Börsenkurse.
chendcn Trost uni) Erhebung bieten.
623
Wirtschaft
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Banknoten.
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das Mädchen erwürgt zu haben, Bater nicht von dem Hof ge° Cr wurde zum Tode ver-
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Sic besitzt tatsächlich alle Eigenschaften, die Ihrer Wäsche nützen.
tiert: Weizen. ®etteruuer,_30 Mk.; Roggen, inländischer, 19,25 bis 19 75; «ommergerste für Brauzwecke 22,50 bis 24,75; Hafer, inländischer, 22,75 bis 23,50; Mais (gelb) 18; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 42 bis 42,50; Roggenmehl 28,50 bis 28,75; W-izenkleie 9,50; Roggenkleie 11 Mk. Tendenz: leicht nachgebend.
geklagte gab an. um von seinem jagt zu werden, urteilt.
Devifenmartt Berlin—Frankfurt <l HL Telegraph i.lche Auszahlung.
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gericht verurteilte die ledige Haustochter Baumgarten aus Bauerbach die unter der Beschuldigung stand, ihr neugeborenes Kind gleich nach der Geburt getötet zu haben, zu 27-2 Jahren Gefängnis.
Ein Todcsurte l des Marburger Schwurgerichts.
sch Marburg. 4. Mai. Wegen Mordes hatte sich heute vor dem hiesigen Schwurgericht der 22 Jahre alte Landwirt Joh. Schmidt aus Riebelsdorf (Kre'.s Ziegenhain) zu verantworten. Der ledige Schmidt unterhielt mit der aus Bayern gebürtigen und bei dem Landwirt I. E. Henninghausen in Riebelsdorf bediensteten Anna Katharina Kurtz ein Verhältnis, das nicht ohne Folgen blieb. Um sich des Mädchens zu entledigen, nahm er es Ende Februar mit in eine Fichtenschonung, erwürgte es und hing es dann mit einem Strick an einen Baum, um den Anschein zu erwecken, als ob es sich selbst das Leben genommen hätte. Schmidt ist. wie die 25 Zeugen durchweg aussagten, schon von früher her als gewalttätiger Mensch bekannt. Der An-
wache. Während die Insolvenzen im Monat April gegenüber dem Vormonat einen starken Rückgang aufweisen, sind unter den vier Aprilwochen in der vierten allerdings nur fünf Tage umfassenden Woche die wenigsten Konkurse und Gefchäftsaufsichten fest- gestellt worden, und zwar 290 Konkurse (320, 310 und 383 in den Vorwochen) und 177 Gefchäftsaufsichten (216, 228 bzw. 317). Von den 16 betroffenen Aktiengesellschaften wurden 11 in den Jahren 1921 bis 1923 gegründet, je eine in 1924 und 1925. Ferner 38 (35) G. m. b. H. 8 (4) Kommanditgesellschaften und 5 (2) eingetragene Genossenschaften an den Insolvenzen der letzten Aprilwoche beteiligt.
* Julius Sichel u. Co., Komm. - Ges. a. A., Mainz. Das Amtsgericht Mainz verkündete am Montag einen Beschluß, gemäß dem der Zwangsvergleich, wie vorgeschlagen, mit 50 Proz., in drei Raten zahlbar, mit den nichtvorberechtigten Gläubigern geschlossen wird. Die Geschäftsaufsicht wird also ausgehoben werden. Die Abwicklungsverträge mit den bevorrechtigten Gläubigern sollen unterbleiben. Die Generalversammlung der Aktiengesellschaft für Industrie- werte in Luzern soll jetzt unverzüglich anberaumt werden.
Der Mord
an dem Frankfurter Kriminalbeamten Sack.
WSR. Frankfurt a. M„ 4. Mai. Das hiesige Schwurgericht begann jetzt den Prozeß in der Mord-Affäre Sack. Des gemeinschaftlichen schweren Straßenraubverfuchs und des Mordes an dem 44jährigen Kriminalassistenlen Otto Sack sind der 1893 in Horst-Emscher ge-
Driefe kennzeichnen das ungemein reiche und glaubenstiefe Leben Lavaters. Seine liebenswürdige Hilfsbereitschaft für alle, die sich an ihn wandten, machten den Züncher Pfleger und späteren Prediger am St. Peter bald zum Mittelpunkt einer großen Gemeinde. Seine Korrespondenz wurde so umfangreich, daß er sein Gehalt von 1200 Gulden für Briefporto und Arme ausgab, so daß sich ein Abonnentenzirkel für seine Briefe gründete. Die Briefe, „in jeder Zeile Lavaters Geist, Lavaters Herz, seine Physiognomie, sein magnetisches Leben und Weben", wurden abgeschrieben und zirkulierten weiter. Seine Lieblingstochter Luise hat viele dieser Billette gesammelt, die dann in Form von Denksprüchen als „Worte des Herrn" Allgemeingut wurden. Es sind Gedanken über Liebe, Gott und die Welt zur Erbauung für Trost- bedürftige, zum Rachdenken für Einsame und sonst vom Schicksal Betroffene. C. H. Funck hat diese von Hufeland 1825 zum erstenmal herausgegebenen „Worte des Herzens" neu bearbeitet und mit einem Rachwort versehen, das den Geist Lavaters, der sich im ganzen Werkchen spiegelt, und den seiner Zeit charakterisiert. Roch heute geht eine wohltuende Wärme und eine eigenartige seelische Kraft von diesen „Worten des Herzens" aus. die wie einstmals allen Su-
Gerichtssaal.
Wegen Kindestötung beruf'eilt.
Marburg. 4. Mai. Das Schwur-
Rundfunk-Programm
des Z?ranksn7i?? SendrrS.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Dienstag, 6. Mai:
4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Neue amerikanische Tanzmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde: Aus den „Briefen der französischen Revolution" von Rstif de la Bretonne. 6.15 bis 6.45 Uhr: Ucbertragung von Kassel: „Balkonkästen und Fensterschmuck". Studienrat Hermann Gensch. Mitglied des Gartenbauoereins. 6.45 bis 7.15 Uhr: Vortragszyklus des Frankfurter Ortsausschusses für Jugendpflege und Jugendbewegung: ,Lugendnot und Jugendhilfe", Vortrag von Kreisjugendpfleger Fritz Grebenstein. 7.15 bis 7.45 Uhr: „Eine Führung durch den Zoologischen Garten", Vortrag von stud. zool. Wieschke. 8.15 bis 10.15 Uhr: Ucbertragung aus dem großen Saal der Stadthalle Kassel: 12. Symphoniekonzert des Kasseler Rundfunks, zugleich erstes öffentliches Dolkskonzert. Anschließend bis 12 Uhr: Ucbertragung aus Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.
?.infflirt r Gcfr öörse.
Frankfurt a. M., 5. Mai. Es wurden
borene Kaufmann Anton Gens und der 1908 in Lütgen-Dortmu nb geborene Kellner Heinz Corty beschuldigt. Für dir Brrhandlung sind mehrere Tage in Aussicht genommen. Der Anklage liegen folgende Vorgänge zu Grunde: Der verheiratete und drei unmündige Kinder hinterlassende Kriminalbeamte Sack weilte am Abend des 25. Rovernber v. Js. in einem Lokal der Ottostraße bei einer Geburtstagsfeier, die er gegen 122 Uhr verlieh. Morgens gegen 4 Uhr wurde der Beamte vor dem Hause Westendplah 40 als Leiche auf gefunden. Die Bermutungen gingen zunächst dahin, daß Sack das Opfer eines Racheaktes aus Zuhälterkreisen geworden sei, da er als energischer Beamter galt. Doch war bereits nach fieben Tagen der Sachverhalt so weit geklärt, daß es sich um einen aus gewinnsüchtigen Motiven begangenen Raubmord handelte. Als Täter wurden der mittellose Gens, ein vielfach vorbestrafter Mann, und Corty ermittelt und fest- genommen. Gens versuchte während der Haft den wilden Mann zu spielen und wurde ebenso wie Corty auf seinen Geisteszustand untersucht.
Ein Meineid um eine Kuh.
' Darmstadt, 4. Mai. Das Schwurgericht verhandelte gestern gegen den 18jährigen Dreher Heinrich Eifert und gegen den 45jährigen Händler Josef Salomon II. von Beerfelden. E., der als geistig minderwertig gilt, hat sich von S. verleiten lassen, in einem Prozeß urt eine Kuh einen Meineid leisten. Er wurde zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt; S., der Anstifter, erhielt zwei Jahre Zuchthaus.
Zuchthaus für einen falschen Taubstummen.
Würzburg. 4. Mai. (WSR.) Dom Schöffengericht Würzburg wurde der 48 Jahre alte Händler Moritz Scharfnih von Bamberg. der sich auf Bettelfahrten im Bezirk Kissin- gen unter Vorweisung gefälschter Urkunden uni) Empfehlungsschreiben mit falschen Angaben als Taubstummer ausgegeben hatte, zu zwei Jahren Zuchthaus, 150 Reichsmark Geldstrafe und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Er war bereits wegen ähnlicher Betrüge-, reien mit l1 /2 Jahren vorbestraft.
Aus dem Amtsverkündiguugsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 36 vorn 4. Mai enthält: Die Mai-Miete. — Vergnügungssteuer in der Gemeinde Weitcrshain. — Maul- und Klauenseuche in Bellersheim, (Brüningen und Utphe. — Ausstellunb von Rhcinfchifferpaten- ten. — Schulgeld für ortsfremde Schüler der Fortbildungsschule. — Feldbereinigung Holzheim. Straßensperren. — Dienstnachrichten.
• Luxemburgische Kokskäufe in Deutschland. Die luxemburgischen Hüttenwerke erteilten den Ruhrzechen einen beträchtlichen Auftrag für Hochöfcnkoks für 17 Mk. pro Tonne.
Berliner Börse.
Berlin, 5. Mai. Die Börse eröffnete in freundlicher Haltung, da die Spekulation nach den Ictzttägi- gen Blankoabgaben Deckungen oornahm und gleichzeitig die feste Haltung einiger Spezialwcrte stimulierte. Am Schiffahrtsmarkte traten Ham- burgen Kreise als Käufer auf, da die Frcigabe- angeleacnheit nach den neuesten Meldungen gün- ffiaer beurteilt wird. Dem amerikanischen Kongreß soll ein neuer Antrag zur raschen Erledigung zugegangen fein, der gegenüber der Mills-Bill nur kleine textliche Veränderungen enthält. Gefördert wurde die Besserung durch die günstige Auffassung der Börse über den englischen Generalstreik. Die Befürchtungen über eine Schädigung des deutschen Wirtschaftslebens durch den englischen Streik, dem man übrigens ein baldiges Ende prophezeit, sind geschwunden und haben einer gegenteiligen Auffassung, d. h. Hoffnungen auf eine Befruchtung verschiedener Erwerbszweige Platz gemacht. Die Sensation des Tages bildeten aber die Vorgänge am internationalen Devisenmarkt, wo der Sturz der westlichen Franken Valuten heute vormittag einen katastrophalen Fortgang nahm. Belgische Valuten wurden auf allen internationalen Devisenplätzen auf den Markt geworfen, nachdem der belgische Finanzminister gestern der Kammer sehr unerfreuliche Mitteilungen über die Finanz- und Budgctlagc gemacht hat. Brüssel, das gestern mit 148,50 umgesetzt wurde, fiel heute in raschen Sprüngen auf 159 gegen London. Paris schloß sich dem Sturze an und ging von 148,50 auf 158 gegen London zurück. Das englische Pfund lag auf Unterstützung der engl. Regierung hin unverändert. Am Geldmarkt war das Angebot reichlich. Tagesgeld 4,5 bis 6 Prozent, Monatsgcld 5,5 bis 6,5 Prozent.
frankfurter Börse.
Frankfurt, 5. Mai. Tendenz: Schwach, später etwas zuversichtlich. — Die Börse eröffnete mit Rücksicht auf die ungünstige Wirtschaftslage in luftlofer Haltung, selbst das große Geld- angebot blieb ohne Einwirkung auf das Geschäft. Nur für einige wenige Spezialwcrte bestand etwas Interesse, während das übrige Kursniveau neue Abbröckelungen zu verzeichnen hatte. Die Termin- rnärktc lagen verhältnismäßig ruhig, da jede Unternehmungslust seitens der Spekulation fehlt. Auffallend ist der Rückgang von Rombacher Hütte die erneut 25 Proz. einbüßten. Bank-, Chemie- und Elektroaktien waren Schwankungen unterworfen und hatten weitere geringe Einbußen zu verzeichnen. Schiffahrtsakticn blieben bei behaupteten Kursen völlig unbeachtet. Die variablen Werte hatten gleichfalls leichte Abschwächungen aufzuweisen. Heimische Renten und Pfandbriefe schlossen sich der Abwärtsbewegung an. Der Frei verkehr Ijuite nur minimale Umsätze zu verzeichnen. B-nz 71,5, Beckerstahl 45, Ufa 52,5, Ufra 76. Growag 55 Prozent. Im weiteren Verlaufe wurde di. Stii.nnung etwas zuversichtlicher. An den Terminmärkten konnten sich Montan- und Elektroaktien eine Kleinigkeit befestigen, doch hielten sich die Umsätze in bescheidenen Grenzen. Am Geldmarkt war das Angebot sehr reichlich. Tagesgeld 4* bis 5 Prozent, Monc.tsgeld 51 bis 6 Prozent. Im D e - visenoerkehr setzte sich die Abschwächung der westlichen Frankcnoaluten heute in stärkerem Ausmaße fort. Paris gab gegen London auf 150,75, Brüssel auf 152,50 nach. Das englische Pfund lag mit 4,857« gegen Kabel etwas erholt. Die Reichsmark ist unverändert stabil.
früher wusch man nur mit Seite/ wer hätte auch daran gedacht, die kostbaren Wäschestücke scharfen Laugen angemacht mit ätzenden Waschpulvern, ^"^"betzen? Deshalb gibt es in vielen Familien heute noch wahre Schätze von schönen alten Tischtüchern, handgearbeiteten Leinenkissen usw. Verwenden auch Sie nur die anerkannt gute
Letzte Nachrichten.
Der Reichskanzler in Darmstad
D a r m st a d t, 5. Mai. (Priv.-Tel.) lieber das Programm der Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrats am Donnerstag und Freitag in Darmstadt erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Reichskanzler Dr. Luther spricht am Freitag über allgemeine Wirtschaftspolitik und Aufwertung, der Reichsbankpräsident Dr. Schacht über Kreditregulicrung und. Erntebergungskredite, Ernährungsministcr Dr. Has linde über die Zukunft der deutschen Landwirt schäft. Ob der Rcichsfinanzministcr Dr. Reinhold an der Tagung teilnimmt, ist noch ungewiß. Es werden Vertreter der verschiedensten Gruppen der deutschen Landwirtschaft zu Worte kommen, um gemeinsame Forderungen der deutschen Handels- und Zollpolitik aufzustellen. lieber die Schutzzollfragc spricht Professor Dr. Lenz (Gießen), über die Entwicklung der deutschen Handelspolitik Regierungspräsident a. D. Dr. Kutscher. Es folgen Referate über Obst-, Gemüse- und Gartenbau. Weinbau, Viehzucht, Weizen-, Roggen- und Startoffelbau, Zuckerrübenbau und Milchproduktion.
Moskaus Propaganda in England.
Moskau, 5. Mai. (TU.) Die Komintern (Kommunistische Internationale) veröffentlicht einen reuen Aufruf an d i e englischen Arbeiter, in dem es heißt, daß jetzt die letzte Stunde des englischen Kapitalismus geschlagen habe. Die englischen Arbeiter müßten alle Vermittlungsversuche der englischen Regierung a b l e h n e n und auf ihren Forderungen bestehen. Die Presse prophezeit für die nächste Zeit eine Krisis der Arbeiterpartei, die zum Z u - fammenbrud) der Partei führen würde. Die neue Arbeiterbewegung würde dann einen halb kommunistischen, halb sozialistischen Charakter tragen.
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* Teilweise Aufhebung der Devisen- vorfchriften. Durch eine in diesen Tagen zur Veröffentlichung gelangende Verordnung der Reichsregierung werden weitere Bestimmungen über die Einschränkung des Verkehrs mit ausländischen Zahlungsmitteln außer Kraft gefetzt. Es handelt sich dabei um die Aufhebung des sogenannten Einhcits- turfes und das Verbot des Deoisen-Terminhandels. Die Reichsrcgierung ist in llcbereinftimmung mit dem Rcichsbankdirektorium der Auffassung, daß die deutsche Währung nunmehr als derart gefestigt angesehen werden kann, daß zu ihrem Schutze diese Bestimmungen nicht mehr erforderlich sind. Von den Vorschriften über den Verkehr mit Devisen bleiben hiernach nur diejenigen bestehen, die den Kreis derjenigen Banken und Bankiers einer Beschränkung unterwerfen, die mit Devisen handeln dürfen. Im Zusammenhang damit bleiben die Bestimmungen der sogenannten Wcchfclstufen-Dcrordnung und der Makler-Verordnung zunächst noch aufrechterhalten. Diese Aufrechterhaltung rechtfertigt sich aus dem Bestreben heraus, ein weiteres Ueberhandnehmen von Bankgründungen zu verhindern und den Kreis der bankgewerbetreibenden Unternehmungen einzu- fchränken, besonders soweit sic keine volkswirtschaftliche Existenzberechtigung Haden, oder von unzuverlässigen Elementen inländischer ober ausländischer Nationalität betrieben werden.
* Zur Ucdcrzcichnung der Schatzscheine Preußens und der Rcichspost. Zu der sehr befriedigenden Zeichnung der 6Lprozcnt. Schatzanweisungen des preußischen Staates und der Rcichspost wird im einzelnen mitgeteilt, daß auf die 10 Millionen Mark Preußischen Schatzscheine zirka 50 Millionen Mark in sechsmonatlichen Sperrstücken und auf die 50 Millionen Mark Postschatzanweisun- gen rund 78 Millionen Mark sechsmonatlicher Sperrstücke gezeichnet worden sind. Die Zeichnung der freien Stücke stellte sich für Preußen und die Reichspost zusammen auf 151 Millionen Mark.
Die Wirtschaftslage der Deutschen Reichspost. Die Deutsche Rcichspost veröffentlicht ihren Monatsbericht nach dem Stande von Ende April 1926. Hiernach sand im März gegenüber dem Vormonat eine Verkehrssteigerung statt, die auf eine leichte Belebung der aUgemeinen Wirtschaftslage schließen läßt. Es haben zugenommen: Der Bricsverkehr um nngefähs 7 v. H., der Pakeiverkehr um 23,3 v. H. ' und der Postantveisungs- und Zahlkartenverkehr um 13,9 v. H. Die Zahl der Postscheckkonten hat im März um 3458 zugenommen, sie beträgt jetzt rund 866 000. Auch der Timsatz ist gestiegen. Hiernach scheint der im Januar und Februar eingetretene Derkehrsrückgang überwunden. Das Guthaben dagegen ist noch weiter gesunken. Der Telegrammverkehr zeigt gleichfalls eine Zunahme. Es wurden rund 2 900 009 Telegramme im März aufgeliefert gegenüber 2 300 000 im Februar. Die Gesamtzahl der Sprechstellen, Haupt- und der Rebenanschlüsse ist von 2 542 387 im Februar auf 2 549 991 im März gestiegen. Ende März lagen 26 274 unerledigte Anträge auf Herstellung von Haupt- und Rebenanschlüssen vor. Der Funken- ielegrammverkehr mit Rußland ist gegenüber dem Februar im März um 17 v. H. gestiegen. Die Zahl der Rundfunkteilnehmer im März hat um 21 074 zugenommen. Die Gesamtzahl der Teilnehmer betrug am 1. April 1 205 310. Der Personalbestand zeigt gegenüber dem Dezember 1925 einen Rückgang um 2245 Kräfte.
* Anhaltend ungünstige Lage des Eisenerzmarktes im Lahn- und S tilge b i c t im April. Auf dem Eisenerzmarkt des Lahn- und Dillgcbictes ist, wie dem „Industrie- Kurier" berichtet wird, im April feine Besserung der Lage eingetreten. Infolge des Ausbleibens jeglicher behördlichen Notstandsmaßnahmen setzt sich in den beteiligten Wirtschaftskreisen die Auffassung immer mehr durch, daß behördlicherseits der Eisensteinbergbau an Lahn, Dill und in Oberhessen sowie die hierauf aufgebaute Eisenindustrie als ein ab- fterbenber Wirtschaftszweig ohne Existenzberechtigung angesehen wird. Dabei würde es durchaus im Interesse der deutschen Wirtschaft liegen, wenn man sich bemühen würde, so wie dies beispielsweise in den Vereinigten Staaten mit Erfolg geschieht, die inländischen Erzreserven dadurch zu verstärken, daß auch die geringhaltigen Erze mit weniger als 45 Prozent verkäuflich gemacht und auch die Erze mit hohem Kicselsäurcgehalt verhüttet werden. Die sozialen Lasten dürften durch die Annahme der Knappschaftsnovelle eine weitere schwere Erhöhung erfahren.
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BuderuS . .......
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Deutsch Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke.
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38,5
—
38
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52
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Phönix Bergbau ......
78,5
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RheiMtahl .......
93.4
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Hamburg-Amerika Paket. . .
Norddeutscher Llovd . . .
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Sichel . . ...
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129.75
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Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waabäusel .
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50
4 Mai.
5 Mai.
Amtliche Ron rung
Amtliche Notierung
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Briet
Geld
Briet
Amn-Roi»
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168.98
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Buen.-Airek
1,693
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1.681
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Brfs.-Äntw
13,69
13,73
12.72
90,61
12,76
Christiania.
91,14
91,36
90,76
Kopenhagen
>09,61
109,89
109,66
109,94
Stockholm
112,26
112.54
112,24
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Helsingfors
10,545
10,585
10,55
10,59
Italien. .
16,84
16,88
16,835
16,875
London.
20,374
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Reuvork . .
4.195
4,205
4.195
4,205
Paris. - .
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Spanten •
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Japan . . .
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1.958
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0.604
0,606
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59,335
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Prag ....
>2,418
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12.418
12.458
Belgrad . .
7,397
7.417
7,399
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Budapest. .
5,865
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Buli arten
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Dänische Noten .......
109.35
109,89
Englische Noten. .......
20,333
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Framösv'che Noten......
13.80
13,86
Holländische Noten ....
168.15
168,99
stt.'lieniiche Noten ... . .
16,87
16,95
Norwegische Noten. ...
91,03
91,49
Deuisch-Letterr. ä 100 Kronen
59.14
59.44
Rumänische Noten......
1.485
1 525
Schwedische Noten . ...
111.94
112,50
Schweizer Noten ...
80,91
81,31
Soaniscke Vieren ......
60,25
Tschechoslowakische Note» . .
12,395
12,455
Ungarische Violen . .
5,845
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* Insolvenzen der vierten April-
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2 M --ichsp lohn, '
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