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Börsenkurse.

chendcn Trost uni) Erhebung bieten.

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Wirtschaft

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Banknoten.

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das Mädchen erwürgt zu haben, Bater nicht von dem Hof ge° Cr wurde zum Tode ver-

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Sic besitzt tatsächlich alle Eigenschaften, die Ihrer Wäsche nützen.

tiert: Weizen. ®etteruuer,_30 Mk.; Roggen, inlän­discher, 19,25 bis 19 75; «ommergerste für Brau­zwecke 22,50 bis 24,75; Hafer, inländischer, 22,75 bis 23,50; Mais (gelb) 18; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 42 bis 42,50; Roggenmehl 28,50 bis 28,75; W-izenkleie 9,50; Roggenkleie 11 Mk. Ten­denz: leicht nachgebend.

geklagte gab an. um von seinem jagt zu werden, urteilt.

Devifenmartt BerlinFrankfurt <l HL Telegraph i.lche Auszahlung.

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gericht verurteilte die ledige Haustochter Baumgarten aus Bauerbach die unter der Beschuldigung stand, ihr neugeborenes Kind gleich nach der Geburt getötet zu haben, zu 27-2 Jahren Gefängnis.

Ein Todcsurte l des Marburger Schwurgerichts.

sch Marburg. 4. Mai. Wegen Mordes hatte sich heute vor dem hiesigen Schwurgericht der 22 Jahre alte Landwirt Joh. Schmidt aus Riebelsdorf (Kre'.s Ziegenhain) zu verant­worten. Der ledige Schmidt unterhielt mit der aus Bayern gebürtigen und bei dem Landwirt I. E. Henninghausen in Riebelsdorf bediensteten Anna Katharina Kurtz ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen blieb. Um sich des Mädchens zu entledigen, nahm er es Ende Februar mit in eine Fichtenschonung, erwürgte es und hing es dann mit einem Strick an einen Baum, um den Anschein zu erwecken, als ob es sich selbst das Leben genommen hätte. Schmidt ist. wie die 25 Zeugen durchweg aussagten, schon von früher her als gewalttätiger Mensch bekannt. Der An-

wache. Während die Insolvenzen im Monat April gegenüber dem Vormonat einen starken Rückgang aufweisen, sind unter den vier Aprilwochen in der vierten allerdings nur fünf Tage umfassenden Woche die wenigsten Konkurse und Gefchäftsaufsichten fest- gestellt worden, und zwar 290 Konkurse (320, 310 und 383 in den Vorwochen) und 177 Gefchäftsauf­sichten (216, 228 bzw. 317). Von den 16 betroffenen Aktiengesellschaften wurden 11 in den Jahren 1921 bis 1923 gegründet, je eine in 1924 und 1925. Ferner 38 (35) G. m. b. H. 8 (4) Kommanditgesellschaften und 5 (2) eingetragene Genossenschaften an den In­solvenzen der letzten Aprilwoche beteiligt.

* Julius Sichel u. Co., Komm. - Ges. a. A., Mainz. Das Amtsgericht Mainz ver­kündete am Montag einen Beschluß, gemäß dem der Zwangsvergleich, wie vorgeschlagen, mit 50 Proz., in drei Raten zahlbar, mit den nicht­vorberechtigten Gläubigern geschlossen wird. Die Geschäftsaufsicht wird also ausgehoben werden. Die Abwicklungsverträge mit den bevorrechtigten Gläubigern sollen unterbleiben. Die Generalver­sammlung der Aktiengesellschaft für Industrie- werte in Luzern soll jetzt unverzüglich anberaumt werden.

Der Mord

an dem Frankfurter Kriminalbeamten Sack.

WSR. Frankfurt a. M 4. Mai. Das hiesige Schwurgericht begann jetzt den Prozeß in der Mord-Affäre Sack. Des gemeinschaft­lichen schweren Straßenraubverfuchs und des Mordes an dem 44jährigen Kriminalassistenlen Otto Sack sind der 1893 in Horst-Emscher ge-

Driefe kennzeichnen das ungemein reiche und glaubenstiefe Leben Lavaters. Seine liebens­würdige Hilfsbereitschaft für alle, die sich an ihn wandten, machten den Züncher Pfleger und späteren Prediger am St. Peter bald zum Mittel­punkt einer großen Gemeinde. Seine Korrespon­denz wurde so umfangreich, daß er sein Gehalt von 1200 Gulden für Briefporto und Arme ausgab, so daß sich ein Abonnentenzirkel für seine Briefe gründete. Die Briefe,in jeder Zeile Lavaters Geist, Lavaters Herz, seine Phy­siognomie, sein magnetisches Leben und Weben", wurden abgeschrieben und zirkulierten weiter. Seine Lieblingstochter Luise hat viele dieser Billette gesammelt, die dann in Form von Denksprüchen alsWorte des Herrn" Allgemein­gut wurden. Es sind Gedanken über Liebe, Gott und die Welt zur Erbauung für Trost- bedürftige, zum Rachdenken für Einsame und sonst vom Schicksal Betroffene. C. H. Funck hat diese von Hufeland 1825 zum erstenmal her­ausgegebenenWorte des Herzens" neu bear­beitet und mit einem Rachwort versehen, das den Geist Lavaters, der sich im ganzen Werkchen spiegelt, und den seiner Zeit charakterisiert. Roch heute geht eine wohltuende Wärme und eine eigenartige seelische Kraft von diesenWorten des Herzens" aus. die wie einstmals allen Su-

Gerichtssaal.

Wegen Kindestötung beruf'eilt.

Marburg. 4. Mai. Das Schwur-

Rundfunk-Programm

des Z?ranksn7i?? SendrrS.

(Aus derRadio-Umschau".)

Dienstag, 6. Mai:

4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Neue amerikanische Tanzmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde: Aus denBriefen der französischen Revolution" von Rstif de la Bretonne. 6.15 bis 6.45 Uhr: Ucbertragung von Kassel:Balkonkästen und Fensterschmuck". Studienrat Hermann Gensch. Mitglied des Gartenbauoereins. 6.45 bis 7.15 Uhr: Vortragszyklus des Frankfurter Ortsausschusses für Jugendpflege und Jugendbewegung: ,Lugendnot und Jugendhilfe", Vortrag von Kreisjugendpfleger Fritz Grebenstein. 7.15 bis 7.45 Uhr:Eine Führung durch den Zoologischen Garten", Vortrag von stud. zool. Wieschke. 8.15 bis 10.15 Uhr: Ucbertragung aus dem großen Saal der Stadthalle Kassel: 12. Symphoniekonzert des Kasseler Rundfunks, zu­gleich erstes öffentliches Dolkskonzert. Anschließend bis 12 Uhr: Ucbertragung aus Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

?.infflirt r Gcfr öörse.

Frankfurt a. M., 5. Mai. Es wurden

borene Kaufmann Anton Gens und der 1908 in Lütgen-Dortmu nb geborene Kellner Heinz Corty beschuldigt. Für dir Brrhandlung sind mehrere Tage in Aussicht genommen. Der An­klage liegen folgende Vorgänge zu Grunde: Der verheiratete und drei unmündige Kinder hinter­lassende Kriminalbeamte Sack weilte am Abend des 25. Rovernber v. Js. in einem Lokal der Ottostraße bei einer Geburtstagsfeier, die er gegen 122 Uhr verlieh. Morgens gegen 4 Uhr wurde der Beamte vor dem Hause Westendplah 40 als Leiche auf gefunden. Die Bermutungen gingen zu­nächst dahin, daß Sack das Opfer eines Rache­aktes aus Zuhälterkreisen geworden sei, da er als energischer Beamter galt. Doch war bereits nach fieben Tagen der Sachverhalt so weit geklärt, daß es sich um einen aus gewinnsüchtigen Mo­tiven begangenen Raubmord handelte. Als Täter wurden der mittellose Gens, ein vielfach vor­bestrafter Mann, und Corty ermittelt und fest- genommen. Gens versuchte während der Haft den wilden Mann zu spielen und wurde ebenso wie Corty auf seinen Geisteszustand untersucht.

Ein Meineid um eine Kuh.

' Darmstadt, 4. Mai. Das Schwurgericht verhandelte gestern gegen den 18jährigen Dreher Heinrich Eifert und gegen den 45jährigen Händler Josef Salomon II. von Beerfelden. E., der als geistig minderwertig gilt, hat sich von S. verleiten lassen, in einem Prozeß urt eine Kuh einen Meineid leisten. Er wurde zu einem Jahr Zuchthaus verur­teilt; S., der Anstifter, erhielt zwei Jahre Zuchthaus.

Zuchthaus für einen falschen Taubstummen.

Würzburg. 4. Mai. (WSR.) Dom Schöffengericht Würzburg wurde der 48 Jahre alte Händler Moritz Scharfnih von Bam­berg. der sich auf Bettelfahrten im Bezirk Kissin- gen unter Vorweisung gefälschter Urkunden uni) Empfehlungsschreiben mit falschen Angaben als Taubstummer ausgegeben hatte, zu zwei Jahren Zuchthaus, 150 Reichsmark Geldstrafe und fünf Jahren Ehrverlust verur­teilt. Er war bereits wegen ähnlicher Betrüge-, reien mit l1 /2 Jahren vorbestraft.

Aus dem Amtsverkündiguugsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 36 vorn 4. Mai enthält: Die Mai-Miete. Ver­gnügungssteuer in der Gemeinde Weitcrshain. Maul- und Klauenseuche in Bellersheim, (Brüningen und Utphe. Ausstellunb von Rhcinfchifferpaten- ten. Schulgeld für ortsfremde Schüler der Fort­bildungsschule. Feldbereinigung Holzheim. Straßensperren. Dienstnachrichten.

Luxemburgische Kokskäufe in Deutschland. Die luxemburgischen Hüttenwerke erteilten den Ruhrzechen einen beträchtlichen Auftrag für Hochöfcnkoks für 17 Mk. pro Tonne.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Mai. Die Börse eröffnete in freund­licher Haltung, da die Spekulation nach den Ictzttägi- gen Blankoabgaben Deckungen oornahm und gleich­zeitig die feste Haltung einiger Spezialwcrte stimu­lierte. Am Schiffahrtsmarkte traten Ham- burgen Kreise als Käufer auf, da die Frcigabe- angeleacnheit nach den neuesten Meldungen gün- ffiaer beurteilt wird. Dem amerikanischen Kongreß soll ein neuer Antrag zur raschen Erledigung zu­gegangen fein, der gegenüber der Mills-Bill nur kleine textliche Veränderungen enthält. Gefördert wurde die Besserung durch die günstige Auffassung der Börse über den englischen Generalstreik. Die Befürchtungen über eine Schädigung des deutschen Wirtschaftslebens durch den englischen Streik, dem man übrigens ein baldiges Ende prophezeit, sind geschwunden und haben einer gegenteiligen Auf­fassung, d. h. Hoffnungen auf eine Befruchtung ver­schiedener Erwerbszweige Platz gemacht. Die Sen­sation des Tages bildeten aber die Vorgänge am internationalen Devisenmarkt, wo der Sturz der westlichen Franken Valuten heute vormittag einen katastrophalen Fort­gang nahm. Belgische Valuten wurden auf allen internationalen Devisenplätzen auf den Markt ge­worfen, nachdem der belgische Finanzminister gestern der Kammer sehr unerfreuliche Mitteilungen über die Finanz- und Budgctlagc gemacht hat. Brüssel, das gestern mit 148,50 umgesetzt wurde, fiel heute in raschen Sprüngen auf 159 gegen Lon­don. Paris schloß sich dem Sturze an und ging von 148,50 auf 158 gegen London zurück. Das englische Pfund lag auf Unterstützung der engl. Regierung hin unverändert. Am Geldmarkt war das Angebot reichlich. Tagesgeld 4,5 bis 6 Prozent, Monatsgcld 5,5 bis 6,5 Prozent.

frankfurter Börse.

Frankfurt, 5. Mai. Tendenz: Schwach, später etwas zuversichtlich. Die Börse eröffnete mit Rücksicht auf die ungünstige Wirtschaftslage in luftlofer Haltung, selbst das große Geld- angebot blieb ohne Einwirkung auf das Geschäft. Nur für einige wenige Spezialwcrte bestand etwas Interesse, während das übrige Kursniveau neue Abbröckelungen zu verzeichnen hatte. Die Termin- rnärktc lagen verhältnismäßig ruhig, da jede Unter­nehmungslust seitens der Spekulation fehlt. Auf­fallend ist der Rückgang von Rombacher Hütte die erneut 25 Proz. einbüßten. Bank-, Chemie- und Elektroaktien waren Schwankungen un­terworfen und hatten weitere geringe Einbußen zu verzeichnen. Schiffahrtsakticn blieben bei behaupteten Kursen völlig unbeachtet. Die variablen Werte hatten gleichfalls leichte Abschwächungen auf­zuweisen. Heimische Renten und Pfand­briefe schlossen sich der Abwärtsbewegung an. Der Frei verkehr Ijuite nur minimale Umsätze zu verzeichnen. B-nz 71,5, Beckerstahl 45, Ufa 52,5, Ufra 76. Growag 55 Prozent. Im weiteren Verlaufe wurde di. Stii.nnung etwas zuversichtlicher. An den Terminmärkten konnten sich Montan- und Elektro­aktien eine Kleinigkeit befestigen, doch hielten sich die Umsätze in bescheidenen Grenzen. Am Geldmarkt war das Angebot sehr reichlich. Tagesgeld 4* bis 5 Prozent, Monc.tsgeld 51 bis 6 Prozent. Im D e - visenoerkehr setzte sich die Abschwächung der westlichen Frankcnoaluten heute in stärkerem Ausmaße fort. Paris gab gegen London auf 150,75, Brüssel auf 152,50 nach. Das englische Pfund lag mit 4,857« gegen Kabel etwas erholt. Die Reichsmark ist unverändert stabil.

früher wusch man nur mit Seite/ wer hätte auch daran gedacht, die kostbaren Wäschestücke scharfen Laugen angemacht mit ätzenden Waschpulvern, ^"^"betzen? Deshalb gibt es in vielen Familien heute noch wahre Schätze von schönen alten Tischtüchern, handgearbeiteten Leinenkissen usw. Verwenden auch Sie nur die anerkannt gute

Letzte Nachrichten.

Der Reichskanzler in Darmstad

D a r m st a d t, 5. Mai. (Priv.-Tel.) lieber das Programm der Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrats am Donnerstag und Freitag in Darmstadt erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Reichskanzler Dr. Luther spricht am Freitag über allgemeine Wirtschafts­politik und Aufwertung, der Reichsbankpräsident Dr. Schacht über Kreditregulicrung und. Ernte­bergungskredite, Ernährungsministcr Dr. Has linde über die Zukunft der deutschen Landwirt schäft. Ob der Rcichsfinanzministcr Dr. Reinhold an der Tagung teilnimmt, ist noch ungewiß. Es werden Vertreter der verschiedensten Gruppen der deutschen Landwirtschaft zu Worte kommen, um ge­meinsame Forderungen der deutschen Handels- und Zollpolitik aufzustellen. lieber die Schutzzollfragc spricht Professor Dr. Lenz (Gießen), über die Ent­wicklung der deutschen Handelspolitik Regierungs­präsident a. D. Dr. Kutscher. Es folgen Referate über Obst-, Gemüse- und Gartenbau. Weinbau, Viehzucht, Weizen-, Roggen- und Startoffelbau, Zuckerrübenbau und Milchproduktion.

Moskaus Propaganda in England.

Moskau, 5. Mai. (TU.) Die Komintern (Kom­munistische Internationale) veröffentlicht einen reuen Aufruf an d i e englischen Arbei­ter, in dem es heißt, daß jetzt die letzte Stunde des englischen Kapitalismus geschlagen habe. Die englischen Arbeiter müßten alle Vermittlungsversuche der englischen Regierung a b l e h n e n und auf ihren Forderungen bestehen. Die Presse prophezeit für die nächste Zeit eine Krisis der Arbeiterpartei, die zum Z u - fammenbrud) der Partei führen würde. Die neue Arbeiterbewegung würde dann einen halb kommunistischen, halb sozialistischen Charakter tragen.

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* Teilweise Aufhebung der Devisen- vorfchriften. Durch eine in diesen Tagen zur Veröffentlichung gelangende Verordnung der Reichs­regierung werden weitere Bestimmungen über die Einschränkung des Verkehrs mit ausländischen Zah­lungsmitteln außer Kraft gefetzt. Es handelt sich dabei um die Aufhebung des sogenannten Einhcits- turfes und das Verbot des Deoisen-Terminhandels. Die Reichsrcgierung ist in llcbereinftimmung mit dem Rcichsbankdirektorium der Auffassung, daß die deutsche Währung nunmehr als derart gefestigt an­gesehen werden kann, daß zu ihrem Schutze diese Bestimmungen nicht mehr erforderlich sind. Von den Vorschriften über den Verkehr mit Devisen bleiben hiernach nur diejenigen bestehen, die den Kreis der­jenigen Banken und Bankiers einer Beschränkung unterwerfen, die mit Devisen handeln dürfen. Im Zusammenhang damit bleiben die Bestimmungen der sogenannten Wcchfclstufen-Dcrordnung und der Makler-Verordnung zunächst noch aufrechterhalten. Diese Aufrechterhaltung rechtfertigt sich aus dem Be­streben heraus, ein weiteres Ueberhandnehmen von Bankgründungen zu verhindern und den Kreis der bankgewerbetreibenden Unternehmungen einzu- fchränken, besonders soweit sic keine volkswirtschaft­liche Existenzberechtigung Haden, oder von unzuver­lässigen Elementen inländischer ober ausländischer Nationalität betrieben werden.

* Zur Ucdcrzcichnung der Schatz­scheine Preußens und der Rcichspost. Zu der sehr befriedigenden Zeichnung der 6Lprozcnt. Schatzanweisungen des preußischen Staates und der Rcichspost wird im einzelnen mitgeteilt, daß auf die 10 Millionen Mark Preußischen Schatzscheine zirka 50 Millionen Mark in sechsmonatlichen Sperrstücken und auf die 50 Millionen Mark Postschatzanweisun- gen rund 78 Millionen Mark sechsmonatlicher Sperr­stücke gezeichnet worden sind. Die Zeichnung der freien Stücke stellte sich für Preußen und die Reichs­post zusammen auf 151 Millionen Mark.

Die Wirtschaftslage der Deut­schen Reichspost. Die Deutsche Rcichspost veröffentlicht ihren Monatsbericht nach dem Stande von Ende April 1926. Hiernach sand im März gegenüber dem Vormonat eine Verkehrs­steigerung statt, die auf eine leichte Belebung der aUgemeinen Wirtschaftslage schließen läßt. Es haben zugenommen: Der Bricsverkehr um nngefähs 7 v. H., der Pakeiverkehr um 23,3 v. H. ' und der Postantveisungs- und Zahlkartenverkehr um 13,9 v. H. Die Zahl der Postscheckkonten hat im März um 3458 zugenommen, sie beträgt jetzt rund 866 000. Auch der Timsatz ist gestiegen. Hiernach scheint der im Januar und Februar eingetretene Derkehrsrückgang überwunden. Das Guthaben dagegen ist noch weiter gesunken. Der Telegrammverkehr zeigt gleichfalls eine Zunahme. Es wurden rund 2 900 009 Telegramme im März aufgeliefert gegenüber 2 300 000 im Februar. Die Gesamtzahl der Sprechstellen, Haupt- und der Rebenanschlüsse ist von 2 542 387 im Februar auf 2 549 991 im März gestiegen. Ende März lagen 26 274 unerledigte Anträge auf Herstellung von Haupt- und Rebenanschlüssen vor. Der Funken- ielegrammverkehr mit Rußland ist gegenüber dem Februar im März um 17 v. H. gestiegen. Die Zahl der Rundfunkteilnehmer im März hat um 21 074 zugenommen. Die Gesamtzahl der Teilnehmer betrug am 1. April 1 205 310. Der Personalbestand zeigt gegenüber dem Dezember 1925 einen Rückgang um 2245 Kräfte.

* Anhaltend ungünstige Lage des Eisenerzmarktes im Lahn- und S til­ge b i c t im April. Auf dem Eisenerzmarkt des Lahn- und Dillgcbictes ist, wie demIndustrie- Kurier" berichtet wird, im April feine Besserung der Lage eingetreten. Infolge des Ausbleibens jeg­licher behördlichen Notstandsmaßnahmen setzt sich in den beteiligten Wirtschaftskreisen die Auffassung immer mehr durch, daß behördlicherseits der Eisen­steinbergbau an Lahn, Dill und in Oberhessen sowie die hierauf aufgebaute Eisenindustrie als ein ab- fterbenber Wirtschaftszweig ohne Existenzberech­tigung angesehen wird. Dabei würde es durchaus im Interesse der deutschen Wirtschaft liegen, wenn man sich bemühen würde, so wie dies beispielsweise in den Vereinigten Staaten mit Erfolg geschieht, die inländischen Erzreserven dadurch zu verstärken, daß auch die geringhaltigen Erze mit weniger als 45 Prozent verkäuflich gemacht und auch die Erze mit hohem Kicselsäurcgehalt verhüttet werden. Die sozialen Lasten dürften durch die Annahme der Knappschaftsnovelle eine weitere schwere Erhöhung erfahren.

Tfaumtum-Seife

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Frankfurt a.M.

Berlin

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Datum: |

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5% Deutsche ReichSanletb«

4% Deutsche RcichSan leihe

0,384

0,388

0.385

0.375

0,3875 0,38

3'/i% Deutsche Reichsanleihe

0 365

0,372.5

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0,48

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Deutsche isparprämicnanleihe

0,21

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4% Preußische Konsols . .

0,37

4° o Hessen.......

0,41

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3*/t°/n Hessen

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3% Hessen..........

0,39

Deutsche Vertb. Dollar-Ant.

dto. Doll.-Schatz- Äutreiiag.*)

4°/o Zollturkcn.....

12,45

12,25

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5°/0 Goldmcrtkaner

-

Berliner Handelsgesellschaft i5ommerj- und Pnvat-Bank

105,5*

150

105,5

105,7*

DannfL und Narionalbank

127'

126,75

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Deutsche Bank......

121*

125

125*

Deutsche Bereinsbank ...

90

92,25

DiSconto Commaudit . .

120'

121

121*

93

107,5

Mitteldeutsche Lrcditdank .

108,5

Oesterreichische Kreditanstalt

7,05

7

7

Westbank - ...

Bochumer Guß ......

02,5*

91

91

BuderuS . .......

60,3

60,12

54

_

54'

_

Deutsch Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke.

95,5

97.25*

97,5

99.25

99,25*

99,5*

98,25*

Harvencr Bergbau

114,5*

115,5*

114,5

115,2*

Kaliwerke Aschersleben....

132,75

129*

130*

Kaliwerk Westeregeln.....

130,5

133

.131,5

2aurahutte . ......

38,5

38

38.5

Oberbedarf . .......

52

51*

50,5*

Phönix Bergbau ......

78,5

77,25*

78,9*

77,62-

RheiMtahl .......

93.4

93,5*

93.5'

94'

94 5

60 5

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Llovd . . .

132,5*

129,25

_

131,75

128,75

135* 131*

Ldcramische Werke Albm . .

Zementwerk Heioelberg . . .

Plülivv Hotzmcmn . .

99

!*9

71

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71

-

Anglo-Cont.-Guano . . . .

75,5

Chemische Mayer Alabin - .

I. G- ssarbcninvustric. A.-G. Goldschmidt.........

150,9

151,7*

150,5*

_

85,5

83,5

87,2.5

Holzverkohlung ........

Rütgcrswerke.......

ZA

-

79

Echetdeanstalt .......

Allg, ElektrtzitätS-Gesellschaft

108,6*

108,75

108,75

109,2*

Bergmann ......

102

-

102,2*

102.5*

Mainkraftwerke ......

98

_

Schulkerl .........

Siemens A Halske......

96,5

96,5*

96'

136.25

136,7

138

Adlcrwerke Kiener ......

65

64,5

ti4,25

64

Daimler Motoren.......

64.75

51,75

Heyligenstaedr ......

Meguin. . .....

29

38,5

-

Motorenwerke Mannbeim

59,5

Frankfuncr Armaturen Konservenfabrik Braun . .

40,6

-

Pietallgescll chafl Frankfurt .

109

Pet. Union A.-G . .

85,5

84.5

Schublabrtk Hert . . .

Sichel . . ...

-

Zellston Walddos ....

129.75

129,5

Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waabäusel .

50.12

61,5

50

4 Mai.

5 Mai.

Amtliche Ron rung

Amtliche Notierung

<Äcld 1

Briet

Geld

Briet

Amn-Roi»

168,56

168.98

168.58

169.00

Buen.-Airek

1,693

1,697

1.681

1,685

Brfs.-Äntw

13,69

13,73

12.72

90,61

12,76

Christiania.

91,14

91,36

90,76

Kopenhagen

>09,61

109,89

109,66

109,94

Stockholm

112,26

112.54

112,24

112,5;

Helsingfors

10,545

10,585

10,55

10,59

Italien. .

16,84

16,88

16,835

16,875

London.

20,374

20.424

20,366

20,416

Reuvork . .

4.195

4,205

4.195

4,205

Paris. - .

13,745

13,785

13,257

13,29,

Schwei; .

81,14

81,34

81,175

81.375

Spanten

60.42

60..58

60.26

60,42

Japan . . .

1.969

1.973

1.958

1,962

Hio de Jan Wien in D - Cti'L abgeft

0,605

0.607

0.604

0,606

59,195

59,335

59,195

59,355

Prag ....

>2,418

12,458

12.418

12.458

Belgrad . .

7,397

7.417

7,399

7,419

Budapest. .

5,865

5,885

5.86

5.88

Buli arten

.1,042

3.052

3,043

3,053

L'siabon

21.405

21,455

21.405

21,455

Danüg. .

80,80

80.81

50.77

80.97

Konst nitn.

2,179

.',189

2,184

2,194

Alben

5.24

5.26

5.24

5,26

Canada. .

1,197

4,207

4.197

4.207

Uruguav

4.315

4.325

4,315

4.325

Berlin, 4 Mai

Geld

Brie'

Amerikanische Role» .....

4,172

4,192

Belgische Noten .......

13,59

13,65

Dänische Noten .......

109.35

109,89

Englische Noten. .......

20,333

-20.4:33

Framösv'che Noten......

13.80

13,86

Holländische Noten ....

168.15

168,99

stt.'lieniiche Noten ... . .

16,87

16,95

Norwegische Noten. ...

91,03

91,49

Deuisch-Letterr. ä 100 Kronen

59.14

59.44

Rumänische Noten......

1.485

1 525

Schwedische Noten . ...

111.94

112,50

Schweizer Noten ...

80,91

81,31

Soaniscke Vieren ......

60,25

Tschechoslowakische Note» . .

12,395

12,455

Ungarische Violen . .

5,845

5.885

* Insolvenzen der vierten April-

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