Einzelbild herunterladen

LG <

B ) 4'

1 - 4

Dörfenvirfe.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluh.! r-Uhr- Schluß. !Änfanp Kurs | Kur« Kur» | flurc

Datum: | 3. 3. ! 4.3. 3.3. j 4 3.

»% Deutsche Reichsanleihe . 4% Deutsche Reichsaoleihe . S'/gO/n Deutsche Reicheanleihe 77,i Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Svarprämienan leihe 4% Preußische Äonsols . . . <% Hessen ....... 3V«0/o Hessen.........

3% Hessen Deutsche Wertb. Dovar-Anl. dto- Doll.-Schatz-Auweilng.') 4*/o Zolltörten 5% Toldmcxitaner ... .

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Darmst. und Nationalbank Deutsche Bank Deutsche Bereiosdank .... Dtscomo Commandtt . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Oesterrrtchische Crcditanstalt Westbank...........

Bochumer Guß ....... Buderus ..... Caro ........

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau ' Kaliwerke Aschersleben....

Kaliwerk Westeregeln..... Laura Hütte . Oberbedarf Phönir Bergbau ..... Rbeinstahl .......

. Mebeck Montan ....... Tellus Bergbau. . .....

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd ..... Theramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont.-Guano Chemische Mayer Alapin . . I. G i^arbcninvustrie, A.-G- Goldschmidt......

Holzverkohlung Rütgerswcrke Echeideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ........ Mainkraftwerke ....... Schlickert.....

Siemens A Halske ..... Adlerwerte Kleycr ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt ......

Megutn Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Melallgesellichaft Frankfurt. Pct. Union A.-G Schuhfabrik Her;.....

Sichel. . .......

Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerrabrtk Waghäusel . . .

0,3725

I .'.380

".3702

0,38

0,3507

0.36

0.355

0 350

0 3 i

0,440

0,4705

0 485

0,230

0,2205

0.355

0,3505

0,357

0.350

0,37

0,35

0,33

*

100

95

69 35

99,55

11.35

1 U,8)

1 11,25

[

38

' 38,-

I -

144 75

144.5'

107.5

108,5*

108'

108 5*

125.75

126'

120,3*

125

125,5'

127*

73

119'

119,75

118,5*

119,2*

83

82

101,7*

101,7*

101,75

6.62

6,62

6.63

6,62

0,035

0 035

80

81,6

82,5

43,5

43

43

44

85*

87,-*

83,75*

85'

86'

87.25'

85.25*

86*

104,6*

104,2*

103 5*

102.7'

1-2,5

114

116.5

115 5

117.5

33

33

33

44,5

.

45,75*

7-.5*

75.25*

73,62*

74,25'

78.5'

79,5*

77,75*

78 65

80,75

80,13

53

-

132,7'

135 7'

132,1*

_

128.5'

131 7*

123*

-

85

87

-

63,5

65,25

64

124,2*

126,5*

124*

124.8'

65

66,25

65,25

67

63.75

72 5

71,25

90

70

89'

89,5*

88,9

89'

-

80,13*

79,5*

84

80'

80 7a

79 5*

99

100

97,9*

99,25'

41,25

40,75

41.75

35,25

36

35

38,37

23

28,5

-

*

20

4.1 |

91 5

62

62,25

62

2 i

26,1

*

5

4.5

5

-

106.5 |

107

104.5

106,25

42

43

42

45,12 1

46 37

46,9 1

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegrap h i sche Auszahlung.

3. März.

4. März.

Amtliche Notierung

<^eld 1 Brief

Ärmliche Notierung

Geld i Brief

Sünft.»'Jiott

Buen-Aires Brss.°Antw. Tssristiania. Kopenhagen Llockholm . Helssngfors. atalicn. . . London. . Neuhork . . Darts. . . Schweiz . . . Spanien. .

Japan . . . Nio de Jan. Wien in D ° Lest- abgest l ieffrab' ! l

Budapest. . t Bulaanen 9 Lissabon

Damig. .

» Konftanttn.

Alben

Canada. . .

Uruguay . .

167.94

1.6J1 19 055

90.07 108,91 112,41

10,56 16,84 20,38-3

4,195 Lj, 68 80 73 59,12 1,913 0.616

59,11 12,411

7,395 5,875 3,035

21 12.)

80 84 2,1-

5 !9 4.178 4,305

168,:j6 1,695

19.095

90.2) 109 19 112,69

10,60

16,88

20,4 2 4,205 15,72 80.93 59,26 1,917 ).618

59,25

12,416 7,415 i,895 3,045

21,175 81.04 2,195

601

4,188 4,315

168.12 1-685 19.06 89 04

108,91 112,41

10.558 16,82

20,383

15,625 80,74 59,13

1,909 0,609

59,10 5,416 7,392 5,875

3,025 21,205

80,85 4,19

5.94 4.171 4,305

168,54

1,-89

19,10

90,26

109,19

112,69

10,698

16,86

20,435

15,65 80.94

59,27

1,913 0,611

59,24

12,456

7,4'5

5,895

3,035

21,255

81,05

2,20 6.96

4,184

4,315

Banknoten.

Berlin, 3 Mär;

Geld

Briet

Amerikanische Role« , . ..,

1.186

4,206

Belgische Noten .......

19.00

19.10

Dänische Noten .......

108,58

109,12

(Englische Noten........

20,355

20.45,

Französische Noten ......

15.8

15.9?

Holländische Noten ......

(67,48

168/!?

Italienische Noten ......

Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr-, 5100 Kronen

16 87

16.95

89,58

90,31

69,00

59,3)

Rumänische Noien......

Schwedische Noten .....

112,12

112,68

Schweizer Noten.......

80,605

81.005

Spanische Noten..... ,

59.03

59 33

Tschechoslowakische Noten . .

12,385

12,445

ungarische Noten.......

5,842

5,8X2

Berliner Börse.

Berlin, 4. März. Die hiesige Börse wurde heute von den Vorgängen an der Neuyorker Effektenbörse nicht beeinflußt. Man hat sich vielmehr yon der amerikaniscken Kursbewegung emanzipiert, wobei man mit Recht darauf hinwies, daß die Ber­liner Hausseengagements schon in den letzten Wochen abgebaut waren und an deren Stelle vereinzelt bereits Decouverts entstanden find. Die pessimisti­schen Monatsberichte der preußischen Handelskam­mern über den Verlauf des Monats Februar wur­den wenig beachtet, da man auf die kürzlichen Aus­führungen des Reichswirtschaftsministers verwies, der betonte, daß man auf die leichten An­zeichen einer Besserung unseres Wirtschaftslebens nicht verkennen dürfe. Auch der Monatsbericht der Dresdner Bank ist im Gegensatz zu den Berichten anderer Großbanken optimistisch gehalten. Die Ten­denz war daher bei Beginn allgemein befestigt. Die Führung übernahm der Schiffahrts- markt, an dem mit Spannung das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Geheimrat Cuno und Harriman erwartet wird. Diese werden gegen­wärtig in Hamburg fortgeführt und sollen nach Blättermeldungen heute oder morgen abgeschlossen werden. Der Vertrag soll im Falle des Zustande kommens in der ursprünglichen Form der Hapag sowie der deutschen Schiffahrt erheblichen Nutzen stiften. Hapagaktien, die vorbörslich mit 132 Proz. gehandelt wurden, eröffneten bei Beginn des amt­lichen Verkehrs mit 134,68, Norddeutscher Lloyd mit 131,5 nach 127,5 im telephonischen Morgenver- kehr. Die weitere Erleichterung der Geldverhöltniise und der günstige Eindruck der unveränderten Annahme der Steuermilderungs­gesetze bestärkten die Spekulation und das Publikum in ihren Rückkäufen. Sehr fest lagen außer Schi'ff- sahrtsaktien auch türkische Renten und Vor- c riegspfandbriefe. Am Geldmarkt war der Satz für tägliches Geld 5,5 bis 7 Prozent. Im Vevisenoerkehr war Oslo abgeschwächt. Pa- .is notierte aegen London 130,5, etwas schwächer. Warschau Kabel unverändert.

Heute Keine Stadtverordneten- fttzung.

Die für heute nachmittag einberufene Stadt­verordnetensitzung ist im Laufe der Vor­mittagsstunden abgesagt worden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 4. März. Tendenz fest. Die Effektenbörse, die vorbörslich etwas weniger zuver­sichtlich eröffnete, zeigte sich durch die überaus flaue Haltung der Pariser Börse etwas beeinflußt und ließ Neigung zu neuen leichten Rückgängen erken­nen. Bei dem zunächst unsicheren und zurückhalten­den Geschäft war die Kursbildung leicht nach unten gerichtet. Nach kurzem Verlaufe jedoch war die Ver­stimmung verdrängt und eine freundlichere Strömung gewann die Oberhand. Das Geschäft erreichte indessen nicht den gestrigen Umfang. Am Terminmarkt standen Schiffahrtsaktien bei beträchtlichen Umsätzen wieder im Vordergründe. Die Kaufneigung, die auf Berliner und Hamburger Rech­nung zurückgeführt wurde, zeitigte neue Kursbesse­rungen von 3 bis 4 Proz. Am Montanmarkt verstimmte etwas die Mitteilung, daß die Harpener Bergbau-A.-G. wahrs cheinlich eine Dividende nicht ausschütten könnte. Kursmäßig kam dies nicht zum Ausdruck, denn auch Montanwerte waren bis zu 2 Proz. höher, Harpener allerdings nur um 0,25 Proz. gebessert. Auch Farbwerte standen im Mittelpunkt des Kaufinteresses. Die Besserungen be­trugen bis zu 1,13 Proz. Elektroaktien blieben etwas im Hintergründe und folgten der Aufwärts­bewegung nur zögernd. Nur Siemens & Halske waren um 1 Proz. befestigt. Bankaktien lagen ruhig ohne Veränderungen. Disconto etwas niedriger, Auto-, Zellstoff- und Zuckeraktien wa­ren weiter bevorzugt und hatten neue leichte Kurs­steigerungen aufzuweisen. Die übrigen Werte des Kassamarktes bewegten sich zumeist auf ge­strigem Stande. Der heimische Renten- markt hatte stilles Geschäft. Bei geringer Umsatz­tätigkeit blieben die Kurse säst unverändert. Pfandbriefe tendierten ziemlich fest. Für aus­ländische Renten ist die Nachfrage geringer geworden. Türkenwerte gaben infolge der schwachen Pariser Kurse etwas nach. Ungarn lagen fest. Stär­ker gefragt waren Rumänen. Der Freiverkehr hatte etwas regere Umsätze. Api 0,45, Becker Stahl 45, Becker Kohle 50,5, Benz 42, Brown Boveri 69, Entreprise 9,5, Growag 51, Hansabank 70, Hel­vetia 45, Krügershall 84, Petroleum 60,5, Kabel Rheydt 102,5, Ufa 54, Ufra 63 Prozent. Bei dem Nachlassen des Geschäfts wurde im weiteren Ver­laufe die Tendenz unsicher. Die Kurse begannen leicht abzubröckeln, mit Ausnahme von Schiffahrts­werten, die weitere geringe Steigerungen erzielten. Der Geldmarkt wies weiter steigendes Angebot auf. Tagesgeld 6 bis 7 Prozent, Monatsgeld für erste Adressen 6 bis 6,5 Prozent, für zweite Adressen 8 bis 8,5 Prozent. Bankdiskonten 5 Prozent, Jn- dustrieakzepte 6,5 bis 6,75 Prozent. Im D e - visenverkehr notierte Paris gegen London 129,30, fast unverändert. London war mit 4,857/a gegen Kabel behauptet. Die übrigen Valuten waren unverändert.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 4. März. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, 26,25 bis 26,50 Mk.; Roggen, inländischer, 17; Sommergerste für Brau­zwecke 20 bis 22,50; Hafer, inländischer, 18,50 bis 22,50; Mais (gelb) 18; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 39,75 bis 40; Roggenmehl 25 bis 25,50; Weizenkleie 9,25; Roggenkleie 9,50 bis 9,75 Mk. Tendenz: stetig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 4. März. Auftrieb: 3 Rin­der, 3 Kühe, 1217 Kälber, 406 Schafe und 703 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: feinste Mastkälber 67 bis 72 Mk.; mittlere Mast- und beste Saugkälber 58 bis 66; geringere Mast- und gute Saugkälber 48 bis 57; geringe Saugkälber 35 bis 47. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50; geringere Masthämmel und Schafe 35 bis 44; mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merz­schafe) 26 bis 32. Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 79 bis 80; unter 80 Kilo­gramm 70 bis 78; von 100 bis 120 Kilogramm 79 bis 81; von 120 bis 150 Kilogramm 79 bis 80 Mk.

Deutsche Volkheit.

Der Begriff Volk erschöpft sich keines­wegs in der Fläche des Räumlichen und Zeitlichen Rebeneinanoer der Zeitgenossen, sondern noch entscheidender ist das Rach­einander der Schicksalsgenossen!

An das von Goethe in Wahrheit und Dich­tung geprägte WortVolkheit", wird man wohl sich erst gewöhnen müssen, während die Bücher­reihe, die unter dem TitelDeutsche Volkheit" vor kurzem bei Eugen Diederichs in Ieüa zu erscheinen begann, bereits sich eingebürgert hat,, dank ihres inneren Wertes, ihrer reichen und geschmackvollen Ausstattung und der Schlck- salsnotwendigkeit jetzt stärker als früher in un­serem Wesen zu wurzeln.

Diese Bücherreihe ist etwas anderes als ein billiger Rachdruck alter Texte mit wissenschaftli­chen Anmerkungen, sie geht nicht darauf aus, totes Wissen zu vermehren. Alle Gelehrsam­keit, sei sie historisch oder germanistisch, hat nach ihrem Programm zwischen den Zeilen un­bemerkt zu stehen, denn sie will künstlerisch bild­haft in den Werdeprozeß der deutschen Seele einführen, um der Gegenwart zu dienen. Gerade heule brauchen wir ein Besinnen auf die Tra­dition, wo alles Geschehen nach neuen Formen drängt.Richt die alten Formen sind es, die wir suchen, sondern jene Kraft, aus der einst die Formen geschaffen wurden, damit sie neues Wesen in uns zeuge." Es gilt ein Zurück zu den Quellen! Bisher liegen 16 Bände in wun­derschönen farbigen Kün stlerpapp bänden zum Einheitspreise von Mk. 2, vor. und es ist schon eine Augenfreude, diese schmucken Bande neben­einander liegen zu sehen, sie aufzuschlagen und den schonen Druck und die interessanten Illustra­tionen zu sehen, die zur näheren Beschäftigung mit den Texten locken.

Rur der Kenner der alten Texte bemerkt deren sorgfältige Umformung, die Rhythmus und Bildhaftigkeit der alten Sprachform zu wah­ren sucht und doch leichte Verständlichkeit an- strebt. In das germanische Heldentum führen die beiden Bände:Dänische und nordische Hel­densagen" nach dem Saxo Grammaticus. Das im mittelalterlichen Latein von einem dänischen Mönch im 12. Jahrhundert verfaßte Original ist neben der Edda die wichtigste Quelle des ältesten germanischen Denkens und der Wi-

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W Orbach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredattion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 51.

Don Severin Herzsprung.

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt. Weiß: 4 Steine Ke2, Da5, Tc2, Tg2.

Schwarz: 3 Steine Ke6, Ta8, Ba6.

3

2

6

5

4

1

8

7

h

5

4

3

6

7

8

2

1

a b c d e

Weiß.

Der nordische Komponist bietet uns in dieser Aufgabe ein Meisterwerk, das eines Samuel Lohd würdig wäre. Rach dem ersten Zuge stehen dem schwarzen Könige alle acht Felder offen!

Endspiel Nr. 13.

Don A. Troihki.

Schwarz.

3

2

6

5

4

1

7

a

b

6

3

2

8

5

4

7

1

Weiß.

c d e f £ h

Weiß am Zuge gewinnt.

Weiß: 4 Steine Kg4, Dc2, Se5, Bh7, Schwarz: 6 Steine Kh8, Dh6, Td7, Bc3, Bf4, Bg5.

Ein sehr feines Problem des großen russi­schen Endspielkomponisten.

Lösung deS Endspiels Nr. 13.

Don A. Troihki.

Wie man sieht, hat Weiß für seine Dame nur die Diagonale (a8-hl) frei. Es ergeben sich also nach:

1. Se5-g6+, Kh7: 2. Se7-J-, Kh8 3. Dc3-f-:, Dg7 die Turmlinienschachs 4.-12.: Dc8-c2-h2-b2 b8-bl -hl -al -a8; sodann ist Schwarz genötigt, den Turm zu opfern (Kh8-h7 führt zu DaS-hl-J-, Dg7 h6, Dhlbl+etcj. Dann folgt wiederum die Schachserie, außerdem tritt noch eine innere Linie hinzu 13.-25.: D-d8-d3-h3-c8-c2 etc. Run entscheiden die 4 Züge: 26. Dhl+, Dh6 27. Dbl4-, Kh8 28. Db84-, Kh7 29. Dg8++.

Lösung des Problems Nr. 50.

Don D. Dalle.

1. Sd4-f5!

Aus der Schachwelt.

Turnier um die Meisterschaft von Frankfurt am Main.

Anfang März beginnt das Turnier um die Meisterschaft von Frankfurt am Main, welches bis Mitte April erledigt werden soll. Von stärkeren Spielern nehmen daran teil: Prof. Mannheimer, F. Präger, Dr. -Naumann, K. Sauer. Der Meister der Stadt Frankfurt, *20. Orbach, wird an diesem Turnier nicht teil­nehmen. Wir werden über den Stand des Tur­niers gelegentlich berichten.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom NedattionSttsch.

Abfuhr.

Der französische Epigrammatist Le Brun wurde einst von einem Schwäher gefragt: wel­cher Unterschied wohl zwischen Zeit und Ewig­keit sei.Mein Gott!" erwiderte Le Brun,wenn ich mir die Zei f nehmen wollte, Ihnen da- auseinanderzusetzen, so würden Sie eine Ewig­keit brauchen, mich zu verstehen"

Geschichtchen aus dem Kriege.

Gin älterer Major a. D. ist Bahnhofskom­mandant geworden und spaziert in seiner Uni­form auf dem Bahnsteig umher, als ein müder, bestaubter, schwerbepackter Landwehrmann an ihm vorbeikommt, ohne zu grüßen.Run, mein Sohn, kennen Sie mich nicht?"

Der Landwehrmann betrachtet den Majo« und schüttelt den Kopf:Ich war in Galizien, und war bei Verdun, und war in Rumänien, aber Ihnen bin ich nirgends begegnet."

Mildernde Umstände.

Klau-Fränze" steht wieder einmal wegen eines schweren Einbruchs vor Gericht.

Der Staatsanwalt beantragt gegen den rück­fälligen Verbrecher eine Zuchthausstrafe von einem Jahr.

Klau-Fränze", vom Vorsitzenden zum letzten Wort verstattet, bittet, ihm doch wenigstens einen Tag der Strafe abzulassen.

Warum denn gerade einen Tag?" fragt der Verhandlungsleiter.

Heile haben wir Stiftungsfest in unferm Verjnüjungsverein," erwidert der Angeklagte. Wer da zweemal hintereinander fehlt, mußn Taler Strafe zahlen."

Alte Geschichte.

Im Zoologischen Museum:Und hier i ein in Alkohol konserviertes Vogelei aus der Zeit Rhamses VI.

Lehmann pufft seine Frau in die Seite: Siehste, die ollen Ejipta mit ihren Giakognakl?"

Kreislauf.

Ich werde nie einen Mann heiraten, der mich nicht imponiert."Und wodurch kann dir ein Mann imponieren?"Daß er den Mut aufbringt, mich zu heiraten."

kingerkultur. Aber diese Sagen sind im Original in einem Wust scholastisch mittelalterlicher Weit­schweifigkeiten erstickt und es bedurfte nicht nur wissenschaftlicher Fachkenntnis, sondern auch künstlerischen Empfindens, um die reine Dolks- sage wieder herauszuschälen. Die beiden Aus­wahlbände bringen, abgesehen von der Urfas­sung der Hamletsage überraschend unbekannte Stoffe. So eine Fahrt in die Polarländer mit Besuch der Unterwelt. Auch jene Uffesage, auf deren Inhalt hin die Dänen ihre Ansprüche in Schleswig bis zur Eider erheben, und die der Uhland'schen BalladeVom blinden König" zu Grunde liegt, ist sogar entsprechend den Quellen in zwei verschiedenen Fassungen gegeben.

Aber auch die beiden plattdeutschen Mär­chensammlungen sind von ganz besonderem Inter­esse. Die eine von Zaunert unter dem Titel Plattdeutsche Märchen" herausgegeben, ver­einigt abseits von Grimm und Wisser zerstreut liegendes älteres Material zu einem eindrucks­vollen Bande, der noch durch alte Spekter'sche Holzschnitte wirkungsvoll gehoben wird. Der an­dere Band von dem Hamburger Schriftsteller Hans Friedrich BlunckVun wilde Keerls in'n Brook" bringt die ursprüngliche Fassung seiner niederdeutschen Glbemärchen, die er zum Teil schon früher in hochdeutscher Sprache veröffent­licht hat. Bei diesen Märchen kann man be­reits vomReuen Werden" reden. Denn hier schafft Blunck mit unanfechtbarer Selbstverständ­lichkeit Verkörperungen der von der modernen Technik unterjochten Elemente so stark und un­mittelbar in ihrer Phantasiegewalt wie die Vor­zeit ihre mythologischen Fabelwesen schuf.

Es sei ferner auf die aus niederdeutschen Quellen stammendenMarienlegenden" in ihrer schlicht naiven Sprache, auf die kraftstrotzenden Flämischen Märchen", die ganz in Behaglich­keit, Humor und Freude am Leben getaucht sind, hingewiesen.

Die geschichtliche Seite des Unternehmens tritt bei den ersten Bänden noch verhältnismäßig zurück. Ein gelungener Barbarossaband ergänzt das mittelalterliche Volksbuch durch Chroniken­berichte aus dem Leben Friedrich II. Man liest hier beispielsweise die Quelle zu Schillers Dal- lade vom Taucher. Ausführliche Schilderung er­fährt Friedrich der Große in 2 Bänden, die fein Leben in Rheinsberg und Sanssouci zeichnen. Hier spürt man im Etil den Zeitgeist des Rokoko direkt, denn man erlebt das Leben Friedrichs unmittelbar im Verkehr mit seinen Freunden durch in die Schilderung verwobenen Briefe und Tagebuchblätter. Weitere Bände, die die alten deutschen Kaiser behandeln, die geistigen und po­litischen Führer des Mittelalters, die Führer der Freiheitskriege und andere, werden in den Bän­den erscheinen. Der Versuch, Volksbücher für

alle Kreise zu schaffen, ist dem Herausgeber Dr. Paul Zaunert überraschend gut gelungen.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter TenderS.

(Aus derRadio-Umschau".)

Freitag, 5. Marz. s

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. In der Tretmühle des Lebens, oder das Los des ungelernten Fabrikarbeiters". Vortrag von Frau Klüssendorf (für Kinder vom 13. Jahre ab). 4.20 bis 5.45 Uhr. Hausfrauen-Nachmittag (Programm u. a ..Die geistige Entwicklung des Kindes", Dortt von Lehrer K. Stricker). 5.45 bis 6.10 Hfjr: Lesestunde (Driefliteratur):

Aus den Briefe, der Günderode. 6.20 bis 6.45 Uhr:Theater Film Funk", ein Vor­tragszyklus von Dr. Martin Kunath. 6.45 bis 7.15 Uhr: Stunde des Südwestdeutschen Radio­klubs: Kursvortrag: Herr E. Becker:Störun­gen an Empfangsgeräten". 7.15 bis 7.25 Uhr: Film-Wochenschau. 7.25 bis 7.45 Uhr: Der Briefkasten. 7.45 bis 8.15 Uhr: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung:Arznei­mittel in alter und neuer Zeit", Vortrag von Privatdozent Dr. Fleischer. 8.15 bis 9.15 Uhr: Klarinettenkonzert. 9.15 bis 10.15 Uhr: Kaba­rett der Komiker.

Ans dcm Amtsvcrkiindiftunqsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 18 vom 2. März enthält: VolksbegehrenEnt­eignung der Fürstenvermögen". Auflösung der WassergenossenschaftOberau" in Villingen. Maul- und Klauenseuche in Stangenrod und Röth­ges. Beihilfen an ehemalige Kriegsteilnehmer. Nachtrag zur Ortssatzung der Gemeinde Wieseck über den Bezug von Wasser aus der Wasserleitung. Feldbereinigung Lauter. Dienstnachrichten.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Gemeinden.

Isr. NeligionSgemelnde. GotteSd. i. b. Synagoge (Sübanlage). Samstag, 6. März 1926. Vorabd. 6.00, morgens 9.00, abds. 6.20 u. 7.00.

Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 6. März 1926. Freitag abds. 5.45, Samstag vorm. 8.30, nachm. 3.30, SabbatauSgang 7.00. Wochengottesdienst: morg. 6.45, abds. 5.30.

- 11!' ' =5

1 Sammeln Sie

SÄS Bonbonniere

ein

^Verli Preußisch^ Sie im D wäriige' Zeitungen äußernden kabinrtl runzlet! schienen. G Ministe Präsiden!« mit viele, wesend. 21 Mmtensc Industrie, Perliner f denen viel nach Derli Sr. Fra bandes, 61 irr bet er i der Presse

Uteic

Nk.54

Erschein Sönitz Tiehentt heil

E 2 W Nächte loh", °° scheinen« infolge ssernpr Ns lag MdE Anschrift lichtem J polt jronffnrti

eine Aede, zur Zeit sch sftechen far aus die deu entnahm die aus dem Ci lichen Fi .ttigen, dah durch die E führe. Es i nicht von ' dend mW rungs- uni ja in der sei An bi in der sich sinanzm sp zusammen^ ietveiligen L anderem C Zeitraum s< deutlich m nähme der zum Abschi politischen bis zur E läge nn Zi vir am l dritten vicklungsg, verständlich erkennt Sc die finanjii

Auch ti 1924 beginn Abgänge n ander. Aus dereinströme dem danE

Zustc Hvchkvnj ut erneuter digen Ä to«, als bi überdüng Echsregie: ! anders bat (Jen einer »lekr iu "4 firn I d-

®nito Reichstages Elendste ' ^uerge" Syiitifc

das D'

WutinS gennnnt, ;

seiner ?' unat SrZ

ift hi, »°ch

bie fcn9 n

ä

Wr