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UND ZURÜCK

Oslerseiertage.

ligen.

Sportspiegel

11.-14. April 1926

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lohnt.

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Zorn selben Preise wie die einheimischen Exportbiere

gegen Rheydter Spiel- gegen F. V. 08 DuiS- gegen Spielvereinigung

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Schwarzweih Essen verein 4:0.

Fortuna Düsseldorf bürg 4:3.

1. F. V. Nürnberg

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gesetzt, daß sie die Erlaubnis ihres Verbandes zu dieser Reise erhalten. Ihnen will sich auch noch eine Mannschaft der Universität Vale an- schließen. Bekanntlich haben die Deutschen Rademacher und Frölich in Amerika bei Bale-älniverfität die erste Gastfreundschaft ge- nosscn Als Termin ist der Ium in Aussicht genommen worden. Die Amerikaner wollen sich gleichzeitig auch an den englischen Meisterschaften, die ja international ausgeschrieben sind, betei-

-Iliedemd Jugend li ) zwar eine äußni lendinannschaftGieheL JugenL zählt zu ta hiesigen Bezirks in! xr mühelos ab, ar f einen Gegner, fr tariere war, fönte Leistungen bot Sl Tiederrads war man nut ststen zu jen einen derartige iche Jugend Giehrt and zu erwarten, M il offen hielt, in ihm mrbc und schließlich fr ^den lich, gereicht ih

bestimmt sein, mag sie sich auch schwer organisch in diesen eingliedern lassen, dem religiösen Emp­finden wird es allezeit entsprechen, ein solches Werk gerade im Rahmen des Gottesdienstes zu hören, wo die Reinheit des Erlebnisses nidyt beeinträchtigt wird durch dein Gedanken, daß es sich um ein Konzert handelt. Umgekehrt kann sich der Leiter der Andacht kaum ein wirk­sameres Mittel ersinnen, die Augen und Ohren für die Leidensgeschichte zu öffnen, als durch Aufnahme des Schützschen Werkes in seinen Gottesdienst.

Dank gebührt allen denen, die der Auf­führung ihre Kräfte widmeten und sie so zu­stande bringen halfen: Dem Dirigenten Knodt und seinem Chor, dem evangelischen Kirchen­gesangverein, aus dessen Mitte auch die Sän­ger der Rebenrollen entnommen waren, dem Organisten Simon, der freilich wenig Freude an den Rebengeräuschen seiner Orgel erlebt haben wird, und nicht zuletzt den beiden vor­züglichen Solisten, Adolf Müller, Frank­furt a. M. (Iesus), und Lic. theol Laun, Giehen (Evangelist). Ieder der Beteiligten schenkte dem Werk sein ganzes Können, und die liebevolle Hingabe wurde durch ein restloses Gelingen und die aufmerksame Teilnahme der Besucher des Gottesdienstes aufs schönste be-

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 27 vom 1. April enthält: Festsetzung des Gemeindeumlagebedarfs. April-Miete Die Gast- und Handelsstallungen. Maul- und Klauenseuche in Grüningen, Lich. Muschenheim, Bellersheim, Lumda, Ctttngshausen und Rönnen- roth. Dienstnachrichten.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der «Radio-Umschau".)

Mittwoch, 7. April.

11.3012.30 Uhr: Sonderkonzert für die Mainzer Funkausstellung. 3.304 Uhr: Die Stunde der Iugend. 4.205.20 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Tanzmusik für alt und jung. 5.206.10 Uhr: Uebertragung von Darbietungen der Mainzer Funkausstellung. 6.156.45 Uhr: Die Frankfurter Stadtbibliothek, ihre Geschichte und ihre Schätze", Vortrag von Dr. Sarnow, Bibliothekar der Stadtbibliothek. 6.457.15 Uhr: Theater- Film- Funk", ein Dortragszhllus von Dr. Marttn Kunath. dritter Vortrag. 7.157.45 Uhr: Stunde des Südwestdeutschen Radioclubs: Vortrag von Dr. P. Lertes:Mikrophon 1". 7.458.15 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 8 1510.15 Gastspiel des StadttHeaters Offenbach: Der Dettelstudent", Operette in drei Allen von Karl Millöcker.

u. Nervös-Erschöpfte. Spezialknranslalt

Hof heim L Tannas bei Frankfurt a M- Prospekte durch

Dr. H« Schulze -Kahleyss. Nervenarzt.

Evang. Mchengesangverein.

Aufführung der

Schützschen Matthäuspaffion.

Wenn Herr Lic. theol. Laun in seiner vor wenigen Tagen an dieser Stelle nieder­gelegten eingehenden Würdigung der Mat- thäuspassion von Heinrich Schütz mit öent Gedanken schloß, daß das Schühsche Werk 'icher in seiner Art dazu berufen sei,den ewigen Sinn der Leidensgeschichte in angemessener Weise zum Ausdruck zu bringen", so wird jeder der zahlreichen Besucher der Karmittwoch-Passions- andacht, in deren Rahmen die Passion zur Ausführung gelangte, die Wahrheit dieses Ur­teils lebhaft empfunden haben. Denn wie kön­nen wir den ewigen Sinn des Leidens Christi, die alliebende Hingabe an und für die Mensch­heit besser und stärker erfassen als durch die Versenkung in den Opfergang selbst, das auf­merksame Hinhören auf das, was uns der Evan­gelist berichtet? Und was uns Schütz gibt, ist nichts anderes, als der schlichte Vortrag des lleberlieserten in gesungenen Worten. An keiner Stelle seines Werkes schiebt sich der Meister zwischen das Geschehen und den, der es ver­nimmt. Hier wird nicht reflektiert, hier wird auch nicht geklagt, keine Arie hält die Stirn-

Frühjahrskur für 5340SS

21. <5. Nürnberg errang in Königsberg einen Sieg von 2:1 (1:0) über den Baltenmeister, den D. f. B. Königsberg.

S. C. Preußen Krefeld bereitete dem Span­dauer Sportverein eine Niederlage von 3:1 (1:0).

Eintracht Frankfurt 0. M. gegen Turu Düssel­dorf 1:0.

Frankfurter Theater.

Harry Pohlmanns vor einigen Wochen am Gießener Stadttheater zur Uraufführung ge­langtes, liebenswürdiges Lustspiel «Der Teu­fel durch Deelzebub". über das damals eingehend berichtet wurde, erzielte nun auch in Frankfurt am Reuen Theater einen durchschlagenden Erfolg. Der Verfasser hat aller­dings inzwischen den Titel des Stückes ge­ändert inGetauschte Ehen"; dadurch ist der eigentliche Konflill etwas stärker gekennzeichnet worden, an dem Stück selbst wurde nicht das Geringste geändert und es zeigte sich bei der Auf­führung im Reuen Theater, daß die energische Führung der Handlung mit ihren graziösen Kom- plikattonen, der hübsche Dialog und der feine Humor des Stückes dieselbe starke Wirkung er­zielten wie in Giehen. Die Frankfurter Premiere ist insofern noch von besonderer Bedeutung, als sie am 79. Geburtstage Harry Pohlmanns statt­fand. Das ist ein Alter, wo m den weitaus meisten Fällen jede schöpferische Tätigkeit aufge­hört hat; hier erringt ein Autor an der Schwelle des biblischen Alters die stürmische Huldigung des Publikums für ein anmuttges Lustspiel. Das heiht bewunderungswürdige, geistige Frische! Prachtvoll war die Frankfurter Aufführung in der Besetzung der Herrenrollen; hier standen allerdings dreiKanonen" zur Verfügung: Otto Wallburg, A. Grohmann und G. Lengbach. L. W.

Internationale Ruderregatta in Frankfurt.

do. Eine Woche nach derGroßen Grünauer" ist der 26. und 27. Juni der Termin der großen süd­deutschen Ruderzentrale Frankfurt a. M., deren Regatta der Frankfurter Regattaverein mit 24 Renn- Ausschreibungen versehen hat. Der Samstag bringt bereits 12 Nennen, darunter den Jubiläumsachter (Sieger 1925 Mainzer R. 33.), den Ruderoerbands­vierer (Sieger 1925 Germania-Frankfurt), den Preis von Frankfurt-Vierer (Sieger 1925 Ulmer R. C. Donau) und den Präsidentenpreis (Doppelzweier 0. St.), den der W. S. V. Godesberg verteidigt. Don den Rennen des Sonntags sind besonders zu er­wähnen der Kaiservierer (Sieger 1925 Germania- Frankfurt), der Ernst-Ladenburg-Gedächtnis-Vierer (Sieger 1925 Mainzer R. 23.), der Achilles-Wild-Ge- dächtnis-Einer, den im Vorjahre Mutschler (R. G. Worms) gewann und der Germania-Achter, den ebenfalls der Mainzer R. 33. verteidigt. Durch eine weitere Verbilligung der Einsatzgebühr auch in die­sem Jahr hat sich der ausschreibende Regattaverein den Dank der startenden Vereine verdient.

Start amerikanischer Schwimmer in Deutschland.

vo. Hervorragende amerikanische Schwimmer beabsichtigen im kommenden Sommer Deutschland einen Besuch abzustatten. So wird der ameri­kanische Rückenrekordschwimmer L a u f f e r-Cin- cinnatt mit seinem Klubkameraden G l a n 0 h die Fahrt über den großen Teich an treten. Voraus-

mung fest, die uns überkommt. Ununterbrochen stehen wir von Angesicht zu Angesicht den furcht­baren Tatsachen gegenüber, geleitet nur im An­hören, geistigen Anschauen, Erleben des histori­schen Vorgangs durch einen, der so vorzutragen weih, dah alles für uns lebt, durch einen, der nicht vorliest, sondern schildert, der mit t>en Mitteln der Musik dramatisch gestaltet und so mit vollem Recht als ein Vorläufer des Musik­dramas, als einfrüher Wagner" bezeichnet worden ist. So wächst dann aber auch der musi­kalische Vortrag über den bloßen Bericht .hin­aus, das Gehörte setzt sich auf rätselhafte Weise in plastisch Geschehenes um. und wir leben in­mitten dessen, was hier ein Mensch in Erfüllung seiner Sendung erträgt: Vorahnen des Entsetz­lichen, Verrat. Schmach, Verhöhnung, Unflat der Gehässigkeit, Einsamkeit, in allen Formen: Kassandra-Einsamkeit des Alleinwissenden, die Dinge Durchdringenden, Einsamkeit des Allein­wachen, der mit seinem Gott ringt, indes um ihn her die Jünger schlafen, Einsamkeit schlieh- lich des Verleugneten, schmählich Verlassenen bis sich gigantisch, wie das Kreuz selbst sich in den Rachthimmel reckt, das Grauen des Todes erhebt und es verzweifelt in die Lüfte schreit: Mein Gott, warum hast Du mich ver­lassen?

Mag auch musikalisch.historisch betrachtet die Schühsche Passion nicht für den Gottesdienst

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Einen neuen deut sch en Rek 0 rd im Gewichtheben hat int einarmig Reihen links der Mittelgewichtsklasse H a n s m a n n mit 75\ t Kilo aufgestellt und damit des bisherigen Rekord Köhlers um 1 \ Kilo verbessert.

Der Städtekampf im Ringen 'Ber­linHamburg in Hamburg sah tne Berliner mit 9:5 siegreich.

Die Portugalreise des D. f. R. Fürth brachte im ersten Spiel gegen den Lissabonner Fuhball-Meister Bittoria ein 1:1.

Zur Deutschen Waldlauf-Meifter* schäft am 11. April in Siegburg sind 34 Ein- zelmeldungen (aus Hamburg, Berlin und vor­nehmlich Westdeutschland) und 4 Mannschafts­meldungen abgegeben worden.

07 Köln 2:0 (1:0).

Berliner F. C. Preuhen gegen München 1860 4:2.

Fuhballfportverein Frankfurt a. M. gegen l. F- C. Freiburg 4:1.

Bayern München gegen F. V. Saarbrücken 8:3 (5:0). r c m

Spielvereinigung Fürth gegen V. f. R.Mann­heim 1:2 (1:1). .

Karlsruher Fuhballveretn gegen Frankfurter Fuhballfportverein 1:1.

Suru Düsseldorf gegen Middlesex Wanderes London 9:3.

Gelsenkirchen 07 gegen Qutck Rtimwegen 7:2.

Illford London gegen Duisburger Spielver­einigung 3:2.

Deutsche Mannschaften in Paris.

Paris, 5. April. Heute nachmittag hat im Rahmen eines von französischen und deutschen Arbeitersportverbänden veranstalteten Fuhball- kampses im Endturnier die Arbeitermannschaft des S. C. Köln die Mannschaft des F. M. Reunkirchen mit 6:1 geschlagen.

Hockey.

Karfreitag.

Die Jugendmannschast von Rot-Weiß Köln un­terlag bei dem Osterhockey-Tumier in Hamburg gegen Uhlenhorst mit 5:0, Mannheim gegen Uhlen- horster Klipper 2:4, Orient Kopenhagen gegen Nürnberger H. T. 33. 0:3, Dresdner S. C. gegen Münchener S. C. 0:1, Kopenhagener H. E. gegen Frankfurt 1880 1:6, Grashopper Zürich gegen Esse­ner T. F. C. 0:3.

An den Spielen des Internationalen Ostcrhockey- Turniers des T 33. 1860 Frankfurt a. M. in Frank­furt a. M. beteiligen sich 27 Mannschaften. Die Spiele am ersten Tag Karfreitag, brachten folgende Hauptergebnisse: Frankfurter T. V. 1860 gegen Wien 3:0, Griesheim-Elektron gegen S. C. Köln 99 2:1, 1. S. C. Wiesbaden gegen Phönix-Lübeck 2:3, Ser- vette-Genf gegen Eintracht Frankfurt a. M. 2:2.

Offerfeiertage.

Das Osterhockeyturnier des F. T. V. 1860 in Frankfurt ging gestern nach viertägiger Dauer zu Ende. Am besten abgeschnitten ist der Frankfurter T. V. 1860 mit vier Siegen und keiner Niederlage. Bei den Damen hat die Nürnberger Mannschaft am besten abgeschnitten.

Die englische Damenhockey - Ländermannschaft schlug die Berliner Städtemannschaft 8:4 überlegen.

Berliner Hockeyclub Alte HerrenHarvestehude Alte Herren 1:3.

Damen Hagener HockeyclubUhlenhorst Damen 0:2.

London University Occ.Club zur Vahr 0:3.

Dresdner S. C.Uhlenhorster Klipper 3:3.

Rugby.

Ofterfeiertagc.

Oxford Greyhounds gegen Frankfurter Sport­klub von 1880 26:11, Oxford Greyhounds gegen Frankfurter Sportllubs von 1880 (zweites Spiel) 23:5.

Waldlaufmeisterschaft.

Bei der Waldlaufmeisterschaft im Grünewald siegte im Einzellauf (7,8 Kilometer) Tietz von Frie­sen-Berlin in 29:49. Im Mannschaftslauf siegte Turn- und Sportverein Schöneberg mit 12 Punkten, dann folgten Friesen-Berlin, Jahn-Biesdorf und Vater Jahn-Hermsdorf mit je 25 Punkten. Im Einzellauf der Turnerinnen siegte Frl. Spindler von Friesen- Berlin in 6:13,8 (1,5 Kilometer).

Städteringkampf Hamburg - Berlin.

In der Turnhalle der Hamburger Polizeikaserne trafen die Amateurringer-Städtemannschaften Ber­lin und Hamburg zusammen. Die seit Jahren nicht mehr ausgetragenen Kämpfe, die früher fast stets die Berliner als Sieger sahen, brachten auch in die­sem Jahre trotz des Aufschwungs des Hamburger Amateurringsports eine Niederlage für Hamburg. Die Kämpfe im Schwer- und Bantamgewicht ver-

oeitere erhöhen. Die Jugendmannschast Wiesecks hat sich ausgezeichnet entwickelt; man ist allgemein auf bas Zusammentreffen mit den Favoriten, Gießens unb Wetzlars Jugendmannschaften, gespannt

Heuchelheim I Vilbel I 5:2 (0:2).

Heuchelheim hatte sich am 2. Dftertage die erste Hannschaft des Sportvereins Vilbel verpflichtet. Um 2.30 Uhr stellten sich beide Mannschaften dem kchiedsrichter. Dilbel lag sofort im Angriff und kuckte Heuchelheim in seine Spielhalfte. Schon in kn ersten 20 Minuten mußte Heuchelheims Tor­hüter zweimal den Ball zur Mitte geben Nach -cilbzeit war das Bild umgekehrt. Die Einheiml- schen hatten umgestellt und konnten kurz darauf jjih erstenmal einsenden und einige Minuten ipater -clchziehen. Dilbel fiel nun ab und mußte zweimal Ln hintereinander den Ball passieren lassen. Kurz tut Schluß erhöhte Heuchelheim seine Torzahl Huf 5.

;* Heuchelheim 11 Rodheim 1 1:2 (0:0).

t Heuchelheim ist im Begriff, eine zweite Mann­ost auszustellen und hatte sich Rodheim als Geg- r gewählt. Bis Halbzeit konnte keine Partei einen folg buchen. Nach Wiederanstoß Durchbruch idheims; eine Flanke von links und der Torhüter ß den Ball aus der Hand ins leere Tor rollen, nchelheim konnte kurz darauf gleichziehen. Bis m Schluß erhöhte Rodheim das Resultat auf 2:1. riben Mannschaften fehlt noch die Technik.

Wetzlarer Spork.

tz, Fußballostern ohne Ausnahme! Eine uumiicr- trachene Reihe von Spielen der unteren Mann­sbosten und Jugend, wie in den besten Zeiten, hängte sich auf die Dftertage zusammen. Nur daß ter Aufwand in keinem Verhältnis au dem Erfolg jjr die Wetzlarer stand. Zunächst eröffnen? der Fußball-Club den Reigen der Freuudschasts- Ipide am Karfreitag mit einer Serie von Spielen fegen die S p i c 1 0 g. 1 900 aus Gießen, über lie an anderer Stelle berichtet ist.

Am ersten Feiertage gingen auf dem F. C- Platze 2 Treffen vor sich. F. C. I. Jugend hatte die 'von Vohwinkel zu Gaste, die, körperlich und spielerisch stärker, mit 3:1 als Sieger eine schöne unb annehmbare Gastrolle gab. Am Nachmittag (tanb der Aufstiegskandidat Germania Mar­burg als Gegner auf dem F. C.-Platze. Beide Mannhaften hatten zahlreichen Ersatz in ihren Reihen. Trotzdem kam ein schönes, spannendes tpid zustande, in dessen erster Halbzeit sich Wetzlar überraschend gut zurechtfand und auch durch einen gut geschossenen flachen Ball aus 20 Meter Entfer­nung mit 1:0 führte. Germania glich auf die gleiche Art aus. Halbzeit 1:1. Nach dieser baute der ö". C,° Gturm merklich ab unb die noch viel frischeren Ger­manen gingen zum Generalangriff über, der ihnen auch einen knappen 2:1-Sieg einbrachte. Bevor ihnen dies gelang, ließ sich Zimmermann im Wetzlarer Tor nicht überwinden. 'Verschiedene schwere Schüsse hielt er durch Werfen glänzend und sicher. Klier hatte als Schiedsrichter ein leichtes Amt und leitete zu aller Zufriedenheit.

Der Besuch der Spiele war schlecht in Anbetracht brr verhältnismäßig guten Gesamtleistung. Viele Unregelmäßigkeiten im Wetzlarer Fußballbetrieb hoben das Publikum von den Plätzen zum Teil ver­scheucht. Nur eine gleichmäßig bleibende eifrige Mannschaft wird sich die Sympathien der Zuschauer miedergewinnen können.

Der Westdeutsche Meister.

Köln, 5. April. lWB.) Das mit großer Spannung erwartete Spiel zwischen dem Rhein- meister V. f. R. K ö l n - R e ch t s rh e in i s ch und Dallspielverein Mtenessen. dem Meister der Ruhr, wurde gestern im Elberfelder Stadion ausge-- tragen und endete mit einem 2:1-Sieg der Kölner mannfd-.aft. Das entscheidende Tor wurde von vielen Seiten angezweifelt, da nicht sicher fest­sieht, ob nicht der Ball vorn Pfosten zur Quer­latte und dann wieder ins Feld ging. Der Schiedsrichter gab nach Befragen des Linien- richters Tor. V. f.A. Köln ist nunmehr Tabellenerster und damit Westdeutscher Meister geworden.

Fuhball im Reiche.

Karfreitag.

Frankfurter Verein für Rasensport gegen Vik­toria Aschaffenburg 5:2 für Frankfurt.

München 1860 unterlag in Berlin Hertha Berlin mit 4:2 (0:0). , s

Tennis-Borussia Berlin gegen Hamburger

Sportverein 2:2 (1:0).

In dem Fußball-Städtespiel Hannover-Braun- chweig siegte Braunschweig mit 2:1 (2:0).

Der Sportverein Kassel unterlag gegen den 1. F. C. Dlürnberg in Kassel mit 1:7 (0:3).

Wacker München spielte in Essen gegen Essener Sportvereinigung 99 und siegte mit 4:3 (2:0).

liefen unentschieden; im übrigen errang Berlin drei Siege, Hamburg einen. Das Resultat war 9:5 für Berlin.

Radsport.

Das Radrennen quer durch das Ohm- und Lahnlai.

Bei prachtvollem Wetter wurde am Oster­montag der Große Preis der Opelwerke, das Rennen quer durch das Ohm- und L a h n t a l" ausgetragen. Die Strecke führte von Kirchhain über Ziegenhain, Grünberg. Butz­bach, Wetzlar, Giehen. Marburg zurück zum Zier nach Kirchhain. 204 Fahrer nahmen am Morgen das Rennen auf. Ergebnisse: 1. Iosef Summ- Frankfurt a. M. 6.44 Stunden, 2. W. Damm- Frankfurt a. M, 6.51 Stunden, 3. F. Schlund- Nürnberg 6.52 Stunden, 4. W. Hundermark-Leipzig 6.53 Stunden, 5. Richard Zeihner-Schweinfurth 6.53,01 Stunden, 6 Düring- Schweinfurt h 6.53,02 Stunden, 7. L. Tomasili- Wiesbaden 6.53,03 Stunden, 8. Kürschner 6.53,09 Stunden, 9. O. Gugau-Frankfurt a. M. 6.53,10 Stunden, 10. Sy Wihak-Hannover 6.53,12 Stun­den.

Radfahren im Reiche.

In der Fernfahrt BerlinLeip­zig wurde Willi Mayer-Leipzig Sieger in 5.25.29.2 Stunden.

Die Fernfahrt BerlinWittenberg Berlin über 175 Km. gewann Rudolf Wolke- Berlin in 5.28 Stunden.

Im Städtewettkampf Berlin ge­gen Köln siegte die Kölner Mannschaft mit dem deutschen Meisterfahrer Paul Oszmella.

Tennis.

Die deutsche Tennismeisterschaft, die am 5. April in Bremen ausgetragen wurde, ge­wann im Herreneinzelspiel Rehe gegen Spies- Bremen.

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Hindenburg Protektor der deutschen Kampfspiele 1926.

WER. Köln, 5. April. Während seiner Anwesenheit bei der Befreiungsfeier in Köln hat der Reichspräsident v. Hindenburg der Ditte des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübun­gen und der Stadt Köln um Tlebernahme des Protektorats über die Deutschen Kampfspiele 1 926 stattgegeben. Der Reichs­präsident bekundete dabei seine warme Anteil­nahme an dieser großen Veranstaltung.

Jur Amerikareise einer D. T.- Riege.

vo. Der Turnausschuh der D. T. hat bezüglich der Entsendung einer Turnerriege zum Turnfest des RordamerikanischenTurnerbundes beschlossen, von den gemeldeten Turnern 21 in die engere Wahl zu nehmen und aus ihnen in einem Aus» sche'.dungstumen am 25. April in Leipzig die aus 9 Mann bestehende Riege zur Amerikafahrt zu ermitteln.