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Vereinen unter Beweis zu stellen, indem es ihnen gelang, Jbei allen bestrittenen Wettbewerben ein gewichtiges Wort mit^ureden.

Einen schönen Sieg über die beiden ton­angebenden Kasseler Vereine Kurhessen und Hessen-Preußen errang die Anfänger- 4x1 6 0 - M e t e r - S t a f f e l der S p.°V g g. 1 9 0 0 in der Besetzung Richtberg, Gelber t, Bepperling, Seipp. 3m Vorlauf wurden 17 Sek., im Cndlauf 47,3 Sek. gezeitet, als der hervorragende Schlußmann der Gießener das Zielband zerriß. Damit sind die 1900er auch im Besitz des im Vorjahre von Sp.-Cl. 1880 Frankfurt gewonnenen Wanderpreises. Die 4xlOO-Meter-Staffel, offen, ging auf Grund ihrer im Vorlauf erzielten Zeit von 45,1 Sek. und des Siegs über die Kasseler und Marburger Kur­hessen nicht ohne Siegeshoffnung in den End­kampf. Leider konnten sich die Leute auf Rr. 1 und 2 hier nicht mehr au der am Vormittag ge­zeigten Leistung aufschwingen. Die Staffel wurde von Hessen-Preußen Kassel in blendendem Stil in 44,8 Sek. gewonnen, Zweiter wurden die Duisburger Preußen in 44,9 Set., denen dann in 5 Meter Abstand als sicherer Dritter die 1900er folgten.

Wie schon als Schlußmann in der Staffel, so bewies R. Fischer in der Einzelkonkurrenz, daß er noch laufen kann. Heber 100 Meter, offen, wurde er hinter dem westdeutschen Repräsenta­tiven Drei b holz, Essen, Zweiter in 11,6 Sek.

3n den Wurfkonkurrenzen kommt der junge Frey der hessisch-hannoverschen Elite immer näher. Er wurde im Diskuswerfen für Junioren mit 32,18 Meter Zweiter und belegte im Kugel­stoßen, beidarmig, offen, einen dritten Platz (rechts 11 Meter, links 9,52 Meter).

Tennis.

Städtewettspiel Metzen - Kassel

mit 12:6 Punkten von Gießen gewonnen.

Am Sonntag trafen sich zum Städte- Wettspiel auf den Plätzen hinter dem Schühen- haus der Gießener Tennisclub und Kurhessen-Kassel. Auf beiden Seiten wurden schöne Leistungen gezeigt. Technisch besser waren die Damen des Kasseler Klubs, während die Gießener Herren sämtliche Einzel­spiele gewinnen konnten. Frau Dr. Dütt- mann- Gießen hat viel zugelernt, ihre Vorhand ist härter, ihre Rückhand bedeutend sicherer ge­worden. Die Resultate sind:

Herren-Einzel:

GießenKassel

Dr. FischerAvenarg 6:3, 6:3.

KirchnerSittig 6:0, 6:1.

RollStrack 3:6, 7:5, 6:4.

MinzDohne 6:3, 6:3.

HamannKuhlmann 6:3, 3:6, 8:6.

Dr. DöngesWallach 6:1, 36, 6:3.

Damen-Einzel:

GießenKassel

Frl. KempfFrl. Kuhlmann 8:10. 5:7.

Frau Dr. ElausFrau Strack 0:6, 0:6.

Frau WernerFrü Eckardt 6:8, 5:7.

Frau Dr. DüttmannFrl. Ewald 8:6, 6:2.

Frl. StarkFrau Baumann 2:6, 2:6.

Herren-Doppel:

GießenKassel

Kirchner, MinzSittig, Avenarg 8:6, 6:4.

Dr. Fischer, RollDohne, Strack 6:4, 6:0.

Dr. Dönges, HamannKuhlmann, Wallach 6:3, 5:7, 7:5.

Gemischtes Doppel: GießenKassel

Frl. Kempf, Dr. FischerFrl. Strack, Dohne 5:7, 7:5, 6:3.

Frau Dr. Claus, RollFrl. Kuhlmann, Avenarg 3:6, 2:6.

Frau Werner, Kirchner Fvl. Eckard, Sittig 5:7, 6:2, 7:5.

Frl. Stark, HamannFrau Baumann, Strack 6:4, 6:4.

Frau Dr. Düttmann, MinzFrl. Ewald, Kühlmann (unentschieden abgebrochen). ck.

Radsport.

Gießener Radfahreroerein 1885.

Am Sonntag wurden in Hanau-Kessel- stadt die Meisterschaften des Landes- .verbandesHessen" (Bund Deutscher Rad­fahrer) im S a a l s p o r t ausgetragen. Die Iu- gendradballmannschaft des Gießener Rad­fahrer - Vereins 1885, Spielmann- Noll, konnte in dem Endspiel erft nach Der- längerung der Spielzeit von der Mannschaft des Radfahrer-VereinsWanderlust", Frankfurt a. M.- West, mit 6:5 Toren auf den 2. Platz verwiesen werden.

Schwimmen.

Erfolge des Gießener Schwimmvereins in Frankfurt.

Am Sonntag fand im Frankfurter Stadion das Gausest der Schwimmer statt, zu dem sich nachmittags infolge des anhaltenden Regens aber nur sehr wenige Zuschauer eingefunden hatten. Die meisten Erfolge konnte3ungdeutschland", Darmstadt, in den wichtigeren Rennen für sich buchen, und zwar hauptsächlich dank des guten Schwimmens des Meisters Berges der kürz- lich bekanntlich den amcrikamschen Rekordschwim­mer L a u f f e r schlagen konnte.

Der Gießener Schwimmvereinhatte, da ibm in nächster Zeit noch eine ganze Reihe von Kämpfen bevorsteht, nur Fritz P a s c o e und Ernst Müller gemeldet. Letzterer gewann er­wartungsgemäß das 3uniorspringen vor Haiz- mann (1 Frankfurter Schwimmklub) mit dem sicheren Vorsprung von 3 Punkten. Da zum Deniorbrustschwimmen nur Pascoe gemeldet war schwamm dieser im Alleingang über die Dab'n und verbesserte seine am Sonntag vor­her erzielte Zeit für 200 Meter von 3:9,9 Min. auf 3-6 Min. Dies ist eine hervorragende Lei- stuna wenn man bedenkt, daß in diesem 3ahre außer Rademacher Magdeburg und H a f e r k o r n, Eimsbüttel, noch kein Deutscher diese Zeit erreicht hat. Immerhin dürfte auch Sommer, Mühlhausen, der m diesem Jahre noch nicht am Start war. in k^r Lage sein, die e Zeit um weniges zu unterbieten. Jedenfalls

kann man auf das Abschneiden Pascoes bei den deutschen Kampfspielen sehr gespannt sein.

Kr.

Schwimmabteilung des T. D. von 1846 Gießen.

Bei dem am Sonntag in Offenbach abge­haltenen 1. Gauverbandswettfchwimmen des 9. Mittelrheinkreises der D. T. war die Schwimm- abteilung des Turnvereins von 1846 Gießen beteiligt. Trotz starker Beteiligung wie Turn­verein Offenbach, Turngesellsch. Offenbach, Tv. Hanau, Tv. 1860 Frankfurt, Tv. Wetzlar u. a. konnte die Gießener Abteilung wieder verschiedene schöne Erfolge für sich buchen. Besonders her­vorzuheben sind die Erfolge der Turnerinnen in der Viermal°50°Meter-Druststaffel, des Iugend- turners Kurt H o r e y s e ck und der Iugend- turnerin Hanneli Weeg. Rachstehend d e Er­folge der Abteilung:

Hauptspringen für Iugendturne- rinnen: Hanneli Weeg 1. Sieg, 35 Punkte. Elfriede Münnich 5. Sieg, 30 P. Ami Pfund 5. Sieg, 30 P.

50MeterHüh. für Iugendturner: Kurt Horeyseck 1. Sieg, 339/io Sek.

50 Meter Brust für Iugendturner: Ernst Keßler 2. Sieg, 42 Sek.

5 0 Meter Drust für 3 ug e n bt Urne­rinnen: Hanneli Weeg 3. Sieg, 492/io Sek. Elfriede Münnich 3. Sieg, 492/,» Sek.

50 Meter Seite für Iugend­turner: L. Gehrhardt 3. Sieg, 456/io Sek.

100 Meter Brust, Turnerinnen Unterstufe: Gretel Hamel 3. Sieg, 1,595/10 Min.

Hauptspr. fürTurner Unter st ufe: Chr. Siegler 2. Sieg, 28i/2 Punkte, R. Ben­der 3. Sieg. 28 Punkte.

100 Meter Rücken für Turne­rinnen Unterstufe: Ida Hauck 2. Sieg, 1.545/jo Min.

100 Meter Brust für Turner Mittelstufe: L. Haubach 1. Sieg l,482/10 Minuten.

Viermal 50 Meter Druststaffel für Turnerinnen Mittelstufe: 1. Sieg, 3,283/io Min.

Wirtschaft.

Die Reichsbank Ende Juni.

Wie der Ausweis der Reichsbank vom 3 0. Juni zeigt, hat sich die gesamte Kapitalanlage in Wechseln, Schecks. Lom­bards und Effekten um 202,2 Mill, auf 1521 Mill. Rm. erhöht. Die Zunahme hält sich etwa im Rahmen der Beanspruchung während der letzten Woche des vorangegangenen Quartals, in welcher sie sich auf 197,4 Mill. Rm. stellte. In der Hauptsache entfällt die Vermehrung auf die Zunahme der Lombardbestände, die um 138 Mill, auf 143,3 Mill. Rm. anschwollen. Die Bestände an Wechseln und Schecks erhöhten sich um 64,3 Mill. Rm. auf 1288,2 Mill. Rm. Der geringe Restgetrag, der am Ende der Vorwoche noch weiter begebenen Wechsel wurde im Laufe der Berichtswoche von der Reichsbank zurückge- nommen. Infolge der verstärkten Zah- lungsmitlelanforderungen sind an Reichsbanknoten 473 Mill. Rm. neu in den Ver­kehr geflossen, sodaß sich der Umlauf an Reichsbanknvten auf 2971,2 Mill. Rm. stellt. Der Umlauf an Reichsbankschei­nen erfuhr eine Zunahme um 150,8 Mill, auf 1 387,8 Mill. Rm. Die Bestände der Reichsbank an solchen Scheinen haben sich um 159,9 Mill. Rm. auf 132,2 Mill. Am. verringert, da außer­dem 9,1 Mill. Rm. getilgt wurden. Am 30. Juni waren somit an Reichsbanknoten und Ren­tenbankscheinen insgesamt 4 358,9 Mill. Rm. in Verkehr. Der gesamte Zahlungsmittel­umlauf erreichte Ende Juni eine Höhe von etwa 5180 Mill. Rm. 2m Zusammenhang mit den Zahlungsmittelanforderungen gingen die fremden Gelder um 237,1 auf 526,9 Mill. Rm. zurück. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen erhöhten sich um 175 Mill. Rm. auf 1817,1 Mill. Rm. Die Zunahme entfällt fast restlos auf den Bestand an deckungsfähigen Devisen, da dem Goldbe­stände nur 24 000 Rm. neu zugeführt wurden. Die Deckung der Roten durch Gold allein ging von 59,7 Prozent in der Vorwoche auf 50,2 Prozent zurück, die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen ermäßigte sich von 65,7 Prozent am Ende der Vorwoche auf 61,2 Prozent am Ende der Berichtswoche.

*

* Weiterer Rückgang der Konkurse und Geschäftsaufsichten. Rach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im Juni durch denReichsanzeiger" 913 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 477 angeordnete Ge­schäftsaufsichten bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 1046 bzw. 691.

* Rekordausfuhr von Kohlen aus Polnisch-O b e r s ch l e s i e n. In der letzten Zeit hat die Kohlenausfuhr von Polnisch-Oberschlesien als Folge des englischen Bergarbeiterstreiks Rekord­ziffern erreicht. Seit einigen Tagen werden durch- schnittlich 13 000 Waggons pro Tag exportiert. Die Kohlenindustrie Polnisch-Oberschlesiens arbeitet seit einigen Wochen ohne jede Einschränkung, und es gibt keinen einzigen arbeitslosen Bergarbeiter.

Berliner Börse.

Berlin, 6. Juli. Obwohl nach dem Dor­börsenverkehr, der in Erwartung der Reichsbank­diskontermäßigung lebhaft und fest gewesen war, man einen ebenso lebhaften Börsenbeginn er­wartet hatte, setzte die Börse wenn auch zu­versichtlich, so doch gegenüber den gestrigen Schluhkursen nur wenig verändert ein. In Nach­wirkung der gestrigen Verflauung tagen heute erhebliche Kaufaufträge aus der Provinz vor, durch die die Verkäufe der Spekulation ausgeglichen wurden. Ausgespro­chen fest lagen zunächst nur der Banken- markt, bei Kursbesserungen von 0,5 bis 2 Prozent. Arn Montanmarkt war die Kurs­gestaltung uneinheitlich, doch überwiegend leicht gebessert. Lebhaft wurden Rvmbacher Hütte ge­handelt auf unkontrollierbare Gerüchte, daß ein

neuer Reflektant für die Werte aufgetreten sei. Verhältnismäßig viel Material kam am Elek- tromarlt heraus, so daß diese Werte zumeist leicht abgeschwächt waren. Am Schiffahrts­markte überwogen ebenfalls die Verkäufe. Die Diskontermäßigung übte einen be­lebenden Einfluß auf den Handel in Anleihen aus. Kriegsanleihe wurden vor­börslich mit 0,46 gehandelt, gaben aber gegen Mittag auf 0,457,5 nach. Das Geschäft in aus­ländischen Renten war außerordentlich lebhaft; Türken, besonders Bagdad, erzielten kräftige Steigerungen. Die Entwertung der lateinischen Valuten schreitet in schnellem Tempo fort. Der belgische Franken hatte bei der Abwärtsbewegung die Führung und senkte sich auf 193 gegen London. Paris gab auf 184 nach, Mailand auf 142,25.

Dörsenkune.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schiuv- Kurs

>.UHr- Aure

Schlich. f.ure

Anfang flur-.

Datnm:

5.7.

6 7.

5.7

6. 7.

5% Deutsche RcichSanleihe . 4% Deutsche RcichSanleiye . 3Vs0/» Deutsche RcichSanleihe 3% Deutsche ReichSanleihe . Dculschc Svarprämicnanleihe 4°/o Preußische Konsols . .

4 o Hessen

3/,% Hessen 3% Heisen Deutsche Wertb. Dollar-Ant. dto- Doll -Schav-Anwetlna ')

4% Hodtürftn 5% Goldmexilaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Lommerz- und Privat-Bank Darmst. und Nationalbank . Deutsche Dank.........

Deutsche DereinSbank .... Disconto Commandit . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Treditbank. . Oestrrreichiiche Creditanstalt. Westbank .........

Bochumer Guß . ...... BuderuS Caro ...

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Horoencr Bergbau Kaliwerke AscherSleben.... Kaliwerk Westeregeln L'aurabütte.......* *

Oberbcdars ......

Phönix Bergbau ....... Ryeinltahl Ricbeck Montan ...

TelluS Bergbau ....

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ... Cberamlsche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Hotzmann......

Anglo-Cont.-Guano.....

Chemische Mayer Alapin . . 9. G. ffarbcnindustric, A.-G. Goldschmidt Holzverkohlung Rütgerswcrke Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Desellschaft Bergmann Mainkraftwerke ....... Schlickert . . .....

Siemens 4 Halske ...... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Hcyligenstaedt Megutn........

Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . Metallgesell'chast Frankfurt Pet. Union A.-G. ....

Schuhfabrik Her; . . ... Sichel.....*.......

Zellstoff Waldhof ..... Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Wagbäulel .

0,4487

0.4525

0.415

0.42

0,41

0,55

0.52

0.25

0.4125

0,39

-

_

96,25

97

14.4

15.25

14.62

52,25

52,875

1 52

176

175.2'

125.5'

126'

126,7'

174'

176,5'

174.5'

158'

156,5'

158,5*

84.5

148.7'

148'

147,7'

118.5

117,75

117

118,5

7.1

7,5

7.3

138

142'

138*

91,75

92

94.4

78'

134'

140'

161'

143.5'

160

142.5*

142'

142'

142.2*

144'

144,7'

152,5

154

59,5

60.75

75

74.5'

114 5*

115'

116'

140'

141

139,7'

146

147

148

73,5

-

155,7'

153,5'

153*

149*

149.5'

149,7'

54.75

_

_

107

107,5

*

81.75

82,5

78

89

250,7*

250'

256,4*

99.75

99,5

100

59

59,5

106

108

108

142

140

141*

140'

142,2'

125'

125'

126,5'

98,5

124 7'

125'

169*

167*

166,5'

86

86,5

87.5

91.75

92

90

26,5

46,5

16

44

129,75

88,75

89

74,75

3.1

16£j

161,75

65

79

80

0.46

0.4325

0,41

0.51

0,4025

151,5' 148'

140,5'

124,9'

123' 165'

88,5

93,5

141,5*

93,5'

77,5

140,5'

142,5'

142,9*

143,5'

152

59

72

114.5'

139.5*

146

147,5'

119'

7,3

88

250'

98.5

173,9'

125.5-

176'

157'

169

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

5 Juli-

6. Juli.

Amtliche Notierung

Geld Brief

Amtliche Notierung

Geld 1 Brief

Buen-AireS Brss.-Antw. Christiania - Kopenhagen Stockholm - SelslNgsorS. ytalieri . .

London. . Neuyork . . Part«. . . Schweiz . . Spanien.

Japan . . . «io de Jan. Wien in D-- Lest. abgest. Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien . Lissabon Danckg. . . Konstantin- Atben -

Uanada. .

Cruguav

168,41

1,695

11,06

92,08

111,23

112,41

10,54

14,74

20,403

4,195

11,39

81,21

66.17

1,967 0,666

69,29

12,421

7,435

5,85

3,035

21,425

81.02

2,295

5,19

4,199

4.185

B<

168.83 1,699

11,10

92,32

111,51

112,69

10,58

14,78

20,455

4,205

11,43 «1,41 66,33

1,971

0,668

69,43

12,461

7,455

5.87

3,045 21,475

81,22

2,305

5,21

4,209

4,195

inlnote

168,41 1,696

10,55

92,08

111,21

112,41

10,54

14,37

20,399

4,195 11,15

81,22 65,92 1,867 0.666

59,31 12,42

7,435

5,85

3,035

21,425 81,02 2,295

5,29 4,199 4,195

n.

168,83 1,700 10,59

92,32

111,49

112,69

10,58

14,41

20,451

4,205

11,19

81,42

66,08 1,971 0.668

69,45

12,46

7.455

5.88

3,045

21,475

81,22

2,305

5,31

4,209

4.205

Berlin, 5. Juli

Geld

Brief

Amerikanische Rote» ..... Belgische Roten ........ Dänische Roten........ Englische Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten Italienische Noten ...... Norwegische Noten......

Deutsch-Oesserr.,äl00 Kronen Rumänische Noten ......

Schwedische Noten ...... Schweizer Noten.......

Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten .. llvgarische Noten.......

4,18

11,09

110,07

20,38

11,54

168,15

15,50

92,02

59,65

112,12

81,20

66,08

12,398

5,825

4,20

11,15

111,63

20,48

11,60

168,99

15,58

92,48

69,85

112,68

81,60

66,42

12,458

5.865

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 6. Juli. Tendenz: Rach fester Eröffnung abgeschwächt. Die bereits gestern abend eingetretene Erholung konnte heute bei Dörsenbegimi trotz Schwankungen und noch vorherrschender Tlnsicherheit geringe Fvrtschrite machen. Die freundliche Veran­lagung der Börse war in der Hauptsache in dem Rachlassen der Glattstellungen begründet. Die Umsätze nahmen jedoch ein größeres Ausmaß nicht an, und die Kursbesserungen, die sich in der Höhe von 1 Prozent bewegten, waren durch einiges Deckungsbedürfnis der Spekulation ent­standen. Montanaktien blieben weiter be­vorzugt, ebenso I. G. Farben. Von Montan- werten wurden Gelsenkirchen lebhaft gehandelt, ohne indessen einen größeren Gewinn erzielen;

zu können. Farbenweite wurden zum ersten Kurse mit 254 Prozent gehandelt, erlitten aber später einen Rückschlag bis auf 250 Prozent. Auch Scheideanstalt büßten 2 Prozent ein, während Holzverkohlung leicht gebessert waren. Elektro­aktien lagen uneinheitlich. AEG. und Sie­mens neigten zum Rachgeben. Der Danken- markt hatte überwiegend leichte Kurserholungen aufzuweisen. Am S chi s f a h r t s m a r k t e waren Hapag gegenüber der gestrigen Rotiz um zirka vier Prozent gedrückt. Motorenwerte gebessert. Sehr feste Haltung zeigten Z u ck e r a f t i e n bei Kurssteigerungen bis zu 2 Proz. Von Baustoffaktien gingen Wehß & Freytag 2 Prozent höher. Zement Heidelberg plus 0,5 Proz. Fest lagen ferner Holzmann mit plus 3 Proz. Auch Maschinen- wert e leicht befestigt. Am Renten markt war das Geschäft lustlos. Kriegsanleihe 0,4521/2. Von QJuälanbrenten hatten Türken wieder größeres Geschäft. Der Freiverkehr lag lust­los bei kaum veränderten Kursen. Deckerstahl 21, Benz 89, Brown-Boveri 12,5, Entreprise 6, Growag 60, Rastatter Waggon 15,5, Ufa 37,5, ilfra 82 Proz. Der weitere Verlauf wurde durch eine hervortretende Unsicherheit beeinträchtigt, auch neu herauskommendes Material drückte das Kursniveau allgemein um etwa 1 Proz. zurück. I. G.-Farben ermäßigten sich auf 249 Prozent. Das Geschäft nahm einend u^t l 0 s en Charakter an, und selbst die Meldung von der Herabsetzung des Reichsbankdiskontsatzes von 6V2 auf 6 Proz. und des Lombardzinsfußes von 71/» auf 7 Proz. vermochte die ungünstige Stimmung nicht zu beeinflussen, und auch das Geschäft konnte kaum davon profitieren. Am Geldmarkt macht die Erleichterung Fort­schritte. Tagesgeld 5 bis 6 Proz., Monatsgeld blieb gesucht mit 51/* bis 7 Proz. Jndustneakzepte 51/? Proz. Privatdiskonten 4Vs bis 4V2 Proz. Im Devisenverkehr schwächten sich die lateinischen Valuten weiter ab. Paris gab gegen London auf 183,50 nach, Mailand auf 142.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. Juli. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, 31,75 bis 32 Mark; Rog­gen, inländischer, 22,50 bis 22,75; Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24; Hafer, inländischer, 21 bis 23; Mais, gelb, 17,50; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 42,50 bj,s 42,75; Roggenmehl 31,50 bis 32; Weizenkleie 8,75; Roggenkleie 10,75 bis 11 Mk. Tendenz: stetig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 5. Juli. Die veränderte ungün­stige Wetterlage bezweckte im Berliner Pro­duktenhandel allgemeine große Zurückhaltung. Für Weizen fehlte seitens des Auslandes An­regung, so daß bei wenig veränderten Kursen keine großen Umsätze stattfanden. Roggen fester. Gerste in Futtersorten gefragt. Hafer bei kleinem Angebot fest; Mehl ruhiger aber im Preise! unnachgiebig. Im Zeithandel ist man sich bezüg­lich der Auswirkung der neuen Fälle noch nicht im klaren und beobachtet deshalb für nach dem 1. August-Lieferungen größte Zurückhaltung, an­dererseits besteht für laufenden Monat drin­gende Deckungsfrage, so daß der Weizen 1 Mk., der Roggen sogar 2 Mk. höher eröffnete. Sep­tember- und Oktober-Weizen unverändert. Sep­tember-Roggen leicht erhöht. Es notierten für 1000 Kilo: Roggen, märf., 209 bis 212; Sommer­gerste 205 bis 212; inländ. Gerste 190 bis 240; Hafer, märt, 204 bis 213; Mais (loko Berlin) 171 bis 175; per 100 Kilo: Weizenmehl 37,75 bis 39,75; Roggenmehi 29,50 bis 30,75; Weizen- lleie 10; Roggenkleie 11,20; Viktoriaerbsen 35 bis 46; kleine Speiseerbsen 30 bis 34; Futter­erbsen 22 bis 27; Peluschken 23,50 bis 27.

Rundfunk-Programm.

Mittwoch, 7. Juli:

3.30 bis 4 Hör: Die Stunde der Jugend, 4.30 bis 5.45 Llhr: Konzert des Hausorchesters. 5.45 bis 6.05: Die Bücherstunde. 6.15 bis 6.30 115r: Stunde der Frankfurter Vereinigung für Heimatkunde. 7.15 bis 7.45:Java, die Sonnen- insel", Vortrag von Dr. Philipp Krämer. 7.45 bis 8.15 Uhr:Mannheims Stadtpersönlichkeit", Vortrag von Dr. Küher, Oberbürgermeister. 8.15 Uhr:Der Kaufmann von Venedig", Schauspiel von Shakespeare. Begleitende Musik von Humper­dinck.

Letzte Nachrichten. Diskonlermätzigung der Reichs­bank.

Berlin, 6. Juli. (DTB. Drahtbericht des Gieß. 2lnz.") Oie Reichsbank hat den Wech­seldiskont von 6,5 auf 6 Prozent und den Lombardzinsfuh von 7,5 auf 7 Prozent er­mäßigt.

Dreisitzer

Lieferung durch dleSOOdeutschenOpel- Vertreter, sowie durch die Kredit-Abt. AdamOpel RUsselsheimM

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