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Oberhessen.

Landkreis Gietzen.

Haltung, beschlossen, wegen der durch die Machen- schäften der beiden Schreibgehilfen der Gemeinde entstandenen Nachteile Schadenersatzklage gegen den Bürgermeister und weitere ver­antwortliche Gemetndebeamte zu erheben. Die Klage, die von dem Beigeordneten als Beauf­tragten des Gemeinderats anhängig gemacht wird, soll von Rechtsanwalt Aaron-Gießen Durchgeführt werden. Der Bürgermeister erklärte zu dieser Entschließung, daß dieses Vorgehen gesetzlich unzulässig sei, vielmehr die Haftpflicht nur im Verwaltungswege entschieden werden könne. Die im vorigen Jahre schon vorge­sehene Veuanlaaecines gröherenOvst- bäum stück es soll nun durchgeführt werden. Die Lieferung der jungen Däumchen wird je zur Hälfte den beiden hiesigen Daumschulbesthern Germer und Weber -um Preise von 3.30 Mar! je Stück übertragen Gleichzeitig soll Schutz gegen Hasenfraß angebracht werden. An Sorten werden verschiedene unserer besten zur Anpflanzung kommen, um sich gegen einen evtl. Verlust durch stärkeres Eingehen zu schützen.

X W i e s c ck . 1. Noo. Die Predigt gelegent« sich utfferes gestrigen Reformatio nsfe st es

f. Klein-Linden, 1. Rov. Der Ge­meinderat beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung zunächst mit dein Bericht der vom Ge­meinderat eingesetzten plntersuchungskom- mission über die berichteten Unterschla­gungen und Urkundenfälschungen zweier Schreibgehilfen auf der Bürgermeisterei. Aach eingehender Beratung unter dem Vorsitz des Beigeordneten, in der seitens der Kommis­sion gewisse Anklagen über Hemmungen der Untersuchung durch den Bürgermeister erhoben wurden, während dieser sein Verhalten mit den Bestimmungen der Landgemeindeordnung erklärte, wurde mit allen Stimmen, bei einer Stimment-

brachte auch einige für die Geschichte unserer Heimat wichtige und interessante Mitteilungen. Hiernach ist folgendes festzustellen: Bis ins 16. Jahr- hundert war Wiefeck, ebenso wie Leihgestern, Filial der Pastorei G r o h e n - L i n d e n, und wurde dann erst, wie dieses, zur selbständigen Pfarrei erhoben. 3n oorreformatorischer Zeit wurde Wiefeck von Kaplänen versehen, die hier residierten. Wilhelm Sigfridus kommt 1451 in einer Ur­kunde vor, die nennt die Altäre S. Dalentini, S. Bar- barae, S. Catharinas et Dorotheas inWyske; erhal­ten sind noch die Namen: Johann Stenn 1497; Werner Lesch, Johann de Grüßen 1506, Georg Langenstein. Ist das Einführungsjahr der Re­formation für Großen-Linden, die alte Mutter- pfarrei unserer Gemeinde, sicher 1527, so ist es für Wieseck nur annähernd festzustellen: vor 1531. Als erster Wiesecker lutherischer Pfarrer begegnet uns 1531 Gerhard Steuper lDergineus) von Hachen- bürg; 1527 in Marburg immatrikuliert, wirkt er hier noch 1545. Seine Nachfolger sind: Johannes Cor- n i c u l u s (um 1548), Friedrich Gernand, Sohn des Pfarrers Johannes Gernand von Heuchelheim bei Gießen, ftud. Marburg 1551, Pfarrer dahier 15561570 und von da bis 1591 in Heuchelheim; Hermann H a b e r k o r n von Mendorf a. d. Lda., ftud. Marburg 1554, Pfarrer dahier 15701606; tn diesem Jahre emeritiert, ist er noch 1612 am Leben. Im KirchengebäudL erinnern an die katho- lische Zeit noch das W e7 h w a s s e r b e ck e n am zugemauerten Südeingang und das bei der Er­neuerung im letzten Jahr wieder freigelegte Sa- k r a rn e n t s h ä u s ch e n auf der Nordseite des Chors; an der ehrwürdigenPort" tun dies auf jeder Seite Nischen, deren Heiligenfiguren sicher chon lange verschwunden sind. Wie andere Ge­meinden des Evang. Dekanates Gießen, so hat nun auch unsere evangelische Kirchengemeinde im An- chluß an ihr Erntedankfest durch Konfirmandinnen eine Haussammlung von Naturalien für das Evangelische Schwesternhaus zu Gießen durchgeführt, die einen recht erfreu­lichen Opfersinn gezeigt hat. Es wurden gesammelt: 10 Zentner Kartoffeln, 5$ Zentner Gemüse aller Art, 2$ Zentner Aepfel und Birnen; dazu Brot, Speck, Wurst, Mehl, Hülsenfrüchte usw. Auch noch 25 Mk. wurden in bar für den gleichen Zweck ge- geben.

£ © i e f e rf, 1. Nov. In feiner jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Gemein de rat mit der Fest­setzung einer Ortssatzung für die Wertzuwach s- ft e u e r. Nach dem vom Ministerium des Innern hierzu erlassenen Richtlinien handelt es sich um alle in der Zeit vorn 1. Januar 1919 bis 31. Dezember 1923 erworbenen Grundstücke, Gebäude, Wert­papiere, Jndustrieobligationen usw., die vorn Zeit­punkt des Inkrafttretens der Ortsfatzung weiter veräußert werden. In einer Anzahl von Fällen wird die Wertzuwachssteuer nickt erhoben. Die Einnah­men aus dieser Steuer fließen restlos in die Ge- meindekasse. Die Einführung dieser Steuer wurde einstimmig beschlossen und als Zeitpunkt des In- rafttretens der 1. November 1926 bestimmt. Die der Verordnung beigefügte Mustersatzung wurde für Wiefeck übernommen. Dem Ziegenzucht­verein Wieseck und dem Stenographen­verein Gabelsberger Wieseck war seitens des Bürgermeisters im Namen der Gemeinde je ein Ehrenpreis gestiftet worden. Die nachträgliche Ge- nehmigung hierzu wurde ohne Widerspruch erteilt. Der wichtigste Beratungsgegenstand des Abends betraf, wie der Bürgermeister ausführte, die An­lage von Baum Pflanzungen. Seit 1909 sei die nunmehr beendigte Feldbereinigung im Gange gewesen. Dieser Umstand habe die Gemeinde und die Privatbesitzer von der Neuanlage und den Ersatzpflanzungen abgehalten, da niemand wissen konnte, ob er nach dem Abschluß der Feldbereini­gung im Besitze der Baumpflanzung bleiben werde. Nunmehr sei, wie in dem kürzlich in der Presse er­schienenen Aufsatz übr den Abschluß der Feldbe­reinigung ganz richtig gesagt worden sei, der Zeit­punkt gekommen, an diese Arbeit mit Energie heran» zutreten. Es müsse hierin seitens der Gemeinde gründliche Arbeit geschaffen werden, die dann als befruchtendes Beispiel für die Privatbesitzer wirken müsse. Der gesamte Gemeinderat machte sich diese Auffassung zu eigen und beauftragte den Bürger­meister, zunächst mit einem Sachverständigen Rück­sprache zu nehmen. Ein Rundgang durch die Ge­markung unter Führuna dieses Sachverständigen soll an Ort und Stelle Ausschluß über die Zweckmäßig­keit und die Art und Weise der Anlage geben. Hieran soll sich ein aufklärender Vortrag anschlie­ßen, der nach Möglichkeit für die gesamten Inter­essenten zugänglich gemacht werden soll. Gelände, das sich für Obstbaumpflanzungen aller Art eignet, ist genügend vorhanden. In den Obstbaumanlagen der Gemeinde sollen alle abgängigen Bäume ent­fernt und die noch gesunden, ober im Ertrag un- rentabeln umgepfropft werden. Im Laufe der nächsten Jahre muß hierin sehr viel geschehen. Im Laufe dieser Woche soll die infolge der Feld­bereinigung notwendig gewordene Neuner- pachtung des Gemeindegeländes vorge­nommen werden. Der Gemeinderat schlug vor, die Einteilung des Geländes in Stücken von 1000 bis 1500 Quadratmeter vorzunehmen. Eine Reihe von Gesuchen lag zur Beschlußfassung vor. An­wohner der unteren Kirchstraße ersuchen um Reno­vierung derselben; dies wurde befürwortet, es soll mit den Notstandsarbeiten erledigt werden. An­schließend an die Sitzung teilte der Bürgermeister noch mit, daß das Är ei samt Gießen die vom Gemeinderat bei der letzten Voranschlagsberatung vorgenommene Herabsetzung der Gehäl­ter des Bürgermeisters, des Rechners und der Ge­meindebeamten und Angestellten beanstandet und dagegen Einspruch erhoben habe. Der Ge- meinoerat wird sich also mit dieser einschneidenden Frage erneut beschäftigen müssen.

I! Lollar-Kirchberg, 31. Ott. In unserer Kirche hatte sich heute wahrscheinlick infolge des feuchten und windigen Wetters Koylenoxyd- g a s entwickelt, durch dessen Verbreitung während des Gottesdienstes etwa 15 bis 2 0 Konfir­manden und Erwachsene ohnmächtig wurden. Der Gottesdienst wurde schnell abge­brochen und den Patienten im nahen Pfarrhaus ein starker Bohnenkaffee gekocht, der sie wieder zu sich kommen ließ. Bei einem Jungen aus Staufen- berg mußte, da er über eine Stunde ohnmächtig blieb, ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wer­ben. Merkwürdigerweise zeigten sich bei vielen Kirchenbesuchern erst am Nachmittag in starker Uebelkeit die Dergiftungserscheinungen.

z. A l l e n d o r f a. d. Lumda, 1. Rov. Unsere Stadt steht gegenwärtig im Zeichen des 21 i - kolausmarkte«, im Dolksmund kurzRikels- markt" genannt. Emsige Hände sind bemüht, die Marktveranstaltung, verbunden mit Vieh» und Krämermarkt, ganz besonders auszugestal­ten. Die Geschäftswelt hat umfangreiche Vor­bereitungen zur Befriedigung sämtlicher Markt- befucher getroffen. Der Aikolausmarkt ist

vdel getan werden, um den Frieden Europas zu sichern, ganz abgesehen von der Sicherung des Weltfriedens, die tn der Tat eine außerordent­lich schwierige Aufgabe ist.

Der rote Faszismus.

Don unserem römischen E - Korrespondenten.

Rv m. Ende Oktober.

Wandlung der Begriffe oder Begriffsver­wirrung ? Kappentausch? Der mit der Jakobiner- mütze bejubelt den Anbruch des goldenen Zeit­alters der Plutokratie und der mit dem reaktio­nären schwarzen Fes verflucht den Untergang des sozialen Zeitalters! Man legt heute einem deutschen Arbeiter die Leitartikel der faszifti- fchen Presse vor, in guter Lleberfetzung, und er wird schwören, sie seien demVorwärts" ent­nommen. Di'e über Europa hinfegende Dertru- stungSlawine, der Sturmwind des Degleitmani- festes der besitzenden Klasse hat scheinbar diese Geistesverheerung angerichtet scheinbar, denn in Wirklichkeit stieß er nur hohle Köpfe gegen­einander wie Moränensteine. Wir erkennen, wie wurzellos im Grunde diegroßen Ideen" wa­ren: längst inhaltlos gewordene Schlagwörter, nicht mehr. ,, ,£

Die sozialistische Presse in Deutschland steht in dem Manifest der Geldritterden Sieg der von der arbeitenden Klasse unaufhörlich pro­klamierten Lkdee verkörpert", die faszistische Presse leert das gan^e Arsenal der sozialistischen Be- wegung. um gegen die »kapitalistische Ausbeu­tung der Proletarier" zu Wettern. Aun muß man allerdings zugeben, daß die deutsche So­zialdemokratie, sich seit 1918, bat jeden neuen Gedankens, nicht mehr mit sozialen ^mgen be­faßte, sondern lediglich politische Kulissen schob und verschob. Der Faszismus dagegen hat kerne .lieber lief crung, dafür um so mehr Leidenschaft; leinen politischen Gegner, dafür aber um so mehr Muße, sich konkreten Dingen zuzuwenden. Er eroberte zuerst die Masse, um ihr dann höhere Löhne und Arbeitssicherheit zu geben, während die Sozialdemokratie nach Erfüllung aller Lohnforderungen, nach Verwirklichung aller sozialen Ziele naturgemäß mit leeren Händen Dastehen muh. Sie kann ihren Anhängern heute mir noch politische Unterhaltung liefern.

Von Mussolini persönlich angefeuert, von feinem Bruder durch den Popolo d'Italia ge­leitet, steht das arbeitende faszistische Italien als geschlossene Phalanx der europäischen Trust­bewegung entgegen. Aeußerst geschickt weih dabei der Feldherr Die Legionen des Hammers und der Sichel für seine nationalen Ziele zu gewinnen. Italien ist ein armes Land, so ruft er aus, und nun wollen uns die Reichen einen Würgfrieden auferlegen, dagegen wehren wir unsl Mangelt euch nicht ohnehin das Feuer am Herd, sorgen wir uns nicht um das tägliche Brot? Haben Wit deshalb die Getreideschlacht und die Lira- schlacht begonnen, um uns nun, an der Schwelle des Sieges, in die Abhängigkeit der. internatio­nalen Großfinanz und Schwerindustrie zu be­geben? UndRiemais wird sich Italien unter Das Joch der Reichen beugen!" gellt der Schwur von Spalte zu Spalte. Die Leitartikel rasen.

Da ist keiner, der nicht einen Spieß ins Treffen zu tragen wüßte. Die Französlinge wittern eine Auflehnung gegen den heiligen Geist von Versailles, die Habsburgfeinde sagen, es sei schamlos, die Zertrümmerung der Donau­monarchie zu beklagen, die Brennerwacht fürch­tet ein neues'Mitteleuropa". Alte Kriegsgesänge lodern auf, die Kanonenfabrikanten rufen die Humanität an und von Amts wegen wirddas Bestehen, die Kraft und der Rus der modernen Zivilisation" als zweifelhaft erklärt, wenn das europäische Leben in die Abhängigkeit der fitta- voli geraten würde." Fittavoli, Pächter Eu­ropas! schleudert der Palazzo Chigi den Trust- lern und Bankiers seine Verachtung ins Ge­sicht. Schon heute ve^eiht man es den Män­nern nicht, daß sie als Italiener überhaupt unter­zeichneten, wenn auch mit Reserve.

Warum der ungeheure Zorn? Was steckt da- . hinter? Biel. Die Angst vor der wirt­schaftlichen Isolierung Italiens, Diese berechtigte Lebensangst. Richt nur der Fa- szismus. der sich längst nicht mehr bloß auf ~ Die eine Million seiner Bajonette stützt, sondern auf die zwanzig Millionen faszistischer Beamte und Arbeiter, die zu ihm als ihrem Rähv- Vater aufblicken, wird durch die Monopolisierung Der Rohstoffe und des Geldes bedroht, sondern auch die italienische Ration. Wie soll sie ihre hohen volitischen Ziele verwirklichen, wenn es irgendeinem Kartell evnfällt, ihr Den Stahl für die Schwerter wie für den Amboß - zu verweigern?

29. Lc8-t5

Die Narrenkappe

Splitter und

der

ziehenden Partei

Da4-a5

13. Lg2xe4

14.

0-0

voll,

Ich

©egenb

11.

12.

16. Df6-f5

17. Th8-h6

18. h4xg3

19. Th6-g6

Ke8-f8 Ld7 - c8 Kf8-g8

9. Lb4xc3-f-

10. Lc8-d7

15. Tfl-dl

16. Da5Xc7

17. La3-d6

18. Tal-bl

19. Ld6xg3

9. Ddl-a4!

10. b2xc3

11. Leia3

Weiße einen bedeutenden Stellungsvorteil. Ein­fach und besser war Lb7 oder Ld7.

2. Sblc3

3. Sg2-f3

4. dl-d4

5. Sf3xd4

Besser Lc7,

20. ...

21. Dc7Xb8+

22. Db8Xa7

23. Da7-c5-b

24. Kgl-hl e2-e3

24. ...

25. Tdl-bl

26. Dc5~e54-

27. De5-b84-

28. Db8-f4

29. Df4xe4

..Ra, sind Sie

Verhindert auf unbestimmte Zeiten die Ro- chade von Schwarz, womit das Schicksal der nach,

Sparren vom AeDakttonstisch.

Zu schwer.

zwecken später nötig gebraucht wird.

6. g2-g3!

Konsequent gespielt; der Läufer erhält sonst

Tie nächsten oormitta zimmer meiftbide können si soll sosor gekauft h) es der hie mittelleii.

Harb W

Ein kleines Auto bahnt sich den Weg durch die belebte Straße. Am Steuer sitzt ein dunkel­häutiger, anscheinend ferneren Zonen entstam­mender Herr. Da er aber die Fahrtvorschriften nickt innehält, tritt ihm der Schupo in den Weg und sagt:

Halt! Sie sind falsch gefahren, mein Herr, an dieser Stelle dürfen Sie nicht überholen. Ditte um Ihren Rarnen."

Der Dunkelhäutige sagt bereitwillig:

Ich heiße Pandit Direndranath Zarnumder, wohnhaft in Antananarivo auf Madagaskar.

Entsetzt läßt der Schupo den schon gezückten Bleistift sinken, sieht den Missetäter an und sagt:

verschont. Die Täter, die diese Arbeit leisten, müssen so alt fein, daß sie die Strafbarkeit ihrer Handlung kennen.

fahren Sie weiter, das nächste Wal vorsichtiger."

Grausamkeit.

kann ohne Ihre Tochter nicht leben,

Herr Direktor."

Dann müssen Sie sich eben nach einem Be­ruf umsehen, lieber Mann."

Reisepläne.

Dein Vater hat doch in die Ferien gehen wollen, warum bleibt er denn nun daheim?"

Er hat Bewährungsfrist gekriegt."

Passende Vorbereitung.

Darfst du schon rasieren?"

Ree, erst bei der Meestern in de Küche Fische schuppen."

2. Sg8-f6

3. Sb8-c6

4. e5Xd4

5. Lf8-b4?

da derselbe zu Derteidigungs,

stein UN? werden Hie miste fraglich es Dotersprr

versteige zwangst I, zwei

jtomr Dacht Wage 1 Sch Sabent Aurga

Mlnt vult, i Kinder schb.l

kein richtiges Entwicklungsfeld.

6.... 6. d7-d6

7. Sd4xc6 7. b7xc6

8. Lfl-g2 8. d6-d5?

Rach diesem fehlerhaften, Zuge erhält

tigte *

tzauvei hielt frei ab, dies' Mischst

spwche Srayen u NlegiM gemocht. ' Sie bet K ten unsere zur Dwlo schon, M Sontcrslir 2aum!chnl

W-'H für Aich desDen die von oeranstal reicher F konsektio teilweise fertigt m zahl anm jianben, b imb bti 11 Wien jur rahmt Mi

*\4) vviMM nahmen.

öchach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach

Hs

5* hier an

26.

27.

28.

schon entschieden fein dürfte.

11. Sf6-e4

12. Dd8-f6

13. d5xe4

14. h7-h5

Schwarz hat sich aus seiner gedrückten Stel­lung bestmöglichst befreit, aber auf die Dauer ist die Partie doch unhaltbar.

20. Tbl -b84- Die Fortsetzung 20. Tb7!, Td8 21. e3 (um den gegnerischen Zug e3 zu verhüten) ver­dient hier den Vorzug, da hiernach sämtliche schwarzen Figuren gefesselt sind und der Schwarze dann in kurzer Zeit an Tempozwang zugrunde gehen muß.

Schwarz, welcher in der Entwicklung ständig gehemmt ist. unternimmt hier mit Recht

w! fei Serran'-° tarnen die «roh . düngen i

heule b'e wurden-5 f i a e n +

X»

einen Angriff auf den feindlichen König. 15. h5-h4

20. Ta8xb8

21. KeS-e7

22. Dr5-e6

23. Ke7-e8

verdient hier den Vorzug-

24. De6g4

25. Dg4-h3

Richtige Lösungen zum Problem Ar. 83 sandten ein die Herren: D. in G. (auch zu Ar. 82); Lehrer E. Simon, hier; Schulamtsanwärter Stumpf, Garbenteich.

Schachbrieflasten.

D. in G. Wir wollten bei Problem Ar. 83 mit der Zahl 7 keine Erschöpfung der Mattmög- lichkeiten geben, deswegen schrieben wir auch lieben elegante" Mattbilder, z. B. sehen ^wir 1. Db2, Tyd4 2. Dxd4 matt nicht als elegant? Matt- stellung an. Wenn Sie die T.-Züge des Schwar­zen mitrechnen, die möglich sind, gelangen Sie zu 13 verschiedenartigen Mattbildern. Es wird uns freuen, öfter Lösungen von Ihnen zu erhalten.

I. Sch., hier; Sie vergessen, daß nach 1.....

Txd4+ Ihre Dame nicht mehr auf b4 steht.

Aus der Schachwelt.

Dienstag, den 2. Aovember, wird der Schach­meister K. Reti in dem Frankfurter Schachver­ein e. CB., vormalsFreie Schachvereinigung". Löwenbräu, Große Gallusstrahe 17 eine Blind­lingsvorstellung gegen zehn starke Gegner geben. Reti gilt gegenwärtig als der größte Blindspieler der Welt.

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei­lungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 85.

Don K. Traxler.

Schwarz.

Schwarz verlor hier durch Zeitüberschreitung. Aach Reti ist die Partte immer mit 30. Tb8+, Kh7 31. Dh4+, Dh4: 32. Lh4: gewonnen. Mit 32. . . Tg4 kann aber der Rachziehende noch ein kleines Gegen­spiel einleiten.

Lösung des Problems Ar. 83.

Don L. Fothergill.

1. Db4-b2! mit leicht auffindbaren Matt­stellungen.

nicht nur für Allendorf sondern auch für die Umgebung ein Ereignis, kommen doch alljährlich Besucher sogar aus dem sog.Grund", um hier ihre Winteveinkäuse zu besorgen. Bei dieser Gelegenheit durften einige Angaben über die Entstehung des Marktes interessieren. Der Rame Allendorf kommt schon im Jahre 786 vor. Im Jahre 1323 erhielt Allendorf unter Land­graf Otto I. (Heinrich I. Sohn) das Marktrecht. Anfangs fand jeden Mittwoch ein Wochenmarkt statt. Der erste Biehmarkt war im Jahre 1625, 14 Tage vor Ostern. Hiernach kann Allendorf jetzt auf ein Marktrecht von 603 Jahren zurück­blicken.

: Beuern, 1. Aov. Wie man hört, wird die Autvverbindung hierher vielleicht dock) noch Wirklichkeit werden. Rachdem seinerzeit sich die Verhandlungen mit der Reichsbahn betr. Zubringerverkehr BeuernGroßen-Buseck zer­schlagen haben, hat sich nunmehr ein Bürger un­serer Gemeinde bereit erklärt, das Unternehmen auf eigene Rechnung zu übernehmen. Er verlangt hierzu einen Kredit bezw. Vorschuß von der Ge­meinde zum Ankauf eines Autos. Rach Ausarbei­tung der Einzelheiten soll in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen hierüber verhandelt wer­den. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die Schaf­fung eines Verkehrsmittels für unser abseits des Verkehrs liegendes Gemeinwesen zustande käme; besonders für die in Gießen beschäftigten Arbeiter, die Tag für Tag das ganze Jahr über eine Stunde kostbaren Schlafes opfern müssen, um rechtzeitig zu ihrer Arbeitsstätte zu gelangen, wäre diese Verbesserung sehr wichtig. Zur Zeit tritt der Keuchhusten unter den Kindern unseres Dorfes wieder auf. Der Stand der Erwerbslosenziffer in unterer Gemeinde beträgt zur Zeit 17.

Kreis Fricvberg.

00 Offenheim, 1. Nov. An der Straße von ?icr nach Fauerbach wurden nachts viele unge Bäumchen beschädigt. Die Kronen waren umgeknickt oder abgeristen, die Pfähle auf die Straße geworfen, so daß sich morgens ein trau­riges Bild der Verwüstung bot. Die umgeknickten Kronen wurden sofort wieder hochgebunde'n. Ob sie aber weiter wachsen werden? An dieser Straße sind schon wiederholt Bäumchen vernichtet worden, neben starken Stämmen stehen deshalb immer frisch ge­setzte. Bet dem letzten Frevel wurden aber auch Bäume, die schon fünf und mehr Jahre sitzen, nicht

Kreis Büdingen.

... R i d d a, 1. Rov. Gestern nachmittag fand in der Turnhalle hier die Z i e h u n g Der Geld- Loltcrie des Turnvereins Ridd a statt, die zum Besten Des Turnhallebaufonds veran­staltet worden war. ©ine große Anzahl der 33 000 Lose konnte nicht abgeseht werden, weil deren Vertrieb in den preußischen Gemeinden des Turngaues mcht genehmigt worden war. Der Hauptgewinn betrug statt 3000 Mark nur 1200 Mark. Der glücklicke Gewinner ist noch nicht be­stimmt ermittelt. Es soll ein hiesiger stäDti - scher Arbeiter fein, dem der Gewinn zu gönnen wäre.

! Ortenberg, 1. Nov. Der Kalte Markt machte Heuer seinem Namen wieder einmal alle Ehre. Ein kalter Nordwest blies, Regen und Schneeschauer gingen nieder, das regnerische Wetter der vorhergehenden Tage hatte den Boden aufge­weicht. Trotzdem hatte die Beschickung des Marktes mit Pferden und Fohlen, sowie der Besuch gegen früher nicht nachgelassen. Gestern abend wurden 'bc- reite amtlich rund 600 Pferde gezählt, die In hie­sigen Stallungen und Scheunen untergebracht waren. Die Eisenbahn hatte mehrere Sondergüterzüge ein* legen müssen, um den Verkehr zu bewältigen. Dazu kamen die noch heute Morgen eintreffenden Pferde, so daß der Markt mit etwa 800 bis 1000 Tieren eröffnet werden konnte (genaue Zahlen folgen noch). Man sah durchweg erstklassiges Material aller Ras­sen, Oldenburger, Belgier u. a. m. Trotz des gleich­zeitig stattfindenden Frankfurter Pferdemarktes waren Händler selbst von weither, so von Bad Brückenau, Alzey usw., vertreten. Infolge des schlechten Wetters, das sich aber später aufklärte, und der sich immer noch bemerkbar machenden Geld­knappheit ging der Handel zunächst schleppend und zeigte fallende Tendenz. Die Preise waren je nach Alter und Güte verschieden. So kosteten 1 ? jähr. Fohlen 300 bis 500 Mk., jüngere entspre­chend weniger. Gute Arbeitspferde 600 bis 1000 Mark, beste und Luxustiere 1000 bis 1500 Mk. Da der Rindvieh- und Schweinemarkt morgen wegen der ringsum herrschenden Maul» und Klauenseuche ausfallen muß, wird auch morgen noch manche v Pferdehandel abgeschlossen werden. Da der Pferde- markt von Jahr zu Jahr wieder größer wird, er­wies sich der Platz als viel zu klein, wovon sich auch

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Weitz zieht und setzt in zwei Zügen matt. Weitz: 7 Steine Ka6; Dg8; Lf4; Sd8, e3; Ba3, b2. Schwarz: 6 Steine Kc5; Df6; Tel; Bc6, d3, e4.

Partie Nr. 63.

Die nachstehende Partie wurde im Breslauer Schachturnier gespielt.

Unregelmäßige Eröffnung.

Weiß: A6ti.

Schwarz: Moritz.

1. c2-c4 1. e7-e5

Positionsgemäßer erscheint e6.