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Dörsenkurke.

: 153,5*

66

128

143,4

84

61 6-1,5

91 45,75

129,25

59,5

84,75

96

148,5

89,62

89

12,5

40,5

114,5

138,2*

158,5

154,7*

103,7

80,75

129

57,25

64,5

115 105*

4,202 15,09

110,22 20,455 14.675 168,72

17,02 90,38 59,47

1,77 112,73 81,24 59,40

12,445

5,875

änberungen nicht eingetreten. Paris stellte sich gegen London auf 140; Brüssel gegen London 131. Das englische Pfrmd notierte gegen Kabel 4,863/ie.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

4,182 15,41

109,68 20,355 14,595 167,88

16,94

89,92 59,17

1,73 112,17

80,84

59,10 12,385

5.835

98 v5 9t.,2

12,3

155*

116

140,5* 138*

134,5*

132,5* 100,25

101,7*

7,5 0,051

0.4425 i 0,445 . 0,43 I 0,55

49* 101* 100

110,5*

134 139,62 42,75

83,5* 90,5*

Metallbank........

Mitteldeutsche Creditbank. Oefterrrichische Crrditanstalt Westbank

Bochumer Gaß ......

BuderuS .........

Taro ...

Deutsch-Luxemburg

Gelsenkirchener Bergwerke.

Haroener Bergbau Kaliwerke Ascherslebeu. . .

136,5

132,5

101,2

7,5

98

66,12

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 7. April. Auftrieb: 747 Rinder (darunter 235 Ochsen, 16 Bullen, 496 Färsen und Kühe), 473 Kälber, 54 Schafe. Rinder. Ochsen: Bollfleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 53 bis 58, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 45 bis 52; Bullen: Dvllfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 bis 52, voll­fleischige jüngere 42 bis 46; Färsen und Kühe: Bollfleischige ausgemästete Färsen höch­sten Schlachtwerts 53 bis 58, vollfleischige aus- gemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 44 bis 50, wenig gut entwickelte Färsen 45 bis 52, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 35 bis 43,, mäßig genährte Kühe und Färsen 28 bis 43, gering genährte Kühe und Färsen 15 bis 27. Kälber. Feinste Mastkälber 82 bis 87, mitt­lere Mast- und beste Saugkälber 72 bis 81, geringere Mast- und gute Saugkälber 63 bis 71, geringe Saugkälber 55 bis 60. Schafe. Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50, ge­ringere Masthämmel und Schafe 35 bis 44. Mar ktverlauf: Ruhiger Handel. Nächster Diehmarkt: Freitag, 9. Avril.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 7. April. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 28 bis 28.25, Rog­gen. inländischer. 19, Sommergerste für Brau­zwecke 21.50 bis 24, Hafer, inländischer, 21 bis 23. Mais,gelb. 18.25 bis 18.50, Weizenmehl, inländisches. Spezial 0. 40.50 bis 41, Roggen- mehl 28 bis 28.25. Weizenkleie 10, Rvggenkleie 10.75, Erbsen 26 bis 34, Linsen 40 bis 70, Heu. süddeutsches, gut, trocken 9, Weizen- und Roggen­stroh 6 bis 6.50, Treber, getrocknet 16,50 bis 17, Tendenz: Fest.

12,45

40,5

164.7* 116*

139,7*

137.7*

87.5 134*

102 102*

0,4505 0,4505

0.440 0.510

0.29 0,4505

0,446

0,470 '

0,500

0,300

0.445 0,42

99.25*

69,9

53,5*

104,7

105,2

114*

136,7

141,7*

43,9

52,4*

87,13*

93,75*

101,5*

| 160

1156,7

50,5

1 101* 101

> 110*

1134,2*

I 139

I 42,62

50,25* 84*

89.5*1 98,5

156,5

1154,5*

148,7*

90

81,5

89

121

107,9

102

98

94.5*

120

63,5

67,5

35

46

26

48 114,5 90.75

4,1 130,5

57*

66,5

108,7*

103,5

93.9* 121

63,5 69

3Ve°/o Hessen .......

3% Hessen

Deutsche Wertb. Dollar-Ant- bto. Doll.-Schatz-Anweilng-)

4e/o Zolltürken

5°/0 Goldmerikaner ... .

7,25 0.051

99

68,5

50,5

104,5* 105*

114.7

135.5

140

43.5

51,25* 87*

93.75*

101,5

0,42, .99,65 1

96,5

143.5*

85,5

| 85,75

I

UM,7* 1101,5* 190,75* ! 117* I 64,25 | 65,75

Kaliwerk Westeregeln.....

Lanrahütte Oberbedars ........

Phonir Bergbau ......

Nhcinstahl Riedeck Montan .......

TelluS Bergbau. ....

Hamburg-Amerika Paket. . . I Norddeutscher Llovd . . . I

Lberamischc Werke Albin . .

Zementwerk Heidelberg . .

Philipp Holzmann......

Anglo-Cont.-Guano

Chemische Mäher Alapin . . 9. G- Farbenindustrie, A.-G. Goldschmidt..........

Holzverkohlung Rütgcrswerke Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann .........

Mainkraftwerke ....... Schucken . .........

Siemens & Halske .....

Adlerwerke Kicher .....

Daimler Motoren. ......

Heyligenstaedt....... .

Meguin.......

Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . .

Metallgcscll'chaft Frankfurt.

Pet. Union A.-G. ....

Schuhtabrik Herz.......

Sichel - . Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Berliner Handelsgesellschaft Loannerz- und Privat-Bcmk Darmst. und Naiionalbank Deutsche Bank Deutsche Vereins bank . . . . DiSconto Lommandü

i i e r t.

Beuern, 6. April. An den O st e r f e i e r- a q e n war hier ein sehr guter Kirchenbesuch 7 verzeichnen. Der Vormittagsgottesdienst am isiien Feiertag, meistens der bestbesuchtesteGottes- ensi des ganzen Kirchen,ahres, zahlte 371 Be- ncher. Der K i r ch e n g e s o n g v e r e i n verschönte ne Gottesdienste mit einigen Chorliedern.

flüssig- Tägliches Geld 6 bis 81 3 Proz. Monats­geld 6 bis 7 Proz.

Frankfurter Börse.

lEigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers" 1 Frankfurt, 7. April. Tendenz: Schwächer.

Die schon gestern hervorgctretene Neigung zur A b schmächung überwog auch bei Eröffnung des heutigen Verkehrs. Bei stark verminderter Umfai? tätigfeit setzten sich die Abgaben fort und nahmen im Verlause infolge von Blankoabgaben der Spelu- lation ein schärferes Ausmaß an. Bei der geringen Aufnahmelust und der Widerstandslosigkeit des Marktes waren vereinzelt Einbußen bis zli 5 Prozent zu verzeichnen. Der Tendenzumschwung wurde in der Hauptsache auf das Abgabebedürfnis nicht nur der Spekulation, sondern auch des Pri vatpublikums zurückgeführt, er wurde aber auch damit begründet, daß durch die beabsichtigte 2 50. Millionen-Anlcihe der Reichsbahn­gesellschaft eine Versteifung des Geldmarktes herbeigeführt werden könnte, wodurch natürlich die günstige Börsenkonjunktur stark beeinträchtigt wer­den würde. Die aus diesen Momenten resultierende V e r st i m m u n g übertrug sich auf alle Märkte, und kam besonders am Montan-, Farben- und Elektro markt zum Ausdruck. Montan­aktien lagen 2 bis 3 Prozent schwächer, Farb­werte büßten 2 Proz. ein, und bei Elekto- Aktien traten Verluste in gleicher Höhe ein. Auch B a n k - A k t i e n wurden in Mitleidenschaft gezogen. Darmstädter und Com­merzbank je minus 2 Prozent. Schifsahrts- aktien waren ca. 1,5 Prozent niedriger. Stärker gedrückt waren die in den letzten Tagen gut befestig­ten A u t o a k t i e n. Daimler minus 3, Kleger minus 2,5 Prozent. Dagegen waren Neckarsulmer um 5 Prozent gesteigert, und Benz gingen im Freiver- kehr um 3 Prozent höher. Größere Einbußen er­litten die Werte des M e t a l l b a n k k o n z e r n s.

5% Deutsche Reichsanleibe 4% Deutsche NeichSanleihe . S'/,°/k> Deutsche Reichsanleibe 3°/n Deutsche Reichsanleibe Deutsche Sparpramicnanleibe 4V/O Preußische Konsols . . .

4°/0 Hessen ..... . . -

Berliner Börse.

Berlin, 7. April. Die Abschwächun- gen, die sich bereits an der gestrigen Rachbörse und an der Frankfurter Abendbörse bemerkbar gemacht haben, setzten sich heute in verstärk- t em Maße fort. Die Spekulation ging auf der ganzen Linie zu Realisationen über, so daß käst sämtlicheMärkte empfind­liche Einbußen erlitten. Auch von feiten des Publikums lagen Derkaufsaufträge vor. Am Montanmarkt betrugen die Abschwächungen 2 bis 3 Proz. Rur Rombacher Hütte machten hiervon eine Ausnahme und lagen weiter fest. Elektrowerte waren ebenfalls stark abge­schwächt. Eine größere Einbuße erlitten ferner die Werte der 3.0.-5ar 6 en, da man nur noch mit einer Dividende in der Höhe des Vor­jahres rechnet. Schiffahrtsaktien waren gleichfalls erheblich niedriger (Hapag minus 4 Proz.), obwohl die Rachrichten über die Frei­gabe günstig lauteten. Deutsche Anleihen wurden von der allgemein schwächeren Strömung mitgezogen. Rach Festsetzung der ersten Kurse machte sich teilweise eine leichte Erholung bemerkbar, wovon in erster Linie Schiffahrts­aktien profitierten. Dio Werte der 3. G.-Far­ben blieben dagegen weiter schwach veranlagt. 3m D e v i s e n v e r k e h r lag Paris weiter schwach mit 140.50 gegen London. Brüssel gegen London 131,13. Der Geldmarkt war wieder

t Grünberg, 6. April. Der Gesang- ,Crc in n ger kr anz" veranstaltete ge- lcrn abend in der Turnhalle ein Öfter- entert, das die Besucher durch feine hervor». -a genben Leistungen sehr erfreute. Der Dirigent ionrab Ricolai, Großen-Buseck, unb ber eängerdjor, sowie die Herren Schwarzlose, Hießen, unb Soge, Marburg, haben sich um xm genußreichen Abenb sehr Derbient gemacht.

p. Allertshausen, 6. April. Zu dem jeftem bereits gemeldeten Llnglücksfall, bei k>m der Landwirt Römer zu Tode kam, sei i»ch folgendes berichtet: Heute wellte eine Ge- lichtslommission hcer, um den Tatbestand aufzu« icbmen und die Leiche zu sezieren. Heber den '.Unglückssall herrscht hier große Aufregung und allgemeine Teilnahme mit dem Verunglückten unb dessen Familie. Auch mit den beiden Radfahrern, es waren zwei junge Leute »»n hier, herrscht Mitgefühl, da beide ruhige uitb nüchterne Menschen sind. Der eine Rad- tahrer kam mit dem Schrecken davon, wahrend bet andere durch den Sturz sehr schwer verletzt ipurbc, baß er heute noch nicht vernehmungs- sähig ist. Wen bie Schuld trifft, muh die weitere Lnterfuchung ergeben. Bei dieser Gelegenheit sei daraus hingewieseii, daß sehr viele Rad-, Auto- unb Motorrabfahrer biefen sehr steilen und sehr kurvenhaften Berg in unverantwort­licher Weise ohne Rücksicht auf bas Leben ber Mitmenschen befahren. Es wäre am Platze, hier eine Warnungstafel anzubringen, evtl, das Fah­ren bis unter bie Kurven ganz zu verbieten und Richtbefolgung rücksichtslos zur Anzeige zu bringen. Auch wäre es sehr ange- beacht, vor den Kurven in den Ortschaften War­nungstafeln anzubringen und bas Vergnü- gungssahren innerhalb ber Orte, das gewöhnlich von jungen Leuten sehr gerne geschieht, zu unterlagen, ba auch hierdurch das Leben der Mitmenschen, besonders der Kinder, sehr ge- sührdet ist.

scheint, nicht abgehalten werden.

Münster bei Lich. 6. April. Unlängft fanb sich im Walbdistrikt3 udeneich e (zwi­schen hier und Wetterfeld) in einer Tiefe von ettoa einem halben Meter der lleberreft einer Schmiede-Einrichtung. Vermutlich hat man es hier mit einer altenWaldschmiede ja tun. Hntoeit davon liegt der DistriktTief- niaiers Schloß", wo sich das Volk von einer alten Raubburg erzählt, von wo aus dieAlte Straße" (zwischen Grünberg und Lich) unsicher gemacht wurde.

Kreis Friedberg.

*** Steinfurth, 6. April. Der Gau 11 (Friedberg) des Radfahrerbundes 19 2 2 veranstaltete zu Ostern seine Gauwan­derfahrt nach unserem Rosenort. Etwa zehn Vereine nahmen an der Veranstaltung teil. Mit der Wanderfahrt waren mehrere Schaureigen­fahrten verbunden, die sämtlich starken Beifall ernteten. Auch die Leistungen der Reigenmann- schaft des R. V. Teutonia Wölfersheim wurden mit reichem Beifall ausgezeichnet. Der Tag war für den Gau II ein voller Erfolg.

00 N i e d e r - F l o r st a d t, 6. April. Die Hessische Landwirtschaftskammer überreichte der Taglöhnerin Katharine Hirsch für 42jähr. treue Dienste bei Oekonomierat Alles (Hof- aut Rieder-Florstadt) eine silberne Brosche. Der Taglöhner Karl Roth, der 39 Jahre auf dem Hof tätig ist, erhielt eine bronzene Medaille, ebenso der Knecht Heinrich Kern für 27jahrige Dienste und der Taqlöhner Wilhelm Trupp für 2 5 j ä h r i g e Tätigkeit. Die Taglöhnerin Marie Roth, die, wie ihr Mann, 39 Jahre auf dem Hos arbeitet, und die Taglöhnerin Elisabeth Güth, die 28 Jahre dort ift, erhielten eine bronzene Brosche. Außerdem wurde jedem eine Ur­kunde überreicht.

Amerikanische Notes .... Belgische Noten ....... Dänische Noten ...... Englische Noten ....... Französische Noten ..... Holländische Noten ..... Italienische Noten......

Norwegische Noten ..... Deutsch Oesterr., 5100 Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten ..... Schweizer Noten.......

Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

is. Steinbach, 6. April. Heute nachmittag 5.30 Uhr entstand in der Hofreite des Landwirts »L. Mock Feuer, das die noch neue Scheuer ui 'Asche legte. Nur dem raschen Eingreifen der ls'inwohner und der Feuerwehr sowie dem guten funktionieren unserer Wasserleitung ist es zu ver­danken, daß die angrenzenden, ebenfalls neuen Scheuern stehen blieben. Das Wohnhaus von Mack in er sehr gefährdet. Die umliegenden Wehren waren rasch zur'Stelle, brauchten aber nicht in Tätigkeit ju treten. Die Ursache des Feuers ist unbekannt.

ri. Lich, 6. April. Die Feiertage brach­ten in allen Gottesdiensten eine gefüllte Kirche. Am Rachmittag des Karfreitags wurde von beiden Geistlichen unter Mitwirkung des Frauen­chors und dec Chorschule bie übliche feier­liche Vesper in ber Marienstiftskirche ge­halten. Eine befonbere Anziehungskraft bewies auch in diesem 3ahr die nach alter Licher Ord­nung an Ostern bei Sonnenaufgang gehaltene Mette, bie durch feierliches Chorgebet vor dem mit Blumen geschmückten, int Kerzenschein leuch­tenden weihbekleideten Altar unb Mitwirkung des Posaunenchors und des Frauenchors aus­gestattet war. Am Rachmittag des zweiten Feier- " tags fand bie Prüfung der 60 Konfir­ma nden statt. Das schöne Wetter hatte hier­her und nach Kloster Arnsburg große Scharen von Ausflüglern gelockt. Um die Mittags­stunde des Ostermontags ging durch unsere Stadt das große Opelrennen. Die Kreuzungen der Sttahen waren aus diesem Anlaß von einer IBenge von Schaulustigen beseht. Der beliebte Oft er mar It Am Dienstag konnte leider wegen der Maul- unb Klauenseuche, bie übrigens jetzt glücklicherweise zum Ende gekommen zu sein

Oderhessen.

Landkreis Gießen.

X Klein-Linden, 6. April. Hier wurden * Knaben unb 25 Mädchen konsir- niert. An beiden Feiertagen konnte die Kirche )ie vielen Besucher kaum fassen. Bemerkenswert o,r die Mitwirkung des Posaunenchors tm Saitesdienst am 1. Feiertag.

n. Großen-Linden, 6.April. Hier wurden cjiern 22 Knaben und 21 Mädchen konsir -

0,450: 0,390!

114.5*

138,2*

®rud an ber Leitha, ein großes Stuck über Dien hinaus, zirka 800 Kilometer, sein, während fcc anbere Teil nach dem Osten geht, bis Marien- surg, schätzungsweise 900 Kilometer. 3.-S).

Kreis Schotten.

Laub ach, 6. April.PalmarumTra- larum" (Schluß des S ch n e p f e n st r i ch s), diese alte 3ägerreget ist dieses 3ahr hier nicht be­folgt worden, denn erst Mitte der verflossenen Woche sind die Langschnäbel abgezogen. Es streichen ja immer noch einige, aber dieses sind ,,Lagerschnepfen", die überhaupt hier bleiben. 3nfolge der ungünstigen Witterung der vergan­genen 3ahre sind nur wenige alte Hasen vorhanden, jedoch scheinen sich unter d^n jetzigen günstigen Verhältnissen die 3unghasen nach Qua­lität und Quantität gut zu entwickeln. Auch die Rehjagd scheint gut zu werden. Die Böcke haben fast durchgängig gut aufgesetzt und schön vereckt. Die Winterfrucht hat infolge der kälteren Witterung der letzten Woche nicht unbeträchtlich gelitten, besonders der Weizen. Dem Roggen hat die Kälte weniger geschadet. Es zeigt sich jetzt, daß auch das Hochwasser vom Februar der Winterfrucht geschadet hat, besonders in derAu" (unterhalb des Bahn­hofs). Verschiedene Aecker müssen hier neu aus­gestellt werden.

Kreis rllsfelv.

Alsfeld, 6. April. Große Vor­bereitungen werden hier zur Hauptver­sammlung des Vogelsberger Höhen- klubs getroffen, die hier am 29. und 30. Mai tagen wird. Am Bahnhof und am Marktplatz werden Ehrenpforten errichtet, und die Straße vom Bahnhof zumDeutschen Haus" wird als Feststrahe ausgeschmückt werden. Für Samstag­abend ist ein Begrüßungsabend mit Festvorstel­lung im großen Saalbau vorgesehen. Die Haupt­verhandlungen sinden Sonntagvormittag statt. Der Rachmittag sieht ein Volksfest aus dem Lindenplah mit Spielen, Volkstänzen und Kon­zert vor.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 6. April. Die Stadt­mühle ist als Elektrizitätswerk fertig ausgebaut und konnte dieser Tage in Betrieb genommen werden. Der Umbau kostet rund 20 000 Mk. Die Krasterzeugung beträgt lährlich 60 000 Kilowattstunden. Damit hat das bis­herige Elektrizitätswerk eine bedeutende unb zu­gleich billige Verstärkung erhalten. Die Kriegergebächtnisstätte auf bem alten Friedhof ist im Dau soweit gediehen, daß mit der Fertigstellung und Einweihung im August gerechnet werden kann. 3n ber Halle werben Gedenktafeln mit den Rainen sämtlicher Gefallenen angebracht.

Rheinhessen.

WEN. Mainz, 6. April. DemMainzer An­zeiger" zufolge wurden auf der Mauldeerau bei Worms 4 2 Schafe itn Werte von 1800 Mark gestohlen. Die Schafe waren zum Teil mit rotem S und rotem V auf dem Rücken gezeichnet. Unter den gestohlenen Schafen befanden sich 17 I Hammel und drei Zuchtböcke.

I 160,7*

I 157,6

50

105,5

86

Kreis Büdingen. ! DveUheN.

WSR. Büdingen, 5. April. Vor einigen , . . ,

Monaten hatten wir gemeldet, daß in der Rahe Kreis Marburg,

unseres Städtchens ein Storch überwin- I y Marburg, 6.April. Nachdem die seither tert habe. Der eigenartige Storch ist längere in ößr Oeffentlichkeit noch nicht behandelte Frage Zeit hindurch von Raturfreunden beobachtetwor- I Bildung eines selbständigen Stadl- den. Das Ergebnis der Beobachtung wirb nun I f reifes Marburg bei der Erstattung des Ver- in der 3ägerzeitungSt. Hubertus" veröffent- waltungsberichts in der letzten Stadtverordneten licht. Danach hat das treue Acksharren des fj^ung seitens des Oberbürgermeisters Dr. Voigt Storches, trotz Schnee unb ziemlich strenger angeschnitten und als im Interesse der Stadt liegend Kälte, sowie schmaler Kost, reichen Lohn gefun- bejeidjnet wurde, hat nunmehr auch der Kreis- den. Frau Storch, bie bie Seßhaftigkeit ihres a u s s ch u ß in feiner letzten Sitzung vom 3. April Gemahls nicht mitmachen wollte unb im Herbst mjf btefer wichtigen Angelegenheit befaßt. Die- nach dem sonnigen Süden eilte, ist letzt wieder |cr ,p natürlich ganz gegenteiliger Ansicht, da zurückgekehrt und von dem in banger Sehnsucht Stadt und Land Marburg ein organisch gewordenes harrenden Gemahl auf das Wärmste empfangen I Wirtschaftsgebiet bilde, das in Käufer und Der-

worden. Rach langer Trennung befinden sich I fäuferfdjaft auseinander angewiesen sei und sich

nun beide wieder auf dem Horst, auf dem gegenseitig stärken müsse. Der Kreisausschuß ver­seil Ende August nur noch der verlassene Ehe- tritt deshalb mit aller Deutlichkeit die Aussassung,

mann weilte. Es war ein sonderbarer Anblick, daß das Ausscheiden der Stadt aus dem Kreise für

auf dem im Winter oft verschneiten Horst den Heide Teile ein Nachteil sei.

Storch in stoischer Ruhe, trotz Kälte und eisigen ^illkrcis

Rordwind, zu beobachten. Trotz des froftfreien * , k x

Februars hat der treue Vogel schwer um seine bl. Dillenburg, 6. April. Gegenüber der Existenz ringen müssen. Als Anfang Dezember Vorwoche ist die E r w e r b s l o , e n z, f s e r des der Frost die Kälte von fast 20 Grad erreichte, Dillkreises weiter g e s u n k e n. Die Gesamtzahl suchte er Schuh in einer oben offenen FA.scheune. I.

2ln einem in der Rahe gelegenen Klärbecken Stande fischte er sich bei strenger Kälte mühsam sein tägliches Brot" heraus. Aber bie Ausdauer siegte; es tarnen wieder milde Tage und auch die märzliche Kälteperiode hat er gut über­standen. 3n den letzten Tagen vor der Rück­kehr seinerGemahlin" scheint er von froher Ahnung gepackt gewesen zu sein. Auf feinem Horst machte er oft tolle Luftsprünge und um­strich ihn aufgeregt. Heißes Sehnen scheint sich in ihm dabei geregt zu haben. Sein Harren ist dann auch belohnt worden: Die sehnsüchtig Er­wartete ist wieder zurückgekehrt.

. nd. Nidda, 6. April. Die kirchlichen Feiern des O st e r f e st e s verliefen hier in be­sonders erhebender Weise. Am ersten Feiertage wirk­ten im Hauptgottesdienste der Kirchenchor unter Leitung von Regierungsrat Cleeberger und der M ä n n e r g e f a n g d e r e i n und der Schüler- ch o r von Unter-Schmitten unter Leitung von Leh- hrer Wolf mit. Die Predigt hielt Pfarrer Laut überOsternsieg und Osternfreude". Am zweiten ! Feiertage sand die Konfirmation von 6 0 Konfirmanden, 32 Knaben und 28 Mädchen, des Kirchspiels Nidda statt. Pfarrer Köhler sprach in seiner Konsirmationsrede zu den jungen und er­wachsenen Christen ermahnend und warnend von den zwei Wegen, der weiten und der engen Pforte, die dem Christen offen stehen. Das Gotteshaus war jedesmal dicht gefüllt. Leider ist die schöne Sitte, daß hiesige Konfirmanden die Mitkonsirmanden und deren Eltern aus den Filialen zu Gaste mitnehmen, seit dem Kriege verschwunden. Dadurch wurden früher zwischen Altersgenossen Freundschaftsbünd­nisse geschlossen, die häufig für das ganze Leben dauerten und jetzt noch bei älteren hiesigen Leuten mit den Filialbewohnern bestehen.

£ Echzell, 6. April. An unserer Schule ist eine Schulstelle dem Abbau zum Opfer ge­fallen. Die seither vierklässige Volksschule wird m eine breif(affige verwandelt. Doch ist eine Ver­setzung einer Lehrkraft von hier nicht nötig, weil Lehrer Barth nach 41jähriger Dienstzeit fetzt in den Ruhestand tritt. Ueber 39 Jahre hat er an der hiesigen Volksschule mit Eifer und Treue gewirkt und zwei Generationen unserer Einwohner unter­richtet. Die ganze Gemeinde schätzt den verdienst­vollen Mann, der seinen Lebensabend in Echzell verleben will. In Ober-Mock st adt wird die zweiklassige Schule jetzt einklassig unb Lehrer Kratz von da nach Dauernheim versetzt. Ebenso geht eine Schulstelle in A l t e n ft a b t ein.

der Vollerwerbslosen beträgt nach dem neuesten Stande 2049 Personen mit 2832 Zuschlagsempfän­gern. Durch Bauarbeiten und landwirtschaftliche Arbeiten ist diese Vqpvinderung eingetreten. Ab 20. April entsendet der D i 11 k r e i s einen Trans­port von über 20 Kindern zum Erholungsauf­enthalt nach dem Ostseebad Boltenhagen. Am Samstagabend wurde in der Dill, unweit des Wehrs an der Herborner Landstraße, eine Kin- besleiche gelänbet. Die Nachforschungen er­gaben, daß es sich um das vierjährige Söhn­chen der Witwe des Schuhmachermeisters Lang von hier handelt. Auf welche Art das Kind den Tod gefunden hat, ließ sich noch nicht mit Bestimmt- i ^nbers Scheideanstalt minus 5 Prozent. Am Helt feftftellen. Kassamarkt machten sich überwiegend Abgaben bemerkbar, schwächer wurden vor allem Bau-, Zellstoff- und Zuckeraktien. Der An Ieihemarkt wies bei kleinem Geschäft nur ge- * Gründung der A. G.Anilin" für ringe Veränderungen auf. Pfandbriefe waren Farbenhandel in Belgrad. Unter Be- etwas abgeschwächt. Ausländische Renten teiligung des Deutschen Farben-Konzerns und konnten sich teilweise leicht befestigen. Im F r e i - serbischer Industrieller ist mit einem A.-K. von verkehr ging die Tendenz nach unten. Becker 8 Mill. Dinar die A.G.Anilin" für Farben- Stahl 40, Becker Kohle 58, Benz 70, Brown Boven handel in Belgrad gegründet worden. 3n erster 70, Entreprise 11, Growag 68, Hansabank 85, Krü- Linie ist der Vertrieb der deutschen Farben in gershall 104, Petroleum 75, Ufa 53, Ufra 75 Proz.

i 3ugoslawien durch die neue Gesellschaft beab- Der weitere Verlaus brachte eine leicht gebesserte sichtigt. Stimmung, doch waren die Erholungen recht

bescheidener Art. Das Geschäft wurde etwas lebhafter. Am G e l b m a r f t ist die Lage unver­ändert. Tagesgeld 7 Prozent, Monatsgeld schwankt zwischen 5 und 7,5 Prozent je Adresse. Bankdis­konten 5 Prozent, Jndustrieakzepte 5,75 Prozent. Im Devisenverkehr sind nennenswerte Ver­

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlug fiurs

l.UDr. Sure

Schluh-! Anfang finr» | litr-.

Saturn:

6. 4

7.4

6 4 | 7 4

6 April.

7. April.

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

Meld 1

Brief

Geld

Brier

Amft.'Non.

168,43

168,85

168,29

168,71

Buen.-Aires

1,662

1,666

1,664

1,668

. Brff.-Antw

15,47

15,51

16,005

16,045

Christiania.

90,19

90,41

90,10

90,32

Kopenhagen

109,92

110,20

109,90

110,18

Stockholm .

112,48

112,7

i

112,46

112,74

Helsingfors.

10,556

10,566

10,553

10,593

Italien. .

16,87

16,91

16,875

16,915

London. .

20,324

20,446

20,395

20,447

Neuyork . .

4,195

4,205

4,195

4,205

Paris. . .

14,525

14,635

14,62

14,66

Schweiz . .

80,84

81,04

80,925

81.125

Spanten .

59,26

59,40

59,25

59,39

Japan . . .

1,931

1,935

1,938

1.942

!Nfo de Jan

0,593

0,595

0.579

0,581

Wien in D-°

Ctft. abgest

59,25

59,39

59,23

59,37

Prag ....

12,418

12,458

12,419

12,459

Belgrad . .

7,389

7,409

7,389

7,409

1 Budapest. .

5,87

5,89

5,87

5,89

| Bulgarien

3,05

3,06

3,015

3,055

| Lissabon

21.325

21,375

21,225

21,275

| Danng. .

80,92

81,13

80,91

81,11

Konstantin.

2,108

2,118

2,09

2,10

Athen

5,50

5,52

5,56

5,58

I Canada. -

4,187

4,197

4,19

4,20

Uruguati

4,225

4,285

4,295

4,305

Banknoten.

1 Berlin, 6 April

Geld

Brief

folg'-)