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nalen Landwirtschaftsinstituts in Rom kann die diesjährige Weizenernte als etwas schlechter im Vergleich zur vorjährigen guten (?mte angespro-- chen werden, jedoch liegt sie bedeutend über dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Sn Nordamerika überschreitet die Produktion von Winterweizen in den Vereinigten Staaten die geringe Vor­jahrsernte schätzungsweise um 170 Mill. Bushells, dagegen ist die Ernte von Frühjahrsweizen in Kanada und den Vereinigten Staaten geringer als im Vorjahr. Die gesamte Weizenernte wird um 3,3 Prozent höher als im Vorjahr, jedoch um 5 Prozent niedriger als der Durchschnitt der letzten 5 Jahre geschäht. Die Maisernte der Ver­einigten Staaten liegt schätzungsweise 8 Prozent unter dem letzten Jahr. Die neuesten Nachrichten melden von emer bedeutenden Verbesserung. In Nordafrika liegen die Druschergebnisse unter den Schätzungen. 2m ganzen kann gesagt werden, daß auf der nördlichen Ecdhalbkugel die Weizen-, Gersten- und Haferernte über, die Noggenernte unter dem Durchschnitt liegen. Bezüglich der süd­lichen Erdhalblugel melden Berichte aus Argen­tinien von einer 'Verkleinerung der Weizenanbau- fläche. Außerdem haben sich schwere Regenfälle ungünstig ausgewirkt. In Australien fand die Aussaat unter sehr günstigen Bedingungen statt, und auch der Saisonbeginn war vielversprechend. Eine geringe Einschränkung erfuhr die Weizen- anbaufläche in Neusüdwales.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurt a.M.

Berlin

Sdiluj.l

bUtjr.

Schluß-1

Anfang

Kurs |

fiur»

Kur, 1

fi-tr-.

Datum:

5.8. |

68

S.8. |

6 8.

5% Deutsche Rcichsaulethe

0,502.5 |

0.5125

0,50

1,5075

4% Deutsche ReichSanleihe

0,465

0,45

0,465

8Va% Deutsche Rcichsanlcthe

0,45

0.465

0,45

1.462,5

S°/n Deutsche Rcichsanleihe Deutsche -svarprämicnanleihe

0,52

1.5105

0.545

0,27

),260?

4% 'Preußische Konlols .

0,44

1.4405

0,462

4% Hessen ... . . . ...

0,42

Heuen..........

3°/o Helsen...........

_

Deutsche Wertb. Dollar-Aul.

96,5

_

dto- Doll.-Schatz-Antreiing.')

4e/o Zolltürken....... .

13,3

13.5

13,5

b°/o Goldmerikauer ... .

45.9

46,5

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Prtvat-Bank

205

145,7*

144*

200* 145*

206*

144.2*

Darmst. und Nationalbank .

191,5*

191,5*

191'

Deutsche Bank.........

174.7*

174,5*

173,5*

174,5*

Deutsche Deremsbank ....

91,5

DiSconko Commandit

164.7*

135

163'

134,7*

164'

162,7'

Mitteldeutsche Kreditbank. .

Ocsterreichiiwe Lreditanftall.

142*

148

7,25

7,25

7,35

i.4

Bochumer Gaß ........

147'

149,9*

146*

148*

Buderus............

95

95,5

97,5

Gqvo

85

86 75

86,5

153,5*

174.6*

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. .

150*1

173,4*

152*

174.7*

150,5*

172.9*

Harpener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . .

156,5*

146,5*

158*

147*

156*

146*

157

148,5*

Kaliwerk Westeregeln. ....

153,25

J54

155.5

Laurahütle......* . »

56,25

55,25

Oberbedacs...........

Phönix Bergbau .......

73,5*

75

75'

74.25*

120,7*

122.9*

85*

122,7'

Rheinstahl...........

153

151,2*

157,25

159,6*

158

15T

Riebeck Montan........

157

72

159,5* 155*

Tellus Bergbau........

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . ,

165.5*

159,2*

159.5* 155*

164.5* 158*

Cheramische Werke Albin . .

53

_

Zementwerk Heidelberg . . ,

123

_

_

Philipp Holzmann .....

95

93,5

_

Slnglo-Cont.-Guano.....

_

_

87

88

Chemische Mayer Alapin . .

I. G. Farbcnindustrie, A.-G. Goldschmidt . . . .......

288*

118.5

49,75

117

157,75

287.4*

120

-89,6* 118,75

.'86.5*

119,9

Holzverkohlung.......

Äülgerswerke........

115

159,75 149*

116,62

115

Schcidcanstalt.........

. sag. ElektrtzttätS-Gesellichaft Bergmann ..........

149*

140,5*

98

148* 140*

149.5*

142,2*

144,5*

Moinkraftwcrke ........

' Echuckerl...........

133,5-

133*

130,6*

132,9*

Siemens <fc Halske ......

179,5*

183*

179,5*

180*

Adlcrwerkc Äleyer ......

85

84.5

70,5

89,9

85

89,25

Daimler Molorim. ......

89.75

90

Heyligenftacdr.........

Meguin............

24.5

46,75

46

Motorenwerke Mannheim .

frankfurter Armawren . . .

_

Konservenfabrik Brann . . .

40,5

Metallgesell'chaft Frankfurt.

Per. Union A^-G.. ......

Schuhsobrik Herz . ......

147

87

148

86

_

41

37

«-ichel ............

3

Zellstoff Waldbof. ......

166*

168

164*

167,5

Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Daabäusel . . .

70

82.5

85,25

68,75

82

Berliner Börse.

Berlin, 6. Aug. Nachdem die H a u s s e - bewegung in Farbenaktien zum Still- st a n d gekommen ist und die Spekulation im Hin­blick auf den Wochenschluß und die Steigerungen am Farbenmarkte Realisationen vornahm, ist das Geschäft ruhiger geworden. Mit wenig Ausnahmen war die Tendenz trotzdem w i d e r st a n d s f ä h i g, vorwiegend sogar le ich t b e f e st i g t. Beachtung fanden heute in erster Linie Montan-, Elektro-, Bank- und Sch i f fa h r t s a k t i en, die trotz unverkenn­barer Realisationsneigung freundliche Tendenz aufwiesen. Man führte dies besonders auf die Erleichterung am Geldmärkte zurück. Tagesgeld hörte man mit 4 bis 6 Proz., Monatsgeld mit 57> bis 67s Proz. Das deutsch-französische Han­delsabkommen regte das Interesse für die für Öen Export in Betracht kommenden Gruppen etwas an. Auch Kriegsanleihe wurden wieder zu festeren Kursen gehandelt. Im inter­nationalen Devisenverkehr wurde die gestrige Schwäche der lateinischen Valuten wieder überwunden, obwohl ein wichtiger Grund für das Steigen, das auch dem Devisenhandel über­raschend kam, nicht zu erkennen war. Paris konnte sich gegen London auf 160 befestigen, Brüssel auf 167. Mailand besserte sich auf 144,25 gegen das Pfund.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

5 August.

6. August.

Amtliche Noti runa

Amtliche Notierung

(Äeld 1

Driei

Geld

Brief

A inst.-Non.

168.48

168,90

168,40

168,8:1

Buen.-Aireö

1,700

1,704

1.699

1,701

12,42

Brss.-Antw

11,68

11,72

12.38

Christiania

91,93

92,17

91.88

92,12

Kopenhagen

111,34

111,60

111,34

111,62

Stockholm

112,26

112.54

112,21

112,49

Helsingforö

10,552

10,592

10,55

10,59

Italien . .

13.88

13,92

14,2.3

14,27

London. .

20,394

20,450

20,402

20,454

Weuhort . .

4.195

4,205

4,195

4,205

Paris. . .

Schweiz . .

11,83

11,87

12,99

13,03

81,15

81,35

81,08

81,28

Spanien. .

62.37

62.63

62,92

63,08

Japan . ..

1,991

1.995

1,999

2,001

0.647

NiodrJan

Wien in D--

0.645

0.647

0,645

Ctfl. abgcst

59,33

59,47

59,33

69,47

Prag ...

12,422

12,462

12,418

12,488

Belgrad . .

7,39

7,41

7.405

7,425

Budapest. .

5,865

5,885

5,87

5,88

Bulgarien

.>,035

3,045

3,035

3,045

Lissabon

21.375

21,425

21,375

21,425

Danzig. .

81,60

2,37

81,80

81,53

81,73

Konstantin.

2,38

2,375

2,385

Slthen

4,69

4,71

4,49

4,51

Canada. .

4,198

4,208

4,199

4,209

Utuguati

4,155

4.165

4.155

4.165

Banknoten.

Berlin, 5 August

Geld

Briet

Amerikanische Nölen ..... Belgische Noten........

Dänische Noten ....... Englische Noten........ Fcanzömcke Noten ...... Holländische Noten...... Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Dcutsch,Ocstcrr.,äioo Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten ...... Schweiler Noten ...... Svanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten ......

4,176

11,67

111,02

20,365

12,55

168,15

14.21

91,77

59,45

111,92

81,28

62,09

12,41

5.83

4,196

11,73

111,5«

20,465

12,61

168,99

14,29

92,23

59.75

112,48

81,58

62,41

12,47

5.87

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 6. Aug. Tendenz: Abgeschwächt. Nach der stürmischen Auf­wärtsbewegung des Vortages kam es heute zu Beginn der Börse zu einem Tendenz-cklm» schwung, da sich in spekulativen Kreisen Be­fürchtungen Geltung verschafften, daß die letzthin vorgenommenen Engagements doch zu umfang­reich gewesen sind. Der durch Abgaben vorge­nommene Abbau der Engagements traf besonders fühlbar die am stärksten gesteigerten Werte. Wenn die Stimmung im allgemeinen auch nicht unfreundlich und im Grundton immer noch fest war, so lag dies in der Hauptsache daran, daß das herauskommende Material verhältnis­mäßig leicht Aufnahme fand. Das Geschäft erfuhr aber eine bedeutende. Einschränkung, war zunächst unlustig und zurückhaltend und nahm erst im späteren Verlaufe einen etwas leb­hafteren Charakter an. Infolgedessen waren un

allgemeinen die Kursrückgänge beschei­dener Art und gingen nur vereinzelt über 1 Proz. hinaus. Scharf gedrückt waren I. G. - Farben, die auf 187, also um 2 Proz. zurück- gingen. Auch S chif f a h r t s a kt i e n hatten stärkere Einbußen bis zu 2 Proz. aufzuweisen. Don Montanwerten erlitten größere Ein­bußen : Rheinstahl ( 2,25 Proz.), Riebeck und Deutsch-Lux (je 1,75 Proz.), Gelsenkirchen ( 2,25 Proz.). Bochumer konnten etwas an­ziehen, ebenso oberschlesische Werte. Von Che» m i e a f t i e n büßten Goldschmidt 1 Proz. ein, während Scheideanstalt 1 Proz. gewannen. Holzverkohlung erzielten eine Besserung von 2 Proz. Elektroaktien waren gut gehal­ten. teilweise sogar leicht befestigt. Das gleiche Bild bot der Banken markt. Nur Dresdner bildeten eine Ausnahme und lagen 1,5 Prozent schwächer. Mo t o r en a k t i e n gut ge­halten. Maschinenwerte leicht anziehend. Dau - und Zellstoff-Aktien konnten sich zum Teil behaupten, teils leicht befestigen. Für Zuckeraktien bestand wenig Interesse. Der deutsche Anleihemarkt hatte ein freund­liches Aussehen. Kriegsanleihe zogen auf 0,512,5 an. Ausländische Renten lagen lustlos. Der Freiverkehr hatte bei geringem Geschäft ge­haltene Kurse. Benz 87, Brown Boveri 114, Entreprise 7, Growag 60, Ufa 45, Unterfranken 91, Frankfurter Handelsbank 88 Prozent. Der weitere Verlauf zeigte größere Unsicherheit und die Kurse unterlagen Schwankungen. Eine Besserung der überwiegend schwächeren Stimmung kam nicht zustande. Der Geldmarkt steht weiter im Zeichen größerer Flüssigkeit. Tagesgeld etwa 4, Monatsgeld 5 bis 6,5 Prozent. Privatdiskonten 4,5 bis 4,75 Prozent, Industrie­akzepte 4,75 bis 5 Prozent. Im Devisen- verkehr machte die Besserung der Franken- Valuten Fortschritt. Paris stellte sich gegen London auf 163 bis 164, Brüssel wurde mit 170 genannt. Mailand gegen das Pfund 147.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 5. Aug. (TU.) Vormittags er­öffnete der Weizen im Verkehr von Bureau zu Bureau eher schwächer. Der Beginn des amt­lichen Mittagsverkehrs brachte insofern eine Wen­dung zur durchschnittlich festeren Kursgestaltung als aus der Provinz wieder ungünstige Witte­rungsnachrichten vorliegen und die Verkäufer daher vorsichtiger wurden. 2m Lieserungsgeschäft regte naturgemäß die schlechte Witterungslage die Käufer an. Weizen stellte sich alsbald 1,50 Mark höher, für Roggen (September) wurde ebenfalls 1 Mark mehr verlangt. Es notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 171 bis 174 Mk., Roggen (märk.) 185 bis 190, Sommergerste 190 bis 205, Smfer (märk.) 193 bis 203, Mais (loko Berlin) 176 bis 183, Raps 335 bis 340; pro Doppelzentner: Weizenmehl 38,50 bis 40,50, Roggenmehl 27 bis 28,50, Weizenkleie 10,10 bis 10,50, Roggenkleie 11,10 bis 11,40, Viktoriaerbsen 33 bis 37, kleine Speiseerbsen 27 bis 31, Futter­erbsen 20 bis 24, Peluschken 27 bis 28,50, Acker­bohnen 23 bis 26, Wicken 32 bis 35, Lupinen (blau) 15,50 bis 17,50, ßutine i (gelb) 20 bis 21,50.

Büchertisch.

Gymnastische K ö r p e r b i l d u n g" (von Prof. Dr. Ludw. Pallat),Die Kulturaus­gabe der Gymnastik" (von Oberschulrat Hilker). Aus der Arbeit von Genevieve Stebbins" (erstes geschlossenes System gymnastischer Erziehung) (von Hedw. Kallmeher-Simon).Die Gymnastik des Derufsmenschen" (von Elsa Gindler), das sind einige der Vorträge des Deutschen Gym­nastikbundes auf der Gesolei in Düsseldorf, die im neuesten Doppelheft 5/6 (1,20) in der Mo­natsschriftGymnastik" wiedergegeben sind. Das Heft enthält neben vielen Dildbeigaben die stän­digen Rubriken: . Mitteilungen .des Deutschen Ghmnastikbundes, Tagungen. Vorführungen und Vorträge, Bücher, Schriften und Auffähe für Gymnastiker. (Verlag G. Braun, Karlsruhe.)

Die schöne Literatur. (Herausgeber Will Vesper, Verlag Ed. Avenarius, Leipzig.) Friedr. Michael widerlegt im einleitenden Ar­tikel des Augustheftes mit einem fesselnden Tat­sachenmaterial die weitverbreitete Anschauung, daß die jungen Dramatiker von den deutschen Bühnen schmählich vernachlässigt würden. Die von

Michael geforderte notwendige Umstellung des Dramatikers verdient ernste Beachtung. Die reich­haltige Nummer bietet ferner Hans Branden­burgs Kritik des Naturalismus, Kritiken über Friedrich Lienhard, Hans Blunck, Svend Fleuron, Timmermanns, Hans Franck und über andere zahlreiche neue Bücher und Uraufführungen. Zu dem Artikel von Brandenburg wäre zu be­merken, daß man die von ihm vor genommene Abschlachtung Gerhart Hauptmanns denn doch ablehnen muh. Gewiß ist über Hauptmanns Ge- samterscheinung noch nicht das letzte Wort ge­sprochen; sein Werk bis auf ein Stück ausHannele" zum alten Eisen zu werfen, ist heute bereits unmöglich In voller Erkenntnis auch der Schwä­chen und anfechtbaren Teile seines Werkes möch­ten wir doch recht vielen deutschen Dramatikern unserer Zeit einen Teil derschmächtigen Kraft" wünschen, die man Hauptmann hier nachsagt. Ausgezeichnet und witzig, was W. v. Einsiedel zu einem neuen Buch von Adolf Bartels zu be­merken hat.

2mKun stwar t (Heft 10, Verlag G. D. W. Callwey, München,) beschäftigt sich der Herausgeber (Schumann) in einem gründlichen Leitaufsatz mit einem aktuellen Kulturproblem. Der Wert der Kunst. Gute und ernLe Ergänzung hierzu gibt Kahane mit einer BetrachtungDom Bilderfehen". Ein anderer Mann der Bühne, Viertel, der Regisseur bemüht sich um die geistige Erneuerung und innerliche Weiterentwicklung un­seres Theaterspiels. Einer Novelle von Maartens (der hier schon früher zu Worte kam) sind mo­derne Gedichte vorangestellt, von Bischoff und v. Grumbkow. Der Spanier Alnamuno wird jetzt viel gelesen; man findet hier eine Probe aus feinem RomanAbel Sanchez", den Schumann weiter hinten bespricht. Zu beachten scheint noch, was Wilhelm von Scholz zur Fremdwörterfrage zu sagen hat. Unter den Bildbeigaben inter­essiert eine Alpenlandschaft in schweren, starken Farben von Otto Lange.

Das jahrhundertelange Ringen Deutsch­lands nach einem organischen Kulturmittelpunkt schildert Georg Widenbauer in seinem Aufsatz Das Schwanken des politischen Schwerpunktes Deutschlands" in der Nummer 4246 der3 I lü­ft r i r t e n Zeitung" (I. I. Weber, Leipzig). Das moderne Kunstgewerbe ünd seine Bestre­bungen treten uns in dem ArtikelModerne deutsche Gläser" von A. v. Przhchowski entgegen, während das Schaffen des am 9. Juli verstorbe­nen großen Illustrators Rene Reinicke in einem Kunstbeitrag, den einige charakteristische Werke des Künstlers begleiten, eingehend gewürdigt ist. In fremde, heiße Länder führt uns die doppel­seitige DildertafelKinder des Urwalds", die durch einen kürzen Beitrag in der RubrikWissen und Leben" ergänzt wird, sowie der bebilderte AufsatzEisgetränke und Fruchteisersah bei pri­mitiven Völkern" von Franz Otto Koch. In bunt­farbiger Reproduktion erscheinen die Gemälde Hafenbild von Munkmarsch auf Sylt" von W. Hambüchen undToter Wald" von Harry Detert.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. ReNgivnsgemeinde. Gottesd. i. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 7. August 1926. Vorabd. 7.30, morgens 8.30, Predigt, abends 8.15 u. 8.50.

Gottesdienst her isr. ReligionsgefeNschaft ' Sabbatfeier, den 7. August 1926. Freitag abds. 7.15, Samstag vorm. 8.00, nachm. 4.30, Sabbatausg. 8.50. Wochengottesdienst: morg. 6.30, abds.7.15.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Samstag, 7. August.

3.30 bis 4 Uhr: Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Wunschnachmittag. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lese- stunde. 6.30 bis 7.45 Uhr:Rolf, der Geiger, ein Idyll nach Ludwig Richters Gemälden und Zeichnungen", von Hans Philipp Weih, vorge- tragen vom Verfasser. 7.15 bis 7.45 Uhr: Der Briefkasten. 7.45 bis 8.15 Uhr: Stunde des Franffurter Bundes für Volksbildung. 8.15 Uhr: Vortragsabend Robert Koppel.

8. August 1926.

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Samstag, 7. Äug., nachm. 5 Uhr: Schauschwimmen derSchwimm- abteilung in der Müllerschen Bade­anstalt.

Samstag, 7. Aug., abends 8« Uhr pünktlich: Festabend (Herren­abend) in der Turnhalle, Steinstr., unter Mitwirkung der besten Tur­ner des Mittelrheinkreises.

Nur Mitglieder und geladene Gäste haben Zutritt

Sonntag, 8. Aug., vorm. 9% Uhr: Spielen und Volksturnen auf dem Waldsportplatz des Vereins für Bewegungsspiele.

Sonntag, 8. Aug., nachm. 2 Uhr: Abmarsch sämtlicher Abteilungen von der Turnhalle nach der Volks­halle. dort von 3 Uhr nachm. ab großes Schauturnen aller Ab­teilungen sowie der besten Turner des Mittelrheinkreises.

Sonntag, 8. August abends 8 Uhr, in der Volkshalle z Abendunter­haltung mit turnerischen Aufführungen und TANZ.

Eintrittspreise:

Zum Schwimmen am Samstagnachmittag 20 Pf., zum Spielen und Volks- tumen am Sonntagvormittag 30 Pf., Sonntagnachmittag 50 Pf., Sonntag­abend 50 Pf. Der Vorstand.

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am Samstag, dem 7., und Sonntag, dem FESTFOLGE:

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