31.
Haltung. Schlietz- seste Verfassung,
Datum:
1.302
nebst Lc5 usw.
Wieder einmal im Keim
war mein Verleger nur
Hamburg-Amerika Paket. . . 1 123 7* '
Norddeutscher Llovd ... 1139,1* !
> 125' 1140,9'
und
Schöffengericht Gießen
a. M.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt
Telegraphische Auszahlung.
Banknoten.
I Gelt.
Bries
Börse.
9. a7-a5
10. Sb8-a6
83,5*
83 5*
94
116*
97
7 5
12. Le7-f8
13. Lc8-d7
48.5
45.75*
96 5*
96,75*
112*
118.5
Rach diesem Wort zung der Theaterkunst vernichtet.
125
140,5'
e5xd4 Sg8-f5 Lf8-e7 0-0 c7-c6 Tf8-e8
8.9
40.75
103,5*
124*
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88
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7.55 0 032
zu halten sein.
9
10. Lcl-b2
22. Se2-f4! der Springer
22
122 5
138,5'
Zug, der zugleich deckt
14. Sf6-h5
15. Dd8 - g5
16. Dg5-e7
17. Sh5-f6
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19. De7xe5
20. De5-c7
11. e2-e4 12. Ddl -c2 13. Tal-dl 14. Sd4-e2!
Ein sehr feiner angreift.
14 15. H2-h3 16. f2 — f4 ! 17. g3-g4 18. e4-e5! 19. f4xe5 20. Sc3-e4 21. Se4xf6+
0.30 ",315 0 305 9,895
0,3075
Einen Durchbruch auf dem Damenflügel hat sich Spielmann durch seinen eigenartigen Aufbau verscherzt, also muh er danach zu streben suchen,
Die Fianchettierung des Königsläufers allein genügt Reti nicht: er strebt auch noch diejenige des Damenläufers an. Das schwarze Spiel macht einen gedrückten Eindruck, und dürfte sehr schwer
nennenswerten Veränderungen vor. Mailand war etwas abgeschwächt.
Frankfurter Börje.
(Eigener Drahtberichr des „Gießener Anzeigers".)
81,25* i
82.5*
93
56 25 !
• Gießen, 1. Febr. 3m 3anuar 1921 erschien bei der hiesigen Flüchtlingsfürsorgestelle ein in der Zwischenzeit mehrfach bestrafter junger Mann, der sich unter Beilegung emes falschen Aamens als Flüchtling aus Elsaß-
Schwarz will Weih durch ein Quolitäts- opfer versöhnen, da es ihm angesichts der Beherrschung der Diagonale des Läufers b2 unheimlich zumute wird, aber Aeti läßt sich hierauf nicht ein. sondern erkennt mit scharfem Blick,
21. g7xf6 steht nach h5
22. Te8-e5
Bisweilen mache ich mir die Mühe — was täte man nicht für den Verleger —, seine Schwarzgalligkeit etwas aufzufärben. So versuchte ich jüngst, seinen Groll gegen die Menschen mit einem Geschichtchen abzulenken. „Es ist Ihnen bekannt," sagte ich, „daß Plato eines Tages definierte: „Der Mensch ist ein zweibeiniges Tier ohne Federn." Diogenes vernahm diese Sentenz in seiner Tonne, fing einen Hahn, rupfte ihn lebenden Leibes und lieh ihn eben laufen, als der Philosoph mit seinen Schülern vorüberwandelte. „Das ist ein fauler Witz, Diogenes!" zürnte Plato. „Olein, du irrst dich," lachte Diogenes, „es ist der plato-nische Mensch."
Nicht der Widerschein eines Lächelns erschien auf dem Antlitz meines Verlegers. Er versank vielmehr in düstere Gedanken, tat den Mund auf und sprach also: „Der Mensch ist ein zweibeiniges Tier mit einer Feder."
1141.5'
103,41'
121,2
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W Orbach
93.25
47
4F 5*
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96.5’
11$ 2*
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39,5
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2 25’
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0.29 0. 025 0,2't75
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99,05
Berlin
Schluh-lAnsana ftnr» !
3.2. I 4. 2.
Cbermnischc Werke Al bin • • Zementwerk Heidelberg . . Bbilipp Holzrnann
Anglo-Cont-Guano lilienüfdjc Mauer Älapin . . $. 'S Farbcnindustric, A.-G. Goldschmidt Holzverkohlung Rlitgerswerke Lcheidcanstalt
Allg. ElektrUttätS-Gesellschast Bergmann Mainkraftwerke..... .
Schultert .
Siemens 4 Halske .....
Adlerwerke filetier ......
Daimler Motoren. .....
Hehligenstaedt .......
Meauin............
Motorenwerke Mannbeim
Frankfurter Armaturen . . fionservensabrik Braun ■ .
Melallgesell'chaft Frankfurt.
Pet. Union A.-G
Schuhiabrik Herz
Sichel. • ■
Zellstoff Daldhof..... .
Znckerr'abrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waabäulel . . .
Lg2—e4! Ausgcgeben.
In großartigem Stile gespielt!
Msung deS Problems Ar. 46. Don D. G. Laws.
1. Le7-h4! Kf2: 2. Df4!+ etc.
1 , Se2: 2. Sd3!+ etc.
1 b5: 2. Kg2! etc.
Andere Züge einsach.
Die Narrenkappe
Vor Jahren iwch
ein Schriftstellerfeind. Unter der Fülle der täglich über ihn hereinbrechenden Manuskripte nistete sich ihm die fixe Idee ein, daß alle Menschen schriftstellern. Seit einigen Tagen ist er Menschenfeind — schlechthin und gründlich.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
daß ihm die offene verhelfen muß.
23. Sf4 —115!
24. g4xh5
25. I_b2xf6
26. Dc2-d3
27. Kgl-hl
28. Tfl-gl
Auf 5xh5?? folgt 29.
29. Tdl —fl
30. Dd3xc3
sprach vernehmlich in die wirkungsvolle Atempause: „Aber, Herr Direktor — dann können die Zuschauer ja die Souffleuse sehen!"
" " " " war die neueste Umwäl-
12,5
141 5
103.2*
121 2' 121’
115 5*
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95* I 50,25 ' 48.-5* 96,25'
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93
nötig. Besser Sc6
3. d2 — d4
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5. Sbl-c3
6. g2 —g3
7. Lfl-g2
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9. b2-b3
das Zentrum zu befestigen.
" * 11. Sa6 —c5
x-Linie zum raschen Sieg4
23. Te5xh5
24. Sc5-d6
25. I.f8-h6
26. Ld7-e8
27. Se6-g7
28. Dc7-f4
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29. D!4-e3
30. Lh6xc3
werden. , . ...
• Bor weiteren großen deutschen Amerika-Anleihen. Wie dem DHD. aus Aew Vvkk gekabelt wird ist in Kürze die Auf- leaung weiterer deutscher Industrieanleiheii zu erwarten. So soll nach einer Meldung der .Aew Bork Times" demnächst eine Anleihe im Gesamtbeträge von 15 Mill. Dollar für die Phönix A.G für Bergbau und Hüttenbetrieb durch das Aew Vorker Bankhaus Kuhn, Loeb u Co.vermittelt werden. Weiterhin beabsichtige das Bankhaus Harris Forbes u. C. die Ausgabe von 4 Mill. Dollar ö^proz. Bonds der Schlesischen Elektrizitätswerke Ä. G., Breslau. - Diese Reu- Dörfer Meldung wird dem DHD. von der Pho- nix°Verwaltung bestätigt. Cs seien mit amerika- Nischen Finanzkreisen Verhandlungen im Gange, und man hofft, die Anleihe zu den bei den letzten größeren Anleihen (Amerika-Anleihe der Rhein-Elbe) festgesetzten Bedingungen erhalten zu können Voraussichtlich würden aber die Arbeiten zur Bestellung der hypothekarischen Sicherheiten noch einige Zeit erfordern.
♦ Mansfeld Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eis- leben Der Geschäftsgang bei der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr besr edigend. Cs kann daher, wie verlautet, nzit der Ausschüttung einer angemessenen Dividende, deren Höhe sich auf 6 bis 8 Proz. belaufen dürfte, gerechnet werden. Auch die der Mansfeld A.G. nahestehende Hallesche Pfännerschaft wird eine Dividende verteilen, die voraussichtlich etwas niedriger als die der Mansfeld A. G. sein wird.
•Bi* f entarte.
5% Deutsche Retchsanletbe • 4% Deutsche RcichSanleihr • 3'/,% Deutsche Retch^anletbe yfo Deutsche NeichSuilnve Deutsche toparprämienanleiDe 4% Preußische fionsolS • ■ • 4°/e Hessen 3'/i°/n .....
3% Hessen.....••••••
Sie Wertb. Dollar-Anl.
oll.-Schav-Anweisna-’l
4»/0 Zolltürken 5% Goldmerikaner . • •
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Darmst. und Nanonalbank Deutsche Bank Deutsche Bcreinsdank • • . . DiSconto Lommandit . . Mctallbank. ......
Mitteldeutsche Kreditbank. Desteieeichische Creditanstalt Mcstbank ......
Bochumer Gaß ......
Buderus .....* • . •
Laro . . .
»Luxemburg irchcner Bergwerke.
Harpeucr Bergbau......
fialiwerkc Aschersleben. . . . fialiwcrk Westeregeln. . . . . Laura Hütte • • Obcrbedarf . . . . Phönix Bergbau Rheinstahl ...... Riebet! Montan........ TclluS Bergbau. .....
Splitter und Sparren vom AedakttonStisch.
Gute Antworten.
„Bücher sind doch die seltsamste Ware auf der Welt", sagte ein Professor, der auch Bücher schrieb, zu Lichtenberg, dem witzigsten Kopf unter den Deutschen, wie man ihn nannte. „Man bedenke, daß die Bücher von Leuten gesetzt, gedruckt und gebunden werden, die sie oft gar nicht verstehen, ja, daß sie sogar von Leuten verkauft, gelesen und rezensiert werden, die sie nicht verstehen."
„Ich finde es nicht merkwürdig", entgegnete Lichtenberg. „Seltsam ist nur, daß sie auch oft von Menschen geschrieben werden, die sie nicht verstehen."
Vor der Eröffnung eines neuen literarischen Theaters in Berlin sammelte der funkelnagelneue Direktor — ein Dr. phil. — die neugierige Schar seiner Mimen auf der Bühne um sich und entwickelte den entsetzten guten Leuten sein künstlerisches Programm, das selbstverständlich eine vollständige Umwälzung in der Theaterkunst nach sich ziehen würde. Als aber der Herr Doktor im Verlauf seiner Ausführungen mit höchstem Pathos erklärte: „Und das eine will ich Ihnen schon heute sagen," meine Herrschaften: „einen Souffleurkasten gibt es an meiner Bühne nicht mehr!" — da erstarrte die Gesellschaft zu einer Steingruppe.
Aur der Komiker schüttelte den Kopf und
Weih.
Weiß zieht und seht in zwei Zügen matt. Weih: 7 Steine Kcl, Df 1, Td3, Sbt>, Bc3, Be5,
0.300 I
0 285
0.-5 | 0,161 !
0.295
0,275
0 27
90.25 i
100,75 I
9
41
141,5 103*
121 5*
121,5*
60
115.2*
86,5
96 |
7 4 | i.032 I
— „In welchen Fällen und wie hoch wird auf geteert et?“ Ein gemeinverständlicher Führer durch das neue Aufteertungsrecht. Bearbeitet in Verbindung mit der Reichszentrale für Heimatdienst von Rechtsanwalt Dr. Fritz Koppe (Berlin). Berlin 1925, Zentralverlag G m b. H. Preis 1 Mark. - Jedem, den die Aufwertungsfrage irgendwie unmittelbar berührt, fei er Gläubiger oder Schuldner, wird das wohlfeile Büchlein ein unentbehrlicher Berater fein 25
— Wein, Weib. Gesang. Don Fedor von Z o b e l t'i h. (Prisma-Verlag, Berlin.) — Ein feucht-fröhliches Plauderbud) vom Wein, darum nie .trocken", sondern Immer Jrob belebt schäumend von Lebenslust. Ein Buch der Laune und des frohen Genießens. das man mit bestem Vergnügen liest. Prächtige Bilder bereichern das schöne Buch. (1566)
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, den 6. Februar 1926. Freitag abds. 5.00, Samstag vorm. 8.30, nachm. 3.30, Sabbat- ausg. 6.15. Wochengottesdienst morg. 7.00 und abds 5.00 ..
Berlin, 8 Febr
Amerikanische Role» ....
Belgische Noten . .....
Dänische Noten . .......
Englische Roten.......
Französische Noten .....
Holländische Noten
Italienische Noten Norwegische Noten Teutsch-Ocsterr.Lioo Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Note«
Schweizer Noten .....
Spanische Noten Tschechoslowakische Noten ..
Ungarische Noten . . ....
Berliner
bem Eisenerzmarkt des Reviers entgegengefehen I wisse Unsicherheit in das Geschäft getragen. ' Erst unter der Anregung einiger Spezialbewegungen
und infolge der weiteren Verflüssigung des Börsen- geldmarltes konnten die Aktienmärkte wieder^ Siäu-- fcrschichten anziehen. Im Verlaufe der ersten Stunde I Alle für die Redaktion bestimmten Mittel- entwickelte sich daher wieder ein g ü n ft i g e 5 lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Bild. Bevorzugt waren besonders Petroleum- Schachredartion d?s „Giehentzr Anzeigers", und E r d ö l a k t i e n in Erwartung eines baldigen
Abschlusses der deutschen Erdöl-Gruppe mit der Provlem Jlt. ***.
Anglo-Persien-Oil-Company. Ferner waren Elek- Q3on Fr. af Geherstam.
tro- und Kolonial-Aktien stärker gefragt. Im Zu- 2 P^is „Gazetta Letteraria" 1889.
summenhang mit der Befestigung von Rhemstahl konnten die Farbwerte einige Prozente an« I 7 u 3‘
ziehen. Spekulative Käufe fanden in einigen M a - schinenaktien statt, die teilweise um 3—4 Proz. befestigt eröffneten. Auch Schiffahrtswerte verkehrten wieder in freundlicher Haltung. Schließlich zeigte die Gesamtbörse eine feste Verfassung, zumal Anregung vorlag, daß dem Reichstage ein Gesetzentwurf zugegangen fei, wonach die Ratio, n u l i s i e r ii n g s b e st r e o u n g e n in der deutschen Industrie st en erlich erleicht er t und dadurch endlich auch staatlid;erseits unterstützt werden sollen. Am Geldmarkt ist der Bedarf gering, so daß die Geldgeber ihre Sätze weiter herabgesetzt haben. Tägliches Geld war mit 6—7Z Prozent und darunter angeboten. Monatsgeld nominell 8—9 Proz. 3m Devifenverkehr lagen keine
■io 49’ 96*
113,5* 120*
123.75 । 127
38,5 | 47 25
52 I 53.75*
Frankfurt a.M.
Schloß! I-Uhr» fiuT» I «ur»
3.2. | 4. -
Hmfb'lHou Loen.-Aires Brsi.-Antw Lhristiania Kopenhagen Stockholm Hekstngfors Italien. . London. . Neoyork . . Pari«. . . Schweiz . . Spanien . Japan .. . Nio de Ian Wien in D-- Oest. abgrst Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien Lissabon Danzig. . Konstantin. Athen Lanada. . . Uruguan -
Frankfurt a. M., 4. Febr. Tendenz: Sehr fest. — Die Börse, deren optimistische Veranlagung trotz kleiner Rückschläge sich imme$ wieder durchzusetzcn vermag, wies heute bereits vorbörslich bei größerer Umsatztätig- leit auf fast allen Gebieten mehrprozen - . -
tige Steigerungen auf. Dabei kamen toent- ß”* v . R„7
ger Auslandorders in Betracht, als vielmehr Schwarz. 2 Sterne Ke4, Bg7. Aufträge aus der Provinz und in der Hauptsache I Partie Nr. 36,
fitere große.Deckungskäufe der Spekulattom nQ($)Wnblt P^tie wurde in der
Ge^chäf^ verbunden war. ging vom Markt Runde des Marrenbadener Schachturniers der Vorkriegspfandbriefe aus, der gespien. ~m,.nu,rn(hj.T schon seit Tagen größeren Zuspruch und ® ™
noch größere Gewinne aufzuweisen hat, wo- Werß: Retr (Oesterreich)^
bei anzunehmen ist, daß diese Gewinne nun- S ch te a r z: Sprelmann (Deutschland), mehr zu Anlagezwecken dem Aktienmärkte 1. c2-c4 1. e7-e5
zugutekommen. Im Vordergründe des Interesses 2. Sgl - f3 2. d7-d0
standen wieder Montan-Aktien, die durch- | Die Einsperrung des Konigslaufers ist Nicht chnittlich weitere Gewinne von 4 Prozent auf* wiesen. Aber auch Elektro werte strebten mit kleineren Gewinnen weiter höher. Farben- teerte waren um etwa 2 Prozent gesteigert. Sehr begünstigt lagen auch Bankaktien, für die sich ansehnliche Kursbesserungen einstellten. Sch if sah rrs werte, die weiter stark begehrt blieben, zogen um 2 bis 3 Prozent an. Auto-Aktien traten demgegenüber etwas zurück und konnten ihren Stand nur knapp behaupten. Maschinen-Aktien lagen dagegen weiter fest und konnten durchschnittlich um 1 bis 2 Prozent anziehen. Der Kassa- markt der Industriepapiere verkehrte in fester Haltung. Deutsche Anleihen lagen ruhig und ziemlich fest. Ausländische Renten blieben vernachlässigt. Türken waren leicht ermäßigt. Ungarn zogen etwas an. Der Freiner ke h r schloß sich der festen Strömung an. Api 0,4 Proz., Beckerstahl 45 Proz., Deckerkohle 54 Proz., Benz 36 Proz., Brown-Boveri 70 %, Entreprise 9, Growag 50 Proz., Hansa-Dank 80 Proz.. Krügershall 85 Proz., Petroleum 75 Prvz., Rastatter Waggon 10. Kabel Rheydt 108 Proz., Ufa 68 Proz., ilfra 59 Proz. Der weitere Verlauf unterlag Schwankungen. Das Geschäft ließ an Umfang bedeutend nach, doch konnte sich die feste Stimmung behaupten, wobei allerdings nur noch kleinere Gewinne erzielt wurden. Der Geldmarkt ist weiter sehr leicht. Tägliches Geld war reichlich angeboten. Monatsgeld stellte sich auf 63/4 bis 9 .Proz. Im Devifenverkehr liegt das englische Pfund gegen Kabel weiter fest mit 4,86Vr- Paris notierte gegen London 129,30. Die übrigen Valuten sind nicht wesentlich verändert.
(Eigener Drahtberich: des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, 4. Febr. Die Börse brachte zu Beginn nicht die lebhaften Kurssteigerungen, die man nach dem festen Vormittagsverkehr erwartet hatte. Durch die ungünstigen Berichte der preußischen Handelskammern über den Monat Januar und durch dos Anwachsen der Konkursziffern wurde eine ge-
_vir!rner Produktenbörse.
Berlin, 3. Febr. Die an und für sich hoch- gehaltenen Forderungen für Weizen der In- landeigner waren im heutigen Produktenverkehr in Üc6ereinftimmung der festeren amerikanischen
Offerten wiederum unnachgiebig und eher höher gehalten. Da auch Liverpool bis zu 2 Cts. fester Anfangskurse meldete, gestaltete sich bei Eröffnung die Tendenz am Lokomarkt sehr fest. Auch Roggen schloß sich dieser Bewegung an, doch reichten die Gewinne an die des Weizens nicht heran. Im Lieferungshandel eröffnete der Weizen für März und Mai mit einem Gewinn Yon ---------
4 Mark (271,50, exklusive 278,50), Roggen März Lothringen ausgab und unter Vorlegung einer mit 175,50 1.50, Mai mit 188,50 2,50 Mark über h<:i einer anderen Stelle erschwindelten Be- Vortagsschlutz, Hafer zum Export nach England scheinigung um Llnterstützung bat, die ihm auch^ eher gefragt. Mehl "still und ohne größere Ilm- man seinen Angaben Glauben schenkte, durch sähe, desgl. Futterartikel. Es notierten per 1000 Verabfolgung von Kleidern, barem Geld und Kg.: Weizen (märt) 244—249, Weizen (Pom- Verpflegung gewährt wurde. Die Iluterstühung, mern) 245—250, Weizen (März) 271,50—271, hie er durch die Vorspiegelung dieser falschen Weizen (Mai) 278,50, Roggen (märt.) 149—155, Tatsachen erlangte, und um deren Betrag die Roggen (Pommern) 145—152, Roggen (März) hiesige Flüchtlingsfürsorgestelle geschädigt worden 175,50—174, Roggen (Mai) 188,50—186.50, Gerste ist, beziffert sich, umgerechnet nach heutigem (märf.) 190—198, Futtergerste 142—160, Hafer Wert, auf ungefähr 60 Reichsmark. Da er (märt.) 157—168, Hafer (März) 177; per 100 außerdem auch die ihm vorgelegten Quittungen Kg.: Weizenmehl 32,50—35,75, Roggenmehl mit einem falschen Hamen unterzeichnete, so 22.50—24,50, Weizenkleie 11—11,25. Roggenkleie mußte er sich heute, nachdem es endlich gelungen 9,50—9,80, Diktoriaerbsen 26—35, Kleine Speise- war, seiner habhaft zu werden, wegen Betrugs erbfen 22—25,* Futtererbsen 20—22, Peluschken in Tateinheit mit schwerer Urkundenfälschung vec- 20—21, Ackerbohn^n 19—21, Wicken 20—24, Lu- antworten. Unter Zubilligung mildernder Um« pinen blau 12—13, Lupinen gelb 14—15, Sera- stände erhielt er drei Monat Gefängnis, della 19 -20, Rapskuchen 15—15,20, Leinkuchen Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde 21.50—21,80, Trockenfchnihel 8—8,15. Kartoffel- dann gegen einen Arbeiter wegen eines Sittlichflocken 14,20—14,60, Svya-Schrot 19,20—19,60. I keitsverbrechens an einem Mädchen unter 14
Frankfurter Getreidebörse Jahren verhandelt. Er wurde im Sinne Der
Frankfurt, 4. Febr. Weizen, Wetterauer, Anklage für schuldig befunden und unter Zuduu- 27 Roggen, inländischer, 17,75—18, Sommergerste gung mildernder Umstande zu acht 2110 n a e für Drauzwecke 21,50—23,50, Hafer, inländischer, Gefängnis verurteilt.
18,50—21,50, Mais (gelb) 19,50—19,75, Weizen-
mehl, inländisches, Spezial 0, 41—41,25, Roggen- JJUuJCtnjCp.
mehl 26—26,50, Weizenkleie 10,50—10,65, Roggen- — ©[eftra. Rovellen von Franz Hirsch- tleie 10,75—10,90. Tendenz stetig. f e 1 b. 190 Seiten. Preis gebunden 2.50 Mk. Ver-
Frankfurler Schlachtviehmarkt. lag I. Wiesike. Brandenburg (Havel) “
Frankfurt a. M.. 4. Febr. Auftrieb: - Anderlieb. Ein ^man aus Branden-
1 Rind. 1 Kuh. 782 Kälber. 381 Schafe, 339 burgs alter Zeit von Rdolf May. Pre s Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 68 bis gebunden 3 Mk. Verlag 3. Wiesike, Brandenburg 74. mittlere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 67. (Havel). < a hnn
geringere Mast- und gute Saugkälber 50 bis 59. — Das Hexlein des Herrn vo
geringe Saugkälber 45 bis 49. Schafe: Mast- Bredow. Roman von Dvm.Br^>enburg aus lämmer und Wasthämmel 44 bis 50 geringere dem 16. Jahrhundert von ^6 S
Masthämmel und Schafe 35 bis 43, mäßig ge- Preis gebunden 3,50 Mk. Verlag 3. Wtesike nährte Hänimel und Schafe (Merzschafe) 25 bis Brandenburg (Havel). JV
33 Schweine Vollfleifchige von 80 bis 100 - Der K l 0 st e r v 0 g t v 0 n St. Pauli.
Kttogr?mm 76 bis 78. vollfleischige unter 80 Kilo- Rovelle aus Drand^iburgs ^Aa'igenhei^ von gramm 70 bis 75. vollfleifchige von 100 bis 120 B h e r 0 t t - B u ch h 0 l tz^ geb. ^ai^
Kilogramm 77 bis 79. vollfleischige von 120 bis leinen 3.60 OTf., Web« 3 6° Mk.
150 Kilogramm 76 bis 78. 1 3. Wiesike, Brandenburg (Havel). 64
8
6
6
5
2
—
—
_
72 73
73
—
68
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30
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105
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3 Febr.
4 Febr.
Amtliche Noti rung
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Amtliche Notierung Geld ' Brief
168 35
169,.7
168.26
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1.730
1,734
1.731
1,735
19 07
19.11
19,07
19,11
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103.64
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103,5')
103,85
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112,51
112,31
112,59
10.648
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10,58
16.84
16.88
16.89
16,93
20,460
2O.5U2
20,401
20,456
4.195
4.205
1,195
4,2'15
15,77
15,H
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15.7 5
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80.81
81,0'
59.23
69,37
59,35
59.49
1.879
1,883
(.887
1,891
i) 616
1.618
1.618
0.620
59,08
59,32
59.06
59,20
12.415
12,455
12.419
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7.38
7,40
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7,413
6.876
i,896
i,876
3,856
2,915
2,955
2,9; 5
2,98
41 245
21,295
21,225
-11
80 01
81.11
80.92
81.12
2,205
2,215
2,205
2,215
5.89
5.91
689
5.91
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4,196
4.18.
4,196
4.315
1 4,3:5
4.315
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4.191
4.211
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19 13
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16.96
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59,27
—-
—
112,02
112,58
89,76
81,16
59.10
59 4"
12.395
12.455
5.84
5.88


