme: „Herein!"
Es war Maria. „Soll ich noch Wasser vom Brunnen holen?"
„Ja — bitte!" saHte Brentheim müde. „Räumen Sie aber erst das optel weg!"
Die auf dem Zimmer lastende Atmosphäre schien undurchdringlich. Auch Marias Mienen nahmen einen bedrückten Ausdruck an, als sie die klappernden Figuren in eine Schublade legte, und sie bemühte sich, so leise zu gehen wie möglich.
In diesem Moment hinein fiel der Schuß.
Es krachte scharf vor dem Fenster, die Scheibe sprang klirrend in tausend Scherben ins Zimmer hinein und von der Wand gegenüber dem Fenster fiel ein Porzellanteller zertrümmert zu Boden.
Das kam so jäh und unerwartet in das Schweigen hinein, daß alle vier Menschen wie aus einem Munde aufschrien.
Der Kettenhund hinter dem Hause begann wie rasend zu bellen.
Grete bedeckte ihre Augen mit den Händen, Maria stand regungslos, mit weinerlich verzogenem Munde, mitten im Zimmer, Brentheim war an einen Schrank getaumelt und starrte totenblaß zum Fenster bin.
Rur Kramer faßte sich rasch. „Licht aus!" rief er entschlossen. „Alle bleiben im Zimmer!" und stürmte zur Tür hinaus und die Treppe hinab.
Jemand folgte ihm in großen Sprüngen. Es war Brentheim.
„Du bleibst hier!" sagte Kramer.
„Fällt mir nicht ein!" knirschte der Kommmissar, fahl vor Erregung.
Da sagte der Anwalt etwas, das chn später reute:
„Denke an den dritten Schuß!"
Der Alte sank In sich zusammen, sagte kein Wort und schritt gedrückt wieder die Treppe hinauf.
Vüchertisch.
Friedrich ® unbolf hat seinem hier schon eingehend gewürdigten Taesarbuch (®aefar, Geschichte seines Ruhms) ein Schlußkapitel an gefügt: Caesar Im neunzehnten Jahrhundert (Verlag Georg Bondi in Berlin), In dem er Caesar als „gültiges Maß", al« „zentrales Gleichnis des europäischen Wertewandels" in Beziehung bringt zur Geschichlsschrcibung deS vergangenen Jahrhunderts einmal, zum andern zu den großen Menschen der Tat und des Gedankens, die dem 19. Jahrhundert Ihren Stempel ausgedrückt haben. Sundolss Bücher gehören nicht gerade zur leichten Lektüre, auch dieses neueste nicht, aber ein hohes Mah von Erkenntnis und reiche Anregung belohnen den, der sich dies schmale Buch zu eigen macht, das in der Betrachtung eines an sich eng gestellten Problem- Universalgeschichte gibt. 100
Stefan Georges berühmte Uebertragun- gen aus Dantes Göttiiche Komödie sind bei Georg Bondi in Berlin in einer neuen (vierten) erweiterten Auflage erschienen. George sucht durch das Herausgreisen einzelner Episoden aus dem Gesamtwerk das Dichterische fruchtbar zu machen und unS Deutschen einen Weg zu schassen zu dem ewig Leben spendenden Born der Schönheit und Weisheit Dantescher Schöpfung. 168
— Kannitverftan: Herbstliche (Keife eines Melancholikers (Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart). Dem Süddeutschen Haus en stein, der sich hinter dem Hebel- schen Kannttverstan verbirgt, dem scharf beobachtenden, noch schärfer empfindenden Kunstkritiker, erschlleßt sich Holland, das graue Land am Meer, mit seinen nüchternen, aber doch fo farbenfrohen Menschen, erst langsam nach redlichem Mühen. Dann wird es zum Erlebnis, das dem Leser des kleinen Buches tausendfältige Anregung und Befruchtung gibt. Sine Reihe ausgezeichneter Wiedergabe holländischer Meisterwerke ist der wertvolle Fond für die klugen und fetnsinnigen Bemerkungen Haufensteins. 227
lagen, setzten sich am Mntanmartt insbesondere die bereits am Samslug vorgenommenen Käufe in Phönixaktien fort, die mit 90 Prozent eröffneten. Gelsenkirchen konnten den am Samstag erlittenen Verlust wieder einholen, während Rheinstahl und Harpener ruhig lagen. Leicht befestigt waren Bankaktien und einzelne andere Spezialpapiere. Der Geldmarkt blieb weiter flüssig. Tagesgeld 41 bis 6 Prozent. Die westlichen Frankenoaluten lagen mäßig erholt, namentlich Drüs.cl. Es notierten gegen London: Paris 156,50, Brüssel 155.
».«iitfurtCv Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. 3uni. Cs wurden notiert: Weizen sWetterauer) 30,25 bis 30,75, Roggen (inl.) 20,50, Sommergerste (für Brauzwecke) 22 bis 24, Hafer (Inl.) 21 bis 23, ONals (gelb) 17,75, Weizenmehl (inl. Spezial 0) 42,50 bis 42,75, Aoggenmehl 28,75 bis 29,Weizen- kleie 9,25, Aoggenkleie 11, Erbsen 32 bis 40, Linsen 40 bis 70, Heu (sudd., gut, trocken) 9, Weizenstroh 6, Roggenstroh 6,60. Treber (getrocknet) 14,60. — Tendenz: Fest.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 7. 2uni. Auftrieb: 1435 Rinder (darunter 365 Ochsen, 32 Bullen, 1038 Färsen und Kühe), 461 Kälber, 53 Schafe, 3413 Schweine. — Rinder (Ochse n): Voll-
Der Alte war außerordentlich erregt und das '.Mrijen sehr jähzornig. Kramer hörte, wie sie hef- 6taDI cfjTbcr 9. auerlef: „Und wenn ich ihn liebe, so geht dich das !a-‘ gar nichts an!" Dann lief sie auf das Haus zu.
in Brentheim schrie ihr mit wütender Stimme nach:
niemals! Verstehst du? Solange ich lebe, niemals!"
Dcmschk ©trtmßbant ■ ■ DtöcoMo (tommanbü Mklallbank • • ■ •
’jjlittilbeurdk- Lrrdüdcmk Ctflcrrridniaie ittbitanftaU Weltbank
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Ldeeaunschc Werte Ätbtfl . . Zemennvert Heidelberg . . Pviltvv Holunanv
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Siemens k Halste ...... eidlerwerkc fl'cnet ...... Dammer Motoren. ...... Lenliacnüardi ^Vcguni. ..... Motorenwerlc Dtannbttm fftanthmer Armaturen Konservenfabrik Braun . . ‘Uietaaatfell'(6ah ^rankkurl. Bet. Union A -lS. Scbudiabrit Herr
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Schiffahrtsaktien, die ansehnliche Kursstei- gerungen erzielten (plus 3 Proz.). Auch Montanwerke eröffneten überwiegend zu erholten Kursen, Gelsenkirchen plus 4,25, Phönix plus 2, Rhein. Braunkohlen plus 3 Praz. Dagegen schwach, lcn sich Buderu» und Riebeck-Montan je 1 Praz. ab. Farbenwerte waren anfangs etwas begehrt und konnten um 1 Proz. anziehen. Holzoerkoh- (ung gaben erneut 2 Proz. nach. Elektroaktien lagen unsicher. Gesteigert waren nur Bergmann, plus 2,5 Prozent, während die anderen Werte zum Nachgeben neigten. Bankaktien ver- lchrten ohne nennenswertes Geschäft bei ge^ib lenen Kursen. Die Aktten des Metall-Kon- z e r n s lagen schwächer. Auto-Aktien behauptet mit Ausnahme von Daimler, die 1,25 Prozent verloren. Maschinenaklien neigten zum Rachaeben. Bon Zuckeraktien konnten nur OifsteinZucker die Steigerung um 3 Proz. fortsetzen, während alle übrigen Werte dieser Gruppe niedriger eröffneten. Bauaktien unverändert. Heimische Anleihen waren anfangs gebessert. Kriegsanleihe 0,405, Schutzgebiet 5,6, späterhin nachgebend. Bon ausländischen Renten lagen Türken behauptet, da- gegen erfuhren Mexikaner eine erhebliche Abschwächung. Der Freiverkehr war lustlos und schwach. Beckerslahl 27,5, Benz 68, Entreprise 7, Growag 58, Krügershall 101,5, Ufa 57, Ufra 81 Prozent. Im späteren Verlaufe wurde der Markt durch Angebot stärker belastet, so dah die Tendenz vorwiegend rückwirkend wurde. Das Geschäft blieb unverändert ruhig. Der Geldmarkt ist weiter flüssig. Monatsgeld 5 bis 6 Proz. je Adresse, Privat- diskonten 4t bis 5i Proz., Jnduftrieakzepte 5 bis 5i Prozent. Im Devisenverkehr lagen die lateinischen Valuten erneut schwächer. Paris ger* Londan 158, Brüssel 156,5, Mailand 129. M
Kramer öffnete leise das Haustor. Sich im Schatten haltend, drückte er sich zunächst seitwärts, längs der Wand hin. Dann [prang er mit einem großen Satz in das nächste Gebüsch. Hier saß er still wie eine Katze und musterte scharf seine Umgebung.
Von der anderen Seite der Villa her fnarrten Schritte auf dem Kies. Eine Männergestalt ging eilig auf das zerbrochene Fenster zu.
Kramer erkannte den Gärtner Franz und rief ihn an.
Der fuhr erschrocken herum, als er jemand im Strauchwerk svrechen hörte. Der Anwalt klärte ihn mit ein paar Worten über das Geschehene auf und schickte ihn in den linken Teil des Grundstücks, während er selbst auf der rechten Seite bis zum Steinzaun hin den Garten absuchte. Kein Mensch war zu sehen. Der Mond goß klares Licht über das ganze Tal, und vom Rhein herauf tönte aus einem vorübergleitenden Dampfer leise Musik und Gelächter. So friedlich und ruhig lag die Nacht da, daß es Kramer schwer wurde, zu glauben, eben habe jemand hier geschossen.
Kramer sprang über die Mauer und kletterte auf einen Baum Der Landstraße, um einen Heber- blick über die Gegend zu haben. Aber er sah keine menschliche Seele.
188,5* 85
64,V
91
135
124.9-
116,5
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114,2-
152.75
61,5
67.25
*>
36.5
„Aber ich geh nit in den Garten, wenn's dunkel ist!" ließ sich aus dem Hintergrund des Zimmers Marias weinerliche Stimme vernehmen.
Die Aufmerksamkeit wandte sich ihr zu. Sie hatte die Schürze über den Kopf gezogen und heulte.
.Lang mir als die Wasserkannen her!" sagte Franz gutmütig. „Ich geh zum Brunnen!"
Sie reichte ihm erleichtert die Gesäße heraus.
„Komm herauf, Kramer," sagte der Kommissar, „ich habe eine Bitte an dich. — Franz — Maria: hört zu! Ich verbiete euch streng, zu irgend jemandem ein Work über diesen Abend zu sprechen. Ich werde euch sagen, wann die Zeit dafür gekommen ist. — Schlaf wohl, Mädel! Mach dir keine Sorgen. . . . Laß die Maria bei dir schlafen, wenn du willst."
„Ich fürcht« mich schon nicht mehr!" sagte Grete und versuchte zu lächeln.
„Das freut mich. — Leg der Sache nicht zu viel Bedeutung bei, Kind, sie verdient es nicht. Schlaf gut!" —
Dann bat er den Anwalt auf fein Zimmer. Er sprach zunäM kein Wort, sondern ging mit ruhig beherrschten Schritten auf und ab.
Dann blieb er stehen.
„Kramer — willst du mir einen großen Dienst tun? Willst du mich begleiten, wenn ich morgen nach dem Zuchthaus Sonnenburg fahre?
Kramer dachte nach. „Hast du keine Furcht, das Haus hier allein zu lassen?"
„Gar keine. In meiner Abwesenheit ist Grete keiner Gefahr ausgesetzt. Außerdem will ich Lachner bitten, hier zu schlafen, solange ich weg bin."
„Und was willst du in Sonnenburg?"
„Sehen, ob Racoszy noch da ist."
IV.
Um zwölf Uhr mittags ging der Zug, den die Freunds benutzen wollten. Kurz nach Sonnenaufgang schon war Kramer auf den Beinen. Er ging langsam durch den Garten, gebückt jeden Quadratmeter Bodens nach Spuren des Attentäters vom geftrigen Abend durchsuchend. Als er die Hälfte des Terrains hinter sich hatte, rief ihn jemand an.
Brentheim war aus der Tür getreten. „So früh schon auf? Ich baute dir für deinen (Eifer. Willst du nicht erft frühstücken?"
(Fortsetzung folgt )
' Voigt A Haef sn«r A. G.. Frank- 'n rt a. an. Der für das Jahr 1925 nach tbtug der sämtlichen Unkosten und aller Ab- i ribungen, ferner der sahungs- und vertrags- V^gen ©etoinnantelle an AufsichlSrat, Dor- u.ö und Angestellte verbleibende Reingewinn oinmen mit dem Vortrag aus 1924 beträgt r ' 664 Rm., woraus die Verteilung von 7 Pro-
: Dividende auf die Vorzugsaktien, 8 Prozent . s die Stammaktien, sowie 4 Prozent auf die ^imßrechte der Schuldverschreibungen Borge- 1 Jagen wird. Vorgetragen werden sollen C78 Rm. lieber die Aussichten für die Zu- hn: wird gesagt, dah die Qkrbältniffe immer tad) reichlich undurchsichtig seien. Es könne wohl : .cnommen werden, dah bald bessere Zeiten irxretcn werden. ES darf jedoch nicht verhehlt mäen, daß bei einer Konjunktur wie der gc- ; -iBärtigen das Angebot die Rachfrage immer bedeutend übersteigt. Erst allmählich werde fi» unter der Voraussetzung, dah feine innen* nS> außenpolitischen Störungen eintreten, das r.rrschaftliche Gleichgewicht ergeben.
* Eine neue Konzession für 3 u n - leit in Persien. Schweizer Dlättermeldun- pn zufolge haben die Iunkers-Werle von der Wäschen Regierung Die Konzession zur Aus-
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oo kam er etwas spät zum Essen zurück. Im eine gedrückte Stimmung. Grete
■j le verweinte Augen und sah beharrlich auf ihren :eler, und Brcntheims Hande zitterten, wenn er !o-r Glas zum Munde hob.
Schweigend aß man, schweigend setzte man sich, r.a hdem abgedeckt war, an den Soieltilch.
Kramer und Brentheim spielten eine Partie Saad). Der Alle war nicht bei der Sache. In feine 3e)anten über den nächsten Zug drängten sich an-
; p’gjben lieft.
,:f . . D-e ... $iC , <oo kam er ei erte - V ritner I’err^te
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7 6
0.402.5
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Berlin. 5 Juni_____________|
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