Der Sternhimmel int Mai
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puntt entgegengesetzten Richtung auf, ist die ganze Rächt hindurch sichtbar, und wer ihn mit benachbarten Fixsternen vergleicht, z. D. mit dem links von ihm stehenden, freilich noch später aufgehenden Antares, dem rötlichen, links von drei schwächeren Sterilen stehenden Hauptstern des Skorpions, oder mit den rechts von ihm stehenden beiden Hauptsternen der Wage, wird erkennen, daß er sich langsam nach rechts verschiebt. Die andern Wandelsterne, Venus, Mars und Jupiter, stehen sämtlich am Morgenhimmel. Der abendliche Firsternhimmel zeigt uns den
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wiegender Realisationsneigung und eher schwächer. Während der ersten Stunde konnten sich unter Schwankungen löschte Erholungen durchsetzen. Fest verzinsliche Werte fanden jedoch keine Beachtung. Das englische Pfund setzte seine rückläufige Bewegung fort und gab gegen Kabel auf 4.855 nach. Die westlichen Frankenoaluten lagen gleichfalls schwächer. Paris notierte gegen London 148,50, und Brüssel stellte sich gegen London gleichfalls auf 148 50, lag also heute gleich schwach wie der. französische Franken. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 bis 6 Prozent angebot-n.
Devisenmarkt Berlin-Frankfurt <l M.
Telearaphische Auszahlung
er die angedeutete Licht gestalt zeigt.
zeigt nicht mehr das Kohlpechrabenschwarz der Winternacht: wir nähern uns vielmehr der „Mitternachtsdämmerung", die im nördlichen Teil Deutschlands fast den ganzen Monat hindurch dauert, im südlicheren erst gegen Ende des Monats einsetzt. Der Sternbeobachtung ist die lange Lageshelligkeit natürlich nicht günstig: doch erleichtern andererseits die meist schon linden Abende den Aufenthalt im Freien und somit auch die Himmelsbeobachtung. Vor allem beachte man den Planeten Saturn, der um die Mitte des Monats in die Gegenstellung zur Sonne, die sogenannte Opposition, rückt: er steht dann der Erde am nächsten, was freilich bei seiner großen Entfernung von der Sonne, die etwa 9Vzmal so groß ist wie die der Erde, nicht viel aus- machk: er geht in der dem Sonnenuntergangs-
4,207
13,75
110,12
20,433
13,93
169,14
16,90
91,73
59,45
112,58
81,30
60,59
12,46
5,885
rarrkfrrrter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. Mai. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 30,25 Mk.: Roggen, inländischer, 19,50 bis 20; Sommergerste für Brauzwecke 22,50 bis 24,75; Hafer, int, 23 bis 24; Mais (gelb) 18,50: Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 42 bis 42,75; Roggenmehl 28,75 bis 29; Weizenkleie 9,50 bis 9,75; Roggenkleie 11 bis 12,50 Mk. Tendenz: ruhig.
Hinde
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Aeichspr seiner Legst ZM WV der regiert bürg, Dr. neral des von Dilhe Dach Herz! mcifter uni begab sich vor dem 2 nie der Haven, d Hamburgis nommcn hl ben Klang der Kompc Hamburg I Admirale, i pagnie Aus der Reichsp kompagnie
• Ermäßigung der Börsen Umsatz st e u e r. Durch Verordnung vom 29. April hat die Reichsregierung die Vörsenumsahsteuer für Anschaffungsgeschäfte über Aktien und andere Anteile mit Wirkung vom 3. Mai erheblich ermäßigt. Es betragen die Steuern bei Geschäften in Anleihen des Reiches, der Länder usw. für Händler 0,02 Prozent, für die übrigen Geschäfte 0,04 Prozent, bei Obligationen inländischer Grundkredit- und Hypothekenbanken, Siedlungsgesellschaften usw. 0,03 Prozent bezw. 0,06 Prozent, bei den übrigen Schuld- und Rentenverschreibungen 0,05 bzw. 0,10 Prozent. Der Um« satzstempel für Aktien ermäßigt sich auf 0,0375 Prozent für Dörsentermingeschäfte.
* Zusammenbruch eines Bankhauses inVonn. Wie der „Bonner General- Anzeiger" meldet, ist gegen die Geschäftsführung des 1893 gegründeten Bankhauses Louis L a v i d in Bonn, dessen Inhaber am Freitag plötzlich starb, Anzeige erstattet worden. Von der Staatsanwaltschaft wurde ein Ermittelungsverfahren eingeleitel. Rach Gerüchten soll es sich um einen Zusammenbruch handeln, bei dem an« Sesehene Grobkaufleute und Beamte schwere Ver« iste erleiden dürften.
* Harpener Bergbau 21.®., Dortmund. In der o. H. D. wurde die Vermögensaufstellung und Gewinn- und Derlustrechnung für das Jahr 1925 genehmigt und beschlossen, 58 330 Rm. der Rücklage zu verweisen, 6 Prozent satzungsmäßige Dividende auf die Vorzugsaktien
Sonnenaufgang von 4,30 bis 3,45 älhr.
Sonnenuntergang von 7,20 bis 8,10 älhr.
Lichtgestalten des Mondes: 3. Viertel am 5. 4 älhr vorm., 1. Viertel am 19. 7 älhr nachm., Vollmond am 27. 1 Mr nachm.
Vom Standpunkt der Witterung zählt der Mai nicht immer zum sommerlichen Teil des Jahres; daß er vom Standpunkt des Sonnenlichtes dazu zählt, zeigen die obigen Zahlen der Sonnenauf- und Untergänge. Bis auf einen kleinen Teil des Tages ist die nächtliche Dunkelheit zusammengefchrumpst, und selbst die Rächt
4.187
13,69
109,58
20,333
13,87
168,28 16,82 91,27 59,15
112,02 80,90
60,29 12,40
5,845
Der die Stundenzahlen enthaltende Kreis und die dick punktierte Linie, der sogenannte Horizont, sind feststehend zu denken. Der Sternhimmel dreht sich samt dem damit verbundenen, durch Mitternacht gezeichneten Pfeil — ge» wissermaßen dem Zeiger der Himmelsuhr — in 4 Minuten weniger als 24 Stunden im Sinne des durch 12 Uhr mittags gezeichneten Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeichnete Horizont bildet ein Fenster, das die um Mitternacht der Monatsmille sichtbaren Sterne umschließt. Will man zu oincr anderen Stunde beobachten, so denke man sich den Sternhimmel so gedreht, daß der durch Mitternacht gezeichnete, mitzudrehende Pfeil nunmehr durch die Beobachtungsstunde geht, wodurch dann die zu dieser Zeil sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hineingedrehl werden. Für je 5 Tage vor der Monatsmille ist der Sternhimmel um */j Stunde früher, für je 5 Tag» nach der Monatsmitte um '/j Stunde später einzuslellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellungen ein, wenn
Gefängnis verurteilt worden, weil sie sich von dem Erwerber ihres Anwesens in Ober- Widdersheim einen Wechsel über 3000 Mk. hatte ausstellen lassen unter der Vorspiegelung, der frühere in Erfüllung einer Zahlungspflicht gegebene Wechsel von 3000 Mk. sei nicht in Zahlung genommen worden. In Wirklichkeit hatte sie ihn weitergegeben, so daß der Betrogene am Fälligkeitstage beide Wechsel einlösen mußte und erhebliche Ankosten hatte. Ihre auf Freisprechung abzielende Berufung wurde verworfen, die Gefängnisstrafe aber in eine Geldstrafe umgewandelt.
Ein Holzhändler aus Rieder-Weisel hatte an einen hiesigen Holzhändler Ende März 1924 272 Festmeter Fichtenstammhol; verkauft und ausdrücklich zugesichert. daß er Eigentümer des Holzes sei. während sein Lieferant selber noch nicht den Kaufpreis für das Holz bezahlt hatte, und die Gemeinde Dreihausen, aus deren Waldungen das Holz stammte, sich das Eigentum Vorbehalten hatte. In der heutigen Hauptverhand- lung gelang es dem Angeklagten, seinen guten Glauben nachzuweisen. Er wurde f r e i g e« sprachen
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großen Bären oder Himmelswagen hoch über unfern Häuptern in der Rähe des Zeniths. Der in der Verlängerung des Deichselbogens gelegene, gleichfalls sehr hoch am Himmel stehende Arktur durfte als erster Stern in der Abenddämmerung sichtbar werden; etwa gleichzeitig erscheint links von ihm. nicht ganz so hoch stehend, Wega. In mäßiger Höhe im Süden erstrahlt Spica in der Jungfrau, während das Frühlingssternbild des sichelförmigen Löwen immer mehr zur Westhälfte des Horizontes hinüberwandert. Von den eigentlichen Wintersternbildern sind die Zwillinge zunächst noch sichtbar: sie verschwinden bald im Rordwesten. Tief im Rorden stehen die Wförmige Cassiopeia und Die obere Hälfte des Perseus.
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Wirtschaft.
Die Umstellung der KohrenWirLjchaft. (Don unserem Essener Mitarbeiter.)
Im Kohlenbergbau an der Ruhr vollzieht sich ein großer ^Irnwandlungsprozeß. Die Zeiten nach dem Kriege, wo alle Welt nach Kohlen schrie, sind Zeiten gewichen, wo der Ruhrkohlenbergbau nach Absatz verlangt. Die verbesserte Wärmetechnik, der Siegeszug der Elektmzitatswirtschaft. die in steigendem Maße sich die Wasserkräfte nutzbar macht, der zunehmende Verbrauch von Oelen auf den Schiffen hat den Bedarf an Kohle verringert. Dazu kommt, daß die deutsche Eisen- und Stahlindustrie ebenfalls geringeren Bedarf an Kohlen und Koks hat. weil sie ungenügend beschäftigt ist. Der englische Wettbewerb macht sich gleichfalls unangenehm fühlbar.
Will der Kohlenbergbau lebensfähig bleiben, so muß er sich den veränderten Verhältnissen anpassen. Durch technische Detriebsverbesserungen in weitgehendem Umfange — viel weitergehend als beispielsweise im englischen Bergbau — haben die Ruhrzechen es vermocht, die Färderziffer je Mann und Schicht auf die Friedensziffer und darüber hinaus zu bringen. Man ist noch weiter gegangen und hat eine große Anzahl schlecht arbeitender Zechen, die Zubußen erforderten, stillgelegt. Für die davon betroffenen Gemeinden war diese Stillegungsaktion sehr schmerzlich, im Interesse der Gesundung des Gesamtbergbaues war sie. von Einzelfällen vielleicht abgesehen, unumgänglich. Die noch im Betrieb befindlichen modern eingerichteten Schachtanlagen sind wohl imstande, die Forderguote der stillgelegten Zechen mit zu übernehmen. Der Ruhrbergbau hat eine Rmnigungsprozedur trorgenommen, die vor radikalen Mitteln nicht zurückwich: dadurch allein aber hat er seine Eristenzfähigkeit behauptet.
Alle diese Mittel werden jedoch auf die Dauer den Kohlenbergbau nicht rentabel machen, wenn es nicht gelingt, die Kohle auch dort wieder begehrenswert zu machen, wo sie mehr oder minder ausgeschaltet ist. Man weiß, daß die Kohle wertvolle und unersetzliche chemische Bestandteile enthält. Wir gewinnen bereits jetzt aus der Kohle beim Verkoken Benzol, Raphtalin, Ammoniak. Teer. Teerfarben, Bohnerwachs, Schmier- und Kernseife und anderes mehr. Das Augenmerk der Forscher ist gerichtet auf die direkte Gewinnung von Oelen (Petroleum, Gasöl. Benzin) und Paraffin aus der Kohle. Der Leiter des Kohlen- • sorschungsinstituts in Mülheim. Geheimrat Professor Fischer, hat mit seinem Mitarbeiter l Hans Trompsch ein neues Verfahren praktisch aus geprobt, nach dem es möglich ist. beim Der- * kokungsprozeß alle gewünschten Betriebsöle zu gewinnen, die in einen wirksamen Wettbewerb mit den Erzeugnissen der ausländischen Oel- industrie treten können. Das Fise^r-Trompsch- Derfahren ist einfacher und lukrattver als das bekannte Bergin-Verfahren des Professors Dergins in Heidelberg. Bedenkt man. daß im Jahre 1925 in Deutschland für 350 000 000 Mark fremde Erdölerzeugnisse eingeführt wurden und diese Einfuhr steigende Tendenz hat, dann erhellt der Wert der neuen Ergebnisse deutscher Forscher- tätigfeit. Auch die Magerkohle, die heute am meisten unter dem Absatzmangel leidet, kann wieder zur Geltung kommen. Sie wird zu Kohlenstaub zermahlen, um einerseits Urteer und Halbkoks zu liefern, andererseits im Kohlenstaubver- feuerungsverfahren ein hochwertiges und der besten Nußkohle überlegenes Brennmaterial zu liefern. Roch stecken alle diese Versuche in den Kinderschuhen. Die prakttsche und nutzbringende Ausbeutung öst aber erwiesen. Der Umwandlungsprozeß ist im Gange, er wird rascher vor sich gehen, wenn dem Ruhrbergbau größere Mittel zur Verfügung stehen. Aber auch dieses Hemmnis wird überwunden. Zielbewußt schreitet der Ruhrbergbau auf der beschrittenen Bahn weiter. Die Früchte werden nicht ausbleiben.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 3. Mai. Die Gcneralstreikbefürchtung wirft sich naturgemäß an der Berliner Produkten- börse durch das Ausbleiben van Derkaufsorders aus. Allerdings überträgt sich die Stimmung auf den Berliner Verkehr, da man evtl. Rückwirkungen für nicht ganz unwahrscheinlich hält. Immerhin lauten die mäßigen Forderungen fester, me.il zunächst die Eigner mit ihren Verkaufsaufträgen sehr zurückhalten. Für Roggen war das Niveau gleichfalls etwas fester bei geringen Jnlandofferten. Gerste in feiner Ware gefragt, sonst ruhig. Hafer behauptet. Mehl stell, nur Roggenmehl etwas mehr gefragt. Im Terminhandel wurde die Mainotiz für Weizen heute ausgesetzt, Juli und September je 50 Pf. höher. Mairoggen 1 Mk. fester, Juli und September behauptet. Es notierten: Weizen, märkischer, 295 bis 298 Mk.; Roggen, märkischer, 175 bis 180; Sommergerste 195 bis 210; Gerste, inländische, 173 bis 190; Hafer, märkischer, 193 bis 203; Weizenmehl 37,25 bis 39,75; Roggenmehl 25,25 bis 26,75; Weizenkleie 11 bis 11,25; Roggenkleie 11,80 bis 12; Diktoriaerbsen 29 bis 39; kleine Speife- erbfen 24 bis 28; Futtererbsen 22 bis 26; Peluschken 22 bis 25; Ackerbohnen 22 bis 24; Wicken 28 bis 30; Lupinen (blau) 11,75 bis 12,75; Lupinen (gelb) 14 bis 14,75; Serradelle (alt) 24 bis 29.
Bücherttsch.
— Internationale Theaterrunst Bietet das erste Mai-Heft der bekannten Zeitschrift „Das Theater". Der Londoner Korrespondent gibt eine amüsante Uebersicht über die Eigenart der englischen Revuen, die durch zahlreiche 31- lustrationen wirksam ergänzt wird. Der Reu- Yorker Bericht schildert die Ausführung von Werfels „Docksgesang" in Reuyork. Ferner liest man das Reueste über die Theaterereignisse in der römischen Hauptstadt, insbesondere über die Verdi-Festspiele und einige Uraufführungen, von denen gleichfalls mehrere Bilder gebracht werden. Die reichsdeutschen Bühnen sind selbstverständlich nicht vergessen. Uraufführungen an den Ruhrbühnen, in Karlsruhe, Dresden und Leipzig, in Chemnitz, Nürnberg und Münster werden in Wort und Bild ebenso gewürdigt wie die letzten Berliner Premieren. Aus Gießen bringt das Heft einen illustrierten Bericht über die Uraufführung des Schauspiels „Die letzte Nacht".
— „Europäische Gespräch e“. Hamburger Monatshefte für Auswärtige Politik, herausgegeben von Dr. A. Mendelssohn Bartholdy. (Deutsche Verlags-Anstalt. Stuttgart-Berlin. Heft III, März 1926.) In diesen Tagen, da die politische Welt so lebhaft bewegt wird durch die Ankündigung eines neuen deutsch-russischen Vertrages, wird man mit besonderem Jnteresss im vorliegenden Heft der „Europäischen Gespräche den Aufsatz „Sowjet-Rußland und Europa" von Karl Siegmar Schultze-Galera lesen, der nach russischen Quellen die natürlichen Grundlagen der nationalrussifchen Politik der Sowjets um) ihre Einstellung zum Völkerbund und zu Locarno darstellt. Von ähnlich akttiellem Interesse ist angesichts der bevorstehenden Abrüstungskonferenz die von M. Schoch gezeichnete, eindringendc Analyse des vom Völkerbund hierfür vorbereiteten Fragebogens, der bei allem Hin und Her über Deutschlands Beteiligung an diesen Ve^ Handlungen die deutsche Oeffentlichkeit sachlich noch kaum beschäfttgt hat. Die bereits durch mehrere Hefte geführten Betrachtungen von A. Mendelssohn Bartholdy über die Greyfchen Memoiren kommen zu dem bemerkenswerten Schluß, daß England die Entente mit Frankreich nicht abgeschlossen hat, wie Grey es Barstellt, um dem übermächtigen Dreibund ein gesundes Gegengewicht zu schaffen, sondern daß es sie im Gegenteil abgeschlossen hat, weil es, in Kenntnis der italienisch-französischen Abmachungen, wußte, daß der Dreibund jetzt keine wirkliche Wacht mehr war.
Amerikanische 'Jioiee ..... Belgische Noten ....... Dänische ‘.Roten ....... Engliiche Noten...... . .
Französische Noten ...... Holländische Noten .... Htnlicnische Noten......
Norwegische Noten . . . .
Deutsch Oestcrr , 5 ico Kronen Romanische Noten . . .
Schwedische Noten.....
Schweizer Noten
Spanische Noten ...
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . .
zu verteilen und 1090 245 Rm. auf neue Rechnung vorzutragen.
'BergwerksgesellschaftHibernia, Herne. Der Abschluß der Bergwerksgesellfchaft Hibernia, deren Aktien sich bekanntlich zum überwiegenden Teil im Besitz des preußischen Staates befinden, ist nun fertiggestellt. Der o. H. D. soll vorgeschlagen werden, den Detriebsüberschuß von 5 161 947 Rm. mit 4 936 100 Rm. zu Abschreibungen zu verwenden und den Rest von 225 847 Rm. auf neue Rechnung vorzutragen. Nach Angaben der Verwaltung kann eine Dividende nicht zur Verteilung gelangen (o. H. V. 29. Mai).
frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anzeigers".) Frankfurt, 4. Mai. Tendenz: S ch m ä che r.
Die Börse eröffnete bei kleinen Umsätzen in leicht abgeschwächter Haltung. Den Vorgängen in England steht man jetzt etwas pessimistischer gegenüber, da man Rückwirkungen auf Deutschland befürchtet. Die Abschwächung des englischen Pfundes und der westlichen Frankenoaluten verstimmte und drückte das Gesamtkursniveau der Börse um I bis 1 Prozent nach unten. Von Chemiewerten wurden I. (9. Farben 1 Prozent niedriger. Am Elektromarkt entwickelte sich in AEG. etwas Geschäft. Der hierbei erzielte Gewinn von j Prozent ging jedoch während der ersten Stunde wieder verloren. Am Montanmarkt bestand einiges Interesse für Harpener, während die übrigen Werte dieses Gebietes kaum gefragt wurden. Autoaktien konnten ihren Stand behaupten. Schiffahrts- a k t i e n blieben dagegen vollkommen geschäftslos. Bei den variablen Werten überwog die Neigung nach unten, obwohl vereinzelt auch geringe Steigerungen zu beobachten waren. Zuckeraktien waren angeboten und •} bis li Prozent schwächer. Im Freiverkehr hörte man: Beckerkohle 52, Benz 69, Growag 55,75, Ufa 55, Usra 76! Prozent. Der Markt der heimischen Renten war ziemlich abgeschwächt. Pfandbriefe lagen ebenfalls niedriger. Im weiteren Verlaufe hielt die Lustlosigkeit der Tendenz an. Die Umsätze wurden noch geringer. Im Devisenverkehr ersuhr der Kurs des englischen Pfundes eine erhebliche Abschwächung. London gab gegen Kabel auf 4,85 nach. Auch die westlichen Frankenvaluten lagen weiter sehr matt. Paris gegen London 148,35, Brüssel gegen London 147,75. Die Mark ist unverändert fest.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gictzenei Anzeigers".)
Berlin, 4. Mai. Das geringe Interesse der zweiten Hand und die Unsicherheit der Spekulation über die voraussichtliche Auswirkung des englischen General st reiks, der das Tagesgespräch bildete und vielleicht Rückwirkungen auf den deutschen Bergbau zur Folge hat, brachten das Geschäft zum Erliegen. Die Tendenz entwickelte sich nicht 1 einheitlich; der Markt eröffnete unsicher bei oor-
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Frankfurt a.M.
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4 5
3.5 |
4 5
5% Tcutlche Rctcksanlethr
0.400
0.390
0.395 i
0,390
4% Deutsche Reichsanleihe
—
—
0,3875 0 3775
3'/,"/» Deutsche Reimann leide
—
—
—
3”/n Deutsche Reichsanlcide
0.49
1.472.5
——
Deutsche «parprämicnaiileihe
0,24
—
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—
4°/0 Preußische Kons als • •
—
—
0,38
0,38
4% Hessen ......
0.41
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0,4
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——
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0,41
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Deutsche LSertb. Dollar-Aul.
—
—
dto- Doll.-Schatz-Autreiina.'»
—
—
— 1
—
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—
12,75 ।
—
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——
—
Berliner HandelSacsellschast
150
—
151,4*
50,1*
Commerz- und Privat-Bank
105.7'
—
10.5.7*
.05,.5*
Darm't. und Naiionalbank
126.9
——
126,7*
Deutsche Bank........
126
—
125
2.5.1*
Deutsche Bcrcinsbank - • •
911
—
—
—
Disconlo Commandit
121.5
—-
122'
21,2'
Metallbank..........
94
—
—
—
Nritteldeutsche Credübank.
105
—
108.5*
—
Ocsterreichische Creditanslalt
7,7
—
7.05
*
Weltbank .......
—
—
—
—
Bochumer Guß ......
91.62
92,5*
91*
91,75
61,5
61,13
61,75
Demsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke.
98.5
—
96.75'
97 9'
100
- —
99.9'
100,5'
Harpener Bergbau ....
114
116'
115'
115,5*
Kalnverke Aschersleben....
134.25
Ui. 5'
11*
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133.5
—-
134
131 4
tlaurabutte ...... •
38.75
—
38,9
39,25
Lbcrbedars .........
52
53,5
52,5
52*
Pdönir Bergbau .......
80
—
79,75'
79,5*
Rhcitmahl . . .......
94,5
94.12*
94,5'
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96
—
96
95
Tellus Bergbau.......
60,5
—*
Hamburg-Amerika Pake». . .
Norddeutscher Llovd . . ,
132,75
129,25
133,25
129,75
133' 130*
132,9*
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43,5
Zementwerk Heidelberg . . .
100
—-
—
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71,25
71,25
—
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151,7*
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67
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Rütgerswcrkc . . .....
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Siemens * Halske . .....
138
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65
Daimler Motoren. ......
66
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Motorenwerke Mannheim
38,5
—
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56
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Frankfurter Armaturen . .
23
—
—
—
Konservenfabrik Braun . . .
41.5
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Mciallgcsell chatt Frankfurt .
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—
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37,5
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—
Sichel... ..........
4.5
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—
»Zellstatt Waldbos. . . . . .
130
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Zuckeriadrik Frankenthal ».
Zuckerfabrik Wag bautet . . .
50
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1 =
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3 Mai-
4 Mai.
Amtliche Noti rnng
Amtliche Notierung
Veld i
Brief
Geld
Brief
Ama.« Non
168.64
169,06
168,56
168.98
Bu:n-Aires
1.683
1.687
1,693
1,697
Brss.-Antw
13,79
13,83
13,69
13,73
Christiania
91,44
91,66
91,14
91.36
.Kovenbageu
109,76
110,04
109,61
109,89
Stockholm .
112,33
112,61
112,26
112,54
Hclhngforö
10.55
10,59
10,545
10,585
Italien • -
16,805
16,845
16.84
16,88
London.
20,374
20,124
20.374
20,424
Oieuvork .
4,195
4,205
4.195
4,205
Paris. ■
13,7.35
13.775
13.745
13,785
Schwei; .
81,14
81,34
61,14
81,34
Svanien
60,36
60,52
60,42
60,58
Invan - -
1.976
1,980
1,969
1 973
Nio de Inn
0.604
* 0.606
9,605
0,607
Wien in D--
Qett- abgcst
59,23
59,37
59,195
59,335
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12,416
12,456
12,418
12,458
Bclzrad . .
7,397
7,4
7,397
7,417
Budapest -
5,865
5,885
5.865
5,885
Bulearien
3,045
3,055
..042
3,052
Liffabon
21,425
21,475
.1 405
21.455
Danl'g -
80,83
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-0,80
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ftomt nltn
2.185
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Athen
5,24
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Canada. .
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Urnguav
4.325
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Banknoten.
Berlin, 3 Mat
Geld
Briet


