Cer Schulreigen: 2. Preis (9 Konkurrenzen), r Schulreigen: 1. Preis (4 Konkurrenzen), 2cr Jugenbradball: 2. Preis (9 Konkurrenzen 2er liciiitt A.-Kl.: 3. Preis (11 Konkurrenzen), Korso: 1. Preis (4 Konkurrenzen), Jugend-Korso.
3. Preis (5 Konkurrenzen).
R^dfahrcrvcrein 1885 Gießen.
Der Verein konnte auf dem Gau-Sommerfest in Alsfeld 4 cYftc uixb 2 zweite Preise erringen. (5 r si c Preise wurden erreicht im 4er QHann= scha'tZfahren (Gaumeisterschast), Korso Gruppe A, 3er Radball, 2er Jugendradball. Z w eite Preise im 2er Radball und 3er Schmuckreigen.
Rrichswehrmeisterschast aus dem Rade.
Der Bund Deutscher Radfahrer hat in einer Eingabe an das Reichswehrminister' .m l'i? Bitte ausgesprochen, für die Angehörigen von Heer und Marine anläßlich des Bundestages in Dresden eine M e i st e r s ch a f t über 1 00 Kilometer zum Austrag bringen zu lassen. Das Rennen soll auf der gleichen Strecke zum Austrag gelangen, auf der die Meisterschaft im Mannschaftsfahren zum Austrag kommt, und ebenso wie dieses Mannschaftsrennen soll auch die Reichswehrmeisterschaft ein geschlossenes Fahren bilden. Start- berechtigt sind alle Formationen des Heeres und der Marine, und zwar darf jede Formation fünf Fahrer stellen, von denen die Zeit des Dritten gewertet wird. Bedingung ist, daß der dritte Fahrer innerhalb von zwanzig Sekunden hinter dem e r st e n Fahrer der Patrouille eintrifft.
Tennis.
Frankfurter
Allgemeines Tennis-Turnier.
Die Rennungen zu dem großen Frankfurter Turnier, das von den drei führenden Frankfurter Temnsklubs stets gemeinsam veranstaltet wird, sind wieder in überaus großer Zahl eingegangen, wenn auch die Qualität der Gemeldeten nicht ganz an die Vorjahre heranreicht. Selbstverständlich hat aber auch diesmal die gesamte südwestdeutsche erste Klasse genannt. Wir erwähnen von einheimischen Kräften nur Oskar Kreutzer, der jetzt endlich das Training nach seiner Armverletzung wieder ausgenommen hat, G os ewich, Flo d a und Dr.S chmi d t-Knatz, von Damen Frau Dr. Friedleben und ihre Schwester Toni Weihermann. Aus Pforzheim kommt der in diesem Jahre so erfolgreiche junge Wetzel, aus Mannheim die bekannte Lurniermannschaft mit Dr. Buh, Ofen, Klopfer, Waldeck und Strauch, Karlsruhe Dr. Dill Fuchs, aus Darmstadt Schüler.
Die Kämpfe beginnen bereits Donnerstag nachmittag auf den wieder vorzüglich instand gesetzten Plätzen im Palmengarten.
Flugsport.
Neue Flugrekorde.
Nachdem erst kürzlich von neuen Flugrekorden mit einem Dornier» Flugzeug berichtet werden konnte, kommt jetzt die Rachricht, daß der Pilot Mittelholzer in Gemeinschaft mit dem deutschen Piloten Zinsmaher neue Rekorde aufgestellt hat. Er bediertte sich wieder eines Doririer-Merkur-Flugzeuges, das mit einem 460 PS. Motor der Bayerischen Motorenwerke 'ausgerüstet war. Er versuchte es diesmal mit einer Ruhlast von 1000 Kilogramm. Leider mußte er seinen Flug wegen Motor defektes unterbrechen, doch waren zu der Zeit bereits mehrere Rekorde verbessert. Mit 1160 Liter Benzin wurden 800 Kilometer zurückgelegt bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 164 Kilometer. Mit 4 Std. 51 Min. hatten sie den alten Rekord von Grasse (Holland) auf Fokker (400 PS. Liberty-Motor) von 3:30,03 erheblich verbessert. Auch der Rekord des Franzosen L a f n e auf Reuport-Delage (800 PS. Hispano) von 200 Kilometer wurde weit Überboten, ebenso die 'Schnelligkeitsrekorde von 1000 Kilogramm.
Wirtschaft.
Konzernbildung in der Automobilindustrie.
Seit langem ist die Automobilindustrie ein Sorgenkind der deutschen Wirtschaft, und es ist durchaus verständlich, wenn in der Zeit der industriellen Zusammenschlüsse aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus auch wieder die Idee einer engeren Konzentration in der Automobilbranche besprochen wird, die diesmal vielleicht der Verwirklichung näher ist als bisher.
Dis gegen Ende des Jahres 1923 beherrschte die deutsche Automobilindustrie unter dem Schuh der Einfuhrbeschränkung den Jnlandmarkt vollständig und konnte hier sogar äleberschüsse erzielen, die eine erhebliche Konkurrenz mit ausländischen Firmen auf dem Auslandmarkt unter Anwendung niedriger Kampfpreise ermöglichten. Hinzu kam die Inflationszeit mit ihrem Hunger nach Sachwerten, der zum größten Teil mit den damals schnell wieder veräußerbaren Erzeugnissen der Automobilindustrie gestillt wurde, so daß zahlreiche Autofirmen neu emporschossen und mit hochwertiger Reklame und nicht immer gleich wertvollem Wagenmaterial den deutschen Markt überschwemmten. Mit dem Beginn der Deflationsperiode fand diese Scheinblüte ein schnelles Ende. Später folgte die Aufhebung der Einfuhrbeschränkung, die für die starke ausländische Autoindustrie das Signal war, mit der ganzen Wucht ihrer finanziellen Kraft auf den deutschen Markt vorzustohrn. Was in der deutschen Autoindustrie nicht von Grund auf gesund war, mußte dabei zugrunde gehen. Wie sollte man mit den plötzlich aktuell gewordenen Problemen fertig werden: Senkung der Produktionskosten zwecks Erzielung niedriger Enopreise; Vergrößerung der Produktion, um für die verringerte Derdienstspanne durch gröberen Absatz einen Ausgleich zu finden: Verkürzung der Herstellungsdauer und der Lie
ferfristen für Rohmaterial und Halbfertigfabrikate, für deren langfristige Finanzierung riesige Beträge adsorbiert wurden: und schließlich Erleichterung der Zahlungsbedingungen, wie sie im Auslände bereits lange üblich war.
Bekanntlich blieb ein großer Teil der neuen Automobilfirmen bei de n Konlurrenzkampf mit der ausländischen Industrie auf der Strecke, und nur die alten, cingeführten Firmen konnten sich unter nicht unbeträchtlichen Opfern behaupten. In erster Linie ist dieser (relative) Erfolg darauf 'urückzuführen, daß bei diesen Werken rechtzeitig fabrikatorische Umstellungen vorgenommen worden waren und ihr durchweg größeres Eigenkapital ihnen gestattete, unter Aufwendung erheblicher Mittel konstruktive Reuerungen usw. auszuprobieren, mit denen sie die übrige inländische Konkurrenz überflügeln konnten. Hin mit dem Auslande konkurrieren zu können, mußte man jedoch in der Lage sein, den finanziell schwachen Abnehmern günstige Zahlungsbedingungen zu gewähren, oder für die Finanzierung des Absatzes Kapital heranzuziehen. Die Verhandlungen nach dieser Richtung haben nach langer Dauer Erfolg gehabt, so daß mit Unterstützung von .Banken und Versicherungsgesellschaften die deutsche Automobilbranche jetzt auch leistungsfähige Kreditunternehmen besitzt, die allerdings bei der anhaltenden schwierigen Wirtschaftslage weniger oft Autokäufern ihre .Unterstützung gewähren können, wie beispielsweise gleichartige Gesellschaften in Amerika, deren Umsatz mehrere hundert Millionen Dollar pro Jahr beträgt.
Zu bedenken ist natürlich, daß durch Zwischenschaltung der Finanzierungsgesellschaft der Verdienst der Hersteller gekürzt wird und ein erheblicher Teil davon Instituten zufließt, die nur ein begrenztes Interesse an der Entwicklung der Autoindustrie haben Es erscheint aus diesem Grunde durchaus möglich, daß die führenden Autofirmen versuchen werden, durch Zusammenschluß ein so großes Eigenkapital zu erhalten, daß s i e das Autokreditgeschäft in eigene Regie übernehmen können. Für diesen Zusammenschluß spricht ferner neben der erheblichen Verbilligung des Verwaltungs- und Propagandaapparates die Möglichkeit, durch weitgehende Normung aller Zubehörteile zu kürzeren Lieferfristen zu gelangen, was sich bei der Kalkulation natürlich gleichfalls wieder verbilligend auswirken müßte.
Alle wirtschaftlichen Momente sprechen also für eine engere Zusammenarbeit der Automobilhersteller, und die Fusion Daimler-Benz, sowie das in den letzten Tagen aufgetretene Interesse der Börse für alle guten 'Automobilaktien deuten möglicherweise darauf hin, dah wir vor einem Zusammenschluß aller lebensfähigen, wirklich produktiv arbeitenden Werke der Branche stehen.
*
' D i e amtliche Großhandelsindex- z i f f e r. Die auf den Stichtag des 30. Juni berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber dem 23. Juni um 1,3 v. H. auf 126,9 gestiegen. Bei weiter anziehenden Getreidepreifen erhöhte sich die Indexziffer der Agrarerzeugnisse um 1,8 v. H. auf 128,5, während die der Jndustwiestoffe nur leicht auf 123,8 anzog. Im Durchschnitt Juni lagen die Agrarerzeugnisse mit 125,0 um 1,8 v. H. höher und die Jndustriestoffe mit 123,7 um 0,2 v. H. niedriger als im Mai. Die Gesamtindexziffer stellte sich im Durchschnitt Juni auf 124,6.
* Konkurse im er ft en Halbjahr 192 6. Obwohl die Anzahl der Konkurseröffnungen in den Monaten April bis Juni stark zurückgegangen ist und nur 3289 gegen 6015 in den Monaten Januar bis März beträgt, hat sich die Zahl der Konkurse im soben beendeten Halbjahr gegenüber der entsprechenden Vorjahrszeit mehr als verdoppelt. Es wurden nach einer Zusammenstellung der Finanzzeitschrift ,.Die Bank" im ersten Halbjahr 1926 9302 Konkurse eröffnet gegen 4545 im ersten Halbjahr 1925. Noch ungleich stärker ist die Steigerung bei den neuverhängten Geschäftsaufsichten. Hier ist die Ziffer von 1707 irn ersten Halbjahr 1925 auf 6787 im soeben beendeten Halbjahr gestiegen.
* Englische Niederlassung des Anilinkonzerns. Nach längeren Verhandlungen mit den Vertretern der seitherigen Fusionsgesellschaften hat die J.-G.-Farbenindustrie A.-G. unter der Firma „J.-G. Dycstuff Ltd." in England eine Niederlassung gegründet. Die neue Gesellschaft, die ihren Hauptsitz in Manchester hat, nimmt am 1. Juli ihre Tätigkeit als Verkaufsgesellschaft auf. Filialen sind in London, Bradford und Glasgow eingerichtet.
* Basalt-Aktiengesellschaft, Linz am Rhein. Die ordentliche Hauptversammlung war außerordentlich stark besucht. Bei Vorlage des Geschäftsberichts führte der Vorsitzende des Aust sichtsrats, S. Alfred Freiherr v. Oppenheim, aus, daß das Ergebnis des Jahres in Anbetracht der Wirtschaftsverhältnifse nicht unbefriedigend zu nennen sei. Es habe wohl eine Enttäuschung in den Kreisen der Aktionäre Platz gegriffen, als bekannt geworden sei, daß entgegen der Annahme der Verwaltung im Januar d. I., eine Dividende von acht Prozent in Vorschlag zu bringen, nur sechs Prozent verteilt werden könnten. Das liege aber an den Verhältnissen, besonders an dem Preisrückgang und an den Schwierigkeiten der Steinindustrie.
* Bingwerke Dorrn. Gebr. Ding A. -G.. Rü rnberg. Der Generalversammlung lag die Gewinn- und Verlustrechnung für das abgelaufene 31. Geschäftsjahr vor. Der in diesem Geschäftsjahr erzielte Reingewinn in Höhe von 407 148 Rm. wird mit dem Gewinnvortrag von 1924 mit 797 912 Rm., zusammen 1 205 060 Rm. auf neue Rechnung vorgetragen unter Voranstellung des Gesichtspunktes der inneren Konsolidierung, so dah also keine Dividende zur Verteilung geengt. Der Auftragseingang war in der ersten Hälfte des aögelaufenen Geschäftsjahres noch ein guter zu nennen, doch trat auch hier im weiteren Verlaus eine Stockung ein infolge der enormen Geldverknappung. Die Gesamtsumme der Verpflichtungen hat sich seit Dilanzabschluh nicht unerheblich vermindert, insbesondere sind die Waren- und Akzeptverpflichtungen auf einen geringfügigen Betrag zurückgebracht. Die Tochter- gesellschaften trugen zur Tlmsatzziffer eine beträchtliche Quote bei. Der Auftragseingang im lausenden Jahr darf unter den bestehenden Verhältnissen befriedigend bezeichnet werden.
Dörfenkurle.
Tvranffitrt a.M.
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Datum: |
1. 7
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1 7
2 7
5% Deutsche Rcichsanleibe
0.455
0,4625
0,4575
0,4625
4% Deutsche Ih'cirtbSankitjc
—
—
0.4325
0.43
3‘/a% Deutsche R hönn leihe
0,415
_
0,4225
1.4275
3% Deutsche Reich i 'Nleihe
0,37
—
0,64
Deuische Svarpräunen-mleibe 4% Preußische Koniols • . .
—
—
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4° o Helsen..... .
0,4
—
0,39
3V2°/o Hessen ..........
—
—
—
—
3% Heuen...........
Deutsche Wertb. Dollar-Anl.
—
0,39
—
96,5
—
97,25
_
dto- Doll>Schav-Anweisng.*>
—
—
—
4°/o Zollturken.........
13
14,12
12,9
—
5% Goldmcrikaner ... .
51,75
52,25
52,3
—
Berliner Handelsgesellschaft • Commerz and Privat-Bank Darinsi. und Nationaldank
175 13'2.5*
122.5*
175*
123,5*
172.9*
122*
169*
172*
169*
171*
Deutsche Bank.......
156,2*
154*
154*
153*
Deutsche Bereinsbank ....
84.25
—
—
—
Disconto Commandit
141,2*
145.5*
146,5*
145*
Metallbanl........
119
117.5
Mitteldeutsche Kreditbank .
117,5
118*
120*
120,5*
Lestcrrcichischc Kreditanstalt
7,45
7,55
7,6
7,15
Weltbank ........ .
-
—
—
Bochumer Guß .......
139
144,5*
138*
144*
Buderus .........
90.5
—
93.5
Caro ...........
80
79
79.25
Deutsch-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. .
138*
145*
139*
146,5*
156’
166*
155,2*
166*
Harpener Bergbau .....
Kaliwerke Aschersleben....
143*
116*
143*
148*
146
14!
140*
141,5
Kaliwerk Wette regeln ....
156*
159
155.5
157,5*
Lanrahütte.........
60
60
Oberbedarf ..........
Phönix Bergbau ......
Rheimtahl .........
Ricdecl Montan........
78'
76'
74*
74.5*
116* 139*
112*
143*
116.2* 14t'
118*
144.5*
145
151,5
145
153
Tellus Bergbau......
Hamburg-Amerika Paket. . .
Norddeutscher Llovd . . .
149
151*
149*
150*
144.5*
146*
144*
141*
Chcramische Werke Albin . .
48
_
—
_
Zementwerk Heidelberg . . .
108
-
—
—
Philipp Holzmann......
/1
77,5
77
—
Anglo-Cont.-Guano.....
—
—
90
85
Chemische Mäher Alapin . .
—
—
I. G. Jarbenindustrie, A.-G.
247*
251.5*
'249*
255’
Goldschmidt..........
98
97
98,75
98
Holzverkohlung . .......
Rütgerswerke........
56,5
111
110,5
109
—
Schcideanstalt.........
143
141,5
—
«llä- ElektrtzitätS'Gesellschaft
143.5*
146*
144,2*
146,7*
Bergmann .........
127.5
128*
129,5*
125*
Mainkrastwerke........
99,5
——
'—
Schuckert....... . .,
Siemen- <fc Halske......
126*
127*
127.3*
128*
171
170*
168.5*
169,5*
Adlcrwcrkc 41 len« ......
82,5
81
81
82
Daimler Motoren..... ,
85,5
84,5
84,5
84,5
Hehligenstaedt...... . ,
27
—
—
—-
Mequin...... ......
50
—
—
——
Motorenwerke Mannheim .
—
—
48.75
—
Frankfurter Armaturen . .
Konservenfabrik Braun . .
15
43
—
Metallgesell'chaft Frankfurt.
Pct. Union A.-G. .....
132
86
129,25
85,75
—
Schulttabrik Herz.......
34
—
33
—-
Sichel . ........ .
—
—
Zell stoss Waldhof.......
Zuckerfabrik Jrankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
166
—
165.5
161
65
74,25
65
62,75
—
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.
1 Juli.
2. Juli.
Amtliche Noti rung
Amtliche Notierung
Geld
Briet
Geld
Briet
Amst.-Roti
168,52
168,94
168,49
168.91
Buen-Aires
1,689
1,693
1,694
1,698
Brss Äntw
11,52
11,66
11.335
11,375
Christiania.
92,17
92,41
92,03
92,27
Kopenhagen
111,13
111,51
111,21
111,49
Stockholm .
112,54
112,82
112,46
112,74
Helsingfors
10,55
10,59
10,545
10,585
Italien. . .
15,11
15,17
14,90
14,94
London. .
20,413
20,465
20.410
20.462
Neuuork . .
4,195
4,205
4,195
4,205
Paris. . .
11,43
11,47
11,32
11,36
Schweiz . .
81,16
81,36
81,18
81,38
Spanien .
67.85
68.01
67.27
67,41
Japan . . .
1,970
1,974
1,972
1,976
Rio de Jan
Wien in D--
0,660
0,66'2
0,660
0,662
Oest. abgest
59,30
59,44
59,33
59,47
Prag .... Belgrad . .
12,421
12.461
12,421
12,461
7,43
7,45
7,432
7,452
Budapest. .
6,87
5,89
5,875
5,895
Bulgarien
3,035
3,045
3,035
3,045
Lissabon
21.405
21,455
21,375
21,425
Danzig. .
81,08
81,28
81,05
81,25
Konstantin-
2,19
2,21
2,26
2,27
Athen
5,19
5,21
5,19
5,21
Uanoda. . .
4,199
4,209
4,199
4,209
4.185
Cruguah . .
4,175
4.185
4,175
Banknoten.
Berlin, 1 Juli
Geld
Amerikanische 'JZoiea . . . . . Belgische Noten ......
Dänische Noten ...... Englische.Noten........ Französische Noten ...... Holländische Noten ..... Italienische Noten......
Norwegische Noten Deutsch-Oesterr., 5100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten .....
Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
4,184
11,89
110,82
20,365
11,77
168,15
92,17
59,65
1,96
112,40
81,47
67,83
12,395 5.825
Brief
4,204
11,95
111,38
20,465
11,83
169,99
92,63
59,95
2,00 112,96
81,87
68.17
12,455
5,865
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M, 2. Juli. Tendenz: Fest. — Die heutige Börse verzeichnete bereits wieder eine kräftige Aufwärtsbewegung, wobei die Verschärfung der innerpolitischen Lage, die eine Auslösung des Reichstages in Aussicht stellt, völlig unbeachtet blieb, dagegen regten neue, über Lothringen infolge der französischen Kapitalflucht eingelaufene Kaufaufträge wesentlich an. Die Spekulation hat nach Tleberwindung des Rückschlages und infolge Rachlassens des Angebotes ihre älnter- nehmimgslust zurückgewannen und zeigte großes Deckungsbedürfnis, das sich auch in umfangreichen Rückkäufen in führenden Aktienwerten auswirkte. Dadurch bekam der ganze Markt wieder ein freundliches Aussehen, zumal die Kurserholungen ziemlich bedeutend waren. Für Montan werte zeigte sich großes Interesse, von denen Bochumer, Rheinstahl, Gelsenkirchen und Phönix bevorzugt waren. Bochumer plus 9 Proz., Deutsch-Lux 11 Proz., Gelsenkirchen plus 10 Proz., Harpener plus 4,25, Rheinstahl plus 5, Riebeck-Montan 7, Phönix plus 4 Proz., Buderus plus 2,5 Proz. Auch am Farbenmarkte entwickelte sich eine lebhafte Geschäftstätigkeit bei Kurssteigerungen bis zu 5 Proz. Elektrowerte hatten Erholungen von 3 bis 4 Proz. aufzuweisen. Bankaktien hatten reges Geschäft, hier waren Kurssteigerungen von 1 bis 2 Proz. die Regel. Darmstädter plus 3,5 Proz. Von Schiffahrtsaktien waren Hapag und Lloyd um etwa 1 Proz. gebessert. Don Zellstoffaktien blieben
Aschaffenburger gesucht und gingen 5 Proz. höher. Dauakti en wenig verändert, vereinzelt leicht nachgebend. Auch M a s ch i n e n a k t i e n büßten etwas em. Karlsruher m'nus 0,75 Proz. Zucker- a f 11 e n blieben umsatzlos. Größeres Geschäft entwickelte sich wieder in Oelaktien, wobei Deutsche Erdöl sprungweise von 133 auf 144,5 Prozent anzogen. Rütgerswerke plus 2 Proz. Deutsche Anleihen lagen gleichfalls fest und waren etwas reger im Geschäft. Von ausländischen Renten wurden Türken lebhaft gehandelt bei anziehenden Kursen. Im Frei- verkehr Tendenz unverändert. Deckerstahl 21, Venz 85, Drown Doveri 130, Enlrcprise 7, Growag 60, Ufa 38,5, Unterfranken 85,5 Proz. Der weitere Verlauf brachte neue Kurssteigerungen, so dah die Kursverluste des Vortages bereits in der ersten Hälfte des Börsengeschäftes wieder eingeholt waren. Am Geldmarkt ist eine Erleichterung eingetreten, obwohl die Sätze unverändert bl'eben. Tagesgeld 6 Proz., Monaisgeld 5,5 bis 6,75 Proz. je Adresse. Jndustrieakzepte 5 Pro .ck. Privatdiskonten 4,5 Proz. Der ungünstige Wochenabschluß der Bank von Frankreich verursachte am Devisenmarkt eine neue be°trächtliche Senkung des französis cEu n Fran -- k e ns. Paris gab gegen London auf Tel.— nach. Auch Brüssel war mit 179.— und Mailand mit 137.— gegen London erheblich schwächer. Das Pfund wurde gegen Kabel mit 4,8670 gehandelt.
Berliner Börse.
Berlin, 2. Juli. Die heutige Börse eröffnete in durchaus freundlicher Haltung. Die Flüssigkeit des Geldmarktes ermöglichte auf allen Gebieten nicht unerhebliche Kurssteigerungen. Bekanntlich tonnten an der gestrigen Börse zahlreiche Limitorders nicht ausgeführt werden, ihre Erledigung an der heutigen Börse führte daher zu einer lebhaften Geschäftstätigkeit. Bei Montanwerten dürften noch die Nachrichten von einer Verminderung der Haldenbestände stimulierend gewirkt haben: im übrigen sprach an davon, daß das Emissionskonsortium für die Stahltrust anleihe naturgemäß ein Interesse daran hätte, daß die Kursabschwächungen der hierbei in Betracht kommenden Werte sich nicht fortsetzen. Die Zuspitzung der innerpolitischen Lage und ferner die erneute starke Abschwächung der lateinischen Valuten vermochten die feste Tendenz nicht zu beeinträchtigen. Die Zahl der Auslandkaufaufträge soll allerdings heute nicht so groß gewesen fein. Nur am Farben- markte, der wiederum recht fest lag, waren Auslandkäufe zu beobachten. Von der günstigen Strömung wurden auch Elektrowerte, Schifffahrtsaktien, Erdölaktien, die Werte des Bier- und Spritkonzerns und die Sprengstoffgruppe erfaßt. Der Bankenmarkt lag uneinheitlich, im allgemeinen aber behauptet. Am heimischen Anleihemarkt herrschte große Stille. Kriegsanleihe 0,46. Von Auslandrenten zeigten Türken wesentliche Besserungen. Am Geldmarkt machte sich eine fühlbare Erleichterung geltend. Tagesgeld 6 bis 7 Prozent. Im Dev'isenverkehr erfuhren' die lateinischen Valuten eine neue starke Abschwächung. Paris gegen London 182, Brüssel 180,50, Mailand 137.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 31,50 bis 3", Roggen, inländischer 22,25 bis 22,50, Somergerste für Brauzwecke 22 bis 24, Hafer, inländischer 21 bis 23, Mais, gelb, 17,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 42,50 bis 42,75, Roggenmehl 31 bis 31,50, Weizenkleie 8,50 bis 8,75, Roggenkleie 10,50 bis 10,75. Tendenz fester.
Berliner Produktenbörse.
B e r li n, 1. Juli. Es wurden notiert per 1000 Kilogramm: Roggen, märt. 207—210, Sommergerste 202—210, Jnländ. Gerste 185—200, Hafer märt. 200—210, Mais, loko Berlin 168 bis 170; per 100 Kilogramm: Weizenmehl 37,5 bis 39,5, Roggenmehl 29—30,25, Weizenkleie 9,8 bis 10, Roggenkleie 11,2, Viktoriaerbsen 35—46, Kleine Speiseerbsen 30—34, Futtererbsen 22—27, Peluschken 23,5—28,5, Ackerbohnen 23—25,5, Wicken 33—34, Lupinen blau 15—17, dto. gelb 21—23, Rapskuchen 14, Leinkuchen 18,8—19,2, Trockenschnitzel 10—10 3. Soya-Schrot 19,8—20,2, Kartoffelslocken 21,4-22.
.....".n
dessen Weltruf in der Verwendung nur aller- besten Materials u. sorgfältigster Arbeit beruht. Trotzdem ist Brennabor nicht teurer als jedes andere Fahrrad unbestimmter Herkunft u. deshalb kauft der Kenner nur Brennabor
Das beste Radi
4317D


